{"id":5080,"date":"2019-09-23T16:46:15","date_gmt":"2019-09-23T15:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=5080"},"modified":"2019-09-30T21:28:12","modified_gmt":"2019-09-30T20:28:12","slug":"grosser-bahnhof-fuer-einen-gruenschnabel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/grosser-bahnhof-fuer-einen-gruenschnabel\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfer Bahnhof f\u00fcr einen Gr\u00fcnschnabel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong><u>Die Fehlgriffe der Macht um acht<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Bildquelle: Press24.net<\/em><\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfer Bahnhof f\u00fcr einen Gr\u00fcnschnabel<\/strong><\/p>\n<p><strong>Heiko Maas ist f\u00fcr die \u201eRegenschirm-Revolution\u201c gegen China, und die Tagesschau findet das prima<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Br\u00e4utigam<\/em><\/p>\n<p><strong>Grundmuster der US-amerikanischen Chinapolitik: Soziale Sabotage. Politische, organisatorische und finanzielle Unterst\u00fctzung von Versuchen, zu destabilisieren und \u201e<em>regime change<\/em>\u201c herbeizuf\u00fchren, notfalls gewaltsam. Ob in Tibet, in Xingjiang oder in Hongkong: Immer und \u00fcberall finden die USA Leute, die sich infolge Beschr\u00e4nktheit oder gegen Geld als Maulhelden und \u201eUnterst\u00fctzer der Demokratie\u201c einsetzen lassen. In Hongkong hei\u00dft ihr \u201eMenschenrechtsaktivist\u201c Joshua Wong und ist ein 22j\u00e4hriger Student. In Berlin ist es Heiko Maas, der gr\u00f6\u00dfte Au\u00dfenminister aller Zeiten. Beide voll dabei, eine \u201eRegenschirm-Revolution\u201c gegen die Zugeh\u00f6rigkeit Hongkongs zur Volksrepublik China zu inszenieren. So abenteuerlich dieser Versuch, so hirnrissig seine Betitelung im medialen Echo. Die Tagesschau bew\u00e4hrt sich ganz vorne im Verzicht auf kritische und saubere Berichterstattung. <\/strong><\/p>\n<p>Der Minister entbl\u00f6dete sich nicht, f\u00fcr ein Foto mit dem Aufwiegler Wong zu posieren und ihn seiner Unterst\u00fctzung zu versichern, nachdem schon die BILD f\u00fcr Wong den Roten Teppich ausgerollt hatte. Da musste die Tagesschau nat\u00fcrlich mithalten. (1) \u00dcber globale Konflikte, so kennen wir sie, berichtet die Redaktion ARD-aktuell eben entweder gar nicht oder gr\u00f6blich verk\u00fcrzt und oberfl\u00e4chlich, somit meistens irref\u00fchrend.<\/p>\n<p>\u00dcber Ursachen und Nutznie\u00dfer der Konflikte erf\u00e4hrt man meist so gut wie nichts. Die Redaktion macht zwar f\u00fcr sich geltend, t\u00e4glich einen \u00dcberblick \u00fcber die weltweit wichtigsten Ereignisse des Tages zu geben, kann dem aber\u00a0schon aus Platzgr\u00fcnden\u00a0nicht gerecht werden. Sie muss eine Auswahl treffen und sollte das \u201enach journalistischen Grunds\u00e4tzen\u201c ja getrost auch tun. Was dabei herauskommt, erweist sich jedoch nur zu oft als zwanghaftes Konformgehen mit der Bundesregierung und als Preisgabe eigenst\u00e4ndigen Denkens. Der unaufrichtige Umgang mit Nachrichten aus den Kriegs- und Konfliktregionen unserer Welt sowie mit der darauf bezogenen deutschen Au\u00dfenpolitik ist eine einzige gro\u00dfe journalistische Pleite.<\/p>\n<p>Seit Wochen wird das deutsche Publikum mit tendenzi\u00f6sen Berichten \u00fcber die Umtriebe in Hongkong maltr\u00e4tiert.\u00a0Der Informationskern\u00a0dieser Nachrichten ist\u00a0immer gleich und\u00a0substantiell bescheiden.\u00a0Die \u201eBotschaft\u201c f\u00fcrs vermeintlich unkritische Publikum:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cDie Kommunisten in Beijing lassen in der Sonderzone Hongkong die f\u00fcr Freiheit und Demokratie k\u00e4mpfende Bev\u00f6lkerung mit massiver Polizeigewalt unterdr\u00fccken. Hilfe tut not.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Agitation \u2013 vulgo: <strong>\u201eNarrativ\u201c<\/strong> \u2013 wird\u00a0in Variationen st\u00e4ndig wiederholt. Im Zuschauer setzt sich die \u00dcberzeugung fest,\u00a0dass\u00a0es in Hongkong tats\u00e4chlich um\u00a0b\u00fcrgerliche Freiheit\u00a0gehe und dass die kommunistische Regierung in Beijing ihre Rolle als Hassobjekt der \u201einternationalen Gemeinschaft\u201c selbst verschulde und verdiene.<\/p>\n<p>Die Wirksamkeit dieser Propaganda ist nicht nur an sich methodisch erprobt, sondern auch deshalb garantiert, weil der Boden fruchtbar ist, auf den sie f\u00e4llt: Haben wir nicht in jahrzehntelang einge\u00fcbter \u2013 eingetrichterter\u00a0\u2013 Selbstgerechtigkeit die Gewissheit erworben, dass unser Land eine Musterdemokratie ist und wir am besten beurteilen k\u00f6nnen, wie es sich mit den Freiheitsrechten in anderen L\u00e4ndern verh\u00e4lt? Den Anspruch darauf haben wir Deutsche mittlerweile doch im Urin bzw. in der DNA, nicht wahr?