{"id":10312,"date":"2025-02-22T14:45:36","date_gmt":"2025-02-22T13:45:36","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=10312"},"modified":"2025-02-24T18:33:53","modified_gmt":"2025-02-24T17:33:53","slug":"die-ukraine-wollte-den-krieg-mit-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/die-ukraine-wollte-den-krieg-mit-russland\/","title":{"rendered":"Die Ukraine wollte den Krieg mit Russland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Autor Thomas Mayer sprach mit Dieter Staudt. Dieser war bis 2022 Unternehmer in der Ukraine und ist aktiver Christ. Er berichtet von den Pl\u00e4nen des ukrainischen Milit\u00e4rs zur Eroberung der Donbass-Republiken Anfang des Jahres 2022.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas ukrainische Milit\u00e4r plante einen Angriff zur Eroberung der Donbass-Volksrepubliken am 6. M\u00e4rz 2022 und wollte die russischen Bewohner des Donbass vertreiben oder auch eliminieren\u201d, berichtet Dieter Staudt. Der Unternehmer wohnte von 2011 bis Mitte 2022 in der Ostukraine. Er hat von diesen Angriffspl\u00e4nen direkt von ukrainischen Soldaten erfahren. Nach Staudt musste Russland auf diese Bedrohung reagieren und so kam es zum russischen Kriegseintritt ab dem 24. Februar 2022. \u201cDie Ukraine wollte einen Krieg mit Russland und war kein unschuldiges Opfer\u201d, ist das Fazit von Staudt. Das steht im Widerspruch zur Opfer-Erz\u00e4hlung, mit der die Finanzierung und Bewaffnung der ukrainischen Armee durch die NATO-Staaten begr\u00fcndet wird.<\/p>\n<p><strong>Herr Staudt, wie ist Ihre Beziehung zur Ukraine? <\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Ich habe ab Juni 2011 in der Ukraine gelebt, zuerst bis Herbst 2013 zeitweise, danach bis Mitte August 2022 dauerhaft. Ich bin mit einer Ukrainerin verheiratet und baute in der Region Sumy im Nordosten der Ukraine eine Gartenbau-Landwirtschaft auf. Wir hatten bis zu sechs Mitarbeiter. Ich spreche Russisch, so dass ich gut in Kontakt mit der ukrainischen Bev\u00f6lkerung kam.<\/p>\n<p>Ich habe die gesamte Entwicklung mitbekommen, die zum ukrainischen B\u00fcrgerkrieg im Donbass ab 2014 und zum Krieg mit Russland ab 2022 gef\u00fchrt hat. Ende April 2014, unter dem \u00dcbergangspr\u00e4sidenten Oleksandr Turtschinow, den ich pers\u00f6nlich kenne, begann der ukrainische B\u00fcrgerkrieg im Donbass. Die ukrainische Armee schoss auf Ukrainer russischer Ethnie, auf Bewohner der autonomen ukrainischen Gebiete Luhansk und Donezk. Diese beiden autonomen Republiken sind am 11. Mai 2014 durch Volksabstimmungen souver\u00e4n und von der Ukraine unabh\u00e4ngig geworden.<\/p>\n<p><strong>Diesen Unabh\u00e4ngigkeits-Referenden in 2014 ging ja voraus, dass die russische Sprache als Staatssprache verboten wurde. Drei\u00dfig Prozent der Ukrainer haben Russisch als Muttersprache. Die Maidan-Regierung in Kiew zeigte den russischen Ukrainern im Osten des Landes deutlich, dass man sie nicht will. Also spalteten sich die ostukrainischen Regionen ab. \u00c4hnliches w\u00fcrde geschehen, wenn in Belgien das Fl\u00e4mische oder Franz\u00f6sische verboten w\u00fcrde. Ich habe das Sprachenverbot in der Ukraine als Kriegsursache in einem extra Artikel beschrieben. (1) <\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr Staudt, was haben Sie in Sumy von diesem B\u00fcrgerkrieg im angrenzenden Donbass mitbekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Ich habe den B\u00fcrgerkrieg erfahren durch eine Art Mobilmachung. Es gab Panzersperren auf der Stra\u00dfe nach Romny im Westen des Sumy Gebietes, wenn ich nach Kiew oder auch weiter Richtung Westeuropa alleine oder in Begleitung meiner Ehefrau fuhr. Einmal, von Deutschland kommend, wurde ich von einem ukrainischen Panzer und seiner Besatzung gestoppt und nach Geld gefragt, um den Panzer betanken zu k\u00f6nnen. Da die Soldaten nach meiner Einsch\u00e4tzung betrunken waren, ging es ihnen wohl eher um den \u201cmenschlichen Sprit\u201d. Ich hatte zwar keine Furcht, verlie\u00df aber schnell die \u00d6rtlichkeit, um eine Distanz zu den Milit\u00e4rs herzustellen.