{"id":11440,"date":"2026-02-26T20:28:26","date_gmt":"2026-02-26T19:28:26","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=11440"},"modified":"2026-03-02T14:31:46","modified_gmt":"2026-03-02T13:31:46","slug":"warum-der-iran-dem-krieg-nicht-entgehen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/warum-der-iran-dem-krieg-nicht-entgehen-kann\/","title":{"rendered":"Warum der Iran dem Krieg nicht entgehen kann"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Montag, dem 24. Februar 2026, landeten zw\u00f6lf F-22 Raptor Kampfjets auf der Ovda Air Base in der Negev-W\u00fcste, s\u00fcdlich von Tel Aviv. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass die USA offensive Kampfflugzeuge direkt auf israelischem Boden stationierten. Keine Pressekonferenz. Keine offizielle Erkl\u00e4rung. Die Information sickerte durch Open-Source-Flugverfolgung durch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zwei Tage zuvor hatte ein Dutzend KC-135 Stratotanker &#8211; Luftbetankungsflugzeuge der US Air Force &#8211; auf Ben Gurion International Airport geparkt. Auch hier: keine Ank\u00fcndigung. Auch hier: kein Kommentar.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wer wei\u00df, wof\u00fcr Tankflugzeuge sind, versteht die Botschaft sofort.<\/strong><\/p>\n<p><em>Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/\">Michael Hollister<\/a><\/em><\/p>\n<p>Tankflugzeuge sind keine Verteidigungswaffe. Sie sind die logistische Voraussetzung f\u00fcr Langstreckenangriffe. Ein F-22 kann von Israel nach Fordow &#8211; der in einen Berg gegrabenen iranischen Urananreicherungsanlage &#8211; und zur\u00fcck nicht fliegen, ohne unterwegs nachzutanken. Die Strecke betr\u00e4gt knapp 1.800 Kilometer. Die Tanker in Tel Aviv bedeuten: Die Angriffsradien wurden berechnet. Die Versorgungskette ist gelegt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend diese Flugzeuge parken, verhandeln Unterh\u00e4ndler in Genf. Am 26. Februar treffen sich der amerikanische Sondergesandte Steve Witkoff und der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghchi zur dritten Runde der Atomgespr\u00e4che. Beide Seiten beschreiben die Gespr\u00e4che als \u201ckonstruktiv\u201d. Die USA haben gleichzeitig die gr\u00f6\u00dfte Angriffsflotte im Nahen Osten seit dem Irak-Krieg 2003 zusammengezogen.<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch. Das ist Methode.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Die Flotte &#8211; Was da steht und was es bedeutet<\/h3>\n<p>Um zu verstehen, worum es geht, muss man verstehen, was die USA gerade im persischen Raum und im \u00f6stlichen Mittelmeer konzentriert haben. Nicht als Aufz\u00e4hlung von Waffensystemen, sondern als das, was es ist: eine Angriffsarchitektur.<\/p>\n<p><strong>USS Abraham Lincoln (CVN-72)<\/strong> &#8211; seit dem 26. Januar in der US Central Command Area of Responsibility. Ein Flugzeugtr\u00e4ger der Nimitz-Klasse: 333 Meter lang, nuklearbetrieben, mit bis zu 90 Flugzeugen an Bord. An Bord des Lincoln sind F-35C Lightning II &#8211; Stealth-Kampfjets der f\u00fcnften Generation, die auf feindlichen Radarschirmen nicht erscheinen &#8211; sowie F\/A-18E\/F Super Hornets als Hauptangriffskraft, EA-18G Growler f\u00fcr elektronische Kriegsf\u00fchrung, also das gezielte Ausschalten gegnerischer Radar- und Kommunikationssysteme, und E-2D Advanced Hawkeyes zur Luftraum\u00fcberwachung und Gefechtslenkung.<\/p>\n<p>Den Tr\u00e4ger begleiten drei Arleigh-Burke-Klasse Lenkwaffenzerst\u00f6rer: USS Frank E. Petersen Jr., USS Spruance und USS Michael Murphy. An diesem Punkt verlohnt es sich, innezuhalten, weil die meisten Leser von einem Arleigh-Burke-Zerst\u00f6rer noch nichts Konkretes vor Augen haben werden.<\/p>\n<p>Ein Arleigh-Burke ist kein Begleitschiff in dem Sinne, dass es den Tr\u00e4ger besch\u00fctzt und ansonsten wenig zu sagen hat. Es ist ein vollst\u00e4ndiges Angriffs- und Abwehrsystem aus einem Guss. 155 Meter lang, mit dem Aegis-Kampfsystem ausgestattet: Eine Elektronikplattform, die gleichzeitig bis zu 100 Luft- und Seeziele verfolgen und bek\u00e4mpfen kann. Im Rumpf sitzen bis zu 90 Raketenstarter in vertikalen Silos. Diese Starter k\u00f6nnen entweder SM-3-Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen laden &#8211; oder Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper.<\/p>\n<p>Der Tomahawk hat eine Reichweite von 1.700 Kilometern, eine Einschlagsgenauigkeit von unter zehn Metern, und er fliegt so niedrig, dass konventionelle Luftabwehrsysteme ihn kaum erfassen. Drei Arleigh-Burke-Zerst\u00f6rer bedeuten theoretisch bis zu 270 solcher Marschflugk\u00f6rper &#8211; allein in dieser Gruppe, allein f\u00fcr diese drei Schiffe, abgesehen vom Tr\u00e4ger selbst, abgesehen von den Flugzeugen, abgesehen von dem, was noch kommt.<\/p>\n<p>Was noch kommt, ist die <strong>USS Gerald R. Ford (CVN-78)<\/strong>: Am 20. Februar hat das modernste Kriegsschiff der Welt die Stra\u00dfe von Gibraltar passiert und ist ins Mittelmeer eingelaufen. Am 23. Februar war es in Souda Bay auf Kreta. Von Kreta bis zur israelischen K\u00fcste ist es ein Tagesmarsch.<\/p>\n<p>Die Ford-Klasse ist nochmals eine Stufe \u00fcber der Nimitz-Klasse. Sie kann eine h\u00f6here Sortierrate aufrechterhalten &#8211; mehr Flugzeuge pro Stunde starten und landen &#8211; mit einer kleineren Besatzung und gr\u00f6\u00dferer Automatisierung. Auch die Ford kommt mit ihrer eigenen Kampfgruppe: Lenkwaffenkreuzer, weitere Arleigh-Burke-Zerst\u00f6rer, Versorgungsschiffe, und fast mit Sicherheit mindestens ein nukleares Angriffs-U-Boot, dessen Identit\u00e4t aus Gr\u00fcnden der Operationssicherheit nicht best\u00e4tigt wird.