{"id":2246,"date":"2016-08-20T09:58:44","date_gmt":"2016-08-20T08:58:44","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=2246"},"modified":"2016-09-02T20:57:51","modified_gmt":"2016-09-02T19:57:51","slug":"auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/","title":{"rendered":"Auswertung: \u00dcber T\u00e4uschung, Tugend und Teenager"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-size: 20px;\">Auswertung: \u00dcber T\u00e4uschung, Tugend und Teenager<\/p>\n<p><small>Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015 \u2013 was bisher geschah\u2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/07\/1523\/\">Vorwort: Storytelling \u2013 die Kunst, Geschichten zu erz\u00e4hlen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/08\/das-trojanische-pferd\/\">Kapitel 1 \u2013 Das Trojanische Pferd<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/09\/kapitel-2-ueber-griechische-helden-maerchen-und-mythen\/\">Kapitel 2 \u2013 \u00dcber griechische Helden, M\u00e4rchen und Mythen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/10\/kapitel-3-was-orwell-nicht-wusste\/\">Kapitel 3 \u2013 Was Orwell nicht wusste<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/11\/kapitel-4-die-konstruktion-wuenschenswerter-welten\/\">Kapitel 4 \u2013 Die Konstruktion w\u00fcnschenswerter Welten<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/12\/kapitel-5-the-hidden-persuaders\/\">Kapitel 5 \u2013 The Hidden Persuaders<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/14\/greek-myths-1-3\/\">Greek Myths 1-3<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/15\/greek-myths-4-6\/\">Greek Myths 4-6<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/14\/greek-myths-1-3\/\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/16\/greek-myths-7-9\/\">Greek Myths 7-9<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/14\/greek-myths-1-3\/\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/17\/greek-myths-10-13\/\">Greek Myths 10-13<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/14\/greek-myths-1-3\/\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/18\/greek-myths-14-16\/\">Greek Myths 14-16<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/19\/greek-myths-17-20\/\">Greek Myths 17-20<\/a><\/small><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;&#8230;Weil er so glaubw\u00fcrdig ist&#8220;<br \/>\n<small>Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble \u00fcber den ARD-Korrespondenten Rolf-Dieter Krause, 2016<\/small><\/p><\/blockquote>\n<p>Im Februar dieses Jahres, ein Jahr nach der Eurogruppenvereinbarung vom 20. Februar 2015, bezeichnet Yanis Varoufakis im Interview mit Euronews die Unterzeichnung dieses Dokuments als seinen &#8222;wichtigste(n) Fehler&#8220; als Finanzminister; er h\u00e4tte sich bereits zu diesem Zeitpunkt sicher sein k\u00f6nnen, dass die Troika es nicht ernst meine mit dieser wichtigen Vereinbarung. [175]<\/p>\n<p>Dies entspricht dem, was Varoufakis bereits am 27. Juni 2015 noch in seiner Funktion als griechischer Finanzminister auf einer Pressekonferenz als &#8222;wahren Grund&#8220; f\u00fcr das Scheitern der monatelangen Verhandlungen genannt hatte: Die Verhandlungspartner h\u00e4tten die von Griechenland als positiv bewertete Eurogruppenvereinbarung vom 20. Februar 2015 bereits wenige Tage nach ihrem Zustandekommen ignoriert und Griechenland seitdem wieder unter die Logik des alten Programmes unterwerfen wollen. [176]<\/p>\n<p>Ironischerweise st\u00fctzt ausgerechnet die ARD-Berichterstattung die These des ehemaligen Finanzministers Griechenlands.<\/p>\n<p>So hatte die ARD die Zuschauer bereits am 20. Februar 2015 sachwidrig dar\u00fcber informiert, Griechenland h\u00e4tte sich mit der Verl\u00e4ngerung des zweiten &#8222;Hilfspakets&#8220; verpflichtet, die im bisherigen Programm vorgesehenen Reformen ausnahmslos durchzuf\u00fchren. Auch Ulrich Deppendorf verbreitete in seinem Kommentar vom 27. Februar 2015 die Falschinformation, dass Griechenland lediglich mehr Zeit erhalten h\u00e4tte, um Reformen umzusetzen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches suggeriert auch die dem ARD-Deutschland-Trend-M\u00e4rz zugrundeliegende Fragestellung: &#8222;Der Bundestag hat in der letzten Woche die Verl\u00e4ngerung des Hilfsprogramms f\u00fcr Griechenland um vier Monate beschlossen. Griechenland soll dadurch mehr Zeit bekommen, Reformen umzusetzen. Diese sind die Voraussetzung f\u00fcr die Auszahlung der letzten Tranche des bereits bestehenden Hilfspakets. Finden Sie die Verl\u00e4ngerung richtig oder nicht richtig?&#8220; [177]<\/p>\n<p>Und Rolf-Dieter Krause, zu diesem Zeitpunkt Leiter des ARD-Studios Br\u00fcssel, informiert auch in den Tagesthemen vom 9. M\u00e4rz 2015, die Eurogruppe habe sich gar &#8222;nicht aufgehalten&#8220; mit den neuen griechischen Reformvorschl\u00e4gen, sie habe gesagt: &#8222;Es gibt eine Vereinbarung mit Griechenland, die ist schon alt, die umzusetzen hat es jetzt mehr Zeit gegeben&#8220;. Griechenland m\u00fcsse nun mit der Umsetzung beginnen: &#8222;Diese Reformen sind politisch verabredet, eine Vereinbarung mit Griechenland [&#8230;], die die griechische Regierung &#8211; allerdings die alte &#8211; unterschrieben hat&#8220;, behauptet der Korrespondent. [178]<\/p>\n<p>Der Zuschauer kann, sofern er den eben genannten Darstellungen vertraut, nicht wissen, dass die Eurogruppenvereinbarung der griechischen Seite in Bezug auf die konkreten Reformauflagen Verhandlungsspielraum einr\u00e4umte, und zwar ganz regul\u00e4r zun\u00e4chst bis Ende April (s. Geschichte 15). Stattdessen muss er annehmen, mit der am 20. Februar 2015 beschlossenen Verl\u00e4ngerung des zweiten &#8222;Hilfspakets&#8220; habe sich die neue griechische Regierung verpflichtet, die mit der Vorg\u00e4ngerregierung vereinbarten Reformen ausnahmslos umzusetzen. In der Konsequenz wird er daher in den kommenden Wochen dem Irrtum unterliegen, dass Athen (erneut) den Fahrplan nicht einh\u00e4lt, im Zeitverzug ist, nicht liefert, seine Hausaufgaben nicht macht, tats\u00e4chlich reformunwillig ist und noch dazu die Vereinbarung vom 20. Februar 2015 gebrochen hat.