<\/p>\n<p>Bei regelm\u00e4\u00dfigen Telefonaten mit Freunden in den Gebieten Luhansk und Donezk wurden wir \u00fcber die Schwere der Bombardements informiert. Durch freundschaftliche Kontakte zu ukrainischen Bewohnern der Krim wei\u00df ich, dass diese Leute es begr\u00fc\u00dfen, zur Russischen F\u00f6deration zu geh\u00f6ren!<\/p>\n<p>Nach dem Maidan-Putsch plante Kiew, die russische Sprache zu verbieten, das war ein Affront gegen die russischen sprechenden Ukrainer. Nachdem sich die Krim am 14. M\u00e4rz 2014 durch einen Volksentscheid von der Ukraine abgespalten hatte, wollte die ukrainische Regierung eine \u00e4hnliche Entwicklung im Donbass verhindern. Mitte April 2014 schickte der ukrainische Interimspr\u00e4sident Oleksandr Turtschinow Milit\u00e4r in den Donbass, in der Absicht, seinem an die sogenannten Separatisten gestellten Ultimatum Nachdruck zu verschaffen. Ende April 2014 schoss die ukrainische Armee auf ukrainische B\u00fcrger russischer Ethnie und begann den B\u00fcrgerkrieg. Zur Abspaltung der Donbass-Republiken kam es trotzdem.<\/p>\n<p>Mir sind die Gr\u00fcnde, die zu dieser Auseinandersetzung gef\u00fchrt haben, bekannt. Einer davon waren die in der Ostukraine liegenden Bodensch\u00e4tze in H\u00f6he von 12 Billionen Dollar, nach denen die USA, Gro\u00dfbritannien und die EU Begehrlichkeiten entwickelten. Das ist einer der Gr\u00fcnde, warum die Ukraine im B\u00fcrgerkrieg gegen die Donbass-Republiken ab 2014 vom Westen unterst\u00fctzt wurde. Von den Bodensch\u00e4tzen in der S\u00fcdostukraine habe ich 2013 erstmals geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Um was f\u00fcr Bodensch\u00e4tze handelt es sich? Wo kommt die Zahl 12 Billionen her?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Es handelt sich um seltene Erden wie Lithium, \u00d6l, Gas, \u00d6lschiefer und Schiefergas, dessen Abbau in der Ukraine staatlich erlaubt ist. Die Zahl erscheint an vielen Stellen im Internet, dazu gibt es Berichte \u00fcber Fracking-Pl\u00e4ne der britisch-niederl\u00e4ndischen Shell sowie Probebohrungen auf den Jusovsk-Gasfeldern im Osten des Landes, in Charkow, Lugansk, Donezk, bis ins Asowsche Meer. Die Vertragsteilnehmer waren die Kiewer Regierung, die US-Firmen ExxonMobil und Chevron sowie der britisch-niederl\u00e4ndische Shell-Konzern und das ukrainische Unternehmen\u00a0 Nadra Jusovsk. Anwesend war auch der damalige Pr\u00e4sident Viktor Janukowitsch, Abschlussort war Davos in der Schweiz, die Gr\u00f6\u00dfe des Abbau-Gebietes bestand aus 7.886 km2, die Gewinnmarche f\u00fcr Shell war mit 50% geplant.<\/p>\n<p><strong>Was haben Sie zu den Gr\u00fcnden des Kriegseintrittes von Russland im Februar 2022 erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Ich hatte ab Sp\u00e4tsommer 2021 Kontakte zu ukrainischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen, die im Donbass stationiert waren oder deren Stationierung kurz bevorstand. \u00dcber diese habe ich erfahren, dass der ukrainische Staat die russischen Bewohner des Donbass vertreiben oder auch eliminieren wollte. Die Kontakte kamen zustande, weil ich im Sommer 2021 die Verzollung meines Autos plante, um es verkaufen zu k\u00f6nnen. Durch eine \u00c4nderung der ukrainischen Zoll-Gesetzgebung war ich im Herbst 2021 gen\u00f6tigt, Kontakte zu ukrainischen Soldaten mit Dienst im Donbass aufzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Das verstehe ich nicht. Was hat die Ausfuhr und Verzollung eines Autos mit ukrainischen Soldaten im Donbass zu tun? <\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Um mit einem Auto mit ausl\u00e4ndischem Kennzeichen in der Ukraine fahren zu k\u00f6nnen, musste dieses Kfz an der ukrainischen Grenze registriert werden, sowie bei einer ukrainischen Versicherung versichert sein. In der Regel erledigte ich dies bei meinen Reisen nach Deutschland oder bei meinen Besuchen in der Westukraine an den dortigen Grenz\u00fcbergangsstellen. Fuhren wir nicht nach Deutschland, so gab es ein bestimmtes Prozedere, um die erneute Registrierung zu bekommen: Ausreise aus der Ukraine, Fahrt bis zur ukrainischen Flagge auf der anderen Seite des Grenz\u00fcbergangs und zur\u00fcck in die Ukraine. 