{"id":6790,"date":"2021-10-23T12:25:19","date_gmt":"2021-10-23T11:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=6790"},"modified":"2021-10-23T17:30:23","modified_gmt":"2021-10-23T16:30:23","slug":"politiker-und-journalisten-taeuschen-die-oeffentlichkeit-blick-auf-ampel-leuchten-und-poestchenjaeger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/politiker-und-journalisten-taeuschen-die-oeffentlichkeit-blick-auf-ampel-leuchten-und-poestchenjaeger\/","title":{"rendered":"ARD-aktuell, die Armut und die Zukunftsangst"},"content":{"rendered":"<p><em>Bildquelle Perfectlab, Fotolia.com<\/em><\/p>\n<p><strong>Politiker und Journalisten t\u00e4uschen die \u00d6ffentlichkeit \/ Blick auf Ampel-Leuchten und P\u00f6stchenj\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von <strong>Friedhelm Klinkhammer<\/strong> und <strong>Volker Br\u00e4utigam<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Langsam, aber stetig geht es abw\u00e4rts. Jeder, der nicht mit einem goldenen L\u00f6ffel im Mund geboren wurde (oder aus weniger harmlosen Gr\u00fcnden zur Million\u00e4rskaste geh\u00f6rt), sp\u00fcrt es schon: Inflation\u00e4re Preisentwicklung f\u00fcr Waren und Dienstleistungen des Alltagsbedarfs lassen unsere materiellen Lebensgrundlagen erodieren. Der Trend zur Altersarmut nimmt zu, das Gef\u00e4lle zwischen Arm und Reich wird immer krasser. Unser Gemeinwesen passt damit vorz\u00fcglich in die \u201eWestliche Wertegemeinschaft\u201c. Dass deren \u201eWerte\u201c b\u00f6rsennotiert sind, versteht sich von selbst.<\/strong><\/p>\n<p>Der Problemkreis \u201eSoziales\u201c steht zwar weit oben auf Platz 3 im Katalog der wichtigsten Informationsbed\u00fcrfnisse des Bundesb\u00fcrgers. (1) Die Tagesschau geht trotzdem nur luschig mit dessen Sorgen um, ohne jegliches Engagement. Das l\u00e4sst sich auf ihrer Internetseite per Suchfunktion mit dem Stichwort \u201eLebenshaltungskosten\u201c beispielhaft ablesen. (2) Selbst m\u00e4\u00dfig anspruchsvolle Kabarettsendungen sind diesbez\u00fcglich informativer als die Angebote der ARD-aktuell:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Obst ist 15,1 % teurer geworden. Der Lebensmittel-Tagessatz f\u00fcr Hartz IV-Empf\u00e4nger betr\u00e4gt 5,07 Euro. Ab 2022 gibt es 0,76 % mehr Hartz \u2013 bei fast 5 % Inflationsrate. Finden Sie den Fehler!<\/em>\u201c (3)<\/p><\/blockquote>\n<p>Beschlossen sind vom Januar 2022 an monatlich 3 (!) Euro mehr f\u00fcr die \u00c4rmsten unter uns. (4) Die n\u00e4chste Erh\u00f6hung sollte zwei Jahre sp\u00e4ter kommen. Das Hartz IV-Geld wird aber von der kommenden Regierungsmehrheit vielleicht schon vorher in ein \u201eB\u00fcrgergeld\u201c umgewandelt. Auf dieser Wassersuppe werden letztlich zwar nicht mehr Fettaugen schwimmen. Jedoch l\u00e4sst sie sich unter dem neuen Namen besser als soziale Wohltat ausgeben. Er klingt fast so sch\u00f6n wie die Behauptung, Kanzler-Anw\u00e4rter Scholz habe eine schneewei\u00dfe Weste, Lindner sei sozial gesinnt und Annalena habe mehr intellektuellen Anspruch, als den Baerbock der Woche zu schie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eInflationsrate 5 %\u201c ist keine satirische \u00dcbertreibung. Der R\u00fccktritt des Bundesbankpr\u00e4sidenten Jens Weidmann wird als b\u00f6ses Vorzeichen einer erheblich gr\u00f6\u00dferen Geldentwertung erachtet. (5) Nur hat die Tagesschau das bisher nicht aufgegriffen.