{"id":5462,"date":"2020-03-18T19:06:42","date_gmt":"2020-03-18T18:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=5462"},"modified":"2020-03-21T19:09:05","modified_gmt":"2020-03-21T18:09:05","slug":"loesung-des-corona-problems-panikmacher-isolieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/loesung-des-corona-problems-panikmacher-isolieren\/","title":{"rendered":"L\u00f6sung des Corona-Problems: Panikmacher\u00a0isolieren"},"content":{"rendered":"<div id=\"primary\" class=\"content-area\"><main id=\"main\" class=\"site-main\" role=\"main\"><em>Quelle Beitragsbild: Youtube CONTAGION TV Spot<\/em><\/p>\n<article id=\"post-6086\" class=\"post-6086 post type-post status-publish format-standard hentry category-gesundheit category-politik tag-corona-panik tag-grippe-welle tag-virologen tag-wolfgang-wodarg tag-wuhan\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p><strong>Wir beobachten nicht die Krankheiten, sondern die Aktivit\u00e4t der nach ihnen suchenden Virologen <sup>1<\/sup><\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eDem Corona-Hype liegt keine au\u00dfergew\u00f6hnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Sch\u00e4digung unserer Freiheits- und Pers\u00f6nlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen und Verbotsregelungen.\u201c <\/strong><span id=\"more-6086\"><\/span><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><em>von Dr. med. Wolfgang Wodarg<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung der Redaktion:<\/strong><\/p>\n<p><em>In einem solch gro\u00dfen gesundheitlichen Problem wie der Corona-Epidemie sind Politiker und wir als Laien auf die Erkenntnisse und Ratschl\u00e4ge der Fachleute angewiesen. Und unter diesen gehen die Meinungen stark auseinander. Viele Virologen z.B. beklagen, dass absolut zu wenig Vorsorge betrieben werde, andere \u00c4rzte warnen vor \u00dcbertreibung und Panikmache. Unter den letzteren nimmt Dr. med. Wolfgang Wodarg, Lungenfacharzt und langj\u00e4hriger Amtsarzt, eine besonders scharfe Position ein. Wir halten es f\u00fcr wichtig, seine Stellungnahme vom 25.2.2020, die von gro\u00dfen Medien abgelehnt und nur vom Flensburger Tagblatt gebracht wurde, zu ver\u00f6ffentlichen, damit den Lesern vielseitige Informationen zur eigenen Urteilsbildung zur Verf\u00fcgung stehen. Anschlie\u00dfend folgen noch der Hinweis auf eine Frontal21-Sendung vom 10.M\u00e4rz 2020, in der er neben \u00e4hnlich argumentierenden Experten zu Wort kommt und erg\u00e4nzende Ausf\u00fchrungen von ihm in einem Video, das Frontal21 auf Facebook am 10. M\u00e4rz publiziert hat. (hl.)<\/em><\/p>\n<h4><strong>I.&nbsp; Artikel vom 25. 2. 2020<\/strong><\/h4>\n<p><!--more--><br \/>\nDie Bilder in den Medien sind be\u00e4ngstigend und den Verkehr in den St\u00e4dten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem \u00e4lteren sterbenden Klinikpatient der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet waren, machte \u00d6sterreich gleich vor\u00fcbergehend den Brenner-Pass dicht. Wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalls d\u00fcrfen \u00fcber 1000 Menschen ihr Hotel auf Teneriffa nicht verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess konnten 3700 Passagiere nicht von Bord. Anfang Februar wurden 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund \u00fcber zwei Wochen in Quarant\u00e4ne. Bei zwei der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die \u201eSchweinegrippe-Pandemie\u201c der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die \u201eVogelgrippe\u201c warten nicht nur die Zugv\u00f6gel bis heute.<\/p>\n<p>Wir messen derzeit nicht die Inzidenz von Coronavirus-Erkrankungen, sondern die Aktivit\u00e4t der nach ihnen suchenden Spezialisten. Alle Institutionen, die uns jetzt wieder zur Vorsicht alarmieren, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt. Viel zu oft sind sie institutionell durch Sekund\u00e4rinteressen aus Wirtschaft und\/oder Politik korrumpiert.<\/p>\n<p>Wer nicht leichtfertigen Panik-Meldungen hinterherlaufen, sondern lieber das Risiko einer sich ausbreitenden Infektion verantwortungsbewusst absch\u00e4tzen m\u00f6chte, muss sich solider epidemiologischer Methodik bedienen. Dazu geh\u00f6rt, dass man das \u201eNormale\u201c, die Baseline anschaut, bevor man von etwas Besonderem sprechen kann.