{"id":8620,"date":"2023-10-28T19:25:07","date_gmt":"2023-10-28T18:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=8620"},"modified":"2026-10-11T16:33:15","modified_gmt":"2026-10-11T15:33:15","slug":"offener-brief-an-den-ndr-die-namibia-dokumentation-deutsche-schuld-ist-inkorrekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/offener-brief-an-den-ndr-die-namibia-dokumentation-deutsche-schuld-ist-inkorrekt\/","title":{"rendered":"Offener Brief an den NDR: Die Namibia-Dokumentation \u201eDeutsche Schuld\u201c ist inkorrekt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Offener Brief an den NDR: Die Dokumentation \u201eDeutsche Schuld\u201c ist inkorrekt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Als regelm\u00e4\u00dfige Namibia-Besucherin mit einem inzwischen veritablen Freundeskreis vor Ort habe ich diese Doku mit wachsendem Unmut angesehen. Nicht nur die Penetranz, mit der sich die schwarze deutsche Journalistin mit waidwundem anklagendem Blick selbst in Szene setzte, war unseri\u00f6s und insinuierte permanent pers\u00f6nliche Betroffenheit \u00fcber die \u201eDeutsche Schuld\u201c. Das gleiche Schema stellte sich bei der Darstellung historischer Geb\u00e4ude, wie etwa der evangelisch-lutherische Kirche und der vorherrschenden Architektur in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten ein. Die regelrecht angewiderte Art und Weise, mit der die NDR-Journalistin (die in Deutschland als Kind eines Migranten aufwuchs) das historisch gewachsene Namibisch-Deutsche Erbe abhandelte, zeugte von Unkenntnis und grenzte insbesondere im vors\u00e4tzlich manipulativen Umgang mit geb\u00fcrtigen Namibiern wei\u00dfer Hautfarbe an empathiebefreiter Ignoranz. Eigentlich wollte ich zu diesem unterirdisch schlechten Machwerk eine Programmbeschwerde schreiben, habe es dann aber aufgrund meiner pers\u00f6nlichen Befindlichkeiten zu diesem Thema verworfen. Mein Gef\u00fchl t\u00e4uschte mich indes nicht. Wie die <a href=\"https:\/\/imkerust.com\/series-projects\/stellungnahme-meine-wahrnehmungen-%20und-gedanken-zur-dokumentation-deutsche-schuld-namibia-und-der-%20volkermord\/\">konsternierte Imke Rust<\/a>, die man zum Interview \u00fcberredete und dann vors\u00e4tzlich um ihre eigene Geschichte betrog, schon sagte:<\/p>\n<blockquote>\n<h4>&#8222;Die ganze Doku hat wenig mit Journalismus zu tun.&#8220;<\/h4>\n<\/blockquote>\n<p>Es sind immer wieder die gleichen Methoden, die \u00f6ffentlich-rechtliche Journalisten in manipulativer Absicht praktizieren: Sie konzipieren eine Story, deren Inhalt und Intention (hier: Deutsche Schuld) bereits feststeht und sammeln dann nur noch O-T\u00f6ne ein, ohne auf die Belange derer einzugehen, die sie f\u00fcr ihre halbgaren Storys missbrauchen. Sch\u00e4men Sie sich, NDR! (Maren M\u00fcller)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8622\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke.jpg\" alt=\"\" width=\"769\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke.jpg 1026w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-300x197.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-1024x673.jpg 1024w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-768x505.jpg 768w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-100x66.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-150x99.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-200x131.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-450x296.