{"id":9675,"date":"2024-09-14T19:33:39","date_gmt":"2024-09-14T18:33:39","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=9675"},"modified":"2024-09-20T19:18:47","modified_gmt":"2024-09-20T18:18:47","slug":"zensur-beim-mdr-beitrag-ueber-verunreinigte-corona-impfstoffe-bleibt-ohne-begruendung-geloescht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/zensur-beim-mdr-beitrag-ueber-verunreinigte-corona-impfstoffe-bleibt-ohne-begruendung-geloescht\/","title":{"rendered":"Zensur beim MDR? Beitrag \u00fcber verunreinigte Corona-Impfstoffe bleibt ohne Begr\u00fcndung gel\u00f6scht"},"content":{"rendered":"<p><em>Quelle Beitragsbild: Imago<\/em><\/p>\n<p class=\"article_header-lead__0E3Bn\"><strong>Der Programmausschuss des MDR hat festgestellt, dass der depublizierte Beitrag der journalistischen Sorgfaltspflicht gen\u00fcgt. Warum wird er nicht wieder online gestellt?<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\"><strong>Vergangenes Jahr entstand eine Kontroverse \u00fcber mutma\u00dflich verunreinigte Corona-Impfstoffe und m\u00f6gliche Gesundheitsrisiken. Der MDR sendete dazu einen eigenen Beitrag, der kurz darauf gel\u00f6scht wurde;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.removepaywall.com\/search?url=https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-warum-loeschte-der-mdr-seinen-beitrag-ueber-verunreinigte-impfstoffe-li.2169628\">wir berichteten.<\/a> Im folgenden Text werden ausf\u00fchrlich die Hintergr\u00fcnde des Falls geschildert, die Autoren haben selbst eine Programmbeschwerde gegen die Depublikation eingereicht und Rundfunkratssitzungen besucht.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Beitrag von Dieter Korbely und <\/em><em>Beate Strehlitz<\/em><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Am 12. Dezember 2023 sendete die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/mdr\">MDR<\/a>-Umschau <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7ZJLYdrzuKQ\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">einen Bericht \u00fcber mutma\u00dfliche DNA-Verunreinigungen<\/a> in Corona-Impfstoffen: Teils viel zu hohe Konzentrationen von Fremd-DNA seien von verschiedenen Wissenschaftlern in mehreren Chargen des Corona-Impfstoffs von <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/biontech\">BioNtech<\/a>\/Pfizer gefunden worden. Verschiedene Fachleute \u00e4u\u00dfern ihre Bedenken: Es best\u00fcnde die Gefahr, dass Fremd-DNA in die Zellen des Menschen eindringen k\u00f6nnte. Das Arzneimittel sei bedenklich, m\u00fcsse vom Markt genommen werden. Der amerikanische Professor und Mikrobiologe Phillip Buckhaults schreibt dem MDR per Mail: \u201eIm Moment wei\u00df niemand mit Sicherheit, ob die Fremd-DNA Sch\u00e4den verursacht hat oder verursachen wird, aber es besteht ganz klar ein begr\u00fcndetes theoretisches Risiko genetischer Sch\u00e4den an langlebigen Stammzellen.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Demgegen\u00fcber wird Professor Emanuel Wyler vom Max-Delbr\u00fcck-Center f\u00fcr Molekulare Medizin, einem von der Bundesregierung finanzierten Institut, mit den Worten zitiert: \u201eDNA in Impfstoffen ist kein neues Thema und wird beispielsweise bei einem Grippe-Impfstoff auch getestet. Das hat bisher niemanden interessiert, beziehungsweise man vertraut richtigerweise darauf, dass das Paul-Ehrlich-Institut als zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde die Pr\u00fcfarbeit korrekt erledigt. Meines Erachtens zeigt das, dass es hier nicht um DNA in Impfstoffen geht. Sondern entweder, Impfungen, unsere beste Waffe gegen Infektionskrankheiten, grunds\u00e4tzlich in Zweifel zu ziehen, oder Stimmung zu machen mit dem Thema Corona.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/pei\">Paul-Ehrlich-Institut<\/a> schreibt jedoch, dass Parameter wie der Rest-DNA-Gehalt im Impfstoff nur vom Hersteller experimentell gepr\u00fcft w\u00fcrden. Das Institut verl\u00e4sst sich demnach auf die Pr\u00fcfprotokolle der Hersteller. BioNtech antwortet auf eine Anfrage des MDR: \u201eDer Pfizer-BioNtech <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/corona\">COVID-19<\/a> Impfstoff ist nicht mit DNA verunreinigt.