{"id":7221,"date":"2022-06-17T11:54:08","date_gmt":"2022-06-17T10:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=7221"},"modified":"2022-06-17T21:22:59","modified_gmt":"2022-06-17T20:22:59","slug":"hart-aber-fair-medienshow-vs-realitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/hart-aber-fair-medienshow-vs-realitaet\/","title":{"rendered":"Hart, aber fair? Medienshow vs. Realit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<h6><em>Quelle Beitragsbild: REUTERS\/Alexander Ermochenko, Russian service members work on demining the territory of Azovstal steel plant during Ukraine-Russia conflict in the southern port city of Mariupol, Ukraine May 22, 2022.<\/em>\u00a0<span style=\"font-size: 9.0pt; font-family: 'Helvetica',sans-serif; color: black;\"><br \/><\/span><\/h6>\n<p><strong>Hart, aber fair? Medienshow vs. Realit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es ist schon erstaunlich, wie unsere Fernsehmoderatoren Tag f\u00fcr Tag ihre Talkshows mit den faktisch gleichen Leuten (wenn auch mit anderen Namen) besetzen k\u00f6nnen, die uns mit leicht ge\u00e4ndertem Titel stets das Gleiche \u00fcber den Krieg in der Ukraine berichten. Ironischerweise \u2013 eingedenk der stets gleichen Argumentationen &#8211; versuchte es Herr Plasberg am 13. Juni (1) mit einer <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/hart-aber-fair\/der-sommer-kommt-der-krieg-bleibt-wie-lange-haelt-unser-mitgefuehl\/das-erste\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWMzNDMxZjVhLTM0MDEtNDE3ZS04N2ZkLTVjODk3M2I1ZTQ1Mw\">\u201eHart aber fair\u201c &#8211; Sendung zum Thema \u201eKriegsm\u00fcdigkeit\u201c<\/a>. Will hei\u00dfen, ob der Krieg in der Ukraine aus dem Blickfeld der \u00d6ffentlichkeit verschwindet, weil er zu lange dauert (was nat\u00fcrlich auch ein Plan Putins sei), weil es wichtigere Dinge im Leben der Deutschen g\u00e4be, und dergleichen. Nicht unberechtigt, denn wer in Deutschland wei\u00df jetzt noch, dass in Syrien bis heute noch Krieg herrscht und die US-Amerikaner widerrechtlich syrisches Erd\u00f6l exportieren (2) oder die T\u00fcrkei unl\u00e4ngst wieder syrisches Gebiet als Schutzzone besetzt. (3) Es gab Tage, da war \u201eDiktator\u201c Assad nicht aus den Tagesthemen etc. wegzudenken.<\/strong><\/p>\n<p>Zu Gast bei Hart aber fair: zwei Politiker (CDU und SPD), ein Gesellschaftswissenschaftler, eine Sicherheitsexpertin und die obligatorische geb\u00fcrtige Ukrainerin. Dies mag despektierlich klingen, letztlich ist es aber nur das, was wir Woche f\u00fcr Woche sehen: einseitiges Aufarbeiten derselben Ideologien, Politik oder westeurop\u00e4isch-US-amerikanischen Ansichten, gew\u00fcrzt mit etwas Leid aus dem geplagten Land. Eine Rezeptur, die scheinbar funktioniert.<\/p>\n<p>Schauen wir doch einfach mal auf die Landkarten, bevor wir in medias res gehen:<\/p>\n<p><strong>Der Donbass:<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7225\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass.jpg\" alt=\"\" width=\"1264\" height=\"805\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass.jpg 1264w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-300x191.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-1024x652.jpg 1024w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-768x489.jpg 768w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-100x64.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-150x96.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-200x127.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-450x287.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-600x382.jpg 600w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Donbass-900x573.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1264px) 100vw, 1264px\" \/><\/a><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/74\/Donbas_%282015\u20132022%29.svg<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>Die russischsprachigen Gebiete:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Russianlang2001ua.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Russianlang2001ua.png\" alt=\"\" width=\"571\" height=\"434\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/ukrainewarmap.live\">Die Kriegslage:<\/a><\/strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" id=\"map\" src=\"https:\/\/ukrainewarmap.live\/maps\/ukraine-war-map-day-113.svg\" alt=\"Ukraine war map live - Day 113\" \/><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/ukrainewarmap.live<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Nur damit wir uns, anders als beispielsweise ZDF heute im Ukraine-Liveblog, etwas besser orientieren k\u00f6nnen: (4)<\/p>\n<p>\u201e02:36 Uhr Selenskyj: Preis f\u00fcr Schlacht um Donbass &#8222;be\u00e4ngstigend&#8220;<\/p>\n<p>Die Schlacht um den \u00f6stlichen Donbass wird nach den Worten des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj als eine der brutalsten in die europ\u00e4ische Geschichte eingehen.\u201c \u2026<\/p>\n<p>Der \u00f6stliche Donbass (man beachte die russische Schreibweise) ist seit Jahren nicht mehr umk\u00e4mpft, grenzt er doch an Russland. Abgesehen davon, hat Herr Selenskyj augenscheinlich keine Ahnung von den brutalsten Schlachten in der europ\u00e4ischen Geschichte, kennt sich aber mit hysterisch-eskalierenden Wortsilben bestens aus. Und diese werden ungeachtet ihrer offensichtlich falschen Aussage dennoch 1:1 von den deutschen Medien \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu Herrn Plasberg und seinen G\u00e4sten. Bei der folgenden Diskussion, wie auch bei allen anderen in den deutschen Medien, wird ein Punkt stets und st\u00e4ndig au\u00dfer Acht gelassen. Wir kommen am Ende darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Sicherheitsexpertin Claudia Major geht gleich in die Offensive: <em>\u201eUkraine k\u00e4mpft f\u00fcr die eigene Souver\u00e4nit\u00e4t, aber k\u00e4mpft auch f\u00fcr unsere Werte, unsere Sicherheit; was braucht die Ukraine, um momentan gegen Russland zu bestehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das ist mal eine Ansage, denn man w\u00fcrde gerne mehr \u00fcber die Werte erfahren, welche Frau Major als die unseren ansieht. Die Herren Orban, Erdogan, Poroschenko, Duda und auch Selenskyj (5) d\u00fcrften da ihre ganz eigenen Ideen zu haben. Nicht zuletzt, da Poroschenko und Selenskyj seit 2014 in ihrem Land einen Krieg gegen Andersdenkende f\u00fchrt (6), in deutschen Landen gerne als Separatisten deklariert. Oder eben dieser Tage als zivile Opfer im Krieg Russlands gegen die Ukraine, obgleich man die Angaben aus den Gebieten der Separatisten nicht unabh\u00e4ngig best\u00e4tigen kann.