Neujahrstag – Tausende nehmen an Fackelmärschen zu Ehren Banderas in der Ukraine teil

Stepan Bandera war ein radikaler ukrainischer Nationalist und Anführer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) – in der Westukraine für viele ein Held, in der Ostukraine, Polen, Russland und Israel gilt er als Nazi-Kollaborteur.
In seiner idiologischen Ausrichtung war Bandera inhaltlich ganz dicht bei den deutschen NAZI´s und ihrer „Endlösung der Juden“! Die Radikalität und der Fanatismus eines Stepan Banderas und seiner OUN, der Totalitarismus ihrer Ideologie, die Zusammenarbeit mit dem Dritten Reich, die durchgeführten ethnischen Säuberungen unter Juden, Polen und Russen machen ihn und seine Anhänger, bei vielen, zu NAZIS. Auch seine heutigen Nachfolger und Verehrer in der Ukraine wie „Swoboda“ oder „Rechter Sektor“ gelten als NAZIS. Immer wieder werden die Zeichen „Wolfsangel“ oder die „SS-Runen“ von diesen Organisationen öffentlich gezeigt. Ihr rechtsradikales Gedankengut hat sich bis heute nicht wesentlich verändert. Und ihre mörderische Vorgehensweise gegen Andersdenke auch nicht, wie das Massaker in und um das Gewerkschaftshaus in Odessa gezeigt hat.
Am 01.01.2015 huldigten nun tausende Ukrainer in den verschiedensten Orten in der Ukraine mit einem Fackelumzug ihren „Natinalhelden“. Fackelumzüge mit Marschmusik waren ja zu einer bestimmten Zeit in Deutschland auch sehr beliebt. Auch der Rechter Sektor sowie die Swoboda und die ukrainischen Freiwilligenbattalionen, die gegen Separatisten in der Ostukraine kämpfen, nahmen an diesem Marsch teil, sowie Vertreter der ukrainischen Kirche. Ja es wurden noch andere Nazi-Kollaborateure auf diesem Marsch gedacht. Selbst in der Stadt Odessa wurde Bandera gedacht – unglaublich!

Den deutschen Medien und den öffentlichen Rundfunkanstalten war dieses wirklich beklemmende Ereignis selbstverständlich KEINE Meldung wert.

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