{"id":11214,"date":"2025-12-19T17:47:14","date_gmt":"2025-12-19T16:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=11214"},"modified":"2025-12-19T17:57:54","modified_gmt":"2025-12-19T16:57:54","slug":"siegfaehig-eine-realsatire-in-7-akten-ueber-deutschlands-marsch-ins-nirgendwo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/siegfaehig-eine-realsatire-in-7-akten-ueber-deutschlands-marsch-ins-nirgendwo\/","title":{"rendered":"\u201eSiegf\u00e4hig&#8220; \u2013 Eine Realsatire in 7 Akten \u00fcber Deutschlands Marsch ins Nirgendwo"},"content":{"rendered":"<h2>Prolog: Der L\u00f6we im Nebel<\/h2>\n<p>Deutschland m\u00f6chte &#8222;kriegst\u00fcchtig&#8220; werden. Nein, Moment \u2013 Deutschland m\u00f6chte sogar &#8222;siegf\u00e4hig&#8220; sein. So verk\u00fcndet es jedenfalls Friedrich Merz mit der Emphase eines Mannes, der sein Leben lang noch nie eine Uniform von innen gesehen hat, geschweige denn in einem Feuergefecht gestanden ist.<\/p>\n<p>Boris Pistorius, der Verteidigungsminister, der tats\u00e4chlich das Pech hat, die Tr\u00fcmmer zu verwalten, nickt beif\u00e4llig. Marie-Agnes Strack-Zimmermann applaudiert. Und die politische Klasse skandiert &#8222;Zeitenwende&#8220;, als h\u00e4tte jemand endlich den Cheat-Code f\u00fcr Sicherheit gefunden.<\/p>\n<p><strong>Es gibt nur ein Problem: <\/strong><strong>Deutschland hat weder das Material, noch das Personal, noch ansatzweise einen Plan.<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundeswehr verf\u00fcgt \u00fcber Munition f\u00fcr zwei bis drei Tage intensiven Kampfes. Nicht Wochen. Nicht Monate. <strong>Tage<\/strong>. Die Luftwaffe kann mit ihren vorhandenen Raketen etwa vier Tage Luftkrieg f\u00fchren \u2013 danach ist Schluss. Die Marine? Eine Woche Seegefechte, dann sind die Flugabwehrraketen alle. Und die Logistik? 87 Prozent der ben\u00f6tigten Tankfahrzeuge fehlen schlicht.<\/p>\n<p>Aber hey \u2013 Deutschland ist &#8222;siegf\u00e4hig&#8220;. Man muss nur fest genug dran glauben.<\/p>\n<p>Willkommen zu einer Realsatire in sieben Akten. Schnallen Sie sich an \u2013 es wird absurd.<\/p>\n<h2>1. Das Heer \u2013 Die Armee, die niemals kam<\/h2>\n<p><strong>Der Leopard 2: Deutschlands Stolz (auf dem Papier)<\/strong><\/p>\n<p><strong>313 Leopard 2<\/strong> nennt die Bundeswehr offiziell ihr eigen (Quelle: Statista\/IISS Military Balance 2024). Klingt beeindruckend. Bis man versteht, dass Ende der 1990er Jahre noch <strong>2.125 Leopard 2<\/strong> im Bestand waren. 85 Prozent wurden verscherbelt, verschrottet oder verschenkt.<\/p>\n<p>Von den verbliebenen 313 sind \u2013 im besten Fall \u2013 etwa 70-76 Prozent &#8222;materiell einsatzbereit&#8220;. Das klingt erst mal nicht schlecht. Bis man die Vertragsklauseln f\u00fcr die neuen Leopard 2A8 liest: Nur <strong>60 Prozent<\/strong> m\u00fcssen im Zustand E0 (voll einsatzbereit) sein, <strong>90 Prozent<\/strong> im Zustand E1 (bedingt einsatzbereit).<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung f\u00fcr Nicht-Milit\u00e4rs: &#8222;Bedingt einsatzbereit&#8220; bedeutet, dass irgendwas fehlt oder kaputt ist \u2013 aber man k\u00f6nnte den Panzer theoretisch trotzdem losschicken, wenn man verzweifelt genug ist.<\/p>\n<p>Die <strong>10. Panzerdivision<\/strong> wurde 2025 als &#8222;einsatzbereit&#8220; deklariert \u2013 ein Meilenstein! Ein Wunder! Aber wie wurde dieses Wunder vollbracht? Indem man alle anderen Verb\u00e4nde ausgeschlachtet hat. Au\u00dferhalb dieser einen Division liegt die Einsatzbereitschaft bei etwa <strong>50 Prozent<\/strong>. Und selbst die Division verf\u00fcgt \u00fcber Munitionsvorr\u00e4te f\u00fcr \u2013 Sie ahnen es \u2013 <strong>zwei bis drei Tage<\/strong>.<\/p>\n<h3>Der Puma: 17 Millionen Euro f\u00fcr italienische Zuverl\u00e4ssigkeit<\/h3>\n<p>Kommen wir zum <strong>Puma<\/strong>, dem teuersten Sch\u00fctzenpanzer der Welt. 17 Millionen Euro pro St\u00fcck. Das ist mehr als manche Kampfjets kosten. Daf\u00fcr bekommt man&#8230; nun ja&#8230; einen Panzer, der funktioniert. Manchmal. Vielleicht. Wenn man Gl\u00fcck hat.<\/p>\n<p><strong>Dezember 2022<\/strong>: Alle 18 Puma f\u00fcr eine NATO-\u00dcbung fielen innerhalb weniger Tage aus (Quelle: Spiegel, Tagesschau). Alle. Achtzehn. Null funktionierten. Die Einsatzbereitschaft schwankt seither zwischen <strong>48 und 65 Prozent<\/strong> \u2013 was ungef\u00e4hr der Zuverl\u00e4ssigkeit eines Fiat Uno aus den 70er Jahren entspricht, nur dass der Fiat 16,9 Millionen Euro g\u00fcnstiger war.<\/p>\n<p>350 Puma wurden ausgeliefert (erstes Los), aber nur <strong>40 sind auf VJTF-Standard &#8222;kriegstauglich&#8220;<\/strong>. Der Rest? Nutzbar f\u00fcr Friedensparaden und Werbefotos.<\/p>\n<p>Das Beste kommt noch: Die volle Einsatzreife wird erst <strong>2030<\/strong> erwartet. Bis dahin m\u00fcssen die alten Marder weiterfahren \u2013 <strong>50 Jahre alte Panzer<\/strong>, weil die neuen Hightech-Wunderwerke nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Aber wir gendern jetzt die Dienstgrade korrekt. Das ist doch auch was.<\/p>\n<h3>Artillerie: Peng! (Mehr ist nicht drin)<\/h3>\n<p>Die <strong>Panzerhaubitze 2000<\/strong> ist ein exzellentes Waffensystem. Pr\u00e4zise, durchschlagkr\u00e4ftig, modern. Deutschland hat <strong>105 St\u00fcck<\/strong> \u2013 nach Abgaben an die Ukraine. Von diesen 105 sind etwa <strong>36 einsatzbereit<\/strong>. Ein Drittel. 18 weitere befinden sich in &#8222;Werksinstandsetzung&#8220;, was eine charmante Umschreibung f\u00fcr &#8222;kompletter Schrott&#8220; ist.<\/p>\n<p>Aber das eigentliche Problem ist die Munition. Aktueller Bestand an <strong>155mm-Artilleriegeschossen: etwa 20.000 St\u00fcck<\/strong> (Quelle: Augen geradeaus!, Defence Network). <strong>Bedarf bis 2031: 230.000 St\u00fcck<\/strong>. Fehlmenge: <strong>91 Prozent<\/strong>.