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Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

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Maren

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Medienkonzentrationsbericht der LfM für NRW

Beitrag21. April 2016, 10:58

Medienvielfalt hat in Nordrhein-Westfalen deutlich abgenommen

Tageszeitungen und Lokal-TV sind besonders betroffen, so das Ergebnis einer umfassenden Marktanalyse des Formatt-Instituts im Auftrag der Landesanstalt für Medien, die alle drei Jahre erscheint. Der Medienwissenschaftler Horst Röper diagnostiziert diesmal einen Konzentrationsprozess "im Zeitraffer".

Pressemitteilung

Bericht
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Medien und Tarifkonflikte

Beitrag29. April 2016, 13:01

„Streikende legen die Region lahm“ betitelte die Westfälische Rundschau am 27. April die Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Wann und wie berichten Medien über Tarifrunden? Welchen Einfluss haben sie auf Verhandlungen und Ergebnisse? Über das noch wenig erforschte Thema „Medien und Tarifkonflikte“ sprach Bärbel Röben mit Christina Köhler, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Publizistik der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität.
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Vertrauen in die Medien

Beitrag12. Mai 2016, 18:14

Medien in der Glaubwürdigkeitskrise?

Pressemitteilung:
Die Medien stehen angesichts der aktuellen Vorwürfe mangelnder Glaubwürdigkeit vor besonderen Herausforderungen. Inwieweit haben die Bürger wirklich das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit journalistischer Berichterstattung verloren? Und wie können die Medien Vertrauen zurückgewinnen? Um Schlüsse auch für die eigene Arbeit zu ziehen, ist der Bayerische Rundfunk diesen Fragen auf den Grund gegangen und hat zum 25. Jubiläum von "B5 aktuell", des Informationsradios des Bayerischen Rundfunks, eine bundesweite und repräsentative Studie zum Thema "Vertrauen in die Medien" durchgeführt.


Zur Studie:
br-medienstudie-glaubwuerdigkeit100.pdf
(993.05 KiB) 223-mal heruntergeladen
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Der Propaganda-Multiplikator

Beitrag4. Juni 2016, 09:52

Die Forschungsgruppe zu Propaganda in Schweizer Medien (bekannt von der „NZZ-Studie“) hat einen neuen Beitrag publiziert:

Der Propaganda-Multiplikator

Es ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Mediensystems – und dennoch in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt: Der größte Teil der internationalen Nachrichten in all unseren Medien stammt von nur vier globalen Nachrichtenagenturen aus New York, London, Paris und Berlin.

Die Schlüsselrolle dieser Agenturen bewirkt, dass westliche Medien zumeist über die gleichen Themen berichten und dabei sogar oftmals dieselben Formulierungen verwenden. Zudem nutzen Regierungen, Militärs und Geheimdienste die globalen Agenturen als Multiplikator für die weltweite Verbreitung ihrer Botschaften. Die transatlantische Vernetzung der etablierten Medien gewährleistet dabei, dass die gewünschte Sichtweise kaum hinterfragt wird.
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Neue OBS-Studie: Wie DAX-Unternehmen die öffentliche Meinung beeinflussen

Beitrag12. Juni 2016, 09:25

Neue OBS-Studie: Wie DAX-Unternehmen die öffentliche Meinung beeinflussen

Deutsche Großunternehmen produzieren im großen Stil eigene "journalistische" Publikationen und versuchen, ihre Kunden und Konsumenten verstärkt besonders online direkt zu erreichen. Mit ihren medialen Produkten beeinflussen sie die öffentliche Meinung und gefährden den unabhängigen Journalismus. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS). Verfasst hat sie der Würzburger Kommunikationsforscher Prof. Dr. Lutz Frühbrodt.

