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Das bundesdeutsche T.E.-Gesetz und die russländische Duma-Wahl

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Maren

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Das bundesdeutsche T.E.-Gesetz und die russländische Duma-Wahl

Beitrag18. September 2021, 23:02

Das bundesdeutsche T.E.-Gesetz und die russländische Duma-Wahl
Verfassungsbruch der „Tarifeinheit“ hier misslingt, also der neue Arbeitgeber-Tarif bitte nach Russland springt

Eine Kolumne mit der Vorbemerkung vom Autor

Keine Frage! Lesen Sie mich bitte, so wie 11880 Sie beauskünftet: „Da werden Sie geholfen!“ Heißt: Das Gender*sternchen ist bereits old-fashioned. Diese Kolumne setzt nun auch auf noch extensivere sprachliche Betreuung und nun das allerorts verständliche „!“ hinter einen Namen, also hinter jede Gefahr: „Die Ihnen bedroht!“. Hinter der also nur allein Ihr Kolumnist die ganz unmittelbare (Du schönes Vaterland, du.) Gefahr (Putin!) vermutet. Der 'koordiniert-soziale Schaden', (meiner Meinung nach die schönste Erfindung, seit es die Praline namens Facebook gibt) müsse nun nach Meinung dieser Kolumne auch syntaktisch klar immer zum Tragen kommen: Wo es eine Gefahr! gibt, muss das auch gleich der Leser (zu) wissen lernen, damit er nicht noch zum Nachdenken! - zu eigener Person! käme. Wir schreiben künftig auf Publikumskonferenz mit Regel-Gefahr-2030. Zeitsparend! Sparen Sie sich also fortan Ihre Leserbriefe!! Wir wissen über Sie!

Und das erzieherische Ziel meiner Kolumne will ich Ihnen auch sofort verraten. Wenn nämlich Detlev Buck zwar nicht von „Herr Putin!“ spricht, doch von „Herr Lehmann!“ … dann muss doch immer gleich für beide Herren ein guter Rat gelten: „Nie, nie wieder willst Du das tun! … Entschuldige Dich bei meinem Freund, Herrn Lehmann! Da hast Du aber Glück gehabt, dass ich vorbei gekommen bin, bevor Herr Lehmann! ernst gemacht hat, haah?“ - In ähnlicher Weise möchte nun die Kolumne Deutschland vor dem russischen Armageddon beschützen, bevor nun der Herr Putin! … bevor ich ihm vorbeikomme - ob's mir gelungen ist, entscheiden Sie!

Tarifeinheit Dumawahl1a.jpg
Tarifeinheit Dumawahl1a.jpg (132.01 KiB) 435-mal betrachtet

Abb.: Szenische Nachbildung Westberliner Milieus aus der Buck/Boje-Produktion „Herr Lehmann“ - 2003 – Auswahl und Zusammenstellung Kramer

Aber nun endlich los. Fangen wir an! äh.

„Und in Russland haben die Duma-Wahlen begonnen.“

Das bekannteste Bonmot Albert Einsteins lautet bekanntlich: „Über die Unendlichkeit (im Allgemeinen) sei er sich nicht ganz sicher, über die der menschlichen Dummheit – sehr (sicher).“ Gut, so wörtlich hat er das wohl nicht gesagt. Aber dem Sinn nach, so ganz haargenau. Und dies vielleicht hier in dieser Kolumne sogar noch etwas moderner, weil griffiger, wiedergegeben!

Ich weiß es nicht, doch nehme ich an, dass es eine interne Personalanweisung seitens des Deutschlandfunk-Intendanten Stefan Raue (SPD) gibt, sich solche blöden Sprüche gar nicht erst ins eigene Haus, die eigene Redaktion, zu hängen. Dass sich leitende Redakteure im DLF entblößen, ihre ganz persönlichen Lücken in diesen dienstlichen Belangen sogar recht freimütig zu publizieren, ja sage man: 'voll-idiotisieren' (die Wahrheit, die Kinder und die Betrunkenen) – darauf soll noch eine später kommende Kolumne näher eingehen. Das vorgemerkt.

Systematik entdeckter Wahlfälschung: „Wer schafft es zum Finale, Demokratie oder ihr lupenreines Abbild Russland?“

Fassen wir zusammen, was unten breit aufgefächert belegt werden wird – kleine Regelkunde unsauberer Wahlen, wie man die Standards für das Identifizieren unsauberer Praktiken gern (17.09.21) aus dem Pfui-Russland-röhrenden Radio vernimmt:

1. Kein Russe schaut mir mehr geradewegs in die Augen. Sie alle blicken stumm weg. Die Angst ist in ihren Augen. Ein Anruf zur Wahlbefragung endet abrupt: 'Sind Sie vom Geheimdienst?' - Diagnose in Deutschland: „Er möchte seinen Namen nicht im Radio hören, also nennen wir ihn E. Sie will ihren Namen hier nicht im Radio hören, nennen wir sie hier A.“ - Noch 1980 flogen 'Anonyme' gnadenlos aus jeder Übertragung. Mit solcherart Suspekten wollte kein NDR zu tun haben. Heute reißt sich die Neue Generation von Radio-Journalisten um genau diese Spezi von deklamierenden Ängstlichen, denen die Freiheit in einem freien Land zu leben nicht mehr gegeben scheint und der Stolz Demokrat*In zu sein, völlig in die Psychose treibt. Umfragen bestätigen das: Es sei gefährlich, in Deutschland seine Meinung öffentlich zu sagen. Das Resultat = 1:1

2. Die Nawalny-App zum smarten Voting ist auf Anweisung der russischen Regierung abgeschaltet worden. Die grüne Europaabgeordnete von Cramon bezeichnet die Einschränkung der App im Deutschlandfunk als Gipfel der Ungeheuerlichkeiten, die es rund um die Wahl gegeben habe. - Diagnose für Deutschland: „Michael Ballweg könnte sagen, wenn Merkel Rückhalt in der Bevölkerung genießen würde und sie nicht so viel Angst vor'm Volk hätte, hätten deren geheime Dienste weder Druck (nachgewiesen 150-fach auf Facebook) ausüben müssen, noch hätte sie die Öffentlich-rechtlichen aggressiv auf Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus ansetzen und alle weiteren Arten von ...ismüssen oder so etwas wie pro Zivilgesellschaft aufschalten müssen und auch nicht die außerparlamentarische Opposition ausschalten müssen.“ Hier in Deutschland ist auch viel viel müssen! Das Resultat = 2:2

3. Smart Voting. Das an der Ostküste der USA und explizit für Nawalny erfundene smarte Voting hat allein noch in Deutschland seine Freunde und Schenkelklopfer. In Russland hat es die Effekte des deutschen Tarifeinheitsgesetzes. Es soll also ein Kandidaten-Einheitsvermögen in Russland schaffen. Schafft es aber nicht. Es entzweit die Opposition, weil man die Kandidaten mangels Nawalny nun ab Boston (Mass.) bestimmt und also subsidiär an den Realitäten vor Ort versagt. Wie schon 1996 bei Jelzin weiß man in den USA wieder die besten Kandidaten. Aber das geht schief. - Diagnose für Deutschland: Auch in Thüringen läuft augenscheinlich das schiefe smarte Voting, hier gegen Hans-Georg Maaßen. Schief, weil es läuft nicht korrekt. Nicht allgemein. Nicht geheim. Die Grünen aus Berlin: da machen wir mit (bei einer Kandidatin mit 3% Prognose). Nur die Links-Roten stellen sich quer. Und die Bürger in Thüringen sprechen schon wieder von der Nationalen Front! Also auch nicht faire, allgemeine Wahlen in Deutschland? Wahrlich ein glatter Doppelfehler bei West, ohne Fehler Ost, das Resultat = 2:4

