{"id":11026,"date":"2025-10-09T16:48:22","date_gmt":"2025-10-09T15:48:22","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=11026"},"modified":"2025-10-09T16:48:22","modified_gmt":"2025-10-09T15:48:22","slug":"transatlantik-schlagseite-im-oerr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/transatlantik-schlagseite-im-oerr\/","title":{"rendered":"Transatlantik-Schlagseite im \u00d6RR"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Leitmedien arbeiten im Ukraine-Krieg mit einem ganz bestimmten Expertenschema und pr\u00e4gen so Narrative und \u00f6ffentliche Wahrnehmung.<\/strong><\/p>\n<p><em>Text: Mirko J\u00e4hnert<\/em><\/p>\n<p>Der Experte \u2013 in den Medien wird er zitiert, wenn etwas zu beweisen ist. Ein Garant f\u00fcr eine unumst\u00f6\u00dfliche Wahrheit. Experten m\u00fcssen es ja wissen und sind au\u00dferdem unabh\u00e4ngig. Das dem nicht so ist, zeigt die Auswahl der Experten, die in den Leitmedien zum Ukraine-Konflikt ihre Ansichten pr\u00e4sentieren d\u00fcrfen. Die allermeisten geh\u00f6ren zu transatlantischen \u201eNicht-Regierungs-Organisationen\u201c (NGOs). Sie verbreiten ausschlie\u00dflich regierungsnahe, transatlantische Positionen. Gegenstimmen werden kaum \u00f6ffentlich. Und wenn, wird mit Adjektiven wie \u201eumstritten\u201c und \u201efragw\u00fcrdig\u201c gearbeitet. Schauen wir uns einige Beispiele an.<\/p>\n<h2>Thomas J\u00e4ger<\/h2>\n<p>Der Professor f\u00fcr Internationale Politik und Au\u00dfenpolitik an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln wird regelm\u00e4\u00dfig auf NTV zum Krieg in der Ukraine befragt. Auch <em>Phoenix<\/em>, die <em>Tagesschau<\/em> oder <em>Focus online<\/em> h\u00f6ren ihn. Bei J\u00e4ger wei\u00df man vorab, wie die Einordnung sein wird: Putin = b\u00f6se. So bauschte der Professor den <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Polen-Vorfall-war-Militaeroperation-mit-mehreren-Zielen-article26023937.html\">Drohnen-Vorfall<\/a> Mitte September zu einer Milit\u00e4raktion Russlands auf. Was man \u00fcber J\u00e4ger nicht erf\u00e4hrt, ist seine fr\u00fchere T\u00e4tigkeit beim wissenschaftlichen Direktorium des <a href=\"https:\/\/iep-berlin.de\/de\/ueber\/team\/thomas-jaeger\/\">Instituts f\u00fcr Europ\u00e4ische Politik<\/a>. Das IEP wird zum gro\u00dfen Teil von der Europ\u00e4ischen Union finanziert. Auf der <a href=\"https:\/\/iep-berlin.de\/de\/ueber\/partner\/\">Partner-Seite des Instituts<\/a> finden sich mehrere EU-Institutionen wie das EU-Parlament und die EU-Kommission. Aufgef\u00fchrt sind mit dem Ausw\u00e4rtigen Amt und dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung auch zwei deutsche Ministerien. Dazu kommen einschl\u00e4gig bekannte transatlantische NGOs wie Carnegie und Mercator. Nicht fehlen d\u00fcrfen auch die Open Society Foundations von George Soros.<\/p>\n<p>J\u00e4ger war auch bei zwei weiteren <a href=\"https:\/\/ib.uni-koeln.de\/mitarbeiterinnen\/prof-dr-thomas-jaeger\">staatlichen Einrichtungen<\/a> aktiv \u2013 bei der \u201eBundeszentrale f\u00fcr politische Bildung\u201c, die dem Innenministerium untersteht, sowie beim \u201eZentrum f\u00fcr Milit\u00e4rgeschichte- und Sozialwissenschaften der Bundeswehr\u201c, die zum Verteidigungsministerium geh\u00f6rt. Es w\u00e4re angebracht, dass die Medien bei Thomas J\u00e4ger auf diese Verbindungen hinweisen w\u00fcrden, anstatt ihn lediglich als Politikwissenschaftler vorzustellen.