{"id":11485,"date":"2026-03-19T11:27:00","date_gmt":"2026-03-19T10:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=11485"},"modified":"2026-03-19T15:17:34","modified_gmt":"2026-03-19T14:17:34","slug":"analyse-der-gar-nicht-so-geheime-fragebogen-der-ard-zur-sendung-die-100","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/analyse-der-gar-nicht-so-geheime-fragebogen-der-ard-zur-sendung-die-100\/","title":{"rendered":"Analyse: Der gar nicht so geheime Fragebogen der ARD zur Sendung \u201eDie 100\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die 100\u201c ist laut Eigenbeschreibung eine Show, in der \u201eIhre\u201c Meinung gefragt ist. Es geht um kontroverse Fragen zu einem gesellschaftlich relevanten Problem. \u00a0Zwei Journalisten tragen Pro- und Contra Argumente zu der Frage vor. Anschaulich und unterhaltsam. Einhundert Menschen beziehen dazu Stellung. Mit ihren F\u00fcssen. Nach jedem Argument. Eine Seite des Studios steht f\u00fcr \u201ePro\u201c, die andere Seite f\u00fcr \u201eContra\u201c. Welche Argumente \u00fcberzeugen, welche nicht? Wer \u00e4ndert seine Meinung im Laufe der Sendung und wer nicht?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/story.ndr.de\/die100\/index.html\">https:\/\/story.ndr.de\/die100\/index.html<\/a><\/p>\n<p>Die ARD-Sendung die \u201eDie 100\u201c bewegt seit Beginn ihrer Ausstrahlung die Gem\u00fcter, teils wegen der Unterstellung der Anwesenheit von Komparsen, teils wegen\u00a0 des Vorwurfs des Casting der Teilnehmer nach Drehbuch oder auch aufgrund geschmackloser, rassistisch konnotierter Satire und kitschigem Schlagwort-Bingo der zus\u00e4tzlich vor falschen Tatsachenbehauptungen und Verk\u00fcrzungen nur so strotzt. Auch die D\u00e4monisierung des politischen Gegners mittels infantilisierter Dramaturgie, welche in der Realit\u00e4t noch nicht mal ansatzweise den Fakten entspricht, sorgte f\u00fcr Emp\u00f6rung.<br \/>\nKritischer Beitrag im Cicero: <a href=\"https:\/\/archive.ph\/bdVfB#selection-453.398-453.412\">https:\/\/archive.ph\/bdVfB#selection-453.398-453.412<\/a><br \/>\nProgrammbeschwerde:\u00a0<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?p=11056#p11056\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?p=11056#p11056<\/a><\/p>\n<p>Die Macher der Show gehen recht transparent mit ihrem Auswahlverfahren um und beschreiben auf ihrer Webseite den Versuch (f\u00fcr die nicht-repr\u00e4sentativen 100) eine Mischung zwischen Jungen und Alten, Stadt- und Landbewohnern, unterschiedlichen Berufen und unterschiedlichen Regionen zusammenzustellen. Ganz wichtig sei dabei, dass nicht alle die gleiche Meinung vertreten. Deswegen w\u00fcrden in dem Fragebogen, den alle Interessierten erhalten, auch allgemeine politische Fragen gestellt. Das Thema der Sendung kennt der Interessent zum Zeitpunkt seiner Bewerbung noch nicht.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/story.ndr.de\/die100\/index.html\">https:\/\/story.ndr.de\/die100\/index.html<\/a><\/p>\n<p>Letzteres ist f\u00fcr die Gestaltung der Sendung auch nicht ausschlaggebend. <strong>Relevant ist, dass die Macher (Moderatoren, Produktionsfirma, Casting-Agentur) das Thema kennen<\/strong> und somit die Teilnehmer aus einem gro\u00dfen Pool von ca. 1500 Bewerbern <strong>strategisch und themengerecht ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe mich \u00fcber die <a href=\"https:\/\/story.ndr.de\/die100\/index.html\">Webseite des Formates \u201eDie 100\u201c<\/a> um eine Teilnahme an einer Sendung beworben, nur um an den Fragebogen zu kommen, der die Themen zu den Aufzeichnungen vom 13. und 15. M\u00e4rz 2026 abfragt. In einem fr\u00fcheren Beitrag in der <a href=\"https:\/\/archive.ph\/60Gvk#selection-1447.31-1447.62\">Zeitschrift \u201eJunge Freiheit\u201c<\/a> wurde lediglich ein kleiner Teil des Fragebogens ver\u00f6ffentlicht, sodass eine umfassende Analyse nicht m\u00f6glich war.