<\/p>\n<blockquote>\n<p>13.06.2022, 21:02 Uhr Separatisten in Donezk berichten von heftigem ukrainischem Beschuss<\/p>\n<p>Die von Russland kontrollierten Separatisten in Donezk haben am Montag von dem bislang angeblich\u00a0<strong>heftigsten ukrainischen Beschuss<\/strong>\u00a0auf die Stadt seit Beginn des Krieges berichtet. Vier Menschen seien get\u00f6tet und mindestens 23 Menschen verletzt worden, hie\u00df es in \u00f6rtlichen Medienberichten. Auch eine Geburtsklinik in der fr\u00fcheren Millionenstadt sei in Brand geraten, dort sei aber niemand verletzt worden. Die Berichte waren nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfbar.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Andererseits sind die Angaben der Ukrainer ein ums andere Mal offenbar glaubw\u00fcrdig:<\/p>\n<blockquote>\n<p>13.06.2022, 14:24 Uhr Ukrainische Polizei: Bislang 12.000 Zivilisten im Krieg get\u00f6tet<\/p>\n<p>Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mehr als\u00a0<strong>12.000 Zivilisten<\/strong> umgekommen. Die meisten Opfer seien durch Explosionen get\u00f6tet worden, sagte der\u00a0<strong>Chef der ukrainischen Polizei,<\/strong> Ihor Klymenko, in einem am Montag von der Agentur Interfax-Ukraine ver\u00f6ffentlichten Interview. 75 Prozent der Get\u00f6teten seien M\u00e4nner, zwei Prozent Kinder und die \u00dcbrigen Frauen. &#8222;Es handelt sich um Zivilbev\u00f6lkerung, diese Menschen standen in keiner Beziehung zum Milit\u00e4r oder den Rechtsschutzorganen&#8220;, unterstrich Klymenko. 1.200 Opfer habe man noch nicht identifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dieselbe Beh\u00f6rde berichtete von 13.500 \u201eKriegsverbrechen\u201c seit Beginn des Krieges und benutzt augenscheinlich eine ganz eigene Definition des Begriffes. (7)<\/p>\n<p>Nun will hier niemand das Elend und Leid des Krieges schm\u00e4lern oder gar rechtfertigen, doch erwartet man von einer qualitativen Presse wenigstens ein Mindestma\u00df an Objektivit\u00e4t, bevor derlei Angaben in die Welt gesetzt werden.<!--more--><\/p>\n<p>Aber Objektivit\u00e4t ist dieser Tage ein rares Gut. So wie Herr R\u00f6ttgen, der parteitreu den Kanzler kritisiert, fordert auch die Politikwissenschaftlerin Major Waffenlieferungen an die Ukraine, Waffen, die sie jetzt ben\u00f6tigt. Immerhin war Kanzler Scholz clever genug, sich mal \u00fcber den Stand der Gepard-FLAK-Panzer und \u00e4hnlicher Gef\u00e4hrte zu informieren. Die Geparden sind, weil hoffnungslos veraltet, schon seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr im Dienst. Die Bundeswehr-Ausbilder f\u00fcr Geparden d\u00fcrften an einer Hand abzuz\u00e4hlen sein. Das Ger\u00e4t m\u00fcsste in die Ukraine gebracht und dort f\u00e4hige Auszubildende gefunden werden \u2013 mal abgesehen davon, dass man die Ersatzmunition f\u00fcr die Kanonen bekommen muss, da die Schweiz die Verwendung ihrer Munition untersagt hat. Aber vielleicht k\u00f6nnen ja auch die bald eingezogenen ukrainischen M\u00e4dchen und Frauen zu Panzerfahrerinnen ausgebildet werden. Es gibt ja unter den Azov-J\u00fcngern <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=meWM4lChqy4\">gen\u00fcgend Potential.<\/a> (8)<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"The BIG Secret what was happening in Ukraine BEFORE war with Russia\" width=\"605\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dTaMdKDuTgw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Die Naivit\u00e4t in diesen Dingen, gerade unter den Politikern, sucht schon seinesgleichen. V\u00f6llig schamlos geht R\u00f6ttgen den Kanzler und die Regierung an, ganz so, als h\u00e4tte Mutti dereinst sofort Panzer geschickt. Parteikampf auf niedrigstem Niveau. Diese Lieferungen seien eine \u201eexistenzielle Frage\u201c, so der CDU-Mann. Nun, die Gefahr f\u00fcr die Existenz der Ukraine oder gar Westeuropas ist ein Gespenst, mit dem es sich gut argumentieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die geb\u00fcrtige Ukrainerin Oleksana Bienert fordert von Deutschland geradezu eine aus dem 2. Weltkrieg entstandene Schuld ein, gerade jetzt m\u00fcsse Deutschland der gr\u00f6\u00dfte Freund der Ukrainer sein, ungeachtet, dass Russland der Angreifer ist. Und dann sagt sie einen gewichtigen Satz:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>\u201eWas wissen wir in Deutschland \u00fcber die Ukraine?\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die ungewollte Ironie geht nat\u00fcrlich an allen Beteiligten v\u00f6llig vorbei, was bei den Politikern und der Sicherheitsexpertin wenig verwundert, sitzen sie doch wie nahezu alle anderen in einem Elfenbeinturm und kochen Tag f\u00fcr Tag nur in der eigenen K\u00fcche. Denn der Punkt ist: die wenigstens Deutschen wissen, was in der Ukraine zwischen 2014 und 2022 geschah, haben keinerlei Informationen, warum Russland diese Milit\u00e4roperation startete und wie es im Donbass wirklich aussieht. Schlimmer noch, die Politik wie auch die Medien blenden jedwede Erw\u00e4hnung dieser Ereignisse aus, verzerren bestenfalls den Donbass zu einem von Russland gesteuertem \u201eSeperatistengebiet\u201c. Diese abgrundtiefe Ignoranz wird deutlich, wenn man Frau Major weiter zuh\u00f6rt (ab der 29. Minute):<\/p>\n<blockquote>\n<p>Es h\u00e4tte einen Mangel an Verhandlungsangeboten gegeben \u2026 es gab vor Kriegsausbruch so viele M\u00f6glichkeiten, diesen Krieg nicht zu beginnen. Es gab seitdem enorm viele Verhandlungsangebote von der Ukraine, extrem weitreichend waren, Verzicht auf NATO-Mitgliedschaft \u2026 es gibt von russischer Seite kein ernsthaftes Interesse daran, weil Russland immer noch glaubt, dass es seine Interessen milit\u00e4risch durchsetzen kann. Wir m\u00fcssen uns von dem Irrglauben verabschieden, wir h\u00e4tten es nicht gen\u00fcgend probiert \u2013 Russland hat kein Interesse an Verhandlungen. \u2026 es ist kein Konflikt, den Russland gewillt ist, mit Verhandlungen oder dem Chequebook zu l\u00f6sen, es geht um Macht, um Ideologie und es geht um Gewalt. \u2026 Russland behandelt die besetzten Gebiete als russisches Territorium, mit Deportation, mit Einf\u00fchrung der russischen Sprache mit P\u00e4ssen und so. Man kann sich auf russische Zusagen nicht verlassen. Minsk hat nicht funktioniert, der Weg in den Krieg zeigt, das auf russische Zusagen kein Verlass ist, der Bruch des V\u00f6lkerrechts, die Kriegsverbrechen zeigen das.