{"id":5020,"date":"2019-08-03T16:37:40","date_gmt":"2019-08-03T15:37:40","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=5020"},"modified":"2019-08-11T13:34:21","modified_gmt":"2019-08-11T12:34:21","slug":"zerrbild-ukraine-stuetzt-feindbild-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/zerrbild-ukraine-stuetzt-feindbild-russland\/","title":{"rendered":"Zerrbild Ukraine st\u00fctzt Feindbild Russland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zerrbild Ukraine st\u00fctzt Feindbild Russland<\/strong><\/p>\n<p><strong>Seit dem Maidan-Putsch sendet ARD-aktuell transatlantische Propaganda \u00fcber unser osteurop\u00e4isches Nachbarland und unterschl\u00e4gt wichtige Informationen<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Tagesschau meldet:<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<strong><em>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj kann sich nach der Wahl auf eine breite Machtbasis im Parlament st\u00fctzen. Die jungen, unerfahrenen Abgeordneten sind Chance und Risiko zugleich. &#8230; Damit steht der Ukraine ein gro\u00dfes politisches Experiment bevor.\u201c<\/em> (1) <\/strong><\/p>\n<p><strong>Solche <\/strong><strong>Abziehbildchen von Politik und ukrainischer Realit\u00e4t sind nur scheinbar einmalig tumb. Tats\u00e4chlich verklebt die Tagesschau seit Juni 2019 nur \u00e4hnlich anspruchslose Betrachtungen \u00fcber das politische Leben in unserem osteurop\u00e4ischen Nachbarland \u2013 falls sie nicht lieber gleich gar nichts vermeldet. In ihrer jahrelangen Propagandaattacke auf das Kurzzeitged\u00e4chtnis des deutschen Publikums hat sie dem schlie\u00dflich schon erfolgreich das M\u00e4rchen eingetrichtert, der Maidan-Putsch sei eine demokratischen Neuausrichtung der Ukraine gewesen, ein Aufstand der Unterdr\u00fcckten; die Demokratie sei nun nur noch den \u201eProrussen\u201c in der Ost-Ukraine beizubringen und die Krim wieder ukrainisch zu machen. <\/strong><\/p>\n<p>Parole: \u201eHeim ins (<em>NATO-<\/em>)Reich\u201c, nicht wahr? Wenn da nur nicht der b\u00f6se b\u00f6se Russe w\u00e4re&#8230; Der vormalige Bundeskanzler Helmut Kohl h\u00e4tte dazu vermutlich angemerkt: \u201eWer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.\u201c (2) Den deutsch-ukrainischen Politik-Komplex halbwegs zu \u00fcberschauen und sich rational an seiner Gestaltung zu beteiligen \u2013 bei Bundestagswahlen zum Beispiel \u2013 ist auf Basis von Tagesschau-Informationen allerdings ausgeschlossen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Leider aber macht sich nur eine intellektuelle Minderheit die M\u00fche, nach weiteren Informationen zu suchen, zuverl\u00e4ssigeren und realistischeren, als ARD, DLF und ZDF zu bieten haben. Wir haben selbst wiederholt versucht, etwas Gegen\u00f6ffentlichkeit herzustellen (3), sachkundige Autoren wie Stefan Korinth haben noch weit mehr Lesenswertes ver\u00f6ffentlicht. (4) Wer sich von Dokumentarfilmen mehr als von Texten verspricht, wird zum Beispiel bei Kla.TV f\u00fcndig. (5)<\/p>\n<p>In seiner umfassenden und pr\u00e4zisen Darstellung \u201cUkraine Krise 2014 &#8211; Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Wie der neue kalte Krieg begann\u201c stellt auch Thomas R\u00f6per fest:<\/p>\n<p>\u201c<em>In diesen Tagen Anfang M\u00e4rz <\/em>(2014, d. V.) <em>schlug die Berichterstattung in den deutschen Medien &#8230; um. Konnte man auf dem Maidan\u2026.noch gewisse \u00dcbereinstimmungen zwischen der Berichterstattung in West und Ost beobachten, so wurde nun eine Tendenz in den deutschen Medien sichtbar, die einseitig Russland beschuldigte und teilweise durch Weglassen wichtiger Tatsachen zumindest missverst\u00e4ndliche Eindr\u00fccke vermittelte. Dort, wo Missst\u00e4nde auf Seiten der neuen Kiewer Regierung nicht zu ignorieren waren, wurden sie heruntergespielt und in Nebens\u00e4tzen abgehandelt.\u201c<\/em> (6)<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst sich an der Berichterstattung der ARD-aktuell gut nachvollziehen. Kleine Ged\u00e4chtnisst\u00fctze: Unmittelbar nach dem Versuch des damaligen deutschen Au\u00dfenministers Frank-Walter Steinmeier am 21. Februar 2014, Opposition und Regierung der Ukraine auf Verhandlungen festzulegen, k\u00fcndigten rechtsradikale Schl\u00e4ger auf dem Maidan gewaltsame Angriffe auf den gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Wiktor Janukowitsch an. Nach dessen Flucht aus Kiew war bei ARD-aktuell zwar kurzzeitig noch zutreffend von \u201cUmsturz\u201d die Rede.