<\/p>\n<p>Es stimmt, noch rangiert das Thema \u201eCorona\u201c im Informationsbed\u00fcrfnis der B\u00fcrger h\u00f6her als die Sozialdaten. Allerdings wird es von ARD-aktuell nur mit schwerer Schlagseite abgehandelt. Da wird gegen Impfgegner zu Felde gezogen als seien die ernstlich eine gesellschaftliche Gefahr. Entsprechend stark die regierungsh\u00f6rige Wortwahl gegen Kritik am Impfprogramm: \u201eFake News\u201c, \u201eVerschw\u00f6rungstheoretiker\u201c, \u201eAngstmacher\u201c, \u201eRechtsextreme\u201c usw. Die miese Form der Meinungsmache kommt bei der ARD auch noch im Gewand seri\u00f6ser Erkenntnissuche daher, als Tagesschau-\u201eFaktenfinder\u201c. (6)<\/p>\n<p><strong>Absurde Schieflage<\/strong><\/p>\n<p>Andere Themen, die das tats\u00e4chliche Interesse der Bev\u00f6lkerungsmehrheit und ihre Lage betreffen, werden entsprechend vernachl\u00e4ssigt oder nur verk\u00fcrzt behandelt. Somit systematisch der \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit und der notwendigen gesellschaftlichen Debatte entzogen \u2013 als b\u00f6ten Grafiken \u00fcber faule Covid-19-Inzidenz-Statistiken einen tauglichen Ersatz f\u00fcr umfassende Informationen \u00fcber die angegriffenen Standards unseres Sozialstaats. Die Schieflage des Diskurses ist geradezu absurd.<\/p>\n<p>Gebetsm\u00fchlenartig wird in den Tagesschau-B\u00f6rsenberichten behauptet, die gegenw\u00e4rtige Inflation sei wahrscheinlich nur vor\u00fcbergehend, im kommenden Jahr werde sich alles wieder aufs gewohnt niedrige Ma\u00df einpendeln. Wer\u2018s glaubt \u2026 In Verbindung mit fortschreitender Armut, Mini-Renten, Wohnungsnot, Mietpreisexplosion, statistisch absichtlich ignorierter Arbeitslosigkeit und gravierenden Strukturver\u00e4nderungen auf dem \u201eArbeitsmarkt\u201c (7, 8) erzeugt die Preissteigerung Unsicherheit und Zukunfts\u00e4ngste. (9) Diese Problematik endlich und gem\u00e4\u00df mehrheitlichem Zuschauerbed\u00fcrfnis ins Zentrum informativer Berichterstattung zu stellen hie\u00dfe f\u00fcr die Tagesschau jedoch, sich mit den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungstr\u00e4gern anzulegen. Mit den \u201eEliten\u201c der Politik und den Geld-M\u00e4chtigen unserer \u201efreien Marktwirtschaft\u201c. Die w\u00fcnschen keine Schlaglichter auf die Tr\u00fcmmerhaufen des einstigen Wohlfahrtsstaates. Es gilt das Bild von den bl\u00fchenden Landschaften, basta.<\/p>\n<p>Sozialkritische, aufkl\u00e4rerische Informationsarbeit will und schafft die ARD-aktuell nicht (mehr). Die nach wie vor wichtigste deutsche Nachrichtenredaktion ist meilenweit davon entfernt, sich \u2013 auftragsgem\u00e4\u00df \u2013 als Anwalt der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber Politik und Wirtschaft zu verstehen. Vor einem Dreivierteljahrhundert forderte der BBC-Journalist Hugh Carleton Greene von den deutschen Nachkriegs-Journalisten noch Aufkl\u00e4rungsarbeit, Zivilcourage und Respektlosigkeit gegen\u00fcber den Regierenden:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Glaubt nie, was sie sagen!<\/em>\u201c (10).<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses grunds\u00e4tzliche journalistische Konzept ist dem kollektiven Ged\u00e4chtnis jedoch l\u00e4ngst entwunden. An Greene, den von der britischen Milit\u00e4rregierung eingesetzten ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, NWDR, erinnert heute nur noch der Stra\u00dfenname an der Einfahrt zum Gel\u00e4nde des NDR-Fernsehens in Hamburg-Lokstedt. Dort liegen auch die B\u00fcros und Studios der Tagesschau.