{"id":3025,"date":"2017-08-26T20:52:29","date_gmt":"2017-08-26T19:52:29","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=3025"},"modified":"2017-08-26T20:58:33","modified_gmt":"2017-08-26T19:58:33","slug":"fluchtgruende-34-kw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/fluchtgruende-34-kw\/","title":{"rendered":"Fluchtgr\u00fcnde 34. KW"},"content":{"rendered":"<p><em>Quelle: Gruppe 22 &#8211; Informationszentrum Asyl und Migration<\/em><br \/>\n<em>Fotoquelle: OpenPetition<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Die selektive Anteilnahme des Publikums\/der Bev\u00f6lkerung an Tod, Zerst\u00f6rung, Hunger, Elend, Vertreibung und Flucht korrelliert mit der selektiven Berichterstattung \u00fcber die Konflikte dieser Welt. Welche subjektiven Entscheidungen in den Redaktionen zu Gunsten welcher Konfliktpartei gef\u00e4llt werden, wie &#8211; und ob \u00fcberhaupt berichtet wird und inwieweit man bereit ist, das Ansehen der kriegstreibenden B\u00fcndnispartner und\/oder verb\u00fcndeten Waffenk\u00e4ufer zu beschmutzen, sei dahin gestellt. Die Welt steht am Abgrund und die Narren pflegen ihre Befindlichkeiten, w\u00e4hrend sich Millionen Menschen auf der Flucht befinden. <\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Afghanistan<\/strong>  <\/p>\n<p><u>Bewaffnete Auseinandersetzungen<\/u><\/p>\n<p>Weiterhin kommt es zu Kampfhandlungen, S\u00e4uberungsaktionen, Luft- und Drohnenangriffen, Razzien der Sicherheitskr\u00e4fte sowie \u00dcberf\u00e4llen und Anschl\u00e4gen der Aufst\u00e4ndischen, bei denen teilweise auch Zivilisten get\u00f6tet oder verletzt werden. Nach Presseberichten waren in der vergangenen Woche folgende Provinzen betroffen: Nangarhar, Kunar (Osten), Jawzjan (Norden, hier werden die Distriktszentren von Aqcha, Mardyan und Khaniqa von Aufst\u00e4ndischen belagert), Faryab, Sar-i-Pul, Balkh (Norden), Kunduz (Nordosten), Helmand, Uruzgan, Zabul, Nimroz (S\u00fcden), Ghazni, Paktika, Paktia (S\u00fcdosten), Parwan, Logar, Maidan Wardak (Zentrum) und Farah (Westen). <\/p>\n<p><u>Anschl\u00e4ge und \u00dcbergriffe<\/u><\/p>\n<p>Am 14.08.17 erschossen Unbekannte in der Provinz Ghor (Westen) drei Angestellte des Catholic Relief Service (CRS).<br \/>\nAm 15.08.17 starb in Kunduz (Nordosten) ein Mitarbeiter des afghanischen Geheimdienstes bei einem Selbstmordanschlag, vier Agenten wurden verletzt. Bei einem Bombenanschlag im Distrikt Chora der Provinz Uruzgan (S\u00fcden) kamen zwei Zivilisten ums Leben, acht erlitten Verletzungen. In der Provinz Sar-i-Pul wurden in zwei Massengr\u00e4bern 40 Leichen gefunden, vermutlich Opfer von Aufst\u00e4ndischen.<br \/>\nDie UN best\u00e4tigten inzwischen Berichte, wonach am 03.08.17 K\u00e4mpfer der Taliban und des IS gemeinsam ein Dorf in der Provinz Jawzjan (Norden) \u00fcberfallen und dabei mindestens 36 Menschen get\u00f6tet h\u00e4tten. Mindestens 18 Opfer seien Zivilisten gewesen (vgl. BN v. 07.08.17).<br \/>\nAm 16.08.17 wurde in Nangarhar (Osten) ein Zivilist bei einem Raketenangriff der Taliban get\u00f6tet, f\u00fcnf weitere Personen wurden verletzt. Es handelte sich um Mitglieder einer Familie, die gerade an einer Beerdigung teilnahmen.<br \/>\nAm 17.08.17 starben in Helmand (S\u00fcden, im Distrikt Greshk) drei Zivilisten und drei Taliban bei einem Selbstmordanschlag.