{"id":8864,"date":"2024-01-19T09:34:23","date_gmt":"2024-01-19T08:34:23","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=8864"},"modified":"2024-01-19T09:40:22","modified_gmt":"2024-01-19T08:40:22","slug":"oerr-zukunftsrat-stellt-reformideen-fuer-ard-zdf-und-dlf-vor","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/oerr-zukunftsrat-stellt-reformideen-fuer-ard-zdf-und-dlf-vor\/","title":{"rendered":"\u00d6RR: Zukunftsrat stellt Reformideen f\u00fcr ARD, ZDF und DLF vor"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zukunftsrat stellt Reformideen vor<\/strong><\/p>\n<p>Der Zukunftsrat hat seine Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Reformen des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgestellt. Ein Ziel: Einsparungen, die zur Senkung des Rundfunkbeitrags f\u00fchren k\u00f6nnten. [\u2026]<\/p>\n<p>Bei der Pr\u00e4sentation dieser Ideen wurde nun deutlich, worum es dem Rat haupts\u00e4chlich geht: Mehrfachstrukturen sollen abgebaut, die Anstalten \u201eagiler\u201c und die Profile der einzelnen Sender gesch\u00e4rft werden \u2013 mit einem Fokus aufs Gemeinwohl und das Regionale. Ein erhoffter Effekt dabei: mittelfristige Einsparungen, die zum Absenken des Rundfunkbeitrags f\u00fchren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunftsrat-reform-oeffentlich-rechtlich-ard-zdf-rundfunkbeitrag-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunftsrat-reform-oeffentlich-rechtlich-ard-zdf-rundfunkbeitrag-100.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Zukunftsrat: kein Intendantenmodell und bezahlt wird danach<\/strong><\/p>\n<p>Der Zukunftsrat wei\u00df, dass er Impulse gibt und keine Vorgaben, deshalb sind diese gewaltig. Am Bahnbrechendsten ist sicher der Vorschlag, nach erbrachtem Auftrag zu bezahlen, aber auch die Abschaffung des Intendantenmodells und der Vorschlag einer ARD-Anstalt, statt eines Verbundes, haben es in sich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.meedia.de\/medien\/gewaltige-impulse-fuer-ardzdf-zukunftsrat-kein-intendantenmodell-und-bezahlt-wird-danach-c014a6481e340bd47051846c658b7f75\">https:\/\/www.meedia.de\/medien\/gewaltige-impulse-fuer-ardzdf-zukunftsrat-kein-intendantenmodell-und-bezahlt-wird-danach-c014a6481e340bd47051846c658b7f75<\/a><\/p>\n<p><strong>Bitte mehr on demand<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk soll j\u00fcnger und digitaler werden. Das sagt der \u201eZukunftsrat\u201c, ein von den L\u00e4ndern eingesetztes Expertengremium. [\u2026]<\/p>\n<p>Zentrale Forderungen: Viel mehr Budget soll in digitale Angebote flie\u00dfen. Die bisher f\u00f6deral gepr\u00e4gte ARD soll zu einer selbstst\u00e4ndigen Anstalt, die Rundfunkfinanzierung soll neu kons\u00adtruiert werden. [\u2026]<\/p>\n<p>ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen zwar eine gemeinsame technische Plattform f\u00fcr digitale Angebote schaffen, um Kosten zu sparen. Dies m\u00fcsse aber nicht zwingend zu einer gemeinsamen Mediathek von ARD und ZDF f\u00fchren. Auch eine Fusion von ARD und ZDF wird vom Zukunftsrat nicht vorgeschlagen. Deutschland sei ein so gro\u00dfes Land, dass zwei \u00f6ffentlich-rechtliche Anbieter, die im publizistischen Wettbewerb stehen, \u201enotwendig und angemessen\u201c seien. [\u2026]<\/p>\n<p>Eine Zusammenlegung der neun sehr unterschiedlich gro\u00dfen Landes-Rundfunkanstalten h\u00e4lt der Zukunftsrat in diesem Szenario nicht mehr f\u00fcr erforderlich. Schlie\u00dflich wolle man die regionale Berichterstattung st\u00e4rken. Das d\u00fcrfte vor allem die kleinen Sender Radio Bremen und den