{"id":4590,"date":"2019-01-23T21:27:44","date_gmt":"2019-01-23T20:27:44","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=4590"},"modified":"2019-01-25T13:16:28","modified_gmt":"2019-01-25T12:16:28","slug":"tagesschau-fronttheater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/tagesschau-fronttheater\/","title":{"rendered":"Tagesschau-Fronttheater"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tagesschau-Fronttheater<\/strong><\/p>\n<p><strong>Adventus dominae: Kriegsministerin von der Leyen zu Besuch in Afghanistan<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam<\/em><\/p>\n<p><strong>Geschafft. Erstes Gl\u00fcck im Neuen Jahr! Zur Weihnachtszeit und \u201ezwischen den Jahren\u201c war uns genug \u201eBesinnliches\u201c gew\u00fcnscht und Selbiges auch nach allen Seiten verstrahlt worden. Damit sind wir durch. Das Informationsangebot der korporierten Massenmedien enth\u00e4lt nun wieder weniger S\u00fclze, allerdings noch immer nicht mehr Sachlichkeit. Der kritische Journalismus hat eben l\u00e4ngst dem Verlautbarungsjournalismus Platz gemacht. Am d\u00fcrftigen Nachrichtenangebot \u00fcber die aktuellen Kriegsschaupl\u00e4tze l\u00e4sst es sich nachweisen. <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fchlst du dich \u00fcber die Folgen deutscher und transatlantischer Kriegspolitik informiert, \u00fcber das reale Grauen in den davon heimgesuchten L\u00e4ndern? Ukraine? Syrien? Somalia? Jemen? Mali? Libyen? Hast du dank sauberer ARD-aktuell-Information nennenswerte Erkenntnisse gewonnen \u00fcber die zugrunde liegende Gewalt, Verbrechen, deren Verursacher, die Interessenlagen? Komm, lieber Nachbar, betrachten wir die Kriegsberichterstattung so gut es geht mal konzentriert auf Afghanistan. Sonst sprengt das hier den Rahmen.<\/p>\n<p>Schlag im Internet das Angebot der ARD-aktuell auf: tagesschau.de. Trag das Stichwort \u201evon der Leyen\u201c in das Suchfeld ein. Auf den ersten drei Seiten, zur\u00fcckreichend bis zum 30. November, bekamst du am 4. Januar 30 Sendungshinweise zu verschiedenen Berichtsthemen: Zw\u00f6lfmal das neue Bundeswehr-Transportflugzeug A 400 M, f\u00fcnfmal der Komplex Geldverschwendung des Verteidigungsministeriums mittels korruptionsverd\u00e4chtiger Beratervertr\u00e4ge, viermal Erw\u00e4hnungen im Zusammenhang mit dem CDU-Parteitag, dreimal die m\u00e4ngelbehafteten Maschinen der Bundeswehr-Flugbereitschaft, zweimal Ministerinnen\u00e4u\u00dferungen im Zusammenhang mit dem geplanten US-Abzug aus Syrien und je einmal die Entscheidung \u00fcber das vorl\u00e4ufige Aus f\u00fcr Segelschulschiff \u201eGorch Fock\u201c, die \u00d6ffnung der Bundeswehr f\u00fcr Soldaten aus der EU sowie eine Reportage \u00fcber einen Truppenbesuch der Ministerin am Hindukusch (1).<\/p>\n<p>Afghanistan? Lange nichts Grundlegendes mehr von dort geh\u00f6rt, nicht wahr, lieber Nachbar?<br \/>\nStarte also eine neue Suche bei tagesschau.de, diesmal mit dem Stichwort \u201eAfghanistan\u201c. Unter den 30 Hinweisen auf den ersten drei Seiten sind an diesem 4. Januar nur f\u00fcnf Beitr\u00e4ge gelistet, die sich mit der Lage im Land besch\u00e4ftigen, drei davon betreffen einen verheerenden Bombenanschlag (2). \u00dcber den Rand des Sensationellen reichen aber auch sie nicht hinaus. Der gro\u00dfe Rest ist eh nur Buntes, Pillepalle.