{"id":1178,"date":"2016-03-02T14:44:26","date_gmt":"2016-03-02T13:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=1178"},"modified":"2023-09-10T20:12:53","modified_gmt":"2023-09-10T19:12:53","slug":"mehr-nachrichten-bessere-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/mehr-nachrichten-bessere-nachrichten\/","title":{"rendered":"Mehr Nachrichten? Bessere Nachrichten!"},"content":{"rendered":"<p><em>Bildquelle: World Wide Wagner<\/em><\/p>\n<p><strong>Im Rahmen der Veranstaltung der Reihe \u201eMainzer-Medien-Disput\u201c zum Thema <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=65&amp;t=96&amp;p=4274#p3765\">\u201eKrisenjournalismus und der deutsche Blick auf das Ausland\u201c<\/a> wurde den G\u00e4sten ein Blick in die heiklen Arbeitsbedingungen von Korrespondenten in Kriegs- und Krisengebieten versprochen. Den thematischen Aufschlag machte der Chefredakteur von ARD-aktuell, Dr. Kai Gniffke.<\/strong><br \/>\n<strong>Das Medienblog World Wide Wagner hat die Ausf\u00fchrungen des Chefs von ARD aktuell \u00fcber einen <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=29154\">Audio-Mitschnitt<\/a> dokumentiert.<\/strong><\/p>\n<p>Wir beziehen uns auf diesen Redebeitrag anl\u00e4sslich des Projektes <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=53&amp;t=495#p1972\">\u201eMehr Nachrichten\u201c<\/a>, welches vor einiger Zeit im Forum angek\u00fcndigt wurde und in den n\u00e4chsten Wochen als kompakter Vorschlag an die neue Vorsitzende der ARD, Frau Prof. Wille (MDR), herangetragen werden soll.<\/p>\n<p>\u201eEin Terroranschlag und die Berichterstattung dar\u00fcber sind kein Rattenrennen und sie sind kein Sch\u00f6nheitswettbewerb\u201c, meinte Kai Gniffke \u00fcber die Ereignisse des 13.11.2015 und verteidigte, wie die ARD mit dem Terroranschl\u00e4gen von Paris umgegangen ist. \u201eIch nehme alle Kritik auf, wo man gerade in der ersten Stunde noch besser h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, aber ich glaube, es ist uns gelungen, authentisch, kompetent und vor alle Dingen jederzeit angemessen dar\u00fcber zu informieren\u201c.<\/p>\n<p>Die sechs Thesen, die Herr Dr. Gniffke in seinem thematischen Aufschlag in den Raum stellte, \u00fcberzeugen allerdings keineswegs und halten, insbesondere was die Krisen- und Kriegsberichterstattung anbelangt, dem Praxistest nicht stand.<\/p>\n<p><em>Dr. Gniffke &#8211; Erstens: die Trennung von Innen- und Au\u00dfenpolitik ist obsolet. Was ist zum Beispiel EU-Politik? Ist das Innenpolitik oder Au\u00dfenpolitik? Was ist Terrorgefahr oder Terrorabwehr? Ist das Innen- oder Au\u00dfenpolitik? Das ist in den meisten F\u00e4llen beides. Bei ARD aktuell gibt es keine Quotierung. Wir m\u00fcssen am Tag soviel Inland oder soviel Ausland haben, sondern wir gucken, was sind aus unserer Sicht heute die sieben, acht, neun, zehn wichtigsten Ereignisse des Tages und wo die stattfinden, ist gerade egal.<\/em><\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Ansicht vertreten, dass die <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/politik\/article149103057\/Immer-an-der-Macht-lang.html\">Trennung zwischen Innen- und Au\u00dfenpolitik obsolet<\/a> geworden sei und \u201e\u2026dass der ber\u00fchmte chinesische oder afrikanische Sack Reis, der umf\u00e4llt, auch bei uns umf\u00e4llt.\u201c Diese Aussage zielt offensichtlich auf das und die Folgen von dem, was WIR in anderen L\u00e4ndern anrichten, aber nicht auf die Nachrichten, welche die Nachrichtenredaktion der Tagesschau\/Tagesthemen unter der Leitung von Herrn Gniffke &#8222;anrichtet&#8220;.