{"id":2505,"date":"2017-02-07T22:02:45","date_gmt":"2017-02-07T21:02:45","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=2505"},"modified":"2017-04-11T20:50:00","modified_gmt":"2017-04-11T19:50:00","slug":"ostukraine-angst-vor-grossoffensive-des-kiewer-regimes-gegen-zivilbevoelkerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/ostukraine-angst-vor-grossoffensive-des-kiewer-regimes-gegen-zivilbevoelkerung\/","title":{"rendered":"Ostukraine: Angst vor Gro\u00dfoffensive des Kiewer Regimes gegen Zivilbev\u00f6lkerung"},"content":{"rendered":"<p>Bildquelle: https:\/\/blog.fdik.org\/2017-02\/s1486321410.html<\/p>\n<p>Bei Donezk und Mariupol wurden in der vergangenen Woche zum ersten Mal seit Monaten wieder Raketenwerfer eingesetzt. Die Beobachter der OSZE-Mission in der Ostukraine registrierten an einem Sonntag 2260 Verst\u00f6\u00dfe gegen den Waffenstillstand. Mitunter standen sie auch direkt neben den Verst\u00f6\u00dfen, wie unser Beitragsbild zeigt. Das Pubikum erlebt in der n\u00e4chsten Zeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Wiederauflage von Medienberichten zum Konflikt, die stark an jene erinnert, welche 2014 den Beginn einer Zuschauerrevolte und den massiven Einbruch des Vertrauens in die hiesige Medienlandschaft zur Folge hatte.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nDrei Mitstreiter der Publikumskonferenz haben sich Gedanken zum Thema gemacht und weisen auf einige Fakten hin, die vom Flaggschiff der deutschen Nachrichtengebung gekonnt ausgespart werden.<\/p>\n<blockquote><p>Programmbeschwerde: Manipulierte Nachrichten \u00fcber die Ukraine<\/p><\/blockquote>\n<p>Wetten nehmen Volker Br\u00e4utigam und Friedhelm Klinkhammer nicht mehr an: Wenn ARD-aktuell \u00fcber den <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=44&amp;t=1798\">geopolitischen Krisenherd Ukraine<\/a> berichtet, dann manipulativ und mit Schlagseite. Allerdings sch\u00f6n verpackt in scheinneutralen S\u00e4tzen wie diesen:<\/p>\n<p><em>\u201e[&#8230;] Die K\u00e4mpfe zwischen den Konfliktparteien waren am vergangenen Wochenende wieder aufgeflammt.\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\n<em>\u201e [&#8230;] schwersten K\u00e4mpfe seit mehr als einem Jahr, berichtet die OSZE [&#8230;] Panzer, Haubitzen, M\u00f6rser, schwere Waffen, die laut Minsker Abkommen nahe der Front verboten sind, w\u00fcrden wieder aufgefahren, sagt die OSZE, auf beiden Seiten. [&#8230;] Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig. [&#8230;]\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\nDas Kritikw\u00fcrdige daran: Die Informationen sind von ihren politischen und faktischen Kontexten \u201egereinigt\u201c. Auch die hier zitierten Aussagen sind bestenfalls halbwahr, denn einen zeitgleichen \u201eAusbruch\u201c von K\u00e4mpfen gibt es nicht: Eine der beiden Seiten hat damit angefangen. Zum realit\u00e4tsgerechten Verst\u00e4ndnis der Vorg\u00e4nge w\u00e4re es also notwendig, diese und andere Fragen zu kl\u00e4ren und eine grundlegende, pr\u00e4zise Information \u00fcber das erw\u00e4hnte Minsker Abkommen anzubieten: Was ist vereinbart? Wer kommt welchen Bestimmungen nicht nach? Wer sabotiert?