<br \/>\nAm 19.08.17 wurde bei einem Angriff auf ein Parlamentsmitglied in Parwan (Distrikt Bagram, Zentrum) dessen Leibw\u00e4chter erschossen. In der Provinz Kunar (Osten) starben zwei M\u00e4dchen bei einem M\u00f6rserbeschuss der Taliban, acht Zivilisten wurden verletzt. <\/p>\n<p><strong>Jemen\t<\/strong> <\/p>\n<p><u>Koalition unter F\u00fchrung Saudi-Arabiens verantwortet Angriffe auf Schulen und Krankenh\u00e4user <\/u><\/p>\n<p>Nach Presseberichten, die sich auf einen UN-Berichtsentwurf zu Kindern in bewaffneten Konflikten st\u00fctzen, sollen im Jahr 2016 drei Viertel der Angriffe auf Schulen und Krankenh\u00e4user (38 von 52) von der Koalition ausgef\u00fchrt worden sein. Diese bek\u00e4mpft unter F\u00fchrung Saudi-Arabiens schiitische Houthi-Rebellen und Anh\u00e4nger des fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten Saleh. Der B\u00fcrgerkrieg habe im selben Zeitraum zudem 1.340 minderj\u00e4hrige Opfer gefordert, von denen 683 Angriffen der Koalition zugeordnet worden seien. Bereits ein Berichtsentwurf des Jahres 2016 habe \u00e4hnliche Ergebnisse enthalten, die vom damaligen UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki-moon entfernt worden seien, nachdem Saudi-Arabien gedroht habe, die Finanzierung vieler UN-Programme einzustellen.<br \/>\nIn Jemen herrscht seit September 2014 B\u00fcrgerkrieg. Im M\u00e4rz 2015 begann der von Saudi-Arabien gef\u00fchrte Milit\u00e4reinsatz zur Unterst\u00fctzung der international anerkannten Regierung von Pr\u00e4sident Hadi. Neben Saudi-Arabien geh\u00f6ren der Koalition u. a. \u00c4gypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko, Sudan und Senegal an. Logistische Unterst\u00fctzung leisten die USA, Frankreich und Gro\u00dfbritannien.<br \/>\nWegen des Krieges und der mit ihm verbundenen Engp\u00e4ssen bei der Wasserversorgung und der medizinischen Versorgung herrscht eine Cholera-Epidemie, die im bisherigen Verlauf des Jahres beinahe 2.000 Todesopfer forderte. Vermutlich etwa eine halbe Million Menschen sind infiziert. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Kenia<\/strong>\t <\/p>\n<p><u>Odinga ficht Pr\u00e4sidentenwahl an<\/u><\/p>\n<p>Der in den Pr\u00e4sidentenwahlen vom 08.08.17 unterlegene Raila Odinga focht am 18.08.17 das Wahlergebnis vor dem Obersten Gerichtshof an. Sein Lager geht u.a. davon aus, dass die Wahlcomputer zugunsten des Siegers Uhuru Kenyatta manipuliert wurden. Die meisten nationalen und internationalen Wahlbeobachter beurteilten die Wahl dagegen als frei und fair. Odingas Streikaufruf vom 13.08.17 an seine Anh\u00e4nger folgten am 14.08.17 nur wenige seiner Anh\u00e4nger.<\/p>\n<p><strong>Mali\t<\/strong> <\/p>\n<p><u>17 Tote bei Angriffen auf UNO-Friedenstruppen<\/u> <\/p>\n<p>Bei zwei Angriffen auf St\u00fctzpunkte der UNO sind am 14.08.17 mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Am Morgen des 14.08.17 starben vier Menschen bei einem \u00dcberfall auf einen UNO-St\u00fctzpunkt in Douentza. Am Abend desselben Tages \u00fcberfielen Unbekannte ein UNO-Lager in Timbuktu, wie die Friedensmission MINUSMA mitteilte. Bei diesem \u00dcberfall und der anschlie\u00dfenden Verfolgung der Angreifer starben insgesamt 13 Menschen, unter ihnen f\u00fcnf malische Wachposten, ein Polizist und ein Zivilist. Sieben Personen seien bei dem \u00dcberfall verletzt worden, unter ihnen UNO-Soldaten. UNO-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres verurteilte die Attacken und betonte, dass Angriffe auf UNO-Friedenstruppen nach internationalem Recht als Kriegsverbrechen