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Krank bis ans Lebensende<\/strong><\/p>\n<p>Dir geht die trockene Argumentation gegen den Tendenzjournalismus mittels statistischer Zahlenwerke auf den Geist? Verst\u00e4ndlich. Betrachten wir also das Thema Afghanistankrieg von einer ungew\u00f6hnlichen Seite: aus dem Blickwinkel von Bundeswehrsoldaten, die nach ihrem Auslandseinsatz als seelisch zerst\u00f6rte Menschen zur\u00fcckkommen. Was m\u00fcssen sie getan oder erlebt haben, dass sie zumeist f\u00fcr den Rest ihres Daseins unter \u201eposttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen\u201c (PTBS) leiden? Unter Nervenzusammenbr\u00fcchen, Albtr\u00e4umen, zeitweiligem Orientierungsverlust, Verlust des Selbstwertgef\u00fchls, Depression, k\u00f6rperlichen Sch\u00e4den infolge medikament\u00f6ser Behandlung, tiefer Verzweiflung dar\u00fcber, dass PTBS, dieses seelische Leiden, meist nicht mehr heilbar ist und deshalb nicht selten mit Selbstmord endet?<\/p>\n<p>Vor knapp 20 Jahren schickte die damals von SPD und Gr\u00fcnen gef\u00fchrte Bundesregierung zum ersten Mal Bundeswehrsoldaten in einen Krieg, in ein verfassungs- und v\u00f6lkerrechtswidriges Unternehmen. NATO und Bundeswehr mutierten zur M\u00f6rderbande:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAm 24. M\u00e4rz 1999 begannen die fast drei Monate dauernden, illegalen NATO-Bombardierungen auf Jugoslawien. Tausende Zivilisten kamen ums Leben, zehntausende Wohnh\u00e4user und viele historische Bauwerke wurden zerst\u00f6rt. Auch Uranmunition [3] und Streubomben [4] kamen zum Einsatz.\u201c (5)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir wissen, keiner der politisch und milit\u00e4risch Verantwortlichen wurde daf\u00fcr jemals zur Rechenschaft gezogen. Aber wir wissen im Allgemeinen nicht, dass seit damals PTBS auch f\u00fcr die Bundeswehr ein brennendes Problem ist.<\/p>\n<p><strong>Politisches und moralisches Versagen<\/strong><\/p>\n<p>Jugoslawien sollte nicht das letzte V\u00f6lkerrechtsverbrechen sein, der Rechtsbruch wurde unter F\u00fchrung der Unionsparteien in den Koalitionsregierungen mit der FDP und der SPD unvermindert fortgesetzt und wiederholt. Aus der Geschichte lernen? Ach, woher denn &#8230; Hast du mal die neuesten Werbespots f\u00fcr den \u201eDienst f\u00fcrs Vaterland\u201c betrachtet? Unsere Regierung wirbt junge Menschen mit gewissenloser Hochglanz-Sch\u00f6nf\u00e4rberei in den Soldatenberuf \u2013 Vermittlung von technischen, handwerklichen und akademischen Ausbildungs-Zertifikaten, Ansehen, Weltgewandtheit, Abenteuer, Rundumversorgung \u2013, schickt sie dann trotz Grundgesetz und V\u00f6lkerrecht zum T\u00f6ten und Sterben ins Ausland, l\u00e4sst sie dort ihren grausigen Dienst mit der Waffe ableisten und sie kaputt wieder heimkehren \u2013 und h\u00e4lt f\u00fcr sie zuhause noch nicht einmal ausreichende medizinische Hilfsangebote vor.<\/p>\n<p>Dazu gleich mehr. Vorher eine Frage: Wie viele Selbstmorde von Soldaten und ehemaligen Soldaten gehen auf das Konto von Kriegseins\u00e4tzen der Bundeswehr im Ausland?<br \/>\nNicht einmal \u00fcber diese traurigen F\u00e4lle kann das Verteidigungsministerium schl\u00fcssige Angaben machen. T\u00f6dliche Folgen der psychischen St\u00f6rungen stellen sich h\u00e4ufig auch erst ein, nachdem die Betroffenen l\u00e4ngst aus dem Dienst ausgeschieden sind. Manchmal sogar erst viele Jahre danach. Die Technische Universit\u00e4t Dresden geht in einer Studie davon aus, dass die H\u00e4lfte aller PTBS-F\u00e4lle in den Reihen der aktiven und ehemaligen Soldaten unerkannt bleibt (6).