{"id":6020,"date":"2021-01-01T11:02:04","date_gmt":"2021-01-01T10:02:04","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=6020"},"modified":"2021-01-16T14:47:18","modified_gmt":"2021-01-16T13:47:18","slug":"wir-wuenschen-unseren-mitgliedern-foerderern-und-gaesten-ein-gutes-und-glueckliches-jahr-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wir-wuenschen-unseren-mitgliedern-foerderern-und-gaesten-ein-gutes-und-glueckliches-jahr-2021\/","title":{"rendered":"Wir w\u00fcnschen unseren Mitgliedern, F\u00f6rderern und G\u00e4sten ein gutes und gl\u00fcckliches Jahr 2021!"},"content":{"rendered":"<p><em>Beitragsbild: Silvester Sydney 2021<\/em><\/p>\n<p>Sehr geehrte Mitglieder, F\u00f6rderer und G\u00e4ste der St\u00e4ndigen Publikumskonferenz,<\/p>\n<p>nie war es leichter, sich ohne Gef\u00fchle des Bedauerns vom vergangenem Jahr zu verabschieden. Zu einschneidend waren die weltweiten politischen und zwischenmenschlichen Verwerfungen, die erstmalig seit Menschengedenken durch ein (Erk\u00e4ltungs-)Virus verursacht worden sein sollen.<\/p>\n<p>Nach nunmehr 5 Jahren aktiver Medienkritik scheint es so, als ob den etablierten, \u00f6ffentlich-rechtlichen wie Konzernmedien, s\u00e4mtliche Hemmungen in Bezug auf spalterisches und desinformierendes Wirken abhanden gekommen sind. Das als Vierte Gewalt beschriebene Herstellen \u00f6ffentlicher Diskurse \u00fcber das politische Geschehen ist &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; endg\u00fcltig einem devoten Staatsjournalismus gewichen.<\/p>\n<p>Das Jahr 2021 muss zu einem Aufbruchjahr werden. Allerdings nicht in der Form, wie sich das die WEF-Regisseure des \u00fcbergriffigen <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/platforms\/covid-action-platform\">&#8222;Great Reset&#8220;<\/a> vorstellen, die sich samt und sonders aus Gro\u00dfunternehmen, Hochfinanz, Eugenikfans, Superreichen, High-Tech-Giganten und <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=32&amp;t=3234\">Handlangern<\/a> des <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/markus.soder.75\/posts\/3428959153844404\/\">politisch<\/a>-medialen Komplexes rekrutieren.<\/p>\n<p>Es ergibt sich, auch f\u00fcr unsere Initiative, die Notwendigkeit einer Neuausrichtung, die Einzelk\u00e4mpfer nicht l\u00e4nger einen aussichtslosen Kampf gegen Windm\u00fchlen bestreiten l\u00e4sst. Wie unser gemeinsamer Weg 2021 aussehen k\u00f6nnte, beschreibt unser <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2021\/01\/empathie-verantwortung-glueck\/\">Mitstreiter Peter Frey<\/a> im Anschluss in gewohnt empathischer Weise.<\/p>\n<h3 class=\"entry-title\">Das Leben ist sch\u00f6n<\/h3>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Uns steht ein Jahr der M\u00f6glichkeiten bevor.<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>An den Anfang dieser R\u00fcckschau stellt der Autor eine, vielleicht gar nicht so steile These: Nichts in diesem Jahr war neu, nicht die realen Konflikte der Gesellschaften, nicht die sich seit Jahren immer deutlicher abzeichnenden Prozesse, welche die Konflikte spiegeln. Ebenso wenig neu war die Art und Weise, wie uns Politik und Medien versuchten, in einer Blase der Wahrnehmung zu halten, welche all die Konflikte und Prozesse kaschierten und f\u00fcr das eigene Handeln sch\u00f6n redeten. Neu war einzig das ablenkende Etikett: Corona.