{"id":7913,"date":"2023-03-17T18:33:23","date_gmt":"2023-03-17T17:33:23","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=7913"},"modified":"2023-04-01T11:43:07","modified_gmt":"2023-04-01T10:43:07","slug":"die-sachlichkeitsverweigerer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/die-sachlichkeitsverweigerer\/","title":{"rendered":"Die Sachlichkeitsverweigerer"},"content":{"rendered":"<header class=\"header-normal\">\n<h4 class=\"header-content\">++++ Update: Leider musste der Vertrieb des Buches wegen Intervention des Autors eingestellt werden. Sie finden die Arbeit weiterhin im Forum und hier im Blog.\u00a0 Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. ++++++<\/h4>\n<p><strong>\u201eDas Ende des Informationsjournalismus\u201c beschreibt die verf\u00e4lschenden Presseberichte \u00fcber die Griechenlandkrise als Muster f\u00fcr Medienversagen bei anderen Themen.<\/strong><\/p>\n<div class=\"article-meta\"><a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/die-sachlichkeitsverweigerer\">von Jochen Mitschka<\/a><\/div>\n<div class=\"article-teaser\">\n<p><strong>\u201eIrgendwann wird die Wahrheit ans Licht kommen.\u201c Solchen Hoffnungen geben sich viele hin, was die Corona- oder Ukrainekrise oder andere von den Medien verf\u00e4lschend dargestellte Inhalte betrifft. Die Fakten, so meinen viele, w\u00fcrden sich schon irgendwann den Weg an die Oberfl\u00e4che bahnen, die T\u00e4ter und Manipulatoren w\u00fcrden dann reum\u00fctig ihren Irrtum bekennen. Ist das so? Eher nicht. Jedenfalls gibt es keine Garantie f\u00fcr so einen g\u00fcnstigen Verlauf, wenn sich nicht sehr viele sehr hartn\u00e4ckig daf\u00fcr einsetzen. Ein Beispiel f\u00fcr massive Medienmanipulation, mit der die Ausf\u00fchrenden \u201edurchgekommen\u201c sind, ist die Griechenlandkrise, die etwa von 2010 bis 2018 die \u00d6ffentlichkeit besch\u00e4ftigte. Noch immer denken die meisten ungef\u00e4hr das \u00fcber das Thema, was ihnen die Leitmedien anfangs weismachen wollten. Die Unwahrheit hat sich etabliert und ist zur geschichtlichen \u201eTatsache\u201c geworden, man hat das Thema abgehakt und ist zu neuen L\u00fcgen weitergewandert. Das Buch \u201eDas Ende des Informationsjournalismus\u201c rollt diesen Fall erneut auf und zeigt, wie Medien mit dem Aufw\u00fchlen von Emotionen so erfolgreich sind, dass sachliche Debatten in der \u00d6ffentlichkeit kaum mehr Raum haben. Aus der Griechenlandkrise zu lernen, hei\u00dft zugleich, daf\u00fcr gewappnet zu sein, was uns die Meinungsmacher als N\u00e4chstes einreden wollen.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article-content\">\n<p>Ich hatte lange dar\u00fcber nachgedacht, wie man Menschen, die vorbehaltlos an die durch die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien verbreitete \u201eWahrheit\u201c glauben, davon abhalten kann, reflexartig abzuschalten, wenn man \u00fcber Medienmanipulation berichtet. Daher kam mir sehr gelegen, als Maren M\u00fcller vorschlug, in unserem gemeinn\u00fctzigen Verein ein <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=47&amp;t=1479#p5309\">Essay \u00fcber die Medienberichterstattung<\/a> w\u00e4hrend der Griechenlandkrise als Buch zu ver\u00f6ffentlichen (1).