2020 fuhren wir nicht mit unserem Auto nach Deutschland, sondern ich fuhr wegen der Corona-Situation alleine mit dem Bus. Nach meiner R\u00fcckkehr im Fr\u00fchsommer 2020 erledigten wir die Kfz-Registrierung einmalig an einem Grenz\u00fcbergang Richtung Russland unweit der Gebietshauptstadt Sumy. Als ich 2021 wegen der geplanten Einfuhrverzollung meines Autos, das ich verkaufen wollte, mit der Zollbeh\u00f6rde in Sumy Kontakt aufnahm, verweigerte uns der Zoll die Verzollung mit der Begr\u00fcndung \u201cKontakt zum Aggressor Russland durch Ausreise nach dort\u201d! Selbstverst\u00e4ndlich h\u00e4tte ich durch Korruption, also die Zahlung eines vereinbarten Geldbetrags an einen Mitarbeiter des Zolls, diese Umst\u00e4nde \u00e4ndern k\u00f6nnen. Normalerweise machen Mitarbeiter des Zolls Vorschl\u00e4ge dazu. Doch wie meine Ehefrau etwas sp\u00e4ter durch unseren Zollbroker erfuhr, verzichtete man auf diese Variante der schnellen Problembew\u00e4ltigung, weil ich Deutscher war und man mich als nicht korrumpierbar vermutete. Kurze Zeit sp\u00e4ter erfuhren wir, dass es ein neues Gesetz der Werchowna Rada geben soll, weil man anscheinend nicht auf die Zolleinnahmen verzichten wollte. Neben mir haben auch viele Ukrainer und andere Ausl\u00e4nder diese Version der Registrierung genutzt. Das Gesetz lautete wie folgt: Die Verzollung kann \u00fcber einen Milit\u00e4r-Mitarbeiter der Donbass Armee auf dessen Name vollzogen werden, bis hin zur Registrierung des Autos und Kennzeichenvergabe. Die Bezahlung des Soldaten betrug 200 US Dollar. 50% der von mir zu zahlenden Zollsumme gingen auf das Konto des Zolls, weitere 50% auf ein Sonderkonto \u201cDanke an die Politiker, die dieses Gesetz erm\u00f6glicht haben!\u201d<\/p>\n<p><strong>Mit wie vielen Soldaten hatten Sie Kontakt?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Alle Kontakte kamen durch die Initiative meiner Ehefrau zustande, ich war nicht bei allen Gespr\u00e4chen zugegen. Meine Frau hatte sehr viele Kontakte zu Soldaten, die den Handel ablehnten, weil dieser sie gehindert h\u00e4tte, ein zweites Auto, also ein eigenes, anzumelden. Wir kamen dann mit f\u00fcnf Soldaten in l\u00e4ngere Gespr\u00e4che, in pers\u00f6nlichen Treffen und am Telefon. Alle f\u00fcnf sprachen mit uns \u00fcber die Absichten der ukrainischen Regierung, die beiden Separatisten-Gebiete Luhansk und Donezk mit milit\u00e4rischer Gewalt in den ukrainischen Staatsverband zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p>Durch die Gespr\u00e4che mit diesen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen erfuhr ich mehrfach, dass die ukrainischen Truppen im Donbass sukzessive verst\u00e4rkt wurden mit dem Plan, die beiden Volksrepubliken mit Gewalt zu erobern und die Bewohner russischer Ethnie zu vertreiben oder zu eliminieren und die beiden Gebiete in den ukrainischen Staatsverband zur\u00fcckzuf\u00fchren! Ich habe damals die Zahl 180.000 Milit\u00e4rs geh\u00f6rt, die bei den beiden Donbass Republiken angesammelt wurden. Unsere Gespr\u00e4chspartner waren, ob der zahlenm\u00e4\u00dfigen \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber den Separatisten, sehr siegessicher. Mit einem Eingreifen der russischen Armee rechnete man nicht. Als Termin f\u00fcr den Generalangriff wurde mir der 6. M\u00e4rz 2022 genannt. Diesem Angriff kamen die Russen mit ihrem Einmarsch am 24. Februar 2022 zuvor, auch um einen m\u00f6glichen V\u00f6lkermord an den Ukrainern russischer Ethnie zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Wie haben Sie das von den Soldaten herausbekommen? Wenn es solche Angriffspl\u00e4ne gab, dann waren diese doch sicherlich geheim? <\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Nat\u00fcrlich baut man mit einem Menschen, in dessen Name das eigene Auto registriert werden soll, eine pers\u00f6nliche Beziehung auf, in der miteinander \u00fcber alles M\u00f6gliche gesprochen wird. Diese Leute waren sehr gespr\u00e4chig und wussten einiges durch Informationen ihrer Vorgesetzten und durch interne Unterhaltungen. Der f\u00fcnfte, also der letzte Soldat, \u00fcber den die Verzollung bis hin zur Registrierung vollzogen wurde, wohnte in der gleichen Stadt wie wir und war dazu ein pers\u00f6nlicher Bekannter meiner Frau. Die vier Soldaten zuvor mussten zu zeitig in den Donbass einr\u00fccken. Mit dem F\u00fcnften klappte es dann und wir trafen ihn zuletzt am 17. und 18. Februar 2022 bei der Kfz-Zulassung der Stadt Romny. Am 19. Februar ist er mit seinem Bataillon in den Donbass abger\u00fcckt! Ich wei\u00df nicht, ob er noch lebt.<\/p>\n<p>Anfang Januar 2022 verst\u00e4rkte die ukrainische Armee den Granaten-Beschuss der Gebiete Lugansk und Donezk um ein Vielfaches, wie man in den Berichten der OSCE nachlesen kann. Die OSCE war als Beobachter vor Ort. Am 21. Februar 2022 anerkannte die Russische F\u00f6deration die Volksrepubliken Luhansk und Donezk, wurde gleichzeitig Schutzmacht und griff am 24. Februar in den bestehenden Konflikt ein, um die geplante Vertreibung sowie einen m\u00f6glichen V\u00f6lkermord an Ukrainern russischer Ethnie zu verhindern. Dass Russland eine friedliche Ukraine \u00fcberfallen hat, ist eine vom Westen gestreute L\u00fcge!<\/p>\n<p><strong>Das sagt auch die russische Regierung. Die Kriegsbeteiligung Russlands sei eine nach Art. 51 UN-Charta v\u00f6lkerrechtlich erlaubte Hilfe bei der Selbstverteidigung der Donbass-Regionen gegen den ukrainischen Angriff. <\/strong><\/p>\n<p>Dieter Staudt: Aufgrund meiner Gespr\u00e4che mit den ukrainischen Milit\u00e4rs kann ich das best\u00e4tigen. Der Kriegseintritt Russlands war kein unmotivierter v\u00f6lkerrechtswidriger Angriffskrieg, wie von der NATO immer behauptet wird, sondern die einzige M\u00f6glichkeit, die Donbass-Republiken vor einem \u00fcberw\u00e4ltigenden ukrainischen Angriff zu retten, der die russisch-ethnische Zivilbev\u00f6lkerung vernichten oder vertreiben sollte. Russland hatte mit den Republiken ein Schutzabkommen abgeschlossen und war dazu verpflichtet einzugreifen. Das ist genauso wie in der NATO, wo einem angegriffenen Land von anderen NATO-Staaten geholfen werden soll.<\/p>\n<p>Ich versichere aber ausdr\u00fccklich, dass ich kein besonderer Freund Putins oder Russlands bin. Denn von 2001 bis 2009 war ich Gr\u00fcnder und Direktor einer Firma in Sankt Petersburg, die mir mit Mafia-Methoden von Russen entwendet wurde, wodurch ich einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden erlitt! Keine gute Situation um freundschaftliche Gef\u00fchle zu entwickeln, dennoch bin ich ein wahrheitsliebender Mensch geblieben.<\/p>\n<p><strong>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Nachtrag:<\/strong> <strong>Der historische Beweis<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Aussagen von Dieter Staudt wird deutlich, dass die Ukraine kein unschuldiges Opfer war, sondern Aggressor gegen\u00fcber den Donbass-Republiken. Die Opfer-Erz\u00e4hlung ist ein Produkt der NATO-Propaganda um die vollst\u00e4ndige Finanzierung der ukrainischen Armee durch die NATO gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung zu rechtfertigen. Denn wenn allgemein bekannt w\u00fcrde, dass die Kiewer Regierung den Krieg selbst angefangen hat, w\u00fcrde die Bev\u00f6lkerung nicht verstehen, warum die NATO-Staaten die Ukraine mit 240 Milliarden Euro finanzieren sollen. (2) Also erz\u00e4hlte man in den Mainstream-Medien eine Opfer-Geschichte und unterdr\u00fcckte gegenteilige Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Doch der geplante Angriff der Ukraine auf die Donbass-Republiken und die Krim war keine Geheimaktion, sondern wurde von der Kiewer Regierung ganz offen vorbereitet. Das zeigen zwei weitere Quellen, auf die ich nach dem Interview hingewiesen wurde.