<\/p>\n<p>Und das Sch\u00f6nste: Oft wurden nur die Geschosse bestellt \u2013 <strong>ohne Treibladung, ohne Z\u00fcnder<\/strong> (Quelle: Business Insider, Juli 2023). Als w\u00fcrde man ein Auto kaufen, aber Motor und R\u00e4der separat nachbestellen m\u00fcssen. Irgendwann. Vielleicht.<\/p>\n<p>Im Ukraine-Krieg verschie\u00dft Russland t\u00e4glich 10.000 bis 20.000 Granaten. <strong>T\u00e4glich<\/strong>. Die gesamten deutschen Munitionsvorr\u00e4te w\u00fcrden f\u00fcr <strong>einen einzigen Tag<\/strong> reichen. Einen. Tag.<\/p>\n<p>Aber Deutschland ist siegf\u00e4hig. Nat\u00fcrlich.<\/p>\n<h3>Logistik: Amazon Prime f\u00fcr Panzer<\/h3>\n<p>Eine Brigade braucht pro Tag <strong>125.000 Liter Kraftstoff<\/strong>. F\u00fcr die Brigade in Litauen hat Deutschland <strong>90 Tankfahrzeuge<\/strong> stationiert. Deutschland wei\u00df also genau, wie viele Tankfahrzeuge eine Brigade ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Deutschland plant mit <strong>neun voll ausger\u00fcsteten Brigaden<\/strong>. 9 x 90 = <strong>810 Tankfahrzeuge<\/strong> w\u00e4ren n\u00f6tig. Tats\u00e4chlich vorhanden: <strong>100-120 Tankfahrzeuge<\/strong>. Fehlmenge: <strong>87 Prozent<\/strong>.<\/p>\n<p>Dazu kommen Munitionstransporter, Wassertransporter, Lebensmitteltransporter. 2024 wurden stolze <strong>2.015 Logistikfahrzeuge<\/strong> ausgeliefert \u2013 Rekordzahl! Bis man versteht: Das sind <strong>alle Logistikfahrzeuge zusammen<\/strong>. LKWs f\u00fcr alles. Spezialisierung? Fehlanzeige.<\/p>\n<p>Die Bundeswehr k\u00f6nnte im Ernstfall vielleicht <strong>drei bis vier Brigaden f\u00fcr zwei bis drei Tage<\/strong> versorgen. Dann bricht das System zusammen. Aber keine Sorge \u2013 vielleicht kann man ja Amazon Prime abonnieren? Die liefern sogar am Wochenende.<\/p>\n<h2>2. Die Luftwaffe \u2013 Ein Fall f\u00fcr Flightradar24<\/h2>\n<p><strong>Eurofighter: Vier gegen den Rest der Welt<\/strong><\/p>\n<p><strong>138 Eurofighter<\/strong>. Klingt nach Luft\u00fcberlegenheit, oder? Deutschland ist immerhin der gr\u00f6\u00dfte Eurofighter-Kunde weltweit. Was kann da schon schiefgehen?<\/p>\n<p><strong>2018<\/strong> waren von 128 Eurofightern ganze <strong>vier voll bewaffnungsf\u00e4hig<\/strong> (Quelle: Spiegel, Mai 2018). Vier. Von 128. Die restlichen konnten fliegen \u2013 aber nicht k\u00e4mpfen. Keine Raketen, kein funktionierendes Selbstschutzsystem, oder einfach Ersatzteile, die irgendwo zwischen Bestellung und Lieferung in einem schwarzen Loch verschwunden waren.<\/p>\n<p>2024 ist es besser geworden \u2013 optimistisch gesch\u00e4tzt sind jetzt <strong>30-40 Prozent einsatzbereit<\/strong>. Also etwa 50 Jets. Damit k\u00f6nnte man den Luftraum \u00fcber D\u00fcsseldorf verteidigen. Vielleicht auch \u00fcber K\u00f6ln. Mehr braucht&#8217;s ja nicht, oder?<\/p>\n<h3>Die Munition: Vier Tage bis zur Kapitulation<\/h3>\n<p>F\u00fcr moderne Luftk\u00e4mpfe ben\u00f6tigt der Eurofighter <strong>Meteor-Raketen<\/strong>. 200 Kilometer Reichweite, modernste Technologie. Deutschland hat \u2013 nach Volllieferung aller drei bestellten Lose \u2013 etwa <strong>520 Meteor-Raketen<\/strong> (Quelle: Augen geradeaus!, MBDA).<\/p>\n<p>Ein Eurofighter tr\u00e4gt standardm\u00e4\u00dfig vier Meteor. 50 einsatzf\u00e4hige Jets x 4 Raketen = <strong>200 Schuss f\u00fcr eine Vollbest\u00fcckung<\/strong>. Mit 520 Raketen kann man die Flotte <strong>2,6-mal best\u00fccken<\/strong>.<\/p>\n<p>In einem echten Luftkrieg braucht man Mehrfachsch\u00fcsse pro Ziel \u2013 die Trefferquote liegt bei 60-80 Prozent im Idealfall. Also: 520 Raketen \u00f7 2,5 Schuss pro Ziel = etwa <strong>208 abgeschossene Flugzeuge (im Optimalfall)<\/strong>.<\/p>\n<p>Russland betreibt etwa <strong>1.500 Kampfjets<\/strong>. Deutschland k\u00f6nnte mit seinem gesamten Arsenal etwa 200 davon abschie\u00dfen \u2013 und w\u00e4re dann munitionslos. Nach <strong>vier Tagen intensiven Luftkriegs<\/strong> w\u00e4ren alle Raketen verschossen.<\/p>\n<p>Und dann? Dann fliegen die Eurofighter weiter \u2013 aber nur noch mit der Bordkanone. 180 Schuss. Viel Gl\u00fcck gegen Su-35 und MiG-31.<\/p>\n<p>Die Kr\u00f6nung: Im <strong>Januar 2025<\/strong> verschoss Deutschland seine <strong>erste Meteor-Rakete \u00fcberhaupt<\/strong> \u2013 in einer \u00dcbung (Quelle: Bundeswehr.de). Nach Jahren der Beschaffung. Das bedeutet: Die Piloten haben praktisch <strong>keine Erfahrung<\/strong> mit der Waffe, mit der sie k\u00e4mpfen sollen.<\/p>\n<p>Aber vielleicht k\u00f6nnen wir ja Lufthansa chartern? Die haben immerhin Flugzeuge. Und die fliegen sogar regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<h3>Transportkapazit\u00e4t: Transall, A400M und die Hoffnung<\/h3>\n<p>Die <strong>Transall C-160<\/strong> war 50 Jahre im Dienst und zuverl\u00e4ssig wie ein Schweizer Uhrwerk. Sie sollte durch den <strong>A400M<\/strong> ersetzt werden \u2013 ein europ\u00e4isches Gemeinschaftsprojekt, das zeigen sollte, was Europa kann.<\/p>\n<p><strong>Was Europa kann:<\/strong> Versp\u00e4tungen, Kostenexplosionen, technische Pannen. Der A400M kam mit massiven Problemen. Jahrelang war die alte Transall zuverl\u00e4ssiger als der neue A400M. Erst 2021 wurde die Transall ausgemustert \u2013 <strong>6-7 Jahre sp\u00e4ter als geplant<\/strong>, weil der A400M einfach nicht funktionierte.<\/p>\n<p>Heute sind <strong>48 von 53 bestellten A400M<\/strong> ausgeliefert. Sie funktionieren inzwischen \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils. Die Luftwaffe spricht von &#8222;weiterhin unbefriedigender technischer Produktreife&#8220; und &#8222;deutlich h\u00f6herem Instandhaltungsaufwand als erwartet.