{"id":11078,"date":"2025-10-28T11:17:42","date_gmt":"2025-10-28T10:17:42","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=11078"},"modified":"2025-10-28T11:37:59","modified_gmt":"2025-10-28T10:37:59","slug":"drohen-mit-drohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/drohen-mit-drohnen\/","title":{"rendered":"Drohen mit Drohnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorausgeschickt:<\/strong> <a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1loqt21\" dir=\"ltr\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/Drohnen?src=hashtag_click\">Drohnen<\/a><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"> \u00fcber den Flugh\u00e4fen in Frankfurt und M\u00fcnchen, \u00fcber Milit\u00e4r-Standorten in Norddeutschland und in D\u00e4nemark \u2013 wochenlang h\u00e4uften sich die Meldungen \u00fcber unbekannte Flugobjekte im deutschen und europ\u00e4ischen Luftraum. F\u00fcr Kanzler <span class=\"r-18u37iz\"><a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1loqt21\" dir=\"ltr\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/Merz?src=hashtag_click\">#Merz<\/a><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"> stand beim Besuch in der TV-Sendung <span class=\"r-18u37iz\"><a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1loqt21\" dir=\"ltr\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/Miosga?src=hashtag_click\">#Miosga<\/a><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"> fest: <em>\u201eUnsere Vermutung ist, dass Russland hinter den meisten dieser Drohnenfl\u00fcge gesteckt.\u201c<\/em> Aber stimmt das \u00fcberhaupt? Schaut man sich die Vorf\u00e4lle im Detail an, zeigt sich: Fast \u00fcberall stellten sich die Berichte \u00fcber vermeintliche \u201eRussen-Drohnen\u201c im Nachhinein als unbegr\u00fcndet heraus. Dennoch werden diese seit Wochen von Politik und Mainstream-Medien als ultimativer Beweis daf\u00fcr angef\u00fchrt, dass <span class=\"r-18u37iz\"><a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1loqt21\" dir=\"ltr\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/Putin?src=hashtag_click\">#Putin<\/a><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"> die <span class=\"r-18u37iz\"><a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1loqt21\" dir=\"ltr\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/NATO?src=hashtag_click\">#NATO<\/a><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"> \u00fcberfallen will und wir dringend weiter aufr\u00fcsten m\u00fcssen. Dass zum Zeitpunkt der Miosga-Sendung bereits feststand, dass in Frankfurt ein Hobbypilot dahintersteckte und die Beh\u00f6rden in D\u00e4nemark daran zweifelten, ob es sich bei den \u201eFlugobjekten\u201c \u00fcberhaupt um Drohnen handelte, \u00e4nderte nichts daran, dass Merz ausgerechnet diese beiden F\u00e4lle hervorhob, um vor einer vermeintlichen Bedrohung durch Russland zu warnen. In anderen Worten: Der Kanzler hat gelogen. Und zwar vor Millionenpublikum. Aber wie passt das dazu, dass sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag der Bek\u00e4mpfung der \u201ebewussten Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen\u201c verschrieben hat? Und wo bleiben eigentlich die \u201eFaktenchecker\u201c, die beim \u00d6RR sonst immer Gewehr bei Fu\u00df stehen, um gegen \u201e<span class=\"r-18u37iz\"><a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1loqt21\" dir=\"ltr\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/Desinformation?src=hashtag_click\">#Desinformation<\/a><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\">\u201c vorzugehen? Die Lehre aus dieser Geschichte: Lassen wir uns nicht f\u00fcr dumm verkaufen und erst recht nicht in einen Krieg hineinreden!