\u00a0Bald aber galt transatlantische Sprachregelung, und es hie\u00df unpr\u00e4zise, abwiegelnd und vernebelnd: \u201cUmbruch\u201d. Schlie\u00dflich wurde gar die \u201cAmtsenthebung des Pr\u00e4sidenten\u201d behauptet. Das war die Fakten verdrehender Stuss, da f\u00fcr eine Amtsenthebung weder die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen vorlagen noch die zust\u00e4ndige Gerichtsbarkeit und ein frei entscheidendes Parlament beteiligt waren.<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister John Kerry er\u00f6ffnete am 4. M\u00e4rz 2014 bei seinem Besuch in Kiew den nunmehr jahrelangen Propaganda-Krieg des Westens gegen Russland. Pr\u00e4sident Wladimir Putin wurde als Feind d\u00e4monisiert. (7) Kerry postulierte in aller Selbstherrlichkeit, dass die verfassungswidrige Putsch-Regierung in Kiew mit Arsenij Jazenjuk an der Spitze die einzig legitime und \u201erechtm\u00e4\u00dfige\u201c Regierung der Ukraine sei.<\/p>\n<p>Trotz aller Verpflichtung zu umfassender und wahrheitsgem\u00e4\u00dfer Nachrichtengestaltung unterschlugen unsere Qualit\u00e4tsjournalisten dem deutschen Publikum, dass in dieser neuen Regierung Mitglieder der faschistoiden \u201cSwoboda\u201d die zweitgr\u00f6\u00dfte Fraktion stellten; dabei war Swoboda noch kurz zuvor von EU und Bundesregierung als nationalistisch, chauvinistisch, russen- und judenfeindlich etc. bezeichnet worden. (8)<\/p>\n<p>Als \u201dstarkes Signal gegen\u00fcber Moskau\u201d stufte ARD-aktuell nun die \u00c4u\u00dferung Kerrys ein und nicht als tats\u00e4chlich unbegr\u00fcndete, aggressive Unversch\u00e4mtheit des US-amerikanischen Au\u00dfenministers. So durfte der denn auch \u00fcber ARD-aktuell in Befehlshaber-Pose drohen:<\/p>\n<p>\u201c<em>Wenn Russland nicht bereit ist, mit der Ukraine zusammenzuarbeiten, wie wir es uns w\u00fcnschen, dann bleibt unseren Partnern absolut keine andere Wahl, als an unserer Seite zu stehen und sich an den Ma\u00dfnahmen zu beteiligen, mit denen wir in den letzten Tagen begonnen haben, Russland politisch, diplomatisch und wirtschaftlich zu isolieren.\u201d\u00a0<\/em>(9)<\/p>\n<p>Wohlgemerkt: Das ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als in Kiew eine Putschisten-Regierung am Ruder war und die Sezession der Krim noch gar nicht stattgefunden hatte. Den strategisch und wirtschaftlich hochinteressanten Agrar- und Industriestaat Ukraine, mit 603.000 Quadratkilometern fast doppelt so gro\u00df wie Deutschland, wollte der Westen aber schon damals um jeden Preis sich selbst zuschlagen. Zu diesem Zweck sollte er aus der GUS herausgebrochen werden, der \u201eGemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten\u201c, die nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden war als eine Art Gegenst\u00fcck zur EU. Das Vorhaben war als schwerer Schlag gegen die GUS-F\u00fchrungsmacht Russland gedacht.<\/p>\n<p>Der halbwegs belesene Zeitgenosse wei\u00df: Der westliche Raubzug in den GUS-Bereich hinein ist in vollem Gange. Die Ukraine, einst als \u201eKornkammer der Sowjetunion\u201c gew\u00fcrdigt, ist bis auf ihren aufst\u00e4ndischen Osten der EU assoziiert und dem Zugriff kapitalstarker Spekulanten und Landr\u00e4uber ausgeliefert.<\/p>\n<p>Der Rest der Putsch-Geschichte ist ebenfalls erinnerlich: Kanzlerin Merkel beteiligte sich sogleich an der Russenhatz und war damit Washington zu Diensten \u2013 obwohl doch gerade erst bekannt geworden war, dass\u00a0ihr und unser aller Imperator USA seinen geheimdienst NSA mit der gro\u00dffl\u00e4chigen Aussp\u00e4hung Deutschlands beauftragt hatte, das Abh\u00f6ren des Kanzlerinnen-Telefons inbegriffen. (10) Was haben wir alle gelacht und gel\u00e4stert \u00fcber unsere regierende \u201e\u00c4nschii\u201c:<\/p>\n<p>\u201e<em>Abh\u00f6ren von Freunden, das geht gar nicht\u201c.<\/em> (11)<\/p>\n<p>Der Dummspruch war ja schon fast so begnadet wie der ihres politischen Ziehvaters Helmut Kohl:<\/p>\n<p>\u201e<em>Entscheidend ist, was hinten rauskommt\u201c.