<\/p>\n<p>Zwei Tr\u00e4gergruppen, gemeinsam operierend in CENTCOM &#8211; das ist die erste Doppeltr\u00e4ger-Konstellation in diesem Operationsgebiet seit den ersten Wochen des Irak-Krieges im M\u00e4rz 2003.<\/p>\n<p><strong>Dazu die Luftkr\u00e4fte an Land:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Muwaffaq Salti Air Base in Jordanien:<\/strong> Satellitenbild vom 20. Februar zeigt jeden sichtbaren Parkplatz belegt. F-15E Strike Eagles, verlegt von RAF Lakenheath in England, stehen dicht an dicht. Die F-15E ist der beste Jagdbomber der US Air Force f\u00fcr konventionelle Langstreckenpr\u00e4zisionsschl\u00e4ge &#8211; und sie kann Bunker-breaker tragen, also Bomben, die f\u00fcr das Durchdringen verst\u00e4rkter Betonkonstruktionen konzipiert wurden. Genau die Art von Bomben, die man braucht, wenn man eine Anlage treffen will, die in einen Berg gebaut wurde.<\/p>\n<p><strong>Ovda Air Base, Negev:<\/strong> 12 F-22 Raptors, wie beschrieben, zum ersten Mal direkt in Israel stationiert. Der F-22 ist prim\u00e4r kein Bomber. Er ist ein Luft\u00fcberlegenheitsj\u00e4ger und &#8211; entscheidend in diesem Kontext &#8211; ein SEAD-Spezialist: Suppression of Enemy Air Defenses. Das ist der milit\u00e4rische Fachausdruck f\u00fcr \u201cfeindliche Luftabwehr ausschalten\u201d. Bevor Bomber angreifen k\u00f6nnen, m\u00fcssen F-22 sicherstellen, dass iranische Boden-Luft-Raketen blind oder ausgeschaltet sind. Das ist die erste Welle in jedem modernen Luftangriff. Die Raptors sind die erste Welle.<\/p>\n<p><strong>Lajes Field auf den Azoren<\/strong> &#8211; Zwischenstopp f\u00fcr Flugzeuge auf dem Weg aus den USA Richtung Nahost: Am 18. und 19. Februar der gr\u00f6\u00dfte je dokumentierte US-Aufmarsch dort: mindestens elf KC-46 Pegasus Tankflugzeuge, zw\u00f6lf F-16 Kampfjets, ein C-17 Transportflugzeug, rund 400 US-Personal. Das sind die Verst\u00e4rkungswellen, die gerade anlaufen.<\/p>\n<p><strong>E-3C AWACS Luftraum\u00fcberwachungsflugzeuge<\/strong> wurden von Al Udeid Air Base in Katar auf die Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien verlegt. Das Detail ist wichtig: Al Udeid liegt direkt am persischen Golf &#8211; im direkten Angriffsbereich iranischer Raketen. Die Verlegung nach Prince Sultan, weiter von der Grenze, zeigt, dass das US-Milit\u00e4r seine wertvollsten Aufkl\u00e4rungsassets aus dem Erstschlag-Radius herauszieht. Man r\u00e4umt die Flanke frei.<\/p>\n<p>Ein nuklear-angetriebenes Angriffs-U-Boot begleitet die Lincoln-Gruppe. Weitere werden die Ford-Gruppe eskortieren. Virginia-Klasse oder Los-Angeles-Klasse &#8211; die Identit\u00e4t bleibt geheim, die Pr\u00e4senz gilt als sicher. Jedes dieser Boote kann Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper aus getauchter Position abfeuern. Keine Radarerfassung m\u00f6glich. Keine Vorwarnung.<\/p>\n<p>Das Gesamtbild: Zwei Tr\u00e4gerkampfgruppen. Mindestens sechs Arleigh-Burke-Zerst\u00f6rer mit mehreren hundert Tomahawks. Stealth-Kampfjets f\u00fcr die erste Angriffswelle. F-22 f\u00fcr die Luftabwehr-Suppression. F-15E f\u00fcr schwere Bombenangriffe. Luftbetankung in Israel gelegt. Elektronische Kriegsf\u00fchrung eingebettet. Luftraum\u00fcberwachung aktiv.<\/p>\n<p>Das ist keine Drohgeb\u00e4rde. Das ist eine Angriffsarchitektur in der Aufbauphase.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Verhandeln und aufr\u00fcsten &#8211; Eine bekannte Choreografie<\/h3>\n<p>Steve Witkoff sagte am Samstag, dem 21. Februar 2026, in einem Fox News-Interview folgendes: Trump sei neugierig darauf, warum der Iran noch nicht kapituliert habe. \u201cHe\u2019s curious as to why they haven\u2019t&#8230; I don\u2019t want to use the word \u2018capitulated\u2019, but why they haven\u2019t capitulated.\u201d Witkoff sagte das als Beschreibung der pr\u00e4sidentiellen Gem\u00fctslage. Es war kein Versprecher.<\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter, am 23. Februar, best\u00e4tigte Oman die dritte Gespr\u00e4chsrunde f\u00fcr den 26. Februar in Genf. Witkoff und Araghchi. Dieselben M\u00e4nner, die sich bereits im April 2025 zum ersten Mal getroffen haben.<\/p>\n<p>Um das einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf das, was zwischen dem ersten Treffen und heute passiert ist.<\/p>\n<p>April bis Juni 2025: F\u00fcnf Verhandlungsrunden in Oman und Rom. Iran signalisierte Kompromissbereitschaft beim Nuklearthema. Gespr\u00e4che wurden als \u201ckonstruktiv\u201d beschrieben. Am 12. Juni 2025 stellte die IAEA Iran in Noncompliance &#8211; Nichterf\u00fcllung der nuklearen Verpflichtungen. Wenige Tage sp\u00e4ter bombardierten US-Streitkr\u00e4fte gemeinsam mit Israel die iranischen Nuklearanlagen in Fordow, Natanz und Isfahan. W\u00e4hrend verhandelt wurde, fielen Bomben.<\/p>\n<p>Jetzt, Februar 2026: Gespr\u00e4che laufen wieder. Die Flotte baut sich auf.<\/p>\n<p>Das ist kein Zufall und kein Widerspruch. Wer die Geschichte amerikanischer Milit\u00e4rinterventionen der letzten drei\u00dfig Jahre kennt, erkennt das Muster: Verhandlungen laufen, bis sie f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt werden &#8211; oder bis sie f\u00fcr abgeschlossen erkl\u00e4rt werden auf eine Weise, die der Gegenseite keine Wahl l\u00e4sst. Parallel dazu werden Truppen positioniert, Logistik gelegt, politischer Konsens innerhalb der Allianz aufgebaut. Der Milit\u00e4raufbau l\u00e4uft nicht wegen der Verhandlungen &#8211; er l\u00e4uft unabh\u00e4ngig davon.