gelten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><u>IStGH verurteilt Jihadist zu Reparationszahlungen f\u00fcr Zerst\u00f6rungen<\/u><\/p>\n<p>F\u00fcr die Zerst\u00f6rung von Weltkulturerbe in Timbuktu ist der inhaftierte Jihadist Al Mahdi vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zu einer Wiedergutmachung in H\u00f6he von 2,7 Millionen Euro verurteilt worden. Diese Entscheidung gab der IStGH am 17.08.17 in Den Haag bekannt. Die Richter hatten Al Mahdi bereits im September 2016 f\u00fcr seine ma\u00dfgebliche Rolle bei der Zerst\u00f6rung Jahrhunderte alter religi\u00f6ser Bauwerke in der Oasenstadt Timbuktu zu neun Jahren Haft verurteilt. Er hatte einger\u00e4umt, die Angriffe geleitet zu haben und pers\u00f6nlich an der Zerst\u00f6rung von f\u00fcnf Monumenten beteiligt gewesen zu sein. Al Mahdi hatte als Mitglied der Islamistengruppe Ansar Dine, die 2012 etwa zehn Monate lang den Norden Malis kontrollierte, die sogenannte Sittenpolizei in Timbuktu angef\u00fchrt. In dieser Funktion ordnete er die Zerst\u00f6rung von neun Mausoleen sowie eines Teils der Sidi-Yahia-Moschee an, da die Verehrung Heiliger nach strenger islamischer Auslegung verboten ist. Mit dem Urteil gegen Al Mahdi im September 2016 ahndete der IStGH die Zerst\u00f6rung von Kulturst\u00e4tten erstmals als Kriegsverbrechen.<\/p>\n<p><u>Lange Haftstrafe f\u00fcr fr\u00fcheren Polizeichef von Gao<\/u><br \/>\nAliou Mahmar Tour\u00e9, w\u00e4hrend der Herrschaft dschihadistischer Gruppen im Norden des Landes Polizeichef in Gao, ist wegen seiner Gewaltverbrechen zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Tour\u00e9, als \u201eHandabschneider von Gao\u201c bekannt geworden, wurde am 18.08.17 von einem Gericht in der Hauptstadt Bamako aller ihm zur Last gelegten Verbrechen (u.a. Gef\u00e4hrdung der staatlichen Sicherheit und schwerer K\u00f6rperverletzung) schuldig gesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, er habe Dieben die Hand abgeschnitten und unverschleierte Frauen \u00f6ffentlich auspeitschen lassen. Tour\u00e9 bestritt die Anschuldigungen. Der Prozess dauerte einen Tag.<br \/>\nMenschenrechtsorganisationen beklagen, dass Tour\u00e9, nicht auch wegen Folter oder Kriegsverbrechen vor Gericht stand.<\/p>\n<p><strong>Nigeria\t<\/strong> <\/p>\n<p><u>Boko Haram: 28 Tote bei Selbstmordanschl\u00e4gen auf Markt und Fl\u00fcchtlingslager<\/u><\/p>\n<p>Am Abend des 15.08.17 betraten drei Selbstmordattent\u00e4terinnen den Markt des Dorfes Mandarari (etwa 30 km s\u00fcd\u00f6stlich von Maiduguri bei der Stadt Konduga, Bundesstaat Borno). Eine der Terroristinnen sprengte sich auf dem Markt, die beiden anderen in der N\u00e4he vor einem Lager f\u00fcr Binnenfl\u00fcchtlinge  in die Luft. Bei den Anschl\u00e4gen wurden insgesamt etwa 28 Menschen get\u00f6tet und 82 verletzt.<\/p>\n<p><u>Boko Haram: Zwei D\u00f6rfer in Adamawa niedergebrannt<\/u><br \/>\nIn der Nacht des 14.08.17 attackierten mutma\u00dflich Angeh\u00f6rige der islamistischen Terrororganisation Boko Haram im nord\u00f6stlichen Bundesstaat Adamawa die beiden D\u00f6rfer Nyibango und Muduhu (Madagali Local Government Area). Sie pl\u00fcnderten Lebensmittel, t\u00f6teten Vieh und brannten beide D\u00f6rfer vollst\u00e4ndig nieder.