Studie
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Reuters Institute Digital News Report 2016

Beitrag17. Juni 2016, 22:14

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Die Nachrichtennutzung in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Gattungen zurückgegangen: im Fernsehen (von 72 % auf 54 %), im Radio (von 40 % auf 33 %), in Printmedien (von 34 % auf 26 %) und im Internet (von 79 % auf 75 %). 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen Nachrichten ausschließlich über Quellen aus dem Internet; darunter sind 8 Prozent, die ausschließlich Nachrichten über soziale Medien nutzen. Dies ist ein Ergebnis des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.
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Korruption im Journalismus

Beitrag16. August 2016, 17:35

Wahrnehmung, Meinung, Lösung - Erste bundesweite Journalistenbefragung

Bei einer repräsentativen Befragung von Transparency International im Jahr 2013 hielten 54 Prozent der Deutschen die Medien für korrupt oder sehr korrupt. In Zeiten von Lügenpresse-Vorwürfen müssen sich Journalisten und Medienmanager selbstkritisch fragen, was falsch läuft. Grund genug, die Branche noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Zuge einer Masterarbeit an der Universität Hamburg wurden daher bundesweit rund 400 Journalisten zur Wahrnehmung und Bewertung von journalistischer Korruption befragt.
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Studie der OBS "Die Griechen provozieren"

Beitrag8. September 2016, 15:31

Frankfurt am Main, den 08.9.2016.

Bei der Berichterstattung über die griechische Staatsschuldenkrise im Jahr 2015 haben die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF zentrale Qualitätskriterien verletzt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Die Griechen
provozieren!“
der Otto Brenner Stiftung (OBS).

ARD und ZDF machen am Tag des Erscheinens der Studie genau das, was sie bei Kritik an ihrer Arbeit immer machen: Sie weisen die Kritik zurück. Was sonst?

Ausgerechnet ARD-Chefredakteur Rainald Becker, der sich als Kommentator stets staatstragend und hier mit anmaßenden Tönen gen Griechenland zu Wort meldete, attestiert der Studie 11:31 Uhr am Tag des Erscheinens pauschalierend, nicht sachgerecht und wenig hilfreich zu sein.

Hilfreich wobei? Hilfreich dabei, das gesamte Ausmaß an Fehlinformationen, Verzerrungen und sinnentstellenden Auslassungen zu beschreiben, welche die Griechenlandberichterstattung seit Beginn der Regierungsverantwortung von Syriza dominierte? Hilfreich dabei, die üblen nationalstereotypischen und verhetzenden Kommentare diverser öffentlich-rechtlicher "Regierungssprecher" zu sezieren? Oder hilfreich dabei, die zahlreichen Verstöße gegen die verpflichtenden Grundsätze wie Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt, Ausgewogenheit und der Völkerverständigung dienenden Programmbeiträge zu ermitteln?

Es würde den Programmverantwortlichen und den Geschichtenerzählern mit Mikrophon sehr gut zu Gesicht stehen, wenn sie ihre Fehlleistungen, die im übrigen gut dokumentiert und nachgewiesen sind, öffentlich eingestehen und der interessierten Öffentlichkeit Auskunft darüber geben, aus welchem Grund in dieser Art und Weise berichtet wurde.
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Studie: Junge Menschen haben kaum Vertrauen in die Medien

Beitrag3. November 2016, 20:39

Studie: Junge Menschen haben kaum Vertrauen in die Medien

Eine Umfrage unter dem Titel "Generation What?" ergab Erschreckendes. Junge Menschen haben kaum mehr Vertrauen in die Medien. Um Politik und Kirche steht es aber genauso schlecht. Nur drei Prozent der Befragten gaben an, den Medien völlig zu vertrauen, 28 Prozent vertrauen den Medien mehr oder weniger.

Allerdings stehen 40 Prozent den Medien skeptisch gegenüber, während 25 Prozent diesen gar kein Vertrauen schenken. Ob es sich dabei um die öffentlich-rechtlichen oder privaten Medien, um Print- oder Hörfunk und Online- oder TV-Medien handelt, spielte in der Umfrage keine Rolle. Hier wurde nicht differenziert.
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Wie "Unternehmensjournalisten" die öffentliche Meinung beeinflussen

Beitrag8. Januar 2017, 13:23

Wie "Unternehmensjournalisten" die öffentliche Meinung beeinflussen: Deutsche Großunternehmen produzieren im großen Stil eigene "journalistische" Publikationen und versuchen, ihre Kunden verstärkt besonders online direkt zu erreichen. Mit ihren medialen Produkten beeinflussen sie die öffentliche Meinung und gefährden den unabhängigen Journalismus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie der Otto Brenner Stiftung zu Content Marketing. Als Vorreiter im deutschsprachigen Raum gelten der Energydrink-Hersteller Red Bull und die Henkel-Tochter Schwarzkopf.
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Nachrichtenfaktoren