&#8220;<\/p>\n<p>Aber hey \u2013 wir haben jetzt ein fliegendes Intensivkrankenhaus. F\u00fcr die Verwundeten, die es nach vier Tagen Luftkrieg geben wird.<\/p>\n<p><strong>Luftverteidigung: <\/strong>15 Systeme, 82 Millionen Menschen \u2013 und vielleicht 4 gesch\u00fctzte St\u00e4dte<\/p>\n<p>Deutschland hat <strong>sieben alte Patriot-Systeme<\/strong> (f\u00fcnf wurden an die Ukraine verschenkt) und <strong>acht neue bestellt<\/strong> (Quelle: Handelsblatt 2024). <strong>7, vielleicht 15 Systeme insgesamt<\/strong>. <strong>Ein Patriot-System kann bestenfalls eine Kleinstadt oder einen punktuellen Bereich sch\u00fctzen \u2013 etwa einen Bahnhof oder ein Kraftwerk. F\u00fcr eine mittelgro\u00dfe Stadt wie D\u00fcsseldorf br\u00e4uchte man laut Luftverteidigungsexperten mindestens vier Systeme f\u00fcr eine 360-Grad-Abdeckung.<\/strong> Mit 15 Systemen insgesamt k\u00f6nnte Deutschland also \u2013 im besten Fall \u2013 drei bis vier St\u00e4dte sch\u00fctzen. Der Rest: Pech gehabt.<\/p>\n<p>Deutschland hat 82 Millionen Einwohner, hunderte St\u00e4dte, tausende kritische Infrastrukturen.<\/p>\n<p><strong>15 Patriot-Systeme. 3-4 gesch\u00fctzte St\u00e4dte. Der Rest \u2013 Pech gehabt.<\/strong><\/p>\n<p>Dazu kommen <strong>500 neue Patriot-Raketen f\u00fcr 3 Milliarden Euro<\/strong> (\u00e0 6 Millionen pro St\u00fcck). Ein Patriot-System kann 16 Raketen starten. 500 \u00f7 16 = <strong>31 Salven gesamt<\/strong>. Verteilt auf 15 Systeme = etwa <strong>4-5 Salven pro System<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Ukraine-Krieg verschie\u00dft Russland bei gro\u00dfen Offensiven 50-100 Marschflugk\u00f6rper und Drohnen gleichzeitig. Deutschland k\u00f6nnte etwa <strong>f\u00fcnf solcher Angriffswellen<\/strong> abwehren. Danach: Game over.<\/p>\n<p>Aber das siegf\u00e4hige Luftwaffen-Musikkorps kann zu Ehren der Verteidigungsbereitschaft &#8222;Ich hatt&#8216; einen Kameraden&#8220; spielen. Das z\u00e4hlt doch auch.<\/p>\n<h2>3. Die Marine \u2013 Schwimmen lernen in Uniform<\/h2>\n<h3>Die kleinste Flotte ihrer Geschichte<\/h3>\n<p>Die deutsche Marine ist auf dem <strong>Tiefststand ihrer Geschichte<\/strong> \u2013 mit wachsendem Aufgabenportfolio. 48 seegehende Einheiten klingen erst mal nach einer stattlichen Flotte. Bis man versteht, dass davon viele uralt sind, viele in Reparatur, und die meisten eher f\u00fcr Friedensparaden als f\u00fcr Seeschlachten geeignet.<\/p>\n<p><strong>11 Fregatten<\/strong> \u2013 davon vier 30 Jahre alt (F123 Brandenburg-Klasse), drei 20 Jahre alt (F124 Sachsen-Klasse, der &#8222;Goldstandard&#8220;). Der Ersatz f\u00fcr die Sachsen-Klasse? Die F127. Geplante Indienststellung: <strong>2034<\/strong>. Bis dahin sind die F124 30 Jahre alt.<\/p>\n<p><strong>Zehn Korvetten<\/strong> \u2013 davon f\u00fcnf modern, f\u00fcnf &#8222;modernisierungsbed\u00fcrftig bis 2038&#8220;. Das dritte Los (weitere f\u00fcnf Korvetten) wurde gestrichen. Kein Geld.<\/p>\n<p><strong>Sechs U-Boote Klasse 212A<\/strong> \u2013 &#8222;die modernsten der Welt&#8220;. <strong>2015 waren davon zwei einsatzbereit<\/strong> (Quelle: Spiegel). Zwei. Von sechs. Die &#8222;Drittel-Regel&#8220; besagt: Ein Drittel im Einsatz, ein Drittel in Ausbildung, ein Drittel in der Werft. Real bedeutet das: <strong>Zwei U-Boote einsatzf\u00e4hig<\/strong>.<\/p>\n<p>Deutschland plant den Bau von vier weiteren U-Booten (212CD). Lieferung: <strong>ab 2032<\/strong>. Bis dahin m\u00fcssen die alten 212A durchhalten \u2013 mit <strong>800 Millionen Euro Modernisierung<\/strong> \u00fcber zehn Jahre (Quelle: marineforum.online). Ohne diese Modernisierung: Verf\u00fcgbarkeitsl\u00fccke ab Ende 2020er. Dann h\u00e4tte Deutschland nur noch zwei einsatzf\u00e4hige U-Boote.<\/p>\n<p>Flotte kleiner als Monaco \u2013 aber mit NATO-Auftrag.<\/p>\n<h3>Die Munition: Eine Woche, dann Kanonen<\/h3>\n<p>2015 beschaffte Deutschland <strong>25 RBS15 Mk3 Seezielflugk\u00f6rper<\/strong> f\u00fcr zehn Korvetten. Jede Korvette hat vier Startbeh\u00e4lter. 10 x 4 = 40 Raketen n\u00f6tig. Vorhanden: 25.<\/p>\n<p>Deutschland hatte nicht genug Raketen, um die eigene Flotte vollst\u00e4ndig zu bewaffnen.<\/p>\n<p>Mittlerweile wurden <strong>75 weitere bestellt<\/strong> (Quelle: Augen geradeaus!, Diehl Defence). Gesamtbestand nach Volllieferung: <strong>100 Raketen<\/strong>. Das reicht f\u00fcr 1,5-fache Best\u00fcckung \u2013 ohne Reserve, ohne Fehlsch\u00fcsse, ohne Nachschub.<\/p>\n<p>Die Luftverteidigung ist noch dramatischer. Die Fregatte <strong>&#8222;Hessen&#8220;<\/strong> fuhr Anfang 2024 ins Rote Meer \u2013 mit &#8222;100 Prozent Munitionsbestand&#8220; (Quelle: Defence Network, Bundeswehr.de). Was nicht gesagt wurde: <strong>Es gibt keinen Nachschub<\/strong>. Kein Einsatzgruppenversorger, keine M\u00f6glichkeit zum Nachladen im Ausland (Gefahrgut).<\/p>\n<p>Ein CSU-Bundestagsabgeordneter brachte es auf den Punkt: <strong>&#8222;Wenn die Munition verschossen wurde, ist Ende der Mission f\u00fcr die Fregatte.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Eine F124-Fregatte wie die &#8222;Hessen&#8220; kann etwa <strong>158 Flugabwehrraketen<\/strong> mitf\u00fchren (optimale Best\u00fcckung). Bei typischen Huthi-Angriffen (10-30 Drohnen\/Raketen pro Welle) verschie\u00dft sie etwa <strong>17 Raketen pro Abwehr<\/strong>. Nach 9-10 Abwehrwellen ist die Munition alle. Bei zwei Angriffen pro Tag bedeutet das: <strong>F\u00fcnf Tage, dann muss die Fregatte nach Hause<\/strong>.<\/p>\n<p>Hochgerechnet auf die gesamte Marine (etwa sieben luftverteidigungsf\u00e4hige Fregatten, gesch\u00e4tzte 1.800 Flugabwehrraketen gesamt): <strong>7-8 Tage Seegefechte<\/strong>. Dann keine Munition mehr.