{"id":4007,"date":"2018-07-23T18:58:23","date_gmt":"2018-07-23T17:58:23","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=4007"},"modified":"2026-07-22T14:07:21","modified_gmt":"2026-07-22T13:07:21","slug":"der-20-juli-im-reaktionaeren-staatsritual","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/der-20-juli-im-reaktionaeren-staatsritual\/","title":{"rendered":"Der 20. Juli im reaktion\u00e4ren Staatsritual"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Dr. Gniffkes Macht um acht<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Tageschau macht sich f\u00fcr ihr Millionenpublikum zur B\u00fchne f\u00fcr Regierungspopulismus und -heuchelei. &#8211; Eine Abrechnung mit der sehr selektiven und einseitigen W\u00fcrdigung des Widerstandes gegen den Hitler-Faschimus durch den \u00d6ffentlich-rechtlichen Rundfunk.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam<\/em><\/p>\n<p>Welch ein erb\u00e4rmlich verk\u00fcmmertes Geschichtsbewusstsein, welch ein schauerliches, missgeleitetes Gedenkritual: Mit gro\u00dfem Pomp und Trara, mit Kranzniederlegung, Flaggengru\u00df, den Melodien und Trommelwirbeln des Heeres-Musikkorps und, zum kr\u00f6nenden Abschluss, mit der Vereidigung von 400 Bundeswehr-Rekruten zelebrierte die Bundesregierung im Hof des Berliner Bendler-Blocks ihren Staatsakt zum Gedenken an die Attent\u00e4ter des 20. Juli. An Offiziere um Graf Stauffenberg, die hier 1944 erschossen wurden.<\/p>\n<p>Einen verquasten Text in miesem Deutsch gibt es auf <em><a href=\"http:\/\/tagesschau.de\/\">tagesschau.de<\/a><\/em>:<\/p>\n<p><em>Der Anschlag auf Hitler vor 74 Jahren ist gescheitert, die Attent\u00e4ter erschossen. Heute wurde ihrer gedacht &#8211; auch mit Blick auf Europa und die Gefahr, die von Populisten ausgeht. <\/em>(1)<\/p>\n<p>Und in der Hauptausgabe der Tagesschau um 20 Uhr hie\u00df es unreflektiert und unter Nichtbeachtung der regierungspolitischen, bellizistischen und russlandfeindlichen Realit\u00e4t:<\/p>\n<p><em>Au\u00dfenminister Maas mahnte in seiner Rede Zivilcourage gegen Rechtspopulisten an. Heute gelte es, ihnen laut und deutlich zu widersprechen. <\/em>(2)<\/p>\n<p>ARD-aktuell lieferte Berichte in Serie \u00fcber diese Veranstaltung und Beitr\u00e4ge, die an das Attentat vom 20. Juli 1944 erinnerten. Neue Variante im Staatsgedenken: Parteipolitisch motivierte Seitenhiebe auf \u201eRechtspopulisten\u201c. Diese T\u00f6ne brachten Tagesschau &amp; Co. vollkommen ungefiltert unter die Leute.<\/p>\n<p>Die Nachrichtensendungen transportierten das heuchelnde Gerede des Au\u00dfenministers Maas (und wahrten selbst dessen engen Gedankenrahmen): <em>&#8222;Sich einmischen, mit Rechtspopulisten diskutieren und gegen ihre Untergangsszenarien Fakten setzen: Da fange Zivilcourage bereits an.&#8220;<\/em> Und da dem Minister dieser Appell offensichtlich nicht reichte, hatte er zu guter Letzt noch einen Hinweis auf die b\u00f6sen chinesischen Menschenrechtsfeinde nachgeschoben: <em>&#8222;Die (deutsche) Fahne steht heute f\u00fcr Menschlichkeit.&#8220;<\/em> Ein chinesischer &#8222;Menschenrechtsaktivist&#8220; habe ihm das vor kurzem erst so gesagt.<\/p>\n<p>Schmierige Behauptungen, eingerahmt in milit\u00e4rischen Pomp und in Anwesenheit der daf\u00fcr zust\u00e4ndigen \u201eVerteidigungs\u201cministerin v.d. Leyen: Perfider l\u00e4sst sich mit \u00f6ffentlichem Gedenken Geschichte nicht verzerren. F\u00fcgsam jedoch titelte Chefredakteur Dr. Gniffkes Tagesschau: <em>&#8222;Widerst\u00e4ndler als Vorbild gegen Populisten&#8220;.<\/em> Haben er und seine Leute auch nur eine Sekunde lang bedacht, wie dumm und geschichtsklitternd diese Bemerkung ist? Haben sie nicht erkannt, welche Ungeheuerlichkeit in dem parteipolitisch motivierten Versuch liegt, den <em>\u201eRechtspopulismus\u201c<\/em> von heute mit dem Nazismus des Dritten Reichs in Verbindung zu bringen?<\/p>\n<p>Populisten sind und waren nicht der Urquell des Faschismus. Der Unmut vieler Menschen \u00fcber mangelnde Rechtsstaatlichkeit, soziale Ungerechtigkeit, die Kluft zwischen monstr\u00f6sem Reichtum und bitterer Armut sowie mangelhafte Daseinsf\u00fcrsorge f\u00fchren zur Stimmabgabe f\u00fcr rechte Parteien, nicht eine pr\u00e4faschistische Grundhaltung der W\u00e4hler. Populisten, also den anderen Parteien nicht genehme W\u00e4hler, sind seit jeher unwissende Claqueure; wahre &#8222;Macher&#8220; des Faschismus waren hingegen die Konzerne und die Medien.