<\/p>\n<h3>Gustav Gressel<\/h3>\n<p>In den Medien wird Gressel als Milit\u00e4rexperte vorgestellt. Seine Interviews findet man in der <em>Tagesschau<\/em>, bei ZDF, <em>Phoenix<\/em>, Welt-TV oder <em>Bild<\/em>. Seine Haltung ist generell anti-russisch. Gustav Gressel ist Senior Policy Fellow beim Think Tank \u201eEuropean Council On Foreign Relations\u201d (ECFR). Im Januar 2024 ver\u00f6ffentlichte er dort einen <a href=\"https:\/\/ecfr.eu\/article\/ukraines-survival-three-scenarios-for-the-war-in-2024\/\">Artikel mit drei m\u00f6glichen Szenarien<\/a> f\u00fcr den Ukraine-Konflikt. Das positive Szenario war kein z\u00fcgiger Frieden durch Verhandlungen, sondern eine Niederlage Russlands durch weitreichende Waffenlieferungen. Am Ende des Artikels schreibt er ganz offen:<\/p>\n<blockquote><p>Der Westen hat immer noch Einfluss in diesem Krieg; er kann die Dinge immer noch umdrehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>In einem Interview vom August 2025 beim ARD-Sender <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/russischer-angriff-auf-nato-100-prozent-wahrscheinlichkeit-duestere-prognose-von-gustav-gressel,UuUTj8s\">BR24<\/a> h\u00e4lt Gressel einen Angriff Russlands auf die NATO f\u00fcr wahrscheinlich:<\/p>\n<blockquote><p>Es wird nicht nur Spitzbergen oder nur Narwa sein. Das w\u00fcrde Putin nicht reichen. Die politischen Ziele Russlands sind, die europ\u00e4ische Sicherheitsordnung zu zerschlagen und durch eine nach Moskau ausgerichtete zu ersetzen. Daf\u00fcr m\u00fcsste Russland in allen drei baltischen Staaten und Ostpolen einmarschieren, die nicht-russische Bev\u00f6lkerung ausradieren und das vor Kameras dokumentieren, dann einen Pflock einschlagen und sagen: Hier ist der Frieden-, Freundschafts- und Kooperationsvertrag mit Russland, wenn ihr nicht unterschreibt und die Nato aufl\u00f6st, dann ergeht es euch so wie den baltischen Staaten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass Gressel es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, zeigt er auch bei dem schon erw\u00e4hnten Drohnen-Vorfall in Polen. In einem Interview mit dem ORF behauptet er, dass russische Drohnen auch <a href=\"https:\/\/on.orf.at\/video\/14291439\/15948697\/militaerexperte-bewertet-russische-drohnen-vorfaelle\">bis nach \u00d6sterreich<\/a> fliegen k\u00f6nnten. Dazu muss man wissen, dass die russischen \u201eGerbera\u201c-Drohnen eine Reichweite von etwa 700 Kilometern haben. Die Entfernung von Russland nach \u00d6sterreich betr\u00e4gt dagegen etwa 1600 Kilometer.<\/p>\n<p>Ein interessantes Detail zu diesem Vorfall, das eine andere Version des Hergangs nahelegen w\u00fcrde, postet Gustav Gressel am 28. August 2025 auf X, also drei Wochen vorher:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/uploads\/store\/4effb6c21ad23f63a98b952e9df29930.png\" alt=\"Bildbeschreibung\" \/><\/p>\n<p>Die ukrainische Armee hatte just zu dieser Zeit das mit deutscher Hilfe entwickelte \u201eFC.K-System\u201c bekommen. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Kriegsf\u00fchrungssystem, das Drohnen st\u00f6ren und vom Kurs abbringen kann. In den deutschen Leitmedien war davon kaum zu lesen, nur eine kurze Meldung im <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/hier-kommt-deutsche-hardware-zum-zug-eine-neue-antenne-holt-in-der-ukraine-russische-drohnen-vom-himmel-14244929.html\">Tagesspiegel<\/a> habe ich gefunden. Die zeitliche N\u00e4he zum Ereignis in Polen ist schon erstaunlich.