<\/p>\n<p>Danach k\u00e4mpft die Marine mit Bordkanonen. Gegen Marschflugk\u00f6rper. Viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Historische Statistik der Bundesmarine (60 Jahre): Anzahl der &#8222;missiles fired in anger&#8220; (Raketen im echten Gefecht): <strong>Null<\/strong>.<\/p>\n<p>Aber wir haben jetzt U-Boote mit digitalen Kaffeemaschinen. Siegf\u00e4hig im Planschbecken.<\/p>\n<h2>4. Der gro\u00dfe Bluff \u2013 Wenn Ministerpr\u00e4sidenten Gener\u00e4le mimen<\/h2>\n<h3>Teil 1: Merz&#8216; Wehrpflichtfantasie \u2013 Der Staat gibt nichts, verlangt alles<\/h3>\n<p>Friedrich Merz hat eine Vision: Alle jungen Menschen sollen einen Dienst leisten. F\u00fcr das Land. F\u00fcr die Gemeinschaft. F\u00fcr die &#8222;friedliche und freiheitliche Zukunft&#8220;, die er verspricht.<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Worte. Nur: <strong>Was gibt der Staat zur\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p>Das <strong>Bildungssystem<\/strong> verf\u00e4llt. Universit\u00e4ten sind unterfinanziert, Schulen marode. Das <strong>Gesundheitssystem<\/strong> wird kaputtgespart \u2013 Krankenh\u00e4user schlie\u00dfen, Pflege am Limit. Die <strong>Infrastruktur<\/strong> br\u00f6ckelt \u2013 Br\u00fccken, Stra\u00dfen, Schienen, alles marode. Die <strong>Industrie<\/strong> wandert ab \u2013 Deindustrialisierung im Rekordtempo.<\/p>\n<p>Aber von der Jugend verlangt man: &#8222;Leistet euren Beitrag.&#8220;<\/p>\n<p>Die gleiche politische Elite, die <strong>Milliarden ins Ausland verschenkt<\/strong> \u2013 f\u00fcr Grenzen, die nicht die eigenen sind, f\u00fcr Konflikte, die nicht die eigenen sind \u2013 k\u00fcrzt im Inland bei Bildung, Infrastruktur, Zukunftsinvestitionen.<\/p>\n<p>Die gleiche \u201eElite&#8220;, die <strong>nie gedient hat<\/strong> \u2013 kein Merz, kein Spahn, kein Habeck, keine Baerbock \u2013 fordert von anderen, ihr Leben zu geben. Eine Ausnahme: Kiesewetter. Aber in Friedenszeiten.<\/p>\n<p>Zitat meiner Oma: <strong>&#8222;H\u00f6r nicht, was sie sagen. Schau, was sie tun.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Was tun sie? Sie reden. Sie fordern. Sie versprechen. Aber sie liefern nicht.<\/p>\n<h3>Teil 2: F\u00fchren durch Vorf\u00fchren \u2013 Eine vergessene Tugend<\/h3>\n<p>Ich war Soldat. Durch und durch. Jede Phase meines Lebens. Aber ich war Soldat, um <strong>Kriege zu verhindern<\/strong> \u2013 nicht um sie zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wir hatten bei der Bundeswehr eine eiserne Regel: <strong>F\u00fchren durch Vorf\u00fchren<\/strong>. Du verlangst von deinen Leuten nichts, was du nicht selbst tust.<\/p>\n<p>Unser Oberfeldwebel \u2013 eine Kampfsau, US-Marines-Grundausbildung mit Auszeichnung \u2013 f\u00fchrte einen Sieben-Kilometer-Eilmarsch an. Nach 500 Metern verstaucht sich mein Kamerad Markus den Kn\u00f6chel. Richtig verstaucht \u2013 angeschwollen, blau, dick. Unser Oberfeld packt Markus vorne an den Bauch wie einen Rucksack, nimmt seinen eigenen Rucksack hinten drauf, sein Gewehr rechts, Markus&#8216; Gewehr links \u2013 und f\u00fchrt die Gruppe sieben Kilometer bis in die Kaserne. Wir hatten Probleme, nicht zur\u00fcck zu fallen. Dann \u00fcber die Eskalierwand, die man alleine kaum schafft.<\/p>\n<p><strong>Das war F\u00fchren durch Vorf\u00fchren. Da folgt jeder. Aus \u00dcberzeugung.<\/strong><\/p>\n<p>Unser Hauptmann \u2013 Ex-NVA, alter Haudegen \u2013 war bei jedem Biwak dabei. Bei Wind, Wetter, null Grad, Nieselregen, Schlamm. Ja, er hatte ein Zelt. Ja, er hatte Stroh auf dem Boden. Aber er war auch der Hauptmann &#8211; und dabei. Nachts am vorgezogenen Alarmposten, bringt seinen Leuten Kaffee, fragt ob alles gut ist.<\/p>\n<p>Das war ein Kompanief\u00fchrer. Das war mein Kompanief\u00fchrer in zwei Eins\u00e4tzen.<\/p>\n<h3>Teil 3: Die Zust\u00e4nde waren schon damals kriminell<\/h3>\n<p>Die Zust\u00e4nde, die heute herrschen \u2013 Materialmangel, Kannibalismus bei Ersatzteilen, Improvisation mit Panzertape \u2013 sind <strong>nicht neu<\/strong>. Sie waren <strong>schon in den 1990ern und 2000ern kriminell<\/strong>.<\/p>\n<p>Wir in unserem Zug hatten drei <strong>Sch\u00fctzenpanzer Marder<\/strong>. Wir wollten auf den Truppen\u00fcbungsplatz zur Schie\u00dfausbildung. Das Problem: <strong>Ein Panzer wurde abgenommen. Der Zweite hatte Probleme am Turm, der Dritte hatte Probleme an der Waffe.<\/strong><\/p>\n<p>Wir brauchten drei Panzer. Wir hatten einen.<\/p>\n<p>Beim ersten Nachtermin haben wir <strong>die Waffe aus dem ersten in den zweiten eingebaut<\/strong>, dann wurde der abgenommen. Beim dritten Termin haben wir <strong>den Turm komplett ummontiert<\/strong> \u2013 Turm raus aus dem funktionierenden Panzer, Turm rein in den, der Turmm\u00e4ngel hatte, abnehmen lassen, dann Turm wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am Ende hatten wir die identischen drei Marder \u2013 bei denen zwei nicht abgenommen wurden. <strong>Wir haben unsere eigenen Panzer kannibalisiert, um \u00fcberhaupt \u00fcben zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Truppen\u00fcbungsplatz selbst fehlte mir <strong>Motoren\u00f6l<\/strong>. Die komplette Bundeswehr in Baumholder hatte kein Motoren\u00f6l. Ich bin dann zu den Amis r\u00fcber und habe gefragt, ob die mir bitte f\u00fcnf Liter geben k\u00f6nnen. Die haben mir den \u00d6lkanister gegeben \u2013 <strong>die US-Army war unser Ersatzteillager<\/strong>.<\/p>\n<p>Beim zweiten Vorfall hatte ich einen <strong>Riss im K\u00fchlkreislauf<\/strong>, in einem Gummischlauch. Gab es auch kein Ersatzteil. Wir haben das mit <strong>Panzertape geflickt<\/strong>. Unsere Panzer sind damals schon teilweise <strong>mit Panzertape zusammengehalten<\/strong> worden.