<\/p>\n<p>Kanzlerin Merkel und ihre Gefolgschaft missbrauchen und instrumentalisieren das Gedenken an die Widerst\u00e4ndler vom 20. Juli f\u00fcr aktuelle eigene Interessen. Zum Stimmenfang f\u00fcr die herrschenden Parteien, zum Aufpolieren des Ansehens der Bundeswehr, zur Kritik an geo\u00f6konomischen Konkurrenten wie der Volksrepublik China.<\/p>\n<p>Zugleich diente die martialische Zeremonie der Vereidigung von 400 Rekruten als ideell-visuelle Spitze gegen die traditionell friedensorientierte Haltung der deutschen Bev\u00f6lkerung. Nicht von ungef\u00e4hr nutzte Au\u00dfenminister Maas das &#8222;Event&#8220; im Bendler-Block f\u00fcr eine Sympathiewerbung f\u00fcr ein Deutschland mit &#8222;mehr Verantwortung in der Welt&#8220;, ein \u00fcblicher Euphemismus f\u00fcr Kriegseins\u00e4tze im Ausland.<\/p>\n<p>Es geht bei dem Pomp um den Gedenktag 20. Juli nur oberfl\u00e4chlich und formal um die W\u00fcrdigung von Widerstandsk\u00e4mpfern. Die Feierlichkeiten sind vielmehr in den Dienst aktueller Propaganda-Interessen gestellt. Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk bietet daf\u00fcr ein unkritisches und distanzloses Forum und sorgt f\u00fcr die entsprechende Verbreitung.<\/p>\n<p>Auch die Widerst\u00e4ndler des 20. Juli 1944 haben Respekt verdient, allein schon deswegen, weil sie ihren Mut mit dem Leben bezahlten. Sie aber als &#8222;Vorbild gegen Populisten&#8220; zu glorifizieren, demonstriert uns\u00e4gliche Ignoranz.<\/p>\n<p><em>\u201eEs gab unter den Verschw\u00f6rern des 20. Juli auch Judenfeinde und Polenhasser. &#8230; Die meisten Angeh\u00f6rigen des Widerstands standen auch in der preu\u00dfisch-wilhelminischen Tradition der Verachtung gegen\u00fcber Polen und anderen slawischen V\u00f6lkern.&#8220;<\/em> (3)<\/p>\n<p>Betrachtet man die deutschen Gedenkrituale aus der Distanz, so fallen Absonderlichkeiten auf, aus denen auch wieder nur faschistischer Geist weht: Selbst bei den Opfern des Nazi-Terrors wird noch s\u00e4uberlich unterschieden. War nicht jeder Widerstand gegen Hitler ehrenwert, verdient nicht jeder Widerst\u00e4ndler die gleiche Achtung? Den demokratiefernen erschossenen Wehrmachtoffiziere ist staatliches Feiern gewidmet. Einem schrecklich gefolterten und schlie\u00dflich umgebrachten Schreinergesellen Johann Georg Elser nicht. Den Millionen ermordeter Juden ist nach langem bitteren Streit ein Denkmal gewidmet, noch anderthalb Jahrzehnte l\u00e4nger dauerte es, bis endlich auch die Sinti und Roma eine St\u00e4tte erhielten, die an ihre massenhafte Ermordung erinnert. F\u00fcr den nach der KZ-Haft im Emsl\u00e4nder Moor gestorbenen Carl von Ossietzky gibt es keinen Staatsakt, f\u00fcr den ermordeten Ernst Th\u00e4lmann und seine 200.000 zu Tode gequ\u00e4lten Kommunisten gibt es nichts, gar nichts; die Wehrmachtsdeserteure und ungez\u00e4hlten Opfer von &#8222;Standgerichten&#8220; haben keine Denkm\u00e4ler bekommen, von staatlicher Gedenkstunde ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Gab es jemals ein schamvolles regierungsoffizielles Gedenken an die 250.000 gefangenen Sowjetsoldaten, die die Wehrmacht in abgesperrten Arealen unter freiem Himmel grausam verdursten und verhungern lie\u00df? Wer legte nach 1990 jemals im staatlichen Auftrag Blumen am Ehrenmal der Sowjetsoldaten in Berlin-Treptow nieder? Die Tagesschau meldete jedenfalls nichts dergleichen&#8230;<\/p>\n<p>Kein Wort von all dem bei ARD-aktuell. Die verk\u00fcrzt und verzerrt, w\u00e4hrend nur ihre Zuschauer die richtigen Fragen stellen (4):<\/p>\n<p><em>&#8222;Die einseitige W\u00fcrdigung des Widerstandes des 20. Juli k\u00f6nnte und sollte endlich mal sehr nachdenklich machen. Diese M\u00e4nner hatten als Wehrmachtsangeh\u00f6rige Eide auf Hitler geschworen und diese viele Jahre lang auch befolgt. &#8230; Aber wieso wussten Tucholsky, Ossietzky, B. Brecht und viele andere zehn Jahre