<\/p>\n<p>Mehr als 250.000 Soldaten hat die Bundeswehr in den vergangenen 20 Jahren ins Ausland geschickt, jedoch \u00fcber die Zahl und Schwere der PTBS-Erkrankung in diesem Menschenheer gibt es nur Sch\u00e4tzungen. Und nicht einmal \u00fcber diese erb\u00e4rmliche Sachlage informiert die Tagesschau. Deren Besatzung betreibt eben keinen eigenst\u00e4ndig investigativen, sondern nur noch reproduktiv plakativen Journalismus.<\/p>\n<p><strong>Zu wenige Krankenbetten<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2017 habe es 1.900 \u00e4rztliche Behandlungskontakte mit traumatisierten Bundeswehrlern gegeben, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (7). Von je 100 Soldaten auf Einsatz in Afghanistan seien zwei mit PTBS zur\u00fcckgekehrt. Das Psychotraumata-Zentrum in Berlin verf\u00fcge aber nur \u00fcber 90 Behandlungspl\u00e4tze. Die seien st\u00e4ndig belegt, an Bedarfsdeckung sei \u00fcberhaupt nicht zu denken. Es gebe zudem zu wenige Fach\u00e4rzte bei der Bundeswehr. Der Bundesverband deutscher Einsatzveteranen k\u00fcmmere sich ehrenamtlich um 500 Traumatisierte.<\/p>\n<p>L\u00e4sst sich ein noch schlimmeres Versagen der Ministerin als das bei der F\u00fcrsorge f\u00fcr die ihr anvertrauten \u201eArbeitnehmer\u201c vorstellen? Und trotzdem k\u00fcmmert sich ARD-aktuell nicht darum?<\/p>\n<p>Deutschland schickt Truppen ins Ausland, aber eine ernstzunehmende und umfassende Frontberichterstattung gibt es nicht. Nur das Hochglanzzeug der Presseoffiziere und Propagandakompanien sowie die h\u00fcbschen Beschreibungen von Agenturjournalisten und Fernsehreportern; die zivilen Journalisten sind allerdings \u201eembedded\u201c, stehen also unter sorgf\u00e4ltiger und vor allem kritischer Bewachung und Betreuung des Milit\u00e4rs. Da, wo es b\u00f6se knallt, kommen sie garantiert nicht hin, auch wenn man sie martialisch mit \u201ekugelsicheren\u201c Schutzwesten ausstattet und ihnen Stahlhelme verpasst, damit sie wenigstens authentisch aussehen; sie sollen ja sch\u00f6n gesund bleiben und \u201eordentlich\u201c berichten k\u00f6nnen, nicht wahr?<\/p>\n<p>Das garantiert zwar keine authentischen Beschreibungen, aber dar\u00fcber scheint allseitiges stilles Einvernehmen zu herrschen. Man \u201ewei\u00df\u201c offenbar auch so, was Sache ist. Der Michel auf dem Sofa erwartet gar nicht, dass ihn aus der Wunderlampe im Wohnzimmer realistische Kriegsbilder anstrahlen, die ihn aus den Schlappen hauen.<\/p>\n<p><strong>Opfer und T\u00e4ter<\/strong><\/p>\n<p>Bilder von zerfetzten Leibern liefert die Tagesschau nicht. Sie hat daf\u00fcr moralische Gr\u00fcnde, will keine Sensationsgier und abartigen Voyeurismus bedienen und den Opfern die W\u00fcrde lassen; Begr\u00fcndungen, die man ernst nehmen m\u00f6chte, die aber dennoch moralisierend und nicht aufrichtig wirken. Sie haben zugleich etwas Hermetisches: Eine ethisch und intellektuell anspruchsvolle und schl\u00fcssige Auseinandersetzung \u00fcber die Grenzen journalistischer Kriegsberichterstattung wird damit vermieden.<\/p>\n<p>Unser Land zeigt sich bez\u00fcglich der Milit\u00e4reins\u00e4tze im Ausland alles andere als zimperlich. Was w\u00e4re, wenn wenigstens unsere Medien r\u00fcckhaltlos und realit\u00e4tsgetreu \u00fcber den Krieg und seine m\u00f6rderischen Folgen berichten w\u00fcrden? Wie w\u00fcrde sich das auf die politischen Entscheidungsprozesse auswirken?