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aber das Etikett an sich t\u00e4uscht uns \u00fcber die Tatsache hinweg, dass wir uns schon immer von solchen Etiketten Handlungsanleitungen auferlegen lie\u00dfen. Man nennt so etwas <em>Alter Wein in neuen Schl\u00e4uchen<\/em>. Wir verlangen halt nach Abwechslung. Nicht in unseren t\u00e4glichen Gewohnheiten, oh nein. Daf\u00fcr aber auf der Suche nach Gr\u00fcnden, die uns in unserem Handeln best\u00e4tigen und Ver\u00e4nderung \u201cbei den anderen\u201d einfordern. Unsere latenten Dissonanzen, die uns wiederholt aufzeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist in dieser Welt und dass das auch mit unserem eigenen Verhalten zu tun hat, suchen wir mit f\u00fcr uns selbst bequemen L\u00f6sungen wieder verschwinden zu lassen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr bekamen und bekommen wir Futter, und f\u00fcr das gewohnte unreflektierte Annehmen jeder M\u00f6hre nun auch die Quittung. Eine Quittung die weh tut. Eine Quittung mit den nach wie vor offenen Posten, deren z\u00f6gerliche beziehungsweise ausbleibende Abarbeitung deren Preis weiter nach oben treibt. Wir lernen durch Schmerz und der Schmerz scheint noch immer nicht stark genug. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, andere Methoden des Lernens zu erlernen, zu erwecken und anzuwenden \u2014 zum Beispiel Lernen durch Achtsamkeit.<\/p>\n<p>Denn der Mangel an Achtsamkeit, an Aufmerksamkeit, Behutsamkeit, das Aufnehmen des Nachhalls, des Hinterfragens von Geschehenem \u2014 dies ist es, was uns in der Angstfalle h\u00e4lt. Und Angst ist in dieser Gesellschaft ein dominanter Aspekt. Wir sind in \u00c4ngsten trainiert, konditioniert, werden in ihnen best\u00e4tigt und \u2014 gelenkt. Angst nimmt uns die Freiheit, die des Denkens und so dann auch die der Freiheitsgrade im Handeln. Weil wir es \u201cgewohnt\u201d sind, Angsttrigger aufzunehmen, uns auf bestimmte \u00c4ngste geradezu pr\u00e4perieren lassen.<\/p>\n<p>Menschen in Angst sind Gehetzte, in ihrem Wesen klein Gemachte, Verk\u00fcmmerte; ewig auf der Flucht und der Suche, um im Au\u00dfen Ruhe zu finden. Die Angst selbst ist universell, sie ist neurologisch, ja geradezu physisch in unserem Gehirn manifest und bedarf nur eines Schalters, um \u201cin Betrieb\u201d zu gehen. Dieser Schalter wird in uns, als Mitgliedern der Leistungs- und Konsumgesellschaft viel zu oft bet\u00e4tigt. Damit werden wir auf unsere Instinkte zur\u00fcckgeworfen, die des \u00dcberlebens, die der Gier und des Egoismus, dem unb\u00e4ndigen Trieb, (wieder) Kontrolle \u00fcber unsere Umwelt zu erlangen.<\/p>\n<p>Menschen, die wissen, wie man andere Menschen \u201cf\u00fchrt\u201d, beherrscht, kontrolliert und missbraucht, UND die genau das zum Aushalten ihrer eigenen verk\u00fcmmerten Seele, versuchen umzusetzen, eben um sich \u201cbesser\u201d zu f\u00fchlen, ja nat\u00fcrlich, die gibt es. Diese Menschen sind vor allem in der Lage, Menschen so zu manipulieren, dass sie als Vollstrecker der abgehobenen \u201cWeltverbesserer\u201d in Erscheinung treten k\u00f6nnen. Ganze Bev\u00f6lkerungen k\u00f6nnen auf diese Weise wie gehetztes Wild in die eine oder andere Richtung getrieben werden. Entscheidend ist, dass diese die jeweils f\u00fcr sie ausgew\u00e4hlten Angsttrigger emotional (!) annehmen und aufnehmen. Es ist die Basis des Prinzips vom <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2020\/11\/querdenken-pressemitteilung-grundrechte-spaltung\/\"><em>Teile und Herrsche<\/em><\/a>.