Regimechange im Iran -Operative Taktiken und historische Kontinuität
Verfasst: 13. Februar 2026, 13:08
Der Prozess im Iran kann als moderne Anwendung des Strategiepapiers „Which Path to Persia?“ der Brookings Institution in Washington aus dem Jahr 2009 (später aktualisiert) betrachtet werden. Darin wird eine Abfolge für einen Regimewechsel skizziert:
1. Lähmende Sanktionen zur Schürung von Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
2. Einflussnahme auf die Medien und Informationsoperationen zur Verstärkung des Widerstands.
3. Unterstützung von Oppositionsgruppen wie der Volksmudschahedin (MEK) oder Monarchisten um den im Exil lebenden Prinzen Reza Pahlavi – trotz fehlender Legitimität und Unterstützung im Inland.
4. Täuschung der Öffentlichkeit hinsichtlich staatlicher Gewalt oder nuklearer Bedrohungen zur Rechtfertigung von Militärschlägen.
Regimewechsel im Iran: Historische Parallele
Gewalt und Einmischung des Westens im Iran sind nichts Neues. Von 1951 bis 1953 verstaatlichte der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh die iranische Ölindustrie, die zuvor von der britischen Anglo-Iranian Oil Company kontrolliert worden war. Seine Entscheidung war in Iran überwältigend populär, löste aber heftige britische Vergeltungsmaßnahmen aus, darunter Sanktionen und Versuche, seine Regierung zu destabilisieren.
1953 inszenierten die US-amerikanische CIA und der britische Geheimdienst MI6 einen Putsch, um Mossadegh zu stürzen und die Diktatur des Schahs zu festigen. Mossadegh wurde verhaftet, wegen Hochverrats angeklagt, zu drei Jahren Haft verurteilt und verbrachte den Rest seines Lebens bis zu seinem Tod 1967 unter Hausarrest. Der Schah regierte anschließend mit eiserner Faust bis zur Iranischen Revolution von 1979. Nun versucht Israel, seinen Sohn in dasselbe Spiel um einen Regimewechsel hineinzuziehen.
Quelle: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/die-architektur-einer-von-feindlichen-auslndischen-mchten-herbeigefhrten-krise
1. Lähmende Sanktionen zur Schürung von Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
2. Einflussnahme auf die Medien und Informationsoperationen zur Verstärkung des Widerstands.
3. Unterstützung von Oppositionsgruppen wie der Volksmudschahedin (MEK) oder Monarchisten um den im Exil lebenden Prinzen Reza Pahlavi – trotz fehlender Legitimität und Unterstützung im Inland.
4. Täuschung der Öffentlichkeit hinsichtlich staatlicher Gewalt oder nuklearer Bedrohungen zur Rechtfertigung von Militärschlägen.
Regimewechsel im Iran: Historische Parallele
Gewalt und Einmischung des Westens im Iran sind nichts Neues. Von 1951 bis 1953 verstaatlichte der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh die iranische Ölindustrie, die zuvor von der britischen Anglo-Iranian Oil Company kontrolliert worden war. Seine Entscheidung war in Iran überwältigend populär, löste aber heftige britische Vergeltungsmaßnahmen aus, darunter Sanktionen und Versuche, seine Regierung zu destabilisieren.
1953 inszenierten die US-amerikanische CIA und der britische Geheimdienst MI6 einen Putsch, um Mossadegh zu stürzen und die Diktatur des Schahs zu festigen. Mossadegh wurde verhaftet, wegen Hochverrats angeklagt, zu drei Jahren Haft verurteilt und verbrachte den Rest seines Lebens bis zu seinem Tod 1967 unter Hausarrest. Der Schah regierte anschließend mit eiserner Faust bis zur Iranischen Revolution von 1979. Nun versucht Israel, seinen Sohn in dasselbe Spiel um einen Regimewechsel hineinzuziehen.
Quelle: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/die-architektur-einer-von-feindlichen-auslndischen-mchten-herbeigefhrten-krise