{"id":10107,"date":"2024-12-17T08:42:04","date_gmt":"2024-12-17T07:42:04","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=10107"},"modified":"2024-12-17T08:45:38","modified_gmt":"2024-12-17T07:45:38","slug":"das-sprachenverbotsgesetz-in-der-ukraine-war-eine-kriegsursache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/das-sprachenverbotsgesetz-in-der-ukraine-war-eine-kriegsursache\/","title":{"rendered":"Das Sprachenverbotsgesetz in der Ukraine war eine Kriegsursache"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es gibt mehrere Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr den Ukraine-Krieg. Diese werden aber von den Mainstream-Medien verschwiegen, was der Kriegspropaganda dient. Dazu geh\u00f6rt das ukrainische Sprachenverbotsgesetz von 2019. Mit dem Verbot der russischen Sprache im \u00f6ffentlichen Leben verhinderte die nationalistische Kiewer Regierung eine friedliche L\u00f6sung des seit 2014 laufenden Donbass-Krieges. Die weitere Eskalation bis zum heutigen Ukraine-Krieg war damit vorprogrammiert. Die EU und die NATO unterst\u00fctzte das.<\/strong><\/p>\n<p><em>Beitrag von Thomas Mayer<\/em><\/p>\n<p>In der alten Ukraine sprachen etwa 30 Prozent der Einwohner Russisch als Muttersprache. Im t\u00e4glichen Gebrauch wurde Russisch noch viel h\u00e4ufiger verwendet. Im Osten der Ukraine und im Donbass ist Russisch die Hauptsprache. Ukrainisch und Russisch sind verwandte slawische Sprachen, unterscheiden sich aber deutlich, vergleichbar mit Spanisch und Portugiesisch.<\/p>\n<p>Es gibt in Europa einige Staaten mit mehreren unabh\u00e4ngigen Sprachen, die dort Amtssprachen sind und an Schulen unterrichtet werden. In der Schweiz sind das: Deutsch, Franz\u00f6sisch, Italienisch und R\u00e4toromanisch. In Belgien: Franz\u00f6sisch, Fl\u00e4misch und Deutsch. Und in Irland: Englisch und Irisch (G\u00e4lisch).<\/p>\n<p>Ohne die Achtung und aktive Unterst\u00fctzung der jeweiligen Sprachen w\u00e4ren diese Staaten l\u00e4ngst gespalten und auseinandergefallen. In Belgien w\u00fcrde es einen B\u00fcrgerkrieg geben, wenn die Walonen die Flamen zwingen w\u00fcrden, Franz\u00f6sisch zu sprechen. In der Schweiz w\u00fcrden die franz\u00f6sischsprechenden Welschen sich von den deutschschweizer Kantonen trennen, wenn diese auf die Idee k\u00e4men, im Welschland Franz\u00f6sisch zu unterdr\u00fccken. F\u00fcr das schweizer Empfinden w\u00e4re das eine v\u00f6llig absurde und undenkbare Idee. Dort ist man stolz auf die Sprachenvielfalt.<\/p>\n<p>In der Ukraine ist das ganz anders. Am 5. Mai 2019 trat das Sprachenverbotsgesetz in Kraft, das Russisch aus dem \u00f6ffentlichen Leben verdr\u00e4ngte.<\/p>\n<p>Damit hatten die ukrainischen Nationalisten, die durch den Staatsstreich am 22. Februar 2014 in Kiew die wichtigsten Regierungs\u00e4mter besetzten, eines ihrer Ziele erreicht. Schon am Tag nach dem Putsch, dem 23. Februar 2014, setzte das Kiewer Parlament das damals bestehende Gesetz \u00fcber Regionalsprachen au\u00dfer Kraft. Dieses Gesetz r\u00e4umte der russischen Sprache in den Gebieten, in denen mehr als zehn Prozent der Einwohner Russisch als ihre Muttersprache angaben, den Status einer zweiten Amtssprache ein. Die Abschaffung dieses Gesetzes war ein klares Statement, worum es beim Maidan-Putsch ging. Die Verdr\u00e4ngung des Russischen, also eine \u201eethnische S\u00e4uberung\u201c, war den Nationalisten am wichtigsten.