<\/p>\n<p>So wir nicht in Achtsamkeit ge\u00fcbt sind, werden wir uns dieser psychologischen Gewaltakte nicht bewusst. Es handelt sich dabei eben nicht um eine intellektuelle Herausforderung \u2014 wie wohl uns der Drang nach Wissen als Faktor von Erkenntnis hilfreich sein kann \u2014, sondern einer von echter, geweckter Empathie. Diese emotionale Aufgabe stellt sich in der ehrlichen Innenschau, dem offenen Herzen, das uns n\u00e4mlich sagen kann, ob sich bestimmte Dinge gut oder schlecht anf\u00fchlen.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Als Corona im Februar des Jahres 2020 immer mehr die Schlagzeilen in Politik und Medien bestimmte, war bereits das allein ein f\u00fcr mich beunruhigender Aspekt. Denn aus der Erfahrung wusste ich, dass das einseitige Hervorheben ganz bestimmter Themen immer dahinter betriebenen Agenden diente, welche sich moralisch kaum so verkaufen lie\u00dfen, wie das medial Aufgebauschte. Entscheidend aber war \u2014 und damals verf\u00fcgte ich in keiner Weise \u00fcber den jetzigen Wissensstand zu Corona \u2014, dass man den Menschen Angst machte. Nicht Corona, sondern das Wie seiner medialen Verbreitung, ja dessen Ideologisierung f\u00fchlten sich einfach nur ganz, ganz schlecht an.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Achtsame Menschen konnten also von Beginn an f\u00fchlen, dass etwas mit ihnen gemacht werden sollte. Sie konnten den Druck sp\u00fcren, zu gehorchen, zu funktionieren und innere Zweifel sich selbst zu verbieten (a1).<\/p>\n<p>\u00c4ngste bestimmten bereits vor Corona das politische Handeln im Gro\u00dfen und das Handeln der Menschen im Kleinen. Corona war das Mittel der Imagination von \u00c4ngsten f\u00fcr das Jahr 2020. Ist daran vielleicht auch etwas gut?<\/p>\n<p>Jeder Angsttrigger ersch\u00f6pft sich irgendwann, verliert an Wirkung, an Aufmerksamkeit. Er f\u00e4llt tats\u00e4chlich in sich zusammen, wenn die ihn vermeintlich best\u00e4tigenden Faktoren ebenfalls keine Eskalationen, neue noch st\u00e4rkere Reize in unserem \u201cAngstsystem\u201d mehr hergeben. Dann muss der Trigger durch immer grobere, plumpere Mittel blo\u00dfer Macht ersetzt werden. Das aber sind Methoden, welche ebenfalls rasch an Akzeptanz in der Gesellschaft verlieren.<\/p>\n<p>Daraus k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen, dass die stetige, in gro\u00dfen Teilen seri\u00f6se und mit wissenschaftlichem Anspruch von einer gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer werdenden Reihe alternativer Medien betriebene Aufkl\u00e4rung der Bev\u00f6lkerung zum Thema Coronavirus auf Dauer ihre positive, bewusstseinsver\u00e4ndernde Wirkung nicht verfehlen wird. Oder anders ausgedr\u00fcckt: Ohne die Emanzipation eines nicht zu untersch\u00e4tzenden Teiles der Alternativen w\u00e4ren die f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung angedachten Dystopien \u201cphilantrophischer Gestalter\u201d sehr viel wahrscheinlicher in Bezug auf deren erfolgreiche Umsetzung.<\/p>\n<p>Daher ist der Autor \u00fcberzeugt, dass in Bezug auf Corona das Jahr 2021 als Jahr der Erkenntnis, des Erwachens in die Geschichte eingehen wird. Die Wahrheit \u00fcber die \u201cEntdeckung des Virus\u201d, die Motive und M\u00f6glichkeiten der <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2020\/09\/coronavirus-test-pcr-antigen\/\">angewandten Tests<\/a>, die Unsinnigkeit der regierungsseitig <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2020\/11\/coronavirus-massnahmen-rechtsbruch-anwaelte\/\">vorangetriebenen Ma\u00dfnahmen<\/a> ist viel zu viral, um sie auch weiterhin wirkungsvoll zu unterdr\u00fccken. Immer mehr Menschen warten auch nicht mehr auf diese Wahrheiten, sondern suchen selbige \u2014 und werden sie deshalb auch finden. Die uns zugedachte \u201cneue Normalit\u00e4t\u201d wird nicht zur Realit\u00e4t werden.