\u201c Die Journalisten vom MDR wollten daraufhin selbst \u00dcberpr\u00fcfungen verschiedener Chargen in Auftrag geben und fragten bei mehr als 20 universit\u00e4ren und privaten Laboren an. Ergebnis: Absagen oder keine Reaktion. Auch die Frage, \u201eob die mutma\u00dfliche DNA-Belastung Schaden anrichten kann, \u2026 konnten wir als Redaktion \u2026 nicht abschlie\u00dfend beantworten\u201c, hei\u00dft es gegen Ende des Beitrags.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Was der Auftakt f\u00fcr eine intensive Debatte und weitere Recherchen h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, endete j\u00e4h. Der Beitrag wurde am 17. Dezember vor\u00fcbergehend und am 20. Dezember dauerhaft gel\u00f6scht. In einer <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/in-eigener-sache\/mdr-fernsehen-umschau-verunreinigung-corona-impfstoffe-depublikation-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">inzwischen ebenfalls gel\u00f6schten Stellungnahme<\/a> teilte der MDR als Begr\u00fcndung mit, dass die journalistischen Sorgfaltspflichten verletzt worden seien.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Die schnelle L\u00f6schung des Beitrages war vielen B\u00fcrgern unverst\u00e4ndlich. Wie wir von einem Rundfunkratsmitglied und weiteren Personen erfuhren, seien beim MDR insgesamt 68 Programmbeschwerden eingegangen. Davon sollen sich vier gegen den Beitrag selbst richten. Die anderen 64 Beschwerdef\u00fchrer h\u00e4tten hingegen die L\u00f6schung des Beitrags nicht nachvollziehen k\u00f6nnen. Auch wir haben am 1. Februar 2024 eine Programmbeschwerde gegen die Depublikation eingereicht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Nach der Depublikation des Umschau-Beitrages haben wir jede <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/mdr-rundfunkrat\/sitzungen\/beratung-tagung-tagesordung-themen-ergebnisse-anwesenheitsliste-teilnahme-100.html#tabs-box1\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Rundfunkratssitzung<\/a> als G\u00e4ste besucht, weil wir erfahren wollten, wie der Rundfunkrat mit den Beschwerden umgeht. Wir berichteten in mehreren Artikeln \u00fcber die Sitzungen im <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/117\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Januar<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/131\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">M\u00e4rz<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/142\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Juni<\/a>.<\/p>\n<h4 class=\"article_subtitle__wx1Lu\">Warum wurde der Beitrag gel\u00f6scht?<\/h4>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Wie wir von Insidern inzwischen erfuhren, sei schon lange vor der Ver\u00f6ffentlichung heftig um den sp\u00e4ter gel\u00f6schten MDR-Beitrag gerungen worden. Der Beitrag sei bereits f\u00fcr den 24. Oktober 2023 geplant gewesen. Der Redaktionsleiter habe im Abnahmeprozess an diesem Tag entschieden, dass alles nochmals \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcsse. Ein sehr ungew\u00f6hnlicher Vorgang. Aber bei einem so kritischen Thema sollte ganz besonders gr\u00fcndlich recherchiert werden. Der Beitrag sei vorerst nicht gesendet worden. Es gab an dieser Stelle aber nach unseren Kenntnissen keine Einflussnahme von au\u00dfen, wie manche Kommentatoren auf Social-Media-Kan\u00e4len vermutet hatten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Unter Hinzuziehung eines weiteren Autors sei der Inhalt nochmal gr\u00fcndlich gepr\u00fcft und schlie\u00dflich \u00fcberarbeitet worden. Textpassagen seien entsch\u00e4rft und Stellungnahmen von anderen Wissenschaftlern zum Thema Impfstoffverunreinigungen eingef\u00fcgt worden. Die Grundaussage sei aber bestehen geblieben. Der \u00fcberarbeitete Beitrag soll am 12. Dezember wiederum einen gr\u00fcndlichen Abnahmeprozess durchlaufen haben, an dem sogar die Chefredakteurin Julia Krittian beteiligt gewesen sein soll. Wir baten den MDR um eine Stellungnahme zu dieser Vorgeschichte des Beitrags, erhielten aber bis zur gesetzten Frist keine Antwort. Schlie\u00dflich wurde der Beitrag gesendet.