4. In Russland werfe man ganze Packen von Stimmzetteln gleich 'en block' in die Urnen. Das ist eine dreiste Behauptung. Bewiesen, nirgendwo. Glaubhaft? Noch viel weniger. In Russland sind Wahlurnen gläsern, also einsehbar! Das selbst in Russland Urnen schmale Schlitze hat, scheint man in Köln nicht zu wissen. Der Packen Stimmzettel wäre verräterisch, also noch in der Wahlurne. In Zeiten, wo jedes Smartphone hochauflösende Bilder macht, wäre solch ein Vorkommnis unwahrscheinlich, es dauerhaft geheim zu halten. Was zusätzlich verwirrt, der Deutschlandfunk sendet einen O-Ton, wie Polizei eine Frau mit solchen Wahlpacken entdeckt und sofort festnimmt. Diagnose für Russland: hier scheint ein ganzer Staatsapparat nach DLF-Sicht schizophren zu sein. - Diagnose für Deutschland: In Brandenburg fälscht ein studentischer Wahlhelfer beim Einschreiben in die Liste: so kann eine Stimme für die AfD wieder eine brave grüne Stimme werden. Der befragte Student gibt dazu an: er habe dies 'aus Überzeugung' getan. Das Resultat = 2:5

5. In Russland, so wird hier dreist gelogen, „habe man die Überwachungskameras aus allen Wahllokalen entfernt.“ Präzise richtig ist, sagt selbst DLF an versteckter Stelle: „die Live-Übertragung ist entfernt worden. Die Streams gehen nur noch auf ausgewiesene Zentren, die jeder interessierte Bürger aufsuchen könne, wenn er die Wahl beobachten möchte. Dies ist auch der Opposition frei zugänglich.“ Somit sei auch noch einmal an Punkt 4, die dreiste Lüge zu den Packen Wahlzettel erinnert. Diagnose für Deutschland: „Nu fangen Sie bitte nicht wieder mit dem leidigen Thema Digital an! Melden Sie Steuerbetrüger an Ihr Finanzamt. Wenn Sie kein Vertrauen mehr zu unserer grundsätzlichen Ehrlichkeit beim direkten Wahlvorgang aufzubringen vermögen, beleidigt uns das grundsätzlich. Hier herrscht absolutes Vertrauen, nicht die Kameralistik! Ehrlich, haben Sie schon mal in eine Kamera geblickt? Genug. Keine Transparenz. Das Resultat = 2:6

6. „Karussell wählen“: Laut Jawloko-Kandidaten in St. Petersburg fahren junge Angehörige von der Militär-Akademie von Lokal zu Lokal und geben vor, im Wählerverzeichnis 'nirgends und überall' vorhanden zu sein. Sie würden sich in jedem Wahllokal vertrauensvoll an besondere Ansprechpersonen wenden, „die schon Bescheid wüssten!“ Die würden dann solche Wahlunterlagen aushändigen, „von denen, die bekanntermaßen nie wählen kommen.“ Solche mutige Aussage Florian Kellermanns [DLF] aus Warschau verblüfft ob ihrer ganzen Naivität. Nicht wählen kommen, sagt der an Tag 1 von 3 zu den Duma-Wahlen in Russland. - Meine Verblüffung ist derart groß, dass ich die große demokratische Wahlgemeinschaft heranziehe, also hier Diagnose für Deutschland und sein kalifornisches Partnerland: „Estelle Bender sagte, sie sei zur Wahl gekommen, ihre Unterlagen seien eingescannt worden und man habe ihr gesagt, sie habe bereits gewählt. Am Morgen sei der Stimmzettel eingegangen, dabei sagt sie, habe nicht gewählt oder den Stimmzettel abgeschickt.“ Tja, lieber Herr Kellermann, shit happens all over democratic world, it's so easily unfair. Ob man (mühsam dreht der Hamster sein Rad) so Erdrutsche unter 110 Millionen eingetragenen Wählern 'anschmeißt' - dürfte eine typisch Kellermann'sche Theorie zur empirischen Neu-Standardverteilung sein. Mein Vorschlag - Das Resultat = 3:7

7. Zu guter Stunde dann noch das schier unlösbare Rätsel um das individuelle Wahlverhalten aller Russen im Zusammenhang mit Putins! Beliebtheitswerten. Da gibt es die nun wüstesten Theorien, welche 30% weshalb wohin tendieren und welche 30% tendierten und nun zurückkommen. Unsere braven Russland-Erklärer von Funk und Fernsehen muss es mit absoluter Fassungslosigkeit schütteln, was Thomas Röper von Anti-Spiegel noch 14.09.21 auf seinem Beitrag: „Wollen die Russen ein wirtschaftliches und politisches System nach westlichem Vorbild?“https://www.anti-spiegel.ru/2021/wollen-die-russen-ein-wirtschaftliches-und-politisches-system-nach-westlichem-vorbild/ abbildet. Demnach wäre eine Majorität unter dem, was man hier 'Russen!' nennt, absolut für die unerfinderischen, wenig aggressiven, aber sehr stabilen Sozialsysteme aus der Sowjetzeit. Nach solcher Theorie dürfte selbst 'die Kremlpartei' (wenn mein Radio 'Kremlpartei' tönt, dann ist die von 'Einiges Russland' angesprochen. Das zur Klarheit.) kaum noch eine Duma-Wahl gewinnen, sondern permanent die Kommunisten. Da also hier unsere besten Erklärer versagen, sie jedoch kaum verschweigen können, dass schon am Vormittag des ersten Tages sich weite Schlangen von Wählern vor den Wahllokalen bilden, muss hier intellektuelle Grausamkeit herhalten, dass diese Wähler alles Staatsbedienstete seien und „also zur Stimmabgabe abgeordnet und gezwungen werden!“ - Eine mutige Theorie, die von Frederik Rother [Novize, DLF] an unerwartet anderer Stelle, nämlich im Wirtschaftsblock zufällig gleich wieder widerlegt wird: „Russland sei besser durch die Corona-getriebene Wirtschaftskrise gekommen, weil der Dienstleistungssektor vergleichsweise kleiner als im Westen sei.“ Das finale Resultat = 3:7 bleibt!

Sicher. Es ist vornweg der seit seligen Adenauer angeborene, unreflektierende Antikommunismus, der aus Köln, Hamburg, Mainz, Stuttgart und München durchs Land grassiert und es derart beschafft, dass den Völkern im Osten in unseren beschränkten Sinnen keine eigene Identität, kein nationaler Stolz und Aufrichten des (so aufmüpfigen) Kopfes mehr zukommen dürfe. Solange sie nicht werden wollen, so wie wir sind – so erklären wir sie zu Idioten. Und Idioten verdienen nur Anerkennung als Schwerbeschädigte und schwer Erziehbare. Idioten sind unsere Feinde. Idioten können keine demokratischen Wahlen.

