{"id":10091,"date":"2024-12-11T10:49:34","date_gmt":"2024-12-11T09:49:34","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=10091"},"modified":"2024-12-11T10:51:45","modified_gmt":"2024-12-11T09:51:45","slug":"syrien-in-truemmern-und-was-die-medien-verschweigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/syrien-in-truemmern-und-was-die-medien-verschweigen\/","title":{"rendered":"Syrien in Tr\u00fcmmern \u2013 und was die Medien verschweigen"},"content":{"rendered":"<p><em>Quelle Beitragsbild: Foto dpd\/AP Ghaith Alsayed<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld schreibt nicht aus dem bequemen B\u00fcro in Deutschland, sondern lebt im Nahen Osten und macht in einem hochaktuellen Bericht deutlich, wie die Medien einmal mehr mit der Unterdr\u00fcckung wichtiger Fakten die geopolitische Situation einseitig beschreiben und Schuldzuweisungen in die falsche Richtung machen. Vor allem wird die massgebliche <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9792\">Beteiligung der USA und der EU<\/a> mit ihren Sanktionen am bisherigen wirtschaftlichen Elend in Syrien schlicht verschwiegen. <\/strong><\/p>\n<p>Bericht Karin Keukefeld via <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/\">https:\/\/globalbridge.ch\/<\/a><\/p>\n<p>Wie w\u00e4hrend des Krieges seit 2011 erkl\u00e4ren auch jetzt wieder westliche und westlich orientierte \u201eQualit\u00e4ts-Medien\u201c der Welt, was in Syrien geschieht. Jahre lang haben sie geschwiegen \u00fcber die Folgen ausl\u00e4ndischer Interventionen, \u00fcber geheime Bewaffnungs- und Ausbildungsprogramme f\u00fcr die bewaffneten Aufst\u00e4ndischen ausl\u00e4ndischer Geheimdienste. Sie schwiegen \u00fcber die v\u00f6lkerrechtswidrige Besatzung syrischer Rohstoffe und von syrischem Territorium durch ausl\u00e4ndische Truppen. Sie schwiegen \u00fcber die Auswirkungen weitretchender einseitiger wirtschaftlicher Strafma\u00dfnahmen (Sanktionen) der Europ\u00e4ischen Union, mit denen Syrien und seine Regierung \u201egebeugt\u201c werden sollte. Sie schwiegen \u00fcber die Auswirkungen des einseitig von den USA verh\u00e4ngten \u201eCaesar Gesetzes\u201c, mit dem jede Investition, jeder Handel mit Syrien von den USA kriminalisiert und mit finanziellen Sanktionen bestraft werden konnte. Die Auswirkungen dieser Ma\u00dfnahmen, deren Aufhebung von der Mehrheit der Staaten in der UN-Vollversammlung wieder und wieder gefordert und immer wieder von den reichen, westlichen Staaten \u2013 auch Deutschland \u2013 abgelehnt wurden, lasteten sie dem syrischen Pr\u00e4sidenten Bashar al Assad an.<\/p>\n<p>Nun also erkl\u00e4ren besagte Medien der \u00d6ffentlichkeit, dass Dschihadistengruppen Damaskus erobert und das \u201eAssad-Regime\u201c gest\u00fcrzt h\u00e4tten. 14 Jahre lang habe Baschar al-Assad \u201esein halbes Land zerst\u00f6ren\u201c lassen, \u201eum an der Macht zu bleiben\u201c hei\u00dft es in einer deutschen Tageszeitung. \u201eAm Ende brauchten die Rebellen dann zehn Tage, um sein ausgeh\u00f6hltes Regime zu st\u00fcrzen\u201c, so der Vorspann des Artikels, der die \u00dcberschrift tr\u00e4gt: \u201eDie Nacht, als der Diktator floh\u201c.