<\/p>\n<p>Der T\u00e4uschungsverdacht gegen die griechische Regierung ergibt sich daraus folgerichtig, und er wird von der ARD bereits einen Tag nach der Eurogruppenvereinbarung innerhalb der Tagesthemen angedeutet sowie in Form des Kommentars &#8222;Tsipras biegt sich die Wahrheit zurecht&#8220; explizit ge\u00e4u\u00dfert (Geschichte 16).<br \/>\nAm Tag des vorl\u00e4ufigen Scheiterns der Verhandlungen, am 27. Juni 2015, spricht ARD-Moderator Roth schlie\u00dflich im Gespr\u00e4ch mit dem Bundesfinanzminister das Urteil \u00fcber die &#8222;Schurken&#8220; (ARD-Korrespondent Alois Theisen): \u201eAlso ist es &#8217;ne T\u00e4uschung!&#8220;.<\/p>\n<p>Wer die Emp\u00f6rung eines Gro\u00dfteils der Zuschauer in diesen Wochen, ja Monaten gegen\u00fcber der Syriza-Regierung verstehen will, der m\u00f6ge sich vergegenw\u00e4rtigen, dass der Topos vom solidarischen deutschen Volk, das Opfer von Trickbetr\u00fcgern und faulen Schmarotzern zu werden droht, nicht erst nach der Vereinbarung vom 20. Februar 2015 mediale Verbreitung findet, sondern bereits innerhalb der ersten 4 Wochen der ARD-Berichterstattung \u00fcber die neue griechische Regierung gleich einem Ostinato nahezu jeder der hier analysierten 20 Episoden zugrunde liegt.<\/p>\n<p>Als F\u00fcrsprecher des kleinen Mannes bzw. der &#8222;Aldi-Verk\u00e4uferin und de(s) Realschullehrers&#8220; wird vor allem der in diesem Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnete Korrespondent Krause einen Gro\u00dfteil der Zuschauer davon \u00fcberzeugen, dass &#8222;der Grieche&#8220; sich auf ihre Kosten bereichern will, oder in den Worten Krauses &#8222;es f\u00fcr das gottgegebene Recht seines Landes h\u00e4lt, auf Kosten anderer zu leben.&#8220; (Tagesthemen-Kommentar vom 17. 02. 2015)<\/p>\n<p>Dieser &#8222;Schuldenkrimi&#8220; aktiviert in den K\u00f6pfen der Zuschauer den archetypischen T\u00e4ter-Opfer-Retter-Frame sowie das durch diesen erzeugte Bed\u00fcrfnis, dass die Werteordnung wiederhergestellt und der Gerechtigkeit gen\u00fcge getan werden m\u00f6ge, indem die T\u00e4ter ihrer gerechten Strafe zugef\u00fchrt werden. Das &#8222;Ischover&#8220; des &#8222;Retters&#8220; Sch\u00e4uble ist das Erl\u00f6sungsversprechen, mit dem sich der Sieg des Guten \u00fcber das B\u00f6se ank\u00fcndigt. Kurz: Diese archetypische Dramaturgie l\u00e4uft von Beginn an konsequent auf den Grexit zu.<\/p>\n<p>Betrachtet man nun im Einzelnen die lediglich f\u00fcr die ersten vier Wochen zusammengetragenen Episoden dieser Langzeiterz\u00e4hlung und die in ihnen enthaltenen Fehlinformationen, Verzerrungen und sinnentstellenden Auslassungen, so ist erkennbar, dass die medial vermittelten Wahrnehmungs-und Beurteilungskategorien dieser Geschichten \u00fcberwiegend die sog. Deutschen (Sekund\u00e4r-)Tugenden bzw. deren angebliche Missachtung sind: Zuverl\u00e4ssigkeit, Ordnung, Ehrlichkeit, P\u00fcnktlichkeit, H\u00f6flichkeit, Flei\u00df (hier im Sinne von Reformwilligkeit) und Sparsamkeit. Eigentlich fehlte der Berichterstattung nur noch der Aspekt der Sauberkeit (etwa in Form der Meldung \u00fcber Fettflecken auf der Reformliste).<\/p>\n<p>Diese gerade in Deutschland moralisch aufgeladenen, kollektiv identit\u00e4tsstiftenden Werte laden den Zuschauer ein, sich mit der Verhandlungsseite der Gl\u00e4ubiger zu identifizieren. Der Zuschauer sieht die ihm wichtigen Werte einer permanenten Missachtung ausgesetzt, und zwar ausgerechnet seitens der Regierung jenes Landes, das im Rahmen von &#8222;Hilfspaketen&#8220; eine &#8222;Milliardenhilfe&#8220; seitens der &#8222;Geldgeber&#8220; erhalten hat \u2013 also angeblich selbstlose Wohltaten, f\u00fcr die auch er als deutscher Steuerzahler haftet.<\/p>\n<p><em>&#8222;Die St\u00e4rke der Narration ist, dass sie den Werte-Frame subtil transportiert \u2013 ohne ihn explizit zu nennen. Der Rezipient erkennt selbst\u00e4ndig, dass das Thema einen f\u00fcr ihn bedeutsamen Grundwert tangiert&#8220;<\/em> [179], f\u00fchrt Herbert Flath in seiner Dissertation zu &#8222;Storytelling im Journalismus&#8220; aus.<\/p>\n<p><em>&#8222;Moral schl\u00e4gt politische Inhalte&#8220; <\/em>[180]. Der vom US-amerikanischen Linguisten George Lakoff aufgestellten Kommunikationsmaxime, Fakten nur innerhalb moralischer Frames zu diskutieren, folgt die ARD-Berichterstattung ebenso wie das von Lakoff inspirierte Diskussionspapier der Bertelsmann Stiftung zu strategischer Regierungskommunikation aus dem Jahr 2006: <em>&#8222;Gelungenes Framing zeichnet sich dadurch aus, dass Reformpolitik ihre Gestaltungsanliegen sprachlich mit gesellschaftlichen Sinn- und Wertzusammenh\u00e4ngen verkn\u00fcpft.&#8220;<\/em> [181]<\/p>\n<p>Ein solches stereotypenspezifisches Werte-Framing wirkt stark polarisierend. Es aktiviert und best\u00e4tigt zugleich das im Langzeitged\u00e4chtnis gespeicherte Stereotyp von den chaotischen (Geschichten 9, 11), unzuverl\u00e4ssigen (Geschichten 4, 5, 6, 7, 8, 11, 16, 19), trickreichen (Geschichten 2, 3, 5, 6, 7, 12, 16, 19), unp\u00fcnktlichen (Geschichten 17, 18), unbeherrschten (Geschichten 2, 13), faulen (=reformunwilligen, Geschichten 5, 6, 8, 19) und verschwenderischen (Geschichten 1, 8 und 20) S\u00fcdeurop\u00e4ern, die angeblich die (nord-) &#8222;europ\u00e4ischen Gepflogenheiten&#8220; (Rolf-Dieter Krause) missachten.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht nicht, dass ausgerechnet Korrespondent Krause den Zuschauern in der Hart-aber-fair-Sendung vom 29. Juni 2015 das (vorl\u00e4ufige) Scheitern der Verhandlungen mit Griechenland so erkl\u00e4ren will:<\/p>\n<div style=\"background-color: lightgrey; width: 600px; height: 200px; padding: 10px; border: 0px black solid;\"><a class=\"alignleft\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2254\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2254\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-300x187.jpg\" alt=\"Hart aber fair Krause\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-300x187.