{"id":11484,"date":"2026-03-20T05:45:47","date_gmt":"2026-03-20T04:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=11484"},"modified":"2026-03-18T11:46:53","modified_gmt":"2026-03-18T10:46:53","slug":"mdr-muss-30-bis-60-millionen-euro-zusaetzlich-einsparen","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/mdr-muss-30-bis-60-millionen-euro-zusaetzlich-einsparen\/","title":{"rendered":"MDR muss 30 bis 60 Millionen Euro zus\u00e4tzlich einsparen"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich hat die KEF errechnet, dass ARD und ZDF auch mit einer geringer als zun\u00e4chst geplanten Beitragserh\u00f6hung ab 2027 ausreichend Geld zur Verf\u00fcgung haben. Warum MDR-Intendant Ludwig trotzdem einen zus\u00e4tzlichen Sparbedarf sieht&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/105852\/mdr_muss_30_bis_60_millionen_euro_zusaetzlich_einsparen\/\">https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/105852\/mdr_muss_30_bis_60_millionen_euro_zusaetzlich_einsparen\/<\/a><\/p>\n<p>MDR-Intendant zu Rundfunkbeitrag, Sparpl\u00e4nen und Silbereisen: \u201eWir gehen l\u00e4ngst ans Eingemachte\u201c<\/p>\n<p>Die \u00d6ffentlich-Rechtlichen stehen im Fokus. In Zeiten von Netflix und privaten Onlinemedien hat die Frage nach dem Rundfunkbeitrag an Brisanz gewonnen. Die geplante Erh\u00f6hung blieb aus. MDR Intendant Ralf Ludwig schildert, wo er spart. Und sagt, wie der Sender in der Region punkten will. [\u2026]<\/p>\n<p>Wir haben im MDR im Moment eine sehr gro\u00dfe Produktpalette, die wir k\u00fcnftig aufgrund gr\u00f6\u00dferer Einsparnotwendigkeiten und der bislang ausgebliebenen Anpassung des Rundfunkbeitrags so nicht mehr aufrechterhalten k\u00f6nnen. So bedauerlich es im Einzelfall ist, aber wir m\u00fcssen uns programmlich st\u00e4rker fokussieren und digitaler ausrichten, um auch j\u00fcngere Zielgruppen verst\u00e4rkt zu erreichen. Wir werden die Menge etwas eingrenzen und Teile der freiwerdenden Kapazit\u00e4ten nutzen, um f\u00fcr das Publikum bleibende Formate zu st\u00e4rken und neue zu entwickeln. [\u2026]<\/p>\n<p>Der aktuelle Medienstaatsvertrag gibt uns vor, dass wir uns von drei linearen H\u00f6rfunkwellen trennen m\u00fcssen: neben MDR Tweens und MDR Schlagerwelt auch von MDR Klassik. Da habe ich viele Briefe bekommen, das war schon ein Sturm der Entr\u00fcstung. Wir gehen an diesen Stellen verst\u00e4rkt in den Dialog. [\u2026]<\/p>\n<p>Ich kenne den pauschalen Vorwurf, dass an der Verwaltung stets zu wenig gespart w\u00fcrde. Ich kann ihn entkr\u00e4ften. Die KEF ermittelt die Verwaltungskostenquote. Die liegt bei uns bei vier Prozent. 96 Prozent unserer Mittel flie\u00dfen also direkt oder indirekt ins Programm. Da bringt es wenig, wenn man ausschlie\u00dflich in der Verwaltung ein paar Stellen k\u00fcrzt. [\u2026]<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung bieten. Und zwar in dieser Reihenfolge, Information ist in diesen Zeiten das Wichtigste. [\u2026]<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen noch mehr in die Regionen reingehen und n\u00e4her an die Leute ran. Es ist unser Auftrag, das in unseren Formaten zu spiegeln. Und nicht, m\u00f6gliche Spaltungen, zum Beispiel zwischen Ost und West, zu verst\u00e4rken. [\u2026]<\/p>\n<p>Unsere j\u00e4hrlichen repr\u00e4sentativen Umfragen sagen, dass uns 73 Prozent der Menschen vertrauen. Das gilt f\u00fcr unser gesamtes Sendegebiet und ist ein stabiles Fundament, auf dem wir weiter mit unseren Angeboten qualitativ \u00fcberzeugen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/politik\/regional\/mdr-intendant-ralf-ludwig-wir-gehen-laengst-ans-eingemachte-PPC644EPJFCLXCIXO25DIPWPKU.html\">https:\/\/www.lvz.de\/politik\/regional\/mdr-intendant-ralf-ludwig-wir-gehen-laengst-ans-eingemachte-PPC644EPJFCLXCIXO25DIPWPKU.html<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis I: Es gibt programmproduzierende und programmverwaltende Bereiche. Bei seinem aktuellen, f\u00fcr 2026 aufgelegten, 10-Mio.-Sparprogramm tragen die programmproduzierenden Direktionen 70 Prozent der Einsparungen. <\/em><\/p>\n<p><em>Hinweis II: Die Skepsis gegen\u00fcber Medien ist in Ostdeutschland weiterhin gr\u00f6\u00dfer als im Rest der Republik. Das zeigt eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Demnach gaben im Osten 41 Prozent an, dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu vertrauen \u2013 eine Mehrheit von 54 Prozent tut das nach eigenen Angaben nicht. In Westdeutschland hingegen erkl\u00e4rten 58 Prozent, gro\u00dfes oder sehr gro\u00dfes Vertrauen in die \u00d6ffentlich-Rechtlichen zu haben.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/medien-vertrauen-ostdeutschland-corona-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-102.html\">https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/medien-vertrauen-ostdeutschland-corona-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-102.html<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_11484 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_11484')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_11484').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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