<\/p>\n<p>Man muss weiter zur\u00fcckgehen, um das Muster vollst\u00e4ndig zu verstehen. 2015 wurde das JCPOA unterzeichnet &#8211; das Atomabkommen zwischen Iran, den f\u00fcnf UN-Vetom\u00e4chten und Deutschland. Iran akzeptierte intensive Kontrollen durch die IAEA. Iran reduzierte seinen Urananreicherungsgrad auf 3,67 Prozent. Iran lie\u00df Inspektoren in Anlagen, die zuvor geschlossen waren. Die IAEA best\u00e4tigte in jedem nachfolgenden Bericht: Iran h\u00e4lt sich an das Abkommen. Bis 2018.<\/p>\n<p>Im Mai 2018 k\u00fcndigte die Trump-Administration &#8211; in seiner ersten Amtszeit &#8211; das JCPOA einseitig auf. Begr\u00fcndung: Es sei der \u201cschlechteste Deal aller Zeiten\u201d. Nicht weil Iran ihn gebrochen hatte. Nicht weil die IAEA Verst\u00f6\u00dfe festgestellt hatte. Sondern weil Washington beschlossen hatte, die Vereinbarung nicht mehr zu wollen. Iran war regelkonform und verlor trotzdem das Abkommen.<\/p>\n<p>Die Lektion, die Teheran daraus zog: Vertr\u00e4ge mit Washington sch\u00fctzen nicht. Washington k\u00fcndigt, wenn es opportun erscheint. Dieses Wissen pr\u00e4gt die aktuelle Haltung des Iran in den Genfer Gespr\u00e4chen &#8211; und sie ist rational.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Warum der Iran nicht kapitulieren kann<\/h3>\n<p>Witkoffs Wort &#8211; \u201ckapituliert\u201d &#8211; ist pr\u00e4ziser als es klingen mag. Es beschreibt exakt das, was die USA fordern.<\/p>\n<p>Die amerikanischen Forderungen f\u00fcr einen Abschluss der Verhandlungen lauten, in ihrer Gesamtheit: vollst\u00e4ndiger Stopp der Urananreicherung, Aufl\u00f6sung des Raketenprogramms, Ende der Finanzierung und Unterst\u00fctzung regionaler Proxy-Gruppen. Jeder dieser drei Punkte ist f\u00fcr Iran nicht nur politisch schwierig zu erf\u00fcllen. Jeder dieser drei Punkte ist strukturell existenzbedrohend.<\/p>\n<p>Um das zu verstehen, muss man wissen, was Irans Milit\u00e4rstrategie ist &#8211; und warum sie so ist, wie sie ist. Das habe ich in meinen Artikeln \u201c<a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/18\/iran-drohnen-gegen-hegemonie-teil-4\/\" rel=\"\">Drohnen gegen Hegemonie<\/a>\u201c (Teil 4) und \u201c<a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/15\/die-achse-des-widerstands-teil-3\/\" rel=\"\">Die Achse des Widerstands<\/a>\u201c (Teil 3) dieser Serie ausf\u00fchrlich analysiert. Hier die Kurzfassung f\u00fcr diesen Kontext:<\/p>\n<p>Iran hat keine konventionelle Luftwaffe. Die iranische Luftwaffe fliegt F-14 Tomcat aus den 1970er Jahren und F-4 Phantom aus der Vietnamkrieg-\u00c4ra. Das Durchschnittsalter der Flotte liegt \u00fcber vierzig Jahre. Gegen F-22 und F-35 w\u00e4re sie in Stunden Geschichte. Das ist keine Einsch\u00e4tzung &#8211; das ist physikalische Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Iran kann keine Luft\u00fcberlegenheit erringen. Das ist der Ausgangspunkt. Alles andere folgt daraus.<\/p>\n<p>Was Iran stattdessen entwickelt hat, ist eine asymmetrische Abschreckungsstrategie. Raketen und Drohnen, billig genug f\u00fcr Massenproduktion, pr\u00e4zise genug f\u00fcr strategische Ziele, zahlreich genug, um selbst die beste Luftabwehr zu \u00fcberfordern. Eine 20.000-Dollar-Drohne kann eine drei Millionen Dollar teure Abwehrrakete erzwingen &#8211; oder durchkommen, wenn nicht genug Abwehrraketen vorhanden sind. Das ist die Kosten-Nutzen-Logik, auf die Iran seine gesamte Verteidigungsdoktrin gebaut hat.<\/p>\n<p>Diese Raketen und Drohnen sind nicht Beiwerk. Sie sind das Kernst\u00fcck der einzigen Abschreckung, die Iran hat. Fordert Washington die Aufl\u00f6sung dieses Programms, fordert Washington Irans milit\u00e4rische Wehrlosigkeit.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr die regionalen Proxy-Gruppen &#8211; das, was Iran als seine \u201cAchse des Widerstands\u201d bezeichnet: Hezbollah im Libanon, die Houthis im Jemen, irakische Schiitenmilizen, Hamas. Iran bezeichnet diese nicht als Angriffsinstrumente, sondern als vorgelagerte Verteidigungslinien. Die strategische Logik &#8211; \u201comgh-e estratezhik\u201d, strategische Tiefe &#8211; ist die direkte Konsequenz des Iran-Irak-Krieges der 1980er Jahre: Ein Krieg, den Iran allein k\u00e4mpfte, w\u00e4hrend die internationale Gemeinschaft Saddam Hussein unterst\u00fctzte. Die Lehre: Man bek\u00e4mpft Bedrohungen au\u00dferhalb der eigenen Grenzen, bevor sie die eigenen Grenzen erreichen.<\/p>\n<p>Dieses Netzwerk ist, wie ich in Teil 3 analysiert habe, seit Oktober 2023 schwer besch\u00e4digt. Hezbollah milit\u00e4risch dezimiert, Nasrallah tot, Assads Syrien gefallen, Hamas auf \u00dcberlebensmodus reduziert. Irans strategische Tiefe ist erodiert. Was Witkoff und Trump fordern, ist die formale Aufl\u00f6sung dessen, was davon noch \u00fcbrig ist.<\/p>\n<p>Eine Regierung, welche das unterzeichnet, hat seiner eigenen Bev\u00f6lkerung und seinen Revolutionsw\u00e4chtern zu erkl\u00e4ren, warum es das getan hat. Es hat der islamischen Welt\u00f6ffentlichkeit zu erkl\u00e4ren, warum es kapituliert hat. Es hat der eigenen Geschichte zu erkl\u00e4ren, warum es alles aufgibt, wof\u00fcr es in vierzig Jahren gearbeitet, geblutet und wirtschaftlich gelitten hat.