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Tagesschau: Syrien - Giftgas - Zeuge - kein Sarin

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Tagesschau: Syrien - Giftgas - Zeuge - kein Sarin

BeitragFr 17. Nov 2017, 10:51

https://meta.tagesschau.de/id/128857/un-sicherheitsrat-wird-mandat-fuer-chemiewaffen-experten-verlaengert
16.11.2017 - 20:58 | UN-Sicherheitsrat: Wird Mandat für Chemiewaffen-Experten verlängert?
Der einzige Augenzeuge, der zu Beginn der Untersuchungen zitiert
wurde, sprach von Geruch und von Rauchentwicklung.
D.h. es kann kein Sarin gewesen sein. Das ist geruchlos und unsichtbar.
Warum können die Untersuchungen nicht vor Ort stattfinden, wie es Syrien und Russland von Beginn an verlangten?

Die Aussagen von Professoren des renommierten Massachussets Institute of Technology unterstützen die syrische Version.
Einige Teilnehmer der Untersuchungskommission haben sich ja auch schon öffentliche darüber beschwert, dass sie die "gewünschten" Ergebnisse liefern sollen und nicht sachlich frei untersuchen dürfen.

Mich erstaunt, dass wir (der Westen) uns (sich) so eindeutig auf wahrscheinlich islamistische Quellen berufen (beruft).

Anmerkung: "Vertreter des UNO-Sicherheitsrates sollen Druck auf das von der UN und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) eingesetzte Untersuchungsteam ausgeübt haben, das zum Giftgasangriff auf die syrische Stadt Chan Scheichun ermittelt. Dies teilte der Leiter des Gemeinsamen Mechanismus von OPCW und UNO zur Ermittlung der Anwendung von Chemiewaffen in Syrien, Edmond Mutet, mit. ... Mulet betonte, die ganze Sache werde in extremer Weise politisiert: "Im Laufe der Arbeit sind wir dem Druck von allen Seiten ausgesetzt. Jede Seite sagt uns, wie wir unsere Arbeit erledigen sollten. Sollten wir etwas anders machen, bekommen wir kein Vertrauen mehr, sagen sie. Sollten wir ihren Anweisungen nicht folgen, dann werden sie unsere Ergebnisse nicht akzeptieren." Zuvor teilte der stellvertretende russische UN-Gesandte Wladimir Safronkow mit, dass die OPCW-Ermittler nur stichprobenweise den Einsatz der chemischen Waffen in Syrien untersucht hätten und ihre Befunde dabei auf indirekten Beweisen beruhten." (RT 8.11.17)

21.05.17 https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Politik/Gasangriff-in-Khan-Sheikoun-Hat-Trump-falsch-gespielt Ex-US-Geheimdienstler sagen: Verantwortlich für die Gift-Freisetzung in Khan Sheikoun waren Assad-Gegner. Washington wusste es.. Elizabeth Murray hat 27 Jahre lang als Nahost-Spezialistin beim Geheimdienst CIA gearbeitet. ... es gebe keine Beweise dafür, dass die syrische Regierung für einen Giftgasangriff in Khan Sheikum verantwortlich sei. Vielmehr weise alles darauf hin, dass von den USA unterstützte «Rebellen» ihre Hand im Spiel hatten.
Philip Giraldi, ebenfalls ein ehemaliger CIA-Mann und Nahost-Spezialist, kommt zum gleichen Schluss. ... Sie beurteilen den Giftgasangriff in Khan Sheikun als ein Täuschungsmanöver der Aufständischen, die gegen Assad kämpfen. Dies wird erhärtet durch den Umstand, dass das US-Militär offenbar bereits vor dem 4. April von den Russen informiert worden war, dass es in Khan Sheikun ein Chemikalien-Lager der Dschihadisten gebe.

Der MIT-Professor Theodore Postol - früher als Fachmann auch für die UNO tätig - bezeichnet den Bericht des Weißen Hauses über den angeblichen syrischen Giftgasangriff in Idlib für fabriziert. Er forderte zwei Untersuchungen: Eine internationale auf UNO Ebene um festzustellen, was wirklich in Idlib passiert ist. Des Weiteren eine inneramerikanische, um der Entstehung gefälschter Geheimdienstberichte nachzugehen.
Vgl. auch 26.06.17 http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=38923 Seymour Hersh zu Assads angeblichem Giftgasangriff "Unabhängige Inspektoren waren nie vor Ort, die Proben, die von der OPCW untersucht wurden, stammten aus Material, das das türkische Gesundheitsministerium von „Oppositionellen“ bekommen hat und entziehen sich daher jeder Aussagekraft."
Der leitende ehemalige UN-Chemiewaffen-Inspekteur in Irak, Scott Ritter, hält die offizielle US-Darstellung der Tragödie in Khan Sheikhoun für eine Kriegslüge.

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