<\/p>\n<p>Das jedoch unterl\u00e4sst die Redaktion ARD-aktuell, ganz abgesehen davon, dass sie sich offenbar nicht einmal selbst die klassische Frage stellt, die immer zu stellen ist: \u201eCui bono?\u201c Wem n\u00fctzt der Grenzkrieg, wer hat ein Interesse daran?<\/p>\n<p>Kein Interesse kann Moskau daran haben, denn die K\u00e4mpfe st\u00f6ren die neuerdings wieder denkbare Ann\u00e4herung der USA an Russland erheblich. Umgekehrt gibt es aber ein starkes Interesse der NATO, sie nutzt die K\u00e4mpfe, um ihre Expansionspolitik Richtung russische Grenzen zu \u201elegitimieren\u201c. Interesse am Kampfget\u00fcmmel haben ferner die obama-clintonistische Bellizistenfraktion in den USA und die antirussischen Trump-Widersacher in dessen eigenem Lager. Deren Frontmann, Senator McCain, hielt sich gerade in der Ukraine auf und verlangte, sogar die nazistischen Freikorps an der Frontlinie zum Donbass <a href=\"https:\/\/southfront.org\/john-mccain-call ... o-ukraine\/\">mit schweren Waffen zu beliefern.<\/a><\/p>\n<p>Die K\u00e4mpfe liegen auch im Interesse des Kiewer Putschregimes Poroschenko. Die Ukraine ist praktisch bankrott und abh\u00e4ngig von milliardenschweren Zahlungen, die von den USA, der NATO, der EU und von Berlin erbettelt werden. Zu diesem Zweck hielt sich der korrupte Poroschenko gerade in Berlin auf, als es \u201ezuf\u00e4llig\u201c im Donbass wieder losging.<\/p>\n<p>Der Kiewer (!) Politologe M. Pogrebinski schrieb, Poroschenko wolle mit einem Angriff Russland zu einer harten Antwort provozieren, er sehe sich von Trumps Entspannungskurs selbst ins Abseits gedr\u00e4ngt.<br \/>\nOriginalquelle (kyrillsch): Quelle: http:\/\/ukraina.ru\/exclusive\/20170131\/1018227751.html<\/p>\n<p>Weitere Hinweise darauf, dass die ukrainische Armee und nazistische Freisch\u00e4rler mit den Kampfhandlungen begannen und dass das <a href=\"https:\/\/www.gazeta.ru\/politics\/2017\/01\/30_a_10499939.shtml\">von langer Hand vorbereitet<\/a> worden war.<\/p>\n<p>ARD-aktuell ging absichtlich nicht der naheliegenden Frage nach, welche Erkenntnisse die OSZE \u00fcber die j\u00fcngste Verletzung des Minsker Abkommens hat. Die OSZE \u00fcberwacht die \u201eFrontlinie\u201c mit Beobachtern am Boden sowie mittels Drohnen und Satelliten, verf\u00fcgt demnach \u00fcber sekundengenaue Kenntnisse, wer wann womit das Feuer er\u00f6ffnet hat. ARD-aktuell nahm ebensowenig wahr, dass die Rolle der unter starkem Einfluss der \u201eWertegemeinschaft\u201c WWG stehenden OSZE selbst problematisch ist und verschwieg, dass deren Beobachtergruppe in Donezk am 2. Februar fluchtartig mit Hab und Gut und ohne Mitteilung an die Offiziellen das Zentrum verlassen hatte \u2013 und dass dieses Zentrum kurz danach von der ukrainischen Artillerie u.a. mit einer Uragan-Rakete beschossen wurde, die bisher schwerste Verletzung des Minsker Abkommens seitens der Regierungstruppen. Es liegt nahe, dass die OSZE-Leute von Kiew zuvor gewarnt worden waren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzliche Kritik: ARD-aktuell vers\u00e4umt, die Kernbestimmungen des Minsker Abkommens in ihrer vertraglichen Abfolge darzustellen, obwohl sich daraus herleiten l\u00e4sst, wem die Hauptschuld an dem Blutvergie\u00dfen im Donbass zuzuschreiben ist.