<!--more--><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Am Tag danach brach ein Shitstorm los. Im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer schrieb der Kulturjournalist Tobias Pr\u00fcwer einen Text mit der \u00dcberschrift \u201eJournalistisch mangelhaft\u201c. Einen Tag sp\u00e4ter kommt Kritik aus dem eigenen Haus. In der Medienkolumne \u201eAltpapier\u201c des MDR diffamiert Ren\u00e9 Mertens den Beitrag. F\u00fcr die S\u00e4chsische Zeitung titelt Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton, tags darauf: \u201eCorona-Impfung: MDR-Bericht arbeitet mit fragw\u00fcrdigen Infos\u201c. Was auff\u00e4llt: Alle Beitr\u00e4ge versuchen, einzelne, im Beitrag zitierte Fachleute zu diskreditieren. Um eine sachliche Auseinandersetzung mit den inhaltlichen offenen Fragen und Ungereimtheiten bem\u00fcht sich niemand.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Laut einem Insider soll beim MDR-Rundfunkrat am 14. Dezember eine Programmbeschwerde von Gunnar Hamann, Autor beim Volksverpetzer, eingegangen sein. Die Beschwerde decke sich inhaltlich und in ihrem Ausdruck weitgehend mit den drei genannten Artikeln. Im Volksverpetzer ver\u00f6ffentlichte Gunnar Hamann kurz darauf einen Artikel, in dem er den MDR als Sprachrohr von \u201eQuerdenken\u201c bezeichnete. Dar\u00fcber hinaus soll er in der Programmbeschwerde die Datensammlung <a href=\"https:\/\/datawrapper.dwcdn.net\/D4Eps\/2\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u201eAuflistung kritisierter Beitr\u00e4ge im MDR mit Bezug zu Corona\u201c<\/a>, verlinkt haben, in der auch die Autoren mit K\u00fcrzeln aufgef\u00fchrt sind. Offenbar stehen einige Mitarbeiter des MDR unter Beobachtung von Gunnar Hamann. Der MDR nimmt auf Nachfrage keine Stellung zu Anzahl und Inhalt der Programmbeschwerden.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Die MDR-F\u00fchrungsriege reagierte schnell. Am 15. Dezember (Freitagnachmittag) soll Chefredakteurin Krittian laut einem Insider die Offenlegung der Recherche zum kommenden Montag angeordnet haben. Auf Basis dieses Rechercheberichtes sollte das Qualit\u00e4tsmanagement einen Pr\u00fcfbericht erstellen. Auch hierzu \u00e4u\u00dferte sich der MDR auf Nachfrage nicht.<\/p>\n<h4 class=\"article_subtitle__wx1Lu\">Der MDR schweigt<\/h4>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Schon am 17. Dezember 2023 wurde der Beitrag gel\u00f6scht, vor\u00fcbergehend, hie\u00df es intern zun\u00e4chst. Laut einem anwesenden Insider h\u00e4tten am 20. Dezember der damalige Programmdirektor Brinkb\u00e4umer und Chefredakteurin Krittian in einer internen Konferenz den Pr\u00fcfbericht dann als Begr\u00fcndung daf\u00fcr genannt, den Beitrag nicht wieder in die Mediathek zu stellen. Der MDR beschweigt unsere Fragen zu diesem Vorgang.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Gleich mehrere Aspekte sind hier erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. So seien laut einem anwesenden Insider w\u00e4hrend der Konferenz etwa die Messwerte problematisiert worden. Hauptaussage des Beitrages war es ja, dass in Impfstoffchargen von Pfizer\/BioNtech Fremd-DNA-Konzentrationen oberhalb des Grenzwertes gemessen worden sein sollen. Der Redaktion sei laut dem Insider unter anderem vorgeworfen worden, keine eigenen Messwerte geliefert zu haben. Der Beitrag sei zu fr\u00fch gesendet worden. Dabei schwelte zu diesem Zeitpunkt bereits die internationale wissenschaftliche <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/lokalzeit\/fernsehen\/ruhr\/spurensuche-sind-corona-mrna-impfstoffe-verunreinigt-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Debatte zu den verunreinigten Impfstoffen<\/a>. Die Redaktion hatte das im Beitrag auch beschrieben. Hinzu kommt: Der Zeitdruck f\u00fcr das Qualit\u00e4tsmanagement zur Durchsicht der am 18. Dezember gelieferten Rechercheunterlagen war hoch. Es ist fraglich, dass das umfangreiche Material bereits tiefgr\u00fcndig gepr\u00fcft worden war.