{"id":10694,"date":"2025-06-16T12:30:13","date_gmt":"2025-06-16T11:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=10694"},"modified":"2025-06-16T12:33:55","modified_gmt":"2025-06-16T11:33:55","slug":"laender-fordern-konzept-fuer-orchester-der-ard","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/laender-fordern-konzept-fuer-orchester-der-ard\/","title":{"rendered":"L\u00e4nder fordern Konzept f\u00fcr Orchester der ARD"},"content":{"rendered":"<p>Die L\u00e4nder sind auf der Suche nach Einsparm\u00f6glichkeiten bei den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. 14 L\u00e4nder haben die ARD und Deutschlandradio in einer Protokollnotiz zum Reformstaatsvertrag aufgefordert zu pr\u00fcfen, ob sich die Zahl der Klangk\u00f6rper reduzieren l\u00e4sst. Hamburg und Niedersachsen halten dies in der derzeitigen Diskussion f\u00fcr kontraproduktiv. [\u2026]<\/p>\n<p>Es gehe dabei auch um &#8222;eine kritische Analyse zum Status Quo&#8220; der Klangk\u00f6rper. Zu ber\u00fccksichtigen sei ebenso, ob sich die Anzahl der Klangk\u00f6rper reduzieren lasse. Hamburg und Niedersachsen tragen die Protokollerkl\u00e4rung nicht mit.<\/p>\n<p>Die ARD-Landesrundfunkanstalten betreiben zusammen 20 Klangk\u00f6rper (Orchester, Ch\u00f6re und Big Bands). Die ARD wollte sich auf epd-Anfrage nicht zu der Protokollerkl\u00e4rung \u00e4u\u00dfern. Sie werde noch gepr\u00fcft, hie\u00df es. Deutschlandradio ist Hauptgesellschafter der 1994 gegr\u00fcndeten gemeinn\u00fctzigen ROC GmbH, zu der zwei Orchester und zwei Ch\u00f6re geh\u00f6ren. [\u2026]<\/p>\n<p>In dem Konzept, das die L\u00e4nder von ARD und Deutschlandradio einfordern, sollen die Anstalten auch Funktion und Aufgaben der Klangk\u00f6rper definieren, insbesondere mit Blick auf den Kultur- und Bildungsauftrag des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Hierf\u00fcr sollen im Konzept &#8222;nachpr\u00fcfbare Zielvorgaben&#8220; gemacht werden. Au\u00dferdem gehe es darum, dass &#8222;Aufstellung und Finanzierung der Klangk\u00f6rper \u00fcberpr\u00fcft werden&#8220;. [\u2026]<\/p>\n<p>Die KEF hatte Ende September 2024 einen Sonderbericht vorgelegt, den die Bundesl\u00e4nder angefordert hatten. Die L\u00e4nder wollten wissen, welche Einsparpotenziale sich beim \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk bei bestimmten Reformans\u00e4tzen ergeben k\u00f6nnten. Dabei ging es auch um die Klangk\u00f6rper. Die KEF stellte fest, die Klangk\u00f6rper der Anstalten \u00fcber GmbHs zu organisieren, k\u00f6nne die Wirtschaftlichkeit steigern. Effekte w\u00e4ren aber erst l\u00e4ngerfristig zu erwarten. Den Gesamtaufwand f\u00fcr die ARD-Klangk\u00f6rper im Jahr 2022 bezifferte sie auf 203 Millionen Euro. [\u2026]<\/p>\n<p>Zwei Varianten schlug die KEF vor: Jede Anstalt gr\u00fcndet f\u00fcr ihre Klangk\u00f6rper eine eigene GmbH. Oder es werde eine \u00fcbergreifende Gesellschaft f\u00fcr alle Klangk\u00f6rper geschaffen. Auch k\u00f6nnten sich der Bund und die L\u00e4nder der Klangk\u00f6rper an den GmbHs beteiligen, so die KEF: Dann w\u00fcrde weniger Geld aus dem Rundfunkbeitrag ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/medien.epd.de\/article\/3176\/\">https:\/\/medien.epd.de\/article\/3176\/<\/a><\/p>\n<p><em>Aus der Protokollerkl\u00e4rung: \u201eDie vom \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk unterhaltenen Klangk\u00f6rper leisten seit ihrer Gr\u00fcndung einen wertvollen Beitrag zu den Kultur- und Bildungsangeboten sowie einen eigenst\u00e4ndigen publizistischen Beitrag zur Meinungsbildung. Sie erh\u00f6hen durch ihre Pr\u00e4senz die Wahrnehmbarkeit des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks.