{"id":9745,"date":"2024-09-20T10:10:57","date_gmt":"2024-09-20T09:10:57","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?post_type=news&#038;p=9745"},"modified":"2024-09-20T10:11:25","modified_gmt":"2024-09-20T09:11:25","slug":"reform-der-oeffentlich-rechtlichen-was-wegfallen-soll","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/news\/reform-der-oeffentlich-rechtlichen-was-wegfallen-soll\/","title":{"rendered":"Reform der \u00d6ffentlich-Rechtlichen: Was wegfallen soll"},"content":{"rendered":"<p>ARD, ZDF und Deutschlandradio m\u00fcssen sparen \u2013 wenn es nach dem Reformentwurf der L\u00e4nder geht: 20 H\u00f6rfunkwellen und vier bis f\u00fcnf Spartensender sollen gestrichen werden.<\/p>\n<p>Entscheiden m\u00fcssen dar\u00fcber zwar die Ministerpr\u00e4sidenten, doch der jetzt finalisierte Entwurf des Reformstaatsvertrags sehe quantitativ \u201edeutliche\u201c Einschnitte vor, so Heike Raab, die als Staatssekret\u00e4rin f\u00fcr Rheinland-Pfalz Vorsitzende der Rundfunkl\u00e4nderkommission ist. [\u2026]<\/p>\n<p>Welche Radiosender und welche der Spartensender konkret wegfallen, gibt die Politik nicht vor, das wird Sache der Senderverantwortlichen bleiben. Die Intendantinnen und Intendanten haben an der Sitzung am Mittwoch teilweise teilgenommen. Klar ist jedoch, dass die Medienpolitiker f\u00fcr die Spartensender ein sogenanntes K\u00f6rbe-Modell vorsehen: Die Sender sollen jeweils im Bereich der Kultursender, im Bereich der Informationssender und der Kinder- und Jugendsender reduzieren, also nicht etwa alle Jugend- oder alle Kulturkan\u00e4le streichen. Neben den Ersparnissen sei eine Idee dabei, die Hauptprogramme von ARD und ZDF wieder zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-zdf-reform-oeffentlich-rechtliche-hoerfunkwellen-lux.PB6ca2ERvURNJkvZ8pPuAK\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-zdf-reform-oeffentlich-rechtliche-hoerfunkwellen-lux.PB6ca2ERvURNJkvZ8pPuAK<\/a><\/p>\n<p><strong>Rundfunkreform soll im Sommer 2025 stehen<\/strong><\/p>\n<p>Die Rundfunkkommission der L\u00e4nder kommt mit der geplanten Reform des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks voran. Kommende Woche soll den Ministerpr\u00e4sidenten ein Entwurf vorliegen.<\/p>\n<p>Weniger H\u00f6rfunkprogramme, weniger Spartenkan\u00e4le: Die Bundesl\u00e4nder treiben die Reform des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks voran. In der n\u00e4chsten Woche k\u00f6nnten die Ministerpr\u00e4sidenten einen vorl\u00e4ufigen Entwurf in die Onlineanh\u00f6rung geben, hie\u00df es aus der Rundfunkkommission der L\u00e4nder. Eine Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar 2025 schlie\u00dfen die L\u00e4nder offenbar aus, weil sie zun\u00e4chst auf Effekte durch die Reform hoffen, die im Sommer 2025 in Kraft treten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/laender-bereiten-entwurf-fuer-rundfunkreform-im-sommer-2025-vor-19995241.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/laender-bereiten-entwurf-fuer-rundfunkreform-im-sommer-2025-vor-19995241.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Keine Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags: Reform k\u00f6nnte im Sommer 2025 kommen<\/strong><\/p>\n<p>Die L\u00e4nder wollen etwa die Zahl der H\u00f6rfunkprogramme auf gut 50 reduzieren und die der Spartenkan\u00e4le um vier oder m\u00f6glicherweise f\u00fcnf verringern. Wenn die Ministerpr\u00e4sidenten und alle Landtage in den folgenden Monaten zustimmen, k\u00f6nnte der Reform-Staatsvertrag voraussichtlich im Sommer 2025 in Kraft treten. In einem Folgeschritt wollen sich die L\u00e4nder dann