{"id":11315,"date":"2026-02-08T12:51:50","date_gmt":"2026-02-08T11:51:50","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=11315"},"modified":"2026-02-08T17:05:17","modified_gmt":"2026-02-08T16:05:17","slug":"eu-beitritt-der-ukraine-bedeutet-deutsche-soldaten-an-die-front-und-wirtschaftliches-desaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/eu-beitritt-der-ukraine-bedeutet-deutsche-soldaten-an-die-front-und-wirtschaftliches-desaster\/","title":{"rendered":"EU-Beitritt der Ukraine bedeutet: Deutsche Soldaten an die Front und wirtschaftliches Desaster"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Ukraine soll in die EU aufgenommen werden. Das ist der erkl\u00e4rte Wille der EU. Eine \u00f6ffentliche Diskussion dazu findet kaum statt. Nur der ungarische Ministerpr\u00e4sident Victor Orban stemmt sich dagegen und lie\u00df in Ungarn eine Volksbefragung durchf\u00fchren. Milit\u00e4risch, wirtschaftlich und finanziell w\u00e4re ein EU-Beitritt der Ukraine verh\u00e4ngnisvoll.<\/strong><\/p>\n<p><em>Beitrag von Thomas Mayer<\/em><\/p>\n<p>Die EU f\u00fchrt mit der Ukraine offizielle Beitrittsverhandlungen. Ein Beitritt geht nur durch einen einstimmigen Beschluss der bisherigen 27 Mitgliedsstaaten. Das hei\u00dft, ein einzelner Staat kann die Aufnahme blockieren. Eine solche Blockade ist das erkl\u00e4rte Ziel der ungarischen Regierung &#8211; ein harter Kampf.<\/p>\n<p>Um festzustellen, wie die ungarische Bev\u00f6lkerung dar\u00fcber denkt, beschloss die Regierung Orban im M\u00e4rz 2025 die \u201eVoks 2025\u201c (Abstimmung 2025). Alle Stimmberechtigten Ungarns wurden angeschrieben und konnten durch R\u00fccksendung des Abstimmungsbriefes die Frage beantworten: &#8222;Bef\u00fcrworten Sie den Beitritt der Ukraine zur Europ\u00e4ischen Union?\u201c F\u00fcr diese Volksbefragung gab es keine gesetzliche Grundlage, die Wahlbeh\u00f6rden waren nicht beteiligt und das Ergebnis ist nicht rechtlich verbindlich. Es war insoweit ein \u201ePr\u00e4sidialplebiszit ad hoc\u201c. Der Versand der Abstimmungsunterlagen begann am 15. April 2025, die Antworten mussten bis zum 20. Juni 2025 eintreffen.<\/p>\n<p>Es wurden 2.278.015 g\u00fcltige Stimmen abgegebenen, was einer Stimmbeteiligung von etwa 29 Prozent entspricht. Davon sprachen sich 95,19 Prozent gegen einen EU-Beitritt der Ukraine aus und nur 4,81 Prozent daf\u00fcr.[1] Das Ergebnis war also sehr klar.<\/p>\n<p>Victor Orban pr\u00e4sentierte dieses Ergebnis auf dem EU-Gipfel am 26. Juni 2025 in Br\u00fcssel. \u201eMeine Stimme ist kr\u00e4ftiger geworden.\u201c[2] Nach Orban w\u00e4re eine Mitgliedschaft der Ukraine in ihrem derzeitigen Zustand ein Akt der Selbstzerst\u00f6rung f\u00fcr Ungarn. \u201eWenn wir ein Land im Krieg aufnehmen w\u00fcrden, w\u00fcrden wir in einen Krieg mit Russland hineingezogen\u201c, warnte er. Er stellte au\u00dferdem die Tragf\u00e4higkeit der derzeitigen Grenzen und Regierungsstruktur der Ukraine in Frage und behauptete, die Staatlichkeit des Landes sei angesichts des Konflikts ungewiss. \u201eWir wissen nicht einmal, was von dem Land \u00fcbrigbleibt\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>In der \u00f6ffentlichen Diskussion in Ungarn waren weitere Argumente wichtig. So schrieb der Staatssekret\u00e4r Zolt\u00e1n Kov\u00e1cs: \u201eMilliarden werden aus der mitteleurop\u00e4ischen Entwicklung umgeleitet, die EU-Agrarsubventionen werden gestrichen, da die riesigen landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen der Ukraine in das System einflie\u00dfen, es drohen Gefahren f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit und erh\u00f6hte Sicherheitsrisiken durch organisierte Kriminalit\u00e4t und Waffenhandel.