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-600x394.jpg 600w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Imke-900x591.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Der ehemalige deutsche Botschafter von Namibia hat einen offenen Brief an den NDR unterschrieben, der die Dokumenation \u201eDeutsche Schuld \u2013 Namibia und der V\u00f6lkermord\u201c kritisiert, die am 25. September 2023 im NDR ausgestrahlt wurde. Hier der offene Brief im Wortlaut.<\/strong><\/p>\n<p>An den Intendanten des Norddeutschen Rundfunks \/ NDR, Herrn Joachim Knuth<br \/>\nNachrichtlich zugleich: Leiterin Programmbereich Kultur des NDR, Frau Anja W\u00fcrzberg-Wollermann<br \/>\nVerantwortliche Redakteurin Kultur, Frau Christiane Gerberding<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Knuth,<\/p>\n<p>wir schreiben diesen Brief in Reaktion auf den im Auftrag des NDR produzierten Dokumentarfilm \u201eDeutsche Schuld \u2013 Namibia und der V\u00f6lkermord\u201c, der am 25. September 2023 im NDR gesendet wurde und der nach wie vor \u00fcber die ARD-Mediathek aufgerufen werden kann.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_25557\"  width=\"605\" height=\"340\"  data-origwidth=\"605\" data-origheight=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xxVG0vhDxFY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/p>\n<p>Um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen, stellen wir eingangs fest, dass keine der unterzeichnenden Personen die w\u00e4hrend der deutschen Kolonialzeit von Deutschen in der damaligen Kolonie \u201eDeutsch-S\u00fcdwestafrika\u201c an den einheimischen Bewohnern begangenen Verbrechen, Misshandlungen und Diskriminierungen infrage stellt.<\/p>\n<p>Diese Geschichte ohne Vorbehalte anerkennend, ist es uns daher ein besonderes Anliegen, dass die damaligen Ereignisse und die weitere Entwicklung des heutigen Namibia auf der Basis von Fakten und ohne ideologische Scheuklappen berichtet und diskutiert werden. Denn nur so k\u00f6nnen wir zu einem gegenseitigen Verst\u00e4ndnis als Grundlage f\u00fcr Vers\u00f6hnung und eine gute gemeinsame Zukunft beitragen.<\/p>\n<p>Diesem Anliegen wird der erw\u00e4hnte Dokumentarfilm leider in keiner Weise gerecht. Im Gegenteil: Der Film erweist sich als eine oberfl\u00e4chliche, in allen wichtigen Fragen v\u00f6llig unreflektierte und bei vielen Sachdarstellungen faktisch falsche Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Zur Begr\u00fcndung verweisen wir beispielhaft auf folgende besonders gravierende Punkte:<\/p>\n<p>\u2022 Die Sprecherin Aminata Belli bezeichnet die von ihr interviewten wei\u00dfen Namibier und Namibierinnen durchweg als \u201eDeutsche\u201c. Sie ignoriert damit die Tatsache, dass diese Menschen nicht nur rechtlich Namibier sind, sondern sich auch als solche f\u00fchlen. Sie wurden in Namibia geboren, sind dort aufgewachsen, leben und arbeiten dort. Viele von ihnen haben auch keinen anderen Bezug zu Deutschland, als dass ihre Vorfahren einst von dort gekommen sind. Sie bezeichnen sich selbst als \u201eNamibier deutscher Sprache\u201c. Entsprechende Hinweise der interviewten Frau Rust wie auch der Sch\u00fclerinnen ignoriert die Sprecherin beharrlich. Was w\u00fcrde Frau Belli wohl sagen, wenn man sie \u2013 in Deutschland geboren, aufgewachsen und lebend \u2013 als Gambierin bezeichnete?