Das perfekte Gleichnis: Putin und die Russen / NATO und die Deutschen

Seit Tagen verfolgt uns das Narrativ aus dem Radio: Der Putin hat Angst, sonst würde er nicht solch Spektakel um seine Duma-Wahl machen. Ich frage Sie: „Trauen Sie sich zu, aus so sicherer Distanz, es zu sagen, ob Putin ein Spektakel (wie hier) um 'seine' Wahl macht?“ Ich schätze, dass Sie fließend russisch verstehen müssen, wenn Sie mir (1) ein Urteil geben und (2) mich darüber überzeugen wollten.

Was Sie jedoch recht sicher einschätzen könnten: „Mein Rundfunk will ganz offensichtlich den Russen ihren Putin austreiben, richtig?“ Und das mit aller Macht, mit allen Mitteln der Desinformation und Hetze.

Versetzen Sie sich jetzt einmal in solche wirklich fixe Idee: „Putin wäre persönlich in Deutschland und die Deutschen vernarrt. Er will nun den lieben Deutschen die NATO austreiben.“ Um sich die Sache schönzureden und er sich persönlich die Freude über seinen alsbaldigen Erfolg darüber machen kann, würde er natürlich nur Umfragen aus den fünf Beitrittslanden im Osten Deutschlands zulassen. Final würde Herr Putin aber immer und immer wieder mit der Stirn gegen die Betonwand laufen, weil die Ostdeutschen (siehe Die Linke) in genau diesem Thema gesamtdeutsch völlig irrelevant sind.

Glauben Sie nun wirklich, russisches Fernsehen, Rundfunk oder Margarita Simonowna Simonjan würden, an das russische Volk gerichtet, je eine Kampagne „Deutschland wird bald NATO-frei“ frisch von der Leber weg starten?

Sehen Sie! Und genau das spiegel- verkehrte Gleichnis geschieht nun seit Tagen (wieder) in angekündigter Wiederkehr mit uns Deutschen. Gehen Sie mit etwas Bitternis in sich: Wir Deutschen scheinen wesentlich verblödeter Lege-Hennen-Batterie-gehalten zu werden, als es die Russen mit den Russen tun. 'Mischa' scheint ausgeruhter und wir anscheinend die Gipfel der Zivilisation knapp verpasst.

Wieder mal der 'Klassiker', wie unsere 'europäische' Sicherheit vom Putin! untergraben wird

… Hatten Sie es noch gar nicht bemerkt? Um den russischen Dämon! ist es vergangene Wochen und Monate verdammt ruhig geworden! Und da nach dem hier vertriebenen Narrativ allfällig jegliche Störung („Putin! spaltet uns in Europa.“) allein nur permanent vom Kreml in Moskau ausgeht (auch andere Städte haben ihren Kreml.) - so hat Wladimir Putin! wohl einige Lust am Stänkern am Deutschen, -pardon: Europäer, verloren. Wie gesagt: der Deutschlandfunk tut das nie freiwillig, wenn er zurück stänkert. Es muss also immer vorher einen Grund aus Moskau! gegeben sein. Und der böseste Grund, den 'der Russe!' dem DLF zum Stänkern liefert: er liefert keinen. Zumindest den Anlass immer. Was wiederum auch wieder einen Grund zum Stänkern bietet. So denkt man halt im Abendland-seligen Rheinländer. Dann muss man erst diesen Grund erfinden, um wieder einen bösen guten Grund zu haben (im Sinne: zu erlangen). Bei dieser Gemeinheit, quasi keine Propaganda frei Haus geliefert zu bekommen, sondern diesen Lieferdienst nun selber wieder eröffnen zu müssen (oh, solch Mühsal!), kostet Kilokalorien – denn glauben Sie nicht, Ihr Hirn macht das auch ohne Zuckerchen, denn es möchte 'süß belohnt' werden. Und das eine deutsche Radio-Redaktion mühsam ihre eigene Belohnung suchen müsse, wo ihr doch die Lohnung von Ihrem Beitrag schon permanent geschenkt zusteht – ja das ist infam! Wenn Sie aber nie, etwa wie der Kolumnist mal in den Neunzigern auf der ÖDe (Abk.: Öffentlicher Dienst) arbeiten durften, dann werden Sie diesen permanenten Hang zu betreuendem Denken, also den permanenten Umgang mit des Autors obiger Vorbemerkung und also dem Ausrufezeichen - kaum verstehen. Aus Halle liefert Hans-Joachim Maaz die gesamte Neue Psychiatrie zu den Denk-Betreuten dazu: die Normopathie.

Aber nun ist das Phänomen 'Putin! spaltet Europa' endlich doch wieder wach geworden und kommt uns wieder zurück. Es startet 'Putin!' gegen das betreute Denken upp Kölle, den Genussschein-Inhabern und Coupon-Abschneidern von Freiheit und Abnokratie (mein Duden für: 'abnormal-pathive Abonnement-Demokratie') wieder seine bekannt provokante Art, eben diesen Genuss rheinischen Frohsinns und Abnokraßie - das mir unausprechliche 'tzß' des Ausländers käme fein abgesondert von Jean Asselborn! - Abnokraßie empfindlich zu stören: 'Herr Putin!' veranstaltet allrussische Wahlen zur Duma, also dem parlamentarischen Zentralrat aller 'inländischen Russen'. Ganz gewiss für den ganzen Kölner Weltenkreis eine himmelschreiende Provokation aus dem deutschen Bereich des Ost-Kommissariats, auf die der DLF schärfstens reagieren müsse. Noch ist nicht ganz bekannt, ob auch der ganze Superlativ an Putins! Gemeinheiten wieder dabei sein wird: die sog. 'gläserne Wahlurne'.

Das aber mit eigenständigen Wahlen darf er nicht, ohne das Deutschlandfunkel-Mariechen upp Kölle vorher um dessen Erlaubnis befragt zu haben. Und das hat er nicht! „Und nu 'danzt dat Mariejecken' wieder ein 'danzt Marieeken', watt dat Zöich held!“ Seit drei Tagen gibt es wieder ein Potpourri aus 'Information', 'Kommentar', 'amtlicher Nachrichten', und alles das aus: 'Florian Kellermann von Warschau' (aus), 'Gesine Dornblüth', 'Sabine Adler' oder 'Frederik Rother“ aus Berlin. Und so der Techno-Fan gnadenlos wieder das verdächtige Zucken in die Beine bekommt. Ah, ja! Das ist schon der nächste Regelverstoß von 'Herr Putin!' - heißt doch eine Regel: “keine Feier ohne Meier!“. Verzeiht mir bitte, oh viele viele Moderator*Innen, dass kein Raum für Aufzählung Eurer tobsüchtigen Ausfälle noch bleibt ...

Das Tarifeinheitsgesetz auf den Spuren nach Russland, wie es dort zum NEV, das Nawalny.Einheits-Voting wird – ein Theaterstück zu vier Akten!