<\/p>\n<p>Da wir auch immer knapp an <strong>S-Bit<\/strong> waren (die Brennbrocken, mit denen man Feuer machen kann), wurden die rationiert. Zu wenig da, kam nichts nach. Da haben wir die \u201e<strong>Panzerplatten\u201c, Kekse aus dem EPa (Einmannpackung), genommen, Schuhcreme draufgeschmiert und angez\u00fcndet<\/strong>. Brennt auch.<\/p>\n<p><strong>Das war damals schon kriminell. Ich will gar nicht wissen, wie jetzt ist.<\/strong><\/p>\n<p>Und heute? Viel hei\u00dfe Luft, nichts dahinter. Politiker, die nie gedient haben, verlangen von jungen Menschen, ihr Leben zu geben. <strong>Ohne Material. Ohne Ausr\u00fcstung. Ohne Ausbildung.<\/strong><\/p>\n<h2>5. Der NATO-Rahmen \u2013 Wenn Freunde zum Risiko werden<\/h2>\n<h3>Die NATO marschiert gen Osten, Deutschland hinkt hinterher<\/h3>\n<p>Die NATO expandiert. Immer weiter Richtung Osten. Immer n\u00e4her an Russlands Grenzen. Und Deutschland? Mittendrin, aber ohne Material.<\/p>\n<p><strong>1990:<\/strong> 16 NATO-Mitglieder. <strong>2024:<\/strong> 32 NATO-Mitglieder. 16 neue L\u00e4nder \u2013 fast alle in Osteuropa. Polen, Tschechien, Ungarn (1999). Baltikum (2004). Albanien, Kroatien (2009). Montenegro (2017). Nordmazedonien (2020). Finnland, Schweden (2023\/2024).<\/p>\n<p>Die NATO-Ostgrenze hat sich von der deutsch-deutschen Grenze bis an die russische Grenze verschoben. <strong>1.300 Kilometer nach Osten<\/strong>. Und Deutschland soll als gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Volkswirtschaft die Hauptlast der Verteidigung tragen.<\/p>\n<p>Die USA fordern <strong>3-4 Prozent des BIP f\u00fcr Verteidigung<\/strong>. Deutschland schafft kaum zwei Prozent \u2013 und nutzt diese zwei Prozent nicht einmal sinnvoll.<\/p>\n<h3>Wir liefern, bis wir selbst nichts mehr haben<\/h3>\n<p>Beispiel gef\u00e4llig? Deutschland verschenkt <strong>Panzerhaubitzen an die Ukraine<\/strong> \u2013 und kauft keine Ersatzteile nach. <strong>Ergebnis:<\/strong> Von 105 verbliebenen Panzerhaubitzen sind nur 36 einsatzbereit.<\/p>\n<p>Siegf\u00e4higkeit durch Verschenken. Genial.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Patriot-Systeme<\/strong> an die Ukraine. <strong>RBS15-Raketen<\/strong> verschenkt. <strong>Leopard-Panzer<\/strong> abgegeben. <strong>Panzerhaubitzen<\/strong> weg. <strong>Munition<\/strong> sowieso.<\/p>\n<p>Und im eigenen Land? Munition f\u00fcr zwei Tage. 87 Prozent der Tankfahrzeuge fehlen. 91 Prozent der Artilleriemunition fehlt.<\/p>\n<p>Aber Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine. Bis zur Selbstaufgabe. Und nennt das &#8222;Sicherheitspolitik&#8220;.<\/p>\n<h3>Der Elefant im Raum: Wer verteidigt Deutschland?<\/h3>\n<p>Deutschland soll die <strong>NATO-Ostflanke<\/strong> verteidigen. Mit Brigaden in Litauen, mit Luftwaffe \u00fcber Polen, mit Marine in der Ostsee. Aber wer verteidigt Deutschland selbst, wenn 70 Prozent des Materials in Osteuropa steht?<\/p>\n<p>Die Antwort: <strong>Die USA<\/strong>. Und die Niederl\u00e4nder. Und die Briten. Deutschland ist de facto <strong>abh\u00e4ngig von fremdem Schutz<\/strong> \u2013 w\u00e4hrend es selbst Schutzmacht f\u00fcr andere sein soll.<\/p>\n<p>Was passiert, wenn Trump kommt und sagt: <strong>&#8222;Ihr seid auf euch allein gestellt&#8220;<\/strong>?<\/p>\n<p>Dann steht Deutschland da \u2013 mit 15 Patriot-Systemen, Munition f\u00fcr zwei Tage, und einer Armee, die zu 99 Prozent nie gek\u00e4mpft hat.<\/p>\n<h2>6. Die Jugend \u2013 Kanonenfutter wider Willen<\/h2>\n<h3>&#8222;Du willst das Land retten? Dann bring deine Stiefel selbst mit.&#8220;<\/h3>\n<p>Liebe junge Landsleute, die ihr ernsthaft nachdenkt, euch zu verpflichten:<\/p>\n<p><strong>Lasst es!<\/strong><\/p>\n<p>Nicht aus Feigheit. Nicht aus Egoismus. Sondern aus <strong>Selbstschutz<\/strong>.<\/p>\n<h3>Was bedeutet &#8222;10 Monate Wehrdienst&#8220;?<\/h3>\n<p>In Deutschland dauerte der Wehrdienst <strong>10 Monate<\/strong>. Davon waren die ersten <strong>2 Monate Grundausbildung<\/strong>. In dieser Zeit lernst du:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie du dich im Gefecht verh\u00e4ltst<\/li>\n<li>Wie du dein Gewehr bedienst<\/li>\n<li>Wie du in Deckung gehst<\/li>\n<li>Wie du vielleicht \u00fcberlebst<\/li>\n<\/ul>\n<p>Du lernst <strong>nicht<\/strong>, wie man k\u00e4mpft. Du lernst bestenfalls, wie man <strong>\u00fcberlebt<\/strong>. Vielleicht.<\/p>\n<p>Die restlichen <strong>8 Monate<\/strong> verbringst du damit, eine <strong>ATM (Allgemeiner Tauglichkeitsnachweis)<\/strong> zu erwerben \u2013 Panzerfahrer, Richtsch\u00fctze, LKW-Fahrer. Du kannst dann <strong>ein<\/strong> Fahrzeugmodell bewegen. Du kannst schie\u00dfen. Du kannst es im Feld <strong>bewegen<\/strong>. Aber du bist <strong>noch lange kein Soldat<\/strong>.<\/p>\n<h3>Wie viel Schie\u00dfausbildung bekommst du wirklich?<\/h3>\n<p>In der <strong>gesamten Grundausbildung<\/strong> \u2013 10 Monate \u2013 warst du vielleicht <strong>10 Mal auf der Schie\u00dfbahn<\/strong>. Wenn du Gl\u00fcck hattest, konntest du <strong>zweimal pro Besuch<\/strong> schie\u00dfen.<\/p>\n<p>Du bekommst <strong>sieben Patronen<\/strong> ausgeh\u00e4ndigt. Mit Ansage. Mit Zeuge. Mit Wiederholung.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Sieben Patronen ordnungsgem\u00e4\u00df \u00fcbergeben.&#8220;<\/strong><br \/>\n<strong>&#8222;Sieben Patronen ordnungsgem\u00e4\u00df empfangen.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesen sieben Schuss gehst du an deine Schussposition. Auf Kommando schie\u00dft du. Sieben Schuss. Das war&#8217;s.<\/p>\n<p>Insgesamt \u2013 in der gesamten Ausbildung \u2013 hattest du vielleicht <strong>150 bis 200 Schuss<\/strong> mit dem Gewehr. Das war&#8217;s. Das ist deine Kampfausbildung.