Saarl\u00e4ndischen Rundfunk freuen. [\u2026]<\/p>\n<p>Bei den H\u00f6rfunkwellen, so der Zukunftsrat, k\u00f6nne man jedoch an einen bundeseinheitlichen Mantel mit vielen regionalen Fenstern denken, so der Zukunftsrat. Eine Senkung der Intendantenhonorare fordern die Expert:innen nicht, vielmehr wenden sie sich gegen einen \u201eGehalts\u00adpopulismus\u201c. [\u2026]<\/p>\n<p>Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) soll es weiter geben, aber mit einer neuen Aufgabe. Bisher mussten die Sender ihren Finanzbedarf vorab anmelden, und die KEF pr\u00fcfte ihn. K\u00fcnftig soll die KEF im Nachhinein pr\u00fcfen, ob die Sender ihren Angebotsauftrag erf\u00fcllt haben. Wenn etwa die Sendungen in den Mediatheken nicht gut auffindbar sind, soll es finanzielle Abschl\u00e4ge als Sanktionen geben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/Zukunftsrat-stellt-Ergebnisse-vor\/!5983339\/\">https:\/\/taz.de\/Zukunftsrat-stellt-Ergebnisse-vor\/!5983339\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Keine Fusion von ZDF und DLF-Sendern, ARD soll neue Dach-Organisation bekommen<\/strong><\/p>\n<p>So soll es zum Beispiel eine neue Dachorganisation f\u00fcr die ARD geben, die sich um das bundesweite Angebot und zentrale Aufgaben k\u00fcmmert, um Doppelstrukturen abzubauen. Die ARD-Landesh\u00e4user sollen sich auf das Regionale konzentrieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/politik\/keine-fusion-von-zdf-und-dlf-sendern-ard-soll-neue-dach-organisation-bekommen-1108811\/\">https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/politik\/keine-fusion-von-zdf-und-dlf-sendern-ard-soll-neue-dach-organisation-bekommen-1108811\/<\/a><\/p>\n<p>Eine ganz neue ARD, und die Intendanten verschwinden: Der \u201eZukunftsrat\u201c, den die L\u00e4nder berufen haben, um Pl\u00e4ne f\u00fcr eine gro\u00dfe Reform der \u00d6ffentlich-Rechtlichen zu schmieden, legt sein Papier vor. Die gr\u00f6\u00dfte Umstellung k\u00e4me auf die ARD zu \u2013 und die Intendanten w\u00e4ren weg. [\u2026]<\/p>\n<p>Der gravierendste Schritt, den die acht Experten anregen, betrifft die ARD. An die Stelle der bisherigen Arbeitsgemeinschaft der Landesrundfunkanstalten, die koordiniert, soll eine eigenst\u00e4ndige ARD-Anstalt treten. Diese neue ARD soll alle \u00fcberregionalen Aufgaben \u00fcbernehmen. Sie soll f\u00fcr das erste Fernsehprogramm, Audiothek, Mediathek, Technik und Verwaltung zust\u00e4ndig sein.<\/p>\n<p>(Paid)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/ard-und-zdf-zukunftsrat-legt-reformplan-fuer-oeffentlich-rechtliche-vor-19457176.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/ard-und-zdf-zukunftsrat-legt-reformplan-fuer-oeffentlich-rechtliche-vor-19457176.html<\/a><\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Reformschritte betr\u00e4fen die ARD. Anstelle der bisherigen Arbeitsgemeinschaft ARD soll nach den Vorstellungen des Rats eine neue ARD-Anstalt als neue Dachorganisation treten. Diese Anstalt soll alle bundesweiten Angebote sowie alle zentralen Aufgaben (wie Mediatheken, Audiotheken, \u201eDas Erste\u201c, Verwaltung, Technik) organisieren, um Mehrfachstrukturen abzubauen. Die Landesrundfunkanstalten dagegen sollen sich st\u00e4rker auf ihre regionalen Aufgaben konzentrieren, zwecks Schaffung von B\u00fcrgern\u00e4he und Akzeptanz. Nach dem Prinzip: \u201eZentrales zentral, Regionales regional\u201c.