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Das wusste auch die Redaktion. Wie wir von einem Insider wissen, ging sie daher guten Mutes in ein weiteres Gespr\u00e4ch zur Auswertung des beanstandeten Beitrages mit Chefredaktion, Fernsehdirektor und dem juristischen Direktor. Am 15. Januar 2024 fand die Sitzung statt. Es sollte noch einmal um das Pr\u00fcfprotokoll des Qualit\u00e4tsmanagements gehen. Dieses hatte die Redaktion aus unbekannten Gr\u00fcnden zwar offiziell immer noch nicht erhalten, aber sie hatte es sich selbst aus anderer Quelle besorgt. Die Vorw\u00fcrfe im Pr\u00fcfprotokoll seien, laut dem Insider, leicht durch Fakten zu entkr\u00e4ften gewesen sein, die teilweise bereits im Beitrag selbst genannt worden waren.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Doch eine sachliche, inhaltliche Debatte war wohl nicht m\u00f6glich. Chefredakteurin Krittian soll sich auf die Seite von Emanuel Wyler gestellt haben, der bereits im gel\u00f6schten Beitrag zitiert und sp\u00e4ter in einem weiteren MDR-Beitrag ausf\u00fchrlich zu Wort gekommen war. Beide Male beschwichtigte er bez\u00fcglich der m\u00f6glichen Gefahren der mutma\u00dflichen Verunreinigungen. Diese einseitige Bezugnahme auf Wyler unter Ausblendung der internationalen Debatte und der vielen offenen Fragen irritiert. Zumal es doch zur \u201ejournalistischen Sorgfaltspflicht\u201c geh\u00f6rt, dass alle Seiten geh\u00f6rt werden. Auch dieses Vorgehen wollte der MDR nicht kommentieren.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Der <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/mdr-umgang-mit-unsicherheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Journalist Norbert H\u00e4ring befand bereits im Dezember 2023<\/a>, dass der MDR in Sachen \u201eSorgfaltspflicht\u201c bei diesem Thema mit zweierlei Ma\u00df messen w\u00fcrde: Beitr\u00e4ge, die gesundheitliche Gefahren von Impfungen verharmlosten, seien f\u00fcr den MDR nie ein Anlass f\u00fcr L\u00f6schungen gewesen \u2013 auch dann nicht, wenn sich diese Gefahren sp\u00e4ter als real und schwerwiegend herausgestellt h\u00e4tten. Wenn jedoch \u00fcber m\u00f6gliche Risiken berichtet werde, f\u00e4nden L\u00f6schungen statt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Auff\u00e4llig ist in diesem Zusammenhang auch, dass erst im Juni 2024 der Programmausschuss Leipzig w\u00e4hrend der Rundfunkratssitzung einen Bericht ablieferte, in dem er forderte, dass im MDR Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr Wissenschaftsjournalismus und Depublikationsstandards festzulegen seien. Bei der Pr\u00fcfung des Umschau-Beitrages hatte man offensichtlich festgestellt, dass es keine festen Regeln daf\u00fcr gibt. Der Rundfunkrat schloss sich der Forderung an, Regeln f\u00fcr die journalistische Sorgfaltspflicht und zur Depublikation zu erstellen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">In der internen Januarkonferenz hingegen konnte die Redaktion noch nichts gegen die einseitige und willk\u00fcrliche Bezugnahme der Chefredaktion auf einzelne Wissenschaftler wie Emanuel Wyler ausrichten. Der Beitrag blieb gel\u00f6scht.<\/p>\n<h4 class=\"article_subtitle__wx1Lu\">Wieviel staatlicher Einfluss ist im Spiel?<\/h4>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Kurz darauf, am 29. Februar, legte Correctiv mit einem \u201eFaktencheck\u201c von Kimberly Nicolaus nach \u2013 Titel: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/faktencheck\/2024\/02\/29\/angebliche-belege-zu-dna-verunreinigungen-in-mrna-impfstoffen-gegen-covid-19-wissenschaftlich-nicht-haltbar\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u201eAngebliche Belege zu \u201aDNA-Verunreinigungen\u2018 in mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 wissenschaftlich nicht haltbar\u201c<\/a>. Der Artikel f\u00e4llt allerdings mit seltsamen Behauptungen auf und wurde mittlerweile mehrfach \u00fcberarbeitet und korrigiert. Nicolaus schrieb beispielsweise, das Paul-Ehrlich-Institut h\u00e4tte im Februar 2024 unabh\u00e4ngig Comirnaty-Proben getestet und keine Grenzwert\u00fcberschreitungen gefunden. Diese Behauptung machte die MDR-Redakteure stutzig, und sie hakten bei Correctiv nach. Sie