{"id":6475,"date":"2021-07-06T05:48:12","date_gmt":"2021-07-06T04:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=6475"},"modified":"2021-07-06T05:48:20","modified_gmt":"2021-07-06T04:48:20","slug":"maassen-fordert-gesinnungstest-fuer-ard-journalisten","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/maassen-fordert-gesinnungstest-fuer-ard-journalisten\/","title":{"rendered":"Maa\u00dfen fordert Gesinnungstest f\u00fcr ARD-Journalisten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Maa\u00dfen fordert Gesinnungstest f\u00fcr ARD-Journalisten<\/strong><\/p>\n<p>Der ehemalige Pr\u00e4sident des Verfassungsschutzes und CDU-Politiker Hans-Georg Maa\u00dfen hat in einem Interview gefordert, Mitarbeiter der &#8222;Tagesschau&#8220; auf Ihre Gesinnung abzuklopfen. Maa\u00dfen sprach im Gespr\u00e4ch mit dem Sender &#8222;TV Berlin&#8220; am Donnerstag davon, dass es Verbindungen von Mitarbeitern des Nachrichtenprogrammes der ARD und der linken und linksextremen Szene gebe: &#8222;Dann w\u00e4re das auch eine Untersuchung wert, dass auch die Biographie von einigen Redakteuren auf den Pr\u00fcfstand gestellt wird&#8220;, sagte Maa\u00dfen in dem Gespr\u00e4ch. \u2026. Maa\u00dfen gab dar\u00fcber hinaus an, dass mehr als 90 Prozent der Volont\u00e4re der \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten die SPD, die Linke oder die Gr\u00fcnen unterst\u00fctzen. Eine konkrete Quelle nannte er allerdings auch hier nicht. Zuletzt hatten Volont\u00e4re der ARD im vergangenen Jahr die politischen Einstellungen ihrer Kollegen abgefragt: Dabei erhielten die genannten drei Parteien insgesamt tats\u00e4chlich mehr als 90 Prozent der Stimmen, w\u00e4hrend die CDU bei gerade einmal drei Prozent lag. Allerdings hatten von den damals 150 Nachwuchsjournalisten nur 77 die Frage beantwortet. \u2026.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_90382226\/hans-georg-maassen-fordert-gesinnungstest-fuer-ard-journalisten.html\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_90382226\/hans-georg-maassen-fordert-gesinnungstest-fuer-ard-journalisten.html<\/a><\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa\u00dfen wirft den \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendern \u201eMeinungsmanipulation\u201c und \u201eTricks\u201c vor. In seinem Visier: der NDR, der die \u201eTagesschau\u201c produziert. \u2026 Maa\u00dfen hatte den \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendern in einem bereits am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Interview mit dem Fernsehsender tv.berlin \u201eMeinungsmanipulation\u201c vorgeworfen, etwa \u00fcber das Weglassen von Tatsachen und die Anwendung von \u201eTricks\u201c. \u201eIch halte es f\u00fcr eine Schande, dass die Aufsichtsbeh\u00f6rden diesen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in der Hinsicht wirklich mal korrigieren und daf\u00fcr sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfindet\u201c, sagte Maa\u00dfen. Er brachte einen \u201eNDR-Untersuchungsausschuss\u201c ins Gespr\u00e4ch. \u2026 NDR-Sprecherin Barbara Jung teilte auf dpa-Anfrage mit, die \u201eTagesschau\u201c habe einen \u201ehohen Anspruch an Objektivit\u00e4t und Sorgfalt in der Berichterstattung\u201c. Sie folge bei der Nachrichtenauswahl ausschlie\u00dflich journalistischen Kriterien. \u201eDie \u201eTagesschau\u201c steht damit f\u00fcr ausgewogenen, nachvollziehbaren und durch Fakten belegten Journalismus.\u201c \u2026 Auch die Rundfunkkommission der L\u00e4nder wies die Kritik zur\u00fcck. \u201eWir haben in Deutschland eine starke, freie und pluralistische Medienlandschaft. Die Unterstellung von Maa\u00dfen ist infam und hat nur ein Ziel: die Glaubw\u00fcrdigkeit in den Journalismus und insbesondere in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ersch\u00fcttern\u201c, teilte die Vorsitzende der Rundfunkkommission der L\u00e4nder, die rheinland-pf\u00e4lzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD), am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit. \u201eEs ist ein Angriff auf die Pressefreiheit, eine wichtige S\u00e4ule unserer Demokratie.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/maassen-kritisiert-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-17421350.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/maassen-kritisiert-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-17421350.html<\/a><\/p>\n<h3><strong>Zur Erinnerung:<\/strong><\/h3>\n<p>100 Programmbeschwerden in den letzten 2 Jahren: Zwei ehemalige NDR-Mitarbeiter zu ihren Programmbeschwerden bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen, die Partei ergreifen und Objektivit\u00e4t hintanstellen<\/p>\n<p>Regierungsfromm, tendenzi\u00f6s, defizit\u00e4r, agitatorisch, propagandistisch und desinformativ: Die ehemaligen NDR-Mitarbeiter Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam kommen im Telepolis-Interview zu einem vernichtenden Urteil, was die Fernsehberichterstattung angeht. Von einigen Lichtblicken einmal abgesehen, attestieren Klinkhammer und Br\u00e4utigam den \u00d6ffentlich-Rechtlichen eine schwere Schlagseite im Hinblick auf den Informationsauftrag, der den Sendern zukommt. \u2026.<\/p>\n<p>Hilfreiche Ver\u00e4nderungen w\u00e4ren, den Rundfunkanstalten eine externe, unabh\u00e4ngige Programmaufsicht beigeben. Transparenz bei deren Kontrollarbeit. \u00dcber Publikumsbeschwerden nicht den Intendanten und erst recht nicht den quasi beklagten Chefredakteur mitreden lassen. Nicht die vom betroffenen Sender pauschal bezahlten Rundfunkrats-Honoratioren hinter verschlossenen T\u00fcren, erst nach monatelangem Zeitverzug, auf Basis der hausinternen Darstellungen entscheiden lassen. Wenn unabh\u00e4ngige Mediengerichte die Beschwerden \u00f6ffentlich beraten und unmittelbar und aus eigener Anschauung und \u00dcberlegung beurteilen k\u00f6nnten, dann w\u00e4ren wir einen riesigen Schritt weiter.<\/p>\n<p>Und da wir schon kommerzielle Rundfunkanbieter zugelassen haben, sollte einmal kritisch dar\u00fcber diskutiert werden, ob sie aufgrund ihrer Profitorientierung \u00fcberhaupt die Kompetenz f\u00fcr objektive Informationssendungen erbringen k\u00f6nnen. Es w\u00e4re dar\u00fcber zu nachzudenken, welchen politischen Folgen es hat und welche Weltbilder sich das deutsche Publikum macht, wenn Multimilliard\u00e4re wie Friede Springer oder Liz Mohn TV-Nachrichtenkan\u00e4le in ihrem Privatbesitz halten. Medienmogule, die mit ihrer &#8222;Freundin&#8220;, der Bundeskanzlerin, in engem Kontakt stehen. (03. April 2016)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bleiben-Sie-ARD-aktuell-gewogen-3379301.html?seite=all\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bleiben-Sie-ARD-aktuell-gewogen-3379301.html?seite=all<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_6475 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_6475')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_6475').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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