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist EU-Politik, wenn man den Gedanken der Europ\u00e4ischen Union ernst nimmt, Innenpolitik und der Wirtschaftsraum des Euro ist ein Binnenmarkt. Wie aber kommt es dann, dass in der Berichterstattung der ARD <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=47&amp;t=507\">\u00fcber die Lage in Griechenland<\/a> oder in anderen krisengeplagten Mitgliedsstaaten pl\u00f6tzlich auf der einen Seite Europa (WIR) und auf der anderen Seite der unwillige und nicht \u201ewettbewerbsf\u00e4hige\u201c Delinquent steht, der von deutschen Korrespondenten vor laufender Kamera beschimpft und verunglimpft werden darf? Was an der derzeitigen Nachrichtengebung obsolet werden m\u00fcsste, sind klassische und fast zwanghaft anmutende Schwarz-Wei\u00df-Schemata und alberne Freund-Feind-Storys.<\/p>\n<p>Was aus Sicht der Tagesschauredaktion \u201edie sieben, acht, neun, zehn wichtigsten Ereignisse des Tages\u201c sind, wirft gelegentlich die Frage auf, wie das Flaggschiff der deutschen Nachrichtengebung <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=60&amp;t=975\">Relevanz<\/a> definiert. Chefredakteur und Intendant (NDR) begr\u00fcnden die Unterdr\u00fcckung einer 30-Sekunden-Nachricht \u00fcber schwerste Kriegsverbrechen der Saudis schon mal mit Platzmangel, haben aber kein Problem damit, randl\u00e4ufige <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=44&amp;t=1141#p4107\">Aktivit\u00e4ten aufzubauschen<\/a> und diese zur Ablenkung von eigentlich skandal\u00f6sen Vorkommnissen gestartete Nebelkerze im nachhinein noch nicht mal zu korrigieren. Wenn <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/02\/08\/es-hoert-nicht-auf-tendenzberichterstattung-in-den-tagesthemen\/\">\u00fcber den Krieg in Syrien in einer Weise berichtet wird<\/a>, die keine aufrichtig um Objektivit\u00e4t bem\u00fchten <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/02\/27\/die-polit-oekonomische-dimension-des-syrien-krieges\/\">Hinweise auf die Kriegsursachen<\/a> und keine <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html#GEPC;s3\">wahrhaftige Analyse \u00fcber beteiligte Parteien und deren Interessen<\/a> zul\u00e4sst, so ist die journalistische Vorstellungen der Redaktion Gniffke \u00fcber Publikumsinteressen bzw. Berichtenswertes \u00fcberholungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Innerhalb der klassischen Nachrichten sollte schon eine Trennung von Innen- und Au\u00dfenpolitik gemacht werden und zwar \u00e4hnlich gut strukturiert wie in den seri\u00f6sen Tageszeitungen. Wenn innenpolitisch relevante Themen \u00fcberwiegen, dann sollten die Nachrichten diesen Sachverhalt auch abbilden. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass eine wichtige Bundestagsdebatte als nachrichtlich relevanter einzuordnen ist als Zuckerbergs Milliarden, Schnee in New-York oder drei l\u00e4rmende Putin-Kritiker auf dem Roten Platz, bed\u00fcrfen sicherlich keiner gesonderten Erl\u00e4uterung. Die Hauptsendungen mit den h\u00f6chsten Einschaltquoten sollten ausschlie\u00dflich Informationen <strong> mit klarem Nachrichtenwert <\/strong> bereit halten. Das Kriterium der gesamtgesellschaftlichen Relevanz im Sinne einer freien Meinungsbildung sollte f\u00fcr eine Redaktion des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks an klare und <strong>messbare<\/strong> Regeln gebunden sein.<\/p>\n<p><em>Dr. Gniffke &#8211; Zweitens: nicht die Zahl der Krisen nimmt zu, aber ihre Erreichbarkeit wird gr\u00f6\u00dfer. Die Zahl der bewaffneten Konflikte weltweit bleibt mehr oder weniger seit zwanzig, f\u00fcnfundzwanzig Jahren etwa gleich. Daran hat sich nicht viel ge\u00e4ndert. Insofern sollten wir auch nicht den Eindruck verbreiten, es wird alles immer viel schlimmer. Was wir haben, ist Globalisierung. Und Globalisierung bedeutete am Anfang, die Waren werden weltweit getauscht. Mit dem Internet wurden dann die Informationen weltweit getauscht. Im Moment werden auch die Menschen getauscht. Die Wanderungsbewegungen \u2013 das ist auch Globalisierung. Jetzt kommen die Menschen. Und seit sp\u00e4testens 2000 kommt eben auch der Terror. Er kommt hierher. Deshalb ist der wahrnehmbarer und die mediale Vermittlung ist viel einfacher und deshalb entsteht auch der Eindruck, dass er pl\u00f6tzlich bei uns angekommen ist. Es geh\u00f6rt zu den Besonderheiten des asymmetrischen Krieges, dass es eine Globalisierung von Kriegen gibt ohne Weltkrieg.