<\/em> (12)<\/p>\n<p>Wie der Herr, so \u00b4s Gescherr: Die gleichgeschalteten deutschen Massenmedien, voran der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk mit der Tagesschau an der Spitze, beteten blo\u00df nach, was ihnen die Kanzlerin an russophoben Boshaftigkeiten vorgab. Es schlug die gro\u00dfe Stunde der Agitatoren; Trickser wie Thomas Roth, Manipulateure wie Udo Lielischkies, Tr\u00e4nendr\u00fcsen-Masseusen wie Golineh Atai, Scharfmacherinnen wie Ina Ruck, Russophobe wie Birgit Virnich und NATO-Schleimer wie Silvia St\u00f6ber\u00a0durften ungehemmt ihrem Gewerbe nachgehen: Professionelle, f\u00fcr die der vormalige US-Unterstaatssekret\u00e4r und heutige Publizist Paul C. Roberts die Bezeichnung \u201ePresstituierte\u201c (engl. <em>presstitudes<\/em>) (13) ersann. Hochbezahlt f\u00fcr T\u00e4uschung, Agitation und Volksverbl\u00f6dung.<\/p>\n<p>Ihre Linie wird von ARD-aktuell bis heute beibehalten. Daf\u00fcr sorgen schon die zust\u00e4ndigen WDR-Vorturner dieser Journaille: Tom Buhrow, Intendant und Aktivist bei der Atlantikbr\u00fccke, J\u00f6rg Sch\u00f6nenborn, Programmdirektor, ebenfalls Atlantikbr\u00fcckler und andere mehr.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb des vorgegebenen Ukraine-\u201eNarrativs\u201c erf\u00e4hrt die deutsche \u00d6ffentlichkeit nichts Wesentliches \u00fcber Politik und Alltag in unserem Nachbarstaat. Keine Hintergr\u00fcnde, nichts Erhellendes. Nichts \u00fcber die eher schlampige und vertuschende als kriminologische Arbeit zur Kl\u00e4rung der Scharfsch\u00fctzen-Morde auf dem Maidan im Februar 2014, obwohl Filmmaterial \u00fcber die Gr\u00e4uel der Maidan-T\u00e4ter und ihrer Hinterleute rund um den Globus kursierte; was beispielsweise der Sender <em>Russia 1<\/em> ver\u00f6ffentlichte (14), unterschlug die Tagesschau glatt. Russische Quellen sind f\u00fcr die ARD-aktuell tabu. Der Grundsatz, Informationen unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft auf Stichhaltigkeit und Nachrichtenwert zu pr\u00fcfen und entsprechend zu verwerten, gilt f\u00fcr die vorgeblich \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Tagesschau schon l\u00e4ngst nicht mehr.<\/p>\n<p>Nichts Ad\u00e4quates \u00fcber das grauenhafte Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa (die M\u00f6rder werden bis heute nicht strafrechtlich verfolgt) oder \u00fcber den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine mit der Flugnummer MH17; der\u00a0wird \u2013 bisher ohne einen einzigen substanziellen und unwiderleglichen Beweis \u2013 den Ost-Ukrainern oder gleich gar den Russen in die Schuhe geschoben. (15)<\/p>\n<p>Kein Wort findet sich bei ARD-aktuell \u00fcber das Verh\u00e4ltnis des neuen ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selensky zum russischen Staatspr\u00e4sidenten Putin. Als ob es uns westliche Nachbarn \u00fcberhaupt nichts anginge und das seit Jahren in Kiew herrschende Chaos nicht zu wesentlichen Anteilen von der Regierung in Berlin mitfinanziert und mit zu verantworten w\u00e4re&#8230;<\/p>\n<p><strong>Maidan<\/strong><\/p>\n<p>Was ist die informationelle Leistung der Tagesschau in Bezug auf die Ukraine? Die Redaktion verweigert bis heute den Widerruf und die l\u00e4ngst f\u00e4llige Korrektur der mit ihrer entscheidenden Mithilfe verbreiteten L\u00fcge, dass das <em>Ancien R\u00e9gime<\/em> unter Wiktor Janukowitsch versucht habe, den \u201eAufstand der Demokraten\u201c auf dem Maidan niederschie\u00dfen zu lassen.\u00a0Am 21. November 2014 behauptet die Redaktion wahrheitswidrig:<\/p>\n<p>\u201c(&#8230;) <em>\u00fcber einhundert erschossenen Demonstranten, deren Tod im Februar zum Ende der Janukowitsch-Herrschaft f\u00fchrte. Nachdem die Demonstranten am 20. Februar auch mit scharfen Waffen das Regierungsviertel zu st\u00fcrmen versuchten, schossen Spezialeinheiten gezielt auf sie. Am Tag danach floh Janukowitsch aus Kiew.