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dem mit Halbwahrheiten und Informationsh\u00e4ppchen gef\u00fctterten deutschen Normalverbraucher muss dies wie eine Rede aus der besten Zeit des Kalten Krieges vorgekommen sein. Jenseits an jeder Realit\u00e4t und Wahrheit vorbei, z\u00e4hlt Frau Major hier ein Horrorszenario auf, dass es einem angst und bange werden kann. Man nennt sowas eigentlich <strong>Propaganda, also<\/strong> zielgerichtete Versuche, politische Meinungen oder \u00f6ffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten erw\u00fcnschte Richtung zu steuern. Sowas ist nat\u00fcrlich den RT-Verbietern wesensfremd.<\/p>\n<p>Doch was berichtet denn die \u201eandere Seite\u201c?<\/p>\n<p>Am 21. Februar hielt Putin im Kreml eine Sitzung des Sicherheitsrates der Russischen F\u00f6deration ab. Anwesend waren neben dem Pr\u00e4sidenten der Au\u00dfenminister Sergej Lawrow und der Stellvertretende Stabschef des Pr\u00e4sidialamtes, Dmitry Kozak. Letzterer berichtete \u00fcber die Fortschritte der Minsker Verhandlungen. Das Protokoll dieser Sitzung ist frei zug\u00e4nglich, auch in englischer Sprache (9).<\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> In Bezug auf die Ukraine, es ist v\u00f6llig offensichtlich, dass weder die Ukraine noch der Westen den Donbass brauchen, sie wollen den Konflikt nicht l\u00f6sen; im Gegenteil, sie wollen ihn einfrieren. Sie geraten fast in Ohnmacht, wenn sie hypothetische Fragen dar\u00fcber h\u00f6ren, ob sie den Donbass wieder in die Ukraine integrieren m\u00f6chten, damit die ukrainische Regierung unter bestimmten Bedingungen die Kontrolle dar\u00fcber wiedererlangt. Sie wissen nicht, wie sie diese Frage beantworten sollen, und sie schweigen einfach und wenden ihre Augen ab.<\/em><\/p>\n<p><em>Was den Donbass anbelangt, muss wohl nicht erkl\u00e4rt werden, aus welchen politischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden \u2026 <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Nein, nein, bitte erz\u00e4hlen Sie uns etwas \u00fcber den Verhandlungsprozess zu den Minsker Abkommen und seinen aktuellen Stand.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Sein Status liegt seit 2015 auf Null. Ich m\u00f6chte Sie daran erinnern, dass gem\u00e4\u00df dem Minsker Ma\u00dfnahmenpaket ein Dialog \u00fcber das k\u00fcnftige Regime und den Status des Donbass als Teil der Ukraine nach dem Konflikt am Tag nach dem Abzug der schweren Waffen h\u00e4tte beginnen sollen. Dieser R\u00fcckzug wurde am 8. M\u00e4rz 2015 abgeschlossen. Der Dialog h\u00e4tte offiziell am 9. M\u00e4rz beginnen sollen, die w\u00e4hrend dieses Dialogs entworfenen und mit dem Donbass abgestimmten Verfassungs\u00e4nderungen sowie ein dauerhaftes Gesetz \u00fcber den Sonderstatus sollte gegen Ende 2015 in Kraft treten. Danach h\u00e4tten entsprechend diesem Status Kommunalwahlen und die Beilegung des Konflikts abgehalten und die russisch-ukrainische Grenze anschlie\u00dfend unter ukrainische Kontrolle gestellt werden sollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dies h\u00e4tte geschehen sollen, aber der Dialog hat nie begonnen. Die Ukraine hat ihre Vorstellung vom Status des Donbass geheim gehalten. Offensichtlich deuten die Gespr\u00e4che darauf hin, dass die Ukraine diese Gebiete als ihre gew\u00f6hnlichen kommunalen Regionen mit traditionellen Rechten und Befugnissen ohne besonderen Status betrachtet. Es ist ihnen bereits gelungen, das ukrainische Volk davon zu \u00fcberzeugen, dass dieser Teil der Minsker Vereinbarungen nicht akzeptabel ist. Wenn ein solcher Pr\u00e4zedenzfall geschaffen wird, mit einem bestimmten Territorium mit einem besonderen Status, einer besonderen Autorit\u00e4t und dem Recht auf sprachliche Selbstbestimmung, plus einer eigenen Polizei sowie seinem Einfluss auf das Strafverfolgungssystem der Ukraine, wird dieser Pr\u00e4zedenzfall dann auch auf die anderen Regionen des Landes angewendet. Eine solche Forderung nach F\u00f6deralisierung oder Autonomie bestimmter Regionen der Ukraine besteht tats\u00e4chlich, insbesondere in den westlichen Gebieten des Landes. Sie haben die ganze Ukraine davon \u00fcberzeugt und werden es weiterverfolgen. W\u00e4hrend der Minsker Verhandlungen und in anderen internationalen Formaten behaupteten sie, dass sie sich zu den Minsker Vereinbarungen bekennen, aber sobald sie den Verhandlungsraum verlassen, erkl\u00e4ren sie \u00f6ffentlich, dass die Minsker Vereinbarungen nicht akzeptabel sind, sie sind eine \u201eSchlinge um ihren Hals\u201c, welche die Beilegung des Donbass-Konflikts behindern.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, sprach ich gestern noch einmal mit meinem franz\u00f6sischen Amtskollegen. Er behauptet, die amtierende F\u00fchrung der Ukraine sei bereit, die Vereinbarungen von Minsk umzusetzen, und bringe sogar bestimmte neue konstruktive Ideen zu ihrer Umsetzung ein, wie etwa eine Wahl nach dem Arrangement, das f\u00fcr die Wahl des deutschen Pr\u00e4sidenten Frank-Walter Steinmeier verwendet wurde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Ich sage noch einmal, dass sie in den letzten acht Jahren bereits gelernt haben. Sie haben sich oft in einer dummen und absolut komischen Situation wiedergefunden und l\u00fcgen offen. Und diese Minsker Vereinbarungen, alle Dokumente, die heute von der Kontaktgruppe und im Normandie-Format vorgelegt wurden, werden unterschiedlich interpretiert. Wenn sie das Wort \u201eschwarz\u201c sehen, sagen sie, dass es \u201ewei\u00df\u201c bedeutet. Ich habe wiederholt gesagt, dass