\u00a0 Die Fusion kleinerer Anstalten wie Radio Bremen und Saarl\u00e4ndischer Rundfunk mit dem Norddeutschen Rundfunk bzw. S\u00fcdwestrundfunk, wie sie gerade erst Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der ins Gespr\u00e4ch gebracht hat, lehnt das Expertengremium ab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mmm.verdi.de\/medienpolitik\/zukunftsrat-schlaegt-erste-reformen-vor-94351\">https:\/\/mmm.verdi.de\/medienpolitik\/zukunftsrat-schlaegt-erste-reformen-vor-94351<\/a><\/p>\n<p>Die Mitglieder des Zukunftsrats sind sich in diesem Punkt auch ziemlich einig und werden im Bericht sehr deutlich: &#8222;Die ARD darf keine blo\u00dfe Arbeitsgemeinschaft bleiben&#8220;, hei\u00dft es da etwa. Der bisherige Abstimmungsaufwand unter den neun Landesrundfunkanstalten sei zu hoch und die Mehrfachstrukturen unn\u00f6tig kostspielig.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/96442\/oerrreform_das_sind_die_vorschlaege_des_zukunftsrats\/\">https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/96442\/oerrreform_das_sind_die_vorschlaege_des_zukunftsrats\/<\/a><\/p>\n<p>Auch die operative Leitung der Medienh\u00e4user soll sich ver\u00e4ndern. Bislang hat der Intendant oder die Intendantin an der Spitze gro\u00dfen Einfluss. Der Rat schl\u00e4gt f\u00fcr eine m\u00f6gliche k\u00fcnftige \u00fcbergeordnete ARD-Dachorganisation sowie f\u00fcr ZDF und Deutschlandradio eine kollegiale Gesch\u00e4ftsleitung vor, um eine \u201ezeitgem\u00e4\u00dfe Managementkultur\u201c zu f\u00f6rdern. Der oder die Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsleitung soll zugleich ein Letztentscheidungsrecht haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/politik\/keine-fusion-von-zdf-und-dlf-sendern-ard-soll-neue-dach-organisation-bekommen-1108811\/\">https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/politik\/keine-fusion-von-zdf-und-dlf-sendern-ard-soll-neue-dach-organisation-bekommen-1108811\/<\/a><\/p>\n<p>Er schl\u00e4gt ganz allgemein vor die &#8222;Sch\u00e4rfung des Auftrags der \u00d6ffentlich-Rechtlichen&#8220;, worunter eine &#8222;st\u00e4rkere Orientierung am Gemeinwohl und an der Demokratie&#8220; verstanden werden soll, aber auch &#8222;mehr Innovation, Unterscheidbarkeit und Dialog mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern&#8220;. Und er empfiehlt &#8211; teilweise nicht sehr viel konkreter, teilweise aber auch in radikaler Weise -, dieses Ziel mit einer ganzen Reihe von Strukturreformen anzusteuern. [\u2026]<\/p>\n<p>Ein Grundprinzip des 37-seitigen Berichts lautet: &#8222;Zentrales zentral, Regionales regional.&#8220; Vorgesehen ist etwa die Schaffung einer zentralen und mit weitreichenden Befugnissen ausgestatteten ARD-Anstalt anstelle der bisherigen und nicht rechtsf\u00e4higen Arbeitsgemeinschaft ARD, die sich auch infolge von Mehrfachstrukturen und mangels klarer Zust\u00e4ndigkeiten ma\u00dfgeblich in Koordination und Kooperation aufreibt. Das formulierte Ziel des Rates lautet, alles M\u00f6gliche von Verwaltungsaufgaben \u00fcber den Betrieb der Mediatheken bis zu den ihnen zugrunde liegenden Technologien zentral und einheitlich zu beauftragen. Die Landesrundfunkanstalten wiederum sollen sich noch st\u00e4rker auf regionale Berichterstattung konzentrieren. [\u2026]<\/p>\n<p>Es soll je einen aus den Landtagen zu best\u00fcckenden Medienrat geben, der jeweils einen fachlich zu besetzenden Verwaltungsrat berufe, der wiederum &#8222;kollegiale Gesch\u00e4ftsleitungen anstelle des bisherigen Intendantenmodells&#8220; f\u00fcr die Sender bestimme.