Die gesamte Nawalny Mischpoke, dem Sinn nach hier also hochgelobt, doch eher eine Art politisches Glyphosat (was dem Käufer enorme Verluste einfährt), trägt im Keim ein inhärentes Handicap namens 'ausgebildet an der US-Ostküste und betreut durch Thinktanks' – was wiederum meines Wissens nach einfach nur mit 'Denkpanzer' (ohne jede Geländegängigkeit) übersetzt werden könne. Gut, das mit der Gängigkeit bleibt meine Interpretation. Doch, was die Anpassungsfähigkeit, auf aktuelle Ereignisse (Fritz würde sagen:) zu 'akkommodieren', betrifft, halten die US.- und Made in Germany-Denkpanzer es treu mit der NATO. Also nicht denkfähig. Alle gesammelte Zitate, die nun nach 'Nullachtfünfzehn von Kabul', dem realen würdigen Widerpart zu 9/11/01 folgten, deuten wieder auf das Brechtsche Zitat: „Und alle sie riefen sich zu, wie man noch viel erfolgreicher sägen könne! Und sie sägten (sich) denn weiter ...“

Ich setze Allwissen nicht voraus, aber eine gewisse Logik wie Phantasie lässt zu sehr ins Auge springen, dass das Tarif.Einheitsgesetz 2015 und das seit Jahren von US-NED dem Herr Nawalny eingeflüsterte 'Samt-Voting', -pardon: smart-voting, aus dem selben Kreißsaal stammen. Konsequent wird das ein tragisches Theaterstück in vier Akten.

Akt 1: „Junge!“, sprach Tischlermeister Alt, „Du kannst Dir doch an Deinen drei Fingern abzählen, dass man vor lauter DLF-Hören so, … nicht so nah an die Wahrheit (die Kreissäge) geraten darf!“

Das Motiv war klar, was die gesetzgebende Majorität an MdB aufraffen ließ, ein „Tarifeinheitsgesetz“ zu fassen. Das Motiv hieß 2015: „Freie Fahrt für freie … äh, Bürgervertreter!“ Jeder Abgeordnete, sich bis in den Herzinfarkt hinein „Dem Deutschen Volke“ / und dem Masken-Vertrieb verpflichtend, besitzt für all seine Umtriebigkeit seine besondere Fahrkarte, die er umsonst erhält und die immer gilt. Uderzo und Goscinny fragen sofort zurück: „Immer gilt? Im Heiligen Römischen Reich gewiss, jedoch nicht an den Mautstellen von Cockpit (Flug) und GdL (Die Bahn)!“ Also sprach man: da schreiben wir ein unsere gemeinsten Absichten wahrhaft verschleierndes Gesetz, dass drei Dinge einfach mal endgültig kaltstellen soll: Cockpit, GdL und das Grundgesetz! So viele gute Dinge auf einmal zu tun, das darf ein von Ihnen Auserwählter, wenn Sie Ihren Tipp eben nur dort bei Volksparteien (CDU, SPD) hinterlassen haben.

Nach 4 Wochen Tarifauseinandersetzung gibt es neben dem grandiosen Erfolg 'der Lokführer' allein zwei Folgen: (1) die Gewerkschaft der Lokführer hat sich nun zufällig Sebastian Engelbrecht zum Racheengel gemacht (sein Kommentar: „Weselsky hat manipuliert, beleidigt - und gewonnen“). Und (2): Die kleine Spartengewerkschaft (ein Begriff wie aus dem Radio) hat den Gesetzgeber 2015 aktuell 2021 bis auf die Knochen blamiert. Nur schau, von Blamage dürfe man in dieser akuten Bundesrepublik nicht mehr öffentlich sprechen, bietet aber genügend Motiv für Schmierfinken wie Engelbrecht, um die Majestäts-Beleidiger von GdL subkutan zu verarzten. Der Engelbrecht ist, geurteilt anhand zweier saumäßiger 'Der Stürmer'-Kommentare nun plattfüßiger Schmierfink am Deutschlandfunk. Sein erster Kommentar, der die juristische Niederlage der GdL vor dem Arbeitsgericht Frankfurt emotional rasch herbei wünschte, wurde gleich 18 Stunden später abgewiesen: Arbeitsgerichte sind keine Wunschbriefkästen, Herr Engelbrecht vom Deutschlandfunk! Sein zweiter Kommentar war getüncht aus dem Missmut persönlicher Niederlage, getüncht mit unmittelbaren Foul (Nachtreten) und einer gewissen persönlichen Tragik, bedenken Sie einmal die mit Hans-Joachim Friedrich bekannt gewordene Regel: man mache sich nicht gemein, auch nicht mit einer gut-Engel-Brechtschen Sache! Außer „man sägt und sägt!“ Und bekanntlich: Beim DLF versteht man etwas von Handwerk und Sägen. Wie schon angemerkt, also die Folge (2): Das Gesetz ist in seiner ganzen Form und Absicht grandios gescheitert. Es stellt Bruch der Verfassung dar, da es die Koalitionsfreiheit im GG reglementiert. Und es hat ganz gegen die Absicht des Gesetzes: noch mehr Arbeitskämpfe angeheizt, deren Grenzen nach unten gesetzt, stört den Betriebsfrieden, setzt nun das Gift von Wettbewerb mitten unter die Gewerkschaftsfunktionäre und macht dort mehr Konkurrenz und bittere Feindschaften. Wieder ein Fall von: „Haben uns verraten, die Sozialdemokraten“. Dass es in ganz tragischer Form, 'den Zauberlehrling Goethes' neu gedichtet zu haben, ein völlig unsinniges, schlecht beratenes und deshalb Praxis-bewiesen überflüssiges Gesetz geworden ist, steht nun bei allgemein anerkannter Literatur-Kritik bei Bahn, Arbeitgebern und Gewerkschaften völlig außer Frage. Ganz große Koalition? Nein, danke!

Und es wird die Tragkomik unserer Politik, die also den Hang zur Tarifeinheit (Hammer) besitzt und also überall auch die Nägel sehen will. Und nun passiert das auch bei all den gewaltigen Nägeln in Russland: mit dem Smartvoting U.S.-Nawalnys ist's wie mit der Tarifeinheit: es reglementiert die Koalitionsfreiheit neu, heizt Kämpfe statt gegen Putin unter der Opposition an, stört den Betriebsfrieden unter der nun nicht so mannigfaltigen Opposition und gibt das Gift in den dortigen Wettbewerb. Also wenn Sie mich fragten, solch schöne Option, so sie Opposition schädigt, hätte auch noch von 'Einiges Russland' sein können.

Akt 2: „Oh, Wotan weiche von mir!“ - Intermezzo: die Wahlfälschung in Kalifornien

Mit glasigen Augen sitzt die teuerste Democracy-Primadonna in ihrer Garderobe und betrinkt sich. Dazu hat sie allen Grund. Ihr Ballett & Singsang gelingen immer schlechter. Nun lallt sie: „Manipulier', manipulier nich' ohne meine Wahl. Manipulier' nich meine Wahl.“ Ihre Worte richtet sie gen Mitternacht. Sitzt dort der Betrüger? Eher stimmig: der Wahldame USA fehlt jede Einsicht und rechte Orientierung. Diese Eigenschaften fehlen ihr seit 21 Jahren. Nach der ersten richtigen Pleite, die von Florida 2000 – dem Entscheid zwischen Al Gore und George W. Bush, der dann nicht etwa in Florida endete, sondern am Supreme Court in knappsten Votum 5:4 in Washington und so die 43. U.S.-Präsidentschaft einleitete, hätte ein solch großes Land, nähme es die Demokratie ernst, an all seinen Wahlprozeduren nachgearbeitet. Erheblich nachgearbeitet. Und über das Wahlrecht nachgedacht. So aber wurde George W. Bush ein Präsident ohne Wähler-Votum, etwas, was es seit John Quincy Adams 1825 nicht mehr gab. Sehen wir mal von der äußerst anrüchigen Wahl des Nr. 19: Rutherford Birchard Hayes bei 1877 mal ab.