<\/p>\n<p><strong>Vergleich USA:<\/strong> Wenn US-Soldaten schie\u00dfen gehen, kriegen sie einen <strong>W\u00e4schekorb voll Munition<\/strong> hingeschmissen. Bedient euch, bis er leer ist.<\/p>\n<h3>Wie lange dauert es, einen ECHTEN Soldaten auszubilden?<\/h3>\n<p>Um einen <strong>kampff\u00e4higen Soldaten<\/strong> auszubilden \u2013 einen, der eine realistische Chance hat, im Gefecht zu \u00fcberleben \u2013 brauchst du mindestens <strong>24 Monate<\/strong>. Das beinhaltet:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Grundausbildung<\/strong> (2-3 Monate)<\/li>\n<li><strong>Spezialausbildung<\/strong> (Panzergrenadier, Fallschirmj\u00e4ger, etc.)<\/li>\n<li><strong>Einzelk\u00e4mpferausbildung<\/strong> (klein und gro\u00df)<\/li>\n<li><strong>Nahkampfausbildung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Einsatzvorbereitung<\/strong> (6 Monate intensiv, kein Privatleben, kein freier Tag, an die Grenzen und dar\u00fcber hinaus)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach 24 Monaten \u2013 <strong>wenn<\/strong> du gut ausgebildet wurdest \u2013 bist du <strong>fit<\/strong>. Aber selbst dann fehlt dir <strong>Gefechtserfahrung<\/strong>. Die kommt erst im Einsatz. <strong>Learning by Doing<\/strong>. Unter Feuer.<\/p>\n<h3>Was bedeutet das konkret?<\/h3>\n<p>Nach 10-12 Monaten Wehrdienst bist du kein Soldat. Du bist ein <strong>Zivilist in Uniform<\/strong>, dem man erkl\u00e4rt hat, was beim Gewehr vorne und hinten ist, und wie man im Zweifelsfall in Deckung geht. <strong>Mehr nicht<\/strong>.<\/p>\n<p>Und dann? Dann schickt man euch gegen einen Gegner, der <strong>zig Jahre Kriegserfahrung<\/strong> hat. Der <strong>t\u00e4glich Dutzende Gefechte<\/strong> f\u00fchrt. Der wei\u00df, wie man k\u00e4mpft, weil er es <strong>jeden Tag tut<\/strong>.<\/p>\n<p>Das ist kein Krieg. Das ist <strong>Schlachtung<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>3.000 L\u00e4mmer gegen 3.000 L\u00f6wen zu f\u00fchren, ist kein Milit\u00e4rplan. Es ist ein Verbrechen!<\/strong><\/p>\n<h2>7. Die Kampferfahrungs-L\u00fcge<\/h2>\n<h3>Afghanistan: 20 Jahre Einsatz, 1 Prozent Kampferfahrung<\/h3>\n<p>Deutschland war <strong>20 Jahre in Afghanistan<\/strong>. <strong>150.000 Soldaten<\/strong> insgesamt. Klingt nach einer ganzen Generation kampferfahrener Veteranen.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t sieht anders aus.<\/p>\n<table width=\"396\">\n<thead>\n<tr>\n<td width=\"228\"><strong>Kategorie<\/strong><\/td>\n<td width=\"100\"><strong>Anzahl<\/strong><\/td>\n<td width=\"69\"><strong>Anteil<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"228\"><strong>Gesamt Afghanistan-Veteranen<\/strong><\/td>\n<td width=\"100\">93.000<\/td>\n<td width=\"69\">100%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"228\"><strong>Davon Kampftruppen<\/strong><\/td>\n<td width=\"100\">19.000-25.000<\/td>\n<td width=\"69\">20-27%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"228\"><strong>Davon mit Feindkontakt<\/strong><\/td>\n<td width=\"100\">3.000-6.500<\/td>\n<td width=\"69\">3-7%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"228\"><strong>Davon echte Gefechtserfahrung<\/strong><\/td>\n<td width=\"100\">650-1.200<\/td>\n<td width=\"69\">0,7-1,3%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"228\"><strong>Heute noch aktiv &amp; einsatzf\u00e4hig<\/strong><\/td>\n<td width=\"100\">1.300-1.900<\/td>\n<td width=\"69\"><strong>1-2%<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em>(Quelle: eigene Berechnung basierend auf ZMSBw-Daten, Statista, Wikipedia)<\/em><\/p>\n<p><strong>120 Feindkontakte<\/strong> im gefechtsintensivsten Jahr (2010). 120 \u2013 <strong>im ganzen Jahr<\/strong>. Durchschnitt: <strong>Ein Feindkontakt alle drei Tage<\/strong>.<\/p>\n<p>Das <strong>Karfreitagsgefecht 2010<\/strong> \u2013 <strong>neun Stunden Kampf<\/strong>, 30 deutsche Soldaten beteiligt \u2013 gilt bis heute als <strong>&#8222;h\u00e4rtes Gefecht seit 1955&#8220;<\/strong> (Quelle: ZMSBw, Bundeswehr.de). Drei Gefallene, acht Verwundete.<\/p>\n<p><strong>In der Ukraine finden t\u00e4glich Dutzende solcher Gefechte statt.<\/strong><\/p>\n<p>Von 93.000 Afghanistan-Veteranen hatten vielleicht 19.000-25.000 \u00fcberhaupt Kampftruppenfunktion. Von diesen hatten vielleicht 3.000-6.500 Feindkontakt. Von diesen vielleicht 650-1.200 echte Gefechtserfahrung.<\/p>\n<p><strong>Heute noch aktiv und einsatzf\u00e4hig: maximal 1.300-1.900 Soldaten mit Kampferfahrung<\/strong> \u2013 bei 181.500 aktiven Soldaten gesamt.<\/p>\n<p>Das sind <strong>1-2 Prozent<\/strong>.<\/p>\n<h3>Wer soll die neue Generation ausbilden?<\/h3>\n<p>Ausbilder, von denen <strong>99 Prozent selbst nie gek\u00e4mpft haben<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Jeder russische Soldat nach sechs Monaten Ukraine hat mehr Kampferfahrung als 99 Prozent der Bundeswehr.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist die Wahrheit.<\/p>\n<h2>Epilog: Siegf\u00e4hig? Nein. Tragf\u00e4hig? Auch nicht.<\/h2>\n<p>Ich schreibe diesen Artikel nicht gegen das Milit\u00e4r. Ich war selbst Soldat \u2013 durch und durch, 6 Jahre meines Lebens im aktiven Dienst, 2 Verwendungen im Auslandseinsatz. Aber ich war Soldat, um <strong>Kriege zu verhindern<\/strong>, nicht um sie zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Und genau deshalb schreibe ich das hier.<\/p>\n<h3>An die jungen Menschen:<\/h3>\n<p>Wenn man von jungen Menschen verlangt, f\u00fcr ihr Land einzustehen, zu k\u00e4mpfen und im Ernstfall zu sterben, dann muss man <strong>grundehrlich<\/strong> zu diesen Menschen sein.