<\/p>\n<p>Die Vorgeschichte des Sprachenverbotsgesetzes und dieses selbst habe ich in dem Buch \u201eWahrheitssuche im Ukraine-Krieg \u2013 um was es wirklich geht\u201c ausf\u00fchrlich geschildert.<\/p>\n<p>Das Gesetz ist enggedruckt 30 Seiten lang und b\u00fcrokratisch kompliziert. Die Regelungen betreffen alle Lebensgebiete. Es gibt eine offizielle \u00dcbersetzung ins Englische auf der <a href=\"https:\/\/zakon.rada.gov.ua\/laws\/show\/en\/2704-19#Text\">Webseite des Kiewer Parlamentes.<\/a><\/p>\n<p>Das Gesetz verlangt die Verwendung der ukrainischen Sprache im \u00f6ffentlichen und gesch\u00e4ftlichen Leben. Das hei\u00dft: Nur in rein privaten Gespr\u00e4chen und bei religi\u00f6sen Riten darf noch Russisch gesprochen werden. Auch in russisch sprechenden Regionen ist es Verwaltungen und Beh\u00f6rden verboten Russisch zu verwenden. Im Wahlkampf ist es pro-russischen Parteien und Kandidaten verboten Werbung auf Russisch zu machen. In den Schulen und Universit\u00e4ten ist Ukrainisch die Unterrichtssprache, alle Pr\u00fcfungen finden in Ukrainisch statt. In der Grundschule d\u00fcrfen russisch sprechenden Kinder \u201ein gesonderten Gruppen\u201c neben Ukrainisch auch noch in Russisch unterrichtet werden. Die ukrainischen Muttersprachler lernen aber kein Russisch mehr. Und nach der Grundschule gibt es nur noch Ukrainisch. Das Sprachenverbotsgesetz regelt die Ausmerzung des Russischen in Wissenschaft, Kultur, Filmen, Kinos und Medien. Auch die Computersoftware, Webseiten und Seiten in sozialen Netzwerken m\u00fcssen in ukrainischer Sprache sein. Im Gesetz gibt seitenlange Regelungen f\u00fcr alle F\u00e4lle des gesellschaftlichen Lebens. In allen Unternehmen, Einrichtungen und Arztpraxen muss Ukrainisch mit den Kunden gesprochen werden. \u00dcber eine Bedienung in Russisch kann sich der Kunde beschweren, es drohen dann Geldstrafen. Nur auf ausdr\u00fccklichen Wunsch des Kunden darf dieser in einer anderen Sprache als Ukrainisch bedient werden.<\/p>\n<p>Diese Regelungen greifen tief in das zwischenmenschliche Leben ein. Die Menschen werden vom ukrainischen Staat bis in die feinsten Fasern ihres Lebens bevormundet. \u00dcberall ist Ukrainisch vorgeschrieben, nur noch in der Familie, unter Freunden oder in der Kirche darf man so sprechen, wie man selbst m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Zur Durchsetzung dieses Gesetzes wurden Sprachenkommissare eingesetzt. F\u00fcr eine Missachtung fallen Strafen in H\u00f6he eines Monatslohnes an.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Oppositionspartei \u201ePlattform f\u00fcr das Leben\u201c \u2013 die 2019 noch nicht verboten war \u2013 kritisierte das Gesetz scharf als \u201eerneuten Versuch, die Gesellschaft entlang der Sprache zu spalten.\u201c In einer Erkl\u00e4rung, die auf der Webseite der Partei ver\u00f6ffentlicht wurde, hie\u00df es: \u201eIn der Ukraine werden die Rechte einzelner russischsprachiger B\u00fcrger und ganzer Gemeinschaften mit F\u00fc\u00dfen getreten. Die Regierung missachtet unverhohlen die Normen der Verfassung, die die Rechte aller B\u00fcrger des Landes sch\u00fctzt, unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit, politischen Ansichten und Religion.\u201c<\/p>\n<p>Die \u201ePlattform f\u00fcr das Leben\u201c \u2013 wie gesagt damals gr\u00f6\u00dfte Oppositionspartei \u2013 wurde in den folgenden Jahren von der Kiewer Regierung schikaniert, parteinahe Sender und Medien verboten, f\u00fchrende Politiker verhaftet, bis die Partei dann 2022 ganz verboten und alles Verm\u00f6gen beschlagnahmt wurde.