<\/p>\n<p>Und auch die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) w\u00e4re von dem Reformvorschlag betroffen. Statt wie bisher ex ante die Geb\u00fchrenh\u00f6he mit Blick auch auf den bei ihr angemeldeten Bedarf festzulegen, solle sie k\u00fcnftig &#8222;gem\u00e4\u00df erbrachter Leistung&#8220; ex post t\u00e4tig werden und in ihrer Finanzierung &#8222;Auftragserf\u00fcllung und Indexierung&#8220; kombinieren. [\u2026]<\/p>\n<p>Diesem Papier liegt aber auch ein Menschenbild sowie speziell ein Glaube an Verhandlungs-, Ver\u00e4nderungs- und Kompromissbereitschaft zugrunde, die sowohl die politisch zust\u00e4ndigen Bundesl\u00e4nder als auch die betroffenen Mitarbeiter der \u00d6ffentlich-Rechtlichen erst noch werden unter Beweis stellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Erfahrung gerade bei Reformbem\u00fchungen um den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk besagen: Auch die bissigsten Papiertiger sind bislang noch immer in Schubladen und Abstimmungsprozessen verendet. Und auch Roger de Weck antwortet auf die Frage, wann es denn losgehen k\u00f6nnte mit der Umsetzung dieser ja h\u00f6chst unverbindlichen Empfehlungen, es m\u00fcsse &#8222;zun\u00e4chst einmal Umsetzungsstudien geben&#8220;, und erst wenn diese vorl\u00e4gen, k\u00f6nne &#8222;ein Umsetzungsplan&#8220; erarbeitet werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zukunftsrat-reform-ard-zdf-gebuehren-1.6335096\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zukunftsrat-reform-ard-zdf-gebuehren-1.6335096<\/a><\/p>\n<p>Der Zukunftsrat empfiehlt au\u00dferdem eine st\u00e4rkere Orientierung des Auftrags\u00a0 am Gemeinwohl und an der Demokratie. Gefragt seien mehr Innovation, die Unterscheidbarkeit der Angebote von den markg\u00e4ngigen Angeboten und mehr Dialog mit dem Publikum, sagte J\u00e4kel.<\/p>\n<p>De Weck sagte, Kultur sei &#8222;ein wesentliches Kernelement des Auftrags&#8220;. Kultur d\u00fcrfe nicht in Nischen abgeschoben werden, sondern m\u00fcsse zentral auf digitalen Plattformen und in den Programmen zur Hauptsendezeit stattfinden. Wenn die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender sich wieder st\u00e4rker \u00f6ffentlich-rechtlich ausrichten w\u00fcrden, werde dadurch auch der Privatfunk gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/medien.epd.de\/article\/610?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240118&amp;pk_source=newsletter&amp;pk_kwd=20240118\">https:\/\/medien.epd.de\/article\/610?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240118&amp;pk_source=newsletter&amp;pk_kwd=20240118<\/a><\/p>\n<p>Die bisherige Ausrichtung des Angebotsauftrags auf deutsche Staatsangeh\u00f6rige bezeichnet der Zukunftsrat zudem als &#8222;nicht auf der H\u00f6he der Zeit&#8220;. Hier sollen die \u00d6ffentlich-Rechtlichen f\u00fcr alle da sein, die dauerhaft in Deutschland zuhause sind und als k\u00fcnftige W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler in Betracht kommen. Die Bildungsinhalte im KiKA sollen zudem ausgebaut und besser sichtbar gemacht werden. &#8222;Dazu bedarf es einer wirkungsvollen Strategie, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an das Angebot der \u00d6ffentlich-Rechtlichen heranzuf\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>Und dann gibt der Zukunftsrat der Politik und den Anstalten noch ganz Grunds\u00e4tzliches mit auf den Weg: Der Erfolg von ARD, ZDF und Deutschlandradio bemesse sich nicht in erster Linie quantitativ nach der Nutzung. Die vorrangige Fixierung auf das, was beim Publikum kurzfristig funktioniert, gef\u00e4hrde sogar die Erf\u00fcllung des Angebotsauftrags und mindere mittelfristig die Akzeptanz. Befreit von Marktlogiken sollen und m\u00fcssen die \u00d6ffentlich-Rechtlichen ein &#8222;ganz eigenes Angebot schaffen, das sich deutlicher von privatwirtschaftlichen Medien unterscheidet&#8220;, so der Zukunftsrat in seinem Bericht. &#8222;Die \u00d6ffentlich-Rechtlichen m\u00fcssen \u00fcberdurchschnittlich innovativ sein und Standards f\u00fcr hochwertige und substanzielle Angebote setzen. Nicht \u00fcberwiegend Altbew\u00e4hrtes, sondern mehr Neues, K\u00fchnes ist gefragt \u2013 im linearen und ganz besonders im nonlinearen Bereich.