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Trotz massiver Gewaltexzesse, pl\u00fcndernder und Brands\u00e4tze werfender \u201eDemonstranten\u201c, trotz der zeitweisen\u00a0Besetzung des Internationalen Flughafens\u00a0und zentraler Verkehrswege, trotz ungez\u00e4hlter Verletzter und millionenschwerer Sachsch\u00e4den auf der Insel meldet die Tagesschau besch\u00f6nigend und verharmlosend:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201c<\/em><em>Zehntausende Menschen in Hongkong haben sich nicht davon abhalten lassen&#8230; gegen die Regierung auf die Stra\u00dfe zu gehen &#8230;<\/em>Die Polizei setzte Wasserwerfer <em>und Tr\u00e4nengas ein,\u00a0einige Demonstranten\u00a0warfen\u00a0Molotowcocktails und Steine\u00a0auf Polizisten. &#8230; Einige\u00a0Demonstranten\u00a0nutzten Kegel, Metallabsperrungen und M\u00fclleimer, um\u00a0Stra\u00dfenbarrieren\u00a0zu errichten\u2026. Demokratie-Aktivisten festgenommen&#8230;\u201c <\/em>(2)<\/p><\/blockquote>\n<p>Man vergleiche diese ekelhafte Suada mit dem Umgang, den die Tagesschau bez\u00fcglich der Demonstrationen in Deutschland pflegt: Nachrichten \u00fcber Friedensdemonstrationen werden meistens komplett unterlassen \/ unterschlagen, und wenn Demonstranten Randale machen (am 1. Mai im Hamburger Schanzenviertel oder in Berlin), dann werden Polizeieins\u00e4tze gegen sie als Selbstverst\u00e4ndlichkeit ausgegeben, selbst wenn die ebenfalls in Gewalt ausarten. Schon rein sprachlich-formal besteht keine Verwechslungsgefahr: Bei den Protestaktionen gegen das G20-Gipfeltreffen in Hamburg\u00a0war\u00a0regelm\u00e4\u00dfig\u00a0von \u201cKrawallen\u201d und nicht mehr blo\u00df von \u201cDemonstrationen\u201d die Rede. Gewaltszenen wurden als \u201cb\u00fcrgerkriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde\u201d, beschrieben, die T\u00e4ter als \u201cKriminelle\u201d\u00a0bezeichnet, \u201cmarodierende und randalierende Gruppen\u201d\u00a0als solche benannt \u2013 und nicht\u00a0etwa als \u201cDemokratie-Aktivisten\u201d beweihr\u00e4uchert. (3)<\/p>\n<p>Noch ein wesentlicher Unterschied: Im Vordergrund der Berichterstattung \u00fcber die Hamburger Szene stand die hingebungsvolle Beschreibung der Gewaltt\u00e4tigkeiten. \u00dcber die gesellschaftlichen Ursachen des Gewaltausbruchs sowie die Motive der Randalierer erfuhr man selbstverst\u00e4ndlich nichts. Im Gegensatz zu Hongkong gab es weder Interviews mit ihren vermeintlichen Anf\u00fchrern noch Sonderberichte \u00fcber \u201eG20-Demokratie-Aktivisten\u201c. \u00dcber die Ramstein-Demonstrationen beispielsweise verbreitete ARD-aktuell sowieso dr\u00f6hnendes Schweigen. Das f\u00e4llt auf. (4)<\/p>\n<p>Erstaunlich: Zwischen dem 1. und\u00a0dem\u00a015. September 2019 hat die Redaktion 101 Beitr\u00e4ge in Wort und Filme\u00a0\u00fcber\u00a0die Unruhen in Hongkong\u00a0gesendet.\u00a0Zum Vergleich: \u00dcber die Ukraine wurde im gleichen Zeitraum nicht mal ein Viertel dieser Menge angeboten, obwohl das Land nur zwei Flugstunden von Berlin entfernt liegt und st\u00e4ndig f\u00fcr Instabilit\u00e4t und Aggressionen in Osteuropa sorgt.<\/p>\n<p>Zwischenruf: Ukraine? Wenn \u00fcberhaupt Infos von dort, dann aber volle Kanne vom Gleichen. Konfektionsware wie im Sommerschlussverkauf: Sage und schreibe\u00a014mal\u00a0gab es\u00a0Anfang September\u00a0die Einzelnachricht aus dieser Kriegszone \u00fcber den Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine. Sonst nichts. Auch nichts \u00fcber den schweren R\u00fcckschlag f\u00fcr das \u201cMinsker Abkommen\u201d, obwohl das unter Bundeskanzlerin Merkels Beteiligung ausgehandelt worden war, Grundlage multinationaler Friedensbem\u00fchungen ist und deutsche Interessen\u00a0unmittelbar ber\u00fchrt. ARD-aktuell\u00a0berichtete kein Wort dar\u00fcber, dass\u00a0der neue ukrainische Au\u00dfenminister Pristeiko bei einer Konferenz in Kiew es ausdr\u00fccklich abgelehnt hat, die in Minsk vereinbarte Verfassungs\u00e4nderung zugunsten der Autonomisten im Osten der Ukraine zu realisieren. (5) Das Fundament des gesamten Abkommens ist entfallen, ohne dass die Tagesschau es schnallt und vermittelt.<\/p>\n<p>Angesichts solch grotesker journalistischer Fehlleistung wirkt die Selbstdarstellung der ARD wie ein dreister Versuch, ihr Publikum vollends f\u00fcr bl\u00f6de zu verkaufen:<\/p>\n<blockquote><p>\u00a0\u201c<em>Jeden Tag wird bei ARD-aktuell aufs Neue dar\u00fcber diskutiert und gerungen, \u00fcber welche Ereignisse in welchem Umfang berichtet wird. Nachrichten zu machen, bedeutet stets, Nachrichten zu gewichten und eine Auswahl zu treffen, denn aus Tausenden von Meldungen muss zwangsl\u00e4ufig eine Auswahl getroffen werden. ARD-aktuell ist sich dieser Tatsache bewusst und wir gehen so verantwortungsvoll wie wir k\u00f6nnen damit um.