<\/p>\n<p>Das ist keine politische Herausforderung. Das ist der Todessto\u00df f\u00fcr die politische F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Araghchi hat das in einem CBS-Interview direkt gesagt. Iran habe \u201csehr gute F\u00e4higkeiten bei Raketen\u201d und sei seit den US-israelischen Schl\u00e4gen im Juni 2025 \u201cin einer noch besseren Position\u201d als zuvor. Das ist keine Drohgeb\u00e4rde f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. Das ist die sachliche Beschreibung der einzigen Verhandlungsposition, welche die F\u00fchrung innenpolitisch vertreten kann.<\/p>\n<p>Es gibt eine ernsthafte Gegenthese, die man kennen muss. Ray Takeyh, Hasib J. Sabbagh Senior Fellow f\u00fcr Nahoststudien am Council on Foreign Relations und einer der profiliertesten westlichen Iran-Analysten, argumentiert in seiner Analyse vom 10. Februar 2026, dass Teheran trotz allem in Verhandlungen bleibt, weil es strukturell geschw\u00e4cht ist: Hamas weitgehend zerst\u00f6rt, Hisbollah dezimiert, Assads Syrien gefallen, Irans Luftabwehr von Israel 2025 durchdrungen. Aus dieser Position heraus, so Takeyh, machen Gespr\u00e4che f\u00fcr Iran strategisch Sinn &#8211; nicht als Kapitulation, sondern als Zeitgewinn und als Versuch, die internationale Gemeinschaft zu spalten. Das \u201eRegime\u201c verhandle, um nicht zu k\u00e4mpfen, solange die Bedingungen noch verhandelbar erscheinen.<\/p>\n<p>Diese Lesart ist nicht falsch. Sie erkl\u00e4rt jedoch nicht, warum Washington gleichzeitig zwei Tr\u00e4gerkampfgruppen in die Region verlegt, F-22 auf israelischem Boden stationiert und Tankflugzeuge positioniert &#8211; Ma\u00dfnahmen, die f\u00fcr reine Verhandlungsdiplomatie operativ \u00fcberdimensioniert sind. Takeyh selbst stellt fest, dass Iran \u201cwenig Zugest\u00e4ndnisse\u201d angeboten hat und die Gespr\u00e4che weitgehend zu Irans Bedingungen stattfinden. Das ist keine Beschreibung einer Seite, die sich auf ein Abkommen zubewegt. Das ist eine Beschreibung zweier Seiten, die auf Zeit spielen &#8211; mit unterschiedlichen Uhren.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Der strategische Kontext: Iran im Gro\u00dfen Spiel<\/h3>\n<p>Was in den westlichen Medien fast vollst\u00e4ndig fehlt, ist die Einordnung des Iran-Konflikts in Trumps globale Strategie. Wer versteht, wohin die Reise geht, versteht auch, warum Verhandlungen hier strukturell scheitern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In meinem Artikel \u201c<a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/01\/operation-pivot\/\" rel=\"\">Operation Pivot<\/a>\u201c habe ich Trumps au\u00dfenpolitische Doktrin anhand der National Security Strategy (November 2025) und der National Defense Strategy (Januar 2026) analysiert. Das Fazit in einem Satz: Trump will freie Hand gegen China, und daf\u00fcr muss er alle St\u00f6rfaktoren aus dem Weg r\u00e4umen.<\/p>\n<p>Die RAND Corporation warnte 2016 in ihrer Studie \u201cWar with China: Thinking Through the Unthinkable\u201d: Die USA haben acht bis zehn Jahre, um Chinas Aufstieg einzud\u00e4mmen. Danach wird China milit\u00e4risch, wirtschaftlich und technologisch so dominant sein, dass Eind\u00e4mmung unm\u00f6glich wird. 2016 plus zehn Jahre ist 2026. Dieses Jahr.<\/p>\n<p>Trumps NDS macht die Priorit\u00e4t unmissverst\u00e4ndlich: \u201cChina pacing challenge.\u201d Alles ordnet sich dem unter. Europa soll Russland selbst abwehren. \u201cEurope taking primary responsibility for its own conventional defense is the answer.\u201d Die USA haben Wichtigeres zu tun.<\/p>\n<p>In diesem Kontext war Venezuela der erste Schritt. Am 3. Januar 2026 bombardierten US-Kampfjets den Pr\u00e4sidentenpalast Miraflores in Caracas, Delta Force entf\u00fchrte Pr\u00e4sident Maduro, und Trump verk\u00fcndete, die USA w\u00fcrden Venezuela regieren und sein \u00d6l verkaufen. 303 Milliarden Barrel nachgewiesene \u00d6lreserven &#8211; die gr\u00f6\u00dften der Welt &#8211; 2.200 Kilometer von der US-K\u00fcste entfernt. Energiesicherung f\u00fcr das, was kommt.<\/p>\n<p>Der Iran ist Schritt zwei. Nicht prim\u00e4r wegen seiner Atomprogramm-Gef\u00e4hrlichkeit &#8211; sondern wegen seiner Rolle als potenzielle St\u00f6rgr\u00f6\u00dfe, w\u00e4hrend die USA im Pazifik gebunden sind. Ein Iran, der eine Taiwan-Krise nutzt, um Israel mit Raketen zu beschie\u00dfen? Das w\u00fcrde die USA zwingen, Kr\u00e4fte aus dem Pazifik abzuziehen. Das ist das strategische Dilemma. Also eliminiert Trump es jetzt.<\/p>\n<p>Panama wird folgen &#8211; Wiedererlangung des Kanals als Chokepoint gegen China. Dann die eigentliche Auseinandersetzung im Indopazifik.<\/p>\n<p>Das ist kein Geheimplan. Das steht in den Strategiedokumenten.<\/p>\n<p>Iran f\u00e4llt in diese Sequenz nicht weil er der gef\u00e4hrlichste Feind ist. Iran f\u00e4llt in diese Sequenz weil er im Weg steht, und weil das Zeitfenster sich schlie\u00dft.<\/p>\n<p>Es gibt noch einen weiteren Faktor, der in den westlichen Leitmedien kaum vorkommt. Die aktuellen Verhandlungen finden statt vor dem Hintergrund des iranischen Hormuz-Gambit: Am 17. Februar erkl\u00e4rte Teheran eine tempor\u00e4re Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe von Hormuz w\u00e4hrend der Genfer Gespr\u00e4che als Machtdemonstration. 21 Prozent des weltweit gehandelten \u00d6ls flie\u00dft durch diese 54 Kilometer breite Meerenge. Die Botschaft war: Wenn ihr uns angreift, schlie\u00dfen wir Hormuz. Dann explodiert der \u00d6lpreis. Dann kollabiert die Weltwirtschaft.