Zu recht kritisierte man die Richtermehrheit, dass Bush, von außerhalb Palm Beach County, gar nicht klage berechtigt gewesen war, da in einer Demokratie eine korrekte Stimmenzählung nicht im Interesse eines Kandidaten liege, sondern im Interesse des Wählers. Dieser müsse darauf vertrauen können, dass seine Entscheidung, solange sie auf dem Stimmzettel klar erkennbar sei, korrekt registriert werde. … Grundsätze des Rechtsstaates garantieren Gleichbehandlung durch das Gesetz. Bush beklagte, dass ihm durch die händische Nachzählung ein Nachteil entstehe. Doch konnte weder er noch der Supreme Court so 'Recht' darlegen, inwiefern ein Wahlzettel für Bush nach einem anderen Standard gezählt werden würde als ein Wahlzettel für Al Gore. - [Kolumne zitiert aus Wikipedia]

Doch darüber findet bei uns Desinformation per Unterschlagung statt. So muss wieder Information von Thomas Röper von 'Anti-Spiegel' Aufklärung schaffen, was denn bei der frischen Gouverneurs-(Ab)Wahl um Gavin Newsom [D] in US.-Kalifornien so alles 'schief' lief. Keine Einzelfälle. Keine Kleinigkeiten.

„In Kalifornien gibt es derzeit keine besonderen Kontrollen bei der Briefwahl. Die Wähler dürfen sich sogar ihre Stimmzettel abholen, sie zu Hause ausdrucken. Nun, den kann man ausdrucken und damit machen, was man will. Es gibt bereits Präzedenzfälle, in denen Stimmzettel gekauft und verkauft wurden“, sagt der Politologe und Amerikanist Malek Dudakov.
Etwa dreihundert Briefwahlstimmen wurden in einem geparkten Auto in Torrance gefunden. Der Fahrer schlief unter dem Einfluss von Drogen, die auch im Fahrgastraum gefunden wurden. Und einige Amerikaner, die in die Wahllokale kamen, waren überrascht zu erfahren, dass sie jemand bereits das Kreuz für sie gemacht hatte. Estelle Bender sagte, sie sei zur Wahl gekommen, ihre Unterlagen seien eingescannt worden und man habe ihr gesagt, sie habe bereits gewählt. Am Morgen sei der Stimmzettel eingegangen, dabei sagt sie, habe nicht gewählt oder den Stimmzettel abgeschickt.
Gavin Newsom selbst ist jedoch sicher, dass er fair gewonnen hat: „Diese Wahlfälschungen sind Unsinn. Als Amerikaner schäme ich mich, ich bin angewidert. Solche Leute zerstören unsere Demokratie und untergraben das Vertrauen in unsere Regierung“, sagte Newsom.
Auch der Wahlkampf selbst war schmutzig. Gegen Newsoms Hauptgegner, den beliebten Radiomoderator und Republikaner Larry Elder, wurde das übliche Arsenal aufgefahren. Vorwürfe wegen Sexismus und sogar wegen Rassismus, obwohl Elder selbst schwarz ist.
[Thomas Röper v. Anti-Spiegel, St. Petersburg schildert 15.09. aus der russ. TV-Berichterstattung]


Das ist ein bemerkenswertes Intermezzo unserer Diva aus der Garderobe. Denn sind es doch diese 'Kleinigkeiten', die es dem DLF wenig wert, dies aus Kalifornien zu berichten – die nun 17.09. abends des ersten von drei Duma-Wahltagen vom Deutschlandfunk (s.u.) nun zum grandiosen Betrugsspektakel aufgezogen wird. 'Was dem Jupiter erlaubt ist, aber dem Ochsen nicht: Quod licet Iovi, non licet bovi'

Akt 3 beginnt 16.09.21: „Facebook löscht 150 Konten und Gruppen von Querdenkern“

Um den gesamten Ingrimm zu bemerken, mit dem sich der Deutschlandfunk nun auf die Duma-Wahl in Russland stürzt, muss man dessen Grimmelshausen Punkt für Punkt benennen und demontieren. Das wird um so pikanter, je zeitlich näher das „was interessiert mich mein eigenes Geschwätz von gestern“ am sog. 'Kritikpunkt Duma-Wahlen' im DLF liegt, nämlich haargenau 'gestern' (16.09.21):

Facebook hat knapp 150 Konten und Gruppen auf seinen Plattformen gelöscht, die der Internetkonzern der umstrittenen „Querdenker“-Bewegung in Deutschland zuordnet.
Das teilte das US-Unternehmen am Abend mit. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion dieser Art. Sie richte sich gegen eine Gruppierung, die einen koordinierten sozialen Schaden hervorrufe. Betroffen seien auch die Accounts des Gründers der Initiative „Querdenken“, Michael Ballweg. Weiter hieß es, die Aktion richtet sich auch gegen Konten auf Instagram. Nicht betroffen sei der Chatdienst WhatsApp, der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehöre. [Deutschlandfunk-Nachrichten 16.09.21 um 23 Uhr]


Bei den Worten 'weltweit die erste gezielte Aktion dieser Art' fällt mir eine gewisse einfältige Art von Stolz, Partei und Schadenfreude im Öffentlich-rechtlichen auf. Ballweg, der schon wieder. Das geschieht ihm recht. Und Facebook jetzt! Das sind höhere Weihen Dante Alighieris Höllenqualen.

Es ist wichtig, das was thematisch nur eine Halbstraße von den Duma-Wahlen entfernt liegt, dies vorzumerken. Seit Stunden sitzt der Deutschlandfunk dran zu verkündigen, die Wahlen in Russland seien eine einzige Sauerei, wo der Sieger (wie Gavin Newsom) schon vorab feststehe. Wenn wir aber Punkt für Punkt auswerten, welche Kriterien der Sender in den abgelaufenen Stunden angelegt hat und wie diese zur Wahl in Kalifornien passen, können wir schnell technische Abläufe um die Wahlen in den USA und Russland absolut gleichsetzen. Wenn also die Duma-Wahlen einzige Sauerei seien, halten die USA damit im Gleichmaß vernünftig Schritt. Es wäre also ein Dreh-Impuls für den Deutschlandfunk, seine offene Tollwut schnell behandeln zu lassen. Doch Akt 4 setzt das einmal Begonnene fort.

Akt 4: „Wenn ich der Makler-Kartei zu nahe komm', wer springt heraus: na, Viola von Cramon!“

Nachdenkseiten haben gestern eine mit Bitternis und innerer ethischer Empörung getragene Kolumne auf die Kriegs-Grünen publiziert. „Toxische Selbstgerechtigkeit oder: Das waren die GRÜNEN! – Ein Nachruf“ von Leo Ensel. Tenor: was ist aus der ehemals mächtigen Friedens- / Antiatombewegung geworden.