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Postenj\u00e4ger statt Sachwalter<\/strong><\/p>\n<p>Dass ARD-aktuell nichts, aber auch gar nichts von Greenes Empfehlungen befolgt, zeigte sich k\u00fcrzlich wieder in den Nachrichten \u00fcber die Sondierungsgespr\u00e4che der \u201eAmpel\u201c-Leuchten, obsz\u00f6n unverh\u00fcllt: Die M\u00f6chtegern-Koalition\u00e4re hatten sich w\u00e4hrend ihrer Posten-Pirsch auch \u00fcber die Rentensicherung ausgetauscht. Auf ihrem antisozialen Propaganda-Niveau rapportierte die ARD-aktuell:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>So wie es ist, kann es nicht bleiben \u2013 in Anlehnung an einen Wahlkampfslogan der FDP k\u00f6nnte man das \u00fcber die Rente sagen \u2026 Denn die Bev\u00f6lkerungsentwicklung ist eindeutig: Wegen der steigenden Lebenserwartung wird die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung immer schwieriger \u2026\u201c<\/em> (11)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass \u00fcber andere Beitragsmodelle zur Finanzierung der gesetzlichen Rente (beispielsweise ohne Beitrags-Bemessungsgrenzen und unter Ber\u00fccksichtigung aller Eink\u00fcnfte, nicht blo\u00df der Arbeitseinkommen) offenkundig \u00fcberhaupt nicht diskutiert worden war, wurde verschwiegen. Die ARD-aktuell-Journalisten bliesen lieber gleich in das Horn derjenigen, denen gleichg\u00fcltig ist, dass Millionen Mitmenschen kein sozial abgesichertes Leben im Alter f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unsere Spitzenjournalisten konfrontieren die politischen Rosst\u00e4uscher und Trickser nicht mit gegenl\u00e4ufigen Rentenkonzepten, auch nicht mit solchen, die sich im europ\u00e4ischen Ausland als erfolgreich erwiesen haben. Sie plappern nur den einfallslosen Spruch nach, dass k\u00fcnftig immer weniger junge Arbeitnehmer immer mehr und \u00e4lter werdende Rentner zu finanzieren h\u00e4tten und die \u00f6ffentlichen Kassen mit dem Sozialausgleich bald \u00fcberfordert seien. Damit rechtfertigen sie indirekt die Beutetour, auf der sich die Renten-Privatisierer gerade wieder befinden.<\/p>\n<p>Der Publizist Albrecht M\u00fcller, zu Regierungszeiten Willy Brandts und Helmut Schmidts Leiter des Planungsstabes in Bundeskanzleramt und heute Herausgeber der NachDenkSeiten, hat k\u00fcrzlich zu den f\u00e4lschlichen und desinformativen Verlautbarungen angemerkt:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eNichts von den Behauptungen zur demographischen Entwicklung und zur Altersvorsorge ist wahr. Sie haben sich allein deshalb durchgesetzt, weil sie st\u00e4ndig wiederholt werden und aus verschiedenen Ecken auf uns eindringen. Es sind Musterbeispiele f\u00fcr die M\u00f6glichkeit totaler Meinungsmache und f\u00fcr die politische und finanzielle Wirksamkeit einer solchen Meinungsmache.\u201c<\/em> (12)<\/p><\/blockquote>\n<p>ARD-aktuell, Inhaber der Deutungshoheit in der Nachrichtenwelt, ignoriert solche Feststellungen, anstatt sich sachlich damit auseinanderzusetzen, sie mit den Statements der Parteipolitiker und der \u201eSachverst\u00e4ndigen\u201c abzugleichen, dieser der Versicherungswirtschaft innig verbundenen Gutachter und Lobbyisten.<\/p>\n<p><strong>Geraffelh\u00fcscht statt informiert<\/strong><\/p>\n<p>Ein offener Diskurs \u00fcber Wege zur gesicherten Altersversorgung findet nicht statt. ARD-aktuell tr\u00e4gt vielmehr dazu dabei, dass Scheinargumente die bewusst verengte Debatte beherrschen. Sie l\u00e4sst parteiische, voreingenommene Berater wie Bernd Raffelh\u00fcschen zu Wort kommen. Dem Herrn Professor beliebt, als unabh\u00e4ngiger Experte aufzutreten, ohne seine sehr geldwerte Verbindung zur Versicherungswirtschaft erkennen zu lassen. Typisch seine demagogische \u201eentweder-oder\u201c-Sichtweise, die keine Alternativen oder Kompromisse wahrzunehmen erlaubt: Wenn das Renteneintrittsalter nicht weiter erh\u00f6ht werde, m\u00fcsse die Bundesregierung<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>entweder die Beitragss\u00e4tze f\u00fcr die Rentenkasse auf fast 28 Prozent anheben oder den Bundeszuschuss