<\/p>\n<p>Bisher hat n\u00e4mlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie z.B. in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige \u00dcbertragungen von Dromedaren auf Menschen beobachtet wurden (MERS). Von einer regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrenden Anwesenheit der Coronaviren in Hunden, Katzen und Schweinen oder gar in Menschen auch in Deutschland steht da nichts. Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelm\u00e4\u00dfig durch Coronaviren verursacht wird.<\/p>\n<p>Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder \u201eGrippe-Welle\u201c auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch v\u00f6llig im Normbereich. Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren \u2013 zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen \u2013 l\u00e4sst sich diese Rate nat\u00fcrlich leicht in be\u00e4ngstigende H\u00f6he treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.<\/p>\n<p>Seit dem Jahreswechsel hat sich der Focus von \u00d6ffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbeh\u00f6rden pl\u00f6tzlich total ver\u00e4ndert. Einigen \u00c4rzten in Wuhan (12 Mio. Einw.) gelang es, mit anfangs weniger als 50 F\u00e4llen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen. Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivit\u00e4t von t\u00fcchtigen Virologen und Scharen von sensationsl\u00fcsternen Berichterstattern.<\/p>\n<p>Dort, wo solche Tests durchgef\u00fchrt wurden \u2013 es standen in ganz Europa am 13.Februar 2020 knapp 9000 Tests pro Woche in 38 Labors zur Verf\u00fcgung \u2013 wurde man bisher fast immer bald f\u00fcndig und jeder Fall wird zu einem sich selbst aufschaukelnden Medienereignis. Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele regionale H\u00e4ufungen bereits erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Horrormeldungen aus Wuhan waren etwas, worauf Virologen in aller Welt auf der Lauer liegen. Sogleich wurden die in den K\u00fchlschr\u00e4nken vorhandenen Virusst\u00e4mme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen aus Wuhan fieberhaft verglichen. Ein Labor an der Charit\u00e9 gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des \u00fcblichen Preises vermarkten.<\/p>\n<p>Man sollte sich jedoch lieber nicht f\u00fcr 200 Euro auf Coronaviren untersuchen lassen. Selbst bei einem nur leichten \u201egrippalen\u201c Infekt besteht nach mehrj\u00e4hrigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% \u2013 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren h\u00e4tte f\u00fcr den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen kann.<\/p>\n<p>Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen f\u00fcr die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20% bis 40% aller Menschen vor\u00fcbergehend mehr oder weniger au\u00dfer Gefecht setzen. Die h\u00e4ufigsten Erreger akuter Atemwegserkrankungen waren nach einer guten Studie aus Schottland: 1.Rhinoviren, 2. Influenza A Viren, 3. Influenza B Viren, 4. RS Viren und 5. Coronaviren. Diese Reihenfolge wechselte dabei von Jahr zu Jahr etwas. Auch bei Viren in Konkurrenz um unsere Schleimhautzellen gibt es offenbar ein wechselndes Quorum, wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen.<\/p>\n<p>Wenn es also jetzt eine zunehmende Zahl von \u201enachgewiesenen\u201c Coronavirus-Infektionen in China oder in Italien geben soll: Kann denn jemand sagen, wie oft in den vorangegangenen Wintern solche Untersuchungen \u00fcberhaupt gemacht wurden, bei wem, aus welchem Anlass und mit welchen Ergebnissen? Wenn man behauptet, etwas werde mehr, muss man sich ja wohl auf etwas beziehen, was man vorher beobachtet hat.<\/p>\n<p>Es kann schon fassungslos machen, wenn man als routinierter Seuchenw\u00e4chter sich das derzeitige Get\u00fcmmel, die Panik und das dadurch erzeugte Leid anschaut. So wird es sicher vielen Verantwortlichen gehen, die heute wie damals bei der \u201eSchweinegrippe\u201c vermutlich ihren Job riskieren w\u00fcrden, wenn sie sich dem Mainstream entgegenstellen.