vielleicht einige Passagen mit unsichtbarer Tinte geschrieben sind; verwenden wir also ein hei\u00dfes B\u00fcgeleisen, um die Tinte zu sehen. Hier ist das neueste passende Beispiel: Am 17. September 2021 sagten sie, Russland sei eine Konfliktpartei. Wir forderten sie auf, festzuhalten, dass Russland eine Konfliktpartei ist, sowie die Verpflichtungen, die es als Konfliktpartei im Rahmen der Minsker Vereinbarungen erf\u00fcllen sollte. Sie antworteten, dass sie von diesen Verpflichtungen nichts w\u00fcssten. Ich wandte mich an die Ukrainer, dass, da sie Russland f\u00fcr einen Aggressor halten, sie ihre Position formulieren und damit den Deutschen und Franzosen helfen k\u00f6nnten. Sie antworteten, dass sie dies lieber den Franzosen und den Deutschen \u00fcberlassen w\u00fcrden. Auf lange Sicht sagten die Franzosen und die Deutschen, dass es besser w\u00e4re, wenn Russland seine eigenen Verpflichtungen aus den Minsker Abkommen erfinden w\u00fcrde, und dass sie nichts davon w\u00fcssten.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier ist ein weiteres Beispiel: Ich sagte ihnen, dass es, um ihnen die Arbeit zu erleichtern, notwendig sei, festzustellen, welche Bestimmungen der Minsker Vereinbarungen der Donbass einh\u00e4lt oder nicht einh\u00e4lt. Tatsache ist, dass der Donbass eine aktive Position einnahm und eine Vielzahl von Vorschl\u00e4gen zur Erf\u00fcllung der Minsker Vereinbarungen unterbreitete. Die Ukrainer sagten, sie w\u00fcssten nicht, welche Bestimmungen der Donbass nicht einhalte, dass sie diesen Aspekt nicht formulieren k\u00f6nnten und dass Russland stattdessen etwas erfinden sollte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Das hei\u00dft, wir wissen was genau nicht? Wir wissen nicht, welche Bestimmungen der Minsker Vereinbarungen der Donbass nicht einh\u00e4lt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Ja, nat\u00fcrlich. Sie nehmen zu keiner Sache eine Stellung. Sie wissen nicht, welche Verpflichtungen Russland \u00fcbernehmen soll und welche Verpflichtungen der Donbass erf\u00fcllen soll oder zu erf\u00fcllen verweigert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Bitte erl\u00e4utern Sie noch einmal die Punkte 9, 11 und 12, in denen es ausdr\u00fccklich hei\u00dft, dass Entscheidungen im Dialog mit \u2026 getroffen werden sollten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> W\u00e4hrend der Konsultationen und Diskussionen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Bei Konsultationen und im Dialog mit diesen Republiken. Was haben Sie zu diesem Thema zu sagen? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Sie glauben, dass diese Forderung im Gegensatz zu dem, was dort geschrieben steht (m\u00f6glicherweise mussten sie beim letzten Mal das Cambridge English Dictionary nach Berlin bringen), keinen direkten Dialog impliziert. Diskussionen und Konsultationen bedeuten keinen direkten Dialog zwischen dem Donbass und Kiew \u00fcber politische Aspekte der Friedensregelung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Meinen Sie damit, dass ihrer Meinung nach die Bestimmung \u201ew\u00e4hrend des Dialogs und nach Vereinbarung\u201c keinen direkten Dialog bedeutet?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitri Kozak:<\/strong> Ja. Gestern hat Ihnen Pr\u00e4sident Macron gesagt, dass es notwendig sei, diesen Dialog ausschlie\u00dflich im Rahmen der Trilateralen Kontaktgruppe und unter Aufsicht der OSZE zu f\u00fchren. Auch das ist ein weit hergeholtes Problem, denn dieser Dialog findet ausschlie\u00dflich im Rahmen der von der OSZE moderierten Trilateralen Kontaktgruppe statt. Dies ist ein weit hergeholtes Problem, das nicht existiert. Alle Vorschl\u00e4ge vom Donbass werden der Trilateralen Kontaktgruppe \u00fcber die OSZE vorgelegt, und alle versuchen, sie unter der Schirmherrschaft der OSZE zu diskutieren. Aber wenn Vertreter des Donbass etwas sagen, wenden sich ukrainische Vertreter ab und h\u00f6ren sie nicht. Wenn sie um eine Antwort gebeten werden, sagen sie, dass sie antworten werden, wenn Russland sie etwas fragt. Als Russland anfragte, wann die Ukrainer die Verfassung im Rahmen der Minsker Vereinbarungen \u00e4ndern w\u00fcrden (dies geschah vor etwa zwei Jahren in Berlin), bekam die ukrainische Seite einen Wutanfall und behauptete, Russland w\u00fcrde sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einmischen, und dass Russland kategorische Forderungen nach \u00c4nderungen der ukrainischen Verfassung erhebe. \u201eDiese ist jedoch das souver\u00e4ne Recht der Ukraine und niemand hat das Recht, sich darin einzumischen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Verstehen wir Sie richtig, dass die Kiewer Beh\u00f6rden nicht direkt mit den Republiken sprechen wollen? Sie sagen, sie beabsichtigen, dies im Dialog mit Russland zu tun, aber sobald Russland im Rahmen der Minsker Vereinbarungen Schritte zur L\u00f6sung vorschl\u00e4gt, bekommen sie einen Wutanfall und behaupten, dass Russland sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einmische?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Ja, das ist offensichtlich. Unbedingt. Sie dr\u00e4ngen uns, zu reagieren und etwas zu politischen Begriffen vorzuschlagen, und danach beginnen sie damit, uns der Einmischung zu beschuldigen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Ja. Und was ist mit [der ukrainischen Behauptung], dass die Minsker Vereinbarungen so interpretiert werden sollten, dass es die derzeitigen offiziellen Beh\u00f6rden von Kiew und nicht die nicht anerkannten Republiken sind, die Initiativen und Vorschl\u00e4ge zur Umsetzung des Minsker Ma\u00dfnahmenpakets einbringen sollten?