\u00a0<\/span><br \/>\nSahra Wagenknecht auf Twitter: <a href=\"https:\/\/x.com\/SWagenknecht\/status\/1983086538247319706\">https:\/\/x.com\/SWagenknecht\/status\/1983086538247319706<\/a><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"><span class=\"r-18u37iz\"><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"><span class=\"r-18u37iz\"><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"><span class=\"r-18u37iz\"><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"><span class=\"r-18u37iz\"><span class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3\"><span class=\"r-18u37iz\"><strong>Kopenhagen, M\u00fcnchen, Norwegen, Belgien, in ganz Europa gibt es Berichte \u00fcber Drohnen, die \u00fcber Flugpl\u00e4tzen und kritischer Infrastruktur kreisen. Woher kommen sie und wohin kehren sie wieder zur\u00fcck? Will tats\u00e4chlich Putin die westlichen Reaktionen testen oder Panik ausl\u00f6sen?<\/strong><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><em>Beitrag von R\u00fcdiger Rauls<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Der Russe wars<\/strong><\/p>\n<p>Der Schuldige an dem Chaos \u00fcber Europas Himmel war schnell gefunden. Es kann nur Putin gewesen sein. Beweise gibt es nicht, eindeutiges Bildmaterial &#8211; Fehlanzeige. Es ist die Rede von Drohnensichtungen. Doch trotz aller Unklarheiten waren die unvermeidlichen Experten \u00fcberzeugt, dass hinter den Drohnenschw\u00e4rmen niemand anderes als der Russe stecken k\u00f6nne. Denn nur Putin habe ein Interesse daran beziehungsweise mehrere Interessen. Er wolle die Reaktionsbereitschaft des politischen Westens testen und die westlichen Gesellschaften spalten, um die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine zu untergraben.<\/p>\n<p>Woher solche Experten wohl diese tiefen Einblicke in Putins \u00dcberlegungen\u00a0 haben, haben sie doch noch nie ein Wort mit dem russischen Staatschef gewechselt? Aber ob es sich tats\u00e4chlich um russischen Angriffe handelte, war anfangs nur Vermutung, denn Beweise fehlten. In der Oberfl\u00e4chlichkeit westlicher Betrachtungsweise und mangelhafter Analysef\u00e4higkeit war das der vorschnelle R\u00fcckschluss auf das Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum am 10. September dieses Jahres. Durch das Hinzutun von Meinungsmachern und sogenannten Experten aber wurden unbewiesene Vermutungen von Tag zu Tag immer mehr zu Tatsachen.<\/p>\n<p>Doch allm\u00e4hlich scheint man zu erkennen, dass diese rei\u00dferischen Berichte Putin und Russland\u00a0 wenig schaden. Vielmehr verursachen die Schlie\u00dfungen der Flugh\u00e4fen wirtschaftliche Sch\u00e4den und die Regierenden der westlichen L\u00e4nder zeigen sich als unf\u00e4hig, die eigene Bev\u00f6lkerung vor solchen Bedrohungen zu sch\u00fctzen. Denn bisher k\u00f6nnen weder abgeschossene noch abgefangene Drohnen vorgewiesen werden, was als erfolgreiche Bek\u00e4mpfung solcher Gefahren den B\u00fcrgern h\u00e4tte vorgezeigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So erkl\u00e4rte denn auch Bundeskanzler Merz, am 5.10. dieses Jahres in der ARD-Sendung mit Caren Miosga auf die Herkunft der Drohnen angesprochen: <em>&#8222;Wir wissen das noch nicht genau. Vermutlich werde der wesentliche Teil aber aus\u00a0Russland\u00a0gesteuert und solle\u00a0Deutschland\u00a0&#8222;testen&#8220;<\/em>(1). Man scheint die Diskussion in eine andere Richtung lenken zu wollen, weg von der direkten russischen Urheberschaft hin auf sogenannte Trittbrettfahrer oder gar Putinunterst\u00fctzer in den eigenen Gesellschaften.