aus Steuermitteln extrem erh\u00f6hen\u201c<\/em>. (13)<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit Verlaub: Verarschen kann sich Otto Normalverbraucher selbst, auch ohne professorale Handreichung. Die Verpflichtung der Tagesschau zu \u201esachlicher, vollst\u00e4ndiger und umfassender Berichterstattung\u201c nach \u201eanerkannten journalistischen Grunds\u00e4tzen\u201c (14) wird mit solchen demagogischen Exzessen missachtet. Die Tagesschau informiert zudem nicht umfassend und fortlaufend \u00fcber die besser finanzierten und sozialer ausgestalteten Rentensysteme in anderen L\u00e4ndern (Schweiz, \u00d6sterreich). Deshalb k\u00f6nnen die Abbrucharbeiten an unserem System der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente weitgehend ungest\u00f6rt fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge sind beispielweise \u2013 trotz des etwas h\u00f6heren Rentenbeitrags \u2013 insgesamt niedriger als die deutschen, wegen der g\u00fcnstigen Krankenversicherungskosten und nicht erforderlicher Pflegeversicherungsbeitr\u00e4ge. Im Nachrichtenangebot des mdr kann man es nachlesen, von der Tagesschau erf\u00e4hrt man es nicht, was in unserem s\u00fcdlichen Nachbarland an Sozialstaatlichkeit geschaffen wurde:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Der Beitragssatz liegt seit 1988 unver\u00e4ndert bei 22,8 Prozent, wobei die Arbeitgeber f\u00fcr 12,55 Prozent aufkommen, die Arbeitnehmer f\u00fcr 10,25 Prozent. Die durchschnittliche Bruttorente liegt in \u00d6sterreich bei 2.214,73 Euro \u2026 In Deutschland kommt der Standard-Rentner nach 45 Beitragsjahren nur auf 1.418,80 Euro, rund 800 Euro im Monat weniger. \u2026 Das Rentenniveau (nach 45 Beitragsjahren) liegt in \u00d6sterreich bei<strong> 80<\/strong> Prozent, in Deutschland bei <strong>48,2<\/strong> Prozent.<\/em>\u201c (15)<\/p><\/blockquote>\n<p>Bemerkenswert: Die Arbeitgeber haben einen 2,3 Prozent h\u00f6heren Rentenbeitrag zu zahlen als die Arbeitnehmer. Trotzdem ist die \u00f6sterreichische Wirtschaft nicht untergegangen. Erg\u00e4nzend sei noch angemerkt, dass in unserem s\u00fcdlichen Nachbarland das Renteneintrittsalter mit 65 Jahren niedriger als bei uns. Von \u201eRente ab 70\u201c wagt dort keiner zu reden.<\/p>\n<p><strong>Die schiere Heuchelei<\/strong><\/p>\n<p>Die letzte f\u00fcr den lehrreichen Vergleich halbwegs brauchbare Information \u00fcber das \u00f6sterreichische Rentenmodell erschien auf<em> tagesschau.de<\/em> vor mehr als f\u00fcnf Jahren. (16) Dabei ist nicht nur der Fachwelt durchaus klar, dass leistungsstarke \u00f6ffentliche Rentensysteme gut finanzierbar sind, aber die privatwirtschaftliche Rentenfinanzierung letztlich in eine Sackgasse f\u00fchrt und bisher immer im Desaster endete. (17)<\/p>\n<p>Den Bundespolitikern scheint das Wohlergehen der Rentnergeneration trotz aller Heucheleien relativ gleichg\u00fcltig zu sein. Besonders deutlich manifestiert sich das in der nun schon 30 Jahre dauernden Benachteiligung der ostdeutschen Rentnerinnen und Rentner. Das ungleiche Rentenniveau in Ost und West ist, wenn man die per Treuhand-Enteignungen abgesahnten DDR-Milliardenwerte bedenkt, objektiv nie begr\u00fcndbar gewesen. Besonders drastisch ist die fortw\u00e4hrende Benachteiligung geschiedener Frauen. (18) Aber es zeichnet sich bereits ab, dass auch die Gender-Gr\u00fcnen daran nichts \u00e4ndern werden.