\u201d <\/em>(6)<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Verfasser dieser Realsatire hat sich nicht im h\u00e4renen Gewand in eine W\u00fcste zur\u00fcckgezogen, um fortan keinem Menschen mehr ins Antlitz schauen zu m\u00fcssen. Nein, er hat, wie das Peterprinzip vorgibt, es zum Intendanten eines ARD-Senders gebracht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur ARD-aktuell \u00fcber Hongkong. Der plakative \u201eRuf nach Demokratie und freien Wahlen\u201c ist freilich besser f\u00fcr \u201eJournalismus-Ersatz\u201c geeignet als eine gr\u00fcndliche und analytisch akkurate Darstellung der objektiven Ursachen des Protestes. Zudem verlangt die Selbstbeschr\u00e4nkung der Tagesschau aufs Oberfl\u00e4chliche und Formale weniger R\u00fcckgrat und Konfliktf\u00e4higkeit als die objektive Auseinandersetzung mit den sozialen Problemen in Hongkong. Welcher Tagesschau-Redakteur lie\u00dfe sich schon gern nachsagen, er habe das Fernsehvolk animiert, strukturell \u00e4hnliche Problemlagen in Deutschland zu erkennen und wie in Hongkong drauf zu reagieren? Molotowcocktails als Antwort auf massive Mieterh\u00f6hungen und Armutsrenten, Flughafenbesetzungen als Protest gegen Niedrigl\u00f6hne und Kinderarmut? Aber klar, \u201edas geht gar nicht\u201c, wie Kanzlerin Merkel zu sagen und wie deshalb die Tagesschauredaktion zu schweigen pflegt.<\/p>\n<p>Hongkong, die Acht-Millionen-Stadt, ist ein sozialer Brennpunkt wie vergleichbare Ballungszentren im Westen auch. Nicht Armut, Korruption oder die institutionellen Defizite der Regierung Hongkongs stellen hier den Boden f\u00fcr die Unruhen dar, sondern extrem hohe Lebenshaltungskosten und deutlich sichtbare Klassenunterschiede. Der krasse Gegensatz von Arm und Reich ist das Problem, nicht der Mangel an individueller Freiheit. (7)<\/p>\n<p>Der Gegensatz konkret: Privater Wohnraum ist, wie in allen Ballungszentren weltweit, in Hongkong hei\u00df begehrt. Bev\u00f6lkerungswachstum und Zuzug vom chinesischen Festland versch\u00e4rften \u00fcber die Jahre die Wohnungsnot. Sie erscheint mittlerweile nicht mehr als l\u00f6sbar \u2013 wenn lediglich die Mittel des sogenannten \u201efreien Marktes\u201c zur Verf\u00fcgung stehen. Auch der Boom bei sogenannten Mikro-Apartments \u2013 eine Art Wohnklo mit Kochnische \u2013 entlastet nicht mehr. Inzwischen sind schon Schlafmaschinen im Angebot, in Waben angeordnete R\u00f6hren, in die gerade mal eine schmale Matratze passt; pro Wabe stehen oft nur eine einzige Waschstelle und Toilette zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Wer lebt freiwillig in so drangvoller Enge? Aber f\u00fcr ein Ministudio von 15 qm zahlt man umgerechnet mindestens 1000 Euro Miete. (8) Das ist fast die H\u00e4lfte eines durchschnittlichen Brutto-Monatseinkommens von 2150 Euro. (9) In dieser angespannten Lage wird jeder Zuzug vom chinesischen Festland nach Hongkong als Bedrohung empfunden. (10)\u00a0Die seit\u00a01997 zugewanderten Festlandchinesen, nun ausgebeutete \u201eArbeitstiere\u201c, gelten\u00a0vielen Hongkongern als\u00a0\u201cHeuschrecken\u201d. (11) Vor diesem Hintergrund erkl\u00e4ren sich separatistische Bestrebungen, die den Protesten seit Wochen ihren gef\u00e4hrlichen Drall verleihen. Mit demokratischen Defiziten haben sie wenig zu tun, aber viel mit kapitalistischer Profitsucht:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e&#8230; der immer wieder ins Spiel gebrachte Freiheitsdrang und Ruf nach Demokratie entspringen sicherlich zu einem ganz geh\u00f6rigen Ma\u00dfe westlichem Wunschdenken. Denn Demokratie alleine macht nicht satt und durch freie Wahlen hat bisher noch niemand ein Dach \u00fcber dem Kopf bekommen.\u201c <\/em>(s. Anm. 10)<\/p><\/blockquote>\n<p>Hongkong\u00a0f\u00e4llt ohnehin in der Konkurrenz zu anderen Sonderwirtschaftszonen der Volksrepublik zur\u00fcck, wie sich im unmittelbaren Vergleich zu dem nur wenige Kilometer entfernten Shenzhen auf dem Festland zeigt. ADas Durchschnittseinkommen dort liegt bereits bei umgerechnet 2.930 US-Dollar (12), das hei\u00dft: 780 US-Dollar \u00fcber dem in Hongkong. (s. Anm. 9) In Shenzhen betrug der Einkommenszuwachs allein von Januar bis September dieses Jahres +9,1 Prozent. Die wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit von Metropolen wie Singapur und Hongkong wirkt im Vergleich mit Shenzhen weniger beeindruckend. (13) In Hongkong stagniert das Einkommen nahezu, w\u00e4hrend die Preise und Mieten steigen. In der drangvollen Enge auf der Insel sind arbeitsintensive Industrieansiedlungen nicht mehr m\u00f6glich, in Shenzhen auf dem Festland hingegen ist jede Menge Platz daf\u00fcr. Das hei\u00dft: Hongkong kann mit dem Festland wirtschaftlich nicht mehr mithalten, es ist ein Auslaufmodell.