\u201c[3]<\/p>\n<p>Das sind deutliche Bedenken, die in der ukrainischen \u00d6ffentlichkeit Raum bekommen. In anderen EU-Staaten h\u00f6rt man so etwas nicht. Was ist davon zu halten?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte im Folgenden eine realistische Einsch\u00e4tzung geben. In meinem Buch \u201eWahrheitssuche im Ukraine-Krieg\u201c habe ich ausf\u00fchrlich die tats\u00e4chliche Lage in der Ukraine geschildert. Und die \u201eGruppe BSW\u201c im Deutschen Bundestag brachte am 5.6.2024 den Antrag \u201eKeine Er\u00f6ffnung von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine\u201c ein.[4] Dieser wurde nicht behandelt, sondern durch den Ablauf der Wahlperiode \u201cerledigt\u201c.[5] Die Folgen eines EU-Beitrittes der Ukraine w\u00e4ren dramatisch.<\/p>\n<p><strong>Soldaten der EU-Staaten m\u00fcssten in der Ukraine k\u00e4mpfen und sterben<\/strong><\/p>\n<p>Die EU ist ein Milit\u00e4rb\u00fcndnis. Das wissen die wenigsten, doch das ist seit dem Lissaboner Vertrag von 2009 der Fall. Nach Artikel 42 Absatz 7 des Lissabon-Vertrages m\u00fcssen Mitgliedstaaten angegriffenen EU-L\u00e4ndern \u201ealle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterst\u00fctzung\u201c leisten.[6] Damit geht die Verpflichtung zu einer umfassenden Kriegsbeteiligung in der EU sogar noch weiter als in der NATO. In der NATO verlangt ein \u201eB\u00fcndnisfall\u201c nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrages von Mitgliedstaaten lediglich, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, \u201edie sie f\u00fcr erforderlich\u201c erachten.[7] \u201eErforderlich erachten\u201c ist eine weiche Formulierung, die den einzelnen Staaten alles offenl\u00e4sst. Da ist der Lissabon-Vertrag deutlicher.<\/p>\n<p>Alle EU-Staaten w\u00e4ren nach einem EU-Beitritt der Ukraine also verpflichtet, Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Denn sie m\u00fcssten alle \u201ein ihrer Macht stehende Unterst\u00fctzung\u201c leisten. Dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch das eigene Milit\u00e4r. Damit w\u00fcrden Deutschland und alle anderen EU-Staaten in einen offenen Krieg mit der Atommacht Russland eintreten.<\/p>\n<p>In einem nicht erkl\u00e4rten Krieg gegen Russland sind die EU-Staaten nat\u00fcrlich schon jetzt, in dem sie das ukrainische Milit\u00e4r vollst\u00e4ndig finanzieren, ausr\u00fcsten, ausbilden, mit Satellitendaten versorgen, insgeheim Eins\u00e4tze mitorganisieren und Kriegsziele definieren. Die EU ist Mitt\u00e4ter, l\u00e4sst aber die Ukrainer k\u00e4mpfen und sterben. Das ginge nach einem EU-Beitritt der Ukraine nicht mehr, dann m\u00fcssten die Friedh\u00f6fe auch in Deutschland erweitert werden.<\/p>\n<p>Laut dem Lissabon-Vertrag k\u00f6nnte man solche Milit\u00e4reins\u00e4tze vermeiden, wenn die EU feststellt, dass die Ukraine nicht ein Opfer war, sondern selbst die souver\u00e4nen Donbass-Regionen angegriffen hat und damit der Kriegseintritt Russlands eine v\u00f6lkerrechtskonforme Hilfe bei der Selbstverteidigung der Donbass-Regionen nach Art. 51 und UNO-Charta war. Eine solche Einsch\u00e4tzung ist aber f\u00fcr die EU-Regierungen zu viel verlangt, da sie \u00fcber Jahre das Gegenteil behauptet haben, um ihre starke Beteiligung am Krieg gegen Russland zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Bei einem Sterben der eigenen Soldaten w\u00fcrde aber die Stimmung in der Gesellschaft kippen. Deshalb ist es sehr unwahrscheinlich, dass es einen EU-Beitritt der Ukraine vor Kriegsende geben wird.