<\/em><\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass Herr Gniffke hier quasi den umstrittenen Begriff des Bev\u00f6lkerungsaustausches im Munde f\u00fchrt, ist die Globalisierung mit ihren Waren- und Wanderungsbewegungen nun wirklich nicht gegenwartszentriert. Die der Globalisierung geschuldeten Wanderungsbewegungen haben sich, wie wir alle wissen, seit einigen Jahren in Folge der westlichen Geo-, Angriffs- und Expansionspolitik in extrem tragische Fl\u00fcchtlingsbewegungen gewandelt. Seit dem zweiten Weltkrieg hat es keine derart dramatischen Fluchtbewegungen gegeben &#8211; derzeit sind weltweit <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlinge-millionen-und-mehr-1.2800802\">60 Millionen Menschen auf der Flucht.<\/a><br \/>\nDer Terror aber kommt nicht sp\u00e4testens seit 2000 hierher, sondern er ist im Verh\u00e4ltnis zur restlichen Welt so gering wie nie \u2013 auch wenn uns Politik und Medien im Rahmen der allt\u00e4glichen Panikmache und Feindbild-Konstruktionen etwas anderes vermitteln wollen und sich dann wundern, wenn pl\u00f6tzlich Bewegungen wie PEGIDA aufmarschieren.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Vor vierzig Jahren war es noch Europa, das weltweit am meisten Terrortote zu beklagen hatte. So fanden im Jahr 1979 in Europa 301 Menschen bei 1019 blutigen Attentaten den Tod &#8211; die meisten im Nordirlandkonflikt. Im selben Jahr wurden in Nahost und dem Maghreb nur halb so viele Terroranschl\u00e4ge (455) ver\u00fcbt, was B\u00e4nde \u00fcber den damals herrschenden, relativ sicheren Zustand dieser Regionen spricht, bevor sich die &#8222;Wertemeinschaft&#8220; erdreistete in diesen L\u00e4ndern milit\u00e4rische Operation mit \u00fcberregionalen Folgen zu starten. Um die 60 Prozent der L\u00e4nder weltweit mussten im Jahr 2014 nicht einen einzigen Terrortoten beklagen. Westeuropa, die USA, Kanada und Australien waren seit 2000 (trotz 9\/11) in Summe nur zu 2,6 % vom weltweiten Terror betroffen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das mediale Aufbauschen der vermeintlichen Terrorgefahr durch unangemessenen Berichterstattung (z. B. Silvester in M\u00fcnchen) hat nicht nur den Charakter der sensationsheischenden Panikmache, sondern grenzt an vors\u00e4tzlicher Realit\u00e4tsverzerrung. Der Leiter des australischen Instituts f\u00fcr \u00d6konomie und Frieden, Steve Killelea, hat <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160111175737\/http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/datenblog\/index.php\/10996\/terrorangriffe-im-westen-auf-rekordtief\">in einer Analyse<\/a> den 32.000 Terrortoten aus dem Jahr 2014 die 437.000 Menschen gegen\u00fcbergestellt, die im gleichen Jahr ermordet wurden. Es starben also 13-mal mehr Menschen nach Gewaltverbrechen als bei einem Terroranschlag. Trotzdem k\u00e4me kein Mensch auf die Idee, Mord und Totschlag als Alltagsgeschehen zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Die Nachrichten der Tagesschau sind nicht dazu da, Panik zu sch\u00fcren und die Menschen in Angst, Schrecken und <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-160789.html\">Fremdenfeindlichkeit<\/a> zu versetzen, auch wenn die \u201emediale Vermittlung\u201c von Ereignissen heute viel einfacher geworden ist.<\/p>\n<p><em>Dr. Gniffke &#8211; Drittens: Komplexit\u00e4t erfordert Kompetenz vor Ort. Oder laufen lassen kann jeder. Gerade in Krisenf\u00e4llen schaffen Bilder, die man einfach laufen l\u00e4sst, Live-Bilder schaffen h\u00e4ufig die Illusion von Berichterstattung. CNN zeigt zum Beispiel jetzt in der aktuellen Krise am Anfang so genannte Loops, also immer wiederkehrende Bilder von Blaulichtgeflacker in Paris und redete dann \u00fcber Terror, der zwar herzlich wenig mit dem, was dort geschehen ist, zu tun hatte, aber es schaffte einfach die Illusion von Berichterstattung. Ich glaube, es ist eine journalistische Tugend zu sagen, was wir