<\/p>\n<p>Die Probleml\u00f6sung dr\u00e4ngt sich auf: Kooperation und schlie\u00dflich die naheliegende Integration der so unmittelbar benachbarten Wirtschafts- und Finanzzentren Shenzhen, Hongkong und Macau. Entsprechende Anst\u00f6\u00dfe aus Beijing gibt es. (14) W\u00fcrden sie befolgt, dann w\u00fcrde das die geopolitische Position der Volksrepublik China betr\u00e4chtlich st\u00e4rken und die \u00dcberlegenheit ihres Wirtschaftsmodells unterstreichen. Erkl\u00e4rlich, dass die USA und deren Gefolgschaft \u2013 gelle, Heiko? \u2013 eine solche Entwicklung zu hintertreiben versuchen. Wo daf\u00fcr die Vertragsbedingungen mit Gro\u00dfbritannien \u00fcber die R\u00fcckgabe Hongkongs an China nichts hergeben, muss man eben die Regenschirme rausholen lassen.<\/p>\n<p>Das ist nicht sonderlich schwierig. Auch als Banken-, B\u00f6rsen- und Dienstleistungszentrum kann Hongkong nicht unbegrenzt Arbeitspl\u00e4tze und Karrieren anbieten. Die ersten, die f\u00fcr sich das heraufziehende Ende der interessanten Perspektive erkennen, sind Studenten und junge Akademiker. Entsprechend bilden sie auch den Stamm der Protestbewegung.<\/p>\n<p>Die sozial schwierige Lage, in die sich Hongkong trotz milliardenschwerer Investitionshilfen Beijings selbst hineingewirtschaftet hat \u2013 die 55 Kilometer lange Seebr\u00fccke zum Festland ist nur ein Beispiel f\u00fcr die umfangreiche Unterst\u00fctzung von dort (15) \u2013 , unterscheidet sich nicht prinzipiell, sondern nur in ihrer Sch\u00e4rfe und ihrem Gewaltpotential von den Gegebenheiten beispielsweise in New York \u2013 oder in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Gibt es einen nachvollziehbaren journalistischen Grund, diese unbezweifelbaren Tatsachen zu ignorieren, unbeirrt weiter von einer \u201eDemokratiebewegung\u201c in Hongkong zu schwadronieren und von letztlich verantwortlichen \u201eFreiheitsfeinden\u201c in Beijing, wie es die Tagesschau treibt? Derweil sie die kapitalistischen Schieflagen in Deutschland verschweigt, statt die \u00c4hnlichkeit\/Gleichheit der Problematiken hie und da zu benennen?<\/p>\n<p>Mit dem Finger auf andere zeigen lenkt\u00a0von eigenen\u00a0Missst\u00e4nden\u00a0ab. Der Westen l\u00e4sst seine System-Medien\u00a0wie die Tagesschau durchaus nicht aus Sorge um Rechtsg\u00fcter wie Freiheit und Demokratie \u00fcber China herziehen. Vielmehr scheinen jeder Anlass und jedes Mittel recht, antichinesische\u00a0Propaganda abzusondern. Es geht schlie\u00dflich gegen den Systemfeind, gegen die Kommunisten; ihnen darf nicht zugute gehalten werden, dass es ihnen gelungen ist, ein Milliardenvolk vom Hunger zu befreien und ihm reale Wohlstandsperspektiven zu er\u00f6ffnen, um die es nun weltweit beneidet wird.<\/p>\n<p>Die Wachstumsrate des chinesischen Bruttoinlandsprodukts lag im Jahr 2017 bereits um gut zwei Drittel h\u00f6her die der USA. (16) Der Gini-Koeffizient f\u00fcr China, der die Verteilung der Einkommen beschreibt, zeugt von erfolgreichen Schritten hin zu gerechteren Verh\u00e4ltnissen. Die Werte in den USA und Europa dokumentieren dagegen ein wachsendes Einkommensgef\u00e4lle, eine permanente Vertiefung der Kluft zwischen Arm und Reich. (17)<\/p>\n<p>Weil wirtschaftlicher und politischer Aufstieg nicht zu trennen sind, wird die Volksrepublik China\u00a0als Hauptkontrahent begriffen, der die Hegemonie der USA und des westlichen Kapitalismus\u00b4 bricht. Daher ist nicht verwunderlich, dass Donald Trump trotz seines r\u00fcpelhaften Stils Unterst\u00fctzung bei dem Bestreben findet, den Chinesen Zugest\u00e4ndnisse abzupressen. \u201cErfolgreiche Kommunisten\u201d sind eine Erscheinung, die nicht zum Selbstbild des Westens passt, zu seiner vermeintlich \u00fcberlegenen Gesellschaftsform. Ehe er sich der Systemfrage stellt, unterst\u00fctzt er lieber alle Versuche, Feindbilder zu erzeugen, Desinformation und haltlose Denunziation.<\/p>\n<p>F\u00fcglich verschweigt auch die Tagesschau wesentliche Fakten bei ihren Halbnachrichten aus Hongkong. Dass gewaltt\u00e4tige Oppositions-Kr\u00e4fte das Parlamentsgeb\u00e4ude verw\u00fcsteten und schlie\u00dflich sogar lebenswichtige Teile der Stadtinfrastruktur zerst\u00f6rten (u.a. das Verkehrssicherungssystem), wurde nur andeutungsweise vermittelt:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201c\u2026.hatten hunderte Demonstranten das Parlamentsgeb\u00e4ude gest\u00fcrmt, um ihrem Zorn Ausdruck zu geben&#8230;\u201d <\/em>(18)<\/p><\/blockquote>\n<p>Gewaltt\u00e4ter besetzten schlie\u00dflich sogar den Internationalen Flughafen Hongkong. Man stelle sich Vergleichbares auf dem Frankfurter Flughafen vor; man \u00fcberlege, wie Polizei und Staatsschutz darauf wohl reagieren w\u00fcrden und was dann in welchen T\u00f6nen in der Tagesschau und nachfolgenden \u201eARD-Brennpunkten\u201c dar\u00fcber vom Stapel gelassen w\u00fcrde. Doch in ihren Berichten \u00fcber Hongkong stellte die ARD-aktuell das