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Ein weiterer neuerer Vorschlag, der am 10. Februar in Berlin auftauchte, war ein Musterbeispiel f\u00fcr juristischen Schwachsinn. Da es sich hier um die ukrainische Gesetzgebung handelt, sollten die Initiativen zur \u00c4nderung ihrer Gesetze ausschlie\u00dflich von der Ukraine ausgehen. In Ordnung, die Initiativen kommen. Aber wenn die Vorschl\u00e4ge oder \u00c4nderungsantr\u00e4ge zu diesen Initiativen ausgefallen sind, wie die irrsinnigen Vorschl\u00e4ge der Ukraine, die Sie gestern mit Pr\u00e4sident Macron diskutiert haben, und wenn der Donbass einige alternative Vorschl\u00e4ge vorschl\u00e4gt, werden sie dann ber\u00fccksichtigt? \u201eWir wissen es nicht\u201c, sagen sie und senken die Augen. Offensichtlich ist dies die Gesamtheit ihrer neuesten Taktiken \u2013 sie zeigen ihren Einfallsreichtum. Es ist albern, unbeholfen und l\u00e4cherlich, aber sie zeigen es st\u00e4ndig und improvisieren neue Pl\u00e4ne, w\u00e4hrend sie fortfahren. Der Kern der Sache ist, dass niemand ukrainische Vorschl\u00e4ge zur \u00c4nderung ihrer Verfassung und ihrer Gesetze diskutieren kann, weil dies das souver\u00e4ne Recht der Ukraine ist. Wenn Russland das will, ist das ein Fall von Russland, das sich in ihre inneren Angelegenheiten einmischt, wenn der Donbass es will \u2013 dann sind das Separatisten, die auch kein Recht haben. Dies ist der Standpunkt der Ukraine, den Frankreich gestern \u00fcberraschend unterst\u00fctzt hat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Verstehe ich Sie richtig, dass die zentrale Bestimmung der Minsker Vereinbarungen, dass all diese \u00c4nderungen, einschlie\u00dflich Verfassungs\u00e4nderungen, mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk abgestimmt werden sollten, missachtet wird?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Ja, an dieser Stelle wird es vernachl\u00e4ssigt. Bestimmte Schemata werden erfunden, Schemata, die, wie ich sagte, in den Bereich des juristischen Schwachsinns geh\u00f6ren, wie \u201eLasst uns etwas in die Trilaterale Kontaktgruppe einbringen; wir sprechen mit niemandem, wir h\u00f6ren den Donbass nicht; Wenn Russland etwas vorschl\u00e4gt, werden wir sehen, wie wir darauf reagieren.\u201c H\u00f6chstwahrscheinlich werden sie auf die von Ihnen und mir beschriebene Weise reagieren. Und sp\u00e4ter wird die OSZE behaupten, dass dies innerhalb der als Trilaterale Kontaktgruppe bekannten Black Box koordiniert wurde. Dies ist ein erfundenes Verfahren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Gut. Dann habe ich, was ich eine letzte Frage f\u00fcr diesen Teil nennen k\u00f6nnte. Sagen Sie mir und unseren Kollegen Ihre Meinung dazu, ob die Kiewer Beh\u00f6rden die Minsker Vereinbarungen umsetzen werden oder nicht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitry Kozak:<\/strong> Das werden sie \u2013 niemals \u2013 wenn die Entwicklungen ihren normalen Lauf nehmen. Lassen Sie mich wiederholen: Es ist offensichtlich, dass sie weder mit Minsk noch ohne Minsk den Donbass zur\u00fcck in die Ukraine bringen wollen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wladimir Putin:<\/strong> Gut.<\/em><\/p>\n<p>Die Verhandlungsangebote der Ukraine sahen so aus, dass der Beschuss der Ostukraine laut Angaben der OSZE im Februar 2022 immer weiter zunahm (10) und ein Angriff seitens der Ukraine auf die Separatistenregionen bevorstand. Die Ignoranz unserer Politik- und Sicherheitsexperten dahingehend ist schon beachtlich. Wie bei derselben Sitzung der russische Verteidigungsminister ausf\u00fchrte:<\/p>\n<p><em><strong>Verteidigungsminister Sergej Schoigu<\/strong>: Herr Pr\u00e4sident, liebe Kolleginnen und Kollegen! <\/em><\/p>\n<p><em>Zwischen dem 19. und 20. Februar wurden mehr als 107 Artillerieangriffe gemeldet, darunter \u00fcber 70 mit schweren Waffen, 122-mm-Artillerie- und M\u00f6rsergesch\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Aufgrund der Aktivit\u00e4t sowohl der Sabotagegruppen als auch der Artillerie in Donezk ist die Stadt praktisch ohne Wasser geblieben. Rund 90 Prozent der Stadt haben keine Wasserversorgung. <\/em><\/p>\n<p><em>Was Lugansk betrifft, so haben zwei Drittel der Stadt kein Gas. Tats\u00e4chlich mussten alle Menschen, die an der Kontaktlinie leben, evakuiert werden. Leider ist ein kleiner Teil der Bev\u00f6lkerung betroffen, der dort bleiben und arbeiten muss, in Industrieanlagen. Gerade erst heute wurde ein Bergmann an einer Bushaltestelle von einem Artilleriegeschoss get\u00f6tet.<\/em><\/p>\n<p><em>In den vergangenen 24 Stunden oder \u00fcber Nacht, um genau zu sein, wurden in einer einzigen Nacht insgesamt mehr als 40 Artillerieangriffe in allen Gebieten gemeldet.<\/em><\/p>\n<p><em>Basierend auf unseren Daten und Expertenberichten glauben wir, dass die Angriffe nicht zuf\u00e4llig sind, sondern auf spezielle Ziele abgestimmt sind. Es sind Angriffe mit Wirkung. Sie wissen, was sie treffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Herr Pr\u00e4sident, in diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich kurz berichten, dass von ukrainischer Seite bis heute insgesamt 59.300 Soldaten an der Grenze zu den Regionen Lugansk und Donezk konzentriert sind. Als Ergebnis Ihrer Verhandlungen und langwieriger Gespr\u00e4che \u00fcber Sicherheitsma\u00dfnahmen sollten Truppen und schwere Waffen (insbesondere schwere Waffen) von der Kontaktlinie auf Schussweite zur\u00fcckgezogen werden, um zu verhindern, dass Feuer besiedelte Gebiete erreicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Heute k\u00f6nnen wir sehen, wie Truppen konzentriert werden und schwere Waffen zu ihren fr\u00fcheren Positionen zur\u00fcckkehren.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie ist die aktuelle Situation? Sie haben 59.300 Soldaten, Tochka-U-Abschussvorrichtungen, 345 Panzer, 2.160 gepanzerte Fahrzeuge, 820 Artilleriegesch\u00fctze und M\u00f6rserwerfer und 160 Mehrfachraketensysteme, darunter Smerch.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich muss darauf hinzuweisen, dass unter diesen Kr\u00e4ften nicht die nationalistischen Bataillone aufgelistet sind, \u00fcber die so viel gesprochen und geschrieben wurde und welche, basierend auf unseren v\u00f6llig objektiven Daten, von der F\u00fchrung und den Kommandeuren des Landes vor Ort schlecht kontrolliert werden. Nat\u00fcrlich handeln sie, wie sie es f\u00fcr richtig halten \u2013 daher die Sabotagegruppen, die an verschiedenen Orten durchbrechen und Terroranschl\u00e4ge wie die Sprengung von Fahrzeugen, die Besch\u00e4digung von Stromleitungen, Umspannwerken, Gasleitungen und mehr ver\u00fcben.