\u201d\u00a0<\/em>(16)<\/p>\n<p>Trotz aller Zuschauerproteste, Herkunft und Auftraggeber der M\u00f6rder seien doch g\u00e4nzlich unbekannt, und es sei unseri\u00f6s, von \u201eSpezialeinheiten\u201c zu reden und zu unterstellen, die h\u00e4tten im Auftrag Janukowitschs auf Demonstranten geschossen: ARD-aktuell nahm ihre beweislosen Beschuldigungen nicht zur\u00fcck. Die ausweichende und faule Ausrede des stellvertretenden WDR-Chefredakteurs Udo Gr\u00e4tz:<\/p>\n<p>\u201c<em>Der Tatsache, dass die Schuldigen der Gewaltakte auf dem Maidan nicht zweifelsfrei ermittelt wurden, widerspricht der Bericht also nicht, wenn er auch eine Bewertung hinsichtlich der Hauptverantwortung vornimmt.\u201d <\/em>(17)<\/p>\n<p>Die Tagesschau-Leute wussten einfach nichts, aber eine \u201eBewertung\u201c erlaubten sie sich bedenkenlos, obwohl sich das jedem seri\u00f6sen Journalisten verbietet. Der leitende Redakteur Gr\u00e4tz verteidigt die Schweinerei, er f\u00fchlt sich ersichtlich \u00fcber Publikumskritik erhaben.<\/p>\n<p>Zum Beleg f\u00fcr die \u201eQualit\u00e4t\u201c eines hetzerischen Beitrags des Moskau-Korrespondenten Udo Lielischkies zitierte Gr\u00e4tz in seinem Rechtfertigungsschreiben \u00fcbrigens aus zwei vorgeblich &#8222;seri\u00f6sen&#8220; Quellen: <em>Osteuropa,<\/em> Berliner Zeitschrift der \u201eDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Osteuropakunde e.V.\u201c (18), einer Vereinigung, die nicht bekannt ist f\u00fcr kritische Distanz zur Regierungslinie, wohl aber f\u00fcr ihre sowjet- und russlandfeindliche Tradition; vergleichbar &#8222;Spiegel online&#8220;, die \u201eBILD-sch\u00f6ne\u201c Internetausgabe des ehemaligen Nachrichten-Magazins.\u00a0Womit haben wir es hier zu tun? Mit purem H\u00f6rensagen, jeder beruft sich auf die Behauptungen des anderen, und alle zusammen verkaufen das Produkt dann als Tatsachenbericht.<\/p>\n<p>Die haltlose und oberfl\u00e4chliche Propagandatour der gleichgeschalteten transatlantischen Massenmedien \u2013 deutscher \u00f6ffentlich-rechtlicher Rundfunk inklusive \u2013 rief allerdings auch international renommierte Wissenschaftler auf den Plan. Ivan Katchanovski, kanadisch-ukrainischer Professor der Universit\u00e4t Ottawa, untersuchte das Kiewer Blutbad des 20. Februar 2014 penibel. In monatelanger Recherche wertete er Zeugenaussagen, Filmmaterial und Funk\u00fcbertragungen aus, um den Massenmord im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zu rekonstruieren. Sein Ergebnis: Militante Maidan-Demonstranten waren die Hauptbeteiligten an der Schie\u00dferei. Sie leiteten das Blutbad mit Sch\u00fcssen auf die Polizei ein und feuerten dann auch auf die eigenen Leute. Von mindestens zw\u00f6lf Geb\u00e4uden in der Hand der Maidan-Protestler sei koordiniert in die Menschenmenge geschossen worden. Die (damals noch) neue Regierung habe die anschlie\u00dfende Untersuchung beeinflusst und deren Ergebnisse verf\u00e4lscht, sie halte zudem wichtiges Beweismaterial bis heute zur\u00fcck. (19)<\/p>\n<p>ARD-aktuell ist solchen Expertisen nicht nachgegangen, hat nie dar\u00fcber berichtet, kein Interview mit Katchanovski und \u00e4hnlich kritischen Fachleuten gef\u00fchrt. Sie hat nie versucht, ihren Anfangsverdacht und die daraus gefolgerten Beschuldigungen mit neueren und besseren Erkenntnissen abzugleichen. Unter dem Titel<\/p>\n<p>\u201c<em>ARD im Tiefschlaf: Das seltsame Desinteresse an einer Aufkl\u00e4rung der Maidan-Morde\u201c<\/em> (20)<\/p>\n<p>wies Paul Schreyer im Internet-Magazin Telepolis auf weitere Merkw\u00fcrdigkeiten bei ARD-aktuell hin. Die Redaktion ignoriere sogar einen Maidan-Heckensch\u00fctzen, der sich 2016 \u00f6ffentlich damit br\u00fcstete, am Tag des Blutbads vom Konservatorium aus, mehrere Polizisten erschossen zu haben:<\/p>\n<p>\u201d<em>Ich schoss ihm ins Genick\u201d.<\/em> (21)<\/p>\n<p>Ende 2017 traten im italienischen Fernsehen mehrere Georgier mit dem Gest\u00e4ndnis ihrer Teilnahme an den Scharfsch\u00fctzenmorden an die \u00d6ffentlichkeit. Sie bekundeten, von einem ukrainischen Oppositionspolitiker angestiftet und konkret vor Ort von einem US-Amerikaner befehligt worden zu sein, dem Ex-Scharfsch\u00fctzen einer US-Eliteeinheit. Da endlich bequemte sich auch die Tagesschau zu einer leicht korrigierenden Berichterstattung. Jedoch nicht f\u00fcr ihr TV-Millionenpublikum, sondern wie \u00fcblich blo\u00df in ihrer unauff\u00e4lligen Lesenische im Internet namens tagesschau.de, unter der Rubrik, die gro\u00dfsprecherisch als \u201cFaktenfinder\u201d etikettiert ist. Selbst dort mussten aber noch Abwertungsversuche und Zweifel eingestreut werden, im Interesse der eigenen, urspr\u00fcnglichen Falschberichterstattung. Silvia St\u00f6ber schrieb:<\/p>\n<p>\u201c<em>Mangels belastbarer Belege bleibt ungekl\u00e4rt, ob die drei Georgier w\u00e4hrend der Maidan-Proteste \u00fcberhaupt in Kiew waren und ihre Behauptungen damit stimmen k\u00f6nnen. Viele Medien verbreiteten diese Behauptungen aber, ohne diese selbst noch einmal zu pr\u00fcfen oder weitere Recherchen anzustellen.