Vorgehen der Polizei in den Vordergrund:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201cMit Pfefferspray gegen Barrikaden\u201d, <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>hie\u00df es da, die Gewaltt\u00e4ter wurden als \u201cProtestierende\u201d und \u201cAktivisten\u201d verharmlost, die sich \u201cRangeleien\u201d mit der Polizei lieferten. (19)<\/p>\n<p>Auf die zwingend gebotene Einordnung der Vorg\u00e4nge verzichteten die Tagesschau-Redakteure gro\u00dfz\u00fcgig: In Deutschland w\u00fcrden Vorf\u00e4lle wie in Hongkong als schwerer Landfriedensbruch strafrechtlich verfolgt (20), Gewaltt\u00e4ter w\u00fcrden als Kriminelle behandelt und h\u00e4tten mit Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren zu rechnen. Wer wie die Tagesschauer doppeltes Ma\u00df anlegt und sich dabei am offenkundig verkr\u00fcppelten Rechtsbewusstsein eines Laufburschen des US-Statthalters Grenell orientiert, \u2013 gemeint ist unser Au\u00dfenminister-Darsteller Heiko \u2013 beweist berufliches Versagen.<\/p>\n<p>Ob britische und US-amerikanische Geheimdienste oder aus Schwarzen Kassen geschmierte Nicht-Regierungs-Organisationen, NGOs, bei den Ausschreitungen ihre H\u00e4nde im Spiel hatten, untersuchte die Tagesschau nat\u00fcrlich auch nicht. Die b\u00fcrgerliche Presse diskutierte diesen Verdacht immerhin, auch wenn sie ihn meist gleich wieder als Verschw\u00f6rungstheorie abtat. (21) Wenn auch bislang nicht beweisbar, deutet doch alles auf eine Einmischung fremder Kreise hin: Auf dem H\u00f6hepunkt der Hongkonger Ereignisse tauchten zwei wichtige Oppositionspolitiker in den USA auf, denen der ehemalige leitende Berater der Regierungen Trump und Bush, Christian Whiton, versicherte:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Diese Krise f\u00fcr die chinesische Regierung auszul\u00f6sen &#8230; liegt im nationalen Interesse der USA.&#8220; <\/em>(22)<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach b\u00fcrgerlichem Verst\u00e4ndnis braucht jede\u00a0Revolution einen Anf\u00fchrer, eine Symbolfigur, die f\u00fcr komplexe gesellschaftliche Br\u00fcche steht und sie \u201efassbar\u201c macht. Dazu wurde der 22j\u00e4hrige <strong>Joshua Wong<\/strong>\u00a0auserkoren. Dem jungen Mann d\u00fcrfte es an Reife und politischer Weitsicht fehlen, als K\u00fchlerfigur taugt er aber allemal; so avancierte er auch in der Tagesschau zum \u201c<strong>Demokratie-Aktivisten\u201d<\/strong>\u00a0<strong>und \u201cBotschafter des Hongkonger Widerstands\u201d. (s. Anm. 1) \u00c4hnliche Blitzkarrieren sind uns schon vertraut: Vom Maidan in Kiew die des Box-Champions Vitali Klitschko, vom venezolanischen Caracas die des US-Hampelmanns Juan Guaid\u00f3&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Wong war, wie gesagt, von den Machern der BILD als Stargast auf ein Sommerfest nach Berlin eingeladen worden. Da schm\u00fcckte er einen Kreis illustrer G\u00e4ste: Putin-Feind Michail Chodorkowski, Ex-Minister und Fake-Dr. jur. Karl-Theodor zu Guttenberg, US-Statthalter und Scharfmacher Richard Grenell, Preisboxer Vitali Klitschko, der Kommunistenfresser und von seinen heimischen CDU-Parteifreunden abgehalfterte Elmar Brok, dessen Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, und \u2013 da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWei\u00dfhelme\u201c-Chef\u00a0<strong>Raed Al Saleh, erfahren in Kriegsgr\u00e4uel-Propaganda und im Abgreifen staatlicher Millionenschmiergelder. <\/strong>Dazu passend der Bild-Slogan: \u201cAxel Springer steht hinter allen Menschen auf der Welt, die f\u00fcr Freiheit k\u00e4mpfen.\u201d\u00a0(23)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wo so helles Rampenlicht strahlt und so viele Kamerateams stehen, wollte die verk\u00f6rperte Pleite der deutschen Diplomatie, Heiko Maas, nat\u00fcrlich dabei sein und die Birne ebenfalls ins Bild schieben. Entweder bedachte er nicht, dass diese dummdreiste Wichtigmacherei in Beijing Erbitterung hervorrufen musste, oder es war ihm egal. Dass er damit zugleich auch Bundeskanzlerin Merkel desavouierte, die gerade erst in Beijing den Abschluss von elf gro\u00dfen Handelsvertr\u00e4gen bef\u00f6rdert hatte, d\u00fcrfte seinen Stellenwert allerdings weder im Kabinett noch in seiner koalitionsversessenen Partei gesteigert haben.<\/p>\n<p>Was machte ARD-aktuell aus dem Eklat? Ein SWR-Journalist heizte auf \u201ctagesschau.de\u201c die Atmosph\u00e4re auch noch mit der Forderung auf, dass Maas und Merkel \u201cden Aktivisten auch offiziell empfangen sollten\u201d.\u00a0(24) Sch\u00f6n. Einem Kommentator ist (fast) alles erlaubt, seine \u00c4u\u00dferungsfreiheit steht unter dem Schutz unserer Verfassung. Ob die Tagesschau sich solch einen agitatorischen Kommentar erlauben durfte, steht allerdings auf einem anderen Blatt: Sie ist laut Staatsvertrag n\u00e4mlich der V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung verpflichtet.