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Presseschau

Hier kommen Themen rein, die nicht mehr benötigt werden, oder noch sortiert werden müssen.
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Telekinese

Re: Presseschau

Beitrag10. November 2014, 13:24

Hallo Maren,

den Artikel habe ich nur überflogen, das übliche und vorgeschobene "Einsichtsblabla". Das Interessante an diesem Artikel sind wirklich die vielen vielen Kommentare die die richtigten und wichtigen Argumente liefern, warum so eine Medienverdrossenheit herrscht.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag12. November 2014, 13:01

Die Motive zur ARD-Themenwoche Toleranz haben gemischte Reaktionen ausgelöst. „Wir haben mit den Plakaten anscheinend einen Nerv getroffen“, meint der Koordinator Hans-Martin Schmidt. Eine gewisse Provokation war durchaus geplant – die Kritik nehme man selbstverständlich ernst.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag13. November 2014, 11:06

Wir wurden erwähnt im Grußwort von Mascolo während der Journalistenpreisverleihung “Der Lange Atem”.
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Maren

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Berliner Journalistenpreis "Der Lange Atem 2014"

Beitrag14. November 2014, 11:34

Berliner Journalistenpreis
"Der Lange Atem 2014" verliehen


In der Laudatio von Ronald Warin (N24) heißt es über die Träger des ersten Preises: „Kaija Kutter und Kai Schlieter haben über Monate hinweg zu dem so wichtigen Thema ‚Gewalt in Kinderheimen‘ Fakten um Fakten zusammengetragen, sich auch von Drohungen nicht einschüchtern lassen, und mit ihren Veröffentlichungen dafür gesorgt, dass die Behörden endlich eingriffen – und dazu beigetragen, dass die skandalösen Zustände in drei Heimen ein Ende fanden.“ Tsp

Möge das „AIRQ“-Prinzip“ - Ausdauer, intensive Recherche, Relevanz und handwerkliche Qualität in allen Bereichen des Journalismus Einzug halten.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag15. November 2014, 11:47

Meine heutige Leseempfehlung bezieht sich auf die Kommentare unter Stefan Niggemeiers Veranstaltungshinweis. Dieses geballte Potential macht Mut. 8-)

Bücherleser

Re: Presseschau

Beitrag16. November 2014, 07:46

Deutschlandfunk zur Kritik an der ö-r Russland-Berichterstattung:
http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-k ... _id=303330
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag16. November 2014, 09:24

Bücherleser hat geschrieben:Deutschlandfunk zur Kritik an der ö-r Russland-Berichterstattung:
http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-k ... _id=303330


Ina Ruck (ARD-Moskau-Korrespondentin):
"Wenn ich auf der Krim unterwegs bin und sehe, dass dort russische Soldaten herumlaufen, dann nenne ich das beim Namen. Ich kann nicht die Wahrheit in Anführungsstrichen setzen."

Soviel Unsinn in zwei Sätzen. Dabei gibt es Wikipedia und Google.

Bücherlese

Re: Presseschau

Beitrag17. November 2014, 18:36

Die Nachdenkseiten über ein Interview von Putin durch Hubert Seipel(NDR),
und was die Talkrunde um Jauch daraus machte:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=23975
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag18. November 2014, 09:27

Warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausreichend finanziert ist – und trotzdem kein Geld hat.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag20. November 2014, 08:55

Vom Troll zum Tier. Das Publikumsbashing geht in die nächste Runde. Fehler- und Kritikkultur innerhalb der Sender? Fehlanzeige. Siehe auch: http://blog.tagesschau.de/2014/11/17/pu ... ht-einsam/
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag22. November 2014, 21:14

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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag24. November 2014, 16:10

Die Nachdenkseiten analysieren Strategien der Meinungsmache: http://www.nachdenkseiten.de/?p=24014
Beachtlich auch der im Beitrag verlinkte offenen Brief, der sich mit der Geschichtsvergessenheit der deutschen Kanzlerin auseinandersetzt.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag25. November 2014, 13:57

Telekinese

Re: Presseschau

Beitrag26. November 2014, 13:09

Eine sehr gute Zusammenfassung des deutschen Kriegs- und Krisenjournalismus. Und am Ende des sehr ausführlichen Artikels von Malte Daniljuk gibt es Erkennungsmerkmale für eine einseitige Mainstreamberichterstattung.

