Das ist definitiv falsch. 91/92 erfolgte ein vollständiger Abzug. Erst in allerjüngster Vergangenheit hat sich das unter dem Eindruck der chinesischen Expansionpolitik und der Bedrohung durch islamische Terroristen wieder geändert. Um die Jahrtausendwende gab es nicht mehr als sporadische gemeinsame Übungen, aber keine dauerhalte Stationierung.
Selbst die eher zweifelhafte Quelle der englischen Wikipedia gibt das nicht her.
Worauf Sie anspielen, war eine Folge der
Marcos-Diktatur.
Der US-hörige Marcos wurde am Ende von US-Militär mit einem riesigen philippinischem Goldschatz nach Hawaii ausgeflogen.
(Die jetzige Regierung Duterte versucht gerade, einiges wiederzubekommen.)
Da war das US-Militär tatsächlich vorübergehend unerwünscht.
Zu Zeiten Estradas waren sie längst wieder anwesend. Formal gesehen scheinen sie durch eine Art Rotation auf die philippinische Verfassung Rücksicht zu nehmen.
Ein bis zur Anzeige gelangter Vergewaltigungsfall durch US-Militärangehörige hat in den Philippinen heftige Diskussionen über die Präsenz des US-Militärs ausgelöst - u.a. auch die Forderung, US-Soldaten in den Philippinen vor Gericht stellen zu können.
In letzter Zeit versuchen die Philippinen sich gerade, entgegen Ihres Statements, von der Abhängigkeit von den USA zu emanzipieren. Duterte hat gerade engeren Kontakt mit China aufgenommen, und will auch Russland mit ins Boot holen.
Der islamistische Terrorismus: Ich wünsche mir da schon lange einmal eine gründliche Recherche über die Rolle der USA.
Oder was wollte die US-Botschafterin bei der Vorvertragsunterzeichnung einer weitgehenden Unabhängigkeit der islamischen Regionen der Philippinen?
Sind da nicht möglicherweise Parallelen zu Afghanistan, wo Brzezinski vor einigen Monaten erklärte, dass die USA die Islamisten gezielt hereingeholt hätten?
Wikipedia: Was den Arroyo-Beitrag anbetrifft, ist die deutsche Wikipedia ist da (ausnahmsweise?) wesentlich neutraler. In der englischen Version kann man im Archiv nachlesen, wie seinerzeit arroyokritische Autoren vermutlich von Administratoren richtiggehend zensiert und sogar mit Lizenzentzug bedroht wurden.
Ein objektiver Artikel kommt so wohl kaum zustande.
PS.: @MrMadMarkus. Wo sind Sie bisher bei den ÖR zensiert worden? Tragen Sie doch etwas bei, wenn es bei Ihnen der Fall war.
[quote]Das ist definitiv falsch. 91/92 erfolgte ein vollständiger Abzug. Erst in allerjüngster Vergangenheit hat sich das unter dem Eindruck der chinesischen Expansionpolitik und der Bedrohung durch islamische Terroristen wieder geändert. Um die Jahrtausendwende gab es nicht mehr als sporadische gemeinsame Übungen, aber keine dauerhalte Stationierung. [/quote]
Selbst die eher zweifelhafte Quelle der englischen Wikipedia gibt das nicht her.
Worauf Sie anspielen, war eine Folge der [u]Marcos-Diktatur.[/u]
Der US-hörige Marcos wurde am Ende von US-Militär mit einem riesigen philippinischem Goldschatz nach Hawaii ausgeflogen.
(Die jetzige Regierung Duterte versucht gerade, einiges wiederzubekommen.)
Da war das US-Militär tatsächlich vorübergehend unerwünscht.
Zu Zeiten Estradas waren sie längst wieder anwesend. Formal gesehen scheinen sie durch eine Art Rotation auf die philippinische Verfassung Rücksicht zu nehmen.
Ein bis zur Anzeige gelangter Vergewaltigungsfall durch US-Militärangehörige hat in den Philippinen heftige Diskussionen über die Präsenz des US-Militärs ausgelöst - u.a. auch die Forderung, US-Soldaten in den Philippinen vor Gericht stellen zu können.
In letzter Zeit versuchen die Philippinen sich gerade, entgegen Ihres Statements, von der Abhängigkeit von den USA zu emanzipieren. Duterte hat gerade engeren Kontakt mit China aufgenommen, und will auch Russland mit ins Boot holen.
[u]Der islamistische Terrorismus:[/u] Ich wünsche mir da schon lange einmal eine gründliche Recherche über die Rolle der USA.
Oder was wollte die US-Botschafterin bei der Vorvertragsunterzeichnung einer weitgehenden Unabhängigkeit der islamischen Regionen der Philippinen?
Sind da nicht möglicherweise Parallelen zu Afghanistan, wo Brzezinski vor einigen Monaten erklärte, dass die USA die Islamisten gezielt hereingeholt hätten?
[u]Wikipedia:[/u] Was den Arroyo-Beitrag anbetrifft, ist die deutsche Wikipedia ist da (ausnahmsweise?) wesentlich neutraler. In der englischen Version kann man im Archiv nachlesen, wie seinerzeit arroyokritische Autoren vermutlich von Administratoren richtiggehend zensiert und sogar mit Lizenzentzug bedroht wurden.
Ein objektiver Artikel kommt so wohl kaum zustande.
[b]PS.: @MrMadMarkus. Wo sind Sie bisher bei den ÖR zensiert worden? Tragen Sie doch etwas bei, wenn es bei Ihnen der Fall war.[/b]