<\/p>\n<p>1. Umfassende Waffenruhe, beginnend am 14. Februar 2015.<br \/>\n2. Pufferzone frei von schweren Waffen: je nach Waffenart R\u00fcckzug um 50 bis 140 km von der Frontlinie<br \/>\n3. Gefangenenaustausch.<br \/>\n4. \u00dcberwachung der Front durch die Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit Unterst\u00fctzung von Satelliten und Drohnen.<br \/>\n5. Innerhalb von 30 Tagen soll das ukrainische Parlament in Kiew eine Autonomie \u201ebestimmter Regionen der Gebiete Lugansk und Donezk\u201c beschlie\u00dfen<br \/>\n6. Ab Ende 2015 sollen zwischen der Ostukraine und Russland wieder Grenzkontrollen stattfinden. Zun\u00e4chst jedoch sollen Kommunalwahlen im Osten stattfinden und per Verfassungsreform eine Dezentralisierung der Ukraine verwirklicht werden.<br \/>\n7. Fremde Truppen, fremde K\u00e4mpfer (\u201eS\u00f6ldner\u201c) und alle ihre Waffen sollen vom Gebiet der Ukraine zur\u00fcckgezogen werden.<\/p>\n<p>[&#8230;] Quelle: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minsk_II<\/p>\n<p>Das Regime in Kiew hat bis heute alle Bestrebungen sabotiert, der Ostukraine Autonomie zu gew\u00e4hren, hat die Verfassungsreform zur Dezentralisierung der Ukraine verhindert und Regionalwahlen blockiert (Punkte 5 und 6). Vielmehr provoziert das Regime Zwischenf\u00e4lle an der Demarkationslinie im Interesse der WWG und der NATO. F\u00fcglich erkl\u00e4rte der Putschistenpr\u00e4sident Poroschenko am 3. Februar, er werde ein Referendum \u00fcber die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO ansetzen. Die g\u00e4be den sich seit Jahren in der Ukraine tummelnden S\u00f6ldnern und Milit\u00e4rs der USA endg\u00fcltig einen offiziellen Status.<\/p>\n<p>All dies l\u00e4sst ARD-aktuell au\u00dfer Betracht und liefert nur entkernte, sterile Halbinformation \u2013 unter Verletzung des Programmauftrags und der Programmrichtlinien des NDR Staatsvertrags.<\/p>\n<p>Unser Vorstandsmitglied Jens K\u00f6hler nahm ebenfalls die irref\u00fchrende und tendenzi\u00f6se Berichterstattung der Tagesschau zu den K\u00e4mpfen in der Ostukraine aufs Korn. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/ts-18207.html\">Tagesschau am 03.02.2017 um 20 Uhr: <\/a><\/p>\n<p>Jan Hofer sagte in seiner Anmoderation: <em>\u201eEin Brennpunkt der Gefechte zwischen Armee und Russland-nahen Separatisten ist die Stadt Awitja.\u201c<\/em> (Anmerkung: die Stadt hei\u00dft tats\u00e4chlich Awdijewka). Dass die Millionenstadt Donezk mindestens ebenso Brennpunkt des Beschusses war, wurde schon in der Anmoderation unterschlagen.<\/p>\n<p>Danach folgten Erl\u00e4uterungen von Golineh Atai, dass laut Beobachtungen der OSZE beide Seiten Anteil an der Eskalation h\u00e4tten. Danach wurde eine \u00c4u\u00dferung von Herrn Poroschenko eingeblendet: <em>\u201eUnsere Soldaten haben nicht den Befehl, auf eine Aggression nicht zu antworten.\u201c<\/em> Golineh Atai: <em>\u201eDer Feind habe heute zum ersten Mal mit schwerem Ger\u00e4t Zivilisten gezielt beschossen\u201c.<\/em> Weiter Golineh Atai: <em>\u201eBeide Seiten beschuldigen sich gegenseitig.