<\/p>\n<p>Kannst du, lieber Nachbar, dich daran erinnern, dass solche Fragen jemals von ARD-aktuell \u00f6ffentlich ventiliert worden w\u00e4ren?<br \/>\nIst ja schon gut! Selbstverst\u00e4ndlich ist die Frage erlaubt, wie weit das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die im Ausland t\u00e4tigen Soldaten gehen darf. Es stimmt, lieber Nachbar, sie bekommen dicke Zulagen \u2013 110 Euro pro Tag, steuerfrei \u2013, das Abenteuer wird ihnen schmackhaft gemacht. Es gibt bunte Ordensb\u00e4nder und Ehrenabzeichen f\u00fcr den Einsatz und allerhand sonstige Anerkennung und Privilegien &#8230; Unsere Staatsb\u00fcrger in Uniform sind selbstredend aber nicht nur Opfer, sondern auch T\u00e4ter. Logisch, lieber Nachbar!<\/p>\n<p>Alsdann: Was erfahren wir dar\u00fcber in der Tagesschau \u2013 beispielsweise \u00fcber Taten und m\u00f6glicherweise Untaten des Kommandos Spezialkr\u00e4fte (KSK) in Afghanistan? Obwohl unsere \u201eElitesoldaten\u201c l\u00e4ngst wieder zuhause sind, werden ihre Aktivit\u00e4ten bis heute strikt geheim gehalten. Warum? Waren sie etwa illegal? Gehen garantiert keine schweren Kriegsverbrechen aufs Konto der KSK? Keine gezielten Morde? Keine \u201eKollateralsch\u00e4den\u201c?<\/p>\n<p>Haben sich die geheimen KSK-Spezialisten, anders als ihre CIA-Kumpane, mit denen sie oft gemeinsam unterwegs waren, wirklich eine bl\u00fctenrein wei\u00dfe Weste bewahrt? Nicht gefoltert, nicht ganze Regionen terrorisiert, wie US-Qualit\u00e4tsjournalisten \u00fcber die Exzesse ihre Landsleute meldeten? Oder sind sie nur, wie jene auch, von durchaus angebrachter straf-justizieller Verfolgung verschont worden (8, 9)? Nicht mal der Verteidigungsausschuss des Bundestages erfuhr Genaues dar\u00fcber, obwohl wir doch angeblich eine \u201eParlamentsarmee\u201c haben. Hat das \u201eHauptstadtb\u00fcro\u201c der ARD-aktuell in Berlin jemals einen ernsthaften investigativen Versuch zur Aufkl\u00e4rung unternommen?<\/p>\n<p><strong>Schutzbed\u00fcrftige Besch\u00fctzer<\/strong><\/p>\n<p>Im Oktober 2001 \u00fcberfielen die USA Afghanistan, ohne Mandat des Weltsicherheitsrates, aber mit der falschen Anschuldigung, die Taliban seien f\u00fcr den Angriff auf die Zwillingst\u00fcrme in New York am 11. September verantwortlich. NATO und Bundeswehr beteiligten sich willig an dem Bombenunternehmen. Nachtr\u00e4glich, im Dezember jenes Jahres, \u201eheilte\u201c der Sicherheitsrat den V\u00f6lkerrechtsbruch zwar mit entsprechenden Resolutionen. Das zeigte aber nur den \u00fcberw\u00e4ltigenden Einfluss der \u201eWestlichen Wertegemeinschaft\u201c auf die UN, es war fern jeder Rechtlichkeit, Redlichkeit und Menschlichkeit.<\/p>\n<p>17 Jahre tobt dieser schreckliche Krieg nun schon, und \u00fcber seine Todesopfer gibt es nicht einmal halbwegs genaue Zahlen, sondern ebenfalls nur Sch\u00e4tzungen. L\u00e4ngst findet keine regelm\u00e4\u00dfige Unterrichtung \u00fcber das Geschehen mehr statt. Afghanistan-Infos sind out. Die M\u00e4r von den Brunnen bohrenden, Br\u00fccken und M\u00e4dchenschulen bauenden Soldaten erz\u00e4hlt inzwischen zwar auch kein ARD-aktuell-Journalist mehr weiter, aber von Afghanistans Demokratisierung wird gelegentlich immer noch bramarbasiert.