<\/em><\/p>\n<p><em>Au\u00dferhalb des Kontexts der Entwicklungen in den Regionen Lugansk und Donezk m\u00f6chte ich die Aufmerksamkeit der Mitglieder des Sicherheitsrates auf die Erkl\u00e4rung von Herrn Selenskyj lenken, in der er sagte, dass die Ukraine ihren Status als Atommacht wiedererlangen wolle. \u201eMacht\u201c ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ein Atomland.<\/em><\/p>\n<p>Das sollte Frau Major eigentlich wissen. Es sollte ihr auch nicht entgangen sein, dass Herr Selenskyj h\u00f6chstselbst am 19.\u00a0Februar auf der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz angab, dass die Ukraine das Budapester Memorandum und alle damit verbundenen Vereinbarungen aufgeben werde. Das Budapester Memorandum handelt von der Verpflichtung der Ukraine, ein Nicht-Atomwaffenstaat zu werden. Die oben aufgef\u00fchrte Situation brachte Russland dazu, die pro-russischen Gebiete, welche seit 2014 durch die Nationalisten Kiews attackiert wurden, anzuerkennen und gem\u00e4\u00df Artikel 51 der UN-Charta zu unterst\u00fctzen. Und um weitere \u00dcbergriffe seitens Kiews zu verhindern, werde das Gebiet westlich des Donbass bzw. der pro-russischen Gebiet soweit demilitarisiert, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgehen kann. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ErTtbkxULMI\">Der t\u00e4gliche Beschuss von zivilen Zielen in Donezk <\/a>(11) soll ein f\u00fcr allemal unterbunden werden. Die Volksrepubliken Lugansk und Donezk werden wohl so wie Tschetschenien autonome Gebiete bleiben, mit engen Verbindungen zu Russland. Diese Ansagen waren vom ersten Tage an klar, doch im Westen grassierte eine Hysteriewelle, die ihresgleichen suchte.<\/p>\n<p>Und da die Versorgung der Regionen schon seit Jahren aus Russland erfolgt, wird dort auch seit Jahren in Rubeln bezahlt oder der Grenzverkehr durch die Ausgabe von russischen P\u00e4ssen, aber auch solchen der beiden Volksrepubliken, erleichtert. Ein kurzer Blick auf die Sprachkarte zeigt, wie d\u00fcnn das Argument der forcierten russischen Sprache ist, in einem Gebiet, dass zu 50-70 % ohnehin russischsprachig ist. Es w\u00e4re nat\u00fcrlich interessant zu erfahren, welche Meinung diese Gespr\u00e4chsrunde zu dem Fakt hat, dass unter der Regierung Poroschenko\/Selenskyj die ukrainische Sprache verpflichtend f\u00fcr alle Beh\u00f6rden etc. wurde, was automatisch Probleme f\u00fcr die gr\u00f6\u00dftenteils russischsprachigen Gebiet der S\u00fcdukraine heraufbeschwor. (12) Nun wissen wir ja, dass \u201edie Ukrainer\u201c nahezu unfehlbar sind. Zumindest die, die westlich des Kriegsgebietes leben. Und sie sind noch vieles mehr:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Russlands St\u00e4ndiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Vasily Nebenzya, zitierte w\u00e4hrend einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am 12. Mai Geographie- und Geschichtsschulb\u00fccher aus der Ukraine, um zu demonstrieren, wie die Regierung in Kiew die Geschichte des Landes verdrehte und umschrieb.<\/p>\n<p>\u201eDie Lehrpl\u00e4ne f\u00fcr Geschichte und Geographie wurden am meisten modifiziert. Ich habe hier ein Geographieschulbuch der 8. Klasse, herausgegeben von P. Maslyak und S. Kapirulina.<\/p>\n<p>Demnach kamen die Vorg\u00e4nger der Franzosen, Spanier, Portugiesen, T\u00fcrken und sogar Juden aus der Ukraine\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>\u201eLassen Sie mich meinen franz\u00f6sischen Kollegen fragen: Nicolas [de Riviere, SV von Frankreich], wussten Sie, dass Sie Ukrainer sind? Wenn Sie mir nicht glauben, lesen Sie dieses Lehrbuch. So steht es hier. Es hat eine hieb- und stichfeste Logik: da die Franzosen Gallier sind, kamen sie aus Galizien, das ist in der Ukraine.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWussten Sie, dass laut diesem Buch Ukrainer und Polen slawischen Ursprungs sind, w\u00e4hrend Russen Finno-Ugrier sind? Den Wei\u00dfrussen wurde auch ihr \u201eSlawentum\u201c abgesprochen. Das Buch stuft sie als baltisches Volk ein\u201c, fuhr der Diplomat fort .<\/p>\n<p>Ein anderes Geschichtsschulbuch, \u201eGeschichte der Ukraine\u201c f\u00fcr die 7. Klasse, \u201ebesagt, dass die Entstehung des ukrainischen Volkes ,140.000 Jahre zur\u00fcckgeht\u2018\u201c, sagte Nebenzya.<\/p>\n<p>\u201eEin von F. Turchenko und V. Moroko herausgegebenes Geschichtsschulbuch der 9. Klasse behauptet, dass die Ukrainer am Ende des 18. Jahrhunderts ,eines der gr\u00f6\u00dften V\u00f6lker Europas\u2018 waren\u201c, f\u00fcgte er hinzu. (13)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Es wundert nur wenig, dass Frau Major diesen gequirlten nationalistischen Mist nicht kennt (oder kennen will), oder aber, dass die j\u00fcngsten Generationen der Ukrainer kein Problem mehr damit haben, in Bandera eher einen Nationalhelden zu sehen, als einen Nazi-Kollaborateur, und sich Vereinigungen wie dem Regiment Azov anzuschlie\u00dfen, die hierzulande wohl weit rechts von NPD und NSU eingestuft werden w\u00fcrden. Dies kann man alles sch\u00f6n ausblenden, w\u00e4hrend man sich einer antirussischen Rhetorik (um nicht Propaganda zu sagen) bedient, die einzig und allein darauf abzielt, die eigene politische und diplomatische Unf\u00e4higkeit zu \u00fcberspielen. H\u00e4tte man von Beginn an die Ursachen der Auseinandersetzungen in der Ukraine mit diplomatischem Sachverstand er\u00f6rtert, w\u00fcrde man jetzt nicht nur der offensichtlichen und vorhersehbaren Niederlage der Ukraine gegen\u00fcberstehen, sondern auch nicht dem politischen und \u00f6konomischen Scherbenhaufen, der jedwede Ost-West-Beziehungen auf Jahre belasten wird. Auf Jahre hinaus denkt in unserer Regierung derzeit ohnehin scheinbar niemand mehr.<\/p>\n<p>Es ist und bleibt erschreckend, wie sich unsere Politiker und Experten in einem Elfenbeinturm verstecken und dort mit jahrzehntealter Polemik, Rhetorik und Ideologie theoretisieren, w\u00e4hrend drau\u00dfen die Realit\u00e4t dahinzieht. Nat\u00fcrlich wird von Frau Major auch nichts anderes erwartet, arbeitet sie doch f\u00fcr die von Steuerzahlern (via das Bundeskanzleramt (14) finanzierte Stiftung f\u00fcr Wissenschaft und Politik \/ Deutsches Institut f\u00fcr Internationale Politik und Sicherheit. 