fr\u00fcher, wer Hitler und seine Kumpane waren und was mit denen in die Welt kommen w\u00fcrde? Und wo wird offiziell von der Bundesregierung und von der Gesellschaft z.B. der Roten Kapelle gedacht? Also v. Harnack, Schulze-Boysen, Charlotte Bischoff, Anna Seghers usw? &#8230;Diese Feiern zum 20.Juli haben zweifellos ihre Berechtigung, aber das ist allenfalls die halbe Wahrheit. Und das Ausblenden von Wahrheiten hatte schon \u00f6fter \u00fcble Folgen&#8230;&#8220; <\/em>(Zuschrift Gerhardxxx, 20.7.18, 18:18 h)<\/p>\n<p>Die von dem Zuschauer monierte \u201eEinseitigkeit\u201c des staatlichen, militaristischen Gedenkrituals hat eine Tradition. So, wie an der Wiege der Bundeswehr Nazi-Offiziere standen; wie Nazis die Neugr\u00fcndung deutscher Geheimdienste organisierten; Nazis Minister (Globke, Oberl\u00e4nder) und sogar Bundeskanzler (K. G. Kiesinger) werden konnten und nie ein Nazi-Richter f\u00fcr seine Schandurteile vor Gericht kam.<\/p>\n<p>Das Gedenken am 20. Juli h\u00e4tte ein w\u00fcrdiges Format, wenn es unter den \u201eSchwur von Buchenwald\u201c (5) gestellt w\u00fcrde, wenn dessen kurzer Wortlaut Jahr f\u00fcr Jahr verlesen w\u00fcrde.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eNie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4009\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-1024x495.png\" alt=\"\" width=\"605\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-1024x495.png 1024w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-300x145.png 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-768x372.png 768w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-100x48.png 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-150x73.png 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-200x97.png 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-450x218.png 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-600x290.png 600w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf-900x435.png 900w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screenshot_2018-07-23-Buchenwaldschwur-pdf.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>1. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hitler-attentat-103.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hitler-attentat-103.html<\/a><br \/>\n2. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/ts-26645.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/ts-26645.html<\/a><br \/>\n3. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/history\/article108835183\/Obwohl-Antisemiten-kaempften-sie-gegen-Hitler.html\">https:\/\/www.welt.de\/kultur\/history\/article108835183\/Obwohl-Antisemiten-kaempften-sie-gegen-Hitler.html<\/a><br \/>\n4. <a href=\"https:\/\/meta.tagesschau.de\/id\/136351\/gedenkfeier-20-juli-1944-da-faengt-zivilcourage-an\">https:\/\/meta.tagesschau.de\/id\/136351\/gedenkfeier-20-juli-1944-da-faengt-zivilcourage-an<\/a><br \/>\n5. <a href=\"https:\/\/www.buchenwald.de\/geschichte\/themen\/dossiers\/schwur-von-buchenwald\">https:\/\/www.buchenwald.de\/geschichte\/themen\/dossiers\/schwur-von-buchenwald<\/a><\/p>\n<p><u><strong>Das Autoren-Team:<\/strong> <\/u><\/p>\n<p>Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Referent einer Funkhausdirektorin.<br \/>\nVolker Br\u00e4utigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 im NDR, zun\u00e4chst in der Tagesschau, von 1985 an in der Kulturredaktion f\u00fcr N3. Danach Lehr- und Forschungsauftrag an der Fu-Jen-Uni in Taipeh.<\/p>\n<p><strong><u>Anmerkung der Autoren:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Unsere Beitr\u00e4ge stehen zur freien Verf\u00fcgung. Wir schreiben nicht f\u00fcr Honorar, sondern gegen die \u201emediale Massenverbl\u00f6dung\u201c (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden zumeist auf der Seite https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog dokumentiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4007 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4007')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4007').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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