{"id":8982,"date":"2024-02-29T08:09:03","date_gmt":"2024-02-29T07:09:03","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=8982"},"modified":"2024-02-29T08:09:03","modified_gmt":"2024-02-29T07:09:03","slug":"kaleidoskop-presserat-bis-sparvorschlaege-fuer-ard-und-zdf","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/kaleidoskop-presserat-bis-sparvorschlaege-fuer-ard-und-zdf\/","title":{"rendered":"Kaleidoskop &#8211; Presserat bis Sparvorschl\u00e4ge f\u00fcr ARD und ZDF"},"content":{"rendered":"<p><strong>Deutscher Presserat r\u00fcgt 73 mal: 2023 mehr Verst\u00f6\u00dfe als je zuvor<\/strong><\/p>\n<p>Die Selbstkontrolle der Medien hat vor allem f\u00fcr Sorgfaltspflicht-Verst\u00f6\u00dfe ger\u00fcgt. Bei brisanten politischen Themen wurde meistens sauber gearbeitet.<\/p>\n<p>73 Mal verh\u00e4ngte man die sch\u00e4rfste Sanktion f\u00fcr besonders schwere Verst\u00f6\u00dfe gegen den Pressekodex.<\/p>\n<p>Im Jahr zuvor hatte der Presserat nur 47 R\u00fcgen ausgesprochen. Die Zahl der Beschwerden, die bei dem Gremium eingingen, stieg hingegen nur leicht im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p>Besonders h\u00e4ufig r\u00fcgte der Presserat, dass Redaktionen die journalistische Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex verletzt hatten. Dazu geh\u00f6rten irref\u00fchrende \u00dcberschriften oder mangelnde Recherche. 22 Mal erteilte er f\u00fcr solche Verst\u00f6\u00dfe eine R\u00fcge. Ebenso h\u00e4ufig r\u00fcgte der Presserat, wenn Redaktionen den Pers\u00f6nlichkeits- und Opferschutz nach Ziffer 8 missachtet hatten. [\u2026]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutscher-Presserat-ruegt-73-mal\/!5995336\/\">https:\/\/taz.de\/Deutscher-Presserat-ruegt-73-mal\/!5995336\/<\/a><\/p>\n<p>Der Deutsche Presserat hat 2023 so viele R\u00fcgen erteilt wie noch nie in einem Jahr zuvor. 73-mal verh\u00e4ngte er seine sch\u00e4rfste Sanktion f\u00fcr besonders schwere Verst\u00f6\u00dfe gegen den Pressekodex. Im Jahr zuvor hatte er lediglich 47 R\u00fcgen ausgesprochen.<\/p>\n<p>22 R\u00fcgen wurden erteilt, weil die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt wurde. Insgesamt gingen beim Presserat im vergangenen Jahr 1850 (nach 1733 im Vorjahr) Einzelbeschwerden ein. Erneut wurden mehr als zwei Drittel der behandelten Beschwerden als unbegr\u00fcndet abgewiesen. [\u2026] \u201eBei gro\u00dfen Themen wie den Kriegen in Israel und Gaza sowie in der Ukraine haben die Print- und Online-Medien ganz \u00fcberwiegend sauber gearbeitet\u201c, so die Sprecherin des Presserats Kirsten von Hutten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/jahresbericht-des-presserates-so-viele-rugen-wie-nie-zuvor-11283307.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/jahresbericht-des-presserates-so-viele-rugen-wie-nie-zuvor-11283307.html<\/a><\/p>\n<p>Die starke Zunahme der R\u00fcgen f\u00fchrte der Presserat bei der Vorstellung des Jahresberichts am Mittwoch darauf zur\u00fcck, dass einerseits die Leser und Leserinnen sensibler reagieren, wenn \u00dcberschriften einen Sachverhalt nicht korrekt wiedergeben. Andererseits sei auch in den Aussch\u00fcssen des Presserats die Sensibilit\u00e4t gestiegen.