<\/p>\n<p><strong>Der syrische Pr\u00e4sident tritt zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wurde Damaskus nicht \u201eerobert\u201c, sondern die Bewohner der syrischen Hauptstadt haben die Kampfverb\u00e4nde hereingelassen. Armee und Polizei waren angehalten, keinen Widerstand zu leisten und sich zur\u00fcckzuziehen, die Bev\u00f6lkerung der Stadt war schon seit dem Vortag zu Hause geblieben, um abzuwarten. Der syrische Pr\u00e4sident Al Assad hatte nach direkten und indirekten Gespr\u00e4chen mit arabischen Golfstaaten (Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien), mit der T\u00fcrkei, Jordanien, Irak, mit Iran und Russland seine Chancen abgewogen. Um erneutes Blutvergie\u00dfen zu vermeiden, ordnete er den R\u00fcckzug der Streitkr\u00e4fte, von Armee und Polizei an und handelte damit sehr verantwortungsbewu\u00dft. F\u00fcr sich und seine Familienangeh\u00f6rige w\u00e4hlte Assad den Weg ins Exil. Er floh nicht bei Nacht und Nebel, sondern wurde \u2013 vermutlich von der russischen Milit\u00e4rbasis Hmeimien (Latakia) \u2013 nach Moskau geflogen. Dort erhielt die Familie Al Assad humanit\u00e4res Asyl.<\/p>\n<p>Vermutlich hatte Assad keine Alternative. Von allen Seiten stand er unter Druck, die wirtschaftlichen Probleme, die vor allem durch den Krieg und die EU\/US-Sanktionen verursacht waren, konnte er nicht l\u00f6sen. Am Abend des 8. Dezember stellte sich die Lage f\u00fcr au\u00dfenstehende Beobachter so dar, dass der Pr\u00e4sident geht, die Regierung bleibt, um die Zerst\u00f6rung der Ministerien und Institutionen zu verhindern und den politischen \u00dcbergang mit den Dschihadisten zu kl\u00e4ren. Ministerpr\u00e4sident\u00a0Mohammad Ghazi al-Jalali\u00a0ordnete an, dass die Ministerien besetzt bleiben sollten und forderte demokratische Wahlen. Dschihadistenf\u00fchrer Abu Mohammad al-Jolani, der kurz vorher wieder seinen urspr\u00fcnglichen Namen Ahmed Hussein al-Shar\u2019a angenommen hatte, erkl\u00e4rte Al-Jalili solle vor\u00fcbergehend die Regierungsgesch\u00e4fte f\u00fchren, bis eine Regelung f\u00fcr eine neue Regierung gefunden worden sei. Verschiedene Medien sprachen von einer vor\u00fcbergehenden \u201eRegierung der nationalen Einheit\u201c.<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzer der Dschihadisten<\/strong><\/p>\n<p>Der Vormarsch war geplant und es gab die Anordnung des Pr\u00e4sidenten, keinen Widerstand zu leisten. Der rasche Vormarsch war kein Wunder. Die Dschihadisten waren Berichten zufolge lange vorbereitet, die K\u00e4mpfer gut ausger\u00fcstet, sie hatten Benzin f\u00fcr ihre Fahrzeuge und Motorr\u00e4der und waren zudem von ukrainischen K\u00e4mpfern und Ausbildern mit gro\u00dfen Mengen Drohnen versorgt worden. Die Kampfverb\u00e4nde wurden von Journalisten, Fotografen und Videofilmern \u2013 auch westlicher Medien \u2013 begleitet. CNN verbreitete ein Interview mit dem gel\u00e4uterten Jolani alias al-Sha\u2019ra, der sich staatsm\u00e4nnisch gab. Insofern war der Dschihadistenvormarsch auch eine Medienshow, mit der entsprechende Bilder und T\u00f6ne nahezu in Ist-Zeit, also live weltweit verbreitet wurde.<\/p>\n<p>Die Kampfverb\u00e4nde wurden von der T\u00fcrkei und von arabischen Golfstaaten sowie von den USA, Gro\u00dfbritannien und Israel unterst\u00fctzt. Und zwar nicht erst jetzt, sondern seit Beginn des Syrienkrieges 2011. Die Nusra Front, heute Hay\u2019at Tahrir al Sham (HTS) \u2013 einst Ableger von Al Qaida in Syrien, die sich heute gel\u00e4utert gibt \u2013 profitierte wie Dutzende bewaffnete Gruppen von dem geheimen CIA-Programm \u201eTimber Sycamore\u201c. Damit wurden die bewaffneten Aufst\u00e4ndischen ab 2012 nicht nur bewaffnet, es wurden auch Ausbilder geschickt, die die K\u00e4mpfer in den Waffen und in milit\u00e4rischem Vorgehen