<\/p>\n<p><strong>Milliarden-Fass ohne Boden<\/strong><\/p>\n<p>Die finanziellen Auswirkungen eines EU-Beitritts der Ukraine w\u00e4ren frappierend und w\u00fcrden den EU-Haushalt weitgehend absorbieren. In der EU gibt es zehn Nettozahler, Deutschland mit 17 Mrd., Frankreich mit 9 Mrd. und Italien mit 4,5 Mrd., und 17 Nettoempf\u00e4nger. Polen erh\u00e4lt jedes Jahr etwa 8 Mrd., Rum\u00e4nien 6 Mrd. und Ungarn 4,6 Mrd. Euro von der EU.[8] Die bisherigen Nettoempf\u00e4nger w\u00fcrden nach einem EU-Beitritt der Ukraine fast nichts mehr bekommen, denn die Milliarden m\u00fcssten in die Ukraine flie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eIn einer Studie des EU-Rates werden die Kosten f\u00fcr einen EU-Beitritt der Ukraine auf 186 Milliarden Euro beziffert\u201c, schreibt die BSW in ihrem Antrag. \u201eDies w\u00fcrde die Finanzkraft der EU bei weitem \u00fcberfordern und bei einer erforderlichen Gegenfinanzierung zu gravierenden sozialen Einschnitten in der EU sowie in Deutschland infolge entsprechender K\u00fcrzungen f\u00fchren oder durch massive Steuererh\u00f6hungen ausgeglichen werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Die Ukraine w\u00fcrde fortw\u00e4hrend viele Milliarden verschlingen. Denn die wirtschaftlichen Zukunftsaussichten der Ukraine sind schlecht. Es ist ein zerfallender Staat. Zum Zeitpunkt der Gr\u00fcndung 1991 hatte die Ukraine ca. 52 Millionen Einwohner. Seither schrumpfte die Bev\u00f6lkerung durch Auswanderung und geringe Geburtenrate. Nach dem Beginn des Donbass-Krieges 2014 flohen Millionen und seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs in 2022 fl\u00fcchteten weitere acht Millionen Ukrainer ins Ausland, davon etwa ein Drittel nach Russland, das von vielen Ukrainern eben nicht als Feind, sondern als Freund angesehen wird. Das Gebiet der alten Ukraine ist damit auf unter 30 Millionen Menschen entv\u00f6lkert.[9] Davon muss man noch etwa acht Millionen Bewohner der vier Regionen der Ostukraine abziehen, die im September 2022 durch Referenden nach Russland \u00fcbergetreten sind. Damit fehlen schlichtweg Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr einen wirtschaftlichen Aufbau der Ukraine nach Kriegsende.<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass der Krieg die arbeitsf\u00e4hige Bev\u00f6lkerung verschlingt. Die Soldaten-Friedh\u00f6fe wachsen in der Ukraine schnell. Vieles deutet darauf hin, dass bis zu einer Million ukrainische Soldaten an der Front starben oder verkr\u00fcppelt wurden.[10] Die echten Zahlen werden der \u00d6ffentlichkeit verschwiegen.<\/p>\n<p>Die konservative britische Zeitung \u201eThe Spektator\u201c ver\u00f6ffentlichte am 18. Juli 2025 eine n\u00fcchterne Analyse. Die Ukraine stehe vor einer kritischen milit\u00e4rischen, politischen und sozialen Krise, die das Land von innen heraus zu zerst\u00f6ren drohe. 70 Prozent der Ukrainer glauben, ihre F\u00fchrung nutzt den Krieg zur pers\u00f6nlichen Bereicherung. Die Korruption untergrabe die Moral. 40 Prozent der erwerbsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung h\u00e4tten das Land verlassen. Die Inflation sei ungebremst. Neun Millionen leben unter der Armutsgrenze.