<\/p>\n<p>Wie bereits geschrieben, ist Gressel f\u00fcr das ECFR t\u00e4tig. Dabei handelt es sich um eine klassische transatlantische Organisation, die f\u00fcr die Propaganda in Europa zust\u00e4ndig ist. <a href=\"https:\/\/ecfr.eu\/donors\/funding\/\">Finanziert wird die NGO<\/a> zu 70 Prozent von anderen Organisationen (etwa von der Bill &amp; Melinda Gates Foundation oder den Open Society Foundations) sowie zu einem Viertel von staatlichen Akteuren (etwa von den Au\u00dfenministerien verschiedener NATO-Staaten). Mitbegr\u00fcnder und Direktor des ECFR ist Mark Leonard, der auch eine Kolumne f\u00fcr die NGO \u201eProject Syndicate\u201c schreibt, einer weltweit agierenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Project_Syndicate\">Meinungsmacher-Maschine<\/a>, f\u00fcr die unter anderem Norbert R\u00f6ttgen schreibt. Schaut man sich die deutschen ECFR-Mitglieder an, st\u00f6\u00dft man auf ein Who\u2019s Who transatlantischer Meinungsmacher, die immer in den Leitmedien pr\u00e4sent sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Reinhard B\u00fctikofer, Roderich Kiesewetter und Au\u00dfenminister Johann Wadephul,<\/li>\n<li>Medienvertreter wie Florian Eder von der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em> sowie<\/li>\n<li>der aktuelle Sprecher der Bundesregierung und fr\u00fchere SZ-Politikchef, Stefan Kornelius.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das ECFR ist also bis in die Regierung Deutschlands vertreten. Hermann Ploppa schreibt in seinem Buch \u201eDie Macher hinter den Kulissen\u201c zum ECFR:<\/p>\n<blockquote><p>Der European Council on Foreign Relations ist keine Keimzelle europ\u00e4ischer Eigenst\u00e4ndigkeit gegen die Vereinnahmung durch die USA. Vielmehr ist der europ\u00e4ische Think Tank eine Art konfessioneller Abart innerhalb der \u201eReligion\u201c der US-Hegemonie.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Claudia Major<\/h3>\n<p>Ein oft gesehener Gast gerade in \u00f6ffentlich-rechtlichen Formaten. Claudia Major wird vorwiegend als Politikwissenschaftlerin oder Sicherheitsexpertin angek\u00fcndigt. Schaut man sich ihren Lebenslauf an, ist die transatlantische Linie nicht zu \u00fcbersehen. Von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) \u00fcber die ETH Z\u00fcrich und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) f\u00fchrte sie die Karriere zum German Marshall Fund (GMF), wo sie als Senior Vice President f\u00fcr Transatlantische Sicherheitsinitiativen t\u00e4tig ist. Damit wei\u00df man, wie Major zu Russland und der Ukraine steht. Eine sichere Bank in jeder Talkshow. Bereits am 24. M\u00e4rz 2022 schrieb sie in einem <a href=\"https:\/\/dgap.org\/de\/forschung\/publikationen\/zusammen-mit-russland-das-geht-nicht-mehr\">Text<\/a> f\u00fcr <em>Die Zeit<\/em>, der von der DGAP \u00fcbernommen wurde:<\/p>\n<blockquote><p>Die neue Sicherheitsordnung in Europa wird f\u00fcr lange Zeit nicht mehr kooperativ-integrativ zusammen mit Russland funktionieren, sondern ohne oder sogar gegen Russland.<\/p><\/blockquote>\n<p>In einem Interview mit dem <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/politologin-major---koennen-uns-keinen-deutschen-sonderweg-erlauben--36024990.html\">Stern<\/a> pl\u00e4diert Major f\u00fcr deutsche Soldaten in der Ukraine:<\/p>\n<blockquote><p>Wenn Friedrich Merz es ernst meint, mit seiner F\u00fchrungsrolle in Europa, k\u00f6nnen wir uns keinen deutschen Sonderweg erlauben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der <em>Stern<\/em> und das ZDF beschreiben Majors Arbeitgeber GMF \u00fcbrigens als unabh\u00e4ngigen US-Think Tank.