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Co-Autoren dieser Zeilen waren zwei georgische Journalisten, die in Verbindung zum Umsturz-Spezialisten George Soros stehen. Die \u201eOpen Society Foundation\u201c des Multimilliard\u00e4rs und W\u00e4hrungsspekulanten hatte\u00a0unmittelbar nach dem Maidan-Putsch das Propaganda-Institut \u201cCrisis Media Center\u201d gegr\u00fcndet, mit dem erkl\u00e4rten Ziel,<\/p>\n<p>\u201c<em>die Sichtweise der neuen ukrainischen Regierung mit professionellen Werkzeugen zu verbreiten\u201d <\/em>(22)<\/p>\n<p>Pr\u00e4ziser l\u00e4sst sich nicht auf den Punkt bringen, dass Profis die Regierungspropaganda f\u00fcr den Vertrieb via Massenmedien produzieren sollten. Ausf\u00fchrende waren so fragw\u00fcrdige Journalisten wie besagte Silvia St\u00f6ber, deren Affinit\u00e4t zum obskuren Soros in einem anderen tagesschau.de-Beitrag deutlich wurde. (23) Darin schleimte sie sich \u00fcber den globalen Strippenzieher von Umsturzversuchen in verharmlosender und liebedienerischer Art aus. Fakten \u00fcber Soros als Pate globalen Unrechts sucht man in dem Aufs\u00e4tzchen vergeblich.<\/p>\n<p>Als das deutsch-russische Magazin Sputnik schlie\u00dflich, um auch letzte Zweifel an der Echtheit der georgischen Tatbeteiligten zu beseitigen, deren Flugtickets nach Kiew pr\u00e4sentierte \u2013 ausgestellt von einer deutschen Fluglinie \u2013 , sagte der damalige ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Kai Gniffke zwar eine entsprechende Nachrecherche zu. Allerdings folgenlos, wie sich zeigte.<\/p>\n<p><strong>Obwohl die Morde auf dem Maidan das Schl\u00fcsselereignis f\u00fcr die Ver\u00e4nderung der globalen Architektur darstellen und f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der ukrainischen Gegenwart sowie f\u00fcr ein sachgerechtes Urteil \u00fcber die deutsche Regierungspolitik wesentlich sind,<\/strong><\/p>\n<p>erf\u00fcllt die ARD-aktuell ihre gesetzliche Informationspflicht nicht.<\/p>\n<p><strong>MH-17<\/strong><\/p>\n<p>Am 17. Juli jenes schicksalstr\u00e4chtigen Jahres 2014 wurde \u00fcber der Ukraine das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH-17 abgeschossen. Es war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Insassen starben. Das schreckliche Geschehen diente schon unmittelbar danach dazu, erst die sogenannten \u201eprorussischen Separatisten\u201c der Ostukraine f\u00fcr den Abschuss verantwortlich zu machen und schlie\u00dflich auch Russland direkt zu bezichtigen. (24)<\/p>\n<p>Die Ermittlungsarbeit der zust\u00e4ndigen niederl\u00e4ndisch-multinationalen Expertenkommission ist ein durchgehend politisch akzentuiertes Verwirrspiel; es spricht rechtsstaatlich-strafprozessualen Regeln Hohn. So haben die Ukrainer ein Vetorecht, mit dem sie die Auswertung von Beweismaterial und Ver\u00f6ffentlichung von Untersuchungsergebnissen blockieren k\u00f6nnen. Die Malaysier, obwohl eine ihrer Maschinen betroffen war und 43 der Opfer Malaien sind, durften sich hingegen erst sp\u00e4t und nach vielen Protesten an der Kommission beteiligen.<\/p>\n<p>Kaum \u00fcberraschend: Das Verbrechen eignete sich und wurde auch dazu benutzt, das\u00a0Narrativ vom \u201cb\u00f6sartigen Russen\u201d zu befl\u00fcgeln. Obwohl es daf\u00fcr bis zur Stunde keine journalistisch, oder gar juristisch vorzeigbare Beweisf\u00fchrung gibt, durfte Moskau-Korrespondentin Ina Ruck in \u201cich wei\u00df alles\u201d-Manier ihrem Affen Zucker geben und sogar Schuldige im Umfeld des russischen Pr\u00e4sidenten Putin suchen. (25)<\/p>\n<p>ARD-aktuell verschweigt hingegen der deutschen \u00d6ffentlichkeit bis heute, dass die malaysische Regierung zu dem Schluss gekommen ist, Zielsetzung der Untersuchungskommission in Den Haag sei nicht die unparteiische Aufkl\u00e4rung des MH17-Abschusses, sondern Russland zu verurteilen. (26) Akash Rosen von der malaysischen Firma <em>IT Forensic Services<\/em> hatte dem ukrainischen Geheimdienst SBU vorgeworfen, Tonaufnahmen der ukrainischen Luftraum\u00fcberwachungen manipuliert zu haben. (27) \u00c4hnliche Vorbehalte wie Malaysia hegt anscheinend auch Belgien, jedenfalls beteiligt es sich nicht an den Versuchen, die Untersuchungskommission auf transatlantische und russlandfeindliche Einseitigkeit festzulegen.