<\/p>\n<p>Das war fr\u00fcher ein zuverl\u00e4ssiges Druckmittel. Es wird als Druckmittel schw\u00e4cher, seit die USA venezolanisches \u00d6l kontrollieren. Kurze Nachschubwege, keine Hormuz-Abh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Das Kalk\u00fcl ist nicht Ersatz, sondern Asymmetrie: Wenn Iran die Stra\u00dfe von Hormuz schlie\u00dft und die \u00d6lpreise explodieren, trifft der Schock China &#8211; das rund ein Viertel seines \u00d6lbedarfs \u00fcber venezolanische und iranische Lieferungen gedeckt hat &#8211; weitaus h\u00e4rter als die USA, die ihren Bedarf \u00fcber kurze Nachschubwege aus Venezuela sichern. Ein explodierender \u00d6lpreis schadet Trumps geopolitischem Hauptgegner. Er ist kein Kollateralschaden. Er ist ein Nebenprodukt, das man in Kauf nimmt &#8211; oder kalkuliert einpreist.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Die Mechanik des Angriffs<\/h3>\n<p>Was passiert, wenn die Verhandlungen in Genf scheitern &#8211; oder wenn Washington sie f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt?<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Aber die milit\u00e4rischen Positionen geben eine klare Richtung vor.<\/p>\n<p>Erste Welle: Die F-22 Raptors von Ovda schalten iranische Luftabwehrsysteme aus. Das ist ihre Kernaufgabe. SEAD &#8211; Suppression of Enemy Air Defenses. Gleichzeitig beginnen Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper von den Arleigh-Burke-Zerst\u00f6rern im arabischen Meer ihren Anflug auf vorab festgelegte Ziele. Flugzeit Tomahawk bei dieser Distanz: mehrere Stunden. Sie werden vor Beginn der Hauptwelle abgefeuert.<\/p>\n<p>Zweite Welle: F-35C von der Abraham Lincoln und F\/A-18E\/F f\u00fcr die Hauptziele. Fordow ist das schwierigste Ziel &#8211; tief in Granit gebaut, f\u00fcr konventionelle Bomben kaum erreichbar. Hierf\u00fcr braucht man entweder die GBU-57 Massive Ordnance Penetrator, eine 14-Tonnen-Bunkerbrecherbombe, die nur B-2 oder B-52 Bomber tragen k\u00f6nnen &#8211; oder wiederholte Treffer auf denselben Einschlagspunkt. Die Verlegung von Tankflugzeugen auf die Azoren und nach Israel ist auch im Kontext strategischer Bomber relevant: B-52 von Diego Garcia und B-2 vom Whiteman Air Force Base in Missouri ben\u00f6tigen Luftbetankung \u00fcber dem Nahen Osten.<\/p>\n<p>Irans m\u00f6gliche Gegenschl\u00e4ge &#8211; ballistische Raketen auf israelische St\u00e4dte, auf US-Basen in Jordanien und Saudi-Arabien, m\u00f6glicherweise Drohnenangriffe auf Flugzeugtr\u00e4ger im arabischen Meer &#8211; sind dokumentiert und antizipiert. Die Arleigh-Burke-Zerst\u00f6rer mit ihrem Aegis-System sind daf\u00fcr gebaut. Patriot-Batterien in Israel und den Golfstaaten sind daf\u00fcr gebaut. Kein System ist hundertprozentig. Aber die Angriffsseite rechnet damit, dass die Kosten tragbar sind.<\/p>\n<p>Was nicht berechnet werden kann, sind die sekund\u00e4ren Effekte: Irakische Schiitenmilizen, die US-Basen im Irak angreifen. Houthi-Raketen auf saudische \u00d6linfrastruktur. Eine Region im Vollbrand. Das sind die Risiken, die auch die optimistischsten Pentagon-Planer nicht ausblenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was bleibt vom Iran danach? Ein Land ohne funktionierende Nuklearanlagen, ohne Luftwaffe, ohne Raketenbasen, ohne F\u00fchrungsstruktur &#8211; falls die Kommandozentralen mitgetroffen werden. Eine Bev\u00f6lkerung von 85 Millionen Menschen. Eine Wirtschaft unter Sanktionen. Das Irak-Szenario von 2003, diesmal ohne Bodentruppen.<\/p>\n<p>Ob die iranische F\u00fchrung das \u00fcberlebt oder zusammenbricht, h\u00e4ngt von Faktoren ab, die keine externe Analyse vorhersagen kann. Was vorhersagbar ist: Die Iran, die danach existiert, wird f\u00fcr mindestens eine Generation kein milit\u00e4rischer Faktor sein. Das ist das Ziel.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Was die Schweigenden dabei verlieren<\/h3>\n<p>Es gibt eine Frage, die in der westlichen Berichterstattung systematisch ausgeblendet wird: Was verliert die internationale Gemeinschaft, wenn ein weiteres Land nach einer Muster-Choreografie aus Verhandlungen, Drohung und Bombardierung aus der strategischen Gleichung genommen wird?<\/p>\n<p>Das Muster ist bekannt. Afghanistan 2001. Irak 2003. Libyen 2011. Syrien ab 2012. Venezuela Januar 2026. Jetzt Iran. Die Begr\u00fcndungen wechseln &#8211; Terrorbek\u00e4mpfung, Massenvernichtungswaffen, humanit\u00e4re Intervention, Demokratief\u00f6rderung, Drogenbek\u00e4mpfung, Revolution\u00e4re Protektion. Die Struktur bleibt dieselbe: Verhandlungen laufen, Truppen werden positioniert, ein Ausl\u00f6ser wird gefunden oder konstruiert, Bombardierung folgt.<\/p>\n<p>Weder die NATO noch die EU haben zu diesem Aufmarsch eine kritische Stellungnahme ver\u00f6ffentlicht. Deutschland schweigt. Frankreich schweigt. Gro\u00dfbritannien, das Diego Garcia gerne f\u00fcr einen Iran-Angriff bereitstellen soll &#8211; wof\u00fcr Trump ausdr\u00fccklich geworben hat, und was London bisher formal ablehnt &#8211; schweigt weitgehend.<\/p>\n<p>Das Schweigen hat Gr\u00fcnde. Wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten. Sicherheitsgarantien. Druck. Die Tatsache, dass europ\u00e4ische Hauptst\u00e4dte nach der Analyse der US National Defense Strategy sehr genau wissen, dass sie von Washington allein gelassen werden, wenn es um Russland geht &#8211; und es sich also nicht leisten k\u00f6nnen, Washington an anderer Stelle zu ver\u00e4rgern.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist eine Situation, in der die faktisch gr\u00f6\u00dfte Machtkonzentration im Nahen Osten seit zwanzig Jahren ohne nennenswerte \u00f6ffentliche Debatte aufgebaut wird. Nicht weil niemand es sieht. Sondern weil das Schweigen einfacher ist als das Benennen.