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-768x480.jpg 768w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-100x62.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-150x94.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-200x125.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-450x281.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause-600x375.jpg 600w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hart-aber-fair-Krause.jpg 863w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n&#8222;Wenn Sie in der Politik miteinander verhandeln wollen, dann m\u00fcssen bestimmte Sekund\u00e4rtugenden gewahrt sein: Das hei\u00dft, das, was man verabredet, muss verl\u00e4sslich sein, man muss glaubw\u00fcrdig sein, man muss sich die Wahrheit sagen.&#8220;<\/div>\n<p>Die sachliche Debatte um \u00f6konomische L\u00f6sungen f\u00fcr eine Schuldenkrise tritt in den Hintergrund zugunsten einer medial inszenierten Frage der Tugendhaftigkeit.<\/p>\n<p>Mit Hilfe der so erzeugten &#8222;Illusion der Informiertheit&#8220; wird das tats\u00e4chliche Informationsvakuum innerhalb der Berichterstattung verdeckt.<\/p>\n<p>Die \u00f6konomische Argumentation des international angesehenen Wirtschaftswissenschaftlers wird medial \u00fcberklebt mit permanenten Meldungen \u00fcber sein moralisch angeblich fragw\u00fcrdiges Verhalten und die angebliche Undurchsichtigkeit seiner \u00f6konomischen Pl\u00e4ne: Die Finanzierung der Wahlversprechen bleibe &#8222;ein R\u00e4tsel&#8220;, man wisse nicht, wie die Pl\u00e4ne der griechischen Regierung aussehen (&#8222;Vielleicht hat er m\u00fcndlich was vorgetragen&#8220;), angeblich wisse keiner der Finanzminister, &#8222;was die Griechen wirklich wollen&#8220;, denn Griechenland lasse sich &#8222;nicht in die Karten gucken&#8220; und Varoufakis bleibe in jedem Fall &#8222;ein weiteres Mal r\u00e4tselhaft&#8220;.<\/p>\n<p>Der Faktor Kompetenz des griechischen Finanzministers wird auf diese Weise medial ausgeblendet und tendiert daher in der Wahrnehmung des Rezipienten gen Null.<br \/>\nDer Faktor Vertrauensw\u00fcrdigkeit tendiert infolge permanent erfundener Trickster-Geschichten in der Wahrnehmung des Rezipienten ebenfalls gen Null.<br \/>\nDas Produkt aus diesen beiden Faktoren &#8211; Kompetenz und Vertrauensw\u00fcrdigkeit &#8211; ist laut Persuasionsforschung die (wahrgenommene) Glaubw\u00fcrdigkeit eines Politikers: das strategisch entscheidende Feld jeder politischen Auseinandersetzung. Im Fall von Varoufakis erzielt die mediale Berichterstattung einen Glaubw\u00fcrdigkeits-Wert, der ungef\u00e4hr bei null liegen d\u00fcrfte. Rufmord nennt es Varoufakis. &#8222;Sch\u00e4uble ist beliebt wie nie&#8220;, ruft begeistert die ARD im Juli 2015 aus.<\/p>\n<p><em>&#8222;Die neuen, auf die Maximierung der Aufmerksamkeit der Medienkonsumenten ausgerichteten Selektions- und Interpretationslogiken konstruieren den Lauf der Dinge wieder &#8211; wie die alte Geschichtsschreibung &#8211; als Produkt von Helden und B\u00f6sewichten, also als Ergebnis von Menschen und Taten und nicht von &#8218;Verh\u00e4ltnissen&#8216;, welche die Menschen, ihre Taten und ihre Wirkungen erst erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<br \/>\nDiese Regression medienvermittelter Kommunikation auf gut und b\u00f6se ist urs\u00e4chlich f\u00fcr den Wandel der seismographischen Funktion \u00f6ffentlicher Kommunikation von der Problematisierung von Zust\u00e4nden hin zur Skandalisierung von Personen. Der zivilisatorische Fortschritt gegen\u00fcber den \u00f6ffentlichen Hinrichtungen der Vormoderne &#8211; in der das personalisierte B\u00f6se auch schon vor aller Augen getilgt werden musste &#8211; bemisst sich in der Sp\u00e4tmoderne daran, dass es &#8217;nur&#8216; noch um den sozialen Tod des Delinquenten geht. Unterhaltend ist allemal beides.&#8220; <\/em>[182]<\/p>\n<p>Neben der Polarisierung durch den T\u00e4ter-Opfer-Retter-Frame und das nationalstereotypische Werte-Framing liefert die Berichterstattung eine dritte polarisierende Schablone, durch die hindurch der Zuschauer die Verhandlungen zwischen den Gl\u00e4ubigern und ihrem Schuldner betrachtet: das Erwachsenen-Teenager-Verh\u00e4ltnis, das den erwachsenen Teil im Gegenzug f\u00fcr die materielle Existenzsicherung des Minderj\u00e4hrigen zu dessen Erziehung, Ermahnung (Regeln m\u00fcssen eingehalten , Hausaufgaben p\u00fcnktlich abgegeben werden) und Disziplinierung\/Bestrafung (die folgenreichste Androhung: der Grexit) berechtigt. Die Berichterstattung folgt 1:1 dem von George Lakoff dargestellten &#8222;Strenger-Vater-Moral-Frame&#8220;, der laut dem US-Linguisten die Kommunikationsstrategie konservativer Politik darstellt.<\/p>\n<p>Wer sich nicht den Geldgebern &#8222;unterwerfen&#8220; will, dem droht ein Donnerwetter. Das verdeutlicht Moderatorin Caren Miosga bereits am Tag der ersten Kabinettssitzung der Syriza-Regierung. Der Beitrag zum Au\u00dfenministertreffen stellt den Au\u00dfenminister eines souver\u00e4nen Staates als &#8222;frischgebacken&#8220; dar, der, weil er &#8222;querschoss&#8220;, &#8222;ins Gebet genommen&#8220; werden musste. Die Ablehnung der Zusammenarbeit mit den Troika-Abgesandten in Athen wird als &#8222;ausgeheckter&#8220; Streich eines sich &#8222;cool&#8220; gebenden, rebellierenden Teenagers charakterisiert, der sich der Kontrolle (durch die Erwachsenen) entziehen will und vom Chef der Eurogruppe angeblich eine Lektion erteilt bekommt. Der Bundesfinanzminister ist Verfechter eines &#8222;strengen&#8220; Reformprogramms, der Bundeswirtschaftsminister gibt sich &#8222;weniger streng&#8220;. Mit Griechenland &#8222;gab es schon wieder \u00c4rger&#8220;, von einem richtigen &#8222;Halbstarken-Verhalten&#8220; sei bereits die Rede, formuliert Nachrichtensprecher Claus-Erich Boetzkes. Korrespondent Thomas Bormann spricht vom &#8222;Spiel&#8220; des &#8222;Schuljunge [n]&#8220; und r\u00e4t, die griechische Reformliste &#8222;streng&#8220; zu \u00fcberpr\u00fcfen, und Ulrich Deppendorf fragt in seinem Kommentar vom 27. Februar 2015: &#8222;Verlieren wir die Geduld mit Griechenland?