schulten. Das CIA-Programm, das der damalige US-Pr\u00e4sident Barack Obama genehmigte, wurde vom britischen Auslandsgeheimdienst MI6, dem MIT, dem t\u00fcrkischen Milit\u00e4rgeheimdienst und von Geheimdiensten der arabischen Golfstaaten unterst\u00fctzt. Letztere waren vor allem auch f\u00fcr die Finanzierung zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p><strong>Perspektive<\/strong><\/p>\n<p>Eine Perspektive f\u00fcr Syrien ist schwer voraussehbar. Es zeichnen sich K\u00e4mpfe zwischen den Fraktionen ab. Vor allem gibt es Auseinandersetzungen zwischen den bewaffneten kurdischen Kr\u00e4ften im Norden und Nordosten Syriens und der von der T\u00fcrkei unterst\u00fctzten und finanzierten Syrischen Nationalen Armee, in der ehemalige islamistische Anti-Regierungs-K\u00e4mpfer zusammengefasst sind.<\/p>\n<p>Die Akteure sind keine politischen syrischen Parteien, die es ja in der eigentlichen Opposition fr\u00fcher durchaus gab. Die Syrer haben es nun mit schwer bewaffneten Kampfverb\u00e4nden zu tun, die ihre Waffen voraussichtlich so schnell nicht abgeben werden. Es k\u00f6nnte ein Chaos entstehen bei K\u00e4mpfen zwischen den Gruppen um Macht und Einfluss. Es k\u00f6nnte zu religi\u00f6ser Gewalt gegen andere religi\u00f6se und ethnische Gruppen kommen. Ein Beobachter in Damaskus weist darauf hin, dass \u201edie Zerst\u00f6rung der religi\u00f6sen Pluralit\u00e4t in Syrien\u201c vor allem Israel gefalle. Es ebne den Weg zu einem islamischen Gottesstaat. Israel sehe darin eine Art Rechtfertigung f\u00fcr den eigenen religi\u00f6sen Judenstaat.<\/p>\n<p>Abzuwarten ist, wie die verschiedenen Regional- und Gro\u00dfm\u00e4chte sich in Syrien positionieren werden. Aktuell mahnen alle Ruhe und einen geordneten \u00dcbergang an. Doch die Interessen an Syrien sind sehr verschieden und noch ist unklar, ob die von China und Russland gef\u00f6rderte Kooperation zwischen Iran und den arabischen Golfstaaten \u2013 auch im Staatenb\u00fcndnis BRICS \u2013 Bestand haben wird. Oder ob die arabischen Golfstaaten dem Dr\u00e4ngen von USA, EU, NATO und Israel nachgeben und eine neue Front gegen Iran, Russland, China und auch gegen BRICS aufbauen werden.<\/p>\n<p>Hinter den Kulissen der bewaffneten Macht\u00fcbernahme von Dschihadisten in Syrien muss \u00fcber viel verhandelt und geschachert worden sein. In Syrien fragen sich viele, warum Russland und Iran sich \u2013 ebenso wie Assad \u2013 defensiv verhalten haben. Ist Syrien vom Iran und von Russland geopfert worden, um die USA und Israel von einem weiteren Krieg abzuhalten? Werden die USA und die EU ihre einseitigen wirtschaftlichen Strafma\u00dfnahmen gegen Syrien, Iran und Russland lockern, um vom Wiederaufbau zu profitieren?<\/p>\n<p><strong>Donald Trump<\/strong><\/p>\n<p>Vieles wird davon abh\u00e4ngen, wie der neue US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine au\u00dfenpolitischen Ziele und Ambitionen in der Region bestimmen wird.\u00a0\u00a0Geht man nach den Erfahrungen aus Trumps erster Amtszeit, wird er Israel st\u00e4rken. Israel f\u00fchrt einen Krieg an sieben Fronten \u2013 so Benjamin Netanyahu \u2013 und das ultimative Kriegsziel ist der Iran. Wie bei dem Krieg gegen die Pal\u00e4stinenser und gegen Libanon zu sehen, wird Israel von den USA, Gro\u00dfbritannien, Deutschland und anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, sowie von der NATO unterst\u00fctzt. Der Iran und seine Verb\u00fcndeten (Russland, China) suchen nach einem Ausgleich, was bisher nicht gelungen ist. Mit der Destabilisierung Syriens sind Ausgleich und regionale Kooperation in Syrien in einige Ferne ger\u00fcckt. Gegen\u00fcber den israelischen Drohungen hat der Iran deutlich gemacht, dass er sich sicherlich nicht kampflos ergeben wird.