<\/p>\n<p>Den EU-Regierungen war das rassistische Sprachengesetz nat\u00fcrlich bekannt. Die Venedig-Kommission des Europarats wertete das Gesetz in ihrem Bericht vom 9. Dezember 2019 als <a href=\"https:\/\/www.venice.coe.int\/webforms\/documents\/default.aspx?pdffile=CDL-AD(2019)032-e#page=11\">\u201eVersto\u00df gegen das Prinzip der Nicht-Diskriminierung\u201c.<\/a><\/p>\n<p>Passiert ist nichts, es gab keinen politischen Protest oder gar die Einstellung von Zahlungen und Waffenlieferungen seitens der EU. Stattdessen unterst\u00fctzte die EU und NATO den Rassismus in der Ukraine mit sehr gro\u00dfem Aufwand politisch, finanziell und milit\u00e4risch. Denn in der Ukraine w\u00fcrden ja die \u201ewestlichen Werte\u201c verteidigt.<\/p>\n<p>Es ist erschreckend festzustellen, wie gut die Desinformation der Mainstream-Medien funktionierte. \u00dcber das Sprachenverbot wurde einfach nicht berichtet. Deshalb wei\u00df kaum jemand davon. Auf diese Weise wurde einer der wesentlichen Kriegsgr\u00fcnde verschwiegen. Stattdessen etablierten die Mainstream-Medien die Sprachregelung des \u201eunprovozierten Angriffskrieges Russlands\u201c und brannten dies durch st\u00e4ndige Wiederholung ins \u00f6ffentliche Bewusstsein ein. Solche hypnotisierende Kriegspropaganda kann nur durch klares Denken und dar\u00fcber sprechen wieder aufgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Mit dem 2019 mitten im Donbass-Krieg beschlossenen Sprachenverbotsgesetz wurde eine friedliche L\u00f6sung des Donbass-Krieges zu Grabe getragen. Dieses Gesetz signalisierte, dass es mit Kiew keinen Frieden und keine Einigung geben wird. Die Kiewer Machthaber zeigten den russischen Einwohner der beiden abgespaltenen Donbass-Volksrepubliken, dass sie deren Sprache verbieten und sie zu B\u00fcrgern zweiter Klasse degradieren wollen. Damit hatte Kiew das 2015 unterzeichnete Minsker Abkommen de facto beerdigt. Das Minsker Abkommen sah f\u00fcr die beiden Donbass-Republiken einen autonomen f\u00f6deralen Status mit kulturellen und wirtschaftlichen Rechten vor, eben auch mit dem Recht auf die Ben\u00fctzung der eigenen Sprache. Das w\u00e4re die Friedensl\u00f6sung gewesen. Doch Kiew und auch die NATO-Staaten und EU waren daran nicht interessiert. Damit war die weitere Kriegseskalation vorprogrammiert.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Thomas Mayer: Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg \u2013 Um was es wirklich geht<br \/>\nOktober 2023, kartoniert, 600 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Euro 28,-, Print-ISBN 978-3-89060-863-1, E-Book-ISBN 978-3-89060-483-1<\/p>\n<p>Infos zum Buch: <a href=\"https:\/\/kurzelinks.de\/h10a\">https:\/\/kurzelinks.de\/h10a<\/a><\/p>\n<p><strong>Thomas Mayer ist <\/strong>B\u00fcrgerrechtler, Meditationslehrer, Autor, www.thomasmayer.org<\/p>\n<p>Quelle Beitragsbild: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russische_Sprache_in_der_Ukraine#\/media\/Datei:Meeting_in_Kharkov.jpg\">Gennadiy Makarov<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_10107 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_10107')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_10107').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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