<\/p>\n<p>Wer ist Joshua Wong? Jens Berger beschreibt ihn auf den NachDenkSeiten als sauberes Fr\u00fcchtchen. (25) Als gern gesehenen Gast bei den ultra-rechten US-Eliten, vom US-Senator Marco Rubio im Februar 2018 gar f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominiert. Rechtsau\u00dfen Rubio \u00fcbrigens hat sich l\u00e4ngst einen unr\u00fchmlichen Namen wegen seiner Putschisten-Unterst\u00fctzung in Venezuela gemacht, wegen seiner menschenfeindlichen, rassistischen Einwanderungspolitik und seiner reaktion\u00e4ren Klimapolitik. Seine absurde Nominierung Wongs fand selbstredend keinen Platz in den Angeboten der Tagesschau&#8230;<\/p>\n<p>Auch, und das ist nun eine Unterlassung von ganz anderem Kaliber, Wongs offensichtlich sehr entspanntes Verh\u00e4ltnis zu den \u201eWei\u00dfhelmen\u201c wurde nicht erw\u00e4hnt. Obwohl es Anzeichen daf\u00fcr gibt, dass deren Interesse sich nach Syrien nun auch auf Hongkong richtet. Die BBC berichtete bereits 2014, dass das \u201cOslo Freedom Forum\u201d etliche Hongkonger \u201cAktivisten\u201c ausbilde. (26)<\/p>\n<p>Das Forum z\u00e4hlt zu den krassen Verleumdern der Volksrepublik China und ist bekannt daf\u00fcr, dass es mit seinen hasserf\u00fcllten \u00c4u\u00dferungen selbst Trump und Bolton rechts \u00fcberholt. Thor Leonardo Halvorssen Mendoza, Vorsitzender dieser \u201cMenschenrechts-Vereinigung\u201c, erkl\u00e4rte vor einigen Tagen, \u201eChinas Diktatur\u201c habe eine Wirtschaftsform, die sich auf \u201eSklaverei und unfairen Praktiken\u201c st\u00fctze und sich als Kapitalismus tarne. Die \u201egr\u00f6\u00dfte Tyrannei\u201c der Welt sei die der Kommunistischen Partei Chinas. Klar, dass es zwischen einem derart vernagelten Demagogen und einem \u00e4u\u00dferst anr\u00fcchigen syrischen Kriegspropagandisten Gemeinsamkeiten gibt. Halvorssen hatte schon 2017 Raed Al Saleh, den Chef der \u201eWei\u00dfhelme\u201c in Syrien, als einen der Hauptredner zu seinem Forum eingeladen. (27)<\/p>\n<p>Um keine Fehldeutungen aufkommen zu lassen: Die \u201eWei\u00dfhelme\u201c sind ein vom Westen bezahltes Propagandakonstrukt mit engen Verbindungen zu terroristischen Gruppen wie Al Qaida und Jahbat Al Nusra, heute bekannt als Tahrir Al Sham. (28) Mit anderen Worten: Organisiertes Gesindel, dessen obskurem Chef Saleh die USA nicht einmal die Einreise erlaubten. (29) Dem seinerzeitigen deutschen Au\u00dfenminister Frank Walter Steinmeier, heute geehrtes Staatsoberhaupt, erschien Saleh trotzdem honorig genug, mit sieben Millionen Euro aus Berlin geschmiert zu werden. (30)<\/p>\n<p>Was haben die Anf\u00fchrer der Hongkong-Opposition mit der Propagandatruppe syrischer Terroristen zu schaffen? Verst\u00e4ndlicher wird das gegenseitige Interesse, wenn man sich erinnert, dass beide sich den gewaltsamen \u201eregime change\u201c auf die Fahne geschrieben haben und beide an der US-Kandare gehen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber erfahren die 12 Millionen Zuschauer der Tagesschau allerdings nichts. Sie m\u00fcssen den \u201eFreiheit-und-Democracy\u201c-Schmarren schlucken, den ihnen die ARD-aktuell-Kellner servieren, geb\u00fchrenpflichtig, notabene. Albrecht M\u00fcller, der Herausgeber der NachDenkSeiten, brachte das Skandalon auf den Punkt:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201c<\/em><em>Wenn Politiker und Medien mehrheitlich wichtige Informationen weglassen und verschweigen, dann entsteht ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit. Das oft systematisch betriebene Verschweigen ist deshalb eine wirksame Methode der Meinungsmache.\u201d <\/em>(31)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie effizient die Meinungsmache ist, wie stark sie auch unser Bild von den Hongkong-Protesten pr\u00e4gt, wird daran sichtbar, dass wir den Ausl\u00f6ser der Proteste in Hongkong nicht einmal genau kennen, jedenfalls nicht aus der Tagesschau. Kurzfassung:<\/p>\n<p>Hongkong unterh\u00e4lt seit seiner Unabh\u00e4ngigkeit von Gro\u00dfbritannien nur wenige Auslieferungsabkommen mit anderen L\u00e4ndern, die es erlauben, Straft\u00e4ter dorthin abzuschieben. Auch nicht mit China. Das sollte ge\u00e4ndert werden. Der Grund daf\u00fcr war nachvollziehbar und hatte mit Gefolgschaftstreue gegen\u00fcber Beijing \u00fcberhaupt nichts zu tun. Die Hintergrundgeschichte, schreibt der Berliner \u201eTagesspiegel\u201c, lese sich \u201ewie ein \u201aTatort\u2019-Krimi\u201c (32):<\/p>\n<p>Anfang 2018 habe der Hongkonger Chen Tong-jia mit seiner Freundin Pan Xiao-ying in Taiwan Urlaub gemacht. Dort habe er bemerkt, dass seine Freundin von einem anderen Mann schwanger war. Er habe sie umgebracht, ihr Geld und ihre Kreditkarten geraubt und sei nach Hongkong zur\u00fcckgekehrt. Die Polizei Taiwans und der Vater der jungen Frau fanden den Mord heraus. Taiwan forderte die Auslieferung des mutma\u00dflichen M\u00f6rders. Die Stadtregierung Hongkongs wollte dem stattgeben, konnte es aber nicht: Taiwan n\u00e4mlich wird auch von Hongkong, wie von Beijing, offiziell als Teil der Volksrepublik China betrachtet. Der Vater der Toten konnte nur erreichen, dass Chen in Hongkong wegen Kreditkartenbetrugs zu 29 Monaten Haft verurteilt wurde. Chen hatte kaltbl\u00fctig mit den Kreditkarten der Ermordeten seine Schulden in Hongkong bezahlt. Im Oktober muss er nun aus der Haft entlassen werden.