{"id":6240,"date":"2021-05-01T18:08:36","date_gmt":"2021-05-01T17:08:36","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=6240"},"modified":"2021-05-01T18:08:36","modified_gmt":"2021-05-01T17:08:36","slug":"vielen-jugendlichen-fehlt-bei-nachrichten-alltagsbezug","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/vielen-jugendlichen-fehlt-bei-nachrichten-alltagsbezug\/","title":{"rendered":"Vielen Jugendlichen fehlt bei Nachrichten Alltagsbezug"},"content":{"rendered":"<p>30.04.2021<\/p>\n<p><strong>Vielen Jugendlichen fehlt bei Nachrichten Alltagsbezug<\/strong><\/p>\n<p>Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zur Nutzung der digitalen Medienwelt. \u2026. In der Gruppe der 14- bis 29-J\u00e4hrigen gibt es gro\u00dfe Unterschiede. Die einen nutzen auch journalistische Quellen regelm\u00e4\u00dfig, andere k\u00f6nnen dagegen mit herk\u00f6mmlichen Nachrichten nur wenig anfangen. \u2026.<\/p>\n<p>Die Frage nach dem Unterschied also, wo und wie sich Menschen informieren, wird dr\u00e4ngender. \u201eJournalistische Anbieter sollten Wege entwickeln und erproben, die Alltagsrelevanz ihrer Angebote f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene herauszustellen und zu zeigen, dass sie aufgrund ihrer Kompetenzen und Arbeitsweisen besser als andere Informationsanbieter in der Lage sind, relevante Informationen zu liefern\u201c, so das Fazit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/studie-zur-medienkompetenz-was-hat-das-mit-mir-zu-tun\/27139668.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/studie-zur-medienkompetenz-was-hat-das-mit-mir-zu-tun\/27139668.html<\/a><\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte der Jugendlichen h\u00e4lt es nicht f\u00fcr wichtig, sich \u00fcber aktuelle Ereignisse zu informieren \u2013 das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Der Journalismus m\u00fcsse deutlicher zeigen, warum Nachrichten f\u00fcr den Alltag von Jugendlichen relevant seien, so Sascha H\u00f6lig, einer der Studienautoren. \u2026. F\u00fcr die Meinungsbildung der Jugendlichen seien vor allem Familie, die Freunde oder der Bekanntenkreis ein wichtiger Faktor. Und auch Influencer und Influencerinnen spielen laut der Studie bei der Meinungsbildung von Jugendlichen eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Um Jugendliche mehr f\u00fcr nachrichtliche, journalistischen Inhalte zu begeistern, empfehlen die Studienmacher den Medien, neue Wege zu beschreiten, um den Jugendlichen die Alltagsrelevanz der Angebote deutlich zu machen. \u201eEs ist eine Aufgabe des Journalismus, zu zeigen: Warum sind diese Informationen f\u00fcr mich und meinen Alltag wichtig und relevant\u201c, so Sascha H\u00f6lig, einer der Mitautoren der Studie im Dlf. \u2026. Nur ein Journalismus, der f\u00fcr das Leben der jungen Generation einen sp\u00fcrbaren Wert habe, k\u00f6nne seine gesellschaftliche Aufgabe langfristig erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zur-nachrichtennutzung-jugendlichen-fehlt-bei.2907.de.html?dram:article_id=496395\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zur-nachrichtennutzung-jugendlichen-fehlt-bei.2907.de.html?dram:article_id=496395<\/a><\/p>\n<p>Erstmals schl\u00fcsselt eine Studie derart pr\u00e4zise und differenziert auf, wie junge Menschen mit Nachrichten umgehen. #UseTheNews liefert damit neue fundierte Erkenntnisse f\u00fcr Medienunternehmen und Medienp\u00e4dagogik. Denn auch wenn viele h\u00e4ufig Social Media nutzen, so muss das nicht automatisch bedeuten, dass sie nicht an Nachrichten interessiert sind. Viele konsumieren zus\u00e4tzlich auch die Nachrichten im Fernsehen oder Radio, lesen eine Tageszeitung oder informieren sich \u00fcber die Online-Angebote klassischer Nachrichtenanbieter. So zeigen sich innerhalb einer Alters- und Bildungsgruppe verschiedene Typen mit spezifischen Auspr\u00e4gungen von Interesse, Nutzung, zugeschriebener Meinungsbildungsrelevanz und Informiertheit. \u2026. Die H\u00e4lfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen h\u00e4lt es nicht f\u00fcr wichtig, sich \u00fcber Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren. Bei journalistischen Nachrichten fehlt ihnen oft der Bezug zu ihrem pers\u00f6nlichen Alltag.