mit der Finanzierung besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/maerkte\/keine-erhoehung-des-rundfunkbeitrags-reform-koennte-im-sommer-2025-kommen-1121216\/\">https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/maerkte\/keine-erhoehung-des-rundfunkbeitrags-reform-koennte-im-sommer-2025-kommen-1121216\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Sender-Reduzierung Kernidee der Rundfunkreform: Was k\u00f6nnte wegfallen<\/strong><\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Woche k\u00f6nnten die Ministerpr\u00e4sidenten einen vorl\u00e4ufigen Entwurf in die Online-Anh\u00f6rung geben, hie\u00df es aus der Rundfunkkommission der L\u00e4nder. Eine Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar 2025 schlie\u00dfen die L\u00e4nder offensichtlich aus, weil sie zun\u00e4chst auf Effekte durch die Rundfunkreform hoffen, die im Sommer 2025 in Kraft treten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/maerkte\/sender-reduzierung-kernidee-der-rundfunkreform-was-koennte-wegfallen-1121214\/\">https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/medien-news\/maerkte\/sender-reduzierung-kernidee-der-rundfunkreform-was-koennte-wegfallen-1121214\/<\/a><\/p>\n<p>In dem Reformentwurf, der der \u00d6ffentlichkeit nach einer Sitzung der Ministerpr\u00e4sidenten Ende kommender Woche zug\u00e4nglich sein wird, gibt es dann auch f\u00fcr viele weitere Reformans\u00e4tze konkrete Verhandlungsgrundlagen. Zur Deckelung der Ausgaben f\u00fcr Sportrechte, die Geh\u00e4lter der Senderverantwortlichen oder die Frage, wie der Rundfunkbeitrag k\u00fcnftig festgesetzt wird etwa. Eher ung\u00fcnstig ist dabei, dass das lang erwartete Sondergutachten der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten), das die m\u00f6glichen Ersparnisse durch die einzelnen Reformschritte berechnet, f\u00fcr den jetzt finalisierten Reformentwurf noch nicht vorlag und erst in der kommenden Woche erwartet wird. Welche Streichung wie viel einspart, muss sich also noch zeigen. [\u2026]<\/p>\n<p>Und eines ist nun vom Tisch: Eine neue Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung f\u00fcr die ARD, die der Zukunftsrat als wichtiges Instrument vorsah, um sie steuerbarer zu machen. Von diesem Plan habe man sich verabschiedet, da man keine neue Struktur schaffen wolle, sondern ein \u201eEiner-f\u00fcr-alle-Prinzip\u201c vorsehe. Das sei \u201eaus unserer Sicht ein f\u00f6deraler und guter Ansatz\u201c, so der Chef der S\u00e4chsischen Staatskanzlei Conrad Clemens, um auch in der Verwaltung zu sparen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-zdf-reform-oeffentlich-rechtliche-hoerfunkwellen-lux.PB6ca2ERvURNJkvZ8pPuAK\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-zdf-reform-oeffentlich-rechtliche-hoerfunkwellen-lux.PB6ca2ERvURNJkvZ8pPuAK<\/a><\/p>\n<p><strong>Wo bleibt die Beteiligung?<\/strong><\/p>\n<p>Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Rundfunkkommission auf, Interessenverb\u00e4nde wie auch die \u00d6ffentlichkeit in die Beratung des Reformstaatsvertrags f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk einzubeziehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.djv.de\/news\/pressemitteilungen\/press-detail\/wo-bleibt-die-beteiligung\/\">https:\/\/www.djv.de\/news\/pressemitteilungen\/press-detail\/wo-bleibt-die-beteiligung\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_9745 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_9745')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_9745').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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