wurden an das Paul-Ehrlich-Institut verwiesen. Das Paul-Ehrlich-Institut hatte der MDR-Redaktion ja bereits mitgeteilt, dass Parameter wie der Rest-DNA-Gehalt im Impfstoff nur vom Hersteller experimentell gepr\u00fcft w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Nach nochmaliger Nachfrage der MDR-Redakteure antwortete Correctiv dann mit einem \u201eUpdate\u201c. Inzwischen l\u00e4gen weitere Details des Paul-Ehrlich-Instituts vor. Die Fragen der MDR-Redaktion zur angeblichen Pr\u00fcfung der Chargen konnte Correctiv nicht n\u00e4her beantworten. Die Redaktion bat unter anderem um Details zu Messprotokollen, Chargennummern, Haltbarkeitsdaten. Zu all diesen Punkten schrieb Correctiv: \u201eDazu machte das PEI uns gegen\u00fcber keine Angaben, weil die konkreten Messergebnisse schutzw\u00fcrdig sind aufgrund von Betriebs- und Gesch\u00e4ftsgeheimnissen.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Das ist beunruhigend, denn der Verdacht, dass potenziell gef\u00e4hrliche Impfstoffe im Umlauf sind, ist damit nicht ausger\u00e4umt. So forderte etwa der <a href=\"https:\/\/sc.edu\/study\/colleges_schools\/pharmacy\/faculty-staff\/buckhaults_phillip.php\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">amerikanische Professor, Molekularbiologe und Krebsgenetiker Phillip Buckhaults<\/a> im September 2023 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C7Qs166xR28\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">bei einer Anh\u00f6rung im Senat von South Carolina<\/a> dringend weitere Forschung. Auch er habe die Impfstoffe von BioNtech-Pfizer analysiert und Verunreinigungen entdeckt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass diese zu Krebs, Autoimmunerkrankungen, Herzstillstand oder Sch\u00e4den am Erbgut f\u00fchren k\u00f6nnten. Im Beitrag von Correctiv wird der Forscher nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Hatte die Berichterstattung von Correctiv Einfluss auf den weiteren Umgang mit dem gel\u00f6schten MDR-Beitrag? Interessant ist zumindest, dass der Correctiv-Verleger David Schraven und der fr\u00fchere MDR-Programmdirektor Klaus Brinkb\u00e4umer auch \u00fcber \u201eRums\u201c, ein digitaljournalistisches Projekt in M\u00fcnster, verbunden sind. <a href=\"https:\/\/meedia.de\/news\/beitrag\/16033-quot-rums-viernull-amp-co-wie-startups-den-lokaljournalismus-aufmischen-wollen.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Schraven<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/fileadmin\/user_data\/stiftung\/02_Wissenschaftsportal\/03_Publikationen\/AH112_Nonprofit_Journalismus.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Brinkb\u00e4umer<\/a> unterst\u00fctzten das Projekt von Beginn an, auch finanziell. <a href=\"https:\/\/akademie.reporterfabrik.org\/about\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Brinkb\u00e4umer geh\u00f6rt au\u00dferdem zum Kuratorium<\/a> der mit Correctiv eng verbandelten Reporterfabrik, deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wiederum Schraven ist. Man kennt sich also. Kann es sein, dass hier jemandem ein Gefallen getan wurde?<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Nur am Rande sei hier auf ein Treffen im Bundesinnenministerium am 2. Juni 2020 verwiesen. Bei diesem Treffen war auch David Schraven anwesend. <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/correctiv-geheimtreffen-im-innenministerium-kubicki-will-antworten-li.2179635\">Man sprach \u00fcber die Bek\u00e4mpfung von \u201eDesinformation\u201c im Kontext der Corona-Pandemie<\/a>. Es stellt sich die Frage: Wie viel staatlicher Einfluss ist bei den Faktencheckern und den Beschwerdeorgien also im Spiel?