<\/p>\n<p><strong>Sierra Leone<\/strong>\t <\/p>\n<p><u>Naturkatastrophe \u2013 mehr als tausend Tote bef\u00fcrchtet<\/u> <\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen des 14.08.17 st\u00fcrzte nach dreit\u00e4gigen sintflutartigen Regenf\u00e4llen eine Schlammlawine vom \u201eZuckerhut-H\u00fcgel\u201c in Freetown im Stadtteil Regent (15 Kilometer au\u00dferhalb des Zentrums) ins Tal. Mehr als 1.000 Menschen k\u00f6nnten dabei umgekommen sein. Auf ihrem Weg rissen die Erdmassen mindestens einhundert H\u00e4user und unz\u00e4hlige H\u00fctten mit sich, in denen Tausende schliefen. Pr\u00e4sident Ernest Bai Koroma verh\u00e4ngte eine einw\u00f6chige Staatstrauer. Nach der Ebola-Epidemie ist dies die zweite Naturkatastrophe in drei Jahren, die \u00fcber eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder in Afrikas hereingebrochen ist.<\/p>\n<p><strong>Somalia\t<\/strong> <\/p>\n<p><u>Anschl\u00e4ge<\/u><\/p>\n<p>Am 14.08.17 brachte al-Shabaab eine Autobombe in einem Taxi vor einem Hotel in Mogadischu zur Explosion. Dabei starb der Taxifahrer, in dessen Fahrzeug die Extremisten die Bombe versteckt hatten.<br \/>\nAl-Shabaab \u00fcbernahm die Verantwortung f\u00fcr die Ermordung eines Mitarbeiters der \u00dcbergangsverwaltung von Hir-Shabelle in Mahaday (Region Middle Shabelle) am 16.08.17 sowie f\u00fcr die Ermordung eines Mitarbeiters des somalischen Geheimdienstes im Stadtteil Waberi von Mogadischu am 17.08.17. Al-Shabaab-Angeh\u00f6rige ermordeten am 17.08.17 in Mogadischu den Leiter der somalischen Vereinigung der Fu\u00dfballschiedsrichter.<\/p>\n<p><u>Kampfhandlungen<\/u><\/p>\n<p>Al-Shabaab erkl\u00e4rte sich verantwortlich f\u00fcr den Beschuss eines St\u00fctzpunktes burundischer AMISOM-Soldaten in Mahaday (Region Middle Shabelle) am 15.08.17 und f\u00fcr einen Angriff auf einen Konvoi burundischer Truppen mit einer Sprengfalle in derselben Stadt zwei Tage sp\u00e4ter. Mahaday liegt an einer Hauptverkehrsstra\u00dfe, die Mogadischu mit dem Norden verbindet.<br \/>\nDas Afrikanische Kommando der Vereinigten Staaten (US Africa Command \u2013 AFRICOM) f\u00fchrte am 16. und 17.08.17 drei Luftschl\u00e4ge gegen al-Shabaab in Jilib (Region Middle Juba). Nach Angaben von Staatspr\u00e4sident Pr\u00e4sident Farmajo wurden dabei sieben Extremisten get\u00f6tet. <\/p>\n<p><u>Anstehende Wahlen in Somaliland<\/u><\/p>\n<p>Die Regierung von Puntland verlegte am 12.08.17 Soldaten in die Regionen Sool und Sanaag, um die Vorbereitungen der somalil\u00e4ndischen Regierung f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschafts- und Parlamentswahlen im November 2017 zu verhindern. Puntland und Somaliland streiten seit langem \u00fcber die Zugeh\u00f6rigkeit dieser beiden Regionen. <\/p>\n<p><strong>S\u00fcdsudan<\/strong> <\/p>\n<p><u>Mehr als zwei Millionen au\u00dfer Landes geflohen<\/u><\/p>\n<p>Nach UN-Angaben vom 17.08.17 fsind bisher mehr als eine Million s\u00fcdsudanesische Zivilisten nach Uganda geflohen, um dem bewaffneten Konflikt, dem Hunger und der sexuellen Gewalt in dem seit Ende 2013 in ihrem Heimatland andauernden B\u00fcrgerkrieg zu entrinnen. Etwa 1.800 Fl\u00fcchtlinge \u00fcberqueren t\u00e4glich die Grenze nach Uganda. Eine weitere Million ist aus S\u00fcdsudan nach Sudan, \u00c4thiopien, Kenia, in die Demokratische Republik Kongo sowie in die Zentralafrikanische Republik gefl\u00fcchtet.