[11]<\/p>\n<p>Auch die internationale Finanzwirtschaft sch\u00e4tzt die Zukunft der Ukraine inzwischen d\u00fcster ein. Der weltgr\u00f6\u00dfte Verm\u00f6gensverwalter Blackrock wollte Milliarden bei internationalen Investoren f\u00fcr einen Ukraine-Wiederaufbaufonds sammeln. Doch \u201emangels Interesses\u201c schloss Blackrock den Fonds im Juli 2025 wieder, berichtete die Berliner Zeitung.[12] Die Weltbank sch\u00e4tzte die Gesamtkosten f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg sogar auf mehr als 500 Milliarden US-Dollar. Woher soll das Geld kommen?<\/p>\n<p>Schon jetzt wird die Ukraine weitgehend durch Auslandsgelder finanziert. Der Kiewer Staatshaushalt 2023 sah Steuereinnahmen von etwa 30 Mrd. Euro vor. Die Ausgaben waren mit 60 Mrd. doppelt so hoch.[13] Von den EU-Staaten flossen von 2022 bis 2024 etwa 100 Milliarden in die Ukraine.[14] Das hei\u00dft, etwa die H\u00e4lfte der ukrainischen Staatsausgaben wurden von den EU-Staaten finanziert! Die Ukraine h\u00e4ngt vollst\u00e4ndig am Tropf der EU und ist selbst nicht lebensf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Eines ist sicher: Nach einem EU-Beitritt w\u00fcrde die Ukraine weiterhin \u00fcber lange Zeit solche Summen verschlingen zulasten der anderen EU-Mitglieder.<\/p>\n<p>Um den Aufbau der ostukrainischen Regionen, die zu Russland \u00fcbergetreten sind, k\u00fcmmert sich Russland. Sehr beeindruckend ist zum Beispiel der schnelle Wiederaufbau der im Krieg stark zerst\u00f6rten Hafenstadt Mariupol. Russland hat sich sehr ambitionierte Aufbauziele gesetzt und kann das finanzieren, denn Russland hatte im Jahr 2024 mit nur 20,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts die niedrigste Staatsverschuldung der wichtigsten Industrie- und Schwellenl\u00e4nder.[15]<\/p>\n<p><strong>Billiglohnland w\u00fcrde Existenzen in der EU vernichten<\/strong><\/p>\n<p>Ein befreundeter Biolandwirt erz\u00e4hlte mir letztes Jahr von seinen existentiellen Sorgen. Er sah seinen Betrieb gef\u00e4hrdet, der Absatz war eingebrochen, billige ukrainische Waren h\u00e4tten den Markt in seinem Segment \u00fcberschwemmt. Es ist zu bef\u00fcrchten, dass man nach einem EU-Beitritt der Ukraine und einer Zollunion vieler solcher Geschichten h\u00f6rt.<\/p>\n<p>Um dieses Problem zu verstehen, muss man wissen, dass die Ukraine das Armenhaus Europas ist. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf betrug 2023 etwa 5.000 Dollar pro Jahr, in Deutschland war es \u00fcber 50.000 Dollar, also das Zehnfache.[16] Das ist der Durchschnitt, ein Gro\u00dfteil der Ukrainer lebt von weniger als 100 Dollar pro Monat. Wenn die Ukraine der EU beitritt, w\u00fcrden diese Einkommensunterschiede ungefiltert aufeinanderprallen. In der Ukraine haben Agrarkonzerne weite Teile der fruchtbaren Ackerfl\u00e4chen aufgekauft, die Arbeitskr\u00e4fte sind billig und Exporte in die EU deshalb lukrativ. Genau das w\u00fcrde vielen Bauern und Unternehmen in EU-Staaten, die die zehnfachen Lohnkosten tragen m\u00fcssen, die Existenz kosten. Wer einen EU-Beitritt der Ukraine fordert, will de facto eine Zerst\u00f6rung der eigenen Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Ein gemeinsamer Wirtschafts- und Zollraum braucht Verh\u00e4ltnisse, die einigerma\u00dfen zusammenpassen. Der Abstand zwischen EU und Ukraine ist zu gro\u00df. Die Einkommen in der Ukraine liegen auf dem Niveau von El Salvador oder Namibia. In Bulgarien, dem \u00e4rmsten Land innerhalb der EU, betrug das Bruttosozialprodukt pro Kopf 2023 etwa 15.000 Dollar, das ist immer noch das Dreifache zur Ukraine. Eine Schleuse sollte man erst dann \u00f6ffnen, wenn der Wasserstand ausgeglichen ist.