<\/p>\n<p>\u2022 Frau Belli fragt verwundert, wo denn Denkm\u00e4ler f\u00fcr Herero und Nama seien. Einerseits verbl\u00fcfft diese Frage, denn das zentrale Denkmal zur Erinnerung an die Leiden w\u00e4hrend der Kolonialzeit steht in Windhuk vor der Alten Feste, welches im Film in verschiedenen Einstellungen gezeigt wird. Zum anderen greift sie damit auch uns bekannte Klagen von Herero- und Nama-Vertretern auf, dass es keine besonderen Denkm\u00e4ler zur Erinnerung an ihre Toten g\u00e4be. Diese Frage m\u00fcsste sie jedoch nicht im Rahmen eines mit \u201eSchuld\u201c betitelten Filmes an Deutsche richten, sondern an Namibia und Herero und Nama selbst. Leider unerw\u00e4hnt bleibt dabei zudem, dass eine der f\u00fcr OvaHerero wichtigsten Gedenkst\u00e4tten, das Grab ihres H\u00e4uptlings w\u00e4hrend des Kampfes gegen die deutschen Schutztruppen, Samuel Maharero, in Okahandja gerade erst mit Mitteln des Ausw\u00e4rtigen Amtes in respektvoller Weise restauriert wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8623\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam.jpg\" alt=\"\" width=\"654\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam.jpg 654w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam-300x206.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam-100x69.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam-150x103.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam-200x138.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam-450x310.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Habeck-Nam-600x413.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Robert Habeck (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen), Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz, legt zusammen mit Katja Keul (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen), Staatsministerin im Ausw\u00e4rtigen Amt, am Gedenkmonument \u201eFreiheitskampf\u201c beim namibischen Unabh\u00e4ngigkeits-Museum ein Blumengedeck nieder. Ein Foto aus dem Jahr 2022.<\/em><\/p>\n<p>\u2022 Beim Gang durch den Windhuker Stadtteil Katutura bezeichnet Frau Belli diese als das sichtbarste Zeichen der Apartheid. Ja, sicher ist Katutura Folge der s\u00fcdafrikanischen Apartheid. Diese Siedlung ist allerdings erst 1959 w\u00e4hrend der Herrschaft S\u00fcdafrikas \u00fcber Namibia entstanden. Da die deutsche Kolonialzeit aber bereits 1915 faktisch beendet war, tr\u00e4gt Deutschland keine Verantwortung f\u00fcr Katutura. Dennoch wird S\u00fcdafrikas Apartheid in einem Atemzug mit deutschem Kolonialismus verbunden. Also auch \u201eSchuld\u201c Deutschlands? Oder was sonst bezweckt Frau Belli mit dieser undifferenzierten Darstellung?<\/p>\n<p>\u2022 Die <em>\u201eKolonialisten, die in Namibia auf der Suche sind nach Diamanten, Uran und Zink\u201c<\/em>: Eine Behauptung, die nicht den Fakten entspricht. Auch wenn der Initiator von \u201eDeutsch-S\u00fcdwestafrika\u201c, der H\u00e4ndler Adolf L\u00fcderitz, gehofft hatte, dort Bodensch\u00e4tze \u2013 vor allem Gold \u2013 zu finden, so hat doch damals niemand an Diamanten, geschweige denn an Uran oder Zink gedacht. Diamanten wurden erst 1908 durch Zufall entdeckt. Uran spielte keinerlei Rolle. Das sollte eine professionell arbeitende Journalistin wissen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8624\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter.jpg\" alt=\"\" width=\"665\" height=\"453\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter.jpg 665w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter-300x204.