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Allerdings: Die \u201calte Normalit\u00e4t\u201d weiter zu leben, lie\u00dfe uns zur\u00fcck im bisherigen Selbstbetrug, ohne den doch die \u201cCoronakrise\u201d unm\u00f6glich h\u00e4tte Wirklichkeit werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Andererseits: Die M\u00f6glichkeiten, die uns durch Corona in die Hand gegeben wurden, sind in ihren Dimensionen und deren Vielfalt bei weitem reicher!<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Krisen sind nicht nur schmerzhaft. Sie weisen alle Beteiligten \u2014 also wirklich alle, nicht nur die subjektiv durch uns wahrgenommenen \u201cSchuldigen\u201d \u2014 auf Defizite, Inkonsistenzen, Konflikte in unserem eigenen Leben hin. So wir das jedoch ignorieren, werden wir die Krisen, freilich in neuem Gewand immer wieder neu durchleben und durchleiden. K\u00fcnstlerisch ganz hervorragend wurde das im Film \u201c\u2026 Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier\u201d (1) dargestellt.<\/p>\n<p>Welche M\u00f6glichkeiten sind das nun, die sich er\u00f6ffnen? Das muss nat\u00fcrlich jeder von uns selbst herausfinden. Meine Suche findet ziemlich banale M\u00f6glichkeiten. Auf den ersten Augenblick banal, denn es handelt sich in Wirklichkeit um gro\u00dfe Herausforderungen. Jene die unser tiefstes Inneres herausfordern, statt Forderungen an Andere zu stellen. Der damit provozierte, innere Widerstand ziemlich vieler Leser d\u00fcrfte mir ziemlich sicher sein, aber genau das zeigt, dass es eben nicht um Banales, sondern um das Wesentliche geht.<\/p>\n<p>Es gibt einen Unterschied zwischen DEM Soziopathen, dem in seinem Wesen zutiefst antisozialen Menschen und dem antisozialen, was in jedem von uns steckt, um in extremen Situationen \u00fcberleben zu k\u00f6nnen. Mir scheint es zudem wichtig anzuerkennen, dass das Antisoziale auf beiden Seiten des Grabens immanent ist. Es steigt in uns als \u00dcberlebensinstinkt auf, wenn wir die andere Seite als Gefahr erkennen.<\/p>\n<p>Das Drama um den Maskenzwang wurde von der Macht inszeniert, um uns in einen Kampf \u201cMasken\u00fcberzeugte\u201d gegen \u201cMaskenverweigerer\u201d zu zwingen. In diesem Kampf gibt es keine Gewinner, au\u00dfer jenen, welche die Spielregeln entwickelten und nun Macht ausleben, um die eigene Unterwerfung zu vergessen. Es ist ganz entscheidend, wie wir die andere Seite grunds\u00e4tzlich betrachten. Wir sollen sie als unakzeptabel, letztlich als b\u00f6se, als \u201cunsolidarisch\u201d auf der einen oder \u201cMerkel-h\u00f6rig\u201d auf der anderen Seite ansehen.<\/p>\n<p>Aus diesem Spiel gilt es auszusteigen und entscheidend ist dabei nicht, dass die andere Seite die Maske aufsetzt oder umgekehrt abnimmt. Entscheidend ist f\u00fcr beide Seiten, dass der Andere im wahrsten Sinne des Wortes als gut, als Mensch betrachtet wird. Das ist eine gro\u00dfe emotionale Herausforderung \u2014 wie gesagt f\u00fcr beide Seiten. Denn beide Seiten haben Angst. Dass sich diese \u00c4ngste in ihren Bildern unterscheiden, ist nicht das Wesentliche, sondern dass \u00c4ngste als solche unser Verhalten dominieren, ist es.