<\/p>\n<p>All das bleibt wie immer dem Tagesschau-Publikum vorenthalten. \u00dcber Russland Belastendes wird ausf\u00fchrlich und redundant berichtet, \u00fcber die Gegenposition jedoch f\u00e4llt kein Wort.<\/p>\n<p><strong>Faktenfinder<\/strong><\/p>\n<p>Dr\u00f6hnendes Schweigen herrschte bei ARD-aktuell lange \u00fcber ein Telefongespr\u00e4ch des neuen ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Putin Mitte Juli. (28) Warum die Selbstzensur? Weil das politisch sehr bedeutsame Ereignis einfach nicht ins Bild vom b\u00f6sen Russen passen will, der lieber schie\u00dft als mit sich reden zu lassen? Wie peinlich, dass Selenskyj selbst einen Blick hinter die Kulissen erm\u00f6glichte: Er gab bekannt, dass viele Partner-Staaten der Ukraine (auch Merkel-Deutschland geh\u00f6rt dazu) ihm von dem Telefonat mit Putin abgeraten h\u00e4tten. (ebd.)<\/p>\n<p>Wer alles hier nicht gespr\u00e4chswillig ist, l\u00e4sst sich ahnen; wer ums Verrecken nicht sauber dr\u00fcber berichten will, wei\u00df man im Voraus.<\/p>\n<p>Die ARD betreibt mit besonderem Personal- und Kostenaufwand das erw\u00e4hnte Online-Portal \u201cFaktenfinder\u201d. Ihrem Selbstverst\u00e4ndnis gem\u00e4\u00df soll es eine Initiative zur Aufdeckung falscher Nachrichten und zu deren Richtigstellung sein. Praktisch erweist es sich als AgitProp-Instrument, das allzu h\u00e4ufig Analyse und Information mit purer Meinungsmache ersetzt. Die um mehrere Tage versp\u00e4tete Nachricht des \u201eFaktenfinders\u201c \u00fcber das Telefongespr\u00e4ch Putin-Selenskyj ist symptomatisch. Nicht zum ersten Mal serviert Silvia St\u00f6ber hier faktenfreie Meinung als unwiderlegliche Faktenlage.<\/p>\n<p>Obwohl Putin bereits vor dem 15. Juli mit Selenskyj gesprochen hatte, schrieb St\u00f6ber am 21. Juli 2019 in der f\u00fcr sie typischen geh\u00e4ssig-abf\u00e4lligen Art:<\/p>\n<p>\u201c<em>Putins Freund in der Ukraine <\/em>(29)<em> und seine Aktivit\u00e4ten heizen die innenpolitische Lage insgesamt an, w\u00e4hrend Selenskyj weiter auf einen Termin bei Putin warten muss.\u201d<\/em> (30)<\/p>\n<p>Hinter dem Brett vor ihrem Sch\u00e4del war der Autorin\u00a0offensichtlich entgangen, dass die beiden Pr\u00e4sidenten bereits eine Woche zuvor miteinander konferiert hatten. Eine tagesschau.de-Faktenfinderin auf der erfolglosen Suche nach ihr passenden Fakten und mit sehr \u00fcberschaubarem Einfallsreichtum &#8230;<\/p>\n<p>Es bleibt der ARD-aktuell unbenommen, sich mit unauff\u00e4llig begabten Schreibern zu versehen und mit Rohrkrepierern des journalistischen Anstands. M\u00f6ge sie also getrost Meinungsjournalisten wie Patrick Gensing und NATO-Fans wie Silvia St\u00f6ber \u00fcberm\u00e4\u00dfig daf\u00fcr bezahlen, Informationsmaterial angeblich objektiv und ohne Tricksereien zu sichten und auszuwerten. Dem Zuschauer bleibt es vorbehalten, die Quittung f\u00fcr die nicht erbrachte Gegenleistung auszustellen.<\/p>\n<p>Laut www.easycounter.com darf der \u201eFaktenfinder\u201c inzwischen nicht einmal mehr 20.000 Besucher\/Tag begr\u00fc\u00dfen, Tendenz weiter fallend. (31)<\/p>\n<p><strong>Update: In der urspr\u00fcnglichen Version waren die &#8222;Daily pageviews&#8220; der alternativen Medienportale KenFM, NachDenkSeiten, Rubikon, RT deutsch, Sputnik und Heise (Telepolis) zum direkten Vergleich aufgef\u00fchrt. Da dies vereinzelt zu Irritationen f\u00fchrte, wurden die Zahlen entfernt. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Quellen: <\/strong><\/p>\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-selenskyj-105.