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Fragebogen-Die-100-.pdf\">Fragebogen Die 100<\/a><\/p>\n<p>DER entscheidende Punkt f\u00fcr die Bewertung des Sendekonzeptes ist: Wenn ein Fragebogen bereits im Vorfeld detailliert politische Gesinnungen und Einstellungen abfragt, ver\u00e4ndert das den Charakter der Show von einer offenen Debatte hin zu einer kuratieren Inszenierung. Vorselektion statt Zufallsauswahl nach g\u00e4ngigen Kriterien n\u00e4hrt den Verdacht einer inszenierten B\u00fcrgern\u00e4he und manipulativer Intention, denn der Fragebogen erm\u00f6glicht es der Redaktion, die \u201e100\u201c so zusammenzustellen, dass das Ergebnis (die Bewegung und Meinungsbildung im Raum) bereits vor der ersten Klappe kalkulierbar ist. Man ist so in der komfortablen Lage eine k\u00fcnstliche Mehrheit oder Minderheit zu schaffen, die im Fernsehen als \u201edas Volk\u201c pr\u00e4sentiert wird. Der Echo-Kammer-Effekt durch die M\u00f6glichkeit der Auswahl nach narrativem Raster bewirkt den Eindruck einer Graswurzel-Einigkeit, die in der Realit\u00e4t so nicht besteht. Insbesondere das &#8222;nur-Analog-Publikum&#8220; wird nachweislich get\u00e4uscht, da ihm wesentliche ausf\u00fchrliche Informationen fehlen.<\/p>\n<p>Durch die Auswahl der Personen anhand ihrer Antworten im Fragebogen kann die Redaktion sicherstellen, dass bestimmte Argumente lautstark vertreten werden und andere \u2013 die vielleicht unbequem oder schwerer zu moderieren sind \u2013 gar nicht erst im Studio auftauchen. Die Sender argumentieren oft, man m\u00fcsse \u201edie Breite der Gesellschaft\u201c abbilden und brauche daher diese Daten. Wenn ein Fragebogen jedoch dazu dient, extreme oder schlichtweg \u201eunpassende\u201c Meinungen auszusortieren, wird die Sendung eher zu einem politischen Erziehungsformat als zu einer authentischen Diskussionsrunde.<\/p>\n<p>Anhand des mir vorliegenden Fragebogens l\u00e4sst sich die Kritik an der Sendung \u00a0konkretisieren. Die dort gestellten Fragen erm\u00f6glichen eine sehr pr\u00e4zise Vorselektion der Teilnehmer, was den Vorwurf einer Inszenierung st\u00fctzt. Kritische Punkte, die aus dem Dokument hervorgehen sind:<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Detailliertes politisches Profiling<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Fragebogen (Fragen 18 bis 22) verlangt eine Einordnung auf einer Skala von 1 bis 6 zu hochgradig kontroversen Themen, die aktuell w\u00e4ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Sozialstaat: \u201eK\u00f6nnen wir uns unseren Sozialstaat noch leisten?\u201c<\/li>\n<li>Au\u00dfenpolitik: \u201eIst Trumps Amerika noch unser Freund?\u201c<\/li>\n<li>Wirtschaft: \u201eM\u00fcssen wir in Deutschland mehr arbeiten?\u201c<\/li>\n<li>Parteienpolitik: \u201eSollte die Brandmauer zur AfD aufrechterhalten werden?\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die zus\u00e4tzliche Abfrage von Freifeld-Antworten zu diesen Themen erh\u00e4lt die Redaktion ein tiefes Verst\u00e4ndnis der Argumentationsweise jedes Bewerbers. Damit l\u00e4sst sich das Studio-Ensemble exakt so zusammenstellen, dass bestimmte Dynamiken oder Mehrheitsverh\u00e4ltnisse erzielt werden.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Abfrage von Hintergrund und Netzwerken<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Fragen 13 bis 17 zielen darauf ab, den Hintergrund der Personen zu durchleuchten: Es wird nach \u00c4mtern in Parteien, Gewerkschaften oder Verb\u00e4nden gefragt. Die Abfrage fr\u00fcherer Fernsehauftritte und die Verlinkung von Social-Media-Profilen erlauben es, die \u201eAu\u00dfenwirkung\u201c in Punkto Medienpr\u00e4senz und eine eventuelle Radikalit\u00e4t der Ansichten vorab zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Einordnung als eine Art Astroturfing<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wenn man unter Astroturfing das Vort\u00e4uschen einer organischen, ungesteuerten Basisbewegung versteht, liefert dieser Fragebogen die methodische Grundlage daf\u00fcr. Da w\u00e4re zun\u00e4chst Simulation statt