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter-100x68.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter-150x102.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter-200x136.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter-450x307.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/reiter-600x409.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Das \u201eS\u00fcdwester-Reiter\u201c genannte Reiterdenkmal der ehemaligen deutschen Schutztruppe. Das Standbild stand bis zu seiner Umsetzung vor der Alten Feste an der Robert Mugabe Avenue (fr\u00fcher Leutweinstra\u00dfe). Das Reiterdenkmal wurde am 27. Januar 1912 eingeweiht und soll an die Kolonialkriege des deutschen Kaiserreichs gegen die Herero und Nama von 1903 bis 1907 in Deutsch-S\u00fcdwestafrika erinnern.<\/em><\/p>\n<p>\u2022 Kaum \u00fcberraschend greift auch Frau Belli die Behauptung auf, dass \u201e70 Prozent des Landes\u201c noch immer Wei\u00dfen geh\u00f6ren w\u00fcrde. Diese v\u00f6llig vereinfachende Aussage wird der \u00e4u\u00dferst komplexen Landfrage in Namibia nicht nur in keiner Weise gerecht; sie f\u00fchrt in die Irre. Richtig ist vielmehr, dass sich heute noch in etwa 65 Prozent des sogenannten \u201ekommerziellen Farmlandes\u201c s\u00fcdlich des Etosha-Nationalparks im Eigentum von Wei\u00dfen befinden. Diese Eigent\u00fcmer kommerzieller Farmen sind fast alle namibische Staatsangeh\u00f6rige mit unterschiedlicher Herkunft \u2013 keineswegs nur Namibier deutscher Sprache. Zudem geht deren Farmeigentum nur in wenigen F\u00e4llen auf die Kolonialzeit zur\u00fcck. Die meisten dieser Farmen wurden w\u00e4hrend der Herrschaft S\u00fcdafrikas, aber auch nach Namibias Unabh\u00e4ngigkeit erworben.<\/p>\n<p>Dieses kommerzielle Farmland macht zudem nur rund 60 Prozent des gesamten Farmlandes in Namibia aus. Die \u00fcbrigen 40 Prozent des Farmlandes befinden sich in den sogenannten \u201ecommunal areas\u201c und stehen ausschlie\u00dflich den traditionellen Ethnien Owambo, Herero, Nama und anderen zur Verf\u00fcgung. Dass zudem jegliche Er\u00f6rterung der Bem\u00fchungen der namibischen Regierung zur Umverteilung kommerziellen Farmlandes im Film fehlt, passt in die oberfl\u00e4chliche und unsachliche Behandlung dieses Themas.<\/p>\n<p>\u2022 Im Gespr\u00e4ch mit der Schmuckverk\u00e4uferin von der Gemeinschaft der Herero ordnet Frau Belli deren heutige soziale Situation (<em>\u201ewir leiden \u2013 wir wollen bei unseren Rindern sein\u201c<\/em>) quasi direkt dem deutschen Kolonialismus zu. Die damit insinuierte ungebrochene Kausalit\u00e4t zwischen deutscher Kolonialzeit und heutiger Armut ist eine Unterstellung, die an den Realit\u00e4ten vorbeigeht. V\u00f6llig unber\u00fccksichtigt bleibt vor allem die Tatsache, dass auf das Ende der deutschen Kolonialzeit 1915 f\u00fcnfundsiebzig Jahre s\u00fcdafrikanischer Herrschaft folgten. Ebenfalls ignoriert wird, dass auch die seit Jahren in der namibischen Gesellschaft offen kritisierten Defizite namibischer Regierungspolitik der letzten drei\u00dfig Jahre ma\u00dfgeblich zur sozialen Lage in Namibia beitragen.