&#8220;<\/p>\n<p>Auch durch den Strenger-Vater-Moral-Frame wird eine sachliche Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen und politischen Argumenten der griechischen Regierung umgangen: Statt den Zuschauer hier\u00fcber zu informieren, werden die Entscheidungen bzw. Standpunkte der griechischen Verhandlungsseite entweder als lachhaft dargestellt oder vor dem Hintergrund eines provokanten, rational nicht vern\u00fcnftigen, ja unverantwortlichen Teenagerverhaltens erkl\u00e4rt, das konsequent auf einen selbstverschuldeten Graccident zusteuere:<\/p>\n<p>&#8222;Die Eurofinanzminister glauben l\u00e4ngst, sie seien im falschen Film. &#8218;Denn sie wissen nicht, was sie tun&#8216;, k\u00f6nnte der Film hei\u00dfen&#8220;, so Caren Miosga in ihrer Anmoderation vom 9. M\u00e4rz 2015 auf den James-Dean-Klassiker anspielend, in dem Teenager als Mutprobe in Autos auf eine Klippe \u00fcber dem Abgrund zurasen.<br \/>\n&#8222;Die griechische Regierung jedenfalls macht den Eindruck, als rase sie weiter sehenden Auges auf einen Abgrund zu&#8220;, urteilt die Moderatorin, w\u00e4hrend auf der Medienwand hinter ihr steile Meeresklippen emporragen, &#8222;der Fahrplan, den die Griechen [&#8230;] vorgelegt haben, wird den Sturz in die Tiefe wohl kaum verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>Wer inmitten der Grexit-, sp\u00e4ter Graccident- Beschw\u00f6rungen noch einwenden mochte, dass Griechenland als kulturelle Wiege Europas unverzichtbar f\u00fcr die EU sei, wurde eines Besseren belehrt: Der vom Finanzministerium \u00fcbernommene Vergleich mit dem Trojanischen Pferd verdeutlicht die schon in der Mythologie verankerte (Kriegs-) List der Griechen, der Raub der Europa durch den in einen Stier verwandelten Zeus k\u00f6nnte in der Realit\u00e4t t\u00f6dlich enden: &#8222;Manch einer hat inzwischen die Sorge, dass Europa vom Stier f\u00e4llt und Schaden nimmt&#8220;, so der sichtlich bek\u00fcmmerte Thomas Roth in den Tagesthemen vom 19. M\u00e4rz 2015. Der Parthenon auf der Akropolis sei &#8222;Symbol f\u00fcr das gesamte Land: einst ein strahlender Tempel \u2013 heute eine Baustelle &#8220; (Tagesthemen 6. M\u00e4rz 2015). Das Wort &#8222;Chaos&#8220;, so warnt Korrespondentin Scharkus am 07. Juli 2015 den Zuschauer, ist griechischen Ursprungs und bedeutet laut Duden: &#8222;die Aufl\u00f6sung aller Ordnung&#8220;.<\/p>\n<p>Auch eine &#8222;Semantik der Eskalation&#8220; (Frank Schirrmacher), die aus Ausdr\u00fccken besteht wie &#8222;schrille T\u00f6ne&#8220;, &#8222;Affront&#8220;, &#8222;aufeinanderprallende Welten&#8220;, &#8222;Eklat&#8220;, &#8222;heftiger Streit&#8220; und &#8222;geballte Faust&#8220; wird einen Gro\u00dfteil der Zuschauer davon \u00fcberzeugen, dass diese &#8222;hemds\u00e4rmeligen&#8220;, &#8222;ruppigen&#8220; (Thomas Roth 04.02.2015), &#8222;selbstverliebten&#8220; (Ulrich Deppendorf 27.02.2015) &#8222;Halbstarken&#8220; (Claus-Erich Boetzkes 12.02.2015), diese &#8222;Schuljungen&#8220; (Thomas Bormann 21.02.2015) mit ihrer &#8222;Ruppigkeit-ich-will-nicht-sagen-Arroganz&#8220; (Thomas Roth 16.02.2015), diese &#8222;unberechenbaren Teenager&#8220; mit &#8222;frechem Grinsen im Gesicht&#8220; (Angela Ulrich 08.07.2015), die ihre &#8222;Hausaufgaben&#8220; (Caren Miosga 23.02.2015) nicht machen wollen und es als ihr &#8222;gottgegebenes Recht ansehen, auf Kosten anderer zu leben&#8220; (Rolf-Dieter Krause 17.02.2015), &#8222;runter von den B\u00e4umen&#8220; (Ulrich Deppendorf 27.02.2015) m\u00fcssen, &#8222;ins Gebet&#8220; (Bettina Scharkus 29.01.2015) genommen werden m\u00fcssen. Und wenn alle Ermahnung nicht hilft \u2013 &#8222;Ich-kann-gar-nicht-so-viel-fressen-wie-ich-kotzen-m\u00f6chte&#8220; [183] (Rolf-Dieter Krause, Presseclub, 14.06.2015) \u2013, dann m\u00fcssen diese &#8222;Schurken&#8220; (Alois Theisen, 27.06.2015), vor allem dieser &#8222;irrlichternde Varoufakis&#8220; [184] (Reinald Becker 29.06.2015) mal richtig diszipliniert, am besten &#8222;zum Teufel gejagt&#8220;[185] werden. (Rolf-Dieter Krause, Hart aber fair, 29.06.2015)<\/p>\n<blockquote><p>Schluss. Endlich. Isch over.<\/p><\/blockquote>\n<p>Den 27. Juni 2015, den Tag des vorl\u00e4ufigen Scheiterns der Verhandlungen, wird Moderator Roth, voreilig zwar, aber feierlich als &#8222;historischen Tag in der EU-Geschichte&#8220; bezeichnen, da es das erste Mal nicht gelungen sei, ein Mitglied zu retten. Wer auf das Foto im Hintergrund des Moderators blickt, begreift schnell, dass die nicht gegl\u00fcckte &#8222;Rettung&#8220; Griechenlands Tr\u00f6stliches f\u00fcr den Rest der EU bereith\u00e4lt: den Sieg des Guten \u00fcber das B\u00f6se. W\u00e4hrend der Moderator die erl\u00f6senden Worte spricht, erstrahlt auf der gro\u00dfen Medienwand der Retter Europas in der Pose des Triumphators inmitten seiner Gefolgsleute:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2247\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2247 size-full\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over.jpg\" alt=\"Isch over\" width=\"877\" height=\"515\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over.jpg 877w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-300x176.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-768x451.jpg 768w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-100x59.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-150x88.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-200x117.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-450x264.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Isch-over-600x352.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"background-color: lightgrey; width: 600px; height: 70px; padding: 10px; border: 3px black solid;\">&#8222;Nun isch es also over, wie der deutsche Finanzminister bereits vor einiger Zeit gesagt und bef\u00fcrchtet hat. [&#8230;]. Sch\u00e4uble und seine Kollegen hatten am Ende einfach genug von den immer neuen griechischen Winkelz\u00fcgen.&#8220; [186]<\/div>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>[175] Yanis Varoufakis. <a href=\"http:\/\/de.euronews.com\/2016\/02\/23\/yanis-varoufakis-die-hochglanzfotos-waren-ein-fehler\">Interview mit Euronews,<\/a> ver\u00f6ffentlicht am 23.02.2016.