{"id":987,"date":"2015-11-11T14:49:48","date_gmt":"2015-11-11T13:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/?p=987"},"modified":"2016-03-25T19:27:23","modified_gmt":"2016-03-25T18:27:23","slug":"umfragen-ein-wunschkonzert-der-auftraggeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/umfragen-ein-wunschkonzert-der-auftraggeber\/","title":{"rendered":"Umfragen \u2013 Ein Wunschkonzert der Auftraggeber"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&#8222;Es gibt drei Arten von L\u00fcgen: L\u00fcgen, verdammte L\u00fcgen und Statistiken.&#8220; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benjamin_Disraeli\">Benjamin Disraeli<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Als ob es in den vergangenen Monaten nicht schon <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/pegida--luegenpresse-vorwurf-teilen-44-prozent-der-deutschen---forsa-umfrage-fuer-den-stern-6524244.html\">gen\u00fcgend Umfragen<\/a> zur <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2015-06\/medienkritik-journalismus-vertrauen\">Glaubw\u00fcrdigkeit<\/a> der<a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/glaubwuerdigkeit-der-medien-39444790.html\"> Medien<\/a> gegeben h\u00e4tte, die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kultur\/zapp-umfrage-101.pdf\">mehr oder weniger<\/a> verst\u00f6rende <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kultur\/vertrauen-medien-zapp-103.html\">Ergebnisse<\/a> zu Tage <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2013-07\/transparency-bericht-korruption-medien\">f\u00f6rderten,<\/a> sah sich j\u00fcngst auch der WDR dazu veranlasst, <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundesweit\/ard-deutschlandtrend\/\">eine eigene Umfrage<\/a> beim Kooperationspartner der ARD, infratest dimab, in Auftrag zu geben. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/WDR-umfrage.pdf\">WDR umfrage<\/a><\/p>\n<p>\u00dcber die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Auftrag kann man nur spekulieren, offenbar hat der WDR noch immer zu viel Geld in der Portokasse. Man kann sich ungef\u00e4hr ausrechnen, was die erneute Umfrage gekostet haben k\u00f6nnte, wenn man die <a href=\"http:\/\/www.forsa.de\/site\/methode.htm\">Preisliste von Forsa<\/a> zu Rate zieht. Ein freier Mitarbeiter k\u00e4me mit diesem Betrag eine Weile \u00fcber die Runden. Es ist nat\u00fcrlich auch denkbar, dass infratest dimab seinem Kooperationspartnern Rabatte gew\u00e4hrt, aber unter dem Gesichtspunkt des Mitnahmeeffektes halte ich das eher f\u00fcr unwahrscheinlich. <\/p>\n<p>Die Umfrage des WDR zur Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien wurde in Form einer repr\u00e4sentativen Zufallsauswahl anhand computergest\u00fctzter Telefon-Interviews (CATI) durchgef\u00fchrt. Grundgesamtheit war auch hier die wahlberechtigte Bev\u00f6lkerung in Deutschland ab Vollj\u00e4hrigkeit. Es wurden 750 Personen im Zeitraum 29. bis 30. 10.2015 befragt. Insgesamt wurden 10 Fragen mit Auswahlm\u00f6glichkeiten gestellt.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/aktuell\/umfrage-glaubwuerdigkeit-der-medien-100.html\">&#8222;L\u00fcgenpresse&#8220; hat keine Mehrheit<\/a><\/strong> titelt der WDR zur Feier des Tages am 31.10.2015 auf seiner Onlineseite  und beginnt den Artikel schon mit einer faustdicken L\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>\u201eMit dem alten Nazi-Kampfbegriff &#8222;L\u00fcgenpresse&#8220; bringen die Anh\u00e4nger der &#8222;Pegida&#8220;-Bewegung gerne ihre Verachtung f\u00fcr die Medien zum Ausdruck.