<\/p>\n<p>Nach meiner Meinung war die Griechenlandkrise in den Medien eine gro\u00dfe Geschichtsf\u00e4lschung nach der ersten Phase der Ukrainekrise, mit dem Umsturz in Kiew in 2014 und seinen unmittelbaren Folgen. \u00dcber die Ukraine hatte damals allerdings sogar noch das Satire-Format \u201eDie Anstalt\u201c berichtet (2). Die Ukrainekrise erweiterte sich, f\u00fchrte zum Krieg mit Deutschlands Beteiligung, so die deutsche Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock, und nun berichtet auch keine Satire-Sendung mehr kritisch \u00fcber die Berichterstattung. Wenn man die Kommentare der Medien \u00fcber die Friedensdemo in Berlin vom 25. Februar liest, wird klar, dass hierzu derzeit keine sachliche Diskussion m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die meisten Menschen reagieren emotional ablehnend, wenn man versucht, die Diskussion \u00fcber Ursachen, Folgen und Aussichten des Krieges zu versachlichen. Auch bei der Aufarbeitung der Coronakrise, die noch nicht ernsthaft begonnen hat, sind die meisten ebenfalls noch in emotionalen Urteilen gefangen. Und so ist es schwierig, den Einfluss des Journalismus bei aktuellen Themen anzusprechen.<\/p>\n<p>Dagegen sehen die Menschen die Griechenlandkrise als abgeschlossen, als Teil der Geschichte an. Das Analysieren der Berichterstattung dar\u00fcber wird wesentlich weniger Emotionen erzeugen als das Analysieren der Berichterstattung aktueller Krisen. Dabei hilft, dass im Gegensatz zu heute damals noch die Massenmedien einige abweichende Meinungen ver\u00f6ffentlichten.<\/p>\n<p>Wie die <em>ARD<\/em> \u00fcber die Griechenlandkrise berichtete, ist ein Hinweis darauf, wie es zur Situation w\u00e4hrend der folgenden Krisen kommen konnte. Das in der \u201eKrise der Banken wegen Griechenlandschulden\u201c, um eine alternative Beschreibung der Geschichte zu benutzen, beschriebene Medienversagen, ist nicht die Ausnahme, sondern wird in \u201eDas Ende des Informationsjournalismus\u201c (2) als Muster entlarvt.<\/p>\n<p>Der Blick in die Vergangenheit, ohne die eigene Meinung zu aktuellen Krisen ins Spiel kommen zu lassen, sollte uns erkennen lassen, mit welchen Methoden Medien arbeiten. Und es mag absehbar sein, wohin wir noch weiter steuern werden, wenn wir nichts aus dieser Vergangenheit lernen.<!--more--><\/p>\n<h4><strong>Der Inhalt<\/strong><\/h4>\n<p>Gleich zu Anfang des Buches stellt der Autor dar, wie aus einem Informationsjournalismus ein \u201eGeschichtenerz\u00e4hl-Journalismus\u201c wurde, und was die Hintergr\u00fcnde daf\u00fcr waren. Nicht zuletzt durch einen R\u00fcckblick bis zu Mythen und M\u00e4rchen. Er weist nach, mit welchen manipulativen Mitteln Medien in der Griechenlandkrise arbeiteten, hier am Beispiel der <em>ARD<\/em>, deren Journalisten dies bewusst in Seminaren vermittelt bekommen. Au\u00dferdem beweist er die Anwendung von angelernten Manipulationstechniken an Beispielen der damaligen Berichterstattung, also lange vor der Corona- oder Ukrainekrise. Es ist \u00e4u\u00dferst hilfreich f\u00fcr einen Medienkonsumenten zu verstehen, wie diese \u201eNachrichten\u201c-Manipulation funktioniert, welche die fr\u00fchere Trennung von Nachricht und Kommentar heute ad absurdum f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Chronologisch durchleuchtet der Autor akribisch die fast t\u00e4glichen, die Realit\u00e4t verzerrenden Berichterstattungen \u00fcber die Krise, und das ergibt ein erschreckendes Bild. Erschreckend, wenn man es an den Anspr\u00fcchen misst, welche in den Statuten des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks definiert sind. Denn der durch nicht freiwillige Beitr\u00e4ge aller deutschen Haushalte finanzierte Medienkonzern <em>\u00d6RR<\/em> wird de facto den staatstragenden politischen Parteien kontrolliert.<\/p>\n<p>Aber wir sollten uns nicht t\u00e4uschen. Was f\u00fcr die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien gilt, gilt nicht weniger f\u00fcr die privaten. Dessen manipulative Berichterstattung wird durch ein archaisches Gesetz gesch\u00fctzt. Der Status des \u201eTendenzbetriebes\u201c soll dem Eigent\u00fcmer eines Mediums die M\u00f6glichkeit geben, seine Sicht der Welt ohne Einschr\u00e4nkungen durch Mitarbeiter oder von au\u00dfen darzulegen.