wissen und was wir nicht wissen und nicht auf dicke Hose zu machen. Und ich wei\u00df nicht, was wir gemacht werden h\u00e4tten, wenn es nicht die M\u00f6glichkeit bei uns im Ersten gegeben h\u00e4tte, in das Stadion zur\u00fcckzugehen. Vielleicht h\u00e4tten wir auch dann Livebilder genommen und einfach laufen lassen. Wir hatten das Gl\u00fcck, dass wir es nicht tun mussten. Es braucht Korrespondenten vor Ort, die das Land, dieses Berichtsgebiet kennen, die dort leben und die da nicht erst seit gestern leben und schon gar nicht gerade erstmal eingeflogen sind. Das macht den Unterschied und man braucht einen Korrespondenten eben nicht nur am Ort des Geschehens, sondern man braucht sie auch dann im Orient, man und braucht sie sonst wo, wo man Einordnung kriegen kann, was ist eigentlich IS. Man braucht Menschen, die sich auskennen und zwar sofort, ohne sich erstmal vorher bei Wikipedia eingelesen zu haben.<\/em><\/p>\n<p>\u201eDie ARD betreibt insgesamt 30 Auslandsstudios. Aus diesen Studios berichten laut dem Senderverbund 45 Korrespondenten f\u00fcr das Fernsehen und weitere 60 f\u00fcr den H\u00f6rfunk. Die Kosten f\u00fcr die Auslandsberichterstattung im Jahr 2012 betrugen nach Angaben der ARD in ihrem Internet-Angebot 67 Mio. Euro, davon entfielen rund 48 Mio. Euro auf das Fernsehen und zirka 19 Mio. auf den H\u00f6rfunk.\u201c<\/p>\n<p>\u201eKompetenz vor Ort\u201c w\u00e4re also ausreichend vorhanden.<\/p>\n<p>Die traurige Ber\u00fchmtheit, welche Archiv-Bildern aus themenfremden Zusammenh\u00e4ngen zuteil wurde, ist sattsam bekannt, sodass sich hier eine erneute Befassung mit dem Thema er\u00fcbrigt. Anders sieht es mit diversen Kronzeugen f\u00fcr aktuelles Weltgeschehen aus. Herr Gniffke stuft zwar in sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit international anerkannte Medien als unseri\u00f6se Quellen ein, nutzt aber konsequent f\u00fcr die Hauptnachrichtensendungen des deutschen \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehens Informationen der \u201eSyrischen Beobachtungsstelle f\u00fcr Menschenrechte\u201c. Der Disclaimer \u201eDie Syrische Beobachtungsstelle f\u00fcr Menschenrechte (Syrian Observatory for Human Rights, SOHR) sitzt in Gro\u00dfbritannien und will Menschenrechtsverletzungen in Syrien dokumentieren. Die Informationen der Beobachtungsstelle lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u201c macht die Sache nicht besser \u2013 im Gegenteil. Wann h\u00f6rt dieser Unfug endlich auf?<\/p>\n<p>Dass es Menschen braucht, die sich vor Ort auskennen ist unstrittig. Aber welche Agenda verfolgen die Experten, deren Ansichten und Berichte von der ARD zur Meinungsbildung der Bev\u00f6lkerung verbreitet werden?<\/p>\n<p>Eine kleine Auswahl:<\/p>\n<p><strong>1. Die Syrische Beobachtungsstelle f\u00fcr Menschenrechte<\/strong><br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrische_Beobachtungsstelle_f%C3%BCr_Menschenrechte\">SOHR wird von Rami Abdulrahman<\/a> (auch \u201eRami Abdul Rahman\u201c oder \u201eRami Abdelrahman\u201c geschrieben), einem syrischst\u00e4mmigen sunnitischen Muslim von seinem Reihenhaus in Coventry in England aus betrieben. Abdulrahman ist der einzige feste Mitarbeiter der Organisation und war laut dem russischen Staatsfernsehen RT das letzte Mal im Jahr 2000 pers\u00f6nlich in Syrien.<\/p>\n<p><strong>2.) Adopt a Revolution<\/strong><br \/>\nDer Verein verfolgt ausschlie\u00dflich politische Zwecke, indem er die <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/berlino1010\/eine-lawine-aus-dem-nichts\">politische Opposition Syriens<\/a> in Gestalt der Revolutionsaktivisten finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>3.) Kristin Helberg<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=55&amp;t=1130#p4079\">Recherchen zu Folge<\/a> kann Frau Helberg seit Jahren nicht mehr legal nach Syrien einreisen. Ihre aktive Zeit als offiziell akkreditierte westliche Korrespondentin in Syrien beschr\u00e4nkte sich laut Vita lediglich auf die Jahre von 2001 bis 2008 &#8211; also zu einer Zeit, als sowohl Deutschland als auch die EU noch sehr engagiert in Entwicklungsprojekte in Syrien eingebunden waren. Kristin Helberg unterst\u00fctzt aktiv oppositionelle Gruppen in Syrien und forderte, dass der Westen m\u00f6glichst viele Einheiten der Islamischen Front mit der Lieferung moderner Waffen an sich binden m\u00f6ge.