<\/p>\n<p>Was treibt die Bundeswehr da? Lieber Nachbar, sie ist jetzt zust\u00e4ndig f\u00fcr den Unterst\u00fctzungs- und Ausbildungseinsatz \u201eResolute Support\u201c der NATO. Unsere 1.300 Soldaten bef\u00e4higten die afghanische Armee zur Selbstverteidigung gegen die Taliban und den IS, behaupten Bundesregierung, Parlamentsmehrheit und ihre medialen Tr\u00f6ten unisono.<\/p>\n<p>Kein Wort verlieren unsere Qualit\u00e4tsjournalisten hingegen \u00fcber die Tatsache, dass die Bundeswehr in Afghanistan nicht einmal f\u00e4hig ist, sich selbst zu verteidigen: \u201eUnsere Jungs und M\u00e4dels\u201c k\u00f6nnen ihre festungsgleichen Lager \u00fcberhaupt nur unter Gefahr f\u00fcr Leib und Leben verlassen. Sie sind praktisch Gefangene in der Fremde. Sie brauchen Schutz und Hilfe von Einheiten anderer Besatzungsm\u00e4chte, vorzugsweise von den USA.<\/p>\n<p><strong>Krokodilstr\u00e4nen wegen Trump<\/strong><\/p>\n<p>Und nun kommt US-Pr\u00e4sident Trump, dieser verachtete und verlachte Polit-R\u00fcpel, gewissenlose Schaumschl\u00e4ger, unbefangene Drohnenm\u00f6rder und kindisch versessene Mauerbauer, dennoch aber Hassobjekt aller Kriegstreiber, endlich auf die begnadete Idee, nach der Sinnhaftigkeit des Afghanistankrieges zu fragen. Er k\u00fcndigt an, seine 14.000 Mann starke Besatzungstruppe in B\u00e4lde um die H\u00e4lfe zu verringern, weil es in Afghanistan nichts zu gewinnen gebe. L\u00e4ngerfristige Zielsetzung: Abzug.<\/p>\n<p>Und was passiert? Die Tagesschau l\u00e4sst darob die deutsche Stahlhelm-Fraktion Krokodilstr\u00e4nen vergie\u00dfen, l\u00e4sst die entsetzliche Ministerin von der Leyen \u201etiefe Besorgnis\u201c verk\u00fcnden. Was bringen die Qualit\u00e4tsjournalisten sonst noch zum Thema?<br \/>\nNichts.<\/p>\n<p>Dabei h\u00e4tten sie nicht mal aus eigener Erkenntnis referieren m\u00fcssen, sondern h\u00e4tten sich aufs Rapportieren beschr\u00e4nken k\u00f6nnen: nur berichten, dass der fr\u00fchere Bundeswehr-Generalinspekteur Harald Kujat \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt hat, ein Ende des Einsatzes deutscher Truppen am Hindukusch sei \u201ezwingend\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWenn die Vereinigten Staaten sich bis auf ein Restkontingent aus Afghanistan zur\u00fcckziehen, gibt es auch f\u00fcr uns keinen Grund mehr, diesen Einsatz fortzusetzen&#8220; (11).<\/p><\/blockquote>\n<p>Einen annehmbaren Grund daf\u00fcr hat es zwar nie gegeben. Immerhin jedoch beweist Kujat Aufrichtigkeit, Konsequenz und Realit\u00e4tssinn. NATO-General Egon Ramms sieht die Situation \u00e4hnlich:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Truppenabzug w\u00fcrde bedeuten, dass die Amerikaner wesentliche Unterst\u00fctzungsleistungen f\u00fcr die anderen dort eingesetzten Nationen wie beispielsweise Deutschland nicht mehr leisten k\u00f6nnten. \u201aResolute Support\u2019 h\u00e4tte letztendlich keinen Sinn mehr.\u201c (ebenda)<\/p><\/blockquote>\n<p>Kujat, einst oberster milit\u00e4rischer Befehlshaber der Bundeswehr, und Ramms, im NATO-Hauptquartier f\u00fcr den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zust\u00e4ndig, halten es f\u00fcr undenkbar, dass Gro\u00dfbritannien, Frankreich oder andere Alliierte anstelle der USA einspringen werden. Aber ARD-aktuell h\u00e4lt es nicht f\u00fcr n\u00f6tig, \u00fcber solche brisanten \u00c4u\u00dferungen zu informieren.<\/p>\n<p>Ja, guck nur, lieber Nachbar!