<\/p>\n<p>Wegen dieser gro\u00dfen Kluft ist auch der Ukraine von einem EU-Beitritt abzuraten. Trotz der geringen Einkommen kann man in der Ukraine ausk\u00f6mmlich leben, da viele Preise niedriger sind als in der EU. Die Erfahrung zeigt aber, dass L\u00e4nder mit niedrigerem Preisniveau, die der EU beitraten, eine Angleichung an das h\u00f6here Preisniveau der bestehenden Mitgliedstaaten erfuhren. Alles wird teurer, die Einkommen wachsen aber nicht so schnell, die Menschen haben weniger und verarmen und verelenden. So w\u00fcrde es auch der Ukraine gehen.<\/p>\n<p>Ein EU-Beitritt der Ukraine w\u00fcrde also die EU-Staaten verpflichten, eigene Soldaten in die Ukraine an die Front zu schicken und in einen offenen Krieg mit Russland einzutreten mit allen furchtbaren Folgen. Es w\u00e4re auch ein wirtschaftliches Desaster. Die immensen Kosten einer EU-Integration der Ukraine w\u00fcrden den EU-Haushalt verschlingen, f\u00fcr die bisherigen Nettoempf\u00e4nger-Staaten bliebe nichts mehr \u00fcbrig. Durch die Entv\u00f6lkerung der Ukraine ist ein wirtschaftlicher Aufbau des Landes mangels Arbeitskr\u00e4fte schwer m\u00f6glich, das Land wird lange am Tropf der EU h\u00e4ngen. Die Einkommenskluft um das Zehnfache zwischen der Ukraine und Deutschland w\u00fcrde bei einer Zollunion viele landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen in den Ruin treiben. Andererseits w\u00fcrden in der Ukraine durch die Preisanpassung an die EU gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung verarmen. Der Widerstand Ungarns gegen einen EU-Beitritt der Ukraine ist sehr vern\u00fcnftig.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Thomas Mayer ist B\u00fcrgerrechtler, Meditationslehrer und Autor (www.thomasmayer.org). In seinem Buch \u201eWahrheitssuche im Ukraine-Krieg \u2013 Um was es wirklich geht\u201c hat er die Hintergr\u00fcnde des Ukraine-Krieges umfassend dargestellt, auch die Mitschuld der Ukraine und der NATO. 600 Seiten, Euro 28,-, ISBN 978-3-89060-863-1. Infos zum Buch: <a href=\"https:\/\/kurzelinks.de\/h10a\">https:\/\/kurzelinks.de\/h10a<\/a><\/p>\n<p>Das Buch gibt es jetzt auch als H\u00f6rbuch von Enno Schmidt gesprochen. Es geht \u00fcber 20 Stunden. Bei artus audio bekommt man das ganze H\u00f6rbuch f\u00fcr 10,- Euro mit dem Gutscheincode \u201eWIUK2025\u201c: www.artus-kreativschmiede.ch\/shop.<\/p>\n<p>Gratiskapitel kann man hier anh\u00f6ren: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@artusaudio\">https:\/\/www.youtube.com\/@artusaudio<\/a><\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/www.sudd.ch\/event.php?lang=de&amp;id=hu012025\">https:\/\/www.sudd.ch\/event.php?lang=de&amp;id=hu012025<\/a>, Artikel zum Verlauf der Volksbefragung findet man hier: <a href=\"https:\/\/abouthungary.hu\/tags\/voks-2025\">https:\/\/abouthungary.hu\/tags\/voks-2025<\/a><\/p>\n<p>[2] <a href=\"https:\/\/kormany.hu\/hirek\/a-voks-2025-szavazok-95-szazaleka-elutasitotta-ukrajna-csatlakozasat\">https:\/\/kormany.hu\/hirek\/a-voks-2025-szavazok-95-szazaleka-elutasitotta-ukrajna-csatlakozasat<\/a><\/p>\n<p>[3] <a