Repr\u00e4sentation. Die Sendung wirkt wie ein zuf\u00e4lliger Querschnitt der Bev\u00f6lkerung, ist aber in Wahrheit das Ergebnis eines redaktionellen Castings \u2013 was die Macher auch unverbl\u00fcmt zugeben. Der Vorwurf einer kontrollierten Debatte steht trotzdem im Raum. Da die Redaktion vorher wei\u00df, wer wie antwortet, ist die \u201espontane\u201c Bewegung der 100 im Raum keine echte \u00dcberraschung, sondern ein statistisch erwartbares Ergebnis der Auswahl. Der Fragebogen belegt, dass die Teilnehmer nicht zuf\u00e4llig, sondern nach ihrer ideologischen Passf\u00e4higkeit und ihrem Argumentationspotenzial ausgew\u00e4hlt werden <strong>k\u00f6nnen.<\/strong> Dies r\u00fcckt das Format n\u00e4her an eine inszenierte PR-Veranstaltung als an ein ergebnisoffenes B\u00fcrgerforum.<\/p>\n<p>Anhand des Fragebogens lassen sich drei spezifische Ebenen analysieren, die \u00fcber ein herk\u00f6mmliches TV-Casting hinausgehen und die Debatte um Astroturfing bzw. inszenierte \u00d6ffentlichkeit befeuern:<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Die Akteure: &#8222;Fernsehgesellen&#8220; &amp; die Redaktion<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>In den Datenschutzbestimmungen wird neben dem NDR und WDR explizit die &#8222;Redaktion von Fernsehgesellen&#8220; genannt. Dabei handelt es sich um eine Produktionsfirma, die auf die Akquise und das Casting von Protagonisten spezialisiert ist. Der Einsatz einer externen Casting-Agentur bei einem Format, das den Anspruch erhebt, &#8222;100 B\u00fcrger&#8220; &#8211; also einen authentischen Querschnitt &#8211; zu zeigen, ist der Kern des Vorwurfs: Es handelt sich nicht um eine zuf\u00e4llige Versammlung, sondern um ein professionell zusammengestelltes Ensemble.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fernsehgesellen.de\/impressum-fernsehgesellen-gmbh\/\">https:\/\/fernsehgesellen.de\/impressum-fernsehgesellen-gmbh\/<\/a><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Das &#8222;Fine-Tuning&#8220; durch Freitextfelder<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Besonders auff\u00e4llig sind die Fragen 19 bis 22 (&#8222;Freifeld Sozialstaatfrage&#8220;, etc.). W\u00e4hrend die Skala (1\u20136) eine grobe statistische Einordnung erlaubt, dienen die Freitexte dazu, die Eloquenz und Argumentationslinie der Teilnehmer zu pr\u00fcfen. Dies erm\u00f6glicht es der Redaktion, &#8222;Typen&#8220; auszuw\u00e4hlen: Wer formuliert besonders emotional? Wer liefert die perfekten Stichworte f\u00fcr die Moderation? Damit wird die Debatte im Studio steuerbar, da die Redaktion die &#8222;Trigger-Punkte&#8220; der Teilnehmer bereits kennt.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Die \u00dcberpr\u00fcfung der &#8222;digitalen Vita&#8220;<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Frage 17 verlangt die Verlinkung von Social-Media-Profilen. Dies ist ein m\u00e4chtiges Filterwerkzeug. Die Redaktion kann so pr\u00fcfen, ob ein Teilnehmer in der Vergangenheit Positionen vertreten hat, die dem gew\u00fcnschten Sendungskonzept widersprechen oder zu radikal sind. Im Kontext von Astroturfing ist dies relevant, weil so eine &#8222;bereinigte&#8220; \u00d6ffentlichkeit geschaffen werden kann, in der kritische oder unvorhersehbare Stimmen bereits im Vorfeld aussortiert werden. Zusammenfassend kann man die Sendung als &#8222;kontrollierte Partizipation&#8220; bezeichnen. Der Fragebogen belegt, dass kein Querschnitt der Bev\u00f6lkerung gesucht wird, sondern eine kuratierte Gruppe, die spezifische Kriterien (politische Meinung, mediale Tauglichkeit, Hintergrund) erf\u00fcllt. Wenn das Ergebnis dieser Auswahl dem Zuschauer als &#8222;Stimme des Volkes&#8220; verkauft wird, erf\u00fcllt dies Merkmale von Astroturfing, da die scheinbar spontane Dynamik im Studio das Resultat einer zentralen Steuerung ist.<\/p>\n<p><strong>Ende Analyse Teil 1.