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/uploads\/store\/939717f831b120a5048b86092a1e7703.png\" alt=\"Bildbeschreibung\" \/><\/p>\n<p>Zu den GMF-Geldgebern geh\u00f6rt die Europ\u00e4ische Kommission mit \u00fcber einer Million Dollar. Bei den sechsstelligen Spenden findet man Mercator und die Open Society Foundations. Au\u00dferdem erh\u00e4lt der GMF <a href=\"https:\/\/www.gmfus.org\/about\/our-donors#\">Gelder<\/a> von der NATO und vom Ausw\u00e4rtigen Amt. Als German Marshall Fund im April 2025 der eine neue Chefin bekam, freute sich Claudia Major <a href=\"https:\/\/x.com\/ClaudMajor\/status\/1919461962510983470\">auf X<\/a> \u00fcber \u201eeine neue Generation transatlantischer F\u00fchrung\u201c. Sieht so eine unabh\u00e4ngige Denkfabrik aus? Claudia Major malt bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine russische Bedrohung an die Wand. In der <a href=\"https:\/\/x.com\/lena4berger\/status\/1903177898804355310\">NDR-Sendung \u201eDAS!\u201c<\/a> behauptete sie am 21. M\u00e4rz 2025:<\/p>\n<blockquote><p>Russland bedroht uns nicht nur milit\u00e4risch, sondern auch im \u201eGraubereich zwischen Krieg und Frieden\u201c, etwa durch Cyberangriffe und Sabotageakte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Viele Artikel von Claudia Major sind gemeinsam mit Christian M\u00f6lling verfasst, einem weiteren Gast in den Leitmedien. M\u00f6lling war in seiner Laufbahn bei der ETH in Z\u00fcrich, der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem German Marshall Fund (GMF) und der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) t\u00e4tig. Bei so vielen Gemeinsamkeiten war fast zu erwarten, dass M\u00f6lling und Major miteinander verheiratet sind.<\/p>\n<h3>Nico Lange<\/h3>\n<p>Lange hat eine Bundeswehr- und eine milit\u00e4rische NATO-Karriere hinter sich. Er war unter Annegret Kramp-Karrenbauer im Verteidigungsministerium t\u00e4tig und hat f\u00fcr die Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington gearbeitet. Seit Juli 2022 ist er Senior Fellow bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz (MSC). Dieses <a href=\"https:\/\/securityconference.org\/ueber-uns\/ueber-die-msc\/\">j\u00e4hrliche Treffen<\/a> von hochrangigen Vertretern aus Milit\u00e4r, Politik und Wirtschaft hat gro\u00dfen Einfluss auf die Au\u00dfenpolitik der teilnehmenden L\u00e4nder. Zuk\u00fcnftiger MSC-Vorsitzender (und damit Chef von Nico Lange) wird Ex-NATO-Generalsekret\u00e4r <a href=\"https:\/\/securityconference.org\/ueber-uns\/chair\/jens-stoltenberg\/\">Jens Stoltenberg<\/a>. Auch wenn es vorhersehbar ist, hier eine Auswahl an <a href=\"https:\/\/securityconference.org\/ueber-uns\/partner-und-sponsoren\/\">Sponsoren der MSC<\/a>: Bundesministerium f\u00fcr Verteidigung, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Atlantik-Br\u00fccke, Gates-Foundation, Stiftung Mercator und als einer der Hauptfinanzierer die Open Society Foundations.