{"id":10431,"date":"2025-03-26T09:38:05","date_gmt":"2025-03-26T08:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=10431"},"modified":"2025-03-26T09:38:05","modified_gmt":"2025-03-26T08:38:05","slug":"oeffentlich-rechtliche-gremien-mut-zum-publikumsrat","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/oeffentlich-rechtliche-gremien-mut-zum-publikumsrat\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentlich-rechtliche Gremien: Mut zum Publikumsrat"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den Dialog gehen \u2013 Neue Aufgaben f\u00fcr die Rundfunkgremien<\/strong><\/p>\n<p>Der Medienjournalist Peter Stawowy hat in einer Studie zu den Aufsichtsgremien des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks (\u00d6RR) festgestellt, dass die Zahl der Parteimitglieder deutlich \u00fcber dem vom Bundesverfassungsgericht vorgegebenen Quorum von einem Drittel f\u00fcr Staatsvertreter liegt. Er bem\u00e4ngelt au\u00dferdem fehlende Transparenz und Systematik bei der Programmbeobachtung der Gremien. Der Medienwissenschaftler Dominik Speck, der an der Technischen Universit\u00e4t Dortmund zum Thema Transparenz des \u00d6RR im europ\u00e4ischen Vergleich promoviert, ordnet die Studie der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) und ihre Befunde ein.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Zusammensetzung, Effizienz und Transparenz der Aufsichtsgremien im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein Dauerbrenner in medienpolitischen und medienjournalistischen Debatten. Allerdings muss die Diskussion dar\u00fcber notgedrungen auf d\u00fcrftiger Zahlengrundlage gef\u00fchrt werden, gibt es doch nur wenige empirische Untersuchungen. Die Kommunikationswissenschaft vernachl\u00e4ssigt das Thema. Medienrechtler zeigen mehr Interesse, betrachten aber eher juristische Finessen als die gelebte Praxis. [\u2026]<\/p>\n<p>Die Frage nach der Zusammensetzung, Effizienz und Transparenz der Aufsichtsgremien im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein Dauerbrenner in medienpolitischen und medienjournalistischen Debatten. Allerdings muss die Diskussion dar\u00fcber notgedrungen auf d\u00fcrftiger Zahlengrundlage gef\u00fchrt werden, gibt es doch nur wenige empirische Untersuchungen. Die Kommunikationswissenschaft vernachl\u00e4ssigt das Thema. Medienrechtler zeigen mehr Interesse, betrachten aber eher juristische Finessen als die gelebte Praxis.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/medien.epd.de\/article\/2812\">https:\/\/medien.epd.de\/article\/2812<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentlich-rechtliche Gremien: Mut zum Publikumsrat<\/strong><\/p>\n<p>In \u201cL\u00e4uft\u201d, dem Podcast von \u201cepd medien\u201d und Grimme-Institut, geht es um die Studie der Otto Brenner Stiftung zur Zusammensetzung und Arbeitsweise der Gremien des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Alexander Matzkeit fragt seinen Gast, Journalist und Medienwissenschaftler Dominik Speck: \u201cWie k\u00f6nnte die Arbeit der Gremien so ver\u00e4ndert werden, dass sie in der Lage sind, den an sie gestellten Anforderungen zu gen\u00fcgen.\u201d<\/p>\n<p>Peter Stawowy stellt als Autor unter anderem fest, dass der Einfluss der Politik in den Gremien gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnte als gedacht &#8211; wenn man nicht politische \u00c4mter zugrunde legt, sondern Parteizugeh\u00f6rigkeit. Inzwischen hat es einige Reaktionen auf die Studie gegeben. Alexander Matzkeit und der Journalist und Medienwissenschaftler Dominik Speck fassen den Stand der Dinge zusammen und versuchen die Frage zu beantworten: Wie k\u00f6nnte die Arbeit der Gremien so ver\u00e4ndert werden, dass sie in der Lage sind, den an sie gestellten Anforderungen zu gen\u00fcgen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/laeuft-programmschau.podigee.io\/58-58-offentlich-rechtliche-gremien-mut-zum-publikumsrat\">https:\/\/laeuft-programmschau.podigee.io\/58-58-offentlich-rechtliche-gremien-mut-zum-publikumsrat<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_10431 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_10431')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_10431').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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