Die Scham ist vorbei. Heute habt ihr mit der damaligen Partei nur noch den Namen gemeinsam. Ihr seid ein bis auf die Fassade komplett entkernter Altbau. Euer Ur-Sündenfall war eure von Joschka Fischer eingefädelte Zustimmung zum Kriegseinsatz deutscher Soldaten, dem ersten seit dem Zweiten Weltkrieg und gleich ohne völkerrechtliches Mandat, gegen die Bundesrepublik Jugoslawien im Frühjahr 1999. Nichts weniger als Auschwitz musste dafür herhalten, eure damals noch antimilitaristische Basis in den Krieg zu locken!
Heute habt ihr solch atemberaubende Salti Mortali nicht mehr nötig. Die Pazifisten und Rüstungskritiker in eurer Partei sind entweder tot, weggeekelt, kaltgestellt, altersmilde oder halten freiwillig den Mund. Eure Kanzlerinkandidatin, berühmte Völkerrechtlerin und Bestsellerautorin, plädiert vollmundig für „robuste“, welch schönes Wort!, weltweite Einsätze der Bundeswehr – „mit Gewehren, die schießen und Nachtsichtgeräten, die funktionieren“ – und fällt mit ihrem forschen Geplapper von „Dialog und Härte“ gegenüber Russland sogar noch hinter das NATO-Konzept 'Sicherheit und Entspannung' des Harmel-Berichts von 1967 zurück. Ihr männliches Pendant im Spitzenduo mit dem gepflegten postrevolutionären Dreitagebart fordert allen Parteigrundsätzen zum Trotz Waffenexporte in das Spannungs-, besser: Kriegsgebiet Ukraine – und muss sich dafür sogar vom Sprecher der Bundesregierung rüffeln lassen. Politologen aus eurem Milieu posaunen die Frohe Botschaft vom „Ende der Ostpolitik“ in alle Welt, sensible Edelfedern empfehlen die Abkehr vom angeblichen „Frieden mit Russland um beinahe jeden Preis“. [Leo Ensel: Toxische Selbstgerechtigkeit oder: Das waren die GRÜNEN! - Kolumne auf Albrecht Müllers Nachdenkseiten, 16.09.21]


So nimmt es seinen Lauf, dass Deutschlandfunk bei seinen „Einladungen Grün-bitte-zum Interview!“ die beständige, glückhafte, grüne Hand besonders beim gesetzten Feindthema Russland! besitzt: politische Töchter von Rebecca Harms, deren tragende Nervenzusammenbrüche beim Thema Russland! immer schon legendär waren, lauten nun: … und Viola von Cramon.

Mit MdEP Viola von Cramon! Früher in der 6. hätte ich vom Lehrer ernste Rüge erhalten, wenn ich der jungen Dame aus Bankreihe 3 da vorn zugerufen hätte: (unartikulierte Sprechweise, unsicherer Vortrag, Satzbau mit 'äh', inkompetent im Thema) „komm' schaff' Dich aus, Mädel.“ So läuft auch das kaum inspiriert wirkende Interview mit von Cramon auf eine recht merkwürdige Weise: es wirkt nur noch wie pflichtschuldig abgelieferte Hetze der seit zwei Jahren permanent agierenden Russlandhass-'Dame'.

Dass sie selbst schon ihre inneren Überzeugungen verliert, so sie überhaupt solche hätte, überhaupt noch mit Esprit rüberzukommen. Hetze frisst Parlamentarierin restlos auf bzw. „wenn Bedrohung beginnt, sich selbst zu bedrohen“, könnte man meinen. Aber auch ich Kolumnist nehme jetzt mal die Regel in Anspruch: „Keine Feier ohne Meier.“

Akt 4a: „Best of Quietsche - Violine von Cramon!“

DLF: Sie haben schon vorab harte Kritik an diesen Duma-Wahlen in Russland geübt.
Von Cramon: Ja ich denke, das ist extrem, hm, enttäuschend, äh, für nicht nur für Nawalny-Anhänger (die niemand in RU kennt), sondern auch für diejenigen, die irgendwie gedacht hatten, sie könnten ein Zeichen setzen. Sie haben's ja richtig eingeführt, von Wahlen, von echten Wahlen ist (hämisches Räuspern) ist bei diesem Spektakel nicht zu sprechen und es gibt eigentlich keine richtige Auswahl. Die maßgeblichen Kontrahenten und, äh, mögliche, ämhm, erfolgreich chä Oppositionelle wurden ausge, äh, schlossen. Es ist unglaublich schwierig, sich überhaupt registrieren zu lassen. Äh, viele sind als Extremisten äh, gelabelt worden. Äh, Zugang zu Medien, all das ist überhaupt nicht mü.öglich, äh, wenn man nicht in Putins Partei Einiges Russland also von daher ist sozusagen jetzt, äh, das Verbot oder die Herausnahme der Smartvoting-App oder der, äh, kluges-Wahlen-Nawalny-App is eigentlich jetzt nur noch der Gipfel der Ungeheuerlichkeit! Aber und das muss man ja auch sagen: äh, der Druck war groß. Strafverfolgung, äh damit wurde gedroht äh seitens der russischen Aufsichtsbehörde und wir haben ja bereits in Hongkong damals gesehen, dass Apple dann am Ende relativ schnell geneigt ist, diese Märkte nicht aufzugeben. Und. (Hämisches Räuspern) sagen wir: lieber die Opposition oder die Protestierenden zu opfern, als den Markt China, hm Russland oder irgendeiner anderen Autokratie.
(Anm.: von Cramon geht es nicht um die Wahlen in Russland /was von Cramon somit eh als inferiores Wesen und quasi Spielwiese ihrer eigenen Beliebigkeit abtut /sondern es geht ihr nur um eigene Interessen, denn im Verlauf dieses Interview verrät sie) Hätten sie's (Apple) auf eine Verfolgung ankommen lassen, hätten sie das gemacht, hätten sie sicherlich sehr viel Sympathie in den demokratisch regierten äh Ländern und bei vielen vielen Aktivistinnen und Aktivisten, die natürlich sehr viel Hoffnung aufs Merksetzen und auf solche Konzerne wie Google und Apple. Sie haben klein beigegeben. Sie haben sich dem Druck gebeugt. (Der, andersrum, erinnerlich in den USA drei unfruchtbare Jahre lang Herrn Mueller zur Hexenjagd auf Unbekannt angetrieben hat und größere Kollateralschäden am dortigen Rechtsstaat anrichtete. Augenscheinlich haben Google und Apple ein feineres Gespür und Rechtsverständnis für die sog. 'Roten Linien' als Viola von Cramon.)
Also zum einen ist es nichts Neues, äh, dass alle Parlaments (hämisches Räuspern) Wahlen in den letzten Jahren, muss man wirklich sagen, so pauschal, weder fair noch frei noch transparent noch inklusive oder was auch immer war.
DLF: Sollte die EU ein Ergebnis dieser Duma-Wahl anerkennen?
Von Cramon: (Stille) Hach! Wie gesagt, die OSZE-Berichte der Vergangenheit haben immer gezeigt, äh, dass es große Manipulationen gab. Es gab das sog. 'Karussellvoting', das also das das Wählen von von Busseweisen. Sie (DLF!) haben eben das hm äh äh 'stuffing' also das Reinstopfen von großen Stapeln von Wahlzetteln bereits genannt. Also. Auch das hat es alles in Vergangenheit gegeben, nur dass das irgendwann aufgeschrieben wurde. Aber letztendlich hat sich die russische (Häme) Regierung, muss man einfach so sagen, darum nicht gekümmert. Sie haben das weiter durchgezogen. Ich finde das sehr schwierig, hm, jetzt zu sagen, wir erkennen die Wahl nicht an. WIR WISSEN, dass dort im großen Stile manipuliert wird, WEIL Putin ANGST davor hat, dass möglicherweise seine EIGENE Bevölkerung die Wahl nicht legitimiert, denn wenn sie nicht hingeht. Hm. Es wurde ja auch eben berichtet, dass HEUTE BEREITS lange Schlangen vor den Wahllokalen sind. Das heißt, DIEJENIGEN DIE VOM STAAT BEZAHLT WERDEN, die (von Cramons ganze Häme) haben (sic!) quasi zwangsweise in die Wahllokale gebracht, um jetzt die Wahlbeteiligung hochzutreiben in den ersten Tagen. Aber ehrlich gesagt, also die Wahlen nicht anzuerkennen, find' ich tatsächlich TROTZ ALLEM sehr schwierig, weil was ist die Konsequenz davon?
DLF: Denn! … und das will ich noch einwerfen. Andererseits sagen Beobachter aus, man dürfe bei keiner Kritik, die berechtigt ist, nicht übersehen, dass Wladimir Putin und die ihn tragenden Parteien auch nach wie vor Rückhalt in der Bevölkerung haben. Berücksichtigen Sie das genug?
Von Cramon: Wenn Sie sich anschauen, wie Umfragen in Russland mittlerweile aussehen und wie viel Angst die Menschen bei den Antworten haben, dann weiß ich nicht, ob das wirklich belastbare Umfragen sind. Ich bin da mittlerweile sehr vorsichtig. Wenn Sie angerufen werden, in Russland, und befragt werden, kann es gut sein, dass Sie nicht Ihren wirklichen politischen Willen ausdrucken (sic!), so würd' ich das mal formulieren. Klar! Natürlich hat Putin Rückhalt. Aber deswegen weiß ich nicht, warum er solch Spektakel um die Wahlen macht. Wenn er einen solchen Rückhalt hätte, könnte er das doch ganz leicht angehen. Dann würde er seine Zweidrittel oder was auch immer er meint, vermeintlich, äh, haben zu wollen, würde er die bekommen und dann müsste der weder die Staatsbediensteten, äh, zwingen. Dann müsste er weder Druck aufbauen, dann müsste er die Opposition nicht ausschalten, die Medien nicht ausschalten. Dann verstehe ich nicht, warum solch eine Unruhe, hm, in der Regierung herrscht.