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Es wurde inzwischen mehr als reichlich darauf hingewiesen, dass der Begriff \u201eL\u00fcgenpresse\u201c zwar \u00fcber eine beachtliche Historie verf\u00fcgt, jedoch die mediale Darstellung als  \u201ealter Nazikampfbegriff\u201c bewusst verk\u00fcrzt wird, um Medienkritiker aller Couleur pauschal in die rechte Ecke stellen zu k\u00f6nnen. Medienvertreter, die diesen Bl\u00f6dsinn bewusst und immer wieder gebetsm\u00fchlenartig und wider besseres Wissen widerk\u00e4uen, sollten sich langsam mal auf ihr Berufsethos besinnen oder zur Kenntnis nehmen, dass sie mit dieser Verhaltensweise selbst an ihrem eigenen Niedergang mitwirken. Was sollen Rezipienten mit Medienvertretern anfangen, von denen sie je nach Belieben als Nazis oder als Verschw\u00f6rungstheoretiker beschimpft werden, wenn sie sich der ver\u00f6ffentlichten Meinung nicht anschlie\u00dfen wollen? Misstrauen gegen\u00fcber Medien gab es schon immer und nicht erst seit der Ukrainekrise \u2013 allerdings hat es sich seither ungeahnt deutlich Geh\u00f6r verschafft. <\/p>\n<blockquote><p>\u201eWer die Wahrheit nicht wei\u00df, der ist blo\u00df ein Dummkopf. Aber wer sie wei\u00df, und sie eine L\u00fcge nennt, der ist ein Verbrecher!\u201c Bertholt Brecht in \u201eDas Leben des Galilei\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Zur Erinnerung: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2015\/09\/24\/historie-des-begriffs-luegenpresse-und-aktuelle-medienkritische-debatten\/\">Der Vorwurf der L\u00fcgenpresse ist alles andere als neu.<\/a> Den Vorwurf, die Presse w\u00fcrde l\u00fcgen, gab es schon vor \u00fcber <del datetime=\"2015-11-13T18:48:45+00:00\">200<\/del> 400 Jahren, <del datetime=\"2015-11-13T18:48:45+00:00\">der Begriff \u201eL\u00fcgenpresse\u201c wurde vor fast genau 100 Jahren erstmals \u00f6ffentlich verwendet.<\/del>der Begriff \u201eL\u00fcgenpresse\u201c scheint vor fast genau 175 Jahren erstmals \u00f6ffentlich verwendet worden zu sein. Neu ist, in welchem politischen Kontext der Begriff gebraucht wird und wie Medienkritiker mit seiner Hilfe kollektiv und simplifizierend von jenen, die sich permanent angesprochen f\u00fchlen, in die rechte Ecke verbannt werden. <\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Umfrage des WDR zur Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien und zu den einzelnen Fragen:<br \/>\nMeiner Meinung nach sind die Fragen zu allgemein, teils manipulativ und irref\u00fchrend. Wenn eine gewisse empirische Relevanz hergestellt werden soll, dann m\u00fcsste das einzelne Medium abgefragt werden und nicht lediglich der unspezifizierte Sammelbegriff (DIE Medien) oder die \u00dcbertragungsart. Das gleiche gilt f\u00fcr Zeitungen und das Internet. Wer zum Beispiel DAS Internet als am wenigsten glaubw\u00fcrdig erachtet, der k\u00f6nnte damit unter Umst\u00e4nden auch die Onlineangebote der Polizei, der Bundesregierung oder der Tagesschau meinen. Wenn den \u00f6ffentlichen-rechtlichen Sendern tendenziell h\u00f6heres Vertrauen entgegen gebracht wird, so ist das schlicht und ergreifend Ausdruck einer logisch begr\u00fcndeten Erwartungshaltung gegen\u00fcber DEN Angeboten, die durch die Zahlung des Rundfunkbeitrages und des gesetzlichen Auftrages in besonderem Ma\u00dfe legitimiert sind. Jeder durchschnittlich verst\u00e4ndige B\u00fcrger dieser Republik hat schon irgendwann einmal vom gesetzlichen Auftrag \u00f6ffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten geh\u00f6rt und wei\u00df, dass es bestimmte Grunds\u00e4tze gibt, die einzuhalten sind.