<\/p>\n<p>Aber erst tats\u00e4chlich abgefangene Drohnen k\u00f6nnten die wirklichen Verursacher herausfinden helfen. Doch habe man sich gegen Absch\u00fcsse entschieden wegen der Gefahren f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung durch herabfallende Tr\u00fcmmerteile. Dabei waren \u00fcber Stunden \u201egro\u00dfe Drohnen\u201c beispielsweise \u00fcber dem Kopenhagener Flughafen und anderen milit\u00e4rischen Einrichtungen D\u00e4nemarks in der Luft gewesen, \u201ezum kontrollierten Abfangen war aber offenkundig niemand in der Lage\u201c (<a href=\"..\/..\/..\/Pictures\/Screenshots\/Drohnen%20\u00fcber%20Europa\/20251001%20faz%20(3).png\">2<\/a>). Soll das eine Erkl\u00e4rung sein f\u00fcr fehlende Beweise? Bis zum 1.10. jedenfalls war immer noch unklar, \u201ewoher die Drohnen kamen und wohin sie flogen.\u201c(3)<\/p>\n<p>In Deutschland sollen nun die Staatsanwaltschaften ermittelten. Wie erfolgreich solche Ermittlungen aber sein k\u00f6nnen, haben die Untersuchungen zur Sprengung der Nordstream-R\u00f6hren gezeigt, die nach \u00fcber drei Jahren immer noch keine abschlie\u00dfenden Ergebnisse gebracht haben. Dagegen konnten die norwegischen Beh\u00f6rden schon nach wenigen Tagen Verd\u00e4chtige f\u00fcr die Verletzungen ihres Luftraums durch Drohnen vorf\u00fchren. Es waren drei Deutsche, aber kein einziger Russe. Es stellt sich aber die Frage, warum Deutsche in Norwegen Drohnen im Umfeld von Flugh\u00e4fen einsetzen, und warum wurden die Verd\u00e4chtigen dann umgehend ohne Angabe von Gr\u00fcnden wieder freigelassen.<\/p>\n<p><strong>Putins Ziele<\/strong><\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe der russischen Urheberschaft st\u00fctzen sich in erster Linie auf Vermutungen von Meinungsmachern und Erkenntnisse sogenannter Experten. Putin selbst erkl\u00e4rte dazu auf der j\u00e4hrlichen Veranstaltung des\u00a0 Valdai-Clubs, dass man zwar weitreichende Drohnen habe, aber keine Ziele im politischen Westen. Er gibt damit zu verstehen, dass man kein Interesse an Angriffen auf Infrastruktur in NATO-Staaten habe. Dass es weitergehende Interessen gibt, die nicht \u00f6ffentlich mitgeteilt werden, ist m\u00f6glich. Nur stellt sich die Frage, woher sogenannte westliche Experten diese kennen sollten.<\/p>\n<p>Wenn tats\u00e4chlich, wie verbreitet, Russland die Abwehrbereitschaft der NATO-Staaten\u00a0 sollte getestet haben wollen, so muss man sagen, dass dieser Test erfolgreich verlaufen ist. Europ\u00e4ische Flugh\u00e4fen wurden geschlossen, Fl\u00fcge abgesagt und Tausende von Passagieren mussten \u00fcber Nacht in den Flugh\u00e4fen auf ihren Reiseantritt warten. Vom wirtschaftlichen Schaden ganz zu schweigen. Aber keine einzige dieser Drohnen hatte abgefangen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Bilanz w\u00e4re es besser f\u00fcr das Ansehen der betroffenen Regierungen gewesen, die eigenen Vermutungen \u00fcber Putins Urheberschaft nicht an die gro\u00dfe Glocke zu h\u00e4ngen. Schon beim Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum am 10. September dieses Jahres hatte die Luftraum\u00fcberwachung des B\u00fcndnisses Abwehrschw\u00e4chen offenbart. Die polnische Luftwaffe hatte von den etwa zwanzig eingedrungenen Flugobjekten nur drei selbst abschie\u00dfen k\u00f6nnen, obwohl sie bereits vorher von den Beh\u00f6rden aus Wei\u00dfrussland auf diese aufmerksam gemacht worden war.<\/p>\n<p>Das proeurop\u00e4ische ukrainische Medium \u201eEuropean Pravda\u201c hatte am 10. September gemeldet, dass \u201edie belarussischen Streitkr\u00e4fte ihre polnischen und litauischen Kollegen zwischen 23:00 Uhr am 9. September und 4:00 Uhr am 10. September &#8230; vor der Ann\u00e4herung nicht identifizierter Flugzeuge gewarnt h\u00e4tten\u201c (4).