<\/p>\n<blockquote><p>Im zweiten Teil des Buches weist der Autor analytisch sauber nach, wie nicht nur durch Gef\u00fchle und Formulierungen, sondern auch durch glattes Verdrehen von Fakten in ihr Gegenteil, um nicht das Wort L\u00fcgen zu benutzen, dem klassischen Journalismus der Garaus gemacht wird.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zun\u00e4chst ist das Buch also eine detaillierte Aufarbeitung des Versagens des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, wenn man den Auftrag abgek\u00fcrzt als Informationsjournalismus bezeichnen mag. Dieser Teil d\u00fcrfte sehr interessant f\u00fcr Menschen sein, die bisher davon ausgehen, dass die Behauptung, im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk w\u00fcrden Falschinformationen verbreitet oder Informationen unterdr\u00fcckt, eine reine \u201eVerschw\u00f6rungstheorie\u201c sei.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend sei auf eine hervorragende Video-Dokumentation verwiesen, welche aufzeigt, warum Griechenland sich bem\u00fchte, die L\u00e4nder, deren Banken bedroht waren, von einem anderen Vorgehen, als das von der Troika erzwungenen, zu \u00fcberzeugen (3).<\/p>\n<p>Dass dieses Buch keinen Einzelfall schildert, geht meines Erachtens inzwischen auch aus einem ganz offiziellen \u201eFraming-Manual\u201c f\u00fcr die Journalisten der <em>ARD<\/em> hervor (4). Damit werden die Berichterstatter der <em>ARD<\/em> sozusagen zu zertifizierten Framern beziehungsweise Haltungsjournalisten. Was das noch mit dem urspr\u00fcnglichen Geist eines \u201e\u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks\u201c zu tun hat, muss jeder f\u00fcr sich selbst entscheiden.<\/p>\n<h4><strong>Weiterentwicklung<\/strong><\/h4>\n<p>Demokratie ist nur m\u00f6glich, wenn die W\u00e4hler durch Informationen in die Lage versetzt werden, sich selbst eine eigene Meinung zu bilden. Wenn aber die Medien Bilder vermitteln, in denen sie ihr subjektives Weltbild darstellen, wird echte Demokratie nie verwirklicht werden.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich \u00dcbergangsphasen, wie sie zum Beispiel in Deutschland nach dem Krieg oder in Entwicklungsl\u00e4ndern zu beobachten sind, in denen Diktaturen durch \u201egelenkte Demokratien\u201c abgel\u00f6st werden, welche die Menschen auf eine echte Demokratie vorbereiten. Diese Phase sollte allerdings in Deutschland lange vorbei sein. Der Schritt wurde offensichtlich in Deutschland nicht gemacht, sondern im Gegenteil der Parteikonsens \u00fcber den W\u00e4hlerwillen gestellt und zementiert. Die Kontrolleure haben die Macht \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Dass die politischen Parteien kein Interesse daran haben, ihre Macht an den W\u00e4hler abzugeben, wurde selten so deutlich ausgesprochen wie in einer Rede der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2010 (5). Darin ging sie auch auf die Rolle der Medien ein:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Politik kann allerdings lernen, welche Sorgen und Hoffnungen mit einem bestimmten Projekt verbunden sind. Man kann erahnen, wie viel \u00dcberzeugungskraft gegebenenfalls notwendig ist, um ein wichtiges, notwendiges Projekt durchzusetzen\u201c (6).<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Rede zufolge sehen die politischen Parteien ihre Aufgabe nicht darin, dem W\u00e4hler ein politisches Modell vorzustellen und, falls dieser zustimmt, dann umzusetzen. Vielmehr sind sich die politischen Parteien darin einig, die Politik nach ihrem Gutd\u00fcnken zu gestalten, und danach \u2013auch mithilfe der von ihnen kontrollierten Medien \u2013 die Kraft aufzubringen, den W\u00e4hler davon zu \u00fcberzeugen, dass es das Beste f\u00fcr ihn war.