<\/p>\n<p>Unverdrossen heucheln die Bauernf\u00e4nger der in Aussicht genommenen \u201eAmpel\u201c-Koalition soziales Engagement f\u00fcr die Altersversorgung. Die Tagesschau macht daraus \u201eNachrichten\u201c, ohne jeden Hinweis auf die Konsequenzen der \u201eneuen\u201c Finanzierungsidee f\u00fcr die gesetzliche Rente:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Wir werden die gesetzliche Rente st\u00e4rken und das Mindestrentenniveau von 48 Prozent sichern. Es wird \u2026 keine Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geben. Um diese Zusage generationengerecht abzusichern, werden wir \u2026 in eine teilweise Kapitaldeckung der gesetzlichen Rentenversicherung einsteigen. \u2026 Wir werden der Deutschen Rentenversicherung auch erm\u00f6glichen, ihre Reserven am Kapitalmarkt reguliert anzulegen.<\/em>\u201c (19)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Rentenr\u00fccklage als Spekulationsmasse<\/strong><\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Die Rentenversicherung soll aufgefordert werden, mit Beitragsgeldern aus ihrer R\u00fccklage an der B\u00f6rse zu zocken. Das ist ein sozialethischer Offenbarungseid. Die aus der neoliberalen Kloake abgefischte Idee hatte der Bochumer Soziologe Martin Werding im Auftrag der FDP in einem ihr gef\u00e4lligen Gutachten ausgebreitet. Es ist nur noch vergleichbar mit dem von Friedrich Merz (CDU) propagierten Vorschlag, die B\u00fcrger sollten nach US-Vorbild ihre Altersversorgung gef\u00e4lligst selbst regeln, mittels Aktienanlagen.<br \/>\nDass hier ein rentenpolitisches Vabanquespiel er\u00f6ffnet wird, verschweigt die Tagesschau str\u00e4flich. (20) Die \u00d6ffentlichkeit soll sich nicht beunruhigen. Politiker und ihre akademischen Wassertr\u00e4ger genie\u00dfen unbefristete Schonzeit.<\/p>\n<p>Statt eigenst\u00e4ndiger kritischer Analyse m\u00f6glicher Rentenfinanzierungsmodelle und ganz im Sinne der Merz &amp; Co. macht die Tagesschau Propaganda f\u00fcr die \u201eAktienrente\u201c. (ebd.) Wenn die Arbeitnehmer zwei Prozent ihres Bruttoeinkommens in einen Aktienfonds investierten, k\u00f6nne das bei langj\u00e4hrig versicherten Durchschnittsverdienern die Renten um bis zu 30 Prozent erh\u00f6hen. Dem Publikum wird ein D\u00e9j\u00e0-vu mit Gerhard Schr\u00f6ders \u201eAgenda 2010\u201c verpasst, mit Riesters Rentenbeschiss und R\u00fcrups \u201eBasisrente\u201c-Einseiferei. Und die Tagesschau spielt dazu die Begleitmusik:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eMehr als ein Viertel des Bundeshaushalts musste 2019 in die Rentenkasse umgeleitet werden, um diese L\u00fccke zu f\u00fcllen<\/em>\u201c (21),<\/p><\/blockquote>\n<p>behauptete ARD-aktuell. Falsch. Der Bund zahlte vor zwei Jahren einen Zuschuss von 72 Milliarden Euro in die Rentenkasse ein, das waren knapp 21 % der Gesamteinnahmen von 343 Milliarden Euro. (22) Dieser Anteil, nur rund ein F\u00fcnftel, ist seit 2005 gleichgeblieben, er ist kein Grund zur Aufregung. Der Unterschied zu \u201emehr als ein Viertel\u201c muss einen Tagesschau-Redakteur aber nicht st\u00f6ren, Hauptsache, der schwimmt brav im neoliberalen Schmetterlingsstil mit.<\/p>\n<p>Die Panikmache wegen angeblich zu teuer werdender Altersversorgung lenkt davon ab, dass unsere Politiker komplett dabei versagt haben, mit angemessener Steuer- und Abgabenpolitik f\u00fcr den sozialen Ausgleich zu sorgen. Von einer Vergleichbarkeit der Lebensverh\u00e4ltnisse kann in Deutschland seit Jahrzehnten keine Rede mehr sein. (23) Unsere gut 100 Multi-Milliard\u00e4re sitzen auf einem Barverm\u00f6gen von 1,1 Billionen Euro, das ist das Dreifache unseres Staatshaushalts. (24) Neben dem gigantischen Reichtum wohnt bittere Armut.