Seite 1 von 1

Erfolgreiche Beschwerde gegen FUNK-Hater-Video

BeitragVerfasst: 31. März 2019, 13:21
von Maren
Der Rostocker Anwalt Johannes Richard hatte bereits im Oktober 2018 eine Programmbeschwerde gegen einen Beitrag des Gemeinschaftsprogramms Funk im Rahmen des Formats „Ich hate da mal eine Frage“. eingereicht. Richard sagte am 13.03.2019, kurz vor der Rundfunkratssitzung des HR am 15.3.2019, gegenüber BILD:

„Sämtliche Hater-Interviews sind weiter im Netz abrufbar. Die Beiträge sind jugendschutzgefährdend, frauenfeindlich, sexistisch, ausländerfeindlich sowie homophob und rufen vereinzelt sogar zu Gewalt auf. Sie werden vom ,Hessischen Rundfunk‘ ohne Alterskontrolle im Internet veröffentlicht. Die Auswirkungen von Hass im Internet scheinen den Verantwortlichen nicht bekannt zu sein.“


Erklärung des Vorsitzenden des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks: Rundfunkrat des hr empfiehlt Depublikation eines Funk-Beitrags.

Protokoll der Rundfunkratsitzung:
protokoll-rr-fuenfzehnter-dritter-neunzehn100.pdf
(49.43 KiB) 141-mal heruntergeladen


Die Verantwortlichen YouTuber wurden offenbar vom Sender beauflagt, sich gemeinsam mit einer Psychologin in einem Auswertungsvideo zu erklären. https://www.youtube.com/watch?time_cont ... jsu70ymYis

Wir gratulieren dem Beschwerdeführer an dieser Stelle herzlich zu seinem Erfolg.