<\/p>\n<p>Wir haben jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesf\u00e4llen und mit Millionen Infizierten auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran. Falls die Bundesregierung also etwas Gutes tun will, dann kann sie es doch so wie die Epidemiologen in Glasgow machen und die klugen K\u00f6pfe im RKI prospektiv (!!!) beobachten lassen und nachschauen, wie sich das Virom der deutschen Bev\u00f6lkerung im Winter von Jahr zu Jahr wandelt.<br \/>\nPolitik muss auch daf\u00fcr sorgen, dass vertrauensw\u00fcrdiges wissenschaftliches Arbeiten im Robert-Koch-Institut, im Paul-Ehrlich-Institut und in anderen \u00c4mtern wieder leichter wird. Wissenschaftlich arbeiten hei\u00dft eben nicht, der Politik oder der Wirtschaft nach dem Munde zu reden. Wissenschaft ist vertrauensw\u00fcrdig, wenn sie mit transparenten Methoden professionell und konsequent angebliches Wissen immer und jederzeit in Frage stellt. Auch wenn das manchmal aufwendig ist, so kann es uns manchen teuren gesundheitlichen Irrweg ersparen, den uns interessengetriebene Grippew\u00e4chter weismachen wollen.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr den Einzelnen gilt: Wer nur wegen eines positiven Coronavirus PCR-Tests Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Sch\u00e4den erleidet, hat u.U. nach \u00a756 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entsch\u00e4digung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.<\/p>\n<h4><strong>II.&nbsp; Frontal 21, 10. M\u00e4rz 2020:<br \/>\n<\/strong><strong>Corona und die Folgen \u2013 Zwischen Panik und Pandemie<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/corona-zwischen-panik-und-pandemie-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/corona-zwischen-panik-und-pandemie-100.html <\/a>(6 min.)<\/p>\n<h4><strong>III.&nbsp; Video Dr. Wodarg, in dem er auf Fragen von Zuschauern antwortet:<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Kurzfassung<\/strong> (<strong>7:10 min<\/strong>.<strong>)<\/strong>:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/politikstube.com\/aufklaerung-lungenfacharzt-wolfgang-wodarg-ueber-coronavirus\/\">https:\/\/politikstube.com\/aufklaerung-lungenfacharzt-wolfgang-wodarg-ueber-coronavirus\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Zentrale Aussagen:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e<\/em><em>Wir k\u00f6nnen nicht wissen, ob die Menschen, die gestorben sind, tats\u00e4chlich an Corona gestorben sind! Wir wissen nur, dass sie Coronaviren in sich trugen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eCoronaviren gibt es schon lange, nur jetzt wird speziell darauf getestet und es ist doch klar, dass wenn man darauf testet, die statistischen Zahlen dann so hoch sind\u2026..\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eWir wissen nicht ob die Corona Grippe gef\u00e4hrlicher ist als alle anderen Grippen. Das k\u00f6nnen wir nicht einfach so sagen, und wer das einfach so kurzschlie\u00dft, hat von Epidemiologie keine Ahnung.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ganzes Video (39:04 min., lohnt sich aber):<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Frontal21\/\">https:\/\/www.facebook.com\/Frontal21\/<\/a> 10. M\u00e4rz 2020<\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014<\/p>\n<p><strong>Erg\u00e4nzung 14.3.2020:<\/strong><\/p>\n<p>Auf Fragen zu den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Vorg\u00e4ngen in China und Italien schrieb Dr. Wodarg:<\/p>\n<p><em>\u201eIch kann mir vorstellen, dass in Italien zur Zeit der Grippesaison die Zust\u00e4nde in den Krankenh\u00e4usern problematisch werden. Leider habe ich keine M\u00f6glichkeit, das was in diesem Jahr passiert, mit den Situationen aus den Vorjahren zu vergleichen. Es kann sein, dass der COVID19-Test selectiv dort angewandt wird, wo besonders schwer Kranke geh\u00e4uft anzutreffen sind. Im Berliner Tagesspiegel wurde berichtet, \u201cItalien testet auch post-mortem auf Coronavirus.