<br \/>\nEs k\u00f6nnte der Tag kommen, an dem nicht blo\u00df das verlogene Geschw\u00e4tz zu vernehmen ist, dass Deutschland \u201emehr Verantwortung in der Welt\u201c \u00fcbernehmen m\u00fcsse, eine von den Steinmeiers, Merkels und von der Leyens bevorzugte Phrase, oft auch in der Tagesschau zu h\u00f6ren. Und zwar ohne den Hinweis, dass die Herrschaften konkret noch mehr Kriegseinsatz im Ausland, noch mehr Mord und Totschlag und noch h\u00f6here R\u00fcstungsausgaben meinen. Es k\u00f6nnte einmal geschehen, dass jemand un\u00fcberh\u00f6rbar fragt, wer politisch verantwortlich ist f\u00fcr das vom Milit\u00e4r angerichtete Elend.<\/p>\n<p>Wenden wir uns Implikationen zu, die Trumps R\u00fcckzugspl\u00e4ne haben und \u00fcber die ARD-aktuell ihr Publikum nicht \u201eumfassend\u201c unterrichtete. Beispiel: Der Iran f\u00fchrt derzeit Gespr\u00e4che mit den Taliban, wie die Zukunft Afghanistans friedlich gestaltet werden k\u00f6nnte, wenn denn die gegenw\u00e4rtigen imperialen Besatzer abgezogen sein werden (11). Davon erf\u00e4hrst du aber nichts in der Tagesschau.<\/p>\n<p><strong>Verkaufsschlager Opium<\/strong><\/p>\n<p>Die Taliban in Afghanistan? Das pure Hassobjekt der Westlichen Wertegemeinschaft? Tja, lieber Nachbar, diese Leute schafften anno 2000 und 2001 Einmaliges: Sie vernichteten die afghanische Opium-Produktion fast komplett. Von fr\u00fcher durchschnittlich 4.500 Tonnen pro Jahr schrumpfte sie um 97,5 Prozent auf wenig mehr als 120 Tonnen (12). Der Export brach vollkommen zusammen.<\/p>\n<p>Doch dann kamen die westlichen Befreier. Sie vertrieben die Taliban vielerorts und sch\u00fctzten fortan den Schlafmohnanbau. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA \u00fcbernahm Teile der Produktionsorganisation und des Vertriebes. Schon ein Jahr sp\u00e4ter konnte aus Afghanistan wieder geliefert werden, in den Westen und nach Osten; der Schmuggel nach Osten, nach Russland und in die VR China, bekam besondere geheimdienstliche Hilfe. Die Droge dient dort der Aufzucht einer kriminellen Szene. Die soll besagte Staaten von innen her destabilisieren. Der heimliche Dritte Opiumkrieg wird von der Westlichen Wertegemeinschaft gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>2017 war absolutes Rekordjahr: 9.000 Tonnen Opium aus Afghanistan begl\u00fcckten den Rest der Welt. Im vergangenen Jahr waren es zwanzig Prozent weniger, aber nicht wegen moralischer Vorbehalte der CIA, der USA insgesamt und \u00fcber sie hinaus der WWG, sondern blo\u00df wegen der extremen Trockenheit im Sommer (13). Afghanistan ist trotzdem wieder globaler Exportmeister, es beherrscht jetzt 93 Prozent des Welthandels (14). Ist das nicht alarmierend? W\u00e4re es nicht eine Reportage der Tagesschau wert gewesen?<\/p>\n<p><strong>Deutschlands Gr\u00f6\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p>Lieber Nachbar, was meinst du: Geh\u00f6rt der Pfaffe, der die Kanonen segnet, wirklich der Vergangenheit an? In der Bundeswehr heute ist zwar der gro\u00dfe Bedarf an psychiatrischer Betreuung nicht gedeckt, aber religi\u00f6se Seelsorger gibt es zur Gen\u00fcge: gut bezahlte Priester und Bisch\u00f6fe in Uniform, die sich ebenfalls um PTBS-Kranke k\u00fcmmern. Ihre Umtriebe finden nur in ganz seltenen Ausnahmef\u00e4llen die Aufmerksamkeit der ARD-aktuell. Der Milit\u00e4rbischof von der Evangelen-Fraktion, Sigurd Rink, war im Advent auch in Afghanistan. Er predigte nicht \u00fcber das