<\/p>\n<p><strong>4.) Markus Kaim (SWP)<\/strong><br \/>\nBefasst sich mit Grundfragen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, transatlantischen Sicherheitsbeziehungen &#8211; NATO; Sicherheits- und Verteidigungspolitik ausgew\u00e4hlter NATO-Partner und die Rolle der Vereinten Nationen bei der internationalen Konfliktregelung. Aktuell arbeitet er zu politischen Rahmenbedingungen multinationaler Milit\u00e4reins\u00e4tze. \u201eBei der <a href=\"http:\/\/www.voltairenet.org\/article190087.html\">Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)<\/a> hat sich seit Januar eine Gruppe von bis zu 50 syrischen Oppositionellen aller Couleur geheim getroffen, um Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zeit nach Assad zu schmieden. Das geheime <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/31\/Syrien-Bundesregierung\">Projekt mit dem Namen &#8222;Day After&#8220;<\/a> wird von der SWP in Partnerschaft mit dem United States Institute of Peace (USIP) organisiert.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift \u201cInternationale Politik\u201d<\/strong> Lupenreines Propagandablatt der transatlantischen DGAP. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Ausw%C3%A4rtige_Politik\">Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik e. V.<\/a> ist ein Netzwerk und eine Denkfabrik f\u00fcr Au\u00dfenpolitik und betreibt Forschungseinrichtungen f\u00fcr Fragen der internationalen Politik sowie der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik. Die 1955 in Zusammenarbeit mit dem Council on Foreign Relations und Chatham House gegr\u00fcndete DGAP z\u00e4hlt heute \u00fcber 2500 Mitglieder, darunter f\u00fchrende Pers\u00f6nlichkeiten aus dem Bank- und Finanzwesen, der Wirtschaft, Politik, den Medien und der Wissenschaft. Verein und Zweck: Der Verein versucht, aktiv die au\u00dfenpolitische Meinungsbildung auf allen Ebenen zu beeinflussen.<\/p>\n<p><strong>5.) Pawel Felgenhauer<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pavel_Felgenhauer\">Biologe, Milit\u00e4ranalytiker, Buchautor<\/a>, verf\u00fcgt angeblich \u00fcber Insiderquellen des russischen Milit\u00e4rs, vehementer Kritiker der politischen und milit\u00e4rischen F\u00fchrung Russlands, Experte f\u00fcr alles, was mit \u201ePutins Russland\u201c zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><strong>6.) Gerald Knaus<\/strong><br \/>\nLeitet die gemeinn\u00fctzige <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Stabilit%C3%A4tsinitiative\">Denkfabrik &#8222;Europ\u00e4ische Stabilit\u00e4tsinitiative&#8220; (ESI).<\/a> \u201cDie Finanzierung der ESI gew\u00e4hrleisten unter anderem die Robert Bosch Stiftung, die Rockefeller-Stiftung, die ERSTE Stiftung, die Regierung Schwedens und der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/German_Marshall_Fund\">German Marshall Fund.\u201d<\/a><\/p>\n<p><strong>7.) Bellingcat?<\/strong><br \/>\nRecherchenetzwerk um den fr\u00fcheren Finanz- und Verwaltungsfachmann Eliot Higgins.<br \/>\nBellingcats Analysen anl\u00e4sslich des Abschusses der MH17 wurde <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hackerfactor\/status\/605227247482470400\">vom Erfinder der Methode eindeutig misstraut.<\/a> Da Bellingcats Analysen hervorragend zur gew\u00fcnschten Fassung der Schuldfrage um den Abschuss der MH17 zu passen schienen, wird er in bestimmten Medien besonders hofiert und erhielt 2015 absurderweise den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis (Sonderpreis) f\u00fcr seine unersch\u00fctterliche Zuversicht, im Kampf um die Wahrheit (\u2026).