2020 bekam dieses Konstrukt knapp Euro 16 Millionen f\u00fcr diese Forschungsarbeiten, unter der wohlwollenden \u00c4gide namhafter Wirtschafts- und Politikgr\u00f6\u00dfen (15) wie dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der M\u00fcnchener R\u00fcckversicherungs-Gesellschaft AG, dem Vorsitzender des Aufsichtsrates der Robert Bosch GmbH, diverser Mitglieder des Bundestages, des Bundesverbandes der Industrie, des Verteidigungsministeriums und einem Ex-General. (16) Zu den F\u00f6rderern geh\u00f6ren u.a.die Daimler Group, British Petroleum, die Deutsche Bank, das Norwegian Defense Institute, das Nordic Council of Ministers und die Europ\u00e4ischen Kommission (jene Beh\u00f6rde, die Russia Today Deutschland in all seinen Erscheinungsformen wegen \u201cPropaganda\u201c verbot (17)). Niemand w\u00fcrde hier auf den Gedanken kommen, eine gewisse Befangenheit zu unterstellen, oder?<\/p>\n<p>Mit einem Bruchteil seiner Streitkr\u00e4fte hat Russland und seine Alliierten eine der zahlenst\u00e4rksten und seit 2009 durch die NATO ausgebildeten Armeen nahezu besiegt, besitzt die absolute Luft\u00fcberlegenheit in der Ukraine, kann nahezu jederzeit \u00fcberall in der Ukraine Milit\u00e4robjekte, Bahnstrecken, Versorgungslager und dergleichen ausschalten. Dies h\u00e4tte den Experten von Beginn an klar sein sollen und m\u00fcssen. Wir leben in einem Zeitalter der Satelliten\u00fcberwachung, Drohnen und mit Sicherheit hunderter Informanten. Ob Panzer, Geparden oder 35-Tonnen-schwere Sch\u00fctzenpanzer des Typs Marder, Russland wird kaum zulassen, dass diese Waffen in die N\u00e4he der Frontlinien kommen. Und selbst wenn, werden sie dort genau wie die amerikanischen oder franz\u00f6sischen Selbstfahrlafetten bestenfalls Tage \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Schaut man auf die eingangs aufgelisteten Karten und wei\u00df, was \u201eder Russe\u201c von Beginn an wollte, wird klar, dass die gesamte mediale wie politische Hysterie geradezu l\u00e4cherlich ist. Immer wieder wird die territoriale Integrit\u00e4t des Landes beschworen, Selenskyj will gar \u201edie Krim und den Donbass zur\u00fcckerobern\u201c. Und da w\u00e4ren wir bei dem oben erw\u00e4hnten Punkt, den unsere Medien wie Politiker einfach \u00fcbergehen. Ganz so, als g\u00e4be es sie nicht, diese russischsprachige Ethnie im Donbass. Ist das eigentlich schon journalistischer Rassismus, da man diesen Menschen quasi ihre Existenzberechtigung abspricht? Was passiert denn mit diesen pro-russischen Leuten, die seit 2014 einem Krieg aus Kiew ausgesetzt sind, sollte Selenskyj doch noch siegen? Zwangsdeportation gen Russland, falls sie ihre Sprache nicht ablegen? Unangenehme Sache das. Quasi wie die T\u00fcrkei und die Kurden, die Katalanen und die Spanier, die Schotten und das Vereinigte K\u00f6nigreich. Zum \u201eGl\u00fcck\u201c sind das ja nur Russen, das ist ja scheinbar aus deutscher Kalter-Krieg-Ideologie etwas ganz anderes. Da musste man sich bislang nicht drum k\u00fcmmern und sp\u00e4ter dann auch nicht.<\/p>\n<p>Nun, wie es aussieht, werden Russland und seine Alliierten den Donbass und alle Gebiete, die zum Schutz dieser Region n\u00f6tig sind, besetzen. Und, wie Au\u00dfenminister Lawrow unl\u00e4ngst sagte, wird dies so weit geschehen, wie die taktischen Raketen der Ukraine schie\u00dfen k\u00f6nnen. Es w\u00e4re also in aller Interesse, die Ukraine und ihren nationalistische Oligarchenregierung nicht mit derlei Waffen auszur\u00fcsten. Die Hysterie auf Seiten des Westens und der NATO-Staaten ist ebenfalls unbegr\u00fcndet, es sei denn, auf ihrem Gebiet bef\u00e4nden sich russische Ethnien, welche von staatlicher Seite unterdr\u00fcckt und ermordet werden. Das ist weder im Baltikum, noch in Finnland oder Schweden der Fall. Da hilft auch kein geistfreies Geschwafel von Putins imperialem Gr\u00f6\u00dfenwahn. Russland gestand den beiden skandinavischen Staaten ob ihrer bisherigen Neutralit\u00e4t zu, keinerlei nennenswerte Truppen n\u00e4her als einige hundert Kilometer von ihren Grenzen zu stationieren. Tr\u00e4ten beide Staaten der NATO bei und NATO-Truppen w\u00fcrden in nennenswerter Zahl dort stationiert werden, wird Russland seine Truppen zwangsl\u00e4ufig hunderte von Kilometern n\u00e4her an die Grenzen heranbringen. Hunderte Kilometer n\u00e4her auch an Deutschland. Man stelle sich vor, unsere Experten und Politiker w\u00fcrden ab und an mal einen Spaziergang au\u00dferhalb des Turmes machen. Und es w\u00e4re gut, wenn sie unsere Medienmacher gleich mitnehmen, damit diese aufh\u00f6ren, den von Selenskyj verbreiteten rhetorischen Bl\u00f6dsinn \u00fcber eine \u201eR\u00fcckeroberung der Krim und aller verlorenen Gebiet\u201c ohne nachzudenken nachzuplappern.<\/p>\n<p>Mitdenken ist erlaubt! Zuh\u00f6ren auch! Wie beispielsweise bei einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A9bnFWmHggk&amp;t=45s\">\u00f6ffentlichen Zoom-Gespr\u00e4ch des Council of Foreign Relations <\/a>der USA, bei dem der ehemalige Stellvertetende Kommandeur des United States European Command, also der US-Streitkr\u00e4fte in Europa, Stephen M. Twitty (18), am 31. Mai 2022 klar sagte:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>\u2026 and right now, when you take a look at Ukraine and you take a look at Russia, they are about 1 to 1. The only difference is, Russia has a heck of a lot more of combat power than the Ukrainians and so there is no way that the Ukrainians will ever destroy or defeat the Russians \u2026 and I will also state that the Ukrainians will ever have the combat power to kick the Russians out of Ukraine as well <\/em>(19)<\/p>\n<p><em>\u2026 und jetzt, wenn Sie sich die Ukraine und Russland ansehen, ist die Truppenst\u00e4rke (Anm.: CM) ungef\u00e4hr 1 zu 1. Der einzige Unterschied ist, dass Russland viel mehr Kampfkraft als die Ukrainer besitzt. Und daher werden die Ukrainer die Russen auf keinen Fall jemals zerst\u00f6ren oder besiegen \u2026 und ich sage auch, dass die Ukrainer niemals die Kampfkraft haben werden, die Russen aus der Ukraine zu vertreiben.