<\/p>\n<p>\u2022 Frau Belli spricht von einer \u201edeutschen-namibischen Kirche\u201c \u2013 diese gibt es allerdings nicht. Richtig ist es, von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Namibia \u2013 Deutsch-Evangelische-Lutherische Kirche zu sprechen; sie ist die deutschsprachige evangelische Kirche in Namibia, abgek\u00fcrzt ELKIN \u2013 DELK. Diese heutige Kirche ist weit nach dem Ende der Kolonialzeit entstanden; sie hat keinen Missionshintergrund und kann nicht Teil der Kolonialgeschichte sein. Will Frau Belli mit dieser Ungenauigkeit diese Kirche in den Kreis der von ihr als \u201eschuldig\u201c erkannten Institutionen aufnehmen? Sie zeigt damit jedoch nur ihre Unkenntnis gegen\u00fcber der Entstehungsgeschichte dieser Kirche.<\/p>\n<p>\u2022 Frau Belli behauptet wahrheitswidrig, dass kein Vertreter der deutschsprachigen evangelischen Kirche zu einem Gespr\u00e4ch f\u00fcr die Dokumentation bereit gewesen sei. Richtig ist: der Leiter der Kirche, Bischof Burgert Brand, hatte in einem Gespr\u00e4ch mit der Regisseurin Frau Palmigiano seine Mitwirkung in Aussicht gestellt. Das NDR-Team ist darauf aber nicht eingegangen. Bischof Brand hat sich hier\u00fcber bereits selbst gegen\u00fcber dem NDR beschwert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8626\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City.jpg\" alt=\"\" width=\"665\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City.jpg 665w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City-300x203.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City-100x68.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City-150x102.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City-200x136.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City-450x305.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Windhuk-City-600x407.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u2022 Das Gespr\u00e4ch von Frau Belli mit der Namibierin deutscher Sprache und in beiden L\u00e4ndern bekannten K\u00fcnstlerin Imke Rust wird \u2013 vor allem in Bezug auf die Geschichte ihrer Vorfahren \u2013 nur sehr selektiv und in weiten Teilen gek\u00fcrzt, verf\u00e4lscht und damit wahrheitswidrig wiedergebeben. Frau Rust hat dazu auf ihrer Webseite eine ausf\u00fchrliche Stellungnahme verfasst.<\/p>\n<p>\u2022 Frau Belli fordert, dass Menschen, besonders die mit Macht und Einfluss, Verantwortung \u00fcbernehmen. Dem stimmen wir zu. Dann fragen wir uns allerdings, warum Frau Belli mit keinem Wort die unz\u00e4hligen Initiativen Deutscher wie auch Namibier deutscher Sprache erw\u00e4hnt, die sich seit Jahren daf\u00fcr einsetzen, gegenseitiges Verst\u00e4ndnis zu wecken, Br\u00fccken zu bauen, sich daf\u00fcr in unz\u00e4hligen Aktivit\u00e4ten treffen, viel Geld zur Verf\u00fcgung stellen und zusammenarbeiten, um die Basis zu schaffen f\u00fcr einen vers\u00f6hnlichen Weg in die Zukunft. All diese Menschen \u00fcbernehmen seit Jahren tatkr\u00e4ftig Verantwortung.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die finanzielle Unterst\u00fctzung der Entwicklung Namibias durch Deutschland, die seit der Unabh\u00e4ngigkeit weit \u00fcber eine Milliarde Euro ausmacht. Und nicht zuletzt die Bereitschaft Deutschlands zur historischen Anerkennung des V\u00f6lkermords gegen Herero und Nama, zur Bitte um Entschuldigung und zur Leistung eines erheblichen finanziellen Beitrags zur Entwicklung in den Siedlungsgebieten von Herero und Nama. Deutschland ist seit langem bereit, diese bereits im Mai 2021 von beiden Regierungen paraphierte Vereinbarung umzusetzen. Dies scheitert bislang an der entsprechenden Bereitschaft der Regierung Namibias.