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> In der j\u00fcngsten Sendung ging es um die Frage, ob Trumps Amerika noch unser Freund ist. Abgesehen von der reichlich infantilen Fragestellung, fielen bei der Sichtung der Sendung einige Merkw\u00fcrdigkeiten auf, die sowohl der sponaten Dynamik, als auch dem Einsatz &#8222;multiperspektivischer\u201c Stimmen widersprachen.<\/p>\n<p>Charles de Gaull wurde das Zitat zugeschrieben: &#8222;Zwischen <em>Staaten gibt es keine Freundschaft<\/em>, sondern <em>nur<\/em> Allianzen.&#8220; &#8211; oder Interessen. Der Dealmaker Trump ist genausowenig ein Freund, wie es Biden oder Obama war. Letzerer, der als Messias startete und als Pr\u00e4sident mit den meisten v\u00f6lkerrechtswidrigen Kriegen endete, lie\u00df gar das Handy seiner &#8222;Freundin&#8220; Angela M. abh\u00f6ren. Der Satz <em>\u201eAussp\u00e4hen unter Freunden, das geht gar nicht\u201c<\/em> ist ein zentrales Zitat von Angela Merkel aus dem Jahr 2013, nachdem bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst NSA ihr Handy abgeh\u00f6rt hatte. Merkel betonte damit, dass Vertrauen unter Partnern notwendig ist und Spionage inakzeptabel sei. Soviel zu den angeblichen Freunden. Besonders \u00e4rgerlich fand ich die exzessiv synonyme Verwendung des Kontinents &#8222;Amerika&#8220; als Bezeichnung f\u00fcr die USA. Amerika ist soviel mehr als der waffenstarrende Kraftprotz, der die Welt von einem Chaos ins N\u00e4chste st\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Unter den Teilnehmern der Show waren im Vergleich zu vorangegangenen Sendungen ungew\u00f6hnlich viele Personen mit Migrationshintergund, was durch die Einblendung der Gesichter bei einer gewissen Fragestellung nochmal hervorgehoben wurde. <span class=\"T286Pc\" data-sfc-cp=\"\" data-sfc-cb=\"\" data-processed=\"true\">Insbesondere die harte Migrationspolitik und Abschiebepl\u00e4ne von Trump sto\u00dfen auf Kritik und erzeugen Angst, was auch in Deutschland lebende Migranten und Menschen mit ausl\u00e4ndischen Wurzeln stark ablehnen. Es geht eben auf der psychologischen Ebene auch um unseren Umgang mit der Migration in Deutschland und Europa. So spreche Trump \u201eunbequeme Wahrheiten\u201c aus, was mit einem eingeblendeten Zitat des US-Pr\u00e4sidenten verdeutlicht wurde. Demnach zerst\u00f6re Europa durch Zuwanderung \u201esein kulturelles Erbe\u201c. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"T286Pc\" data-sfc-cp=\"\" data-sfc-cb=\"\" data-processed=\"true\">Ausnahmen best\u00e4tigen nat\u00fcrlich auch hier die Regel: Ein Teilnehmer mit Migrationshintergrund, der mehrfach zu Wort kam, hatte eben auch einen<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/cdu_duempten\/p\/DVdizjBDLSV\/\"> CDU-Hintergrund. <\/a><\/span><\/p>\n<p>Mehrere meinungsstarke Personen kamen mehrfach zu Wort, der \u00fcberwiegende Teil der 100 konnte nur mit den F\u00fc\u00dfen abstimmen. Obwohl einige erhobene H\u00e4nde die gew\u00fcnschte Wortmeldung signalisierten, kamen sie nicht zum Zug. &#8222;Multiperspektivisch&#8220; kann nicht bedeuten, dass lediglich einem kleinen Teil der Anwesenden Statements erm\u00f6glicht werden und der Fokus \u00fcbertrieben auf Einzelpersonen gerichtet wird.<\/p>\n<p>Das Ergebnis musste bei dem heiklen Thema im Rahmen dessen bleiben, was eine halbwegs diplomatische Note simuliert. Und das blieb es auch. Ein wahrhaft deutliches Ausschlagen des Pendels in die eine oder andere Richtung konnte die Redaktion im eigenen Interesse nicht riskieren.<\/p>\n<p><strong>Es folgen in kurzen Abst\u00e4nden Teil 2 der Analyse und ein Erfahrungsbericht eines Mitstreiters, der sich f\u00fcr die n\u00e4chste Sendung &#8222;Die 100&#8220; qualifiziert hat, in der es um die Frage geht, ob wir uns unseren Sozialstaat noch leisten k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_11485 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_11485')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_11485').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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