<\/p>\n<p>Fazit: F\u00fcr die Freiheit eines hochgradig mordverd\u00e4chtigen Ganoven sind die \u201eRegenschirm-Revolution\u00e4re\u201c in Hongkong auf die Stra\u00dfe gelockt worden. Nun gelten sie der Tagesschau als Demokratie-Helden \u2013 und nicht als bedauernswerte Verf\u00fchrte, die mit ihren schwierigen Lebensumst\u00e4nden und d\u00fcsteren Zukunftsaussichten nicht mehr klarkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>(1) s. u.a.: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/interview-wong-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/interview-wong-101.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/honkong-wong-portraet-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/honkong-wong-portraet-101.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-593849.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-593849.html<\/a><br \/>\n(2) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hongkong-917.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hongkong-917.html<\/a><br \/>\n(3) <a href=\"http:\/\/origin.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-306265.html\">http:\/\/origin.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-306265.html<\/a><br \/>\n(4) <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/demokratie-in-china.html\">https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/demokratie-in-china.html<\/a><br \/>\n(5) <a href=\"https:\/\/deref-gmx.net\/mail\/client\/5hNFtUhVDeU\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.anti-spiegel.ru%2F2019%2Fukrainischer-minister-will-abkommen-von-minsk-nicht-umsetzen-kein-wort-in-den-deutschen-medien%2F\">https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/ukrainischer-minister-will-abkommen-von-minsk-nicht-umsetzen-kein-wort-in-den-deutschen-medien\/<\/a><br \/>\n(6) <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2018\/12\/30\/4518\/\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2018\/12\/30\/4518\/<\/a><br \/>\n(7) <a href=\"https:\/\/southfront.org\/color-revolution-comes-to-hong-kong\/\">https:\/\/southfront.org\/color-revolution-comes-to-hong-kong\/<\/a><br \/>\n(8) <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/mini-apartments-in-hongkong-wohnen-auf-15-quadratmetern\/19971864.html?ticket=ST-4758123-ITRCp4jmNOmIJtlnmxM2-ap3\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/mini-apartments-in-hongkong-wohnen-auf-15-quadratmetern\/19971864.html?ticket=ST-4758123-ITRCp4jmNOmIJtlnmxM2-ap3<\/a><br \/>\n(9) <a href=\"https:\/\/www.ceicdata.com\/de\/indicator\/hong-kong\/monthly-earnings\">https:\/\/www.ceicdata.com\/de\/indicator\/hong-kong\/monthly-earnings<\/a><br \/>\n(10) <a href=\"https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/2019\/08\/28\/hongkong-und-die-chinesische-bedrohung\/\">https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/2019\/08\/28\/hongkong-und-die-chinesische-bedrohung\/<\/a><br \/>\n(11) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hongkong-717.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hongkong-717.html<\/a><br \/>\n(12) <a href=\"http:\/\/german.xinhuanet.com\/2017-10\/19\/c_136691591.htm\">http:\/\/german.xinhuanet.com\/2017-10\/19\/c_136691591.htm<\/a><br \/>\n(13) <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/economy\/article\/2128310\/shenzhen-88-cent-hi-tech-growth-roll-hit-y2tr-2017\">https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/economy\/article\/2128310\/shenzhen-88-cent-hi-tech-growth-roll-hit-y2tr-2017<\/a><br \/>\n(14) <a href=\"https:\/\/en.mercopress.com\/2019\/08\/19\/beijing-wants-the-full-integration-of-hong-kong-and-macau-to-shenzhen-industrial-hub\">https:\/\/en.mercopress.com\/2019\/08\/19\/beijing-wants-the-full-integration-of-hong-kong-and-macau-to-shenzhen-industrial-hub<\/a><br \/>\n(15) <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/vermischtes\/article215622519\/China-eroeffnet-seine-55-Kilometer-lange-Superbruecke.html\">https:\/\/www.morgenpost.de\/vermischtes\/article215622519\/China-eroeffnet-seine-55-Kilometer-lange-Superbruecke.html<\/a><br \/>\n(16) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L\u00e4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L\u00e4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt<\/a><br \/>\n(17) <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/gesellschaft-und-politik\/beitrag\/warum-china-vom-westen-zum-gegner-erklaert-wird\/\">https:\/\/www.cashkurs.com\/gesellschaft-und-politik\/beitrag\/warum-china-vom-westen-zum-gegner-erklaert-wird\/<\/a><br \/>\n(18) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-561463.