<br \/>\n[176] Yanis Varoufakis. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=--zbMROUEIA&amp;list=PLmoF3eGf2PA0208Ms9k_-W-7MradCxI6n\">Pressekonferenz vom 27.06.2015<\/a> (ab Min. 4:56).<br \/>\n[177] <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundesweit\/ard-deutschlandtrend\/2015\/maerz\/\">ARD-Deutschlandtrend M\u00e4rz 2015.<\/a><br \/>\n[178] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-3551.html\">Tagesthemen 09.03.2015.<\/a><br \/>\n[179] Herbert Flath: a.a.O., S. 215.<br \/>\n[180] Lakoff\/Wehling: The Little Blue Book, a.a.O., S. 37.<br \/>\n[181] Bertelsmann Stiftung: a.a.O., S. 8.<br \/>\n[182] Kurt Imhof: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/article82PIW-1.399336\">Der hohe Preis der Moral.<\/a> Politik und Wirtschaft unter dem Diktat der Emp\u00f6rungskommunikation, in: NZZ, 07.06.2002.<br \/>\n[183] Rolf-Dieter Krause. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5DOyOsbQuQw\">Presseclub 14.06.2015. <\/a><br \/>\n[184] Reinald Becker. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-3791.html\">Tagesthemen-Kommentar 29.06.2015.<\/a><br \/>\n[185] Rolf-Dieter Krause. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PU45uThQvUY\">Hart aber fair. 29.06.2015.<\/a><br \/>\n[186] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-3787.html\">Tagesthemen 27.06.2015.<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Verzeichnis der Literatur und Internetquellen<\/strong><\/p>\n<p>Stand: S\u00e4mtliche Internetquellen wurden zuletzt am 20. Juli 2016 abgerufen.<br \/>\n<strong><br \/>\nAlbrecht, Clemens:<\/strong> W\u00f6rter l\u00fcgen manchmal, Bilder immer. Wissenschaft nach der Wende zum Bild, in: Wolf-Andreas Liebert, Thomas Metten [Hg.]: Mit Bildern l\u00fcgen, K\u00f6ln 2007, S. 29-49.<br \/>\n<strong>Altwegg, J\u00fcrg:<\/strong> Politische Rhetorik. Die M\u00e4rchen der Macht, in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. 01. 2009.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/geisteswissenschaften\/politische-rhetorik-die-maerchen-der-macht-1754362.html<br \/>\n<strong>Ana-mpa (griechische Nachrichtenagentur):<\/strong> Lean living, but not &#8218;Ponzi austerity&#8216;, FinMin Varoufakis says, 28.01.2015.<br \/>\nOnline: \/\/www.amna.gr\/english\/articleview.php?id=8310<br \/>\n<strong>ARD-Forschungsdienst:<\/strong> Werbewirkung: Storytelling, in: Media Perspektiven 4\/ 2015, S. 215-217.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.ard-werbung.de\/media-perspektiven\/publikationen\/fachzeitschrift\/2015\/artikel\/werbewirkung-storytelling\/<br \/>\n<strong>Aswestopoulos, Wassilis:<\/strong> Der Aufstand der Putzfrauen, in: Telepolis, 18.06.2014.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42030\/1.html<br \/>\n<strong>Barloewen, Constantin von:<\/strong> Clowns. Versuch \u00fcber das Stolpern, M\u00fcnchen 2010.<br \/>\n<strong>Bertelsmann Stiftung:<\/strong> Diskussionspapier zum Expertendialog: Politische Reformkommunikation. Ver\u00e4nderungsprozesse erfolgreich vermitteln, 16. 11. 2006.<br \/>\n<strong>Bird, Mike:<\/strong> Europe&#8217;s finance ministers very nearly agreed to this provisional deal on Greece, in: The Business Insider, 12.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/uk.businessinsider.com\/europes-finance-ministers-very-nearly-agreed-to-this-provisional-deal-on-greece-2015-2?IR=T<br \/>\n<strong>Borbonus, Ren\u00e9:<\/strong> Hollywood. Storytelling, in: Einblicke, Ausblicke 2014, S. 22-23.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.rene-borbonus.de\/files\/Public\/Publikationen\/Einblicke_Ausblicke_2014.pdf<br \/>\n<strong>Buhrow, Tom:<\/strong> Antwort auf die Programmbeschwerde der Publikumskonferenz zu den Tagesthemen vom 28.01.2015.<br \/>\nOnline: https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=414<br \/>\n<strong>Campbell, Joseph:<\/strong> The Hero with a Thousand Faces, Princeton 1949.<br \/>\n<strong>Cruz, Juan:<\/strong> Entrevista. Christian Salmon. &#8222;Vivimos en la gran mentira&#8220;, in: El Pais, 19. 10. 2008.<br \/>\nOnline: http:\/\/elpais.com\/diario\/2008\/10\/19\/domingo\/1224388354_850215.html<br \/>\n<strong>Damer, T. Edward:<\/strong> Attacking faulty reasoning, Boston 2013.<br \/>\n<strong>Diez, Georg:<\/strong> Merkels Propagandamaschine, in: Der Spiegel, 26. 06. 2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/georg-diez-ueber-die-berichterstattung-zu-griechenland-a-1040882.html<br \/>\n<strong>Dijsselbloem, Jeroen:<\/strong> Stellungnahme zum Erhalt der griechischen Reformliste.<br \/>\nonline: http:\/\/audiovisual.europarl.europa.eu\/Assetdetail.aspx?ref=I099014<br \/>\n<strong>Donsbach, Wolfgang:<\/strong> Mit kleinen Schritten voran. Zum Stand der Medienwirkungsforschung zu Beginn der neunziger Jahre, in: Otfried Jarren [Hg.]: Medien und Journalismus. Eine Einf\u00fchrung, Bd. 2, Opladen 1995, S. 52-75.<br \/>\n<strong>Ekathimerini:<\/strong> &#8222;Tsipras won&#8217;t act unilaterally&#8220;, 29. 01.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.ekathimerini.com\/4Dcgi\/4dcgi\/_w_articles_wsite1_1_29\/01\/2015_546674<br \/>\n<strong>Entmann, Robert:<\/strong> Framing: Toward Clarification of a Fractured Paradigm, in: Journal of communication 43 (4) 1993, S. 51-58.<br \/>\n<strong>Eurogroup<\/strong> Statement on Greece, 20.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/press\/press-releases\/2015\/02\/150220-eurogroup-statement-greece\/<br \/>\n<strong>Euronews:<\/strong> EU extends Russian Sanctions, 29. 01. 2015.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aO_&#8211;ld2sDs<br \/>\n<strong>Flath, Herbert:<\/strong> Storytelling im Journalismus, Formen und Wirkungen narrativer Berichterstattung, Dissertation, TU Ulmenau 2013.<br \/>\n<strong>Frankfurter Allgemeine Zeitung:<\/strong> Gabriel warnt vor Destabilisierung Russlands, 04.01.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sanktionen-wirken-gabriel-warnt-vor-destablisierung-russlands-13352451.html<br \/>\n<strong>Friedl, Christian:<\/strong> Hollywood im journalistischen Alltag, Wiesbaden 2013.