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-selenskyj-105.html<\/a><br \/>\n(2) Bundestagsrede, 1. Juni 1995, Plenarprotokoll 13\/41 vom 01.06.1995, Seite 03183<br \/>\n(3) <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/01\/26\/4609\/\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/01\/26\/4609\/<\/a><br \/>\n(4) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/autoren\/Stefan-Korinth-3629551.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/autoren\/Stefan-Korinth-3629551.html<\/a><br \/>\n(5) <a href=\"https:\/\/www.kla.tv\/Ukraine\/14172&amp;autoplay=true\">https:\/\/www.kla.tv\/Ukraine\/14172&amp;autoplay=true<\/a> S.a. : <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sy759dlJWYE\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sy759dlJWYE<\/a><br \/>\n(6) Thomas R\u00f6per, \u201cUkraine Krise 2014 &#8211; Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Wie der neue kalte Krieg begann\u201c, S. 133. J.K. Fischer-Verlag, Gelnhausen-Roth 2019, ISBN 978-3-941956-78-0<br \/>\n(7) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt5314.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt5314.html<\/a><br \/>\n(8) Thomas R\u00f6per, a.a.O. S.131<br \/>\n(9) s. Anm. 4: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt5314.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt5314.html<\/a><br \/>\n(10) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_%C3%9Cberwachungs-_und_Spionageaff%C3%A4re#Politik_2\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_%C3%9Cberwachungs-_und_Spionageaff%C3%A4re#Politik_2<\/a><br \/>\n(11) <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-abhoerskandal-abhoeren-von-freunden-das-geht-gar-nicht-1.1709525\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-abhoerskandal-abhoeren-von-freunden-das-geht-gar-nicht-1.1709525<\/a><br \/>\n(12) Bundespressekonferenz 31.8. 1984, Helmut Kohl \u00fcber seinen Regierungsstil. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/fotostrecke\/kohls-sprueche-entscheidend-ist-was-hinten-rauskommt-fotostrecke-53278.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/fotostrecke\/kohls-sprueche-entscheidend-ist-was-hinten-rauskommt-fotostrecke-53278.html<\/a><br \/>\n(13) <a href=\"http:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2017-06-28\/it-presstitutes-not-russia-who-interfered-us-presidential-election\">http:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2017-06-28\/it-presstitutes-not-russia-who-interfered-us-presidential-election<\/a><br \/>\n(14) Eine deutschsprachige Ausgabe mit einem Schweizer Moderator hier: <a href=\"https:\/\/www.kla.tv\/Ukraine\/2389&amp;autoplay=true\">https:\/\/www.kla.tv\/Ukraine\/2389&amp;autoplay=true<\/a><br \/>\n(15) s. dazu: <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/beitrag\/Post\/gastbeitrag-lufthansa-pilot-peter-haisenko-mh-017-korrekte-unfalluntersuchung-findet-nicht-statt\/\">https:\/\/www.cashkurs.com\/beitrag\/Post\/gastbeitrag-lufthansa-pilot-peter-haisenko-mh-017-korrekte-unfalluntersuchung-findet-nicht-statt\/<\/a><br \/>\n(16) <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/archiv\/sendungsarchiv100~_date-20141121.html\">http:\/\/www.tagesschau.de\/archiv\/sendungsarchiv100~_date-20141121.html<\/a><br \/>\n(17) <a href=\"http:\/\/forum.publikumskonferenz.de\/viewtopic.php?f=76&amp;t=245\">http:\/\/forum.publikumskonferenz.de\/viewtopic.php?f=76&amp;t=245<\/a><br \/>\n(18) <a href=\"https:\/\/www.zeitschrift-osteuropa.de\/dgo\/\">https:\/\/www.zeitschrift-osteuropa.de\/dgo\/<\/a><br \/>\n(19) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Scharfschuetzenmorde-in-Kiew-3369005.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Scharfschuetzenmorde-in-Kiew-3369005.html<\/a><br \/>\n(20) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/ARD-im-Tiefschlaf-Das-seltsame-Desinteresse-an-einer-Aufklaerung-der-Maidan-Morde-3996302.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/ARD-im-Tiefschlaf-Das-seltsame-Desinteresse-an-einer-Aufklaerung-der-Maidan-Morde-3996302.html<\/a><br \/>\n(21) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maidan-Ich-schoss-ihnen-ins-Genick-3378569.html?seite=all\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maidan-Ich-schoss-ihnen-ins-Genick-3378569.html?seite=all<\/a><br \/>\n(22) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34805\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34805<\/a><br \/>\n(23) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/george-soros-107.