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>In Italien, soviel steht jedenfalls fest, sind europaweit bisher weitaus am meisten Personen auf das Coronavirus getestet worden \u2013 und seit dem Auftreten der ersten Covid-19-Erkrankung am 20. Februar werden auch post-mortem-Tests durchgef\u00fchrt. Eine Analyse der ersten 104 Todesf\u00e4lle hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der untersuchten Verstorbenen an mindestens zwei mehr oder weniger lebensbedrohlichen Vorerkrankungen gelitten haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist auch schwer zu erkl\u00e4ren, weshalb diese F\u00e4lle nur in einer Region so geh\u00e4uft auftreten. Genauso r\u00e4tselhaft ist es, weshalb die Corona Infektionswelle unter den 1,4 Milliarden Menschen in China durch Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen innerhalb weniger Tage fast v\u00f6llig gestoppt werden konnte. Auch das l\u00e4sst sich meines Erachtens nur dadurch erkl\u00e4ren, dass es einfach untersagt wurde, den Test weiterhin anzuwenden. Auf diese Weise l\u00e4sst sich die \u201ePandemie\u201c am einfachsten stoppen. Denn wenn wir den Test nicht h\u00e4tten, k\u00f6nnte ich keine anderen validen epidemiologischen Daten nennen, mit denen die drastischen seuchenhygienisch begr\u00fcndeten Notfallma\u00dfnahmen zu rechtfertigen w\u00e4ren. Sensationsberichte aus einzelnen Kliniken sind keine valide Grundlage.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich halte die Grenzsperrungen, die Absagen von Gro\u00dfveranstaltungen, die Schlie\u00dfung von Schulen und Kinderg\u00e4rten und die Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen, die \u00fcber den in Vorjahren praktizierten Umfang hinausgehen f\u00fcr medizinisch und epidemiologisch nicht begr\u00fcndbar. Sie sind nicht indiziert, beruhen auf einer verf\u00e4lschenden Anwendung eines nicht ausreichend validierten Testes und f\u00fchren wegen Vernachl\u00e4ssigung wichtiger Prinzipien einer evidenzbasierten Seuchenbek\u00e4mpfung zur vielfachen grob fahrl\u00e4ssigen Sch\u00e4digung von Freiheitsrechten, Verm\u00f6gen und Gesundheit.\u201c<\/em><\/p>\n<hr>\n<p><strong><em>\u00dcber den Autor:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Dr. med.Wolfgang Wodarg, geb.1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt f\u00fcr Hygiene und Umweltmedizin sowie f\u00fcr \u00f6ffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Nach seiner klinischen T\u00e4tigkeit als Internist war er u.a. 13 Jahre Amtsarzt in Schleswig-Holstein, gleichzeitig Lehrbeauftragter an Universit\u00e4ten und Fachhochschulen und Vorsitzender des Fachausschusses f\u00fcr gesundheitlichen Umweltschutz bei der \u00c4rztekammer Schleswig-Holstein; 1991 erhielt er ein Stipendium an der Johns Hopkins University\/Baltimore\/USA (Epidemiologie).<\/em><\/p>\n<p><em>Als Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009 war er Initiator und Sprecher in der Enqu\u00eate-Kommission \u201eEthik und Recht der modernen Medizin\u201c, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, dort Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit und stellv.Vors. des Ausschusses f\u00fcr Kultur, Bildung und Wissenschaft. 2009 initiierte er in Stra\u00dfburg den <\/em><em>Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der H1N1 (Schweinegrippe) und war dort nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament als wissenschaftlicher Experte weiter beteiligt. Seit 2011 ist er als freier Hochschullehrer, Arzt und Gesundheitswissenschaftler und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied und AG Leiter (Gesundheit) bei Transparency International Deutschland <\/em><em>engagiert.<\/em><\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<br \/>\n1 Artikel \u00fcbernommen von <a href=\"https:\/\/www.wodarg.com\/\">https:\/\/www.wodarg.com\/<\/a><\/p>\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px; text-align: left;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<p><\/main><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_5462 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_5462')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_5462').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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