Beitrag9. April 2017, 11:41

Georg Ruhrmann / Roland Göbbel

Veränderung der Nachrichtenfaktoren und Auswirkungen auf die journalistische Praxis in Deutschland (2007)

Es besteht ein Zwang zur Reduktion der Informationskomplexität. Denn nur ein Bruchteil der täglichen weltweiten Geschehnisse kann tatsächlich zur Nachricht werden. Welche Merkmale eines Ereignisses sind es, die die jewei-
ligen Auswahlprozesse beeinflussen? In diesem Kontext führt der Autor erstmals den Begriff des news value ein.
Unter dem Nachrichtenwert versteht er die Publikationswürdigkeit von Ereignissen, die sich aus der Kombination von Merkmalen ergeben, welche die Journalisten den Ereignissen zurechnen. Den Nachrichtenwert bestimmen u.a.
Ungewöhnlichkeit, Bezug zu bereits eingeführten Themen, zeitliche Begrenzung, Einfachheit, Konsequenzen, Beteiligung einflussreicher oder bekannter Personen sowie die Entfernung des Ereignisorts zum Verbreitungsgebiet des Mediums den Nachrichtenwert von Ereignissen.
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag2. Mai 2017, 19:34

„Arbeit 4.0“ erscheint als Naturgewalt

Digitalisierung und Globalisierung der Arbeitswelt erscheinen als Naturgewalt, der man ausgeliefert ist. Wie dieser Eindruck entsteht, analysiert eine Studie der Otto Brenner Stiftung, die zum „Tag der Arbeit“ vorgelegt wird.

https://mmm.verdi.de/beruf/arbeit-4-0-e ... walt-40973

Die untersuchten 360 Beiträge der Jahre 2014 und 2015 aus elf bekannten deutschen Tages- und Wochenzeitungen (darunter SZ, FAZ, Handelsblatt, WELT, taz, ZEIT, Spiegel) vermitteln den Gesamteindruck, dass die Arbeit in einen epochalen technischen Umbruch geraten ist, der sich unaufhaltsam ereignet. Woher diese technische Revolution, genannt Digitalisierung, kommt, ist uninteressant, wohin sie führt, ist unbekannt oder umstritten. Der Gedanke, dass der technische Umbruch selbst das Resultat von Arbeit ist, kommt nicht vor. Dass jede Technik, auch die Digitalisierung, in der Gesellschaft und von Angehörigen der Gesellschaft entwickelt und vorangetrieben wird, bleibt weitgehend unreflektiert. Das journalistische Interesse daran, wie wir morgen arbeiten werden, gilt am wenigsten der Frage, wer bestimmt, wie wir morgen arbeiten werden.

http://www.carta.info/84834/die-zukunft ... rnativlos/
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag15. Mai 2017, 20:11

Onlinekommunikation von Kandidaten im Wahlkampf - Aktivitäten auf Facebook und Twitter zur Bundestagswahl 2013

Personelle Faktoren wirken sich deutlich auf den Onlinewahlkampf aus. Der Professionalisierungsgrad eines Kandidaten, sein Alter und seine massenmediale Präsenz im Vorfeld der Bundestagswahl wirkten zuverlässig auf die Erfüllung der Funktionen politischer Onlinekommunikation. Dies zeigt, dass Kandidaten sich mit ihren Social-MediaAktivitäten vor allem selbst repräsentieren. Zudem sind Kandidaten von Oppositionsparteien stärker vernetzt und informieren ihre Anhänger häufiger über soziale Netzwerke als Kandidaten der Regierungsparteien. Auch ein hoher Urbanisierungsgrad im Wahlkreis wirkt sich positiv auf den Umfang politischer Onlinekommunikation im Wahlkampf aus.


Link zur Studie
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag5. Juli 2017, 20:58

Mit der „Medienordnung 4.0“ stellt die ProSiebenSat.1 Media SE ein Modell vor, das die Diskussion um eine Neuausrichtung der medienpolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland anstößt. Ziel ist es, gesellschaftspolitisch relevante Inhalte (Public-Service-Inhalte) zu fördern und so vermehrt junge Menschen mit demokratiestiftenden, meinungsbildenden und integrativen Angeboten zu erreichen. Aktuell erhalten private Rundfunkanbieter in Deutschland im Regelfall keine finanzielle Förderung für Inhalte. Ein digitales Ökosystem mit starken öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern bildet jedoch die Basis für Meinungs- und Medienvielfalt.