<\/p>\n<p>Trotz gesetzlichen Mindestlohns k\u00f6nnen mehr als 3,1 Millionen unserer Erwerbst\u00e4tigen nicht von ihrer Arbeit leben, sie sind armutsgef\u00e4hrdet und auf zus\u00e4tzliche Sozialhilfe angewiesen. (25, 26) Das ist f\u00fcr die Tagesschau aber nur \u00e4u\u00dferst selten ein Thema. (27) Wenn \u00fcberhaupt mal angesprochen, bleibt ein Gesichtspunkt darin zumeist au\u00dfen vor: Den haupts\u00e4chlichen Nutzen in diesem Aufstocker-System haben die Arbeitgeber, der Staat zahlt an ihrer Stelle j\u00e4hrlich rund zehn Milliarden Euro als Lohnzuschuss. (29) Zur Frage der ihnen ersparten Lohnaufwendungen gibt es bei ARD-aktuell jedoch praktisch nichts. Es k\u00f6nnte ja das Image des Unternehmers als \u201eLeistungstr\u00e4ger\u201c besch\u00e4digen. Das riskiert die Redaktion ARD-aktuell nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p><strong>Auf der Schleimspur<\/strong><\/p>\n<p>Statt kritischer Distanz zum Staat und seinen Institutionen dienert sich der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk als humanit\u00e4rer Ersatzdienstleister bei der Erf\u00fcllung sozialstaatlicher Pflichten an. Mit Aktionen wie \u201eHand in Hand in Norddeutschland\u201c tut er Gutes und be\u00f6lt sich zugleich selbst. NDR-Intendant Knuth plant auf dieser Schleimspur gerade wieder eine Sammelaktion f\u00fcr arme Kinder. Das l\u00e4sst seinen Scheinheiligenschein erstrahlen und mindert zugleich den Druck auf unsere lieben Gesetzgeber, die gem\u00e4\u00df unserer Verfassung dazu verpflichtet sind, die Kinderarmut zu beseitigen. (30)<\/p>\n<p>Grundgesetz-Artikel 14 (2): \u201eEigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.\u201c (31) Es \u201esoll\u201c. Dieser GG-Artikel verpflichtet zu nichts. Seine Nichtbefolgung ist \u00fcblich, selbst Zuwiderhandlung bleibt straffrei. Die Tagesschau-Nachrichten entsprechen diesem Ungeist.<\/p>\n<p>Dass das Thema \u201eArmut in Deutschland\u201c in der ARD-aktuell-Berichterstattung \u00fcbergangen und unterbelichtet bleibt, l\u00e4sst sich problemlos auf der Internetseite tagesschau.de feststellen. Das Suchwort \u201eArmut\u201c ergibt, dass dieses Ph\u00e4nomen fast ausschlie\u00dflich im Ausland vorkommt: haupts\u00e4chlich in der Volksrepublik China und in Russland, wen wundert\u2019s. (32, 33)<br \/>\nIn Bertolt Brechts \u201eAlfabet\u201c steht dieser sch\u00f6ne Vers:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Reicher Mann und armer Mann standen da und sah\u00b4n sich an. Und der Arme sagte bleich: W\u00e4r ich nicht arm, w\u00e4rst du nicht reich.<\/em>\u201c (34)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p>1. <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1062780\/umfrage\/umfrage-zu-den-wichtigsten-problemen-in-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1062780\/umfrage\/umfrage-zu-den-wichtigsten-problemen-in-deutschland\/<\/a><br \/>\n2. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Lebenshaltungskosten&amp;sort_by=date\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Lebenshaltungskosten&amp;sort_by=date<\/a><br \/>\n3. <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/heute-show\/heute-show-vom-15-oktober-2021-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/heute-show\/heute-show-vom-15-oktober-2021-100.html<\/a><br \/>\n4. <a href=\"https:\/\/www.hartziv.org\/news\/20200702-hartz-iv-erhoehung-2021-so-steigen-die-saetze.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hartziv.org\/news\/20200702-hartz-iv-erhoehung-2021-so-steigen-die-saetze.html<\/a><br \/>\n5. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-gescheiterter-Weidmann-tritt-zurueck-6224791.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-gescheiterter-Weidmann-tritt-zurueck-6224791.html<\/a><br \/>\n6. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/<\/a><br \/>\n7.