<\/p>\n<p>Warum ist das eine M\u00f6glichkeit? Weil wir immer im Jetzt leben und auch nur im Jetzt ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Jeder soziale Kontakt hallt in uns zum Einen und dem kontaktierten Menschen zum Anderen nach. Er tut es in erster Linie emotional und erst dann m\u00f6glicherweise rational. Aber die Emotionen gewinnen immer, egal ob von Angst getriebene oder von Vertrauen und Liebe gepr\u00e4gte. Das bedeutet, dass unsere innere emotionale Einstellung immer zuerst auf den Anderen strahlt \u2014 und wirkt!<\/p>\n<p>Die meisten Menschen sind sich ihrer emotionalen F\u00e4higkeiten und den M\u00f6glichkeiten, die das er\u00f6ffnet, in keiner Weise bewusst. Das gilt \u00fcbrigens nicht erst seit dem Ausrufen der \u201cCoronakrise\u201d. Emotionen zu reflektieren und f\u00fcr sich selbst und andere Menschen mutmachend einzusetzen, wurde auch vor Corona viel zu wenig praktiziert. Dabei ist dieses Praktizieren eine Alltagsaufgabe. Ohne emotionalen Zugang zu anderen Menschen bekommen wir auch keinen rationalen Zugang zu ihnen. Noch davor m\u00fcssen wir aber auch den emotionalen Zugang zu uns selbst geschafft haben. Man nennt das Selbstempathie.<\/p>\n<p>Unsere innere Einstellung zu uns selbst bestimmt auch unsere F\u00e4higkeiten zur Achtsamkeit anderen Menschen gegen\u00fcber. Sie ist Gradmesser an Selbstachtung, mehr noch Selbstliebe, ohne die wir Verstehen im Au\u00dfen nur \u00e4u\u00dferst ungen\u00fcgend praktizieren. Missverstehen r\u00fchrt eben auch aus gest\u00f6rter Empathie.<\/p>\n<p>Weil durch unser Funktionieren im Rahmen des gesellschaftlichen Systems Empathie nicht den erforderlichen Stellenwert genie\u00dft, wird diese auch nicht auf nat\u00fcrliche Art und Weise \u2014 und damit in notwendiger Angemessenheit \u2014 gelebt.<\/p>\n<p>Corona hat als Schwarzer Schwan schon lange unter uns gelebt. Schwarze Schw\u00e4ne leben als solche durch unsere Ignoranz, die wiederum unserer mangelhaft gelebten Empathie entspringt. Wir wollen einfach weiter in der scheinbar so bequemen Welt der Wei\u00dfen Schw\u00e4ne leben, obwohl unser Inneres l\u00e4ngst Alarm geschlagen hat. Nassim Taleb, der Autor des Buches \u201cDer Schwarze Schwan\u201d meint daher (a2):<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>\u201cDas heutige Leben auf unserem Planeten erfordert viel mehr Fantasie, als uns mitgegeben wurde. Es fehlt uns an Fantasie, und wir unterdr\u00fccken sie bei anderen.\u201d<\/em> (3)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das l\u00e4sst sich auch vorw\u00e4rts gewandt und tats\u00e4chlich problemorientiert wie sch\u00f6pferisch denken. Mut Verr\u00fccktes, Verr\u00fccktes im wahrsten positiven Sinne des Wortes zu denken, erfordert zuallererst, dies f\u00fcr sich selbst zuzulassen. Das schlie\u00dft ein, sich nicht von au\u00dfen eingebrachten Schuldgef\u00fchlen und dann vorgegebenen Denkmustern zu unterwerfen; und dies wiederum geht nur \u00fcber Selbstempathie. Wir m\u00fcssen unsere eigenen Ansichten nicht verteidigen, denn an diesen h\u00e4ngt nicht unser Ich. Aber wir k\u00f6nnen sie jederzeit mutig wie achtsam leben und vertreten \u2014 zuallererst und im Wesentlichen f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Denn es ist nicht die Aufgabe einzelner, gar sich dazu berufener Menschen, die Last einer schlechten Welt zu tragen, um sie auf diese Weise \u201czu verbessern\u201d. Das funktioniert nicht. Daran k\u00f6nnen wir nur zerbrechen. Leute wie George Soros, Bill Gates, Larry Page und Ray Kurzweil denken \u00fcbrigens so, was ihre abgehobenen wie inhumanen Fantasien und Konzepte aber auch deren tiefe Zerrissenheit und ihr Getriebensein beim Gestalten im Au\u00dfen erkl\u00e4rt. Sie wagen nicht den Blick in die Schw\u00e4rze des eigenen Ichs. Intellektuell m\u00f6gen sie \u00fcberragend sein aber auf der Ebene der Empathie, des verbindenden Menschseins, sind sie Wracks (4,5).