\u00a0 Es habe sich dabei um russische Drohnen gehandelt, die aufgrund der \u201eEinwirkung elektronischer Kriegsf\u00fchrungssysteme\u201c [von ihrem Kurs abgekommen] und zun\u00e4chst von der Ukraine aus in den wei\u00dfrussischen Luftraum eingedrungen waren.\u201c(5)<\/p>\n<p>Durch diese wei\u00dfrussische Warnung war es der polnischen Seite m\u00f6glich gewesen, umgehend auf diese Bedrohung zu reagieren. Zudem seien laut wei\u00dfrussischem Generalstabschef Pavel Muraveiko\u00a0 schon einige Drohnen \u201evon der belarussischen Luftabwehr \u00fcber dem Territorium des Landes zerst\u00f6rt worden\u201c(6) Diese Darstellung der Ereignisse hatte General Wies\u0142aw Kuku\u0142a, Chef des Generalstabs der polnischen Streitkr\u00e4fte, weitgehend best\u00e4tigt. (7)<\/p>\n<p>All das klingt nicht nach einem russischen Versuch, die Flugabwehr der NATO oder die Widerstandsf\u00e4higkeit des gesamten B\u00fcndnisses zu testen. Es zeigt sich vielmehr ein umsichtiges Verhalten, das bem\u00fcht ist, eine Ausweitung des Konflikts zu vermeiden und alleine auf die Ukraine beschr\u00e4nkt zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte selbst der polnische Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk noch erkl\u00e4rt, dass es\u00a0\u201e<strong>keinen Grund zur Panik gebe\u201c<\/strong>(8)<strong>.<\/strong><strong> Dabei tut sich Tusk sonst immer wieder gerne als antirussischer Einpeitscher im Ukraine-Konflikt hervor.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Andere Interessen<\/strong><\/p>\n<p>Nun stellt sich die Frage, was ist zwischen dem 10. September und den ersten Oktobertagen passiert. Hat Putin nun doch seine Absichten ge\u00e4ndert und f\u00e4hrt einen anderen Kurs gegen\u00fcber der NATO? Oder gibt es vielmehr Entwicklungen im politischen Westen selbst, die im Zusammenhang mit dem pl\u00f6tzlichen Auftauchen von Drohnen stehen, die erst als russische ausgegeben wurden, inzwischen aber in ihrem Gefahrenpotential immer weiter herabgestuft werden? Ging wieder einmal mit den Panikmachern und antirussischen Propagandisten in Medien und Politik der Gaul durch?<\/p>\n<p>Jedenfalls hatte nach den Zwischenfall in Polen bis zu Anfang Oktober erst einmal wieder Ruhe an Europas Himmel geherrscht. Dennoch hatte Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union die Vorg\u00e4nge in Polens Luftraum aufgegriffen und einen Drohnenwall an der Ostflanke des B\u00fcndnisgebietes gefordert. Der Schwerpunkt lag dabei auf den \u00f6stlichen und n\u00f6rdlichen Staaten der EU. Diese Einschr\u00e4nkung hatte nicht zuletzt auch finanzielle Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Der litauische Pr\u00e4sident Nauseda begr\u00fcndete die Konzentration der Abwehrma\u00dfnahmen auf Gebiete, \u201edie am st\u00e4rksten exponiert oder am verwundbarsten sind.\u201c (9). Wollte zum Beispiel Litauen wirklich jeden Zentimeter des eigenen Staatsgebiets sch\u00fctzen, \u201ew\u00fcrde das wahrscheinlich mehr kosten als unsere gesamte Wirtschaftsleistung\u201c(10). Da bisher nur \u00f6stliche und n\u00f6rdliche Staaten\u00a0 bedroht waren, war zu diesem Zeitpunkt die Leistungsbereitschaft im S\u00fcden der EU nicht besonders hoch.<\/p>\n<p>Sie alle st\u00f6hnen ohnehin unter der gewaltigen Schulden- und Zinslast, die durch die bisherigen R\u00fcstungsma\u00dfnahmen schon dr\u00fcckend genug sind. Diese Staaten aber gilt es zu gewinnen, soll die\u00a0 360-Grad-Rundum-Absicherung des EU-Gebietes Wirklichkeit werden.