<\/p>\n<p><strong>\u201eDie \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erf\u00fcllung ihres Auftrags die Grunds\u00e4tze der Objektivit\u00e4t und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/strong>  <\/p>\n<p>Auf gut Deutsch \u2013 die \u00d6ffentlich-rechtlichen haben ganz einfach per Gesetz nicht zu l\u00fcgen. Und aus diesem simplen Selbstverst\u00e4ndnis d\u00fcrfte auch, zun\u00e4chst als Vertrauensvorschuss, bei der Meinungsumfrage die h\u00f6here Zustimmung erwachsen. <\/p>\n<p>Wenn <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/toenetextebilder\/Luegenpresse100.html\">Professor P\u00f6rsken im Interview<\/a> die Frage gestellt wird: \u201e72 Prozent sprechen nicht von &#8222;L\u00fcgenpresse&#8220;. Ist doch eigentlich gut, oder?\u201c dann h\u00e4tte er als Medienwissenschaftler antworten m\u00fcssen, dass diese verk\u00fcrzte Darstellung von Medienkritik bei weitem nicht <a href=\"http:\/\/blog.karlshochschule.de\/2015\/10\/28\/luegenpresse-medien-vertrauenskrise\/\">das aktuelle Problem<\/a> ist und vor allem h\u00e4tte er die <a href=\"http:\/\/sciencefiles.org\/2015\/10\/31\/der-meinungsforschungskrieg-um-die-luegenpresse\/\">v\u00f6llig untaugliche Umfrage<\/a> als solche identifizieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/aktuell\/umfrage-glaubwuerdigkeit-medien-100.pdf\">Zur Umfrage im Einzelnen:<\/a><\/p>\n<p><em>1.) Institutionenvertrauen &#8211; Ich nenne Ihnen jetzt eine Reihe von Einrichtungen und Organisationen. Bitte sagen Sie mir f\u00fcr jede, wie viel Vertrauen Sie in sie haben: sehr gro\u00dfes Vertrauen, gro\u00dfes Vertrauen, wenig Vertrauen oder gar kein Vertrauen?<\/em><\/p>\n<p>Interessant ist hier zun\u00e4chst die Gleichsetzung von Institutionen wie Polizei oder Bundestag mit Medien. Man l\u00e4sst die ausgew\u00e4hlten Personen \u00c4pfel mit Birnen vergleichen. Insbesondere die Platzierung des Internets an letzter Stelle der Glaubw\u00fcrdigkeitsskala l\u00e4sst auf die unsaubere Fragestellung schlie\u00dfen. Wenn die Befragten ihr Misstrauen in das Internet eventuell damit begr\u00fcnden, dass Konzerne wie Google oder Facebook in ihre Privatsph\u00e4re eindringen und die Nutzer aussp\u00e4hen, so basiert dies noch immer auf dem individuellen Verhalten \u2013 sprich, man kann das aktiv durch entsprechendes Nutzerverhalten beeinflussen. Bei den klassischen Medien kann man das nicht. Da die klassischen Medien nat\u00fcrlich auch als Sprachrohre f\u00fcr Wirtschaft, Bundesregierung, Kirche, Gewerkschaften ec. fungieren, ist es sehr seltsam, dass in der Umfrage dem Medium teilweise mehr Vertrauen gegen\u00fcber gebracht wird als der Institution. <\/p>\n<p><em>2.) Qualit\u00e4t des Informationsangebots der deutschen Medien &#8211; In Deutschland gibt es viele und unterschiedliche Medienangebote: Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen sowie Internet. Ist das Informationsangebot der Medien bei uns alles in allem sehr gut, gut, schlecht oder sehr schlecht?<\/em><\/p>\n<p>Eine Korrelation zwischen Menge (&#8222;viele unterschiedliche Medienangebote&#8220;) und Qualit\u00e4t bzw. Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien ist auch beim besten Willen nicht herstellbar. Insofern ist weder die Frage noch die Antwort zu gebrauchen. <\/p>\n<p><em>3.) Vertrauen in die deutschen Medien &#8211; Wenn Sie an die Medien in Deutschland denken. Ist da Ihr Vertrauen in den letzten Jahren gestiegen, gesunken oder hat sich da nicht so viel ge\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n<p>Die Aussagen nach gestiegenen und gesunkenen Vertrauen kann man ja noch einigerma\u00dfen einordnen, aber was ist mit dem Mittelbalken? Wenn sich nichts ge\u00e4ndert hat &#8211; wie war das Verh\u00e4ltnis fr\u00fcher? War es zustimmend oder ablehnend? Ist diese Auswahlm\u00f6glichkeit als Enthaltung zu werten?<\/p>\n<p><em>4.) Glaubw\u00fcrdigkeit der Informationen in den deutschen Medien &#8211; Halten Sie die Informationen in den deutschen Medien alles in allem f\u00fcr glaubw\u00fcrdig oder f\u00fcr nicht glaubw\u00fcrdig?<\/em><\/p>\n<p>\u201eAlles in allem\u201c ohne Spezifikation hei\u00dft: Man mixe die Junge Freiheit mit Jungle World, gebe eine Prise Arte und ein paar Spritzer RTL dazu und garniere das Ganze mit einem Hauch GALA. Danach sch\u00fcttle man die Mischung gut durch, hebe das Angebot von Axel Springer unter und serviere dazu eine Portion ZDF- heute. Warum fragt man nicht konkret nach relevanten Angeboten? Beispielsweise h\u00e4tte RTL-aktuell mit der Tagesschau verglichen werden k\u00f6nnen, oder die Welt mit dem Freitag. Ich k\u00f6nnte die Frage, so wie sie hier in der Umfrage gestellt wurde, \u00fcberhaupt nicht guten Gewissens beantworten. <\/p>\n<p><em>5.) Glaubw\u00fcrdigkeit der Informationen in den deutschen Medien \u2013 Ich nenne Ihnen jetzt einige Medien. Sagen Sie mir bitte jeweils, ob Sie diese f\u00fcr glaubw\u00fcrdig oder f\u00fcr weniger glaubw\u00fcrdig halten?<\/em><\/p>\n<p>Neutral, spezifiziert und in Ordnung. \u00d6ffentlich-rechtliches Radio an erster Stelle. Toll.<\/p>\n<p><em>6.) Haupts\u00e4chliche Informationsquellen \u00fcber das politische Geschehen &#8211; Aus welchen Medien beziehen Sie haupts\u00e4chlich Ihre Informationen \u00fcber das politische Geschehen?<\/em><\/p>\n<p>Auch neutral und in Ordnung in der Fragestellung, aber vom Ergebnis her merkw\u00fcrdig. Wenn das \u00f6ffentlich-rechtliche Radio am glaubw\u00fcrdigsten ist (vorhergehende Frage), warum ist es dann nicht das bevorzugte Medium zur politischen Information und mit 8% soweit abgeschlagen hinter \u00d6R Fernsehen, Internet und Tageszeitungen? Der Hang zu einer gewissen Konsistenz bei der Beantwortung der Fragen scheint bei den Befragten nicht besonders ausgepr\u00e4gt zu sein.<\/p>\n<p>7.) Bewertung genutzter Informationsquellen (Top 3) &#8211; W\u00fcrden Sie sagen, haupts\u00e4chlich genutzte Informationsquelle] ist insgesamt&#8230;<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was \u201emutig\u201c in dieser Skala verloren hat, schlie\u00dflich leben wir nicht in einer Bananenrepublik. \u201eMutiges\u201c Internet \u2013 echt putzig.  \u201eEhrlich\u201c und \u201eglaubw\u00fcrdig\u201c h\u00e4tte man zusammenfassen k\u00f6nnen. \u201eAngepasst\u201c, an was genau, wenn man z. B. die Tageszeitungen bewertet? An die jeweils politische Ausrichtung des Mediums, an die Unternehmensleitlinien, an die Regierungsmeinung, an den Mainstream? Es gibt in diesem Land f\u00fcr jede politische Pr\u00e4ferenz das entsprechende Blatt, Angepasstheit der Inhalte inklusive, was man dann wiederum auch \u201eeinseitig\u201c nennen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><em>8.) Vorwurf der \u201eL\u00fcgenpresse\u201c gegen\u00fcber den deutschen Medien &#8211; Im Zusammenhang mit den Protesten der Pegida-Bewegung wird h\u00e4ufiger der Begriff L\u00fcgenpresse verwendet. Wenn Sie an Zeitungen, Radio und Fernsehen in Deutschland denken, w\u00fcrden Sie pers\u00f6nlich dann von L\u00fcgenpresse sprechen oder nicht?