href=\"https:\/\/abouthungary.hu\/blog\/while-tisza-claimed-to-speak-for-hungary-voks-2025-listens\">https:\/\/abouthungary.hu\/blog\/while-tisza-claimed-to-speak-for-hungary-voks-2025-listens<\/a><\/p>\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/kurzmeldungen-1007460\">https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/kurzmeldungen-1007460<\/a><\/p>\n<p>[5] <a href=\"https:\/\/dip.bundestag.de\/vorgang\/keine-er%C3%B6ffnung-von-eu-beitrittsverhandlungen-mit-der-ukraine\/312613?f.wahlperiode=20&amp;f.herausgeber_dokumentart=Bundestag-Drucksache&amp;f.vorgangstyp_p=01Antr%C3%A4ge&amp;start=275&amp;rows=25&amp;pos=276&amp;ctx=a\">https:\/\/dip.bundestag.de\/vorgang\/keine-er%C3%B6ffnung-von-eu-beitrittsverhandlungen-mit-der-ukraine\/312613?f.wahlperiode=20&amp;f.herausgeber_dokumentart=Bundestag-Drucksache&amp;f.vorgangstyp_p=01Antr%C3%A4ge&amp;start=275&amp;rows=25&amp;pos=276&amp;ctx=a<\/a><\/p>\n<p>[6] <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/EUV\/42.html\">https:\/\/dejure.org\/gesetze\/EUV\/42.html<\/a><\/p>\n<p>[7] <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/cps\/en\/natohq\/official_texts_17120.htm?selectedLocale=de\">https:\/\/www.nato.int\/cps\/en\/natohq\/official_texts_17120.htm?selectedLocale=de<\/a><\/p>\n<p>[8] <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/zahlen-und-fakten\/europa\/70580\/nettozahler-und-nettoempfaenger-in-der-eu\/\">https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/zahlen-und-fakten\/europa\/70580\/nettozahler-und-nettoempfaenger-in-der-eu\/<\/a><\/p>\n<p>[9] Thomas Mayer, Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg, S. 47 f.<\/p>\n<p>[10] Hier zwei Quellen zu den ukrainischen Toten, Vermissten und Verletzten, die tats\u00e4chliche Anzahl ist h\u00f6her, weshalb von bis zu einer Million Toten und Verletzten ausgegangen werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ualosses.org\/en\/soldiers\/\">https:\/\/ualosses.org\/en\/soldiers\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/ukraine-volodymyr-zelenskyy-announces-its-total-military-casualties-first-time\/\">https:\/\/www.politico.eu\/article\/ukraine-volodymyr-zelenskyy-announces-its-total-military-casualties-first-time\/<\/a><\/p>\n<p>[11] https:\/\/www.spectator.co.uk\/article\/ukrainians-have-lost-faith-in-zelensky\/<\/p>\n<p>[12] https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/schock-vor-ukraine-wiederaufbaukonferenz-blackrock-stoppt-investorensuche-li.2338954<\/p>\n<p>[13] Thomas Mayer, Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg, S. 460 f.<\/p>\n<p>[14] <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1303434\/umfrage\/bilaterale-unterstuetzung-fuer-die-ukraine-im-ukraine-krieg\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1303434\/umfrage\/bilaterale-unterstuetzung-fuer-die-ukraine-im-ukraine-krieg\/<\/a><\/p>\n<p>[15] <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/37070\/umfrage\/bruttostaatsverschuldung-ausgewaehlter-laender-in-anteil-am-bruttoinlandsprodukt\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/37070\/umfrage\/bruttostaatsverschuldung-ausgewaehlter-laender-in-anteil-am-bruttoinlandsprodukt\/<\/a><\/p>\n<p>[16] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttonationaleinkommen_pro_Kopf#cite_note-2\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttonationaleinkommen_pro_Kopf#cite_note-2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; 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