Das Interview verblüfft den aufmerksamen Zuhörer. Die Äußerungen von Cramons werden von ihr häufig durch unbedachte Gefühlsäußerung, abnutzende Häme, unterbrochen. Die Grüne hat sich selbst – und die Erregungen recht unmotiviert, weil man kennt deren psychiatrische Gründe nicht, - nicht in der Hand. Man fühlt sich somit oft an die recht unerquicklichen Gespräche mit Rebecca Harms erinnert. Dass der DLF solche, jeder Sachlichkeit abgeneigten 'Flöten' , wieder und wieder zum Gespräch einlädt, lässt tief in die redaktionelle Politik des Senders blicken.

Sie könnten meinen eben gesetzten Link zu Psychiatrisch mit Zweifel besetzen. Doch wenn Sie aus der Mitte des Gesprächs vernehmen, es sei dies eine im Sinne 'seit Jahren ganz normale, total manipulierte Duma-Wahl in Russland', so versteht man die totale Erbitterung, die das gesamte Gespräch einrahmt nicht. Überlegen Sie: Da finden Wahlen fernab dieser Bundesrepublik statt. Von Cramon steht von der Natur gegeben, somit die Rolle der fernen Beobachterin zu. Diesem Rahmen völlig entgegen, rennt die Frau wieder und wieder mit den gleichen Anläufen immer gegen die gleiche Wand. Die Psychiatrie würde diagnostizieren: die Frau ist vermutbar verrückt! Sie vollzieht permanent sichtbar erfolglose Handlungen gegen sich selbst und setzt sich dabei permanent in sichtbare Erregung.

Im Detail setzt von Cramon ständige Narrative, die sie ständig abhandelt, aber nicht belegen kann. Nur sie verwirrt uns, da es bekannte Kaltschnäuzigkeit aus der Politik bedeuten könne. Aber so kaltschnäuzig ist sie dann doch nicht, denn sie begeht zugleich Verrat an ihren haltlos vorgebrachten Vorwürfen, wenn sie sich grad an diesen Stellen selbst blockiert: die diesen Narrativen vorgesetzten 'äh' und 'hm' zeigen verdächtig auf: wir sind hier wie beim Pferdsprung zur Falschaussage wie in einer schlechten UFA -Kamelle (Heinrich Spoerl: Der Maulkorb, 1938). Alles was falsch an von Cramon ist, geschieht bei ihr nie ohne Anlauf zum Pferdsprung. Jedem Gericht würde diese 'Zeugin' allein schon vom persönlichen Auftreten suspekt sein, jedoch der DLF nimmt sie als ausgewiesene Falschaussage mit Freuden. Der Frau von Cramon sei gesagt: „Verona könnte alles besser, was Viola nicht kann – 11880, Da werden Sie geholfen!“
Doch zum Ende des Zwiegespräch landet dann auch von Cramon in einer intellektuellen Einfalt. Sie verschlägt es in die absolute Staatskunst: „Was macht der (Putin!) nur so ein Spektakel um 'seine' Duma-Wahl. Wenn er den vermeintlichen Rückhalt habe.“ Uups? Frau von Cramon! Also welche Verrenkungen machen denn Hillary Clinton, Donald Trump und Joe Biden, wenn die doch alle auf den völligen Rückhalt bauen dürften? Und Sascha in Minsk erst. Was machte Sascha denn falsch? Er baute auf das westliche Verständnis von Rückhalt. Die Folge: da Sascha keinen Spektakel vor der Wahl gemacht hat, hatte er dann genug Spektakel danach? Frau von Cramon: kann man so durchsichtig und dämlich wie Sie sein?

Zuletzt lernen wir bei ihr noch die mit Abstand groteskeste Pirouette: Nach von Cramon habe also Putin Angst vor seiner Bevölkerung und die Bevölkerung habe Angst vor Putin. Bitte Frau von Cramon, geben Sie mir bitte lange lange Dauer, diese mutige Theorie erst mal bei mir setzen zu lassen. 110 Millionen + 1 klaustrophobe Russen müssen jetzt rasch in die Psychiatrie? Nur, kommen Sie dann gleich mit?

Mein Tipp: Sie gehören rasch in Anna-Lena Baerbocks Kompetenz-Team, damit die sich mal so richtig entspannen darf. Die Klima-Krise und Luisa Neubauer geben ihr Rückhalt genug: die wird nach von Cramons mutiger Theorie ganz ohne Spektakel nun Bundeskanzlerin mit 16 Jahren Haltbarkeit?