<\/p>\n<p>Die Reihe lie\u00dfe sich um eine Vielzahl von Experten fortsetzen, die eine eindeutige Agenda verfolgen und erg\u00e4nzen um die stets parteiischen Korrespondenten aus dem eigenem Haus, die sich selten der Verpflichtung zur objektiven und unparteiischen Berichterstattung hingeben. Objektive und unparteiische Berichterstattung bedeutet, dass eben nicht nur Stimmen zu Wort kommen, die westliche Narrative bedienen &#8211; egal ob es sich nun um erbitterte Regimekritiker, um Think-Tank-lastige \u201eExperten\u201c oder einfach nur um eigene Korrespondenten mit Tunnelblick handelt.<\/p>\n<p><em>Dr. Gniffke &#8211; Viertens: wir achten im Ausland vor allen Dingen auf die dramatischen Themen und Ereignisse. Eine Gesundheitsreform in Burundi oder eine Steuerreform in Venezuela sind nicht so interessant f\u00fcr uns. Auslandsthemen, die wir wahrnehmen, gehen meistens um Krieg und Frieden, um Leben und Tod und deshalb k\u00f6nnte man ja irgendwann auf die Idee kommen, dann machen wir doch mehr Ausland, um die Sendung sexyer zu machen. Dieser Versuchung sollten wir nicht erliegen, weil nat\u00fcrlich, wenn man das immer auf die Spitze treibt, stumpfen die Menschen irgendwann ab und vor allen Dingen, die Menschen verlieren das Vertrauen darin, dass sie tats\u00e4chlich oder dass wir tats\u00e4chlich journalistisch bewerten, was wichtig ist. Und wenn man von der Tagesschau kommt, hat man gut reden. Aber es ist tats\u00e4chlich so, wir achten nicht auf die Quote. \u00dcber Quote redet man nicht. Man hat sie.<\/em><\/p>\n<p>An dieser Stelle sei in stiller Andacht an die \u201eBerichterstattung\u201c zum ersten russischen <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=177#p930\">Hilfskonvoi<\/a> im <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=174\">August 2014<\/a> erinnert. <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=173\">\u00dcber eine Woche lang<\/a> hatte man den Eindruck, dass alle (!) Nachrichtenredaktionen der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medienanstalten kollektiv den Verstand verloren haben. Innerhalb dieser hochnotpeinlichen Dauer-Skandalisierung des <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=163\">Hilfskonvois<\/a> wurden der russischen Seite, im steten Einklang mit Protagonisten Kiewes, ausschlie\u00dflich niedere Motive unterstellt. Miosga, Atai und Lielischkies liefen zur Hochform auf und beendeten die menschenverachtende Posse erst nach zehn Tagen irrelevantem Geschwurbel \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=122\">humanit\u00e4re Aktion<\/a> die nach Lesart der ARD keine sein durfte. DAS war in der Tat unsexy.<\/p>\n<p>Es gibt eine ganze Reihe von Beanstandungen, die sich mit der <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewforum.php?f=44\">Unterdr\u00fcckung brisanter Informationen<\/a>, insbesondere bei Auslandsthemen, befassen. Diese Beanstandungen sind offensichtlich berechtigt, wenn man verschiedene Nachrichtenquellen heranzieht. So findet unabl\u00e4ssig eine <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=44&amp;t=1134\">Ungleichgewichtung von Menschenleben<\/a>, Themen und Werturteilen je nach Herkunftsland oder <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=984&amp;p=4284#p4150\">b\u00fcndnispolitischem Kontext<\/a> statt.<\/p>\n<p>So verbreiten westliche Medien unverdrossen weiterhin das Propagandam\u00e4rchen, Assad und sein \u201eRegime\u201c tr\u00fcgen die alleinige Verantwortung f\u00fcr zig Tausend Tote, Millionen Fl\u00fcchtlinge und f\u00fcr die Verheerung des fortschrittlichen s\u00e4kularen Staates Syrien. Jeder, der sich auch nur halbwegs \u00fcber den Syrienkonflikt im historischen Kontext und \u00fcber die zahlreichen geostrategischen Interessen \u00fcblich verd\u00e4chtiger Dritter in der Konfliktregion informiert, wei\u00df, dass die entsprechenden Nachrichten permanent mit L\u00fcgen, Auslassungen und Verharmlosung von oppositionellem Terror einhergehen.