<\/p>\n<p>Angesichts des dschihadistischen Vorr\u00fcckens in Syrien hatte Donald Trump k\u00fcrzlich die Lage in Syrien als \u201eChaos\u201c bezeichnet und erkl\u00e4rt, \u201edas ist nicht unser Kampf\u201c. Was Trump genau damit sagen wollte, ist unklar. Denn er k\u00f6nnte auch gemeint haben, dass es zwar nicht der Kampf der USA sei, dass Israel aber Syrien als eine von sieben Fronten bezeichnet hat, k\u00f6nnte es auch bedeuten: \u201eEs ist Israels Krieg, wir sind verb\u00fcndet, also m\u00fcssen wir Israel unterst\u00fctzen\u201c. Ein destabilisiertes Syrien w\u00fcrde erneut zum Schlachtfeld werden f\u00fcr jeden neuen Krieg.<\/p>\n<p><strong>Die absichtliche Zerst\u00f6rung Syriens<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung in Syrien abwartet und erst nach und nach erf\u00e4hrt, was geschieht, jubelt das westliche Ausland schon \u00fcber den \u201eSturz des Regimes\u201c, an dem seit dem v\u00f6lkerrechtswidrigen Einmarsch einer US-gef\u00fchrten Invasionstruppe in den Irak 2003 gearbeitet worden war. Der britische Premierminister freut sich \u00fcber \u201edas Ende des barbarischen Assad-Regimes\u201c, in Berlin und Br\u00fcssel wird Unterst\u00fctzung in Aussicht gestellt. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius will gar in die Region reisen, weil er \u201eauch f\u00fcr uns neue Chancen\u201c sehe, \u201eeinen Beitrag zu einem stabileren Nahen Osten zu leisten.\u201c Schon in den n\u00e4chsten Tagen wolle er \u201edie deutschen Soldaten in Jordanien und im Irak besuchen\u201c und sich mit der irakischen Regierung \u201eintensiv austauschen und abstimmen\u201c.<\/p>\n<p>Seit dem Fr\u00fchsommer 2011 hatten die Bundesregierung und die Europ\u00e4ische Union mit einseitigen wirtschaftlichen Strafma\u00dfnahmen gegen Syrien zum wirtschaftlichen Mangel des Landes beigetragen und einen Wiederaufbau verhindert. Die USA setzten mit dem \u201eCaesar-Gesetz\u201c noch eins drauf und drohten Einzelpersonen, Unternehmen und Staaten mit Sanktionen, sollten sie mit Syrien Handel treiben oder dort Investitionen t\u00e4tigen. Seit fast 10 Jahren halten US-Truppen die syrischen \u00d6lquellen im Nordosten des Landes besetzt und kontrollieren \u2013 in Koordination mit den Truppen der Verb\u00fcndeten T\u00fcrkei, Jordanien und Israel \u2013 nahezu alle Grenzen des Landes.<\/p>\n<p>Bashar al Assad, der seinem Vater Hafez nach dessen Tod im Jahr 2000 im Pr\u00e4sidentenamt folgte, stand sp\u00e4testens seit dem v\u00f6lkerrechtswidrigen Irak-Krieg 2003 unter offenem Druck der USA: Der damalige US-Au\u00dfenminister Colin Powell forderte vom syrischen Pr\u00e4sidenten 2002, wie Jordanien, Land und Grenzen f\u00fcr den Vormarsch der US-Truppen in den Irak zu \u00f6ffnen. Vergeblich, Syrien stellte sich an die Seite des bedr\u00e4ngten Irak, der von den USA schlie\u00dflich \u2013 unter dem Vorwand Massenvernichtungswaffen zu besitzen \u2013 \u00fcberfallen und besetzt wurde. Die Massenvernichtungswaffen wurden nie gefunden, weil es sie nicht gab. Der Irak wurde zerst\u00f6rt, Millionen flohen, Tausende wurden in einem angefachten interreligi\u00f6sen Krieg get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Der Druck auf Damaskus hielt an. Syrien solle das B\u00fcndnis mit dem Iran kappen, so die Forderung aus Washington. Die Golan H\u00f6hen solle Damaskus Israel \u00fcberlassen und es m\u00fcsse die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser stoppen. Im Gegenzug wurden Syrien bl\u00fchende Landschaften versprochen, die Bev\u00f6lkerung solle im Frieden des US-amerikanischen Hegemons \u2013 und seines regionalen W\u00e4chters Israel \u2013 zufrieden und gl\u00fccklich sein.