<\/em><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens bei dieser Fragestellung wird deutlich, dass die Formulierung der Frage ganz klar das Ergebnis beeinflusst. Nat\u00fcrlich will sich die Mehrheit der Befragten NICHT mit PEGIDA bzw. deren bevorzugten Kampfbegriffen identifizieren. Die Fragestellung ist auch angesichts der Vielfalt und f\u00fcr jedes politische Spektrum reichlich vorhandenen Auswahl von Medienangeboten hochgradig albern und alles andere als wissenschaftlich. Kein normaler Mensch w\u00fcrde alle Medien \u00fcber einen Kamm scheren, daher verst\u00f6rt es schon ein wenig, dass immerhin 20 % genau das tun.<br \/>\nNat\u00fcrlich wird das rechte Spektrum von der \u201eJunge(n) Freiheit\u201c eine andere Auffassung haben als das linke. Die Nachdenkseiten werden von ihren Fans regelrecht verehrt und keiner von denen k\u00e4me auf die Idee diese Seite &#8211; obwohl sie ausschlie\u00dflich im Netz zu finden ist &#8211; als L\u00fcgenpresse zu bezeichnen. Selbst die sch\u00e4tzungsweise 150.000 Abonnenten der BILD werden ihr bevorzugtes Blatt nicht per se als L\u00fcgenpresse spezifizieren. Es gibt DIE L\u00fcgenpresse nicht und es ist langsam mal an der Zeit, dass das auch die Vertreter der Zunft zur Kenntnis nehmen. <\/p>\n<p><em>9.) L\u00fcgen in deutschen Medien &#8211; Glauben Sie dass in deutschen Medien gelogen, also absichtlich die Unwahrheit gesagt wird? W\u00fcrden Sie sagen&#8230;? Auf welche Medien trifft dies am ehesten zu?<\/em><\/p>\n<p>Diese Frage zielt normalerweise nicht auf Glauben, sondern auf Wissen ab. So k\u00f6nnen heutzutage Medienl\u00fcgen auf komfortable Art und Weise recherchiert, gepr\u00fcft und sauber im Hinterst\u00fcbchen geparkt werden. Es d\u00fcrfte auch nicht nur das absichtliche Verk\u00fcnden von Unwahrheiten thematisiert werden, sondern auch das bewusste Verschweigen, das Vermeiden von Richtigstellungen oder das Falschzitieren&#8230; Dann m\u00fcsste noch jemand erkl\u00e4ren wie DAS Internet l\u00fcgen kann. V\u00f6llig absurde Frage angesichts der Tatsache, dass alle &#8211; oder die meisten &#8211; Angebote der zur Verf\u00fcgung stehenden Antwortm\u00f6glichkeiten auch im Internet zu finden sind. <\/p>\n<p><em>10.) Vorgaben der Politik f\u00fcr die Berichterstattung der Medien &#8211; Und glauben Sie, dass den deutschen Medien von Staat und Regierung vorgegeben wird, wor\u00fcber sie berichten sollen? <\/em><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit der Causa Brender ist der Durchgriff des Staates auf die Medienberichterstattung belegt. Die Pr\u00e4senz staatlicher Vertreter in den Gremien der Rundfunkanstalten ist nicht ohne Grund noch immer beachtlich und es zeigen sich auch keine besonders engagierten Aktivit\u00e4ten diesen Missstand zu beheben. Es existieren Medien, die sich die Treue zur transatlantischen Partnerschaft in die <a href=\"http:\/\/nachhaltigkeit.axelspringer.de\/de\/grundsaetze\/unternehmensgrundsaetze.html\">Unternehmensleitlinien<\/a> geschrieben haben und es gibt Herausgeber und Chefredakteure mit mehr als deutlicher N\u00e4he zu staatlicher Macht und deren Institutionen. Auch die Eigenkonditionierung der Besch\u00e4ftigten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28616\">die gern Karriere machen<\/a>, oder einfach nur ihren Job behalten wollen, sollte nicht vernachl\u00e4ssig werden. Die meisten Vertreter der Zunft muss keiner von oben steuern, damit sie Nachrichten in eine gewisse Form bringen. Die machen das freiwillig und ohne den leisesten Anflug von schlechtem Gewissen. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GQpwrtTST_M\">Die sind so sozialisiert.<\/a> <\/p>\n<p>[Ironie on] Wenn der Chefredakteur von ARD-aktuell, Herr Gniffke, also \u00f6ffentlich verlautbart, dass er nicht t\u00e4glich einen Anruf \u201evon oben\u201c bek\u00e4me, dann kann das auch bedeuten, dass \u201eda oben\u201c vollstes Vertrauen in die Leistungen des Mitarbeiters besteht und man sich aus diesem Grund l\u00e4stige Telefonate sparen kann. [Ironie off] <\/p>\n<p>Um es mal mit den Worten des Ex-Kanzlers Schr\u00f6der zu sagen:<em>\u201eNun wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen.\u201c<\/em> Dass Medien <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511093739\/politik\/inland\/erst-europa-dann-die-welt.html\">grundlegende Funktionen f\u00fcr politische Systeme<\/a> (auch f\u00fcr demokratische) erf\u00fcllen, weist hoffentlich niemand von der Hand.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/31\/31835\/1.html\">Den Rest kann man googeln.<\/a> <\/p>\n<p>Besonders auff\u00e4llig an den Ergebnissen der Umfrage ist, dass entgegen realer Erlebnisse, Gespr\u00e4che und Erfahrungen, das Internet schlecht abzuschneiden scheint. Menschen, die dem Internet skeptisch gegen\u00fcber stehen und es seltener als glaubw\u00fcrdig (hier 30 %) betrachten, sind erfahrungsgem\u00e4\u00df h\u00e4ufig \u00e4ltere Menschen. Interessant ist dagegen, dass <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundesweit\/umfragen\/aktuell\/glaubwuerdigkeit-der-medien\/\">die Umfrage<\/a> herausbekommen haben will, dass das Internet ausgerechnet bei AfD-Anh\u00e4ngern als weniger verd\u00e4chtig gilt und f\u00fcr sie als politische Informationsquelle einen wesentlich h\u00f6heren Stellenwert besitzt, als in den Reihen anderer Parteien. Auch seien AfD-Anh\u00e4nger angeblich vergleichsweise mediendistanziert und tragen den von Pegida genutzten L\u00fcgenpresse-Begriff zu mehr als H\u00e4lfte der AfD-Anh\u00e4nger mit. Etwa zwei Drittel von ihnen halten die deutschen Medien insgesamt f\u00fcr unglaubw\u00fcrdig, ebenso viele vermelden ein gesunkenes Medienvertrauen. \u00c4hnlich gro\u00df ist die Zahl der AfD-Anh\u00e4nger, die von Medienvorgaben seitens der Politik ausgehen sowie von h\u00e4ufigen oder durchg\u00e4ngigen Unwahrheiten in der medialen Berichterstattung. Dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen wird dabei besonders misstraut.<\/p>\n<p>Da ich innerhalb der Studie keine Angaben zur Parteizugeh\u00f6rigkeit oder politischen Pr\u00e4ferenz entdecken konnte, habe ich eine entsprechende Anfrage an infratest dimap gestellt.<\/p>\n<p><strong>Anfrage: <\/strong><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren,<br \/>\nbei der <a href=\"http:\/\/www.infratest-dimap.de\/umfragen-analysen\/bundesweit\/umfragen\/aktuell\/glaubwuerdigkeit-der-medien\/\">Betrachtung der Umfrage<\/a> fiel auf, dass Sie in der Auswertung von mediendistanzierten AfD-Anh\u00e4ngern scheiben, obwohl in der Umfrage mit keiner Silbe die Parteizugeh\u00f6rigkeit der Befragten thematisiert wurde. Wie kommt das? W\u00e4hlen Sie Ihre Personen auch repr\u00e4sentativ zum prozentual