<br \/>\n<strong>Fr\u00f6hlich, Romy:<\/strong> Baerns. \u00d6ffentlichkeitsarbeit oder Journalismus? In: Christina Holtz-Bacha, Arnulf Kisch [Hg.]: Schl\u00fcsselwerke f\u00fcr die Kommunikationswissenschaft, Wiesbaden 2002, S. 37-39.<br \/>\n<strong>Fuchs, Werner T.:<\/strong> Warum das Gehirn Geschichten liebt. Mit Storytelling Menschen gewinnen und \u00fcberzeugen, Freiburg 2015.<br \/>\n<strong>H\u00e4ring, Norbert:<\/strong> Das sind die verr\u00fcckten Ideen der Griechen. Norbert H\u00e4ring. Geld und mehr [Weblog], 18.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/265-verruecktheiten<br \/>\n<strong>H\u00e4ring, Norbert:<\/strong> Was Athen jetzt zusagte, hatte es schon lange vorher angeboten. Norbert H\u00e4ring. Geld und mehr [Weblog], 23.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/278-worth-it-deutsch#weiterlesen<br \/>\n<strong>H\u00e4ring, Norbert:<\/strong> ARD-Br\u00fcssel-Korrespondent Krause entlarvt Spin-Doktor-ausgerechnet. Norbert H\u00e4ring. Geld und mehr [Weblog], 22.06.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/411-spin-doktoren<br \/>\n<strong>H\u00e4ring, Norbert:<\/strong> Programmbeschwerde zur Tagesschau vom 27.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/314-programmbeschwerde#weiterlesen<br \/>\n<strong>Hagen, Lutz M.:<\/strong> Die opportunen Zeugen, in: Publizistik, Jg. 37 (1992), H. 4, S. 444-460.<br \/>\n<strong>Hahn, Werner\/Vesting, Thomas:<\/strong> Beck&#8217;scher Kommentar zum Rundfunkrecht, M\u00fcnchen 2012.<br \/>\n<strong>Hanimann, Joseph:<\/strong> Recht hat, wer eine Geschichte erz\u00e4hlt, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. 12. 2007.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/rezensionen\/sachbuch\/recht-hat-wer-eine-geschichte-erzaehlt-1493301.html<br \/>\n<strong>H\u00e4usermann, J\u00fcrg:<\/strong> Storytelling Teil 7, Storytelling im Journalismus? H\u00e4usermanns Schreibtraining [Weblog], 10.03.2014.<br \/>\nOnline: http:\/\/schreibtraining.net\/storytelling-teil-7-storytelling-im-journalismus\/<br \/>\n<strong>Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung.<\/strong> Veranstaltung zum Thema &#8222;Politisches Framing&#8220; am 02.03.2016.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=r8Radhef5eI<br \/>\n<strong>Imhof, Kurt:<\/strong> Der hohe Preis der Moral. Politik und Wirtschaft unter dem Diktat der Emp\u00f6rungskommunikation. NZZ, 07.06.2002.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.nzz.ch\/article82PIW-1.399336<br \/>\n<strong>Jackson, Brooks\/Hall Jamieson, Kathleen:<\/strong> Unspun. Finding facts in a world of disinformation, New York 2007.<br \/>\n<strong>K\u00f6hler, Sebastian:<\/strong> Die Nachrichtenerz\u00e4hler. Zur Theorie und Praxis nachhaltiger Narrativit\u00e4t im TV-Journalismus, Baden-Baden 2009.<br \/>\nKurz, Josef\/M\u00fcller, Daniel u.a.: Stilistik f\u00fcr Journalisten, Wiesbaden 2000.<br \/>\n<strong>Lakoff, George:<\/strong> What Orwell didn&#8217;t know about the brain, the mind and language, in: Andr\u00e1s Sz\u00e1nt\u00f3: What Orwell didn&#8217;t know. Propaganda and the New Face of American Politics, New York 2007, S. 67-74.<br \/>\n<strong>Lakoff, George:<\/strong> How to make Friends and manipulate Irrational Voters. Vortrag an der New America Foundation, 2. Juni 2008.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jCXxc_M9EmE<br \/>\n<strong>Lakoff, George:<\/strong> Retaking political discourse. Vortrag am International House, U.C. Berkely, 1. Dezember 2011.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UseIJAIxR-4<br \/>\n<strong>Lakoff, George:<\/strong> Don&#8217;t think of an elephant. Know your values and frame the debate, White River Junction 2014.<br \/>\n<strong>Lampert, Marie\/Wespe, Rolf:<\/strong> Storytelling f\u00fcr Journalisten, Konstanz und M\u00fcnchen 2013.<br \/>\nLampert, Marie: Storytelling. \u00dcber die Kunst, Leser mit spannenden Geschichten einzufangen, in: Medium-Magazin 11\/2007.<br \/>\n<strong>Lieb, Wolfgang:<\/strong> Das Letzte, in: Nachdenkseiten, Hinweise des Tages, 29. 01.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h04<br \/>\n<strong>Lobinger, Katharina:<\/strong> Welche Rolle spielen Bilder in der Medienberichterstattung? In: Fragen. Antworten, 50 Jahre DGPUK, 2013, S. 18-19.<br \/>\nOnline: http:\/\/referenzen.frehner-consulting.de\/50JahreDGPUK\/files\/assets\/basic-html\/index.html#page18<br \/>\n<strong>Lule, Jack:<\/strong> Daily News, Eternal Stories. The Mythological Role of Journalism, New York 2001.<br \/>\n<strong>Mausfeld, Rainer:<\/strong> Warum schweigen die L\u00e4mmer? Psychologie, Demokratie und Emp\u00f6rungsmanagement. Vortrag an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t Kiel, 22.06.2015.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Rx5SZrOsb6M<br \/>\n<strong>Medienpolitik.net:<\/strong> &#8222;Die Emp\u00f6rung hat Methode&#8220;, Interview mit Peter Frey, 20.06.2016.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.medienpolitik.net\/2016\/06\/rundfunkdie-empoerung-hat-methode\/<br \/>\n<strong>Merten, Klaus\/Westerbarkey, Joachim:<\/strong> Public Opinion und Public Relations, in: Klaus Merten, Siegfried Schmidt und Siegfried Weischenberg [Hg.]: Die Wirklichkeit der Medien. Eine Einf\u00fchrung in die Kommunikationswissenschaft, Wiesbaden 1994.<br \/>\n<strong>Michal, Wolfgang:<\/strong> Wozu \u00fcberhaupt noch Medienkritik? Wolfgang Michal. Umbr\u00fcche und Entwicklungen [Weblog], 16.01.2016.<br \/>\n<strong>Misik, Robert:<\/strong> Varoufakis benimmt sich echt unm\u00f6glich, behaupten anonyme Quellen, misik.at [Weblog], 30.04.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/misik.at\/2015\/04\/varoufakis-benimmt-sich-echt-unmoeglich-behaupten-anonyme-quellen\/<br \/>\n<strong>Murphy, James E.:<\/strong> The New Journalism: A Critical Perspective. Journalism Monographs Nr. 34, Mai 1974.<br \/>\n<strong>n-tv.:<\/strong> &#8222;Steinmeier warnt vor Folgen der Sanktionen, 19. 12. 2014.