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-561463.html<\/a><br \/>\n(19) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hongkong-flughafen-protest-109.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hongkong-flughafen-protest-109.html<\/a><br \/>\n(20) <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/125a.html\">https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/125a.html<\/a><br \/>\n(21) <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-08\/hongkong-proteste-china-polizei-armee-kommunisten-xi-jinping\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-08\/hongkong-proteste-china-polizei-armee-kommunisten-xi-jinping<\/a><br \/>\n(22) <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/hong-kong-protest-leader-hangs-out-with-white-helmets-boss\/\">https:\/\/popularresistance.org\/hong-kong-protest-leader-hangs-out-with-white-helmets-boss\/<\/a><br \/>\n(23) <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/92152-weisshelme-maas-wong-grenell-bild\/\">https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/92152-weisshelme-maas-wong-grenell-bild\/<\/a><br \/>\n(24) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/politikimradio\/audio-77229.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/politikimradio\/audio-77229.html<\/a><br \/>\n(25) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54741\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54741<\/a><br \/>\n(26) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/JIjVBUwpri8\">https:\/\/you<\/a><a href=\"https:\/\/youtu.be\/JIjVBUwpri8\">https:\/\/youtu.be\/JIjVBUwpri8<\/a><a href=\"https:\/\/youtu.be\/JIjVBUwpri8\">tu.be\/JIjVB<\/a><br \/>\n(27) <a href=\"https:\/\/www.dimsumdaily.hk\/hong-kong-protesters-trained-at-oslo-freedom-forum-before-anti-extradition-protest-speakers-include-denise-ho-hk-singer-and-political-activist-and-al-qaida-affiliated-white-helmet-raed-al-saleh\/\">https:\/\/www.dimsumdaily.hk\/hong-kong-protesters-trained-at-oslo-freedom-forum-before-anti-extradition-protest-speakers-include-denise-ho-hk-singer-and-political-activist-and-al-qaida-affiliated-white-helmet-raed-al-saleh\/<\/a><br \/>\n(28) <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2016\/11\/die-inszenierungen-der-weisshelme\/\">https:\/\/peds-ansichten.de\/2016\/11\/die-inszenierungen-der-weisshelme\/<\/a><br \/>\n(29)\u00a0<a href=\"http:\/\/www.globalecho.org\/74866\/schwarze-schafe-unter-weisen-helmen\/\">http:\/\/www.globalecho.org\/74866\/schwarze-schafe-unter-weisen-helmen\/<\/a><br \/>\n(30) <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/160923-weisshelme\/283680\">https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/160923-weisshelme\/283680<\/a><br \/>\n(31) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8FOQyNL34_k\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8FOQyNL34_k<\/a><br \/>\n(32) <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ein-mord-und-seine-folgen-warum-hongkong-sein-auslieferungsgesetz-aendern-wollte\/24847092.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ein-mord-und-seine-folgen-warum-hongkong-sein-auslieferungsgesetz-aendern-wollte\/24847092.html<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Das\u00a0Autoren-Team:\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang\u00a01944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes\u00a0sowie Referent einer Funkhausdirektorin.<\/em><\/p>\n<p><em>Volker Br\u00e4utigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zun\u00e4chst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion f\u00fcr N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universit\u00e4t\u00a0in Taipeh.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Unsere Beitr\u00e4ge stehen zur freien Verf\u00fcgung. Wir schreiben nicht f\u00fcr Honorar, sondern gegen die \u201emediale Massenverbl\u00f6dung\u201c (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden zumeist auf der Seite <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog<\/a>\u00a0dokumentiert.<\/em><\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_5080 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_5080')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_5080').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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