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/96442\/oerrreform_das_sind_die_vorschlaege_des_zukunftsrats\/\">https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/96442\/oerrreform_das_sind_die_vorschlaege_des_zukunftsrats\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Spr\u00fcnge statt kleiner Schrittchen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zukunftsrat schl\u00e4gt tiefgreifende Strukturreformen vor, die aber erst in Jahren greifen k\u00f6nnten<\/strong><\/p>\n<p>Der Zukunftsrat hat sich an das gehalten, was der Name verspricht: Ideen f\u00fcr die Zukunft des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu entwickeln. Oder wie es ein Mitglied des Zukunftsrates, der Publizist Roger de Weck formulierte, geht es um die Gestaltung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Systems in zehn oder zwanzig Jahren. Nicht aber um Ad-hoc-Ideen f\u00fcr die Beitragsperiode ab 2025. Die Ratschl\u00e4ge kn\u00fcpfen an \u00dcberlegungen aus den L\u00e4ndern und der Rundfunkkommission an, f\u00fchren diese aber konsequenter weiter. \u201eOhne gro\u00dfe Spr\u00fcnge wird es nicht gelingen, den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu erhalten\u201c, so formulierte es die Sprecherin des Zukunftsrates und ehemalige Gruner+Jahr-Managerin Julia J\u00e4ckel in der heutigen Pressekonferenz zur \u00dcbergabe der Vorschl\u00e4ge. Julia J\u00e4ckel hat recht, dass angesichts des Akzeptanzverlustes und der Kritik am Programm Reformschrittchen nicht mehr ausreichen. Doch die Reformvorhaben kommen mindestens zehn Jahre zu sp\u00e4t. Und es h\u00e4ngt vom Tempo und der Entschlossenheit der L\u00e4nder ab, diese auch umzusetzen, wenn gesichert werden soll, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio auch in zehn oder zwanzig Jahren noch eine gesellschaftliche Relevanz haben sollen. [\u2026]<\/p>\n<p>Das neue Organisationsmodell erinnert an die Struktur des \u00f6ffentlich-rechtlichen Schweizer Fernsehens und H\u00f6rfunks. Hier hat sicher der ehemalige Generaldirektor des SRG, Roger de Weck, seine Erfahrungen eingebracht. Das Schweizer \u201eModell\u201c fasst in einer Generaldirektion die vier verschiedensprachigen Sender zusammen sowie SWI swissinfo.ch, die \u00f6ffentlich-rechtliche Nachrichten- und Informationsplattform, eine Unternehmenseinheit der SRG. Die Gesch\u00e4ftsleitung ist das oberste operative F\u00fchrungsgremium des Medienhauses SRG. Sie besteht aus dem Generaldirektor, dem Direktor Entwicklung und Angebot, dem Direktor Operationen, dem Direktor Finanzen und den Direktoren der Unternehmenseinheiten von RSI, RTR, RTS, SRF und SWI swissinfo.ch. Nach diesem Modell k\u00f6nnten die bisherigen Anstalten der ARD selbst\u00e4ndig bleiben und sich vor allem um die regionale Berichterstattung k\u00fcmmern. Anstelle der Intendanten w\u00fcrde ein Direktor treten. Das Gemeinschaftsprogramm soll nach Vorstellung des Zukunftsrates von der Generaldirektion gesteuert und finanziert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienpolitik.net\/aktuelle-themen\/grosse-spruenge-statt-kleiner-schrittchen-485\">https:\/\/www.medienpolitik.net\/aktuelle-themen\/grosse-spruenge-statt-kleiner-schrittchen-485<\/a><\/p>\n<p>Eine \u201ev\u00f6llig schwammige Abkehr von der verfassungsrechtlich gesicherten Rundfunkfinanzierung, die mutma\u00dflich zu mehr Spardruck f\u00fchren soll\u201c, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz in einer ersten Stellungnahme. Selbst von \u201eSanktionen\u201c sei die Rede gewesen. Auch der Vorschlag zus\u00e4tzlicher Senderebenen missf\u00e4llt ihm. \u201eDie Schaffung einer neuen zentralen ARD-Anstalt w\u00fcrde neue publizistische Hindernisse aufbauen, denn regionalen St\u00e4rke und bundesweite Kompetenzen der ARD-Sender w\u00fcrden auseinandergerissen\u201c, moniert er. Jetzt r\u00e4che sich, \u201edass der Zukunftsrat ohne Sachverstand oder Einbeziehung der Mitarbeiterschaft\u201c seine Vorschl\u00e4ge entwickelt habe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mmm.verdi.de\/medienpolitik\/zukunftsrat-schlaegt-erste-reformen-vor-94351\">https:\/\/mmm.verdi.de\/medienpolitik\/zukunftsrat-schlaegt-erste-reformen-vor-94351<\/a><\/p>\n<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Redaktionsvertretungen von ARD, ZDF und Deutschlandradio (AGRA) begr\u00fc\u00dften das klare Bekenntnis des Zukunftsrats zu einem starken \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Forderung nach einer kollegialen F\u00fchrung. Der DJV-Vorsitzende Mika Beuster erkl\u00e4rte, es sei gut, &#8222;dass der Zukunftsrat ein klares Bekenntnis zum \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk&#8220; abgebe und dessen gesellschaftlichen Wert betone: &#8222;Das ist eine Wohltat nach dem populistischen St\u00f6rfeuer gegen die \u00d6ffentlich-Rechtlichen aus Teilen der Politik.&#8220; [\u2026]<\/p>\n<p>Die AGRA unterstrich, dass der Zukunftsrat in seinem Bericht die Politik und die Sendeanstalten dazu auffordere, Verfahren und Mechanismen bereitzustellen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sch\u00fctzen, ihre Unabh\u00e4ngigkeit zu st\u00e4rken und den Meinungspluralismus zu garantieren. AGRA-Sprecher Hubert Krech sagte: &#8222;Wir brauchen starke Redaktionsstatute und mehr Rechte und Mitsprache f\u00fcr die Redaktionsvertretungen in den Sendern&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/medien.epd.de\/article\/610?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240118&amp;pk_source=newsletter&amp;pk_kwd=20240118\">https:\/\/medien.epd.de\/article\/610?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240118&amp;pk_source=newsletter&amp;pk_kwd=20240118<\/a><\/p>\n<p>Wir begr\u00fc\u00dfen ausdr\u00fccklich das klare Bekenntnis der Zukunftsrats zur politisch unabh\u00e4ngigen Finanzierung, der technologischen Weiterentwicklung, dem Schaffen von Experimentierfeldern und der St\u00e4rkung der regionalen Berichterstattung und aller bestehenden ARD-Landesrundfunkanstalten.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass die Vorschl\u00e4ge des Zukunftsrats von den zust\u00e4ndigen Akteuren ernsthaft und ohne Eigeninteressen er\u00f6rtert werden. Die Vertretungen der Journalistinnen und Journalisten m\u00fcssen bei allen konkreten Diskussionen \u00fcber die Reformpl\u00e4ne des Zukunftsrats und anderer Akteure einbezogen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.agra-rundfunk.de\/wordpress\/?p=976\">https:\/\/www.agra-rundfunk.de\/wordpress\/?p=976<\/a><\/p>\n<p>Entspannter Kai Gniffke: &#8222;Knackiges Paket f\u00fcr Medienpolitiker&#8220;<\/p>\n<p>Betont gelassen kommentierte ARD-Intendant Kai Gniffke noch am selben Tag die