{"id":6205,"date":"2021-04-21T17:14:12","date_gmt":"2021-04-21T16:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=6205"},"modified":"2021-04-21T17:14:36","modified_gmt":"2021-04-21T16:14:36","slug":"zwischen-linear-und-mediathek-so-sieht-der-rbb-seine-zukunft","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/zwischen-linear-und-mediathek-so-sieht-der-rbb-seine-zukunft\/","title":{"rendered":"Zwischen linear und Mediathek: So sieht der RBB seine Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>20.04.2021<\/p>\n<p>Zwischen linear und Mediathek: So sieht der RBB seine Zukunft<\/p>\n<p>Was wird aus Radio Eins und Fritz? Der RBB will der linearen Verbreitung seiner Radiowellen treu bleiben. &#8230;. Das gewohnte Jahres-Pressegespr\u00e4ch des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) war dieses Mal nicht zu erwarten. Nicht nur, weil die Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrages auf Eis liegt. Sondern auch, weil die Zweil\u00e4nderanstalt m\u00f6glicherweise um ihre langfristigen Pl\u00e4ne zur Digitalisierung bangen muss, nachdem die Novellierung des Staatsvertrages Ende vergangener Woche gestoppt wurde. Vor allem der Modellversuch, auf lange Sicht eine Radiowelle ausschlie\u00dflich im Internet zu \u00fcbertragen, sei nicht konsensf\u00e4hig, wurde der Aufschub begr\u00fcndet. &#8230;. \u201eWir wollen keine Inhalte aus dem linearen Programm ins Netz verdr\u00e4ngen oder gar abschieben. Wer etwas anderes behauptet, behauptet schlichtweg etwas Falsches\u201c, unterstrich die RBB-Chefin. \u201eUnser Ehrgeiz besteht darin, m\u00f6glichst viele Menschen mit unseren Inhalten zu erreichen. Und wenn Menschen vermehrt im Netz sind, dann wollen wir m\u00f6glichst z\u00fcgig und unkompliziert auch dorthin gehen k\u00f6nnen. Aber \u201esolange es UKW und DAB+ gibt, bleiben wir auch dort\u201c, versicherte Schlesinger weiter. Aber wenn die Nutzungsgewohnheiten irgendwann anders seien, \u201em\u00f6chte ich durch einen zukunftsf\u00e4higen Staatsvertrag eine h\u00f6here Flexibilit\u00e4t haben, um da schneller reagieren zu k\u00f6nnen\u201c. &#8230;. Einen anderen Schwerpunkt sieht der RBB in der St\u00e4rkung der Regionalkompetenz. Daf\u00fcr arbeiten die Studios in Cottbus und Frankfurt (Oder) und die Redaktionen von Antenne Brandenburg und Brandenburg Aktuell zusammen, erkl\u00e4rte der neue RBB-Chefredakteur David Biesinger. Das Netz der Regionalkorrespondentinnen soll daf\u00fcr auf 14 Mitarbeiter ausgebaut werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/zwischen-linear-und-mediathek-so-sieht-der-rbb-seine-zukunft\/27110622.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/zwischen-linear-und-mediathek-so-sieht-der-rbb-seine-zukunft\/27110622.html<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Hinweis: <\/em><\/strong><em><strong>Der rbb hat einen Staatsvertrag aus dem Jahr 2013. Damals waren<\/strong> <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Snapchat 2 Jahre<\/em><\/li>\n<li><em>Instagram 3 Jahre<\/em><\/li>\n<li><em>Twitter 7 Jahre<\/em><\/li>\n<li><em>Youtube 8 Jahre<\/em><\/li>\n<li><em>Facebook 9 Jahre<\/em><\/li>\n<li><em>Amazon 18 Jahre<\/em><\/li>\n<li><em>Google 15 Jahre<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Tiktok gab es noch nicht. Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Dies zeigt: Der Staatsvertrag hat den rbb nicht gehindert, die neuen M\u00f6glichkeiten zu nutzen und seine Angebote ins Netz zu verl\u00e4ngern bzw. neue Angebote zu entwickeln. Denn der rbb fordert ja keine konkrete \u00d6ffnungsperspektive, sondern die Einstellung der terrestrischen Verbreitung f\u00fcr einzelne Welle (zuerst f\u00fcnf von sieben, jetzt noch zwei von sieben.) <\/em><\/p>\n<p><strong>Verheerendes Signal an Freie im RBB<\/strong><\/p>\n<p>Eine \u00fcberf\u00e4llige Reform droht zu scheitern. Gerade noch sah es so aus, als w\u00fcrde ein medienpolitischer und arbeitsrechtlicher Anachronismus im Rundfunk Berlin-Brandenburg endlich auf den M\u00fcllhaufen der Geschichte gekippt: Der Ausschluss der rund 1.500 arbeitnehmer\u00e4hnlichen festen Freien von der betrieblichen Mitbestimmung. Der Entwurf des neuen RBB-Staatsvertrags sah vor, die Degradierung dieser Freien zu Besch\u00e4ftigten zweiter Klasse endlich aufzuheben: durch ihre Einbeziehung in den Personalrat. &#8230;<\/p>\n<p>Die lange versprochene Verbesserung f\u00fcr die Freien d\u00fcrfe jedenfalls nicht als \u201eFaustpfand im Machtspiel zwischen Regierungen und Parlamenten\u201c missbraucht werden.<\/p>\n<p>Dass RBB-Intendantin Patricia Schlesinger jetzt auf der Jahrespressekonferenz des Metropolensenders die Absicht dementierte, lineare Radioprogramme zu verdr\u00e4ngen oder abzuschieben, erscheint da nur als schwacher Trost. Solange es UKW gebe, werde der RBB auf UKW bleiben, versicherte sie.<\/p>\n<p>Mit der vorerst gestoppten Novellierung des Staatsvertrags wird auch die auf mehr Diversit\u00e4t abzielende Erweiterung des Rundfunkrats einstweilen auf Eis gelegt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mmm.verdi.de\/medienpolitik\/verheerendes-signal-an-freie-im-rbb-72849\">https:\/\/mmm.verdi.de\/medienpolitik\/verheerendes-signal-an-freie-im-rbb-72849<\/a><\/p>\n<p><em>Patricia Schlesinger am 03.03.3021: \u201cDas Interesse an unseren Inhalten verringert sich nicht, aber von einem Teil der Bev\u00f6lkerung werden wir nicht mehr gefunden. Die Novellierung des rbb-Staatsvertrags soll jetzt einen neuen Rahmen schaffen, damit der Sender in den kommenden Jahren mit gr\u00f6\u00dferer Relevanz agieren kann; genau daf\u00fcr ben\u00f6tigen wir mehr Spielraum im Netz. Das bedeutet nicht, dass wir morgen eine UKW-Frequenz abschalten, genau dort sind wir gegenw\u00e4rtig ja extrem erfolgreich. Aber in f\u00fcnf, sieben oder zehn Jahren kann das sinnvoll sein. <\/em><em>Da wir nicht auf Dauer lineare und digitale Angebote parallel verbreiten k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir uns irgendwann von den analogen Ausspielwegen verabschieden. Wir m\u00fcssen besser als bisher auf neue Entwicklungen vorbereitet sein, die vielleicht schneller kommen, als wir denken.\u201d <\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/interview-mit-der-rbb-intendantin-patricia-schlesinger-17223680.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/interview-mit-der-rbb-intendantin-patricia-schlesinger-17223680.html<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_6205 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_6205')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_6205').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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