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8627\" src=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros.jpg 676w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros-300x201.jpg 300w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros-100x67.jpg 100w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros-150x101.jpg 150w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros-200x134.jpg 200w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros-450x302.jpg 450w, https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Denkmal-Mord-Hereros-600x403.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Ein Denkmal zur Erinnerung an den von deutschen Kolonialtruppen begangenen V\u00f6lkermord an den Herero und Nama (etwas 1904-1907) im Zentrum der namibischen Hauptstadt Windhuk. <\/em><\/p>\n<p>Von all dem erf\u00e4hrt der Zuschauer des Films nichts. Dabei sind doch das die Menschen, die sich \u2013 ohne die Verbrechen der Vergangenheit zu ignorieren \u2013 unerm\u00fcdlich f\u00fcr Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung einsetzen.<\/p>\n<p>Alle Personen \u2013 Deutsche wie Namibier \u2013, die diesen Brief unterzeichnet haben, befassen sich seit vielen Jahren intensiv mit Namibia und den deutsch-namibischen Beziehungen. Sei es, dass sie dort aufgewachsen sind und dort leben; sei es, dass sie das Land vielfach bereisen und bereist haben, sich dort engagieren und immer wieder mit zahlreichen Menschen in Namibia sprechen. Alle verfolgen die Entwicklung dieses Landes mit gro\u00dfem Interesse.<\/p>\n<p>Davon sind die Produzenten, die Regisseurin und die Sprecherin offensichtlich weit entfernt. Dennoch ma\u00dfen diese sich an, dem Fernsehpublikum in Deutschland das historisch und politisch damals wie heute h\u00f6chst komplexe Thema der fr\u00fcheren deutschen Kolonie \u201eDeutsch-S\u00fcdwestafrika\u201c und deren Folgen zu pr\u00e4sentieren und zu erl\u00e4utern. Dabei operieren sie nicht nur mit verf\u00e4lschenden Darstellungen, sondern auch mit wahrheitswidrigen Behauptungen.<\/p>\n<p>Wir bedauern, feststellen zu m\u00fcssen, dass der NDR mit dieser Dokumentation nur bestehende Klischees und falsche Perzeptionen zementiert, anstatt mit einer ausgewogenen und sachlichen Berichterstattung seinen Beitrag zur Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung zwischen den Menschen in Namibia wie auch zwischen Namibiern und Deutschen zu leisten.<\/p>\n<p>Der NDR ist als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender einer ausgewogenen Berichterstattung besonders verpflichtet. Wir fordern daher den NDR auf, diese Dokumentation vor weiteren Ausstrahlungen inhaltlich in diesem Sinne zu \u00fcberarbeiten.<\/p>\n<p>Hochachtungsvoll<\/p>\n<p>Christian M. Schlaga (Bonn; Deutscher Botschafter in Namibia 2015 \u2013 2019)<br \/>\nJ\u00fcrgen Becker (Berlin; Diplom Kulturwissenschaftler; Management deutsch-namibischer Kulturprojekte)<br \/>\nDr. Daniel Lange (Berlin; Historiker und Sportwissenschaftler; aktiv f\u00fcr deutsch-namibische Sportbeziehungen)<br \/>\nAndreas Herbig (Berlin; in deutsch \u2013 namibischen Projekten aktiv)<\/p>\n<p><strong>Weitere Unterzeichner:<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Hess (G\u00f6ttingen; Verleger deutsch \u2013 namibischer Literatur) Christiane Bertels-Heering (D\u00fcsseldorf)<br \/>\nSabine Seipold (Frankfurt)<br \/>\nMartin Sch\u00fctze (Hannover)<br \/>\nGabi Schneider (Swakopmund; deutschsprachige Namibierin; Vors. der Wiss. Gesellschaft Swakopmund)<br \/>\nKlaus Dieter Gralow (Bad Kleinen; Arch\u00e4ologe und Museologe; Forschungsreisen nach Namibia seit 1990)<br \/>\nAnton von Wietersheim (Swakopmund; deutschsprachiger Namibier; ehem. Mitglied der Nationalversammlung Namibias und des ersten Kabinetts der Republik Namibia)<br \/>\nRaimar von Hase (Swakopmund; deutschsprachiger Namibier; ehem. Pr\u00e4sident der Namibia Agricultural Union)<br \/>\nEike Becker-Kr\u00fcger (Pfungstadt; Honorarkonsul Namibias f\u00fcr Hessen)<br \/>\nWolfram Hartmann (Windhuk; deutschsprachiger Namibier; namibischer Historiker und Theologe)<br \/>\nGuido von Wietersheim (Swakopmund; deutschsprachiger Namibier; Managing Director der NRO \u201eCommon Waters Namseb\u201c)<br \/>\nBurchard F\u00fchrer (Hannover; Honorarkonsul Namibias f\u00fcr Sachsen, Niedersachen und Sachsen-Anhalt)<br \/>\nSimone von Wietersheim (Windhuk; deutschsprachige Namibierin; \u00c4rztin)<br \/>\nDr. Gerhard T\u00f6temeyer (Swakopmund; deutschsprachiger Namibier; ehem. Mitglied der Nationalversammlung Namibias)<br \/>\nBenita Herma (Windhuk; deutschsprachige Namibierin; Inhaberin Herrle \/ Herma Juweliere)<br \/>\nHarry Schneider-Waterberg (Okakarara; deutschsprachiger Namibier; Farmer)<br \/>\nBurgert Brandt (Windhuk, Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Namibia \/ DELK)<br \/>\nErika von Wietersheim (Windhuk; deutschsprachige Namibierin; Farmerin; Journalistin und Autorin)<br \/>\nReinhard Keding (ehem. Bischof der DELK, 1993 \u2013 2005)<br \/>\nMatthias Hanselmann (freier Moderator und Redakteur DeutschlandradioKultur und radioeins \/ rbb)<br \/>\nBernd Esslinger (Windhuk, Chefingenieur Brauerei Namibia; Mitglied der DELK-Kirchenleitung)<br \/>\nDr. habil. Anja V. Hartmann (Hamburg; Historikerin und Unternehmensberaterin)<br \/>\nChristiane G\u00e4ng (Berlin; Lehrerin; langj\u00e4hriger Austausch mit Namibia)<br \/>\nMario Lucchesi (Potsdam; Pfarrer; 2003 \u2013 2009 Pastor der DELK in den Nordengemeinden)<br \/>\nAlbrecht Lotz (Pfarrer; 2003 \u2013 2009 Pastor der DELK in den Nordengemeinden)<br \/>\nKatharina Lotz (Pfarrerin; 2003 \u2013 2009 Pastorin der EELK in den Nordengemeinden)<br \/>\nAnneliese Hofmann; (Windhuk; deutschsprachige Namibierin; Pastorin der DELK)<br \/>\nMalte Hofmann (Erzieher; seit zwei Jahren in Namibia lebend)<br \/>\nIrmgard Obert (Kamanjab \/ Namibia; lebt seit 1981 in Namibia)<br \/>\nEberhard Hofmann (Windhuk; deutschsprachiger Namibier; ehem. Chefredakteur der Allgemeinen Zeitung Windhuk)<br \/>\nAndr\u00e9 Graf (Windhuk; von der EKD entsandter Pfarrer zur Partnerkirche DELK)<br \/>\nWolfgang Kuhlmann (Bremen; Schulleiter i.R.; Enkel des Missionars August Kuhlmann)<br \/>\nJonathan Lotz (Tsumeb \/ Namibia; z. Zt. freiwilliger Dienst in Argentinien)<br \/>\nRenate und Gottfried T\u00f6temeyer (ehem. Leiter sowie Wirtschafterin des Martin-Luther-Gymnasiums der DELK \/ Namibia)<br \/>\nHeiner Naumann (Kleinmachnow; ehem. Leiter des B\u00fcros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Windhuk)<br \/>\nGert L\u00fcbbert (Windhuk; deutschsprachiger Namibier)<br \/>\nR\u00fcdiger Moisel (Swakopmund; Arzt; deutschsprachiger Namibier)<br \/>\nPeter Br\u00fcggemann (Swakopmund; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Antonius Residenz Trust); Lothar Wiedmann (Rheinfelden \/ Baden)<br \/>\nChristian Schulz (Swakopmund; deutschsprachiger Namibier); Axel und Ulrike Brun (Deutschland)<br \/>\nErika Bauer (Grootfontein; Hebamme; deutschsprachige