<\/p>\n<p>Jeder Mensch kann seine empathischen F\u00e4higkeiten erweitern \u2014 und zwar jetzt, sofort. Das gelingt ihm, wenn er die Angst \u00fcberwindet. Zuerst aber nicht die Angst vor einem Virus oder auch einer aufziehenden Diktatur, sondern jene vor dem eigenen Ich, welche die Selbstempathie aus Angst vor der Zerst\u00f6rung dieses Ichs mehr oder weniger eingemauert hat.<\/p>\n<p>Der emotionale Zugang zu uns \u2014 und damit zu anderen Menschen \u2014 ist wie eine T\u00fcr in eine neue Welt, in der wir eine Vielfalt von M\u00f6glichkeiten entdecken werden, mittels derer wir unser Zusammenleben gl\u00fccklich und bereichernd gestalten k\u00f6nnen. DAS scheint dem Autor eine gangbare L\u00f6sung, um aus der v\u00f6llig \u00fcberdehnten Spirale von Leistungs- und Gr\u00f6\u00dfenwahn herauszukommen, ja \u00fcberhaupt erst einmal deren Absurdit\u00e4t wahrzunehmen (6).<\/p>\n<p>Selbstempathie l\u00e4sst uns die Verantwortung f\u00fcr unser Selbst erkennen. Das gilt auch f\u00fcr unsere Gesundheit. Statt in Unterwerfung auf Besserung zu warten oder Andere um Verbesserungen zu bitten, werden wir Potenziale in uns erkennen und diese aussch\u00f6pfen. V\u00f6llig nat\u00fcrlich werden wir dann auch auf die Suche gehen k\u00f6nnen, wie wir zuk\u00fcnftig wo welche materiellen G\u00fcter produzieren. Wir werden intensiv dar\u00fcber nachdenken, wie unser Handeln sich f\u00fcr Menschen in der N\u00e4he wie auch in der Ferne auswirkt. Wir werden auf eine ehrliche Suche nach dem Gl\u00fcck gehen. Wahrhaftige, solidarische Kollektive werden entstehen.<\/p>\n<p>Liebe Leser, bitte bleiben Sie achtsam zu sich selbst und anderen. Und ja, das Leben ist sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Ihnen allen ein gutes, gl\u00fcckliches Jahr 2021.<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen und Quellen<\/strong><\/p>\n<p>(Allgemein) Dieser Artikel von&nbsp;<a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/\">Peds Ansichten<\/a>&nbsp;ist unter einer&nbsp;<strong>Creative Commons-Lizenz<\/strong>&nbsp;(<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/deed.de\" rel=\"license\">Namensnennung \u2013 Nicht kommerziell \u2013 Keine Bearbeitungen 4.0 International<\/a>) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielf\u00e4ltigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.<\/p>\n<p>(a1) Die Erkenntnis, dass politische Auseinandersetzungen viel weniger auf der intellektuellen, statt dessen aber bevorzugt auf der psychologischen Ebene betrieben werden, ist auch f\u00fcr den Verfasser durchaus noch frisch. Schlie\u00dflich glauben wir im Allgemeinen, auf rationaler Ebene zu argumentieren, unterstellen das also auch per se der \u201canderen Seite\u201d. Das allerdings kann man als Irrtum bezeichnen. Siehe hierzu auch: 21.07.2017; Peds Ansichten; Alexander Dugin, Wladimier Putin und ein Hetzwerk von Frontal21; <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2017\/03\/alexander-dugin-wladimir-putin-und-ein-hetzwerk-von-frontal21\/\">https:\/\/peds-ansichten.de\/2017\/03\/alexander-dugin-wladimir-putin-und-ein-hetzwerk-von-frontal21\/<\/a><\/p>\n<p>(a2) Schwarze Schw\u00e4ne sind eine philosophische Kategorie f\u00fcr ein Ereignis, dass bereits stattfindet oder sich in Vorbereitung