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/george-soros-107.html<\/a><br \/>\n(24) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/MH17-Nach-der-Kritik-von-Malaysias-Regierungschef-am-JIT-4444382.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/MH17-Nach-der-Kritik-von-Malaysias-Regierungschef-am-JIT-4444382.html<\/a><br \/>\n(25) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-555485.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-555485.html<\/a><br \/>\n(26) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/MH17-Malaysischer-Regierungschef-kritisiert-das-JIT-erneut-als-politisch-motiviert-4452606.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/MH17-Malaysischer-Regierungschef-kritisiert-das-JIT-erneut-als-politisch-motiviert-4452606.html<\/a> <a href=\"https:\/\/www.pmo.gov.my\/2019\/06\/malaysia-unhappy-with-the-latest-report-on-mh17-pm-mahathir\/\">https:\/\/www.pmo.gov.my\/2019\/06\/malaysia-unhappy-with-the-latest-report-on-mh17-pm-mahathir\/<\/a> <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-ukraine-crisis-mh17-malaysia\/malaysian-pm-says-russia-being-made-a-scapegoat-for-downing-of-flight-mh17-idUSKCN1TL0OW\">https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-ukraine-crisis-mh17-malaysia\/malaysian-pm-says-russia-being-made-a-scapegoat-for-downing-of-flight-mh17-idUSKCN1TL0OW<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.airliners.de\/malaysia-haftbefehle-abschuss-mh17\/50656\">http:\/\/www.airliners.de\/malaysia-haftbefehle-abschuss-mh17\/50656<\/a><br \/>\n(27) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-bietet-zwei-Zeugen-fuer-die-MH17-Verhandlung-an-4484517.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-bietet-zwei-Zeugen-fuer-die-MH17-Verhandlung-an-4484517.html<\/a> <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190724325498927-mh17-ukrainischer-geheimdienst-manipulierte-tonaufnahme\/\">https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190724325498927-mh17-ukrainischer-geheimdienst-manipulierte-tonaufnahme\/<\/a><br \/>\n(28) <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190717325458026-partner-kritik-selenski--telefonat-putin\/\">https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190717325458026-partner-kritik-selenski&#8211;telefonat-putin\/<\/a><br \/>\n(29) gemeint ist der ukrainische Oppositionspolitiker, Rechtsanwalt und Oligarch Wiktor Medwedtschuk, s. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiktor_Medwedtschuk\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiktor_Medwedtschuk<\/a><br \/>\n(30) <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/russland-aussenpolitik-ukraine-101.html\">http:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/russland-aussenpolitik-ukraine-101.html<\/a><br \/>\n(31) <a href=\"https:\/\/www.easycounter.com\/report\/faktenfinder.tagesschau.de\">https:\/\/www.easycounter.com\/report\/faktenfinder.tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Das\u00a0Autoren-Team:\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang\u00a01944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes\u00a0sowie Referent einer Funkhausdirektorin.<\/em><\/p>\n<p><em>Volker Br\u00e4utigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zun\u00e4chst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion f\u00fcr N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universit\u00e4t\u00a0in Taipeh.\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Unsere Beitr\u00e4ge stehen zur freien Verf\u00fcgung. Wir schreiben nicht f\u00fcr Honorar, sondern gegen die \u201emediale Massenverbl\u00f6dung\u201c (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden zumeist auf der Seite <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog<\/a>\u00a0dokumentiert.<\/em><\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_5020 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_5020')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_5020').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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