<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/bericht-vw-chef-denkt-offenbar-ueber-massiven-stellenabbau-nach-li.188510\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/bericht-vw-chef-denkt-offenbar-ueber-massiven-stellenabbau-nach-li.188510<\/a><br \/>\n8. <a href=\"https:\/\/efahrer.chip.de\/news\/massenentlassung-wegen-umstellung-auf-e-auto-deutsche-auto-bosse-sehen-loesung_105588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/efahrer.chip.de\/news\/massenentlassung-wegen-umstellung-auf-e-auto-deutsche-auto-bosse-sehen-loesung_105588<\/a><br \/>\n9. <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/umfrage-zukunftsangst-und-politikversagen-verlieren-wir-das-vertrauen-in-den-staat-MWSPNWHQ42WG35JDEM77XVRM4U.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.rnd.de\/politik\/umfrage-zukunftsangst-und-politikversagen-verlieren-wir-das-vertrauen-in-den-staat-MWSPNWHQ42WG35JDEM77XVRM4U.html<\/a><br \/>\n10. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/oeffentlich-rechtliches-fernsehen-in-der-kritik-aber-gebuehren-verlangen-1.414611\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/oeffentlich-rechtliches-fernsehen-in-der-kritik-aber-gebuehren-verlangen-1.414611<\/a><br \/>\n11. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/ampel-rente-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/ampel-rente-101.html<\/a><br \/>\n12. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76734\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76734<\/a><br \/>\n13. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rente-selbststaendige-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rente-selbststaendige-101.html<\/a><br \/>\n14. <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/ard\/die-ard\/Medienstaatsvertrag-100.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.daserste.de\/ard\/die-ard\/Medienstaatsvertrag-100.pdf<\/a><br \/>\n15. <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/rente-rentensystem-niederlande-oesterreich-schweden-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/rente-rentensystem-niederlande-oesterreich-schweden-100.html<\/a><br \/>\n16. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-florian-blank-renteabsiebzig-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-florian-blank-renteabsiebzig-101.html<\/a><br \/>\n17. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8xMuTKuCAhk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8xMuTKuCAhk<\/a> (Precht ab Min. 44)<br \/>\n18. <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/sondierungspapier-100.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/sondierungspapier-100.pdf<\/a><br \/>\n19. <a href=\"https:\/\/www.fdpbt.de\/sites\/default\/files\/2021-02\/RUB-Studie_Aktienrente.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.fdpbt.de\/sites\/default\/files\/2021-02\/RUB-Studie_Aktienrente.pdf<\/a><br \/>\n20. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/podcasts\/malangenommen-aktienrente-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/podcasts\/malangenommen-aktienrente-101.html<\/a><br \/>\n21. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/rente-krise-reform-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/rente-krise-reform-101.html<\/a><br \/>\n22. <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/7031\/umfrage\/bundeszuschuesse-an-die-rentenversicherung-seit-1950\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/7031\/umfrage\/bundeszuschuesse-an-die-rentenversicherung-seit-1950\/<\/a><br \/>\n23. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verm\u00f6gensverteilung_in_Deutschland#Erhebung_aus_2019_zu_Personen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verm\u00f6gensverteilung_in_Deutschland#Erhebung_aus_2019_zu_Personen<\/a><br \/>\n24. <a href=\"https:\/\/die-wirtschaftsnews.de\/rekord-vermoegen-deutsche-haben-ueber-sieben-billionen-euro-angehaeuft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/die-wirtschaftsnews.de\/rekord-vermoegen-deutsche-haben-ueber-sieben-billionen-euro-angehaeuft\/<\/a><br \/>\n25. <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/paritaetischer-armutsbericht-2020-armut-in-deutschland-auf-rekordhoch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/paritaetischer-armutsbericht-2020-armut-in-deutschland-auf-rekordhoch\/<\/a><br \/>\n26. <a href=\"https:\/\/www.armuts-und-reichtumsbericht.de\/DE\/Startseite\/start.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.armuts-und-reichtumsbericht.de\/DE\/Startseite\/start.html<\/a><br \/>\n27. <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2021\/01\/PD21_N008_634.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2021\/01\/PD21_N008_634.html<\/a><br \/>\n28. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/hg-arbeitslosenzahlen-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/hg-arbeitslosenzahlen-101.html<\/a><br \/>\n29.<a href=\"https:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/hartz-iv-aufstocker-staat-subventioniert-niedrigeinkommen-jaehrlich-mit-milliarden-euro#gallery-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> https:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/hartz-iv-aufstocker-staat-subventioniert-niedrigeinkommen-jaehrlich-mit-milliarden-euro#gallery-1<\/a><br \/>\n30. <a href=\"https:\/\/fra.europa.eu\/de\/news\/2017\/ein-leben-armut-verletzt-das-grundrecht-auf-wurde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/fra.europa.eu\/de\/news\/2017\/ein-leben-armut-verletzt-das-grundrecht-auf-wurde<\/a><br \/>\n31. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/gg\/art_14.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/gg\/art_14.html<\/a><br \/>\n32. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-armut-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-armut-101.html<\/a><br \/>\n33. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/russland-armut-107.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/russland-armut-107.html<\/a><br \/>\n34.<a href=\"https:\/\/gutezitate.com\/zitat\/117916\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> https:\/\/gutezitate.com\/zitat\/117916<\/a><\/p>\n<p><strong>Das&nbsp;Autoren-Team:<\/strong><br \/>\nFriedhelm Klinkhammer, Jahrgang&nbsp;1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes&nbsp;sowie Referent einer Funkhausdirektorin.<\/p>\n<p>Volker Br\u00e4utigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zun\u00e4chst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion f\u00fcr N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universit\u00e4t&nbsp;in Taipeh.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong><br \/>\nUnsere Beitr\u00e4ge stehen zur freien Verf\u00fcgung, nichtkommerzielle Zwecke der Ver\u00f6ffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht f\u00fcr Honorar, sondern gegen die \u201emediale Massenverbl\u00f6dung\u201c (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein \u201e<em>St\u00e4ndige Publikumskonferenz \u00f6ffentlich-rechtlicher Medien e.V.<\/em>\u201c dokumentiert: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog<\/a><\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_6790 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_6790')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_6790').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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