<\/p>\n<p><strong>Syrien<\/strong>\t <\/p>\n<p><u>\u00dcber 600.000 Heimkehrer<\/u> <\/p>\n<p>Am 11.08.17 teilte die Internationale Organisation f\u00fcr Migration (IOM) in Genf mit, dass zwischen Januar und Juli 2017 mehr als 600.000 syrische Fl\u00fcchtlinge in ihre Heimatorte zur\u00fcckgekehrt seien. Davon entfielen \u00fcber 80 Prozent auf Binnenfl\u00fcchtlinge. Die \u00dcbrigen seien aus den Nachbarl\u00e4ndern T\u00fcrkei, Libanon, Jordanien und Irak zur\u00fcckgekehrt. Viele R\u00fcckkehrer wollten ihr Eigentum in den Heimatgebieten sichern, andere glaubten an eine Verbesserung der Wirtschafts- und Sicherheitslage.<br \/>\nNach UN-Angaben gibt es insgesamt mehr als elf Millionen Gefl\u00fcchtete. Eine geordnete R\u00fcckkehr scheide aus, solange der B\u00fcrgerkrieg andauere.<\/p>\n<p><u>Russischer Luftangriff t\u00f6tet 200 IS-K\u00e4mpfer<\/u> <\/p>\n<p>Nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen starben bei einem Angriff der russischen Luftwaffe auf den IS in der N\u00e4he von Damaskus mehr 200 seiner K\u00e4mpfer. Auch milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung wurde zerst\u00f6rt. Angaben zum Zeitpunkt des Angriffs wurden nicht gemacht. Die K\u00e4mpfer sollen auf dem Weg in die Stadt Deir al-Zor gewesen sei, wo der IS derzeit Kr\u00e4fte konzentriere, nachdem seine K\u00e4mpfer aus dem S\u00fcden der Provinz Raqqa und dem Westen der Provinz Homs von den Landstreitkr\u00e4ften der Regierung verdr\u00e4ngt worden seien.<\/p>\n<p><u>Damaskus: Raketenangriff auf Handelsmesse fordert Tote <\/u><\/p>\n<p>Durch einen Raketenangriff auf die Internationale Handelsmesse in der Hauptstadt kamen am 20.08.17 u.a. nach Angaben von AFP sechs Personen ums Leben; rund zw\u00f6lf erlitten Verletzungen. Die Messe fand erstmals seit 2011 statt. Laut der Regierung soll sie die internationalen Handelsbeziehungen wiederbeleben. Auch westliche Firmen beteiligten sich an der Messe.<\/p>\n<p><strong>Togo<\/strong> <\/p>\n<p><u>Tote bei Demonstrationen<\/u><\/p>\n<p>Am 19.08.17 gingen Sicherheitskr\u00e4fte in der Hauptstadt Lom\u00e9 und in den St\u00e4dten Ani\u00e9, Kara und Sokod\u00e9 gewaltsam gegen von der Oppositionspartei Parti National Panafricain (PNP) veranstaltete Demonstrationen u.a. f\u00fcr eine Begrenzung der Amtsperioden des Staatspr\u00e4sidenten vor. Dabei wurden in Sokod\u00e9 mindestens zwei Demonstranten get\u00f6tet. Eine Demonstration der PNP am 20.08.17 in Lom\u00e9 wurde von Sicherheitskr\u00e4ften aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p><strong>Zentralafrikanische Republik\/DR Kongo<\/strong> <\/p>\n<p><u>Fluchtwelle in die DR Kongo\/Gewalt in ZAR h\u00e4lt an<\/u><\/p>\n<p>Wie UNHCR am 15.08.17 berichtete, flohen in der Woche zuvor mehr als 10.000 Menschen vor der unsicheren Lage in Bema in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) in die Stadt Yakoma in der Provinz Nord-Ubangi in der DR Kongo. Auch in andere Gebiete der DR Kongo halte der Zustrom an. Seit Mitte Mai 2017 seien insgesamt 75.000 Fl\u00fcchtlinge in das Land gelangt, h\u00e4ufig in entlegene Gebiete, wo nur wenige humanit\u00e4re Helfer vor Ort seien.<br \/>\nDie Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik h\u00e4lt an. So wurden bei K\u00e4mpfen zwischen Anti-Balaka und der Volksfront f\u00fcr die Wiedergeburt Zentralafrikas (FPRC) in der Stadt Bria am 19.08.17 mindestens 13 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3025 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3025')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3025').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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