{"id":7647,"date":"2022-12-14T07:44:19","date_gmt":"2022-12-14T06:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=7647"},"modified":"2022-12-14T07:46:48","modified_gmt":"2022-12-14T06:46:48","slug":"wie-geht-es-weiter-bei-den-oeffentlich-rechtlichen","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/wie-geht-es-weiter-bei-den-oeffentlich-rechtlichen\/","title":{"rendered":"Wie geht es weiter bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie geht es weiter bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen?: \u201eFaire Honorare. Mehr Mut, mehr Risiko\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk steht in der Krise. Drei Experten diskutieren drei Modelle f\u00fcr die Zukunft der Sendeanstalten.<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00fcrgen Rosenbauer:<\/strong> \u201eMehr Transparenz, mehr Mitbestimmung, besser qualifizierte Gremien, bessere Kostenkontrolle, am \u00f6ffentlichen Dienst orientierte Spitzengeh\u00e4lter, mehr Kooperation in Verwaltung und Produktion, Zusammenf\u00fchrung der Mediatheken. Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, auf die sich Sender und Politik schnell einigen werden.<\/p>\n<p>Entscheidend ist das Programm. Nur wenn es sich inhaltlich und formal unterscheidet, rechtfertigt es die Existenz von ARD und ZDF. An Spartensendern herrscht kein Mangel. Es gibt eher zu viele. Zumal die Redaktionen \u00fcber Unterfinanzierung klagen.<\/p>\n<p>Also: Weniger und besseres Programm, ordentliche Budgets. Faire Honorare. Mehr Mut, mehr Risiko. Statt Talkshows, statt Provokation und Skandalisierung seri\u00f6se journalistische Diskussionen. Experimentelles nicht nur ausgelagert im Netz.<\/p>\n<p>Das ZDF als nationaler Anbieter, die ARD als Arbeitsgemeinschaft der L\u00e4nder und Regionen, die die f\u00f6derale Struktur widerspiegelt. Statt Radio Bremen und den Saarl\u00e4ndischen Rundfunk abzuschaffen, in allen Bundesl\u00e4ndern identit\u00e4tsstiftende, programmlich eigenst\u00e4ndige Regionalsender.<\/p>\n<p>Die Zukunft des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ein vielf\u00e4ltiges, integratives und mutiges Programm. Sonst nutzten weder Transparenz noch Kontrolle.\u201c<\/p>\n<p><strong>Thomas Hacker(FDP):<\/strong> Der Fokus des Programms liegt auf dem Bildungs- und Informationsauftrag. Der \u00d6RR soll sich auf seine bundesweiten und regionalen Programme und Inhalte konzentrieren.<\/p>\n<p>Durch Fusionen (Ende Kleinstsender), Gehaltsdeckel, neue Kontrollmechanismen und eine Digitalstrategie m\u00fcssen effiziente Verwaltungs-, Sender- und Angebotsstrukturen geschaffen werden &#8211; mit einer einzigen Mediathek.<\/p>\n<p>Eine Begrenzung des Online-Auftrags, die Abgrenzung zu presse\u00e4hnlichen Angeboten und die \u00dcberwindung von L\u00e4nderegoismen sind \u00fcberf\u00e4llig, wenn der Rundfunkbeitrag auch mal wieder sinken soll.<\/p>\n<p><strong>Stephan Russ-Mohl:<\/strong> Gefragt w\u00e4re: Thinking out of the box. Paradoxerweise hie\u00dfe das R\u00fcckbesinnung auf den Programmauftrag &#8211; und auf all das, was die \u00d6ffentlich-Rechtlichen besser k\u00f6nnen sollten als die Privaten: Mehr Information (zum Beispiel mit einem 24-Stunden-Nachrichtenkanal), unvoreingenommene Recherche, ein Fokus auf europ\u00e4ische Themen und Nachbarl\u00e4nder (mit Beitr\u00e4gen, die in ganz Europa und in allen wichtigen europ\u00e4ischen Sprachen ausgestrahlt werden).<\/p>\n<p>Weniger Sport und Unterhaltung, weniger Krimis am Hauptabend. Daf\u00fcr mehr Wirtschafts- und Wissenschaftsberichterstattung. Mehr Aufkl\u00e4rung \u00fcber den Medienbetrieb und weniger Eigen-PR, zumal in den Hauptnachrichtensendungen.<\/p>\n<p>Als Extra: Angebote in t\u00fcrkischer und russischer Sprache, damit unsere zahlreichen Mitb\u00fcrger aus diesen L\u00e4ndern weniger Putins und Erdogans Propagandatrupps auf den Leim gehen.<\/p>\n<p>Und, nicht zuletzt: Weniger Ausspielkan\u00e4le und Wiederholungsschleifen, in den Sendern mehr Vorkehrungen gegen die Selbstbedienung von Hierarchien, mehr Mitspracherechte f\u00fcr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<\/p>\n<p>https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien-_-ki\/3-auf-1-wie-geht-es-weiter-bei-den-offentlich-rechtlichen-9015805.html<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_7647 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_7647')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_7647').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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