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Steinmeier-warnt-vor-Folgen-der-Sanktionen-article14192726.html<br \/>\n<strong>Pantelouris, Michalis:<\/strong> Die andere Seite. Der Journalist. Das Medienmagazin, 01.04.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.journalist.de\/ratgeber\/handwerk-beruf\/menschen-und-meinungen\/michalis-pantelouris-die-andere-seite.html<br \/>\n<strong>Pantelouris, Michalis:<\/strong> Vom Mythos der technischen Institution. Michalis Pantelouris [Weblog], 05. 04. 2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/pantelouris.de\/2015\/04\/05\/vom-mythos-der-technischen-institution\/<br \/>\n<strong>Phillips, Angela:<\/strong> Good writing for Journalists, London 2007.<br \/>\n<strong>Pinker, Steven:<\/strong> Block that Metaphor! TNR, 09.10.2006.<br \/>\nOnline: https:\/\/newrepublic.com\/article\/77730\/block-metaphor-steven-pinker-whose-freedom-george-lakoff<br \/>\n<strong>Publikumskonferenz:<\/strong> Programmbeschwerde zur ZDF-heute-Sendung vom 27.02.2015.<br \/>\nOnline: https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=505#p2014<br \/>\n<strong>Quintilian:<\/strong> Inst. orat., IX, 2, 65 f., \u00fcbersetzt von Helmut Rahn [Hg.]: Marcus Fabius <strong>Quintilianus:<\/strong> Ausbildung des Redners, Bd. 2, Darmstadt 1975.<br \/>\n<strong>Renner, Karl N.:<\/strong> Storytelling im Fernsehjournalismus &#8211; Ein Zukunftskonzept mit offenen Fragen, Berlin 2008.<br \/>\n<strong>Renner, Karl N.:<\/strong> Journalistische Wirklichkeitserz\u00e4hlungen und fotografische Bilder, in: DIEGESIS 2, H. 2\/ 2013.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.diegesis.uni-wuppertal.de\/index.php\/diegesis\/article\/view\/140\/172<br \/>\n<strong>Reuters<\/strong> (Nachrichtenagentur): EU-Au\u00dfenminister ringen mit Athen um Russland-Politik, 29. 01. 2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/de.reuters.com\/article\/eu-russland-griechenland-idDEKBN0L21TO20150129<br \/>\n<strong>Reuters<\/strong> (Nachrichtenagentur): EU wins Greek backing to extend Russia sanctions, delay decision on new steps, 29. 01. 2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.reuters.com\/article\/2015\/01\/29\/us-ukraine-crisis-idUSKBN0L22B720150129<br \/>\n<strong>R\u00f6\u00dfger, Danilo\/Uhlenkamp, Rike:<\/strong> Die dramaturgische Trickkiste, in: Message-Podium 1-2014.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.message-online.com\/message-podium\/message-podium-1-2014\/die-dramaturgische-trickkiste\/<br \/>\n<strong>Salmon, Christian:<\/strong> Une machine \u00e0 fabriquer des histoires, in: Le Monde diplomatique, Nov. 2006, S. 18-19.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.monde-diplomatique.fr\/2006\/11\/SALMON\/14124<br \/>\n<strong>Sch\u00e4uble, Wolfgang:<\/strong> Interview mit dem DLF. &#8222;Bin sehr skeptisch&#8220;, 16.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/schuldenstreit-mit-griechenland-schaeuble-bin-sehr-skeptisch.694.de.html?dram:article_id=311734<br \/>\n<strong>Schicha, Christian:<\/strong> Inszenierte Berichterstattung in der politischen Bildung. Interpretationsangebote f\u00fcr die visuelle und rhetorische Analyse politischer Informationsangebote, in: Medienimpulse 1\/2002, S. 14-24.<br \/>\n<strong>Schieritz, Mark:<\/strong> Wer ist schuld am Griechen-Gau? Herdentrieb [Weblog], 17.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/02\/17\/wer-ist-schuld-griechengau_8143<br \/>\n<strong>Schneider, Wolf:<\/strong> Die Wahrheit \u00fcber die L\u00fcge. Warum wir den Irrtum brauchen und die L\u00fcge lieben, Reinbek bei Hamburg 2012.<br \/>\n<strong>Schnellbach, Ulrike:<\/strong> Wie in Tausendundeiner Nacht, in: DJV-Blickpunkt 3\/2012.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.schreib-gut.de\/texte\/storytelling.html<br \/>\n<strong>Sch\u00f6nenborn, J\u00f6rg:<\/strong> Ein Beitrag f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit der Gesellschaft, ard.de, 27.12.2012.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.ard.de\/home\/intern\/presse\/pressearchiv\/253050\/index.html<br \/>\n<strong>Schopenhauer, Arthur:<\/strong> Eristische Dialektik oder die Kunst, Recht zu behalten, Z\u00fcrich 1985.<br \/>\n<strong>Sch\u00fcttpelz, Erhard:<\/strong> Figuren der Rede: Zur Theorie der rhetorischen Figur, Philologische Studien und Quellen, H. 136, Berlin 1996.<br \/>\n<strong>Schumann Harald: <\/strong>Troika. Macht ohne Kontrolle, in: Der Tagesspiegel, 24. 02. 2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/eurokrise-die-troika-macht-ohne-kontrolle\/11406286.html<br \/>\n<strong>Schumann, Harald<\/strong> im Interview mit Telepolis, in: Marcus Kl\u00f6ckner: &#8222;Wenn man den M\u00e4chtigen nach dem Maul schreibt, bekommt man die besseren Honorare&#8220;, 20.05.2015. Online: http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44936\/1.html<br \/>\n<strong>Smith, Patrick:<\/strong> Weasel words and Journalism. It&#8217;s either true or it isn&#8217;t. MediaBriefing [Weblog] 14.02.2011.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.themediabriefing.com\/article\/weasel-words-and-journalism-its-either-true-or-it-isnt<br \/>\n<strong>Sturm, Simon:<\/strong> Digitales Storytelling: Eine Einf\u00fchrung in neue Formen des Qualit\u00e4tsjournalismus, Wiesbaden 2013.<br \/>\n<strong>S\u00fcddeutsche Zeitung: <\/strong>EU-Parlament will Troika abschaffen, 13. M\u00e4rz 2014.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/abschlussbericht-eu-parlament-will-troika-abschaffen-1.1911472<br \/>\n<strong>Syriza:<\/strong> Thessaloniki-Programm, September 2014.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.syriza.gr\/article\/SYRIZA&#8212;THE-THESSALONIKI-PROGRAMME.html#.V1O6j63wDIU<br \/>\n<strong>Telebiss:<\/strong> Schiefe Optik, in: Die Zeit, 26.10.1979.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.zeit.de\/1979\/44\/schiefe-optik<br \/>\n<strong>Toms, Michael:<\/strong> An Open Life, Interview mit Joseph Campbell, New York 1989.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JM10AvJ3bsM<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Pressekonferenz vom 30.01.2015.