Jesus-Wort \u201eWer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen\u201c (Lutherbibel, Matth\u00e4us 26:52) oder \u00fcber das alttestamentarische \u201eWer Menschenblut vergie\u00dft, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden, denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht\u201c (1. Mose, 9:6). Vielmehr demonstrierte er selbstbewusste Kampfbereitschaft:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eMit Blick auf Deutschlands Gr\u00f6\u00dfe und Wirtschaftskraft sind wir in den UN-Eins\u00e4tzen noch weit unterrepr\u00e4sentiert&#8220; (15).<\/p><\/blockquote>\n<p>Solche wenig friedfertigen Spr\u00fcche liegen im Trend kirchlicher Sowohl-als-auch-Demagogie: <em>\u201eLeide mit mir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, l\u00e4sst sich in Alltagsgesch\u00e4fte verwickeln, denn er will, dass sein Heerf\u00fchrer mit ihm zufrieden ist.\u201c<\/em> (2. Timotheus, 2:3)<\/p>\n<p>Moralische Rechtfertigung f\u00fcr Deutschlands martialische Politik am Hindukusch hatte der Bischof jedenfalls ausreichend auf Lager:<br \/>\n\u201eWir sind jetzt seit 17 Jahren hier, eine junge Generation w\u00e4chst nach, und die k\u00f6nnen wir doch nicht allein lassen. Wenn wir jetzt gehen, wird vermutlich alles zur\u00fcckfallen, was aufgebaut wurde, etwa die Schulen.\u201c (ebenda)<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck sind nicht alle Berufschristen gleich. Erinnern wir uns kurz: Margot K\u00e4\u00dfmann, vormals nieders\u00e4chsische Landesbisch\u00f6fin und EKD-Ratsvorsitzende, befand in ihrer nicht blo\u00df besinnlichen, sondern nachdenklichen Neujahrsansprache anno 2010:<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>\u201eNichts ist gut in Afghanistan (&#8230;) All diese Strategien, sie haben uns lange dar\u00fcber hinwegget\u00e4uscht (&#8230;) Waffen schaffen offensichtlich keinen Frieden (&#8230;) Wir brauchen mehr Fantasie f\u00fcr den Frieden, f\u00fcr ganz andere Formen, Konflikte zu bew\u00e4ltigen.\u201c (16)<\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Frau, seinerzeit von SPD-Chef Sigmar Gabriel angefragt, w\u00e4re tats\u00e4chlich eine bessere, aufrichtigere Kandidatin f\u00fcr das Bundespr\u00e4sidentenamt gewesen. Sie wollte es nicht werden. Drum hat es nur zu dem Soozi Steinmeier gelangt. F\u00fcr so einen wie ihn hat die Tagesschau auch immer ein offenes Ohr.<\/p>\n<p>Eins ums andere Mal m\u00fcssen wir daran erinnern, lieber Nachbar: ARD-aktuell hat den gesetzlichen Auftrag, umfassend und sachlich zu informieren, der Wahrheit verpflichtet, dem Volke zu Diensten. Tagesschau, Tagesthemen &amp; Co. sollen die Urteilskraft des B\u00fcrgers st\u00e4rken und zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung beitragen. Aber dazu br\u00e4uchten auch unsere Qualit\u00e4tsjournalisten \u201emehr Fantasie f\u00fcr den Frieden\u201c und \u201eganz andere Formen\u201c.<\/p>\n<p>Soviel Format haben sie leider nicht.