{"id":8155,"date":"2023-06-14T05:51:57","date_gmt":"2023-06-14T04:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=8155"},"modified":"2023-06-14T06:00:44","modified_gmt":"2023-06-14T05:00:44","slug":"beitragsservice-stellt-jahresbericht-2022-vor","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/beitragsservice-stellt-jahresbericht-2022-vor\/","title":{"rendered":"Beitragsservice stellt Jahresbericht 2022 vor"},"content":{"rendered":"<p>Die Ertr\u00e4ge aus dem Rundfunkbeitrag lagen 2022 bei rund 8,57 Milliarden Euro: Insgesamt 8,4 Milliarden Euro flossen an ARD, ZDF und Deutschlandradio, 162 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten. Das ist ein Plus von 1,73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr &#8211; trotz Ukraine-Krieg und Zeitenwende. Grund f\u00fcr den Anstieg der Ertr\u00e4ge ist die vom Bundesverfassungsgericht beschlossene Anpassung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro pro Monat, die der Beitragsservice Anfang August 2021 umgesetzt hat. Im Gegensatz zum Vorjahr galt die neue Beitragsh\u00f6he nicht nur f\u00fcr f\u00fcnf Monate, sondern erstmals f\u00fcr das gesamte Jahr.<\/p>\n<p>Wie die Zahl der Beitragskonten insgesamt, die im Berichtsjahr knapp die Marke von 46 Millionen erreichte (2021: 45,74 Millionen), stieg auch die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Wohnungen auf rund 39,79 Millionen (2021: 39,71 Millionen). Bernd Ro\u00dfkopf, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs Finanzen und Services beim Beitragsservice, vermutet als Grund hierf\u00fcr neben der erneut gestiegenen Zahl neu gebauter Wohnungen (rund 296.000 Neubauten in 2022) vor allem Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie &#8211; etwa aufgrund aufgeschobener Umz\u00fcge von Studierenden.<\/p>\n<p>Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten und der deutlich gestiegenen Inflation sank erneut die Zahl der Personen, die aus sozialen Gr\u00fcnden vom Rundfunkbeitrag befreit waren. Am 31. Dezember 2022 lag sie bei 2,43 Millionen und damit um rund 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert (2021: 2,49 Millionen). [\u2026]<\/p>\n<p>Die Gesamtaufwendungen f\u00fcr den Beitragseinzug erh\u00f6hten sich gegen\u00fcber dem Vorjahr zwar um 5,4 Millionen Euro auf 178,1 Millionen Euro (+3,1 Prozent), blieben damit jedoch deutlich unter der allgemeinen Teuerungsrate von 6,9 Prozent. Der durchschnittliche Aufwand je Beitragskonto betrug im Jahr 2022 rund 3,88 Euro (2021: 3,78 Euro).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/presse.rundfunkbeitrag.de\/pressreleases\/beitragsservice-stellt-jahresbericht-2022-vor-krieg-und-zeitenwende-bislang-ohne-nennenswerte-auswirkungen-auf-den-rundfunkbeitrag-3258696\">https:\/\/presse.rundfunkbeitrag.de\/pressreleases\/beitragsservice-stellt-jahresbericht-2022-vor-krieg-und-zeitenwende-bislang-ohne-nennenswerte-auswirkungen-auf-den-rundfunkbeitrag-3258696<\/a><\/p>\n<p>Ertr\u00e4ge steigen auf 8,57 Milliarden Euro: Mehr Neubauten, mehr Umz\u00fcge, weniger Befreiungen &#8211; und der RBB bekommt 2022 rund 457 Millionen Euro in die Kasse.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/rundfunkbeitrag-ertrage-steigen-auf-857-milliarden-euro-9973518.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/rundfunkbeitrag-ertrage-steigen-auf-857-milliarden-euro-9973518.html<\/a><\/p>\n<p>Von den Einnahmen flossen 8,4 Milliarden Euro an ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die ARD-Sender erhielten 5,96 Milliarden Euro, das ZDF nahm knapp 2,2 Milliarden an Rundfunkbeitr\u00e4gen ein, das Deutschlandradio etwas mehr als 250 Millionen Euro.<\/p>\n<p>162 Millionen Euro gingen an die Landesmedienanstalten. Es sei insgesamt ein Plus von 1,73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, stellt der \u201eBeitragsservice\u201c fest.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/rundfunkbeitrag-8-57-milliarden-euro-nahm-der-beitragsservice-2022-ein-18959772.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/rundfunkbeitrag-8-57-milliarden-euro-nahm-der-beitragsservice-2022-ein-18959772.html<\/a><\/p>\n<p>Erstmals hat der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Beitragsservices, Kr\u00fc\u00dfel, im diesj\u00e4hrigen Jahresbericht sein eigenes Gehalt offengelegt, 203 000 Euro verdiene er mit Sachbez\u00fcgen. Dass die Diskussion um Intendantengeh\u00e4lter bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen die Akzeptanz des Rundfunkbeitrags betreffe, k\u00f6nne man zumindest beim Beitragsservice nicht feststellen, meinte Kr\u00fc\u00dfel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/rundfunkbeitrag-einnahmen-2022-1.5927168\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/rundfunkbeitrag-einnahmen-2022-1.5927168<\/a><\/p>\n<p><strong>Hinweis: <\/strong>Der Landesmedienanstalten-Anteil lag in 2022 bei 161,6 Mio. Euro, das sind 2,7 Mio. Euro mehr als in 2021.<br \/>\nDie Geh\u00e4lter und L\u00f6hne des Beitragsservice sind von 2021 zu 2022 um 3 Mio. Euro auf 66,3 Mio. Euro gestiegen.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_8155 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_8155')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_8155').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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