vorhandenen Parteienspektrum in Dtl. aus? Falls dem so ist, dann w\u00e4ren die Meinungen anderer Partei-Anh\u00e4nger zur Problematik f\u00fcr die Mediennutzer auch interessant. Da die AfD im Bundesschnitt lediglich bei 8-9% in den Umfragen liegt, verwundert die Fokussierung auf die AfD. Weder die verschwindend geringe Anzahl der Pegida-Demonstranten im Verh\u00e4ltnis zur Durchschnittsbev\u00f6lkerung (Promillebereich), noch die AfD sind logisch relevant f\u00fcr die Medienverdrossenheit, die sich ja immerhin in deutlichen Zahlen niederschl\u00e4gt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Frau M\u00fcller,<br \/>\nvielen Dank f\u00fcr Ihre R\u00fcckfrage. Im Rahmen der Befragung zur Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien wurden die repr\u00e4sentativ ausgew\u00e4hlten Wahlberechtigten zus\u00e4tzlich auch nach ihren momentanen Wahlabsichten, ebenso auch nach ihrem Alter und ihrem Bildungsgrad befragt. Dies bietet in Umfragen die M\u00f6glichkeit, Analysen auch f\u00fcr verschiedene Teilgruppen der Bev\u00f6lkerung vorzunehmen, beispielsweise um herauszufinden, in welchen Bev\u00f6lkerungsteilen Antworten besonders h\u00e4ufig oder auch eher selten anzutreffen sind. Bei der angesprochenen Studie wurde nach entsprechenden Auff\u00e4lligkeiten im Antwortverhalten gesucht. Medienskepsis wird dabei in verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen sichtbar. Allerdings f\u00e4llt das Skepsis-Niveau von Gruppe zu Gruppe sehr unterschiedlich aus. So zeigt sich, dass Wahlberechtigte, die sich als Nichtw\u00e4hler beschreiben sowie Personen mit einer AfD-Wahlpr\u00e4ferenz mehrheitlich ein geringes Medienvertrauen \u00e4u\u00dfern im Unterschied zu den Anh\u00e4ngern der im Bundestag vertretenen Parteien. Dieser Befund wurde entsprechend in unserer Text auf der Webseite herausgestellt. Er gibt Antwort auf die unseres Erachtens berechtigte Frage, in welchen Bev\u00f6lkerungsgruppen Medien aktuell auf ein besonders gro\u00dfes Misstrauen sto\u00dfen. <\/em><\/p>\n<p>Man muss \u00fcber keine gro\u00dfartigen analytischen F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen, um zu erkennen, was hier f\u00fcr Botschaften vermittelt werden: Medienkritik erfolgt <strong>ausschlie\u00dflich<\/strong> durch rechtes Pegida\/AfD\/NPD-Klientel, welches durch das Skandieren des Unwortes &#8222;L\u00fcgenpresse&#8220; zweifelsfrei zu identifizieren ist. Sie bevorzugen das Internet als Quelle der Information, daraus folgt: <\/p>\n<blockquote><p>Internet = B\u00f6se und Quelle allen \u00dcbels<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr viele Journalisten ist das Netz inzwischen sowas wie ein nat\u00fcrlicher Feind im Kampf um die Deutungshoheit. Durch die sozialen Netzwerke findet inzwischen ein breiter Austausch der Kritiker konventioneller Medien statt, in dessen Verlauf auch die breite und direkte Kritik an einzelnen Artikeln und\/oder Autoren m\u00f6glich geworden ist. Das nervt nat\u00fcrlich die Meinungsbildner vom Dienst und hat bereits zu drastischen Reaktionen in Form von Unterbindung der einst so beliebten Publikumsinklusion gef\u00fchrt. Es wird, unter dem Vorwand angeblich ausufernder Hasskommentare im Netz, medien\u00fcbergreifend und unter Einbeziehung des Bundesjustizministers nach Zensur gerufen.  