<\/p>\n<p>Man muss sie <strong>respektieren<\/strong>. Man muss sie <strong>achten<\/strong>. Man muss sie <strong>sch\u00e4tzen<\/strong>. Und man muss sie <strong>anst\u00e4ndig behandeln<\/strong> \u2013 nicht nur von der Politik, sondern von der gesamten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Der Soldat ist im Ernstfall das <strong>h\u00f6chste Gut<\/strong>, das eine Gesellschaft hat. Die Versicherung im R\u00fccken. Die letzte Verteidigungslinie. Und genau so muss man diesen Menschen auch gegen\u00fcbertreten.<\/p>\n<p>Und das Zweite: Man muss diesen Menschen das <strong>bestm\u00f6gliche Material<\/strong> geben. Die <strong>bestm\u00f6gliche Ausr\u00fcstung<\/strong>. Die <strong>bestm\u00f6gliche Ausbildung<\/strong>. Damit sie nicht ihr Leben geben m\u00fcssen \u2013 weil sie so gut ausgebildet und ausger\u00fcstet sind, dass der Feind keine Chance hat.<\/p>\n<p><strong>Was hier passiert, ist das Gegenteil.<\/strong><\/p>\n<p>Man verlangt von jungen Menschen ihren Beitrag \u2013 in Form ihres Lebens. <strong>Nicht ausgebildet. Nicht ausgestattet.<\/strong> Mit Munition f\u00fcr zwei Tage. Mit Logistik, die nach drei Tagen zusammenbricht. Mit Panzern, von denen die H\u00e4lfte kaputt ist.<\/p>\n<p><strong>Das bringt mich zur absoluten Wei\u00dfglut.<\/strong><\/p>\n<h3>Bevor Merz einen Beitrag fordert, soll er erst den seinen leisten!<\/h3>\n<p>Bevor Friedrich Merz von der Jugend einen &#8222;Beitrag&#8220; verlangt, damit er dieses Land in eine &#8222;friedliche und freiheitliche Zukunft&#8220; f\u00fchren kann, sollte er <strong>\u00fcberhaupt erst anfangen, dieses Land zu f\u00fchren<\/strong>.<\/p>\n<p>Was er aktuell macht, ist das exakte Gegenteil:<\/p>\n<p>Er verschleudert Steuergelder ins Ausland. Er verschenkt Milliarden in alle Himmelsrichtungen \u2013 aber im eigenen Land verf\u00e4llt alles.<\/p>\n<p>Wir erleben eine massive <strong>Abwanderung der Industrie<\/strong>, eine fortschreitende <strong>Deindustrialisierung<\/strong>. Die <strong>Infrastruktur<\/strong> ist marode. Das <strong>Sozialsystem<\/strong> wird kaputtgespart. Die <strong>Bildung<\/strong> verf\u00e4llt. Und die Jugend hat im eigenen Land <strong>keine Perspektive<\/strong> mehr.<\/p>\n<p>Statt Forderungen an junge Menschen zu stellen, w\u00e4re es seine Pflicht, erst selbst einen Beitrag zu leisten:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Beitrag zur <strong>wirtschaftlichen Stabilit\u00e4t<\/strong>.<\/li>\n<li>Ein Beitrag zur <strong>sozialen Gerechtigkeit<\/strong>.<\/li>\n<li>Ein Beitrag zur <strong>Zukunft dieses Landes<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und wenn irgendwann das Material da ist \u2013 einsatzf\u00e4higes Ger\u00e4t, funktionierende Ausr\u00fcstung, echte Ausbildungsm\u00f6glichkeiten \u2013 <strong>erst dann<\/strong> kann man \u00fcberhaupt dar\u00fcber reden, ob junge Menschen freiwillig einen Dienst leisten wollen.<\/p>\n<p>Aber bis dahin gilt:<\/p>\n<p><strong>Keine Pflicht \u2013 und schon gar keine Forderungen<\/strong> an eine Generation, der man bisher nichts au\u00dfer Verzicht, K\u00fcrzungen und leeren Versprechungen zugemutet hat.<\/p>\n<h3>An die Eltern und Gro\u00dfeltern:<\/h3>\n<p>Wenn euer Sohn, eure Tochter, euer Enkel zu euch kommt und sagt: &#8222;Ich denke dar\u00fcber nach, mich zu verpflichten&#8220; \u2013 dann <strong>zeigt ihnen diese Zahlen<\/strong>. Zeigt ihnen, was sie erwartet. Zeigt ihnen, dass der Staat von ihnen Opferbereitschaft fordert, ohne selbst in Vorleistung zu gehen.<\/p>\n<p>Ihr m\u00fcsst nicht pazifistisch sein, um das abzulehnen. Ihr m\u00fcsst nur <strong>ehrlich<\/strong> sein.<\/p>\n<p><strong>Wer seine Kinder liebt, schickt sie nicht in einen Krieg, f\u00fcr den sie nicht ausgebildet, nicht ausger\u00fcstet und nicht vorbereitet sind.<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Artikel ist f\u00fcr die jungen Menschen geschrieben, die ernsthaft nachdenken, unter diesen Bedingungen den freiwilligen Dienst an der Waffe anzutreten.<\/p>\n<p><strong>Meine Botschaft ist klar: Lasst es. Nicht aus Feigheit \u2013 sondern aus Selbstschutz.<\/strong><\/p>\n<p>Denn das hier l\u00e4uft nur auf eines hinaus: <strong>Ihr werdet verheizt.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Michael Hollister<\/strong> war sechs Jahre Bundeswehrsoldat mit Balkan-Eins\u00e4tzen (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen milit\u00e4rischer Strategien. Er deckt auf, wie Interventionen medial verkauft werden. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er heute NATO-Expansion, europ\u00e4ische Militarisierung und westliche Interventionspolitik. Hollister kombiniert operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf <a href=\"http:\/\/www.michael-hollister.com\/\">www.michael-hollister.com<\/a> sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellenverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p><strong>HEER<\/strong><\/p>\n<p>Statista <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1399658\/umfrage\/anzahl-der-kampfpanzer-der-bundeswehr\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1399658\/umfrage\/anzahl-der-kampfpanzer-der-bundeswehr\/<\/a><br \/>\nWikipedia <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leopard_2\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leopard_2<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/landsysteme-bundeswehr\/leopard-2\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/landfahrzeuge-bundeswehr\/kampfpanzer-leopard-2<\/a><br \/>\nEuronews <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2022\/12\/18\/wieder-pannen-beim-puma-deutscher-hightech-panzer-ist-totalausfall\">https:\/\/de.euronews.com\/2022\/12\/18\/wieder-pannen-beim-puma-deutscher-hightech-panzer-ist-totalausfall<\/a><br \/>\nBundeswehr-Journal <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr-journal.de\/2023\/schuetzenpanzer-puma-bericht-fuer-das-parlament-vorgelegt\/\">https:\/\/www.bundeswehr-journal.de\/2023\/schuetzenpanzer-puma-bericht-fuer-das-parlament-vorgelegt\/<\/a><br \/>\nT-Online <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_100099184\/schuetzenpanzer-puma-totalausfall-bundeswehr-hat-schwere-probleme.html\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_100099184\/schuetzenpanzer-puma-totalausfall-bundeswehr-hat-schwere-probleme.html<\/a><br \/>\nORF <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3298272\/\">https:\/\/orf.at\/stories\/3298272\/<\/a><br \/>\nAugen geradeaus! <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2024\/01\/munition-fuer-die-bundeswehr-wie-viel-fehlt-und-was-kostet-das\/\">https:\/\/augengeradeaus.net\/2024\/01\/munition-fuer-die-bundeswehr-wie-viel-fehlt-und-was-kostet-das\/<\/a><br \/>\nDefence Network <a href=\"https:\/\/defence-network.com\/verzoegerungen-munition-fuer-die-bundeswehr\/\">https:\/\/defence-network.com\/verzoegerungen-munition-fuer-die-bundeswehr\/<\/a><br \/>\nBusiness Insider <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/munition-fuer-maximal-zwei-tage-krieg-bundeswehr-muss-ihre-arsenale-auffuellen-doch-bislang-bestellt-sie-nur-wenig-c\/\">https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/munition-fuer-maximal-zwei-tage-krieg-bundeswehr-muss-ihre-arsenale-auffuellen-doch-bislang-bestellt-sie-nur-wenig-c\/<\/a><\/p>\n<p><strong>LUFTWAFFE<\/strong><\/p>\n<p>Wikipedia <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurofighter_Typhoon\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurofighter_Typhoon<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/luftsysteme-bundeswehr\/eurofighter\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/luftsysteme-bundeswehr\/eurofighter<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/ausruestung-bewaffnung\/luft-luft-rakete-meteor\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/ausruestung-bewaffnung\/luft-luft-rakete-meteor<\/a><br \/>\nDefence Network <a href=\"https:\/\/defence-network.com\/bundeswehr-weitere-lenkflugkoerper-meteor\/\">https:\/\/defence-network.com\/bundeswehr-weitere-lenkflugkoerper-meteor\/<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/landsysteme-bundeswehr\/flugabwehrraketensystem-patriot\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/ausruestung-technik-bundeswehr\/landsysteme-bundeswehr\/flugabwehrraketensystem-patriot<\/a><br \/>\nStuttgarter Zeitung <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.bundeswehr-schutz-systematisch-abgeschafft.7494d269-5de9-40c7-88dd-2a8c5071e7d6.html\">https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.bundeswehr-schutz-systematisch-abgeschafft.7494d269-5de9-40c7-88dd-2a8c5071e7d6.html<\/a><br \/>\nHandelsblatt <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ruestung-deutschland-kauft-acht-weitere-patriot-systeme\/29234567.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ruestung-deutschland-kauft-acht-weitere-patriot-systeme\/29234567.html<\/a><\/p>\n<p><strong>MARINE<\/strong><\/p>\n<p>marineforum.online <a href=\"https:\/\/marineforum.online\/\">https:\/\/marineforum.online\/<\/a><br \/>\nDefence Network <a href=\"https:\/\/defence-network.com\/unzureichende-munition-nicht-nur-in-der-bundeswehr\/\">https:\/\/defence-network.com\/unzureichende-munition-nicht-nur-in-der-bundeswehr\/<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/einsaetze-bundeswehr\/erste-waffeneinsaetze-fregatte-hessen-5751848\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/einsaetze-bundeswehr\/erste-waffeneinsaetze-fregatte-hessen-5751848<\/a><\/p>\n<p><strong>AFGHANISTAN<\/strong><\/p>\n<p>Bundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/20-jahre-afghanistan-dank-anerkennung-einsatz-soldaten\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/20-jahre-afghanistan-dank-anerkennung-einsatz-soldaten<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/afghanistan-160-000-oder-93-000-im-einsatz-5229438\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/afghanistan-160-000-oder-93-000-im-einsatz-5229438<\/a><br \/>\nZMSBw <a href=\"https:\/\/zms.bundeswehr.de\/de\/mediathek\/afghanistan-dossier-karfreitagsgefecht-5746712\">https:\/\/zms.bundeswehr.de\/de\/mediathek\/afghanistan-dossier-karfreitagsgefecht-5746712<\/a><br \/>\nBundeswehr.de <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/karfreitagsgefecht-fallschirmjaeger-afghanistan-5925760\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/karfreitagsgefecht-fallschirmjaeger-afghanistan-5925760<\/a><br \/>\nWikipedia <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundeswehreinsatz_in_Afghanistan\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundeswehreinsatz_in_Afghanistan<\/a><\/p>\n<p><strong>FACHMEDIEN<\/strong><\/p>\n<p>Augen geradeaus! <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/\">https:\/\/augengeradeaus.net<\/a><br \/>\nmarineforum.online <a href=\"https:\/\/marineforum.online\/\">https:\/\/marineforum.online<\/a><br \/>\nDefence Network <a href=\"https:\/\/defence-network.com\/\">https:\/\/defence-network.com<\/a><br \/>\nBundeswehr-Journal <a href=\"https:\/\/www.bundeswehr-journal.de\/\">https:\/\/www.bundeswehr-journal.de<\/a><\/p>\n<p><strong>THINK TANKS<\/strong><\/p>\n<p>IISS <a href=\"https:\/\/www.iiss.org\/\">https:\/\/www.iiss.org<\/a><br \/>\nZMSBw <a href=\"https:\/\/zms.bundeswehr.de\/\">https:\/\/zms.bundeswehr.de<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_11214 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_11214')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_11214').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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