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Panorama unter BILD-Niveau

Politmagazine - das einstige Tafelsilber der öffentlich-rechtlichen Anstalten - verkommen nach Ansicht von Medienexperten zusehends zu Verbrauchermagazinen und erreichen nach einer Studie zum Thesenjournalismus bei sämtlichen Leistungskriterien kaum mehr als 30 Prozent Zustimmung. Was ist passiert und wie lässt sich der Bedeutungsverlust aufhalten?
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Maren

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Panorama unter BILD-Niveau

BeitragSa 4. Nov 2017, 13:55

Boulevard statt Analyse – Panorama unter BILD-Niveau

Allein die negative Rahmung des Anblicks von YPG-Kämpfern, die ihre Fahne in der einstigen Hauptstadt des sog. Islamischen Staats hissen, spricht Bände über die situationsbedingten Blicke der Öffentlich-Rechtlichen auf die Geschehnisse in Syrien. Es sei beispielsweise daran erinnert, wie vor mehr als einem Jahr die Bombardements auf Aleppo mit Bestürzung und Trauer mitverfolgt wurden. Ist es da nicht etwas unangebracht diejenigen, die ihre Fahne der Befreiung hissen, so zu diskreditieren? Was wäre denn die Alternative dazu? Das über Rakka weiterhin die Fahne des sog. IS weht?


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Maren

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Re: Panorama unter BILD-Niveau

BeitragSa 4. Nov 2017, 14:05

Reaktion der PANORAMA-Redaktion auf die Beanstandung:

http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell ... kk176.html
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MrMadMarkus

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Re: Panorama unter BILD-Niveau

BeitragSo 5. Nov 2017, 14:51

"Krieg gegen IS: Der US-Pakt mit Marxisten“.


Selbst wenn dem so wäre, was wäre daran falsch? Marxisten mögen keine sonderlich netten Menschen sein, aber von Unmenschen a la Islamischer Staat sind sie meilenweit entfernt. Jedenfalls wenn sie nicht grade Stalin, Mao oder Kim heißen. :mrgreen:

Aber was noch viel sonderbarer ist: Seit wann ist es für den ÖRR verwerflich ein ganz radikal Linker zu sein? Oder ist es nur verwerflich mit den USA zusammen zu arbeiten? Vermutlich das.

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