<\/p>\n<p>Und selbstverst\u00e4ndlich wird bei der Tagesschau \u00fcber Quote geredet \u2013 bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird anhand von Einschaltquoten und Klickzahlen betont, dass die Tagesschau in der Akzeptanz des Publikums zugelegt habe. Die Quote ist allerdings kein Messinstrument f\u00fcr Akzeptanz oder gar f\u00fcr Qualit\u00e4t. Die politische Bedeutung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehens erw\u00e4chst nicht aus der Quote, sondern aus dem Auftrag. Wer in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten die Quote (&#8222;Man hat sie!&#8220;) als omnipr\u00e4senten Erfolgsindikator, Zuschauerindikator, Legitimationsindikator und Akzeptanzindikator wahrnimmt, unterwirft sich reiner Marktlogik, ohne auf die Informationsbed\u00fcrfnisse der \u00d6ffentlichkeit einzugehen.<\/p>\n<p><em>Dr. Gniffke &#8211; F\u00fcnftens: Verifizieren geht \u00fcber Probieren. Wir haben zahllose Quellen mittlerweile. Bilder sind von jedem Winkel der Erde in fast \u2026 ohne Zeitverzug verf\u00fcgbar. Gleichzeitig nimmt bei allen Akteuren die Neigung zu Inszenierung und zu Manipulation zu. Und insofern m\u00fcssen wir gucken, was ist das da eigentlich an Material auf dem Markt. Deshalb haben wir bei ARD aktuell eine kleine Verifikationseinheit geschaffen. Das sind quasi Forensiker, die das Material untersuchen und gucken, was spricht daf\u00fcr, was spricht dagegen, dass es authentisch ist, dass es richtig ist, dass es nicht manipuliert ist. Das ist eine Art Indizienprozess, der jedes Mal durchgef\u00fchrt wird, an dessen Ende dann oft der Satz steht: in dubio nicht senden. Also, wenn es Zweifel gibt an der Echtheit, verwenden wir es nicht.<\/em><\/p>\n<p>Es sollte eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein, dass Quellen \u00f6ffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten von seri\u00f6ser Herkunft, verifizierbar, manipulationsfrei und nicht wild zusammen gefrickelt zu sein haben. Leider sah das Herr Gniffke in der Vergangenheit <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/20186\/die-tagesschau-wo-man-schoene-inszenierungen-nicht-bloed-hinterfragt\/\">mitunter etwas anders.<\/a><br \/>\nAuch die Verwendung von Quellen der dubiosen SOHR (siehe Punkt Drittens) widerspricht dem hier beschworenen \u201ein dubio nicht senden\u201c in eklatantem Ma\u00dfe.<\/p>\n<p>Es geht bei der Quellenrecherche aber nicht nur um Bilder, sondern auch um Inhalte, um Personen, die diese Inhalte verbreiten, um Moderatoren, die falsche Inhalte unwidersprochen passieren lassen oder selbst verk\u00fcnden. Immer wieder werden in den Hauptnachrichtensendungen wider besseres Wissen l\u00e4ngst widerlegte Storys \u00fcber Kriegsursachen, vermeintliche Aggressoren und Beweise f\u00fcr Aggressionen verk\u00fcndet. Immer wieder ist zu konstatieren, dass z. B. Politiker aus dem In- und Ausland vor laufender Kamera halbgare Ger\u00fcchte verbreiten, ohne daf\u00fcr vom Senderpersonal postwendend korrigiert oder zur Rede gestellt werden. Es braucht keine Forensiker in Nachrichtenstudios, sondern Leute mit einer angemessenen politischen Bildung, Respekt vor dem gesetzlichen Auftrag und dem unbedingten Willen, \u201eden M\u00e4chtigen unbequem\u201c zu sein.<\/p>\n<p><em>Dr. Gniffke &#8211; Sechstens und letzter Punkt: Besser geht\u2019s immer. Wir werden unseren Weg fortsetzen, weniger Themen zu behandeln in unseren Angeboten, die aber dann ausf\u00fchrlicher. Wir wollen nicht an der Oberfl\u00e4che bleiben. Analyse statt schlichtes name dropping: hier ein Oppositionspolitiker aus dem Kosovo oder da den Namen Aung San Suu Kyi richtig ausgesprochen, das reicht nicht, sondern wir m\u00fcssen auch den Menschen nochmal sagen, warum soll mich der Konflikt eigentlich hier oder dort interessieren. Ein bisschen landeskundliche Einordnung tut gar nicht weh. Das k\u00f6nnen wir auch von uns aus hier leisten, um dann vor allen Dingen auch dann die Korrespondentinnen und Korrespondenten in die Lage zu versetzen und ihnen Zeit zu geben