<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Nicht zu untersch\u00e4tzen ist neben der massiven \u00f6ffentlichen Stimmungsmache der interne Umgang mit der Redaktion. Uns wurde mehrfach m\u00fcndlich berichtet, dass seit Ende 2023 die f\u00fcr den Beitrag zust\u00e4ndige Redaktion schikaniert werde. Mit der Einleitung einer arbeitsrechtlichen Anh\u00f6rung gegen den Redaktionsleiter und Anh\u00f6rungen zur \u201eKl\u00e4rung eines Sachverhaltes\u201c von Autoren und Redakteuren sei massiver Druck aufgebaut und letztendlich mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht worden. Wir haben den Eindruck, dass der MDR versucht hat, Redaktionsleiter und die Redaktion einzusch\u00fcchtern. Vielleicht ging es auch darum, ein Exempel zu statuieren, um alle Mitarbeiter unmissverst\u00e4ndlich zu warnen, mit kritischen Beitr\u00e4gen nicht zu weit zu gehen? Unsere Fragen zu diesen Vorg\u00e4ngen l\u00e4sst der MDR unbeantwortet.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Aus unserer Mitarbeit am \u201eManifest f\u00fcr einen neuen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland\u201c, zu dessen Erstunterzeichnern wir geh\u00f6ren, wissen wir um die Situation kritischer Mitarbeiter in <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/kluengel-oeffentlich-rechtliche-ex-steinmeier-sprecherin-engelke-wird-ard-fuehrungsfigur-li.2219712\">den Sendeanstalten des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks<\/a>. Einige von ihnen haben wir bei einem Treffen zur Konzeption des Manifestes im November 2022 kennengelernt. Auf der Webseite <a href=\"https:\/\/meinungsvielfalt.jetzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">meinungsvielfalt.jetzt<\/a> haben viele beschrieben, wie es ihnen geht. Die Statements sind aus gutem Grund teilweise anonym abgegeben worden.<\/p>\n<h4 class=\"article_subtitle__wx1Lu\">Kontaktschuldvorw\u00fcrfe und Diffamierungen<\/h4>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Intern und extern sehen sich Autoren und Redakteure, die sich kritisch mit der Corona-Impfung befassen, Diffamierungen ausgesetzt. Die externe Kritik zielte fast immer darauf, den interviewten Experten Kontaktschuld anzuh\u00e4ngen, sie als \u201erechts\u201c oder der \u201eImpfgegnerszene\u201c zugeh\u00f6rig einzuordnen. Diese Vorw\u00fcrfe kommen regelm\u00e4\u00dfig aus der gleichen Richtung. Correctiv, Volksverpetzer, Kreuzer, aber auch ZEIT, t-online, TAZ und Tagesspiegel geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Es liegt nahe, dass in diesem \u00f6ffentlichen Klima \u00c4rzte und Wissenschaftler davor zur\u00fcckschrecken, Kritik zu \u00e4u\u00dfern. Oder aber sie \u00f6ffnen sich nur noch den sogenannten alternativen Medien und werden anschlie\u00dfend im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk als \u201eumstritten\u201c bezeichnet und kommen dort nicht mehr zu Wort.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Der Streit um den gel\u00f6schten MDR-Beitrag verweist also auf bedenkliche gesellschaftspolitische Entwicklungen. Die vielen Programmbeschwerden zur L\u00f6schung des Beitrags sind ernst zu nehmen und zeugen von einem Interesse der Geb\u00fchrenzahler an einer pluralen und demokratischen Debattenkultur. Wie ging es mit den Beschwerden weiter?<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Der Programmausschuss Leipzig des MDR-Rundfunkrates behandelte in zwei Sitzungen die Programmbeschwerden. Die Sitzungen des Programmausschusses finden unabh\u00e4ngig von den Rundfunkratssitzungen statt. In den Rundfunkratssitzungen berichtet die Vorsitzende des Programmausschusses \u00fcber die zwischenzeitlichen, nicht-\u00f6ffentlich stattgefundenen Programmausschusssitzungen. Interessierte und engagierte B\u00fcrger wie wir k\u00f6nnen nur zu den \u00f6ffentlichen Rundfunkratssitzungen gehen. In den Sitzungen von Januar, M\u00e4rz und Juni wurden jeweils Anmerkungen zum Umschau-Beitrag gemacht. Kurz zusammengefasst: Im Januar wurde mitgeteilt, dass es viele Programmbeschwerden gebe, im M\u00e4rz, dass die Beschwerden dem Programmausschuss \u00fcbergeben worden seien und dieser sie pr\u00fcfe und im Juni schlie\u00dflich, dass ein Ergebnis feststehe.