Publikumskonferenz/Blogbeiträge/Griechenland geht Geld aus?

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Öffentliche formale Programmbeschwerde  : „ Griechenland droht das Geld auszugehen.“

ARD - Tagesschau vom 09.04.2015 Sendezeit ca: 20:12 Uhr


Meldung in der Tagesschau

Griechenland zahlt Kreditrate fristgerecht an IWF zurück

Athen hat fristgerecht die Summe von 450 Mill. € an den IWF zurück gezahlt. Der IWF hat den Eingang der Zahlung bestätigt.
Griechenland droht allerdings in der nächsten Zeit das Geld auszugehen. Wann genau das ist, ist unklar

Das ist eigentlich einen gute Meldung für für uns. Griechenland hat sich genau an seine vertraglichen Vereinbarungen gehalten. Bis ins Detail, genau nach Punkt und Komma und das Tolle der IWF bestätigt das in der entsprechenden Pressemeldung auch noch. Noch besser ist die Tatsache, dass ist den Griechen zu diesem Zeitpunkt nicht einmal schwer gefallen, denn es waren ausreichend liquide Finanzmittel vorhanden.
Hintergrund: Griechenland konnte Anleihen in entsprechender Höhe, zu einem rel. gutem Zinssatz am Markt plazieren, um die Kreditrate auszugleichen.
Die Griechen haben also alles getan um ihre fälligen Schulden zu tilgen. Das alles sollte zu diesem Zeitpunkt auch der Tagesschauredaktion bekannt gewesen sein. Leider wurden alle diese durchweg positiven Gesichtpunkte, in der Meldung nicht einmal am Rande angedeutet. Vielmehr wird versucht im Stile eines Schmierenpamphlets den ohnehin unsachlichen Umgang mit dem Staat Griechenland weiter anzuheizen.

Gemeldet wurde weiter:

   Griechenland droht allerdings in der nächsten Zeit das Geld auszugehen. Wann genau das ist, ist unklar'
    (Muster / Beispiel für eine Nichtmeldung)

Hier wird eine Meldung, nein eine negative Behauptung in den Raum gestellt, um im gleichen Atemzug (das ist real so geschehen) zu sagen man wisse aber nichts darüber!
Das veranlasst zum Nachdenken und wirft viele Fragen auf:

  • Warum sagt man es dann?
  • Was soll diese diskreditierende Propaganda in den Hauptnachrichten?
  • Warum wird in dieser bösen Weise eine einfache klare Meldung zur Propaganda übelster Sorten oder zur glasklaren "Nichtmeldung!" umfunktioniert?
  • Was hat die Tagesschau davon?
  • Hat die Tagesschau, in Anbetracht der Hauptmeldung, es nötig zu diesen, als böswilligen zu betrachtenden, Propagandamethoden zu greifen   (Zivilrechtlich vermutlich im Bereich übele Nachrede/Verleumdung anzusiedeln. Bei Kirch gab es so was schon mal, der ... ).
  • Muss man solche Propagandamethoden zu verwenden?
  • Was für Flachleute sind da am Werke?
für einen 10 Punkteplan .... </inonie>

Es ist völlig unverständlich welcher Teufel die Tagesschau hier geritten hat, nach dieser positiven Meldung für Griechenland, die alle bereits in den Raum gestellten und berichteten negativen Mutmaßungen und Befürchtungen Lügen straft, mit solch einer (Nicht)Meldung zu garnieren, eine Behauptung aufzustellen um sie im gleichen Atemzug als unklar (Falschmeldung) zu kennzeichnen, um die Hauptmeldung doch noch irgendwie, auf Teufel komm raus, schlecht zu machen und in den Schmutz zu ziehen.

Das hat mit sachgerechtem und unvoreingenommenen Journalismus rein gar nicht mehr zu tun, dass ist in meinen Augen unterste Schublade und als verwerflich einzustufen.

Kommentare

ContraIst das jetzt die neue TAGESSCHAU-Propaganda? Darüber muss man sich erst einmal seine Meinung bilden. Natürlich ist mir die Intension zu solch einem handwerklichen Bockmist auch unklar, aber dazu kann 
die verantwortliche Redaktion ja mal in ihrer nächsten Pressemeldung ordentlich aufklären.
ProOH, übrigens die Tagesschau bestätigt damit direkt diesen Blogartikel von 16:49 Uhr mit dem schönen Titel: 
[Mangelnde Sachkenntnis und Primitivität des Denkens sind vermutlich wichtige Ursachen für das Versagen der sogenannten Qualitätsmedien] auf den NachDenkSeiten.
Der Aussage dort kann man sich, nach dieser überragenden Propagandaleistung, nur inhaltlich voll zustimmen und sich bedenkenlos anschließen.
 (i)ach übrigens: Die Aussage ist in der Tagesthemensendung des Tages nicht mehr in diesem Wortlaut enthalten.
Kom!... und jetzt nur noch abwarten, bis der Beitrag aus der Mediathek verschwindet.
Ich glaube in diesem Fall sollte man dem Presserat, Rundfunkrat mailen oder eine formale Programmbeschwerde schreiben.

Weitere Kommentare bitte auf der Diskussionsseite hinterlassen.

Formale Programmbeschwerde schreiben

Allso los Leute, Leute an den Rundfunk-Empfangsgeräten, legt euren Gefühlen kein Korsett an! Empört euch! Schreibt euch den Frust von der Seele.

Schreibt einfach eine, eure persönliche "formale Programmbeschwerde" und gebt sie bei eurem Sender ab oder schickt sie direkt an die ARD.


Liste mit Adressen der Rundfunkräte, wenn bei der ARD oder dem Ersten noch was gefunden wird, her damit, wird nachgetragen. Die Suche geht weiter .......


PS. Diese Aufforderung zu schreiben, hier und jetzt, erfolgt nicht von ungefähr. Seitens der Verantwortlichen wird immer wieder klar zum Ausdruck gebracht (Pressemeldung) dass die verantwortlichen Damen und Herren dort lieber nicht mit so einem Verein (Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V.) zu tun haben möchten und unser Anliegen eher lästig ist. Tun wir ihnen den Gefallen. Der Anlass oder Auslöser, die Verärgerung beim Publikums, ändert sich dadurch nicht im geringsten. Dazu muß sich nicht was beim Publikum oder dem Verein (Arbeitsgemeinschaft des Publikums) ändern, sonder auf Seiten der Propagandisten der ARD („Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“), irgendwie auch so ein Verein.


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Kommentar: Dr. Kai Gniffke droht allerdings in der nächsten Zeit ......*)[1] Wann genau das ist, ist unklar!

Einzelnachweise

  1. Hier sollte etwas ganz Bösartiges eingefügt werden, weil Gniffke versucht sich in seiner Stellungnahme als Wahrsager, nutzt zur Begründung Vorkommnisse die zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht eingetreten waren und agiert mit Propagandaeinschätzungen, die Musterrechtfertigung im Gniffke-Stil kann der Stellungnahme von Gniffke entnomen werden.
    Unsere Forderung zur Einfügung von etwas Bösartigem ist meiner Ansicht schon allein durch Tatsache gerechtfertigt, dass hier ein offensichtliches journalistisches Fehlverhalten, ein grober Verstoß gegen Programmgrundsätze und die Verbreitung von Propaganda gegen Griechenland mit Propagandaversatzstücken begründet werden die zum Zeitpunkt der Meldung noch gar nicht eingetreten waren.



Update I: WDR Antwortschreiben als Bilddatei eingebaut
Update II: NDR Antwortschreiben und Stellungnahme als Bilddatei eingebaut