<\/p>\n<h4><strong>Gleichschaltung<\/strong><\/h4>\n<p>Es gibt keine Gleichschaltung der Medien in dem Sinne, dass jemand zentral etwas bestimmt und das hierarchisch weitergegeben wird. Vielmehr hat sich das System im Laufe von Jahrzehnten selbst gleichgeschaltet. Eingestellt und gef\u00f6rdert wird, wer dem eigenen Weltbild entspricht und sich entsprechend journalistisch verh\u00e4lt. Das Verhalten hatte schon Jacques Ellul in den 1960er-Jahren beschrieben.<\/p>\n<p>Es gibt einen Nebeneffekt. Je l\u00e4nger eine Person innerhalb des gleichen Weltbildes von Schule, \u00fcber Hochschule, bis Arbeitsplatz und sozialem Umfeld gepr\u00e4gt wird, desto einfacher ist es f\u00fcr Propaganda, die auf diesem Weltbild aufbaut, diese Person erfolgreich zu indoktrinieren. Wer ausbricht, wird zum Paria, verliert sein soziales Umfeld, oft das Einkommen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, l\u00e4uft sogar Gefahr, von der Justiz verfolgt zu werden. Wie wir seit der Coronakrise und jetzt der Ukrainekrise erfahren mussten und m\u00fcssen.<\/p>\n<h4><strong>Zum Autor<\/strong><\/h4>\n<p>Otto Stern ist ein Pseudonym, das dem Autor seine Privatsph\u00e4re sichert. Wir hoffen, dass sich mehr Spezialisten zu medialen Themen in \u00e4hnlicher Weise \u00e4u\u00dfern, und sichern absolute Diskretion zu, wenn sie uns kontaktieren. Vielleicht wird ein st\u00e4ndiger Aufkl\u00e4rungsdruck dazu f\u00fchren, dass der Auftrag aus dem deutschen Grundgesetz und der europ\u00e4ischen Aufkl\u00e4rung zu einer Reform f\u00fchrt. Damit zuk\u00fcnftige Generationen in einer selbstbestimmten, demokratischen Welt leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p>Wer wissen will, wie Medien Nachrichten so generieren, dass sie dem Medienkonsumenten den gew\u00fcnschten Eindruck vermitteln, f\u00fcr den ist dieses Buch ein Quell der Erkenntnis.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Das Ende des Informationsjournalismus: Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015<br \/>\nhttps:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=47&#038;t=1479<br \/>\n(2) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/LSDitudiGR4\">https:\/\/youtu.be\/LSDitudiGR4<\/a> Die Anstalt: Kriegsberichterstattung der Mainstream Medien, ZDF vom 23. September 2014<br \/>\n(3) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/KYcuLmFUyjE\">https:\/\/youtu.be\/KYcuLmFUyjE<\/a> (Die Troika &#8211; Drei Gangster f\u00fcr Griechenland \/\/ Doku)<br \/>\n(4) <a href=\"https:\/\/www.docdroid.net\/vP5XGlq\/framing-manual-ard-pdf\">https:\/\/www.docdroid.net\/vP5XGlq\/framing-manual-ard-pdf<\/a> Berkeley International Framing Institute \u2013 Framing-Manual \u2013 Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD.<br \/>\n(5) <a href=\"https:\/\/apolut.net\/standpunkte-%E2%80%A2-das-primat-der-politischen-parteien\/\">https:\/\/apolut.net\/standpunkte-%E2%80%A2-das-primat-der-politischen-parteien\/<\/a><br \/>\n(6) <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975954\/770314\/2b01a87d270d15afb0d02da54d2121d0\/21-2-bk-data.pdf?download=1\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975954\/770314\/2b01a87d270d15afb0d02da54d2121d0\/21-2-bk-data.pdf?download=1<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_7913 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_7913')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_7913').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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