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Auf der Rundfunkratssitzung am 10. Juni 2024 teilte der Programmausschuss seine finale Entscheidung mit: Programmausschuss und Redaktionsrat des MDR seien nach gr\u00fcndlicher Pr\u00fcfung zu dem Ergebnis gekommen, dass im Umschau-Beitrag <em>keine<\/em> Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht vorliege. Die Mitteilung wurde von den Mitgliedern des Rundfunkrates und dem MDR-Intendanten Ralf Ludwig teilnahmslos hingenommen. Welch ein Gegensatz zu der hellen Aufregung unter den Rundfunkratsmitgliedern in der Januar-Sitzung, als erstmals \u00fcber die L\u00f6schung gesprochen worden war. Hatten sich damals doch einige B\u00fcrger mit ihren Beschwerden direkt an einzelne Rundfunkratsmitglieder gewandt, die sich dadurch sehr bel\u00e4stigt gef\u00fchlt hatten. Dagegen jetzt \u2013 betretenes Schweigen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Die Peinlichkeit ist nachvollziehbar, hatten doch Chefredaktion und juristische Direktion bereits Antwortschreiben zu allen Programmbeschwerden verschickt, in denen sie sich \u2013 wie im gesamten Verfahren \u2013 nicht auf die Seite der Redaktion gestellt hatten. Die Antworten enthielten nicht die sonst \u00fcblichen Argumente, warum ein kritisierter Bericht den Programmgrunds\u00e4tzen des MDR entspreche. Im Gegenteil, die Arbeit der Autoren und der Redaktion wurde infrage gestellt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Unsere eigene Programmbeschwerde gegen die L\u00f6schung wurde am 1. M\u00e4rz 2024 vom juristischen Direktor Jens-Ole Schr\u00f6der mit Verweis auf eine Verletzung von Paragraf 8 des MDR-Staatsvertrages zur\u00fcckgewiesen. Der Beitrag w\u00fcrde nicht alle journalistischen Qualit\u00e4tskriterien erf\u00fcllen, und somit sei die L\u00f6schung des Beitrags zul\u00e4ssig. Unser Widerspruch gegen diesen Bescheid und eine Nachfrage nach der Juni-Sitzung des Rundfunkrates wurden zun\u00e4chst f\u00fcr lange Zeit nur mit Eingangsbest\u00e4tigungen beantwortet.<\/p>\n<h4 class=\"article_subtitle__wx1Lu\">Warum bleibt der Beitrag gel\u00f6scht?<\/h4>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Nachdem auf dieser Juni-Sitzung nun festgestellt wurde, dass der gel\u00f6schte Beitrag <em>nicht<\/em> zu beanstanden sei, h\u00e4tte man als B\u00fcrger und Beitragszahler Folgendes erwarten k\u00f6nnen: Der MDR sieht ein, dass es ein Fehler war, den Beitrag zu l\u00f6schen. Der Beitrag wird schnellstm\u00f6glich wieder publiziert. Der Sender entschuldigt sich \u00f6ffentlich bei den Autoren, der Redaktion und den Geb\u00fchrenzahlern. Doch nichts davon geschieht. Im Gegenteil: Der Beitrag bleibt gel\u00f6scht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Am 23. August erhielten wir eine endg\u00fcltige Antwort des Rundfunkratsvorsitzenden Michael Ziche auf unsere Programmbeschwerde. In dem Schreiben hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u201eDer Ausschuss sieht keinen Versto\u00df gegen die Angebotsgrunds\u00e4tze. Der Programmausschuss stellt im Ergebnis einer intensiven Diskussion zwar journalistische M\u00e4ngel fest, sieht darin aber noch keinen Versto\u00df gegen den Angebotsgrundsatz \u00a7 8 Abs. 3 MDR St V \u2026\u201c. Worin genau die M\u00e4ngel bestehen sollen, wird nicht erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Im selben Schreiben teilt man uns au\u00dferdem mit, der Rundfunkrat k\u00f6nne nicht in die operative F\u00fchrung der Rundfunkanstalt eingreifen, indem er eine Anordnung zur Wiederver\u00f6ffentlichung eines Beitrages treffe. Ein solcher \u201eEingriff\u201c w\u00fcrde \u201edie Funktion der Aufsicht \u00fcberdehnen\u201c. Man verweist auf die \u201eEntscheidungsfreiheit der Redaktion\u201c. Damit f\u00fchrt der Rundfunkrat aus unserer Sicht seine Aufgabe als Aufsichtsgremium ad absurdum.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Wir haben bereits am 11. Juli 2024 beim Intendanten nachgefragt, ob und wann der Beitrag wieder ver\u00f6ffentlicht wird. Die f\u00fcr den Beitrag verantwortliche Redaktion teilte uns mit, sie w\u00fcnsche sich eine Wiederver\u00f6ffentlichung, diese werde aber von der Chefredaktion blockiert. Wir haben im September Chefredaktion und Intendanz angefragt, wann der Beitrag wieder abrufbar sei, beziehungsweise aus welchen Gr\u00fcnden er m\u00f6glicherweise depubliziert bleiben w\u00fcrde. Hierauf erhielten wir zwar eine Lesebest\u00e4tigung, aber zun\u00e4chst keine Antwort.