<\/p>\n<p>So konnte man in der Berliner Zeitung vom 06.04.2021 lesen: \u201eF\u00fcr besondere Aufmerksamkeit sorgt das Dekret Nr. 117 vom 24. M\u00e4rz 2021, mit dem Selenskyj die Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine vom 11. M\u00e4rz 2021 (\u201eZur Strategie der Entbesetzung und Wiedereingliederung des vor\u00fcbergehend besetzten Gebiets der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol\u201c) umsetzen will. In dem Dekret wird die Vorbereitung von Ma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt, um \u201edie vor\u00fcbergehende Besetzung\u201c der Krim und des Donbass zu beenden. Laut der staatlichen ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform erhielt die Regierung den Auftrag, einen entsprechenden \u201eAktionsplan\u201c zu entwickeln.\u201c (3) Dieses Dekret Nr. 117 war der offizielle Befehl an das ukrainische Milit\u00e4r, einen Angriff auf die Donbass-Republiken vorzubereiten. Es ist der historische Beweis daf\u00fcr, dass die Ukraine einen vernichtenden Angriffskrieg gegen die beiden Donbass-Republiken und die Krim vorbereitet hat.<\/p>\n<p>Auf diesen Angriff wurde auch die ukrainische Bev\u00f6lkerung eingestimmt. Die Ukrainerin Raissa Steinigk berichtete in einem Interview am 14. Juni 2022: \u201eIm ukrainischen Fernsehen wurde Anfang Februar [2022] die milit\u00e4rische Einnahme der Volksrepubliken angek\u00fcndigt. Die Armee und ihre Milit\u00e4rtechnik wurden bereits an die Grenze zu den Volksrepubliken verlegt und es wurde gesagt: Unsere Armee hat 130.000 Soldaten, mit denen werden wir die 30.000 Mann der Volksmilizen im Donbass besiegen. Das ging in der Ukraine Anfang Februar ganz offen \u00fcber den Sender! Im deutschen Fernsehen h\u00f6rt man davon nichts.\u201c (4)<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/tkp.at\/2024\/06\/29\/das-sprachenverbotsgesetz-in-der-ukraine-war-eine-kriegsursache\/\">https:\/\/tkp.at\/2024\/06\/29\/das-sprachenverbotsgesetz-in-der-ukraine-war-eine-kriegsursache\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/publikationen\/aktuelles\/ukraine-support-tracker-70-milliarden-euro-neue-hilfen-versprochen\/\">https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/publikationen\/aktuelles\/ukraine-support-tracker-70-milliarden-euro-neue-hilfen-versprochen\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-li.150872\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-li.150872<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/spenden-ist-nicht-so-einfach\">https:\/\/www.manova.news\/artikel\/spenden-ist-nicht-so-einfach<\/a><\/li>\n<li><em>Quelle Beitragsbild: Milit\u00e4rfriedhof Lychakiv in Lemberg, Ukraine. Bildrechte: Markku Rainer Peltonen \/ Alamy Stock Foto<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Thomas Mayer ist B\u00fcrgerrechtler, Meditationslehrer und Autor (<a href=\"http:\/\/www.thomasmayer.org\">www.thomasmayer.org<\/a>). In seinem Buch \u201eWahrheitssuche im Ukraine-Krieg \u2013 Um was es wirklich geht\u201c hat er die Hintergr\u00fcnde des Ukraine-Krieges umfassend dargestellt, auch die Mitschuld der Ukraine und der NATO. 600 Seiten, Euro 28,-, ISBN 978-3-89060-863-1. Infos zum Buch: <a href=\"https:\/\/kurzelinks.de\/h10a\">https:\/\/kurzelinks.de\/h10a<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_10312 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_10312')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_10312').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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