befindet, aber nicht wahrgenommen wird. Wof\u00fcr wiederum psychologische Dispositionen verantwortlich sind. Damit sind Schwarze Schw\u00e4ne also auch subjektiv. Letztlich l\u00e4sst sich das auch auf Gesellschaften ausdehnen, in denen die Menschen in ihrer Gesamtheit blind f\u00fcr Prozesse sind, die \u00fcber kurz oder lang einschneidend in deren Leben eingreifen werden. So ist auch zu verstehen, dass Nassim Taleb \u2014 Verfasser des Buches Schwarze Schw\u00e4ne und mit profunden Kenntnissen des Finanzsystems \u2014 die Coronakrise eben nicht als Schwarzen Schwan betrachtet \u2014 und ungeachtet dessen einen riesigen anderen Schwarzen Schwan nicht zu erkennen vermag (2).<\/p>\n<p>(1) Filmstarts; Andreas R. Becker; \u2026 Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier; <a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/8066\/kritik.html\">http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/8066\/kritik.html<\/a>; abgerufen: 29.12.2020<\/p>\n<p>(2) 27.03.2020; NZZ; Nassim Nicholas Taleb, Mark Spitznagel; Die Corona-Pandemie ist kein schwarzer Schwan: Warum nach Nassim Taleb 2008 nicht mit 2020 zu vergleichen ist; <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/kein-schwarzer-schwan-nassim-taleb-ueber-die-corona-pandemie-ld.1548877\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/kein-schwarzer-schwan-nassim-taleb-ueber-die-corona-pandemie-ld.1548877<\/a><\/p>\n<p>(3) 2015; Hanser; Nassim Nicholas Taleb; Der Schwarze Schwan \u2014 Die Macht h\u00f6chst unwahrscheinlicher Ereignisse; <a href=\"https:\/\/www.hanser-elibrary.com\/doi\/pdf\/10.3139\/9783446419377.fm\">https:\/\/www.hanser-elibrary.com\/doi\/pdf\/10.3139\/9783446419377.fm<\/a>; S. 13 (Prolog \u2014 Resumee)<\/p>\n<p>(4) 12.07.2015; FAZ; Carolin Wiedemann; Bring mir den Kopf von Raymond Kurzweil!; <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/transhumanismus-bring-mir-den-kopf-von-raymond-kurzweil-13696362.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/transhumanismus-bring-mir-den-kopf-von-raymond-kurzweil-13696362.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2<\/a><\/p>\n<p>(5) 14.10.2016; LVZ; Imre Grimm; Nur noch kurz die Welt retten; <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Sonntag\/Top-Thema\/Nur-noch-kurz-die-Welt-retten-Tech-Milliardaere-mit-Gotteskomplex\">https:\/\/www.lvz.de\/Sonntag\/Top-Thema\/Nur-noch-kurz-die-Welt-retten-Tech-Milliardaere-mit-Gotteskomplex<\/a><\/p>\n<p>(6) 07.09.2020; LIZ; Ralf Julke; Abschied vom Gr\u00f6\u00dfenwahn: Warum wir schon alles wissen, um eine Welt ohne Mittelzerst\u00f6rung zu schaffen; <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2020\/09\/Abschied-vom-Groessenwahn-Warum-wir-schon-alles-wissen-um-eine-Welt-ohne-Mitweltzerstoerung-zu-schaffen-347212\">https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2020\/09\/Abschied-vom-Groessenwahn-Warum-wir-schon-alles-wissen-um-eine-Welt-ohne-Mitweltzerstoerung-zu-schaffen-347212<\/a>; Hinweis zum Buch: Abschied vom Gr\u00f6\u00dfenwahn; Ute Scheub, Christian K\u00fcttner; Oekom Verlag M\u00fcnchen, 2020<\/p>\n<p><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div style=\"float: left; margin-top: 20px; text-align: left;\"><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_6020 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_6020')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_6020').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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