Ergebnisse des Zukunftsrats. Es sei ein &#8222;knackiges Paket&#8220; f\u00fcr die Medienpolitiker der L\u00e4nder und er freue sich, dass die Debatte eine neue Flugh\u00f6he erreiche. F\u00fcr die ARD sei sicher, dass sie ihren Weg konsequent weitergehen werde. (Paid)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.meedia.de\/medien\/empfehlungen-des-zukunftsrats-entspannter-kai-gniffke-knackiges-paket-fuer-medienpolitiker-11435b983d34f0de71593cbd06c1fe17\">https:\/\/www.meedia.de\/medien\/empfehlungen-des-zukunftsrats-entspannter-kai-gniffke-knackiges-paket-fuer-medienpolitiker-11435b983d34f0de71593cbd06c1fe17<\/a><\/p>\n<p>Der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke sieht vom Zukunftsrat im Wesentlichen den Kurs der ARD best\u00e4tigt: &#8222;Der Zukunftsrat hat den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk als Erfolgsgeschichte bezeichnet. Deshalb ist die ARD dankbar, dass sich der Zukunftsrat so intensiv mit der Weiterentwicklung der ARD besch\u00e4ftigt hat. In vielen Punkten best\u00e4rkt uns das im Reformprozess der ARD. Nun sind unsere Auftraggeber, die L\u00e4nder, am Zug. Die ARD wird ihren Weg der starken regionalen Identit\u00e4t, der Digitalisierung und Effizienzsteigerung in jedem Fall konsequent weitergehen.&#8220;<\/p>\n<p>ZDF-Intendant Norbert Himmler erkl\u00e4rt auf DWDL-Anfrage: &#8222;Das ZDF begr\u00fc\u00dft, dass der Zukunftsrat den Wert des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks f\u00fcr die Gesellschaft und Demokratie betont hat. Die unabh\u00e4ngigen Expertinnen und Experten haben sich intensiv mit den bestehenden Strukturen auseinandergesetzt und zeigen bemerkenswerte Perspektiven f\u00fcr die Zukunft auf. Das ZDF sieht seine aktuelle Strategie best\u00e4rkt, mit innovativen Inhalten und einer effizienten Organisation ein nationales Angebot f\u00fcr alle Menschen in Deutschland anzubieten.&#8220;<\/p>\n<p>Die Redaktionsvertretungen von ARD, ZDF und Deutschlandradio heben neben dem &#8222;klaren Bekenntnis des Zukunftsrats zu einem starken \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk&#8220; vor allem die Punkte hervor, in denen der Zukunftsrat dazu auffordert, Verfahren und Mechanismen bereitzustellen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sch\u00fctzen, ihre Unabh\u00e4ngigkeit zu st\u00e4rken und den Meinungspluralismus zu garantieren. &#8222;Genau das fordern wir schon viele Jahre. Wir brauchen starke Redaktionsstatute und mehr Rechte und Mitsprache f\u00fcr die Redaktionsvertretungen in den Sendern&#8220;, kommentiert Hubert Krech, Sprecher der AGRA. &#8222;Nur so kann die Innere Rundfunkfreiheit garantiert und gest\u00e4rkt werden. Dazu geh\u00f6rt auch ein Berichtsrecht in den Aufsichtsgremien der Sendeanstalten \u2013 sowohl in dem vom Zukunftsrat vorgeschlagenen Medienrat als auch in den bestehenden Rundfunkr\u00e4ten bzw. dem ZDF-Fernsehrat.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/96445\/erste_reaktionen_auf_die_vorschlaege_des_zukunftsrats\/\">https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/96445\/erste_reaktionen_auf_die_vorschlaege_des_zukunftsrats\/<\/a><\/p>\n<p>Die DEUTSCHE AKADEMIE F\u00dcR FERNSEHEN begr\u00fc\u00dft im Grundsatz die heute vorgestellten Reformvorschl\u00e4ge. Der Zukunftsrat hat den Mut bewiesen, bekannte Probleme der in die Jahre gekommenen \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten deutlich zu benennen. Es geht demnach nicht um \u201eVer\u00e4nderungen im System, sondern um Umbauten des Systems\u201c. Diese Auffassung teilen wir.