<\/em><\/p>\n<p><em>Angesichts fortlaufender Ver\u00e4nderungen der Medien- und Kulturlandschaft und der Neuaufstellung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks durch den Reformstaatsvertrag sehen die L\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Th\u00fcringen eine Standortbestimmung der Klangk\u00f6rper des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks als geboten an. <\/em><\/p>\n<p><em>Die L\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Th\u00fcringen erwarten von den in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und dem Deutschlandradio eine kritische Analyse zum Status Quo und zu den Zukunftsperspektiven der von ihnen unterhaltenen Klangk\u00f6rper. Sie werden aufgefordert, bis zum 31. Dezember 2026 ein gemeinsames Konzept vorzulegen.<\/em><\/p>\n<p><em>In dem Konzept sollen zum einen Funktion und Aufgaben der Klangk\u00f6rper, insbesondere ihre Leistung f\u00fcr die Erf\u00fcllung des Kultur- und Bildungsauftrags des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, definiert werden. Das Konzept soll dazu insbesondere den Beitrag der jeweiligen Klangk\u00f6rper und ihre Pr\u00e4senz in den Angeboten sowie vor Ort in den jeweiligen Sendegebieten bestimmen und mit nachpr\u00fcfbaren Zielvorgaben verkn\u00fcpfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Auf der Grundlage der im Konzept definierten Funktion und Aufgaben sollen zum anderen Aufstellung und Finanzierung der Klangk\u00f6rper \u00fcberpr\u00fcft werden. Im Rahmen der Strukturanalyse soll in Bezug auf Art und Anzahl, einschlie\u00dflich m\u00f6glicher Reduktionen der Klangk\u00f6rper insbesondere \u00fcberpr\u00fcft werden, wo Doppelungen im \u00f6ffentlich-rechtlichen Klangk\u00f6rperportfolio abgebaut werden k\u00f6nnen und wo arbeitsteilig sichergestellt werden kann, dass die regionalen und musikalischen Besonderheiten in Deutschland angemessen abgebildet werden. Auch soll in den Blick genommen werden, wo Zusammenf\u00fchrungen administrativer und technischer Aufgaben m\u00f6glich sind. In Bezug auf die Finanzierung der Klangk\u00f6rper soll insbesondere \u00fcberpr\u00fcft werden, inwieweit weiterhin Vollfinanzierungen geboten oder andere Finanzierungsmodelle bzw. eine Erh\u00f6hung der Wirtschaftlichkeit und von Deckungsbeitr\u00e4gen m\u00f6glich sind. Dabei sollen auch die Modell\u00fcberlegungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten in ihrem Sondergutachten vom 27. September 2024 ber\u00fccksichtigt werden.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/rundfunkkommission.rlp.de\/fileadmin\/rundfunkkommission\/Dokumente\/ReformStV\/7._MAEStV_ReformStV_Staatsvertrag_und_Begruendung\/7._MAEStV_ReformStV_Druckfassung.pdf\">https:\/\/rundfunkkommission.rlp.de\/fileadmin\/rundfunkkommission\/Dokumente\/ReformStV\/7._MAEStV_ReformStV_Staatsvertrag_und_Begruendung\/7._MAEStV_ReformStV_Druckfassung.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_10694 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_10694')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_10694').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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