Es werden Kommentarm\u00f6glichkeiten eingeschr\u00e4nkt, limitiert oder g\u00e4nzlich eingestellt. Es wird die M\u00f6glichkeit eines fairen Austausches zwischen Publikum und Medienschaffenden, bzw. die Diskussion des Publikums untereinander gest\u00f6rt oder g\u00e4nzlich unterbunden. Der demokratische Meinungsbildungsprozess soll nach dem Willen diverser Poitiker und Medienschaffender offenbar wie eine Einbahnstra\u00dfe funktionieren. Der m\u00fcndige Rezipient wird sich davon nicht beeindrucken lassen.<\/p>\n<p>An Alle, die sich noch immer mit den Grundrechten anderer Menschen schwer tun: Meinungsfreiheit ist das Recht ALLER B\u00fcrger, \u00f6ffentlich ihre Meinung kundzutun, solange diese kein strafrechtliches Vergehen beinhaltet. Pressefreiheit ist die Freiheit aller B\u00fcrger, die \u00f6ffentliche Verbreitung dieser ihrer Meinung ohne staatliche Eingriffe betreiben zu d\u00fcrfen. Pressefreiheit ist NICHT das privilegierte Vorrecht institutionalisierter Gro\u00dfkonzerne und Anstalten, die irrigerweise die Meinungs- und Deutungshoheit f\u00fcr sich beanspruchen. <\/p>\n<p>Wer damit ein Problem hat, der soll seine Betriebsst\u00e4tte nach Nordkorea verlegen.<\/p>\n<p>Nachtrag: Anstatt die Medien nur aktuell untereinander zu vergleichen, sollte man den Trend untersuchen. Hier eine zwei Jahre alte <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2013-07\/transparency-bericht-korruption-medien\">Umfrage von Transparency <\/a>International. <\/p>\n<p><em>Mehr als die H\u00e4lfte der Deutschen h\u00e4lt die Medien f\u00fcr korrupt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von Transparency International hervor. Demnach gaben 54 Prozent der Befragten an, dass Medien von Korruption betroffen seien. Schlechter schnitten nur politische Parteien (65 Prozent) und die Wirtschaft (61 Prozent) ab. Dass die Deutschen die Medien f\u00fcr korrupt halten, ist nichts Neues. Neu ist allerdings, dass sie die Medien f\u00fcr noch korrupter halten, als die \u00f6ffentliche Verwaltung und das Parlament.<\/em><\/p>\n<p>Weblinks:<br \/>\nhttp:\/\/www1.wdr.de\/themen\/aktuell\/umfrage-glaubwuerdigkeit-der-medien-100.html<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"cyjrwnWPOc\"><p><a href=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2015\/10\/28\/luegenpresse-und-meinungsmacher-was-fuer-eine-koalition\/\">L\u00fcgenpresse und Meinungsmacher: Was f\u00fcr eine Koalition!<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;L\u00fcgenpresse und Meinungsmacher: Was f\u00fcr eine Koalition!&#8220; &#8212; SciFi\" src=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2015\/10\/28\/luegenpresse-und-meinungsmacher-was-fuer-eine-koalition\/embed\/#?secret=tAEU6TQtIp#?secret=cyjrwnWPOc\" data-secret=\"cyjrwnWPOc\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><br \/>\nhttp:\/\/blog.karlshochschule.de\/2015\/10\/28\/luegenpresse-medien-vertrauenskrise\/<br \/>\nhttp:\/\/www.deutschlandfunk.de\/luegenpresse-vorwurf-statistiker-zweifelt-aussagekraft-von.761.de.html?dram:article_id=335552<\/p>\n<div style=\"float:left;margin-top: 20px;\"><span style=\"background-color:rgb(248,109,14);padding:30px;margin-left: 30px;\"><a style=\"color:white;font-size:20px;\" href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/foerdermitgliedschaft\/\">F\u00f6rdermitglied werden<\/a><\/span><\/div>\n<p><br style=\"clear:both;\" \/><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_987 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_987')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_987').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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