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall\">Nach der von uns gesetzten Frist meldete sich der MDR dann \u00fcberraschenderweise doch noch. Am 12. September 2024 beantwortete ein Sprecher unsere vielen Fragen lapidar wie folgt: \u201eWie Sie aufgrund Ihrer Programmbeschwerde wissen, hat sich der Rundfunkrat des MDR mit dem angesprochenen Vorgang abschlie\u00dfend befasst. Die entsprechende Einlassung finden Sie auch gerne noch einmal <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/mdr-rundfunkrat\/sitzungen\/ergebnisse-tagung-juni-zweitausendvierundzwanzig-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier<\/a>. Im MDR ist der Vorgang abgeschlossen.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ paywall article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\">Im Ergebnis bleibt die L\u00f6schung bestehen. Der ganze Vorgang wirft hinsichtlich Artikel 5 unseres Grundgesetzes einige unangenehme Fragen auf. In besagtem Artikel hei\u00dft es: \u201eJeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu \u00e4u\u00dfern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug\u00e4nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew\u00e4hrleistet. Eine Zensur findet nicht statt.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"article_header-title__vd8vA\"><strong>Weitere Empfehlung aus der Reihe OC der Berliner Zeitung zum Thema: Beruhte die Corona-Impfkampagne auf der Vorspiegelung falscher Tatsachen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_header-lead__0E3Bn\">An den Daten der Impfstoffhersteller gab es fr\u00fch Kritik. Auch die RKI-Protokolle dokumentieren viele Unsicherheiten. Warum warben Politiker trotzdem f\u00fcr die Impfung?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/corona-impfkampagne-beruhte-sie-auf-der-vorspiegelung-falscher-tatsachen-li.2253739\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/corona-impfkampagne-beruhte-sie-auf-der-vorspiegelung-falscher-tatsachen-li.2253739<\/a><\/p>\n<p>Das Thema DNA-Verunreinigungen in den &#8222;Impf&#8220;-Stoffen wurde im Januar 2024 in der <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/lokalzeit\/fernsehen\/ruhr\/spurensuche-sind-corona-mrna-impfstoffe-verunreinigt-100.html\">WDR-Sendung Lokalzeit<\/a> aufgegriffen.<\/p>\n<p>Archiv: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240121071542\/https:\/\/www1.wdr.de\/lokalzeit\/fernsehen\/ruhr\/spurensuche-sind-corona-mrna-impfstoffe-verunreinigt-100.html\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20240121071542\/https:\/\/www1.wdr.de\/lokalzeit\/fernsehen\/ruhr\/spurensuche-sind-corona-mrna-impfstoffe-verunreinigt-100.html<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Dieter Korbely ist Diplomingenieur in Rente und hat lange Jahre bei einem gro\u00dfen Automobilhersteller gearbeitet.\u00a0<\/em><em>Beate Strehlitz ist promovierte Diplomingenieurin in Rente und hat 33 Jahre als Wissenschaftlerin in einem Forschungszentrum gearbeitet.\u00a0<\/em><em>Beide \u00fcben seit 2019 Kritik an den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien. <\/em><em>Dieser Beitrag erschien zuerst unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-ND 4.0) <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/zensur-beim-mdr-beitrag-ueber-verunreinigte-corona-impfstoffe-bleibt-ohne-begruendung-geloescht-li.2253452\">in der Berliner Zeitung.<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #f86d0e; padding: 30px; margin-left: 30px;\"><a style=\"color: white; font-size: 20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_9675 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_9675')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_9675').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Vergangenes Jahr entstand eine Kontroverse \u00fcber mutma\u00dflich verunreinigte Corona-Impfstoffe und m\u00f6gliche Gesundheitsrisiken. Der MDR sendete dazu &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/zensur-beim-mdr-beitrag-ueber-verunreinigte-corona-impfstoffe-bleibt-ohne-begruendung-geloescht\/\"> <span class=\"screen-reader-text\">Zensur beim MDR? 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