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HhrpuPFzGTs<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Interview mit der ARD vom 04.\/05.02.2015 (Englisch).<br \/>\nOnline: https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/interview-varoufakis-101.html<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Pressekonferenz vom 05.02.2015.<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hlbJHSsnOBs<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Rede und Diskussionspapier zur Eurogruppensitzung vom 11.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.tovima.gr\/files\/1\/2015\/02\/18\/eur.pdf<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Interview mit ARD und ZDF nach der Eurogruppensitzung vom 11.02.2015.<br \/>\nOnline: (ab Min. 2:14) https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0HbkA6iILiI<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Rede und Diskussionspapier zur Eurogruppensitzung vom 16.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.tovima.gr\/files\/1\/2015\/02\/18\/eur.pdf<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Pressekonferenz vom 16.02.2015 (Ausschnitt, deutsche \u00dcbersetzung).<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eg_7NtspBRs<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Pressekonferenz vom 16.02.2015 (vollst\u00e4ndig, englisch).<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9_8gKX5w8ko<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Interview mit CNN am 23.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/edition.cnn.com\/videos\/world\/2015\/02\/23\/intv-amanpour-greece-yanis-varoufakis-air.cnn<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Interview mit dem griechischen Sender ANT1 am 27.02.2015.<br \/>\nOnline https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NMOyU-azw-0<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Pressekonferenz vom 27.06.2015 (ab Min. 4:56).<br \/>\nOnline: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=&#8211;zbMROUEIA&amp;list=PLmoF3eGf2PA0208Ms9k_-W-7MradCxI6n<br \/>\n<strong>Varoufakis, Yanis:<\/strong> Interview mit Euronews, ver\u00f6ffentlicht am 23.02.2016.<br \/>\nOnline: http:\/\/de.euronews.com\/2016\/02\/23\/yanis-varoufakis-die-hochglanzfotos-waren-ein-fehler<br \/>\n<strong>Vogel, Hannes:<\/strong> Varoufakis war kein Gro\u00dfkotz, n-tv, 19.02.2015.<br \/>\nOnline: http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Varoufakis-war-kein-Grosskotz-article14549236.html<br \/>\n<strong>Vogel, Ralf:<\/strong> Der Un-Sprechakt des Jahres. Zum Problem der Parteilichkeit in linguistischer Sprachkritik, 2014.<br \/>\n<strong>Vogler, Christopher:<\/strong> The Writer&#8217;s Journey, Mythic Structure for Storytellers and Screenwriters, Los Angeles 1992.<br \/>\n<strong>Walton, Douglas:<\/strong> Fallacies Arising from Ambiguity, Dordrecht 1996.<br \/>\n<strong>Wehling, Elisabeth\/Lakoff, George:<\/strong> Die neue Sprache der Sozialdemokratie, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2011.<br \/>\nOnline: http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/08012-20110525.pdf<br \/>\n<strong>Wehling, Elisabeth\/Lakoff, George<\/strong>: The Little Blue Book. The Essential Guide to Thinking and Talking Democratic, New York 2012.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Danksagung<\/strong><\/p>\n<p>Eine umfangreiche Arbeit wie diese ben\u00f6tigt die Unterst\u00fctzung flei\u00dfiger Helfer, um zum Abschluss zu kommen. Unser Dank gilt daher allen Wegbegleitern, die uns bei der Umsetzung dieses Medienprojektes hilfreich zur Seite standen.<\/p>\n<p>Besonderer Dank geb\u00fchrt unserem Autor Otto Stern, unserem Lektor Albrecht Ludloff, unserem Sprachmittler Stathis Soudias und allen flei\u00dfigen Helfern bei der Bew\u00e4ltigung technischer H\u00fcrden.<\/p>\n<p>Diese Arbeit wurde im Rahmen der medienkritischen Agenda des Vereins &#8222;St\u00e4ndige Publikumskonferenz der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien&#8220; erstellt und erhielt keinerlei finanzielle Unterst\u00fctzung Dritter.<\/p>\n<p>Maren M\u00fcller<br \/>\nVorsitzende<\/p>\n<p>August 2016<\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2246 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2246')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2246').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \\u00fcbertragen - siehe <em>i<\\\/em>.\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"\",\"tweet_text\":\"%20Auswertung%3A%20%C3%9Cber%20T%C3%A4uschung%2C%20Tugend%20und%20Teenager%20%C2%BB%20St%C3%A4ndige%20...\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \\u00fcbertragen - siehe <em>i<\\\/em>.\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"}},\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/publikumskonferenz.de\\\/blog\\\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\\\/\",\"post_id\":2246,\"post_title_referrer_track\":\"Auswertung%3A+%C3%9Cber+T%C3%A4uschung%2C+Tugend+und+Teenager\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auswertung: \u00dcber T\u00e4uschung, Tugend und Teenager Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015 \u2013 was bisher geschah\u2026 Vorwort: Storytelling \u2013 die Kunst, Geschichten zu erz\u00e4hlen Kapitel 1 \u2013 Das Trojanische Pferd Kapitel 2 \u2013 \u00dcber griechische Helden, M\u00e4rchen und Mythen Kapitel 3 &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/\"> <span class=\"screen-reader-text\">Auswertung: \u00dcber T\u00e4uschung, Tugend und Teenager<\/span> Weiterlesen &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2247,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2246","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2246"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2246\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2268,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2246\/revisions\/2268"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2247"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}