<\/p>\n<p>Es wird nun darauf ankommen, die heute vorgelegten Reformvorschl\u00e4ge weiter zu entwickeln und mit Leben zu erf\u00fcllen, damit die im Gutachten mehrfach erw\u00e4hnte Kreativit\u00e4t und eingeforderte Qualit\u00e4t durch neue Organisationsformen auch wirklich freigesetzt und erm\u00f6glicht werden kann. Das geht nicht, ohne die Betroffenen in den Prozess mit einzubeziehen. Die DAfF hat dazu, zusammen mit inzwischen mehr als 40 weiteren Verb\u00e4nden und Initiativen, die Idee eines umfassenden Medienkonventes in die Diskussion eingebracht. Dieses Vorhaben scheint uns dringend geboten, um viele letztlich unbeantwortet gebliebene Detailfragen des vom Zukunftsrat vorgeschlagenen Reformprozesses mit den betroffenen Medienschaffenden, B\u00fcrger*innen, Politik und Anstalten intensiv zu diskutieren, weiterzuentwickeln und nicht zuletzt demokratisch zu legitimieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/daff.tv\/stellungnahme-der-daff-zum-bericht-des-zukunftsrates\/\">https:\/\/daff.tv\/stellungnahme-der-daff-zum-bericht-des-zukunftsrates\/<\/a><\/p>\n<p>Der Rat wurde im vergangenen M\u00e4rz von der Rundfunkkommission der Bundesl\u00e4nder eingesetzt. Anlass war die Aff\u00e4re beim RBB, der aufgrund von Vorw\u00fcrfen der Vetternwirtschaft und Verschwendung im Sommer 2022 in die Krise geraten war. Dem Zukunftsrat geh\u00f6ren acht Experten an. [\u2026]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunftsrat-fuer-ard-und-zdf-stellt-ergebnisse-vor-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunftsrat-fuer-ard-und-zdf-stellt-ergebnisse-vor-100.html<\/a><\/p>\n<p>Aufzeichnung der Pr\u00e4sentation am 18.01.2024 in der Vertretung der Landesvertretung von Rheinland-Pfalz in Berlin<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/phoenix-vor-ort\/zukunftsrat-ard-zdf-deutschlandfunk\/phoenix\/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNDMwNjAxMg\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/phoenix-vor-ort\/zukunftsrat-ard-zdf-deutschlandfunk\/phoenix\/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNDMwNjAxMg<\/a><\/p>\n<p>Zukunftsrat schl\u00e4gt Reform f\u00fcr \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk vor<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunftsrat-schlaegt-reform-fuer-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-vor-dlf-d8224704-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunftsrat-schlaegt-reform-fuer-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-vor-dlf-d8224704-100.html<\/a><\/p>\n<p>Julia J\u00e4kel zur Zukunft von ARD, ZDF und Deutschlandradio<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/julia-jaekel-zur-zukunft-von-ard-zdf-und-deutschlandradio-dlf-b22bd9ca-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/julia-jaekel-zur-zukunft-von-ard-zdf-und-deutschlandradio-dlf-b22bd9ca-100.html<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Bericht des Rates f\u00fcr die Entwicklung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks&#8220; (pdf)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/rundfunkkommission.rlp.de\/fileadmin\/rundfunkkommission\/Dokumente\/Zukunftsrat\/ZR_Bericht_18.1.2024.pdf\">https:\/\/rundfunkkommission.rlp.de\/fileadmin\/rundfunkkommission\/Dokumente\/Zukunftsrat\/ZR_Bericht_18.1.2024.pdf<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_8864 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_8864')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_8864').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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