Das gesamte Interview besteht nur aus fixen Ideen und die Bestrebung, Wladimir Putin angenehm in seinen politischen Tod zu beraten. Zu entsorgen? Nur wissen die dort weit weit draußen, dort in Russland, mit diesen Problemen aus Köln und Brüssel? Und die schwitzenden Sorgen, die man sich aus Köln um Russland macht? - „Ein Spektakel? Nein, das grenzt schon an regional-folkloristischen Irrsinn. Die dort im Kölner Funkhaus haben ihren persönlichen 'Erlkönig' und reiten das Kind nun endgültig tot. Wie grausam, dass Dichter Goethe daran nicht mehr teilzunehmen vermag.“

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Abb.: Szenische Nachbildung Westberliner Milieus aus der Buck/Boje-Produktion „Herr Lehmann“ - 2003 – Zusammenstellung und schöpferische Neugestaltung als nachgewiesene Manipulation namens „Putins Wahlhunde“ - Kramer

Oder wie ein anderer Bonmot besagt: „Ein kluger Handwerker weiß, wo man sein Stück beenden müsse, um ein kluger Handwerker zu sein.“ Ähnlich Napoleon I. „vom Erhabenen zum Lächerlichen ist immer nur ein kleiner Schritt.“ Aber sagen sie das bitte nicht Öffentlichen Diensträumen, wie denen des DLF, wie man bei einem Thema auch einfach mal Schluss mit fixe-Idee-die-lustig macht. Denn die träumen noch nicht einmal in deren schlimmsten Albträumen vom Lächerlichen, das ihnen nie passiert. „Und quietscht noch jede Nachricht, weil man vergaß, sie genügend zu ölen – oh, lasset sie doch quietschen. Frei nach den Bayern: mia san mia, die Öffentlich-rechtlichen“. Oder. SED.

Aber der Bekloppte in diesem vorgezeichneten Detail könnte auch der Kolumnist selbst sein. Vielleicht braucht ja der Mithörer an Rhein, Main und Isar genau dieses Malträtieren seiner ab 1949 weiter und weiter abgestumpften Gehör-Nerven. Was einfach im längst wieder gespaltenem Land zwischen West und Ost, letztere einfach nur nervt, scheint das vordere in schiere Ekstase zu versetzen: „Na, hab ich's doch dem Adenauer immer schon gesagt. Und der hört auf mich!“ - Keine Feststellung, aber eine unwillkürliche empirische Frage: kann man Beklopptheit regional festmachen?

Was bitte ist eine von deutschen Massenmedien oktroyierte, russische Wahlmanipulation, die den deutschen Nichtwähler nun selbst so krankhaft oktroyiert? Wäre das nicht absurd wie grotesk? Wie nicht ebenso solche „schon vorweg selbst abgenommene Stimme“ im Bundesstaat Kalifornien, also ganz offensichtliche Manipulation, aber hier kein Schwein wirklich interessiert?

In Russland sind 110 Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen.
Die Abstimmung dauert bis Sonntag. In der Staatsduma sind 450 Sitze zu vergeben. Ein Sieg der Partei Geeintes Russland, die den Kurs von Präsident Putin stützt, gilt als sicher. Mit Beginn der Parlamentswahl war die Wahl-App der Unterstützer des inhaftierten Regierungskritikers Nawalny bei Google und Apple nicht mehr abrufbar. Russische Behörden hatten den Unternehmen vorgeworfen, sich mit der App in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen. Die grüne Europaabgeordnete von Cramon bezeichnete die Einschränkung der App im Deutschlandfunk als „Gipfel der Ungeheuerlichkeiten“, die es rund um die Wahl gegeben habe. Sie sagte, wenn Putin Rückhalt in der Bevölkerung genießen würde, hätte er weder Druck auf die Staatsbediensteten ausüben müssen, zur Wahl zu gehen, noch hätte er die Medien und die Opposition ausschalten müssen.
[Deutschlandfunk-Nachrichten 16.09.21 um 23 Uhr]


„Oh Herr! Befreie mich von dieser schlimmen Duma-Wahl!“

Besitzt Russland doch den Todesmut, solche Wahl zu terminieren, dann erklären wir das zu einem unwürdigen Spektakel, wo wir Heerscharen von 'Journaille' mit diskreditierenden 'Informationen' und 'Kommentaren' ansetzen. Dies Kolumne arbeitet jedoch noch einen sachbezogenen Punkt heraus, warum der Shakespearsche „Lärm um nichts“ auch einen tatsächlichen Grund besitzt: Deutschland (mit Hilfspunkt Kalifornien) muss seine eigenen allgemeinen und geheimen Wahlen klug verstecken. Im Vergleich zu Russland ergibt sich ein Verhältnis von 7 : 3 aufgedeckter Vakanz zu grausam ehrlichem Wahlablauf. Es scheint Deutschland zu sein, was es nicht so genau mit der Ehrlichkeit nähme.
Nur was das überhaupt Brisanteste an all diesen Erscheinungen, die seit wenigen Tagen im Deutschlandfunk so heilvoll über uns hinwegschwemmen: Nein, das ist weder Spektakel noch Arroganz überhaupt.

Das ist des Deutschlandfunks, in seiner tiefst gesunkenen Ethik, sein RASSISMUS PUR!

Es ist ein geostrategisch ausgeformter Rassismus einer aus dem Anspruch, wirtschaftlich überlegene Wettbewerbsfähigkeit darstellen zu können, gewiss White Supremacy, die lediglich den unteren Chargen ein BLM gnädig überlässt, jedoch in der höheren Sphäre mit anderen Bandagen boxt und sich 'von unten' davon nicht abhalten lässt. Geboren aus dem stringentem Vernichtungswillen, dass alles was dem hiesigen geostrategischem Interesse noch nicht untertan, dessen alles unbotmäßige Unabhängigkeit abseits unserer 'Verbündete und Partner' dauerhaft zu beseitigen. Es ist zugleich ein Wettlauf auf Leben und Tod der Bündnissysteme (sehen wir die Nationen auf russischem Boden selbst als inneres Bündnis). Die Frist wird endlich sein. Das hiesige Bündnis füllt sich dessen innere Kreisläufe längst mit anämischen Blut, dem virtuellen EZB-Buchgeld. Der Verlust einer Schlüsselindustrie dies- oder jenseits eines Bündnisses würde neben der unkontrollierten Ansammlung des Buchgeldes diesseits des Frontverlaufs unmittelbar zu einer globalen ökonomischen Katastrophe führen. Um von diesem Makel abzulenken, läuft unsere Propaganda schier irre aufbrandend gegen jede nicht genehme Parlamentswahl. Sie läuft auf dem Niveau eines systemischen Rassismus transatlantischer Prägung, die 1776 von Gott gegeben, nur noch die eine einzige Glückselig-Verheißung zulässt. Jede russisch-föderative Begnügung und Zufriedenheit erklären wir zu Armut. Jede Unabhängigkeit dort erzeugt unseren Hass. Jede verachtete Sanktion wirft uns zurück und spornt uns an, auf die Bäume zu klettern und sich von dort runterzusägen. Ja, diese Hartnäckigkeit und Dummheit ist ein Fall für die Psychiatrie.

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