<\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\">Was jetzt passiert<\/h3>\n<p>Heute, am 26. Februar 2026, sitzen Witkoff und Araghchi in Genf. Die Gespr\u00e4che sind, wie alle beschreiben, die dritte Chance der Diplomatie. Iran hat nach eigener Aussage einen Vorschlag vorbereitet. Washington wartet ab.<\/p>\n<p>Parallel parken Tankflugzeuge in Tel Aviv. F-22 stehen auf Ovda. Zwei Tr\u00e4gergruppen n\u00e4hern sich dem Persischen Golf.<\/p>\n<p>Die US-Forderungen &#8211; vollst\u00e4ndiger Anreicherungsstopp, Raketenaufl\u00f6sung, Proxy-Ende &#8211; sind strukturell unerf\u00fcllbar, weil sie die Islamische Republik destabilisieren w\u00fcrden. Witkoff wei\u00df das. Die Staatsf\u00fchrung des Iran wei\u00df das. Witkoff hat es \u00f6ffentlich artikuliert, indem er das Wort \u201cKapitulation\u201d in den Mund nahm und gleichzeitig fragte, warum sie noch nicht eingetreten sei.<\/p>\n<p>Das ist keine Verhandlungsdiplomatie. Das ist ein Countdown, dem eine Verhandlungskulisse vorangestellt wurde.<\/p>\n<p>Wann genau der Angriff erfolgt &#8211; ob nach dem Scheitern dieser Runde, ob nach einem konstruierten Zwischenfall, ob nach einer weiteren Verhandlungsrunde als Verl\u00e4ngerung der Zeitlinie &#8211; das ist die einzige offene Variable. Die strategische Entscheidung, gemessen an der Truppendislokation, dem logistischen Aufbau und dem \u00f6ffentlichen Wortlaut der beteiligten Akteure, scheint gefallen.<\/p>\n<p>In meinem Artikel \u201c<a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/01\/operation-pivot\/\" rel=\"\">Operation Pivot<\/a>\u201c habe ich die Gesamtarchitektur dieser Politik analysiert: Venezuela war die Versicherungspolice f\u00fcr Hormuz, Iran ist die Flankenabsicherung f\u00fcr den Pazifik, Panama ist der Chokepoint gegen China. Was gerade vor dem Iran aufgebaut wird, ist kein Einzelereignis. Es ist das zweite Kapitel einer Serie.<\/p>\n<p>Wer die Tankflugzeuge in Tel Aviv versteht, hat das Buch bereits zu Ende gelesen.<\/p>\n<p>Die einzige echte Variable ist, ob innenpolitischer oder alliierter Druck Trump erneut zur Pause zwingt &#8211; wie bei Gr\u00f6nland. Die Truppendislokation spricht daf\u00fcr, dass diesmal das Kalk\u00fcl ein anderer ist.<\/p>\n<p><em><strong>Redaktioneller Hinweis, 27. Februar 2026: <\/strong><br \/>\nDie dritte Verhandlungsrunde in Genf endete gestern ohne Einigung. Beide Seiten sprechen von \u201cFortschritt\u201d, die Kernforderungen &#8211; Enrichment-Verbot, Raketenabbau, unbefristeter Deal &#8211; bleiben unvereinbar. Technische Gespr\u00e4che folgen n\u00e4chste Woche in Wien. Der Milit\u00e4raufmarsch l\u00e4uft unver\u00e4ndert.<\/em><\/p>\n<h3 class=\"header-anchor-post\"><strong>Quellenliste<\/strong><\/h3>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>1. USS Abraham Lincoln &#8211; Verlegung und Zusammensetzung<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Army Recognition: US Navy Redirects USS Abraham Lincoln Strike Group Toward Middle East<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.armyrecognition.com\/news\/navy-news\/2026\/u-s-navy-redirects-uss-abraham-lincoln-strike-group-toward-middle-east-as-iran-tensions-surge\" rel=\"\">https:\/\/www.armyrecognition.com\/news\/navy-news\/2026\/u-s-navy-redirects-uss-abraham-lincoln-strike-group-toward-middle-east-as-iran-tensions-surge<\/a><\/p>\n<p><strong>CBS News: US carrier strike group enters Middle East region<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/us-carrier-strike-group-middle-east-region-iran\/\" rel=\"\">https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/us-carrier-strike-group-middle-east-region-iran\/<\/a><\/p>\n<p><strong>The War Zone: Lincoln Carrier Strike Group Has Arrived In CENTCOM\u2019s Area Of Responsibility<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/lincoln-carrier-strike-group-has-arrived-in-centcoms-area-of-responsibility\" rel=\"\">https:\/\/www.twz.com\/news-features\/lincoln-carrier-strike-group-has-arrived-in-centcoms-area-of-responsibility<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>2. USS Gerald R. Ford &#8211; Verlegung und Doppeltr\u00e4ger-Konstellation<\/strong><\/h4>\n<p><strong>The War Zone: Supercarrier USS Gerald R. Ford Has Crossed Into The Mediterranean<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/supercarrier-uss-gerald-r-ford-has-crossed-into-the-mediterranean\" rel=\"\">https:\/\/www.twz.com\/news-features\/supercarrier-uss-gerald-r-ford-has-crossed-into-the-mediterranean<\/a><\/p>\n<p><strong>Stars and Stripes: Ford carrier group arrives in Mediterranean, bringing more potential strike options against Iran<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.stripes.com\/branches\/navy\/2026-02-20\/ford-middle-east-mediterranean-iran-20813486.html\" rel=\"\">https:\/\/www.stripes.com\/branches\/navy\/2026-02-20\/ford-middle-east-mediterranean-iran-20813486.