Für das Publikum sollte die goldene Regel gelten: Menschenrechte waren noch nie ein handlungsleitendes Motiv für außenpolitische Entscheidungen und schon gar kein Grund dafür, einen Krieg zu entfesseln.

Ein zweiter deutlicher Warnhinweis besteht in einer aggressiven Personalisierung bei der Beschreibung gesellschaftlicher Probleme. Wenn Menschen, die sich professionell mit Politik beschäftigen, seien es Journalisten oder Politiker, auch nur versuchen, den Eindruck zu erwecken, dass ein manifester gesellschaftlicher Missstand maßgeblich von einer einzelnen Person verantwortet wird, sollte man ihnen sofort das Misstrauen aussprechen und das Abonnement kündigen.

Eine derartig defizitäre Problembeschreibung ist nicht einfach beleidigend unprofessionell, sondern dient in der Regel dazu, von anderen, verdeckten Interessens- und Konfliktlagen abzulenken. Politik ist organisiertes Gruppenhandeln. Die offensive Stigmatisierung einzelner gegnerischer Repräsentanten zielt darauf ab, einen Konflikt zu eskalieren.

Damit haben sich die Signale im eigentlichen Sinn schon erschöpft, denn weitere Hinweise bestehen vor allem darin, dass etwas nicht berichtet wird. Auslassungen und Lücken bei der Beschreibung eines Konflikts bieten zwar zuverlässige Hinweise auf strategische Absichten der berichtenden Person. Sie sind aber ihrer Natur nach schwerer zu erkennen, weil sie genau in der Abwesenheit von etwas bestehen.


Quelle:
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43409/1.html

Telekinese

Re: Presseschau

Beitrag26. November 2014, 13:59

Weil viele glauben es gebe nur EINE 5. Kolonne des Kreml :D

Die Artikel sind alle schon ein wenig älter, aber nach wie vor aktuell:

NTV: Agenten planen Online-Rufmorde
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Agenten-p ... 48101.html
NTV: GCHQ verfolgt auch Wikileaks-Leser
http://www.n-tv.de/politik/GCHQ-verfolg ... 98786.html

Cass Sunstein, ein Rechtsprofessor der Universität Harvard, den Obama zum Leiter seines Office of Information and Regulatory Affairs berief, hat für die Regierung schon 2008 einen Plan entworfen, wie sie Gruppen, die "Verschwörungstheorien" verbreiten, durch Beiträge in Chatrooms und sozialen Online-Netzwerken oder durch Teilnahme an Veranstaltungen unterminieren kann - seine Ratschläge hat er in einem kürzlich entdeckten Artikel zusammengefasst, den er für das JOURNAL OF POLITICAL PHILOSOPHY verfasst hat. Den Artikel "Conspiracy Theories" habe ich hier angehängt.

SSRN-id1084585.pdf
Artikel "Conspiracy Theories" von Cass Sunstein
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag30. November 2014, 18:01

Herr Eigendorf Die WELT erwähnt freundlicherweise die Publikumskonferenz.
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Re: Presseschau

Beitrag1. Dezember 2014, 11:49

Im neuen „New Yorker“ kann man ein beeindruckendes Porträt von Angela Merkel lesen. Es ist auch ein Text über die Deutschen und, in atemberaubender und schockierender Weise, über Merkels beste Truppe - die deutschen Hauptstadtjournalisten.

Nebenbei: Ich lese gerade ein Buch von G. Packer, das sich in vierzehn Einzelporträts den Niedergang der USA widmet. Sehr packende Lektüre.