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?page_number=1&amp;query=von+der+Leyen&amp;sort_by=date&amp;dnav_type=\">https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?page_number=1&amp;query=von+der+Leyen&amp;sort_by=date&amp;dnav_type=<\/a><br \/>\n(2) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Afghanistan&amp;sort_by=date\">https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Afghanistan&amp;sort_by=date<\/a><br \/>\n(3) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uranmunition#Studien_und_Kritik\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uranmunition#Studien_und_Kritik<\/a><br \/>\n(4) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streumunition#V\u00f6lkerrechtliche_\u00c4chtung_von_Streumunition\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streumunition#V\u00f6lkerrechtliche_\u00c4chtung_von_Streumunition<\/a><br \/>\n(5) <a href=\"https:\/\/www.gegenfrage.com\/nato-jugoslawien\/\">https:\/\/www.gegenfrage.com\/nato-jugoslawien\/<\/a><br \/>\n(6) <a href=\"https:\/\/alumni.tu-dresden.de\/magazin\/pdfs\/Wittchen.pdf\">https:\/\/alumni.tu-dresden.de\/magazin\/pdfs\/Wittchen.pdf<\/a><br \/>\n(7) <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/rueckkehr-aus-afghanistan-zu-hause-wartet-der-innere-krieg-15961294.html?premium&amp;service=printPreview\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/rueckkehr-aus-afghanistan-zu-hause-wartet-der-innere-krieg-15961294.html?premium&amp;service=printPreview<\/a><br \/>\n(8) <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/12\/31\/world\/asia\/cia-afghanistan-strike-force.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/12\/31\/world\/asia\/cia-afghanistan-strike-force.html<\/a><br \/>\n(9) <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/CIA-Soldner-in-Afghanistan-foltern-und-terrorisieren\">https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/CIA-Soldner-in-Afghanistan-foltern-und-terrorisieren<\/a><br \/>\n(10) <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_85002648\/deutsche-ex-militaers-fordern-abzug-aus-afghanistan.html\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_85002648\/deutsche-ex-militaers-fordern-abzug-aus-afghanistan.html<\/a><br \/>\n(11) <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/iran-in-talks-with-taliban-as-us-prepares-afghan-troop-drawdown\/\">http:\/\/www.atimes.com\/article\/iran-in-talks-with-taliban-as-us-prepares-afghan-troop-drawdown\/<\/a><br \/>\n(12) <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/april\/die-opiumfront\">https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/april\/die-opiumfront<\/a><br \/>\n(13) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Opium_production_in_Afghanistan\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Opium_production_in_Afghanistan<\/a><br \/>\n(14) <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/opiumproduktion-in-afghanistan-erreicht-neues-rekordhoch\/a-2754587\">https:\/\/www.dw.com\/de\/opiumproduktion-in-afghanistan-erreicht-neues-rekordhoch\/a-2754587<\/a><br \/>\n(15) <a href=\"https:\/\/www.js-magazin.de\/sites\/default\/files\/Heftarchiv\/2019\/JS-2019-01_Gesamt.pdf\">https:\/\/www.js-magazin.de\/sites\/default\/files\/Heftarchiv\/2019\/JS-2019-01_Gesamt.pdf<\/a><br \/>\n(16) <a href=\"https:\/\/www.ekd.de\/100101_kaessmann_neujahrspredigt.htm\">https:\/\/www.ekd.de\/100101_kaessmann_neujahrspredigt.htm<\/a><\/p>\n<p>Dieser Beitrag erschien zuerst im <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-fronttheater\">Rubikon&#8230;<\/a><\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4590 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4590')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4590').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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