Namibierin) Caroline Kahl (Grootfontein; Goldschmiedin; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nMonika Breytenbach (Otjiwarongo; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nJannie Breytenbach (Windhuk; Buchpr\u00fcferin; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nIris Kahl (Windhuk; Sekret\u00e4rin; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nG\u00fcnther Kahl (Swakopmund, Ingenieur; deutschsprachiger Namibier)<br \/>\nRoland Kahl (Swakopmund; Mechatroniker; deutschsprachiger Namibier)<br \/>\nCornelia Kollmitz (Swakopmund; Agrarwissenschaftlerin; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nLiezle Kahl (Otjiwarongo; Lehrerin; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nWanjo Kollmitz (Omaruru; Mechaniker; deutschsprachiger Namibier)<br \/>\nK.A. Hofmann (Kapstadt; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nRenate Schiffmann (Berlin; in Namibia aufgewachsen)<br \/>\nAndreas Rennhak (Berlin; Botschafter f\u00fcr PENDUKA)<br \/>\nRibonia Hoases (Otjiwarongo \/ Berlin; in Ausbildung zur Pflegefachfrau) Gerson Topnaar (Berlin \/ Hoachanas; Hotelfachmann)<br \/>\nDr. med. Frauke von Versen (Wandlitz; Ombili Stiftung Namibia)<br \/>\nDr. med habil. R\u00fcdiger von Versen; Wandlitz; Vors. Ombili Stiftung Namibia)<br \/>\nDr. med. Marielle Dold (Berlin \/ Swakopmund; Kinder\u00e4rztin)<br \/>\nJ\u00f6rg-Matthias Strachotta (Hohen Neudorf; Ingenieur)<br \/>\nHolger F\u00fclle (Bonn \/ Windhuk; Web Content Manager)<br \/>\nFelizitas Peters (Hamburg; Verlegerin Palmato Publishing)<br \/>\nKarl Lichtenberg (Berlin \/ Gobabis; MSc Public Economics)<br \/>\nBarbara Bl\u00e4ttler (Windhuk; deutschsprachige Namibierin)<br \/>\nRalf Bockstedte (Essen; Rechtsanwalt; Mitglied im Rat der Stadt Essen; \u201eIm Rollstuhl durch Namibia\u201c)<br \/>\nKai-Uwe Denker (Omaruru; Berufsj\u00e4ger und Autor; deutschsprachiger Namibier)<br \/>\nHeiner und Petra Dillmann (Windhuk; Architekt; deutschsprachige Namibier)<br \/>\nWolfgang Drechsler (Kapstadt; freier Journalist)<br \/>\nUschi Eid (Berlin; ehem. Abgeordnete des Bundestages f\u00fcr B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen)<br \/>\nGeorg Engelbauer (Swakopmund; ehem. Fu\u00dfballtrainer)<br \/>\nStefan Fischer (P\u00f6chlarn \/ \u00d6st.; Journalist; Chefredakteur \u201eAllgemeine Zeitung Namibia\u201c 2004 \u2013 2018)<br \/>\nInge Glaue (Windhuk; deutschsprachige Namibierin; Reiseleiterin)<br \/>\nStephan G\u00fcnther (Neuenhagen \/ Berlin; Landwirt; aktiv in Pferdesportbeziehungen zu Namibia)<br \/>\nFrancois Hartz (Frankfurt; in Swakopmund 2009 \u2013 2022 u. a. Vors. des Deutschen Kulturrates)<br \/>\nProf. Dr. Dr. Dr. Ulrich van der Heyden (Berlin; Missions- und Kolonialhistoriker s\u00fcdl. Afrika)<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC-ND 4.0). Er darf f\u00fcr nicht kommerzielle Zwecke unter Nennung des Autors und <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/offener-brief-an-den-ndr-die-dokumentation-deutsche-schuld-ist-inkorrekt-li.2153383\">der Berliner Zeitung<\/a> und unter Ausschluss jeglicher Bearbeitung von der Allgemeinheit frei weiterverwendet werden.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_8620 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_8620')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_8620').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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