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Army Recognition: USS Gerald R. Ford Strike Group Arrives in Mediterranean Expanding U.S. Military Options Against Iran<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.armyrecognition.com\/news\/army-news\/2026\/uss-gerald-r-ford-strike-group-arrives-in-mediterranean-expanding-u-s-military-options-against-iran\" rel=\"\">https:\/\/www.armyrecognition.com\/news\/army-news\/2026\/uss-gerald-r-ford-strike-group-arrives-in-mediterranean-expanding-u-s-military-options-against-iran<\/a><\/p>\n<p><strong>Army Recognition: US Deploys Second Aircraft Carrier USS Gerald R. Ford to Middle East<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.armyrecognition.com\/news\/navy-news\/2026\/us-deploys-second-aircraft-carrier-uss-gerald-r-ford-to-middle-east-amid-tensions-with-iran\" rel=\"\">https:\/\/www.armyrecognition.com\/news\/navy-news\/2026\/us-deploys-second-aircraft-carrier-uss-gerald-r-ford-to-middle-east-amid-tensions-with-iran<\/a><\/p>\n<p><strong>Zona Militar: The nuclear-powered aircraft carrier USS Gerald R. Ford is now in the Mediterranean<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zona-militar.com\/en\/2026\/02\/20\/the-nuclear-powered-aircraft-carrier-uss-gerald-r-ford-is-now-in-the-mediterranean-as-it-heads-to-reinforce-the-u-s-presence-in-the-middle-east\/\" rel=\"\">https:\/\/www.zona-militar.com\/en\/2026\/02\/20\/the-nuclear-powered-aircraft-carrier-uss-gerald-r-ford-is-now-in-the-mediterranean-as-it-heads-to-reinforce-the-u-s-presence-in-the-middle-east\/<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>3. F-22 Raptors in Israel \/ Luftkr\u00e4fte in der Region<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Aerospace Global News: US military build-up near Iran accelerates with F-22s and USS Ford<\/strong> <a href=\"https:\/\/aerospaceglobalnews.com\/news\/us-f22-raptors-israel-ford-middle-east\/\" rel=\"\">https:\/\/aerospaceglobalnews.com\/news\/us-f22-raptors-israel-ford-middle-east\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Wikipedia: 2026 United States military buildup in the Middle East<\/strong> <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2026_United_States_military_buildup_in_the_Middle_East\" rel=\"\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2026_United_States_military_buildup_in_the_Middle_East<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>4. Tankflugzeuge \/ Logistischer Aufbau<\/strong><\/h4>\n<p><strong>The War Zone: Supercarrier USS Gerald R. Ford Has Crossed Into The Mediterranean<\/strong> (enth\u00e4lt detaillierte Daten zu Lajes Field\/Azoren, KC-46, KC-135 in Israel) <a href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/supercarrier-uss-gerald-r-ford-has-crossed-into-the-mediterranean\" rel=\"\">https:\/\/www.twz.com\/news-features\/supercarrier-uss-gerald-r-ford-has-crossed-into-the-mediterranean<\/a><\/p>\n<p><strong>The Week India: Is US attack on Iran imminent? As USS Gerald R Ford approaches, KC-135 refuelling planes land in Israel<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.theweek.in\/news\/middle-east\/2026\/02\/24\/is-us-attack-on-iran-imminent-as-uss-gerald-r-ford-carrier-approaches-kc-135-refuelling-planes-land-in-israel.html\" rel=\"\">https:\/\/www.theweek.in\/news\/middle-east\/2026\/02\/24\/is-us-attack-on-iran-imminent-as-uss-gerald-r-ford-carrier-approaches-kc-135-refuelling-planes-land-in-israel.html<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>5. Gesamtaufmarsch &#8211; \u00dcberblick und Einordnung<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Al Jazeera: Tracking the rapid US military build-up near Iran<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2026\/2\/20\/tracking-the-rapid-us-military-build-up-near-iran\" rel=\"\">https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2026\/2\/20\/tracking-the-rapid-us-military-build-up-near-iran<\/a><\/p>\n<p><strong>Wikipedia: 2026 United States military buildup in the Middle East<\/strong> <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2026_United_States_military_buildup_in_the_Middle_East\" rel=\"\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2026_United_States_military_buildup_in_the_Middle_East<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>6. Nuklearverhandlungen Witkoff \/ Araghchi \/ Genf<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Axios: Witkoff says any Iran nuclear deal should last indefinitely (inkl. \u201ckapituliert\u201d-Zitat)<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2026\/02\/25\/witkoff-iran-deal-indefinite-geneva-talks\" rel=\"\">https:\/\/www.axios.com\/2026\/02\/25\/witkoff-iran-deal-indefinite-geneva-talks<\/a><\/p>\n<p><strong>Al Jazeera: Oman confirms US-Iran talks will take place in Geneva on Thursday<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2026\/2\/22\/oman-confirms-us-iran-talks-will-take-place-in-geneva-on-thursday\" rel=\"\">https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2026\/2\/22\/oman-confirms-us-iran-talks-will-take-place-in-geneva-on-thursday<\/a><\/p>\n<p><strong>Euronews: Oman confirms new round of US-Iran nuclear talks will be held on Thursday in Geneva<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/2026\/02\/23\/oman-confirms-new-round-of-us-iran-nuclear-talks-will-be-held-on-thursday-in-geneva\" rel=\"\">https:\/\/www.euronews.com\/2026\/02\/23\/oman-confirms-new-round-of-us-iran-nuclear-talks-will-be-held-on-thursday-in-geneva<\/a><\/p>\n<p><strong>PBS NewsHour: A timeline of tensions over Iran\u2019s nuclear program as talks with U.S. approach<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/world\/a-timeline-of-tensions-over-irans-nuclear-program-as-talks-with-u-s-approach\" rel=\"\">https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/world\/a-timeline-of-tensions-over-irans-nuclear-program-as-talks-with-u-s-approach<\/a><\/p>\n<p><strong>NPR: US and Iran to hold a third round of nuclear