\u201c<\/em> Weiter beschrieb Golineh Atai die schwierige humanit\u00e4re Situation in Awdijewka ausf\u00fchrlich. Im Anschluss daran: <em>\u201eIm UN-Sicherheitsrat bedauerte die neue Botschafterin der USA, dass sie schon bei Ihrem ersten Auftritt die Aggression Russlands verurteilen m\u00fcsse.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Nikki Haley: <em>\u201eWir wollen unsere Beziehungen mit Russland verbessern, aber die d\u00fcstere Lage in der Ostukraine verlangt eine klare und starke Verurteilung russischer Handlungen\u201c<\/em>. Weiter dann Golineh Atai: <em>\u201eDie Sanktionen hielten die USA aufrecht, bis Russland die Annexion der Krim r\u00fcckg\u00e4ngig mache.\u201c<\/em> Danach kommentierte Frau Atai noch kurz die Stellungnahme des russischen Botschafters beim UN-Sicherheitsrat, Witali Tschurkin: <em>\u201eRusslands Botschafter hingegen warf der Ukraine vor so zu tun, als ob sie Opfer einer Aggression sei, sie wolle sich damit Geldhilfen von der EU und den USA erschwindeln.\u201c<\/em> Als Schlusssatz ging Golineh Atai kurz auf die Situation in Donezk ein: <em>\u201eZerst\u00f6rung und Tote auch in den Wohngebieten von Donezk, die unter Kontrolle der Separatisten stehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Anmoderation, die Reihenfolge der Meinungs\u00e4u\u00dferungen, die Kommentierungen von Frau Atai, alles f\u00fchrte zu dem irref\u00fchrenden Eindruck, die b\u00f6sen \u201eSeparatisten\u201c h\u00e4tten mit Unterst\u00fctzung aus Russland wieder einmal eine Aggression gegen die notleidende Ukraine gestartet, worunter vor allem die Zivilisten in Awdijewka leiden, und ein bisschen ganz nebenbei und zum Schluss \u00fcbrigens auch die Zivilisten in Donezk.<\/p>\n<p>Der Schlusssatz bez\u00fcglich Donezk enthielt dem Publikum die zur Einordnung wichtigen Informationen vor:<br \/>\nDie OSZE hat mehr als 1200 Einschl\u00e4ge von schweren Waffen im Gebiet von Donezk innerhalb weniger Tage gez\u00e4hlt. Donetzk erlebt den seit langem intensivsten Beschuss aus Richtung Westen. Zivile Infrastruktur wie Energie- und Wasserversorgung, 5 Schulen und Wohnh\u00e4user wurden besch\u00e4digt. Die ukrainische Armee und \u201eFreiwilligen-bataillone\u201c beschie\u00dfen Wohngebiete mit zielungenauen Waffen. Es gab viele zivile Tote. Die ukrainische Armee schoss mit einer BUK-Rakete eine OSZE-Beobachtungsdrohne ab (das Raketen-Unterteil st\u00fcrzte in ein Wohngebiet). Totschka-U-Raketen (Boden-Boden-Raketen mit enormer Zerst\u00f6rungskraft) wurden auf ukrainischer Seite in Stellung gebracht und vermutlich auch inzwischen verwendet.<\/p>\n<p>Aus milit\u00e4rischer Sicht sind die ukrainischen Aktionen gegen Wohngebiete sinnlos und k\u00f6nnen nur zum Ziel haben, den Gegner zu Gegenma\u00dfnahmen zu provozieren. Damit von einer Aggression der \u201eRussland-freundlichen Separatisten\u201c gesprochen wird in westlichen Medien w\u00e4hrend Poroschenkos Besuch bei Frau Merkel, in Trumps neuem Team in Washington und bei der UNO in New York. Das wahre Ausma\u00df, in dem Zivilisten auch in Donetzk leiden, zivile Infrastruktur zerst\u00f6rt wird, erfahren hier im Westen nur diejenigen, welche sich die M\u00fche machen, die OSZE-Berichte zu lesen und mit den Nachrichten von vor Ort zu vergleichen.