Telekinese

Bundeskanzler a.D. blamiert deutschen Spitzenjournalisten

Beitrag1. Dezember 2014, 14:38

Ja so kann es kommen, wenn man als Journalist nach der Devise arbeitet: "Was schert mich mein Geschwätz von Gestern"!
Der Realsatiriker und Zeit-Herausgeber Josef Joffe wird von dem Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder anlässlich eines Podiumsgespräches am 09.03.2014 mit seinen eigenen Argumenten konfrontiert. EINFACH KÖSTLICH!

http://youtu.be/vcnwHmkWrMI
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Re: Presseschau

Beitrag1. Dezember 2014, 17:21

Der Akt der Kritik
ARD, ZDF und die Probleme mit der Ukraine-Berichterstattung
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Re: Presseschau

Beitrag4. Dezember 2014, 21:33

Wir sind das Publikum!
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Re: Presseschau

Beitrag5. Dezember 2014, 17:09

Aufruf für eine andere Russland-Politik "Nicht in unserem Namen"
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Neue Rundfunkratsvorsitzende beim NDR

Beitrag8. Dezember 2014, 11:55

Dagmar Pohl-Laukamp aus Schleswig-Holstein wird zum Jahresende neue Vorsitzende des NDR Rundfunkrats. Dagmar Pohl-Laukamp war im Anschluss an ihre langjährige Tätigkeit als Oberstaatsanwältin zwölf Jahre lang Senatorin der Hansestadt Lübeck für das Dezernat Allgemeine Verwaltungsaufgaben. Die Juristin war von Juni 2005 bis Januar 2012 für Schleswig-Holstein Mitglied des NDR-Verwaltungsrates, knapp 2 Jahre Vorsitzende und mehr als ein Jahr stv. Vorsitzende. Dem NDR Rundfunkrat gehört sie seit Mai 2012 an. Entsandt ist sie vom Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e. V. aber durch ihre Mitgliedschaft in der CDU, die man vorsorglich in der Presseerklärung unerwähnt ließ, hat man natürlich wieder DEN Parteieinfluss durch die Hintertür im Gremium, den wir von Anfang an beklagen. Das Urteil der Bundesverfassungsgerichtes zur Begrenzung vonGremienbesetzung interessiert erwartungsgemäß keinen.
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Ukraine-Berichterstattung: Programmbeschwerde beim Rundfunkrat

Beitrag8. Dezember 2014, 12:47

Schon etwas älter, aber gerade entdeckt: „Ich hätte nie gedacht, dass so eine schrille Art der politischen Kommunikation 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkrieges möglich ist“

http://www.hintergrund.de/201406053116/ ... nkrat.html
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Re: Presseschau

Beitrag10. Dezember 2014, 12:05

Stefan Niggemeier zum Umgang der öffentlich-rechtlichen Medien mit dem Aufruf "Nicht in unserem Namen!"
Insbesondere die Kommentare sind wieder mal lesenswert.

Telekinese

Re: Presseschau

Beitrag10. Dezember 2014, 14:15

Ja Stefan Niggemeier versucht hier eine Erklärung zu finden. Leider konnte er sich einen Seitenhieb auf die Propagandaschau nicht verkneifen.
... wie die hyperventilierenden Wutschnauber von der „Propagandaschau“ meinen, die in ARD und ZDF eh „US-Propagandisten und Treiber des neuen Kalten Krieges“ sehen sowie „von einer transatlantischen 5. Kolonne unterwanderte Staatssender ...

Als sogenannter "ernsthafter" Medienjounalist muss man sich auch von "hyperventilierenden Wutschnauber" distanzieren.

Ich persönlich gehe eher davon aus, das ARD und ZDF diesen Aufruf absichtlich weggelassen haben. Die Argumentation "Freitag" scheint mir doch sehr dünn, wenn nicht sogar albern, zu sein. Man hätte auch noch am Sonnabend berichten können. Ich lese sehr oft die Propagandaschau, deswegen halte ich ARD und ZDF noch lange nicht für eine transatlantischen 5. Kolonne. Das Claus Kleber (Ahmadinedschad-Interview 2012) und Thomas Roth (Putin-Interview 2008) sehr gut "transantlantisch" vernetzt sind, ist ja nun eine bewiesende Tatsache. Und gerade auch wegen ihrer manipulativen Arbeitsweise sind sie für mich auch keine unabhängigen Journalisten mehr - und ich gebe es zu - für mich sind es reine Propagandisten.

P.S. Und ja, die Kommentaren sind wirklich lesenwert, jedenfalls lesenswerter als der Beitrag von Niggemeier.
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