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Keine Sorge, in der amerikanischen \u00d6ffentlichkeit wird das aber auch nicht gesagt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NW4EKItT12g\">Mittlerweile leidet Russland<\/a> (20) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NW4EKItT12g\">und auch der Donbass<\/a> (21) augenscheinlich ernsthaft unter den Sanktionen, w\u00e4hrend ukrainische Nationalisten mittlerweile auf regul\u00e4re ukrainische Truppen schie\u00dfen, die sich ergeben wollten. (22) Das taten ihre schwarz uniformierten \u201eHelden\u201c von einst ja auch, wenn Wehrmachtsangeh\u00f6rige die wei\u00dfe Fahne hissten wollten. Das Zeitalter des Internets macht es eben auch unseren Propagandisten irgendwann schwer, das Gesicht zu wahren. Doch die Uhr tickt schon, auch wenn bei diesen Talkshow-Runden eine Kriegsm\u00fcdigkeit noch nicht zu sp\u00fcren ist.<\/p>\n<p>CM<\/p>\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/hart-aber-fair\/der-sommer-kommt-der-krieg-bleibt-wie-lange-haelt-unser-mitgefuehl\/das-erste\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWMzNDMxZjVhLTM0MDEtNDE3ZS04N2ZkLTVjODk3M2I1ZTQ1Mw\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/hart-aber-fair\/der-sommer-kommt-der-krieg-bleibt-wie-lange-haelt-unser-mitgefuehl\/das-erste\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWMzNDMxZjVhLTM0MDEtNDE3ZS04N2ZkLTVjODk3M2I1ZTQ1Mw<\/a><\/p>\n<p>(2) <a href=\"https:\/\/moderndiplomacy.eu\/2022\/05\/30\/how-u-s-government-steals-from-other-countries\/\">https:\/\/moderndiplomacy.eu\/2022\/05\/30\/how-u-s-government-steals-from-other-countries\/<\/a><\/p>\n<p>(3) <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2022\/6\/1\/turkey-expands-military-operation-in-northern-syria\">https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2022\/6\/1\/turkey-expands-military-operation-in-northern-syria<\/a><\/p>\n<p>(4) <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ukraine-russland-konflikt-blog-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ukraine-russland-konflikt-blog-100.html<\/a><\/p>\n<p>(5) <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/06\/12\/scholz-hiwis-polieren-sankt-selenskyjs-scheinheiligen-schein\/\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/06\/12\/scholz-hiwis-polieren-sankt-selenskyjs-scheinheiligen-schein\/<\/a><\/p>\n<p>(6) und (7) <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/05\/29\/ein-tag-der-pressefreiheit-ein-spiegelbild-deutscher-medienarbeit\/\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/05\/29\/ein-tag-der-pressefreiheit-ein-spiegelbild-deutscher-medienarbeit\/<\/a><\/p>\n<p>(8)<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=meWM4lChqy4\"> xttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=meWM4lChqy4 <\/a>und eine nette Jugendveranstaltung <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dTaMdKDuTgw\">xttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dTaMdKDuTgw<\/a><\/p>\n<p>(9) <a href=\"http:\/\/en.kremlin.ru\/events\/president\/news\/67825#sel=60:19:Wqx,60:97:r32;36:1:Qxl,37:65:Jry\">http:\/\/en.kremlin.ru\/events\/president\/news\/67825#sel=60:19:Wqx,60:97:r32;36:1:Qxl,37:65:Jry<\/a><\/p>\n<p>(10) <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/05\/20\/der-ukraine-konflikt-und-die-fehlende-objektivitaet-deutscher-medien\/\">https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/05\/20\/der-ukraine-konflikt-und-die-fehlende-objektivitaet-deutscher-medien\/<\/a><\/p>\n<p>(11) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ErTtbkxULMI\">xttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ErTtbkxULMI<\/a><\/p>\n<p>(12) <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/live-news\/20210401-new-law-stokes-ukraine-language-tensions\">https:\/\/www.france24.com\/en\/live-news\/20210401-new-law-stokes-ukraine-language-tensions<\/a><\/p>\n<p>(13) <a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1450307\">https:\/\/tass.com\/politics\/1450307<\/a>und direkt bei der UNO <a href=\"http:\/\/media.un.org\/en\/asset\/k16\/k16ilbu4c2\">http:\/\/media.un.org\/en\/asset\/k16\/k16ilbu4c2<\/a> (ab 1 Stunde 25 Minuten, Russisch)<\/p>\n<p>(14) <a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/die-swp\/ueber-uns\/grundlegendes\/finanzierung\">https:\/\/www.swp-berlin.org\/die-swp\/ueber-uns\/grundlegendes\/finanzierung<\/a><\/p>\n<p>(15) <a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/die-swp\/ueber-uns\/organisation\/die-stiftung\/organe-der-stiftung\">https:\/\/www.swp-berlin.org\/die-swp\/ueber-uns\/organisation\/die-stiftung\/organe-der-stiftung<\/a><\/p>\n<p>(16) <a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/die-swp\/ueber-uns\/freunde-und-foerderer\/partner#c2100\">https:\/\/www.swp-berlin.org\/die-swp\/ueber-uns\/freunde-und-foerderer\/partner#c2100<\/a><\/p>\n<p>(17) <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/medien360g\/medienpolitik\/warum-rt-verboten-ist-100.html\">https:\/\/www.mdr.de\/medien360g\/medienpolitik\/warum-rt-verboten-ist-100.html<\/a><\/p>\n<p>(18) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Stephen_Twitty\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Stephen_Twitty<\/a><\/p>\n<p>(19) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A9bnFWmHggk&amp;t=45s\">xttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A9bnFWmHggk&amp;t=45s<\/a><\/p>\n<p>(20) Ein Engl\u00e4nder in einem kleinen Supermarkt s\u00fcdlich von St. Petersburg, Englisch mit Preisangaben in Euro: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6bq8MfAlNPY\">xttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6bq8MfAlNPY<\/a><\/p>\n<p>(21) Die unl\u00e4ngst von den Alliierten eingenommene Stadt Kherson (Russisch) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NW4EKItT12g\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NW4EKItT12g<\/a><\/p>\n<p>(22) <a href=\"https:\/\/eng.mil.ru\/en\/special_operation\/news\/more.htm?id=12425226@egNews\">https:\/\/eng.mil.ru\/en\/special_operation\/news\/more.htm?id=12425226@egNews<\/a><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_7221 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_7221')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_7221').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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