zur Recherche. Denn Recherche ist bekannterma\u00dfen der Anfang von allem. Wir werden ihnen k\u00fcnftig weniger Leistungen abverlangen in den klassischen Ausspielwegen. Wir werden sie nicht mehr so h\u00e4ufig bitten, nochmal einen neuen Beitrag zu machen und nochmal einen neuen Beitrag zum gleichen Thema und noch eine Live-Schalte, weil es kommen nat\u00fcrlich auch die Dinge auf sie zu, auf die Korrespondentinnen und Korrespondenten zu, die mit sozialen Medien zu tun haben. Auch das ist ein Weg, auf dem wir Menschen mit Informationen zu versorgen haben. Und wenn wir die Qualit\u00e4t halten und sogar steigern wollen, m\u00fcssen wir den Korrespondentinnen und Korrespondenten die Luft und die Zeit geben, weiterhin zu recherchieren. Vielen Dank!<\/em><\/p>\n<p>Das Beste wie immer zum Schluss. Der Chef des Flaggschiffs der deutschen Nachrichtengebung Dr. Gniffke will die Reduktion von Nachrichten, die er bereits <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/31882\/tagesschau_weniger_themen_dafr_aber_intensiver\/\">im Jahr 2011 ank\u00fcndigte<\/a>, weiter vorantreiben und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Beschwerden zu Nachrichtenunterdr\u00fcckungen \u00fcber brisante Ereignisse sprichw\u00f6rtlich durch die Decke gehen. Wann schafft sich die Tagessschau ganz ab?<\/p>\n<p>Dass &#8222;ein bisschen landeskundliche Einordnung&#8220; nicht weh tut, ist eine Binsenweisheit und ein Fall f\u00fcr Auslandsjournal, f\u00fcr Dokumentationen oder Reportagen. Eine viertel- oder halbst\u00fcndige Nachrichtensendung kann ausufernde Hintergrundberichte und landeskundliche Einordnungen nicht leisten, zumal die Korrespondenten in der schnelllebigen Zeit der News den Anschluss verlieren d\u00fcrften. Es w\u00e4re schon viel gewonnen, wenn innerhalb der Tagesschau\/Tagesthemen weniger Meinung in Form von teils <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wf6BHqO2A0c\">uns\u00e4glichen Kommentaren<\/a>, weniger Verdachtsberichterstattungen, weniger Spekulationen und Belanglosigkeiten sowie weniger <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=60&amp;t=1004\">Feindpropaganda<\/a> \u00fcber den Sender gingen.<\/p>\n<p>Auftrag der Medien ist es, die Wirklichkeit abzubilden und einzuordnen. Die Einordnung muss ihre Grundlage im Grundrechtskatalog des Grundgesetzes haben: \u201cDie W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch\u00fctzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unver\u00e4u\u00dferlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.\u201d (Art. 1 GG)<\/p>\n<p>Die Nachrichtengebung der Tagesschau\/Tagesthemen unter Gniffke ordnet die Wirklichkeit nicht ein. Sie schreibt dem Publikum Scheinwirklichkeiten vor und versucht die \u00f6ffentliche Meinung ausschlie\u00dflich im Sinne westlicher Interessen zu beeinflussen. Es wird in der Regel nicht objektiv dar\u00fcber berichtet \u201ewas ist\u201c, sondern es wird konstruiert, manipuliert, Wichtiges ausgelassen und es werden Tatsachen und Verlautbarungen verdreht. Ein \u201eweiter so\u201c wie bisher, oder eine Einschr\u00e4nkung der Informationsvielfalt zu Lasten der freien Meinungsbildung der Bev\u00f6lkerung ist nicht akzeptabel.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die ARD muss in diesen Zeiten erkl\u00e4ren, was ist, Werte vermitteln, Meinungen widerspiegeln und einem offenen und freien Meinungs- und Willensbildungsprozess und damit auch dem sozialen Zusammenhalt und der Stabilit\u00e4t unseres Gemeinwesens dienen.&#8220; <a href=\"http:\/\/www.ard.de\/home\/intern\/presse\/pressearchiv\/Karola_Wille___Die_ARD_dient_der_gesamten_Gesellschaft_\/2392678\/index.html\">Karola Wille (Vorsitzende ARD)<\/a><\/p><\/blockquote>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1178 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1178')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1178').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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