<\/p>\n<p>In der Tagesschau vom 05.02.2017 wurde durch Herrn Lielischkies dann auch best\u00e4tigt, dass die ukrainische Armee mehrere Quadratkilometer Land \u201ewieder zur\u00fcckerobert hat\u201c. <em>\u201eDie ukrainische Armee begr\u00fcndete dies damit, dass dies immer noch weniger sei, als die Separatisten nach dem Abkommen Minsk 1 erobert hatten.\u201c<\/em><br \/>\nUnterschlagen wurde im Beitrag von Herrn Lielischkies die Schlussfolgerung, dass hier also eine Aggression der ukrainischen Seite und ein klarer Bruch des Abkommens Minsk 2 durch die ukrainische Seite vorlag. Und auch, dass es sich um Kriegsverbrechen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung von Donezk handelte.<\/p>\n<p>Sie fragen nicht, warum so h\u00e4ufig p\u00fcnktlich zu Beginn von Auslandstouren des Herrn Poroschenko die milit\u00e4rische Lage in der Ostukraine eskaliert. Wenn der denkende Zuschauer sich fragt, cui bono? Wem n\u00fctzt es? Kann er gut die Wertung nachvollziehen, welche Russlands Pr\u00e4sident zu dem Konflikt w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Budapest den Journalisten mitteilte: Kiew versucht, Geld und Unterst\u00fctzung aus dem Westen zu erhalten.<\/p>\n<p>Auf S\u00fcddeutsche.de erl\u00e4uterte Journalistin Cathrin Kahlweit die Hintergr\u00fcnde der neuen Eskalation etwas ausf\u00fchrlicher:<\/p>\n<p><em>\u201eUkraine Krieg als Signal<br \/>\nDer Gefechtsl\u00e4rm im Donbass soll in Washington geh\u00f6rt werden. Doch wer hat die neuen K\u00e4mpfe provoziert?<br \/>\nNicht nur in den USA hat der neue Pr\u00e4sident Donald Trump allerhand durcheinandergebracht. In der Ukraine l\u00f6st die Furcht vor einer Ann\u00e4herung Trumps an Moskau und die m\u00f6gliche Aufhebung der Sanktionen regelrechte Panik aus. Staatschef Petro Poroschenko hat deshalb gerade erst in Berlin um Unterst\u00fctzung geworben.<br \/>\nIn diesem Augenblick kommen die schweren K\u00e4mpfe in der Ostukraine, die an Intensit\u00e4t wieder zunehmen, der Regierung in Kiew durchaus zupass. In den Augen der Ukrainer sind sie ein Beweis daf\u00fcr, dass der Kreml sich neuerdings im Donbass mit einem Freifahrtschein ausger\u00fcstet sieht, den es unter der Obama-Administration nicht gab. Umgekehrt vermuten Experten, die Eskalation sei von der ukrainischen Armee provoziert worden, um Washington die Dramatik der Lage zu signalisieren.<\/em><\/p>\n<p>Die Wahrheit in diesem hybriden Krieg hat viele Facetten, und die traurigste ist: Beide Seiten nutzen schwere Waffen, beide Seiten t\u00f6ten, beide Seiten zielen, trotz Dementis, auf Wohngebiete, beide Seiten nehmen das Leid der Bev\u00f6lkerung in Kauf. Kiew kann so verhindern, dass die russische Aggression in Vergessenheit ger\u00e4t. Moskau profitiert indes davon, dass die Ukraine nicht mehr die Rolle des alleinigen Opfers, des Underdogs hat. Die Situation ist verfahren. Es steht zu bef\u00fcrchten, dass Trump zur L\u00f6sung des Chaos&#8216; nichts beitragen wird.\u201c<\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2505 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2505')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2505').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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