Link zum Gutachten
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag10. Juli 2017, 07:24

Kriminelle Ausländer in den Medien

Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/16 in Köln haben deutliche Auswirkungen auf die Medien gehabt. Nicht nur, weil sich die Berichterstattung in den folgenden Monaten mit den Straftaten, Tätern und Opfern dieser Nacht auseinandersetzte, sondern auch, weil sie grundsätzlich als Schlüsselereignis prägend für die Kriminalitätsberichterstattung waren. Wissenschaftler der Universität München haben diese Auswirkungen auf die Medien nun untersucht.
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag13. Juli 2017, 06:36

Fünfmal mehr Medienberichte bei Muslim-Attentätern


Eine Studie der Universität Georgia: Wenn der Täter muslimischen Glaubens ist, steigert sich die mediale Abdeckung eines Anschlags um 449 Prozent. Während Muslime im untersuchten Zeitraum von 2010 bis 2015 nur 12,4 Prozent aller Attentate verübten, bekamen sie 41,4 Prozent der medialen Aufmerksamkeit – ein krasses Missverhältnis.

Abstract der Studie

Zum gleichen Thema:

Studie: Fünfmal mehr Medienberichte bei Muslim-Attentätern

Mutmasslich islamistische Terrorattacken sind in den US-Medien massiv überrepräsentiert, zeigt eine Analyse.
Attentate, die von (ausländischen) Muslimen verübt werden, bekommen in den USA fast fünfmal so viel Raum in den Medien, fand eine Studie der Universität Georgia. Wenn der Täter muslimischen Glaubens ist, steigert sich die mediale Abdeckung eines Anschlags um 449 Prozent.
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag13. Juli 2017, 21:58

Neue Studie zur Geschlechterdarstellung in Film und Fernsehen

http://www.deutschlandfunk.de/mediasres.2906.de.html

Geschlechtervielfalt: Selbst die Robbe ist ein Kerl

Eine neue Studie zu Geschlechterrepräsentanz in Film und Fernsehen zeigt: Männer sind doppelt so oft zu sehen wie Frauen. Besonders problematisch ist das Kinderfernsehen.
http://www.zeit.de/kultur/film/2017-07/ ... ni-rostock

Männer und Frauen im deutschen Fernsehen – wer hat eigentlich das Sagen, wer ist präsenter? Eine Studie zeigt, dass bis zu einem gewissen Alter Gleichberechtigung herrscht. Dann kippt das Verhältnis.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... sehen.html

Männer dominieren, Frauen kommen vor
Es gibt diese Binse: „Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmermehr.“ Und ausgerechnet da ist es im deutschen Kinderfernsehen um die Geschlechterdarstellung merkwürdig bestellt. Ob öffentlich-rechtlicher Kinderkanal oder privates Super RTL, ob Lizenzprogramm oder Eigenproduktion – die absolute Zahl der männlichen Figuren ist deutlich höher. „Insgesamt gilt: Nur eine von vier Figuren ist weiblich“
http://www.tagesspiegel.de/medien/studi ... 52966.html

Besonders deutlich wird das im Kinderfernsehen (72 Prozent Männer) und bei non-fiktionaler Unterhaltung (69 Prozent Männer) wie Quiz-, Comedy-, Unterhaltungs- und Kochshows. Auch Nachrichtensendungen, Reportagen, Sportsendungen oder Dokus sind zu knapp 70 Prozent männerdominiert. Am realitätsnahesten sei die Geschlechterverteilung in Soaps und Telenovelas.
https://www.rbb-online.de/kultur/beitra ... -kino.html

Die repräsentative Studie gilt den Angaben zufolge als bislang umfassendste Untersuchung dieser Art in Deutschland. Für die Analyse seien 2016 mehr als 3.000 Stunden TV-Programm und über 800 deutschsprachige Kinofilme der vergangenen sechs Jahre ausgewertet worden. Untersucht wurden alle Formate wie Filme, Kinderfernsehen und Unterhaltung sowie Informationsprogramme wie Nachrichten und Talk-Shows.
http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik- ... -a-1312538

Im deutschen Fernsehen und Kino gibt es zu wenig Frauen in Hauptrollen. … Das ist seit 40 Jahren bekannt. Zeit, dass sich wirklich was ändert.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/maria-f ... 57443.html

Hinweis I: Es wird nicht dargestellt, wie sich die Situation für die einzelnen Sender darstellt.
Hinweis II: Es wird nicht auf die Qualität der Inhalte eingegangen.