<\/p>\n<p>Presserat: Berechtigte Kritik an Berichterstattung stark angestiegen<\/p>\n<p>Der Presserat hat im vergangenen Jahr besonders viele Verst\u00f6\u00dfe gegen die Sorgfaltspflichten von Medien ger\u00fcgt. Viele Beschwerden &#8211; gerade bei brisanten Themen &#8211; seien aber unbegr\u00fcndet gewesen, hei\u00dft es im Jahresbericht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/medien.epd.de\/article\/847?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240228&amp;pk_source=newsletter&amp;pk_kwd=20240228\">https:\/\/medien.epd.de\/article\/847?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240228&amp;pk_source=newsletter&amp;pk_kwd=20240228<\/a><\/p>\n<p>Presserat verteilt mehr R\u00fcgen als je zuvor [\u2026] Bei gro\u00dfen Themen wie den Kriegen in Nahost und Ukraine h\u00e4tten Medien \u00fcberwiegend sauber gearbeitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/presserat-mehr-ruegen-als-je-zuvor-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/presserat-mehr-ruegen-als-je-zuvor-100.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Sparvorschl\u00e4ge: ARD und ZDF sollen Immobilien verkaufen.<\/strong><\/p>\n<p>In Berlin machen neue Sparvorschl\u00e4ge f\u00fcr ARD und ZDF die Runde, berichtet The Pioneer und zitiert FDP-Medienpolitiker Thomas Hacker. Demnach k\u00f6nnten die Sender ihre Liegen\u00adschaften &#8222;im Bedarfsfall&#8220; verkaufen. So k\u00f6nnten bis zu 84 Mio. Euro pro Jahr gespart werden, auch weil die Sender nicht alle ihre Fl\u00e4chen nutzen. Die Nutzungsquote liege im Schnitt bei 52 %.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.turi2.de\/aktuell\/sparvorschlaege-ard-und-zdf-sollen-immobilien-verkaufen\/\">https:\/\/www.turi2.de\/aktuell\/sparvorschlaege-ard-und-zdf-sollen-immobilien-verkaufen\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Geh\u00e4lter im \u00f6ffentlichen Dienst und Rundfunk im Vergleich<\/strong><\/p>\n<p>\u201eFaire Diskussion und keine Neiddebatte\u201c: ARD-Studie vergleicht Spitzenverdienste bei den Sendern mit anderen Unternehmen der \u00f6ffentlichen Hand.<\/p>\n<p>Die Verg\u00fctung der Intendanten und Direktoren bei ARD und ZDF liegt im Vergleich mit \u00f6ffentlichen Unternehmen des Bundes und der L\u00e4nder im oberen Drittel. Im Vergleich mit \u00f6ffentlichen Unternehmen auf kommunaler Ebene rangiert die Verg\u00fctung der Sendermanager hinter der von Sparkassen-F\u00fchrungskr\u00e4ften auf dem zweiten Platz, wie aus einer Studie der Zeppelin Universit\u00e4t Friedrichshafen hervorgeht. Die von der ARD in Auftrag gegebene Studie vergleicht Geh\u00e4lter, variable Verg\u00fctungsmodelle und die Altersversorgung der Leitungsebenen der ARD mit denen anderer Unternehmen der \u00f6ffentlichen Hand.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/oeffentlichen-dienst-und-rundfunk-ard-studie-vergleicht-gehaelter-19551551.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/oeffentlichen-dienst-und-rundfunk-ard-studie-vergleicht-gehaelter-19551551.html<\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eTerra X\u201c und \u201eKulturzeit\u201c : Weitere Fehler bei ZDF und 3sat entdeckt<\/strong><\/p>\n<p>Jeder macht mal einen Fehler. Doch besser nicht zu viele. Im Bildungs- und Kulturangebot von ZDF und 3sat sind nach den Pleiten von \u201eMrWissen2go\u201c weitere aufgefallen.