talks<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.npr.org\/2026\/02\/26\/g-s1-111595\/u-s-iran-to-third-round-nuclear-talks\" rel=\"\">https:\/\/www.npr.org\/2026\/02\/26\/g-s1-111595\/u-s-iran-to-third-round-nuclear-talks<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>7. JCPOA-Geschichte und Verhandlungsmuster<\/strong><\/h4>\n<p><strong>PBS NewsHour: A timeline of tensions over Iran\u2019s nuclear program as talks with U.S. approach<\/strong> (enth\u00e4lt vollst\u00e4ndige Chronologie 2009\u20132026) <a href=\"https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/world\/a-timeline-of-tensions-over-irans-nuclear-program-as-talks-with-u-s-approach\" rel=\"\">https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/world\/a-timeline-of-tensions-over-irans-nuclear-program-as-talks-with-u-s-approach<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>8. Irans Milit\u00e4rstrategie &#8211; Raketen und Drohnen<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Middle East Council on Global Affairs: Iran\u2019s Missile and Drone Program &#8211; Disrupting U.S. Aerial Hegemony (Juli 2024)<\/strong> <a href=\"https:\/\/mecouncil.org\/publication\/irans-missile-and-drone-program-disrupting-u-s-aerial-hegemony\/\" rel=\"\">https:\/\/mecouncil.org\/publication\/irans-missile-and-drone-program-disrupting-u-s-aerial-hegemony\/<\/a><\/p>\n<p><strong>CSIS Missile Defense Project: Missiles of Iran<\/strong> <a href=\"https:\/\/missilethreat.csis.org\/country\/iran\/\" rel=\"\">https:\/\/missilethreat.csis.org\/country\/iran\/<\/a><\/p>\n<p><strong>House Armed Services Committee: National Security Challenges and U.S. Military Activities in the Greater Middle East and Africa (April 2021)<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.centcom.mil\/Portals\/6\/Documents\/Transcripts\/04202021HASCCENTCOMandAFRICOMTranscript.pdf\" rel=\"\">https:\/\/www.centcom.mil\/Portals\/6\/Documents\/Transcripts\/04202021HASCCENTCOMandAFRICOMTranscript.pdf<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>9. Irans regionales Netzwerk (Achse des Widerstands)<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Middle East Council on Global Affairs: Hezbollah\u2019s Defeat and Iran\u2019s Strategic Depth Doctrine<\/strong> <a href=\"https:\/\/mecouncil.org\/publication\/hezbollahs-defeat-and-irans-strategic-depth-doctrine\/\" rel=\"\">https:\/\/mecouncil.org\/publication\/hezbollahs-defeat-and-irans-strategic-depth-doctrine\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Middle East Council on Global Affairs: Iran in the Middle East &#8211; Building Bridges or Expanding Influence?<\/strong> <a href=\"https:\/\/mecouncil.org\/publication\/iran-in-the-middle-east-building-bridges-or-expanding-influence\/\" rel=\"\">https:\/\/mecouncil.org\/publication\/iran-in-the-middle-east-building-bridges-or-expanding-influence\/<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>10. Operation Pivot &#8211; Strategischer Kontext \/ NSS \/ NDS<\/strong><\/h4>\n<p><strong>White House: National Security Strategy (November 2025)<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-National-Security-Strategy.pdf\" rel=\"\">https:\/\/www.whitehouse.gov\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-National-Security-Strategy.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>U.S. Department of Defense: National Defense Strategy (Januar 2026)<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.defense.gov\/National-Defense-Strategy\/\" rel=\"\">https:\/\/www.defense.gov\/National-Defense-Strategy\/<\/a><\/p>\n<p><strong>RAND Corporation: War with China &#8211; Thinking Through the Unthinkable (2016)<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.rand.org\/pubs\/research_reports\/RR1140.html\" rel=\"\">https:\/\/www.rand.org\/pubs\/research_reports\/RR1140.html<\/a><\/p>\n<h4 class=\"header-anchor-post\"><strong>11. Eigene Artikel (Verweise innerhalb der Serie)<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Michael Hollister: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/18\/iran-drohnen-gegen-hegemonie-teil-4\/\" rel=\"\">Drohnen gegen Hegemonie &#8211; Irans asymmetrische Milit\u00e4rstrategie (Teil 4)<\/a><\/p>\n<p><strong>Michael Hollister: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/15\/die-achse-des-widerstands-teil-3\/\" rel=\"\">Die Achse des Widerstands &#8211; Irans regionales Netzwerk zwischen Expansion und Erosion (Teil 3)<\/a><\/p>\n<p><strong>Michael Hollister: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/02\/01\/operation-pivot\/\" rel=\"\">Operation Pivot &#8211; Wie Trump die Weltordnung zertr\u00fcmmert, um Amerika zu retten<\/a><\/p>\n<p><strong>Michael Hollister<\/strong> war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen milit\u00e4rischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er prim\u00e4rquellenbasiert europ\u00e4ische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere S\u00fcdostasien, wo er strategische Abh\u00e4ngigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik \u2013 jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf <a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/support-independent-journalism\/\">www.michael-hollister.com<\/a> , bei Substack unter sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_11440 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_11440')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_11440').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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