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Zusammenhänge Asyl und Migration

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Maren

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Zusammenhänge Asyl und Migration

Beitrag7. Dezember 2018, 23:26

ZAPP NDR Fernsehen zur "Migration" oder doch nur Lüge und Verdrehung, bzw. Manipulierung zum Rassismus
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 11594.html

Zusammenhänge Asyl und Migration

Werte Frau Reschke,

ich gehe davon aus, dass Sie schon lange im Geschäft sind, demzufolge mit der deutschen Sprache umgehen können. Ich nehme weiter an, dass Ihnen das Buch 1984 bekannt ist, Sie es gelesen haben. Eventuell erinnern Sie sich noch an die Absätze, in denen von "Neusprech" die Rede ist, wo der Autor erläutert, dass mittels Änderung der Sprache in bestimmten Dingen nicht mehr gedacht werden kann.

Genau das zeigt auch die von Ihnen moderierte Sendung. Sie reden von Migration, vom Migrationspakt und begeben sich dabei in die Begrifflichkeit des Asyls – zwei Vorgänge, die absolut nichts miteinander zu tun haben, außer der Tatsache dass Menschen in beiden Fällen ihre Heimat verlassen.

Sehen Sie, ich habe in meiner Arbeitszeit auch öfter im Ausland gearbeitet. Mal in Niedersachsen und dann öfter in Baden-Württemberg, obwohl ich Anhaltiner bin. Ich habe zu der Zeit auch die Frage gestellt, "was unterscheidet mich, von einem Polen oder Inder?" - lediglich die Tatsache, dass ich die deutsche Sprache als Muttersprache spreche. Könnte ich hier in der Lutherstadt Wittenberg genug Geld für mich und meine Familie verdienen – würde ich mich in keinen Fall von meiner Familie trennen und 450...650 km von ihr entfernt arbeiten. So geht es dem Polen und auch dem Inder. Wir waren alle Wirtschaftsflüchtlinge! DAS ist die URSACHE der Wirtschafts-FLUCHT! - das gesellschaftliche System, in dem wir leben, in dem der Arbeiter gezwungen ist, seine Arbeitskraft zu verkaufen.

In der DDR wurde so was anders organisiert. Da wurden zielgerichtet Arbeitsplätze in strukturschwachen Gebieten aufgebaut, um den dort lebenden Menschen Arbeit zur Verfügung zu stellen Asyl – und wer daran rüttelt, wie es von Herrn Merz getan wurde, selbst wenn er NUR darüber nachdenkt – will an einem grundlegenden Menschenrecht rütteln. Asyl ist das zwangsweise Verlassen der Heimat, weil man an Leib und Leben bedroht ist. Kann irgendein Zoll- oder Grenzbeamter an der Grenze, indem er dem dort ankommenden in die Augen sieht, erkennen, ob derjenige Asylant ist, oder aus anderen Gründen sein Land verläßt? Somit müßte der Pakt "Asyl-Pakt" benannt werden und nicht Migrations-Pakt. Aber es geht in der Realität um Migration.

Wie können Sie in der Sendung zulassen, dass dieses in der UN-Charta verbriefte Menschenrecht angetastet wird, ohne darauf konkret einzugehen? Ohne auf das Menschenrecht hinzuweisen!

Was versteht man demgegenüber unter Migration? Es benennt einen Vorgang, bei dem Menschen aus anderen Ländern in die eigene Gesellschaft integriert werden, indem sie die Sprache lernen, sich der Kultur unterwerfen und vor allem, indem sie hier einer Arbeit nachgehen. Für das Land, aus dem sie kommen, sind sie auf Dauer verloren. Fand dort KRIEG statt, so fehlen diese Menschen, um den Staat wieder aufzubauen – und das ist eine klare Absicht, die in dem Migrationspakt liegt. Weiterhin ist es eine klare Absicht, diese "Neu-Ankömmlinge" anders zu behandeln als die hier lebenden Menschen. Das trifft insbesondere für die Entlohnung zu. Selbst fast 30 Jahre nach der sogenannten "Wiedervereinigung" werden die Masse der Bürger des Ostens – selbst wenn sie schon lange im Westen tätig sind – immer noch schlechter bezahlt – also mit Zusatzprofit für die Unternehmer.

Migration war schon immer im Sinne der Industrie. Sie begann mit den Fremdarbeitern, die man nicht mal zu integrieren
brauchte sondern nur bis aufs Blut aussaugen, ging über die Gastarbeiter, die Flüchtlinge aus dem Osten und später aus der ganzen Welt. Es war vor 1961 üblich, dass "Werber" im Staatsgebiet der DDR auf Tour waren und Menschenhandel betrieben haben. So hatten etwa 80% der Teilnehmer einer Klasse Bauingenieure in den 50gern, schon Monate vor ihrem Abschluß Arbeitsverträge – aber jenseits der Elbe. Sie waren ja gut ausgebildet, wofür der bundesdeutsche Staat kein Geld ausgeben brauchte und man konnte sie schlechter bezahlen. Ein ebensolches Beispiel ist mir aus der Stadt Halle
bekannt, wo ein komplettes Krankenhaus leergefegt wurde, um die Belegschaft in der Nähe von Hannover anzusiedeln. Wenn da auf der einen Seite die medizinische Versorgung nicht mehr funktioniert, ist das ein Politikum, KÖNNTE das Unwille und Proteste auslösen, die man ausnutzen kann, wie in fast allen Staaten, in denen farbige "Revolutionen" stattfanden.

Die waren es, die Herren des Unternehmerverbandes, die Frau Merkel dazu gebracht haben, zu sagen "Wir schaffen das", denn würde Frau Merkel etwas tun, was diesen Herren und Damen nicht gefällt, findet irgendeine Zeitung oder ein anderes Medium ein verstecktes Dossier, aus dem Untreue, Vorteilsnahme oder eine andere Verfehlung hervorgeht – und es wird eine Hetzjagt entfacht, wie bei Herrn Wulff, damit Herr Gauck Bundespräsident werden konnte. Der ist zwar erbärmlicher als es Wulff war, paßte aber besser in die gewollte Politik.

In Ihrer Sendung wird darüber, dass zwei sogenannte Begrifflichkeiten miteinander vermengt und vermischt werden, um die Bevölkerung eher zu Verunsichern, als ihr Handwerkszeug für eine politische Willensbildung zu geben, in keiner Weise gesprochen. Haben Sie also den Forderungen des Rundfunkstaatsvertrages entsprochen – oder entspricht das eher der Formulierung "Lügenpresse" – wobei ich das Wort nicht beleidigend, sondern im Sinne der Manipulierung und Desorientierung der Bevölkerung verwende.

Mit sehr kritischen Grüßen
Günther Wassenaar

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