\u00a0 \u2026. Nachrichten journalistischer Pr\u00e4gung sind bei Jugendlichen und jungen Menschen bei der Meinungsbildung nicht mehr von entscheidender Bedeutung. Freunde, Familie und Bekannte haben eine sp\u00fcrbar h\u00f6here Relevanz. Allein bei den 18- bis 24-J\u00e4hrigen liegt in der Gruppe der Journalistisch Informationsorientierten das pers\u00f6nliche Umfeld mit den journalistischen Nachrichtenmedien gleichauf (59 Prozent, bzw. 61 Prozent). Auff\u00e4llig ist die hohe Relevanz von Influencern auf die Meinungsbildung in der Gruppe der Nicht-Journalistisch Informationsorientierten aber auch bei den Umfassend Informationsorientierten. \u2026. \u201eJournalistische Anbieter sollten Wege entwickeln und erproben, die Alltagsrelevanz ihrer Angebote f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene herauszustellen und gleichzeitig zu zeigen, dass sie aufgrund ihrer Kompetenzen und Arbeitsweisen besser als andere Informationsanbieter in der Lage sind, relevante Informationen zu liefern\u201c, sagen die Studienautoren Uwe Hasebrink, Sascha H\u00f6lig und Leonie Wunderlich vom Leibniz-Institut f\u00fcr Medienforschung in Hamburg. \u201eNur durch solides Handwerk sowie verl\u00e4ssliche und tiefgr\u00fcndige Inhalte aus verschiedenen Perspektiven kann es gelingen, sich von nicht-journalistischen und meinungsstarken Akteuren abzugrenzen und einen \u00fcberzeugenden Mehrwert zu schaffen, f\u00fcr den man im Zweifel auch bereit ist Geld zu bezahlen\u201c, so die Medienforscher.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus stellen die Autoren fest, dass das Wissen \u00fcber Funktionen und Arbeitsweisen des Journalismus bei Jugendlichen und jungen Menschen begrenzt ist. Daher erscheine es ratsam, der schulischen Medienbildung mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/leibniz-hbi.de\/de\/aktuelles\/usethenews-studie-jungen-menschen-fehlt-bei-journalistischen-nachrichten-oft-der-bezug-zur-eigenen-lebenswirklichkeit\">https:\/\/leibniz-hbi.de\/de\/aktuelles\/usethenews-studie-jungen-menschen-fehlt-bei-journalistischen-nachrichten-oft-der-bezug-zur-eigenen-lebenswirklichkeit<\/a><\/p>\n<p>Wie informieren sich die Menschen in Deutschland im digitalen Zeitalter \u2013 und was bleibt tats\u00e4chlich bei ihnen h\u00e4ngen? In einem langfristig angelegten Projekt erforscht das HBI die Nachrichtenkompetenz insbesondere der Bev\u00f6lkerung unter 30 Jahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/leibniz-hbi.de\/de\/projekte\/use-the-news-nachrichtennutzung-und-nachrichtenkompetenz-im-digitalen-zeitalter\">https:\/\/leibniz-hbi.de\/de\/projekte\/use-the-news-nachrichtennutzung-und-nachrichtenkompetenz-im-digitalen-zeitalter<\/a><\/p>\n<p>Haupterkenntnisse aus der #UseTheNews-Studie vom 28.4.2021<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/leibniz-hbi.de\/uploads\/media\/Publikationen\/cms\/media\/8a5bnki_UTN_ExecutiveSummary_HBI.pdf\">https:\/\/leibniz-hbi.de\/uploads\/media\/Publikationen\/cms\/media\/8a5bnki_UTN_ExecutiveSummary_HBI.pdf<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_6240 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_6240')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_6240').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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