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir also von Nico Lange zum Ukraine-Konflikt erwarten? Eine unabh\u00e4ngige Expertenmeinung? Mitnichten. Trotzdem wird er vor allem in den Videoformaten von <em>Bild<\/em> und <em>Welt<\/em> sowie bei der ARD und auf <em>Phoenix<\/em> wahlweise als Verteidigungsexperte, Sicherheitsexperte oder Politikwissenschaftler vorgestellt. Dabei sind seine \u00c4u\u00dferungen alles andere als haltbar. In einem <a href=\"https:\/\/securityconference.org\/assets\/user_upload\/MSC_Aber_die_NATO_10_Mythen.pdf\">Dokument<\/a>, das er im Auftrag der MSC verfasst hat, bestreitet er erstens, dass die Konfliktparteien 2022 ein Friedensabkommen so gut wie ausgehandelt hatten, das dann aber vom Westen torpediert wurde, und zweitens, dass die Ukraine ab 2014 den Donbass beschossen hat und es dabei Tausende zivile Opfer gab. Dieses Dokument ist ein Lehrst\u00fcck westlicher Propaganda. Weitere Thesen Langes: Korruption ist in der Ukraine kein Problem, und die NATO-Erweiterung hat keinen Einfluss auf die Entstehung dieses Konfliktes gehabt.<\/p>\n<p>Unter der \u00dcberschrift \u201eFrieden schaffen mit deutschen Waffen\u201c verfasste Lange au\u00dferdem ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr deutsche <a href=\"https:\/\/internationalepolitik.de\/de\/frieden-schaffen-mit-deutschen-waffen\">Gro\u00dfmachtsphantasien<\/a>. Ein weiteres Dokument aus dem Jahr 2023 tr\u00e4gt den Namen \u201eHow to Beat Russia\u201c (Wie man Russland schl\u00e4gt). Das hat er \u00fcbrigens zusammen mit Carlo Masala geschrieben, einem weiteren Talkshow-Dauergast im deutschen Fernsehen.<\/p>\n<p>Die Berichterstattung zur Ukraine ist fest in transatlantischer Hand. Es gibt noch weitere oft zitierte Experten mit den genannten Verbindungen. Dazu geh\u00f6ren Marcus Keupp (ETH Z\u00fcrich), Janis Kluge (SWP), Ralph Thiele (Deutsche Atlantische Gesellschaft) und Jana Puglierin (DGAP, ECFR, Deutsche Atlantische Gesellschaft). Wissenschaftler und Experten mit anderen Ansichten werden denunziert oder man versucht, sie zu canceln. F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/kontext\/ganser-guerot-krone-schmalz-101.html\">Tagesschau<\/a> vergibt \u201eFaktenchecker\u201c Pascal Siggelkow gleich f\u00fcr drei von ihnen das Pr\u00e4dikat \u201efragw\u00fcrdig\u201c: Daniele Ganser, Ulrike Gu\u00e9rot und Gabriele Krone-Schmalz. Letztere bekommt aufgrund eines \u201eumstrittenen Vortrags\u201c auch von T-Online ihr Fett weg. Das Magazin findet jemanden, der Krone-Schmalz widerspricht. Damit gilt sie als <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/stuttgart\/id_100089190\/umstrittener-vortrag-russland-expertin-widerlegt-gabriele-krone-schmalz.html\">widerlegt<\/a>. Und beim MDR muss sich Patrik Baab, langj\u00e4hriger Journalist im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen, \u201efragw\u00fcrdige Aussagen\u201c <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/bautzen\/bautzen-hoyerswerda-kamenz\/propaganda-russland-ukraine-krieg-baab-100.html\">bescheinigen lassen<\/a>.<\/p>\n<p><em>Mirko J\u00e4hnert hat mehrere Kurse an der <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/\">Freien Akademie f\u00fcr Medien und Journalismus<\/a> besucht. Er lebt und arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern.<\/em><\/p>\n<p><strong>Bildquelle:<\/strong> Gruppenbild bei Maischberger im November 2024 (von linke): Ulrike Herrmann, Jan Fleischhauer, Amelie Fried, Claudia Major, Carsten Breuer, Peer Steinbr\u00fcck, Sandra Maischberger. Foto: @Superbass, CC BY-SA 4.0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_11026 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_11026')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_11026').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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