Frage: Wie kann man Geschlechterparität auf dem Bildschirm herstellen und die Realität abbilden?

Zitat: Ich hätte „Mona Lisa“ nicht eingestellt, wenn nur eine Frau aus der Leitungsebene widersprochen hätte (ZDF-Intendant Thomas Bellut) – Was wäre, wenn ein Mann widersprochen hätte?
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag21. Juli 2017, 21:44

Neue OBS-Studie: Die "Flüchtlingskrise" in den Medien - Tagesaktueller Journalismus und Information
https://www.otto-brenner-stiftung.de/fi ... er_Web.pdf

Die Studie geht erstmals der Berichterstattung zur sogenannten Flüchtlingskrise im Detail nach: Dazu wurden insgesamt weit über 30.000 Medienberichte erfasst - und insbesondere für einen gut zwanzigwöchigen Zeitraum, in dem sich im Jahr 2015 die Ereignisse überschlugen, rund 1.700 Texte analytisch ausgewertet. Im Fokus der innovativen Untersuchung stehen Printleitmedien wie FAZ, SZ, Welt und Bild, über achtzig verschiedene Lokal- und Regionalzeitungen sowie die reichweitestarken Onlinemedien focus.de, tagesschau.de und Spiegel Online.
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag2. August 2017, 21:25

Studie: Medien haben gewalttätigen Ausländer als Angstfigur neu entdeckt

Die Berichterstattung über Flüchtlinge hat sich deutlich verändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie zur TV-Berichterstattung über Gewaltkriminalität in Zusammenarbeit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. In den Fokus seien Einwanderer als Gewalttäter gerückt. Die Forscher machen ein Datum als Wendepunkt aus.

https://www.welt.de/kultur/medien/artic ... deckt.html

Von den vier überregionalen Zeitungen und acht reichweitenstärksten deutschen Fernsehsendern, die in der Studie untersucht wurden, fiel besonders die Bild-Zeitung auf. Flüchtlinge kommen in den Medien vor allem als Gewalttäter vor, sagt eine Macromedia-Studie, die der "Journalist" veröffentlicht. Demnach thematisiert "Bild" in 64 % der Berichte über Zuwanderer Kriminalität, in der "Süddeutschen" und "FAZ" sind es rund 40 %, in den TV-Nachrichten 52 %.

http://www.presseportal.de/pm/20126/3697216

Nichtdeutschen Opfern von Gewalttaten widmete das Fernsehen in diesem Jahr demnach halb so viele Berichte wie 2014, obwohl deren Zahl laut Bundeskriminalamt anstieg. „Das führt zu einem verzerrten Bild und kann Vorurteile in der Bevölkerung anheizen“

http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik- ... -a-1323914

"Die Geflüchteten kommen kaum zu Wort". Im Interview erläutert Studienleiter Thomas Hestermann die Ergebnisse, die kein gutes Licht auf viele deutsche Redaktionen werfen.

http://www.deutschlandfunk.de/journalis ... _id=392493
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Re: Die Rechtsecke

Beitrag22. September 2017, 15:59

Der ökonomische Nutzen der ARD in Deutschland

Herausarbeitung der quantifizierbaren und nicht-quantifizierbaren volkswirtschaftlichen Effekte der ARD

http://www.ard.de/download/4327046/WIFO ... ummary.pdf
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag27. September 2017, 15:56