<\/p>\n<p>Syrien beharrte auf seiner souver\u00e4nen Politik, \u00f6ffnete sich nach innen und au\u00dfen und prosperierte. Die Syrer unterst\u00fctzten den jungen Pr\u00e4sidenten, der ihr Leben um vieles erleichtert hatte. Genau in dieser Zeit begann der Krieg 2011. Aus mehr als 150 Staaten zogen Dschihadisten nach Syrien, um den \u201eHeiligen Krieg gegen das Assad-Regime\u201c zu f\u00fchren. Die T\u00fcrkei und Jordanien erm\u00f6glichten deren Passage, USA und arabische Golfstaaten lieferten die Waffen. Syrien wurde verw\u00fcstet und gespalten. Die ressourcenreichen Gebiete \u2013 Baumwolle, Wasser, Oliven und \u00d6lquellen \u2013 wurden besetzt und dem Land entzogen.<\/p>\n<p>Im November 2019 beschrieb Dana Stroul vom \u00abCenter for Strategic &amp; International Studies\u00bb CSIS, einer pro-israelischen US-Denkfabrik (die f\u00fcr ihre <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Center_for_Strategic_and_International_Studies\">Lobbyarbeit f\u00fcr die US-Waffenindustrie<\/a> bekannt ist, <em>Red<\/em>.) bei der Veranstaltung \u201eSyrien in der Grauzone\u201c die US-Strategie:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\">\n<div class=\"wp-block-embed__wrapper\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Syria in the Gray Zone\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/MFsFOS5Odno?feature=oembed\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/figure>\n<p>Assad werde politisch und diplomatisch isoliert, wichtig sei die \u201eArchitektur der Wirtschaftssanktionen\u201c die sich sowohl gegen Iran als auch gegen Syrien richteten. Wiederaufbauhilfe k\u00f6nne in die von den (kurdisch gef\u00fchrten, kl) Syrischen Demokratischen Kr\u00e4ften (SDF) im Norden und Osten Syriens kontrollierten Gebiete gelangen und an Syrer au\u00dferhalb Syriens, d\u00fcrfe aber nicht dem \u201eAssad-Regime\u201c gew\u00e4hrt werden. Alle diese Ma\u00dfnahmen f\u00fchrten dazu, dass \u201eder Rest Syriens in Tr\u00fcmmern liegt\u201c, so Dana Stroul. \u201eWas die Russen wollen und was Assad will, ist der wirtschaftliche Wiederaufbau\u201c, was die USA durch internationale Finanzinstitutionen und die Zusammenarbeit mit den Europ\u00e4ern verhindern k\u00f6nnen. \u201eSolange das Assad-Regime sein Verhalten nicht \u00e4ndert, sollten wir diese Linie beibehalten und jede Wiederaufbauhilfe verhindern und verhindern, dass technisches Know-How nach Syrien zur\u00fcckkehrt.\u201c<\/p>\n<p>Syrien wurde absichtlich zerst\u00f6rt. Weil es sich weigerte, sich den geopolitischen Interessen der USA zu unterwerfen.<\/p>\n<p><strong>Siehe dazu auch <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9792\">die Analyse von German-Foreign-Policy<\/a>!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_10091 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_10091')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_10091').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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