<\/p>\n<p>Das ZDF hat die Textfassung einer Dokumentation mit Creative-Commons-Lizenz zur freien Nutzung \u00e4ndern m\u00fcssen, weil eine falsche Ma\u00dfeinheit angegeben war. Im Manuskript des etwa eineinhalb Minuten langen Films \u00fcber den Mond hie\u00df es: \u201eDie Erdachse ist im Verh\u00e4ltnis zur scheinbaren Sonnen-Umlaufbahn um 23,5 Grad Celsius geneigt.\u201c Indes ist Celsius eine Ma\u00dfeinheit der Temperatur. Sie passt nicht zur Angabe einer Neigung. Auf Anfrage der F.A.Z. hat das ZDF den Fehler korrigiert. [\u2026]<\/p>\n<p>Au\u00dferdem \u00e4u\u00dferte sich das ZDF zu zwei Korrekturen, die in neueren Ausgaben der Sendung \u201ekulturzeit\u201c bei 3sat notwendig wurden. Am 6. Februar verwechselte man im Beitrag \u201eBerlinale und die AfD\u201c das Treffen von Rechtsradikalen bei einem fr\u00fcheren CDU-Mitglied im Juli in Berlin mit dem Treffen in der Potsdamer Villa im November.<\/p>\n<p>Es hatte den Anschein, dass die Redaktion das Treffen im Juli in Berlin (wo eine AfD-Politikerin anwesend war) nicht von dem Treffen in der Potsdamer Villa im November (wo die AfD-Politikerin nicht war) unterscheiden konnte und deshalb einfach ein Treffen in der Potsdamer Villa im Sommer erfand. Nachdem der Beitrag zun\u00e4chst offline genommen worden war, ist er nun korrigiert. [\u2026] In der \u201ekulturzeit\u201c-Sendung vom 25. Januar wurde erkl\u00e4rt, dass Joschka Fischer im Jahr 1990 als deutscher Au\u00dfenminister auf einen Kosovo-Einsatz gedr\u00e4ngt habe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/terra-x-und-kulturzeit-hinter-dem-mond-19538605.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/terra-x-und-kulturzeit-hinter-dem-mond-19538605.html<\/a><\/p>\n<p>Neue Bewertungsgrundlage f\u00fcr Programmqualit\u00e4t: ARD-Qualit\u00e4tsrichtlinie ab sofort in Kraft<\/p>\n<p>Eine Meldung mit Eigenwerbung: Die ARD hat ab sofort eine g\u00fcltige Qualit\u00e4tsrichtlinie. Vorgestern (26.2.2024) hat der Rundfunkrat des Saarl\u00e4ndischen Rundfunks (SR) als letzter der neun ARD-Rundfunkr\u00e4te dem Entwurf zugestimmt.<\/p>\n<p>Damit haben die Rundfunkr\u00e4te ab sofort ein anstalts\u00fcbergreifend einheitliches Instrument, um die Qualit\u00e4t der ARD-Gemeinschaftsangebote zu bewerten und zu entscheiden, ob sie den \u00f6ffentlich-rechtlichen Auftrag erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.flurfunk-dresden.de\/2024\/02\/28\/neue-bewertungsgrundlage-fuer-programmqualitaet-ard-qualitaetsrichtlinie-ab-sofort-in-kraft\/\">https:\/\/www.flurfunk-dresden.de\/2024\/02\/28\/neue-bewertungsgrundlage-fuer-programmqualitaet-ard-qualitaetsrichtlinie-ab-sofort-in-kraft\/<\/a><\/p>\n<p>Die Planungen f\u00fcr erste, auch gemeinsame Projekte der Rundfunkr\u00e4te der Anstalten sind bereits angelaufen. \u00dcber den Fortschritt wird regelm\u00e4\u00dfig im ARD-Gremiennewsletter der GVK berichtet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ard.de\/die-ard\/organisation-der-ard\/gremien\/Newsletter-der-ARD-Gremien-100\/\">https:\/\/www.ard.de\/die-ard\/organisation-der-ard\/gremien\/Newsletter-der-ARD-Gremien-1<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_8982 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_8982')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_8982').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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