\u00a0 Es droht ein Konflikt zwischen den osteurop\u00e4ischen und den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern. Die Osteurop\u00e4er verlangen mehr Solidarit\u00e4t vom S\u00fcden. \u201eSchlie\u00dflich sei in der Corona-Krise das meiste Geld in den S\u00fcden geflossen.\u201c (11). Es zeichnen sich Verteilungskonflikte ab, je konkreter diese Pl\u00e4ne werden und Zahlen auf den Tisch kommen.<\/p>\n<p>Wie aber k\u00f6nnen die Staaten des europ\u00e4ischen S\u00fcdens davon \u00fcberzeugt werden, dass diese Drohnenabwehr auch in ihrem Interesse ist? Sie sind weit entfernt von Russlands Grenzen, und Putin hat bereits erkl\u00e4rt, dass sie keine Drohnen haben, die bis nach Lissabon fliegen, und auch kein Interesse daran. Besteht also keine Bedrohung f\u00fcr den europ\u00e4ischen S\u00fcden? Denn bisher ist er von den Ereignissen im Osten der EU weitgehend verschont geblieben, leistet nur aus B\u00fcndnistreue und Solidarit\u00e4t seinen Beitrag, und dieser wird immer dr\u00fcckender. Warum also weitere Lasten sich aufb\u00fcrden lassen, wenn kein offensichtlicher Grund dazu besteht?<\/p>\n<p>Aber da ist die russische Schattenflotte. Fuhr nicht eines dieser Schiffe an der d\u00e4nischen K\u00fcste entlang, just zu dem Zeitpunkt als unbekannte Drohnen stundenlang und unbehelligt \u00fcber Kopenhagen und Norwegen kreisten? K\u00f6nnten deren Schiffe nicht auch als Leitstellen f\u00fcr russische Drohnenangriffe dienen, auch an den s\u00fcdlichen K\u00fcsten der EU? Beweise f\u00fcr diese Vermutungen gibt es nicht. Aber trotzdem scheint die Bedrohung real. Die Frage ist, ob das nun auch im S\u00fcden so gesehen wird und zu einem Sinneswandel in den s\u00fcdlichen EU-Staaten f\u00fchrt? Der forsche Macron jedenfalls hat, wie es seine Art ist, angesichts angenommener Gefahren eines dieser Schiffe festgesetzt.<\/p>\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/politische-talkshows\/miosga-konfrontiert-merz-leute-beruhigen-41451700\">Web.de 6.10.2025 Merz: &#8222;Bev\u00f6lkerung wird mehr vom verf\u00fcgbaren Einkommen aufwenden m\u00fcssen&#8220;<\/a><\/p>\n<p>(2, 3)\u00a0 <a href=\"..\/..\/..\/Pictures\/Screenshots\/Drohnen%20\u00fcber%20Europa\/20251001%20faz%20(3).png\">Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) 1.10.2025 Hilflos gegen Drohnen<\/a><\/p>\n<p>(4, 5, 6) <a href=\"https:\/\/www.eurointegration.com.ua\/eng\/news\/2025\/09\/10\/7219856\/\">European Pravda 10.9.2025: Belarus behauptet, es habe einige Drohnen abgeschossen, die vom Kurs abgekommen seien, und Polen und Litauen informiert.<\/a><\/p>\n<p>(7) <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/eng\/news\/2025\/09\/10\/7530282\/?utm_source=chatgpt.com\">Ukrainska Pravda 10.9.2025 Belarus hat \u00fcber Nacht Daten zu Drohnenbewegungen an Polen weitergegeben, Warschau nennt sie \u201en\u00fctzlich\u201c<\/a><\/p>\n<p>(8) <a href=\"https:\/\/www.eurointegration.com.ua\/eng\/news\/2025\/09\/10\/7219856\/\">European Pravda 10.9.2025: Belarus behauptet, es habe einige Drohnen abgeschossen, die vom Kurs abgekommen seien, und Polen und Litauen informiert.<\/a><\/p>\n<p>(9, 10) FAZ 4.10.2025 In alle Richtungen abwehrbereit<\/p>\n<p>(11)\u00a0 FAZ 1.10.2025 Leuchtt\u00fcrme im Osten<\/p>\n<p>R\u00fcdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog <a href=\"https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/\">https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_11078 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_11078')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_11078').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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