Auf dem Prüfstand: die Studie des Medienwissenschaftlers Michael Haller zur „Flüchtlingsberichterstattung“ in deutschen „Leitmedien“

https://ratfuermigration.files.wordpres ... _horz3.pdf

Die Studie hat eine Kontroverse ausgelöst, weil dem Forscherteam vorgeworfen wird, die eigentliche Komplexität der Ergebnisse auf die oben genannten Punkte zu reduzieren. Auch würden Begriffe rechter Bewegungen zu unreflektiert verwendet. Dadurch würden die Forscher jenen Rechstextremen das Wort reden, die schon immer wussten, dass uns „die Medien“ belogen haben, so der Tenor der Kritik. Das vorliegende Papier schließt an diese Debatte an, um auf Basis von Befunden der transkulturellen Kommunikationswissenschaft eine kritische Überprüfung der Thesen zu versuchen.


https://rat-fuer-migration.de/2017/08/28/1297/
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag9. Oktober 2017, 12:26

OBS-Studie: AfD-Wähler und Ostdeutsche misstrauen Medien am stärksten

Erstmals kann die Untersuchung der OBS darüber hinaus eindrucksvoll belegen, dass eine Wechselwirkung zwischen Medienvertrauen und Demokratiezufriedenheit besteht. Denn auch unabhängig vom einzelnen Milieu lässt sich feststellen: Wer die Glaubwürdigkeit der Medien hoch einschätzt, ist auch mit dem Funktionieren der Demokratie hoch zufrieden. Umgekehrt gilt: Wer Medien als unglaubwürdig einstuft, ist höchst unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie. 90% der Menschen, die den Medien grundsätzlich Glaubwürdigkeit zugestehen, sind zugleich auch mit der Idee der Demokratie zufrieden. Bei denjenigen, die dieses Vertrauen verloren haben, sieht dies nur noch knapp die Hälfte der Befragten so.


https://www.otto-brenner-stiftung.de/pr ... ksten.html

Arbeitspaper:"Polarisiert und radikalisiert? Medienmisstrauen und die Folgen für die Demokratie"

Anmerkung: "Eindrucksvoll" wie die Selbstbeschreibung der OBS das Arbeitspapier lobt, sind nach Meinung verschiedener Kritiker jedoch lediglich die massiven methodischen Mängel.

Kritik aus dem Hause Tichy...

Kritik von sciencefiles.org...
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag12. Oktober 2017, 12:39

Respektiert eine Politik des „weichen“ Paternalismus die Autonomie individueller Konsumenten?
Studie von Prof. Dr. Jan Schnellenbach (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag15. Oktober 2017, 12:21

ARD-ZDF-Onlinestudie 2017: Nutzer immer länger im Netz

Die diesjährige Onlinestudie der Öffentlich-Rechtlichen hat keine Internet-Revolutionen zu vermelden, ein Blick ins Detail kann sich aber lohnen. Ihr nach ist nur jeder Zehnte ist nicht online, während Streamingdienste weiter zunehmen.


http://www.digitalfernsehen.de/ARD-ZDF- ... 762.0.html

Zugenommen habe gegenüber dem vorigen Jahr auch die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer: um 21 auf 149 Minuten. Frauen seien gut zwei Stunden online (2:05 Stunden), Männer fast drei Stunden (2:55). Die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen verbringt der Studie zufolge mehr als viereinhalb Stunden am Tag im Netz (4:34). Bei älteren zwischen 50 und 69 Jahren beträgt die tägliche Verweildauer nur etwas mehr als anderthalb Stunden. Deutlich gefragter als im Vorjahr seien Audioangebote, was vor allem auf eine ebenfalls stärkere Nutzung der Streamingdienste zurückzuführen sei. Die Reichweiten von Fernseh- und Radiosendungen im Internet - live oder zeitversetzt - seien stabil geblieben.


http://www.horizont.net/medien/nachrich ... eln-161782
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

Beitrag25. Oktober 2017, 21:16

Politische Inszenierungen

Das fög analysierte im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung die Inhalte auf Facebook-Auftritten bundesdeutscher Parteien sowie deren Resonanz.

Die etablierten Parteien verwenden relativ wenig Medienbezüge. Die AfD hingegen bezieht sich in 47% aller Beiträge auf Medien und deren Inhalte. Hier findet sich eine deutliche Abgrenzung gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wichtigster Social-Media-Kanal für Informationen: 25% aller Deutschen nutzen Facebook um sich über das Weltgeschehen zu informieren.

Analyse:
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