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Zensur im Presseclub

Das "Forum der toten Kommentare" beinhaltet Meinungsäußerungen von Rezipienten, die es nicht bis zur Veröffentlichung geschafft haben.
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Maren

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Zensur im Gästebuch des WDR-Presseclub

Beitrag20. Juni 2016, 09:54

Betreff: Aktuelle Sendung

Nachricht:: Weshalb wurde mein* Kommentar zensiert? Bei dem verwendeten Link handelt es sich wohlgemerkt nicht um einen externen Link, sondern um einen der ARD!

"Unser tägliches Rußland-Bashing gib uns heute… Ob es englische Hooligans waren – egal, zu allererst wird vermutet, daß es russische waren. Ob die Uniklinik Freiburg in x Fälle von Doping verwickelt ist – spielt keine Rolle, wir haben den wahren Übeltäter, Rußland. Abgesehen von der Sippenhaft, die dahintersteckt: Das Trommelfeuer auf Rußland auf jedem Gebiet läßt eine rabenschwarze Vermutung aufkommen. Daß zum 75. Jahrestag des Unternehmens Barbarossa eine Neuauflage medial vorbereitet wird. Passend dazu die Darstellung, Sewastopol, gepachteter Stützpunkt der Schwarzmeerflotte Rußlands, wäre annektiert worden (tagesschau.de/ausland/eu-krim-sanktionen-101.html) sowie das Manöver Anakonda. Anwesend im aktuellen Presseclub der nimmermüde Russen-“Kritiker“ Reitschuster… alles zusammengenommen provoziert eine Frage – zählt Kriegshetze zu den Kernaufgaben der ARD?"

*Der Name des Einsenders ist dem WDR und uns bekannt.
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Maren

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Zensur im Presseclub

Beitrag1. September 2019, 14:52

Kommentar 421:

Peter Stribl schreibt am heute, 13:20 Uhr :

Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

"Sabine Adler, Christoph von Marschall: Warum nicht gleich die UdSSR für den Beginn des WK II alleinverantwortlich machen? "Ein Mahnmal für uns Deutsche" ist symptomatisch für die Relativierungs-Angriffe auf eine unverfälschte Geschichtsschreibung. Wenn die Grenze noch nicht überschritten ist zur Kriegshetze gegen das heutige Russland, hier wird sie deutlich sichtbar. Selbst wenn das russische System auf Oligarchen beruht: Wer gibt zum Teufel irgendwelchen Schmierfinken das Recht, unsere Oligarchen als die guten, besseren, heiligen zu verkaufen? Die anfangs Genannten führen sich auf wie Ghostwriter des westlichen militärisch-industriellen Komplexes."
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Maren

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Zensur im Presseclub

Beitrag22. September 2019, 20:51

Und wieder wurde ein Beitrag von Herrn Stribl zum Thema Opfer von Zensur.

Der Kapitalismus-Rechtfertigungsclub Hand in Hand mit der marktorientierten Regierung, die mit Demokratie noch nicht mal einen Hauch zu tun hat… In Erinnerung gerufen Umfragen zu Umweltschutz vs. Wirtschaftswachstum oder zum Thema Frieden. Die Regierungen der BRD haben sich in der Vergangenheit wie gegenwärtig einen Dreck darum geschert und sich hinter repräsentativer "Demokratie" verschanzt. DIE Industrien schlechthin, die verantwortlich sind für die Malaise, werden weiterhin gepampert. Die Manager der Energiekonzerne reiben sich die Hände wie auch die Betrüger der Autoindustrie. Kein Wort von Enteignung Krimineller, dafür die Belohnung mit dem Verkauf von E-Autos, Bau von Versorgungstrassen statt dezentraler Versorgung. Hier wird billigend in Kauf genommen, daß die Mehrheit der Bevölkerung im Müll erstickt wird. Einziger Trost ist, daß auch die Parasiten dieses Systems nicht über einen Planeten B verfügen.

Peter Stribl
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Zensur bei Maischberger

Beitrag26. September 2019, 21:49

Dieser Beitrag von Peter Stribl kam leider nicht durch die Wortkontrolle in Maischbergers Kommentarspalte. Wahrscheinlich traf er ins Schwarze.

"Die unterschiedliche Besteuerung von Arbeit und Kapitaleinkommen zeigt das ganze Paradoxon der marktorientierten "Demokratie" beispielhaft auf. Vor diesem Hintergrund von sozialen Belangen zu reden, ist akademische Dummschwallerei."


https://www.daserste.de/information/tal ... n-100.html


Edit:

Nach heftiger Intervention seitens des zensierten Zuschauers wurde der Kommentar nachträglich freigenschaltet. Die freundliche Mitarbeiterin der Zuschauerredaktion merkte dazu an:

Sehr geehrter Herr Stribl,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse am ERSTEN.

Wir sind selbstverständlich bemüht, die Kommentare auf unseren Seiten nach bestem Wissen und Gewissen zu moderieren.
Leider rutscht jedoch gerade bei der großen Menge an Kommentaren auch uns hin und wieder etwas durch.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Ihr Kommentar ist nun freigeschaltet.

Mit freundlichen Grüßen


Zum Zeitpunkt des Schriftwechsels wartete aber schon ein zweiter Kommentar auf Freischaltung, wie Herr Stribl mitteilte:

Werte Frau xxxxx,

wie Sie aus meiner Mail erkennen können, habe ich einen weiteren Kommentar abgesandt, der ebenfalls nicht erschien.

Ich monierte darin, daß Oswald Metzger bei der Erwähnung des Schweizer Rentensystems unterschlagen hat, daß als Beitragsbemessung ALLE Einkünfte herangezogen werden und eine Deckelung nach oben in der Rentenauszahlung stattfindet. Mein Fazit war, daß das Chamäleon Metzger wie auch Stegner bei sozialen Themen den Mund halten sollten.

Wie schon erwähnt, werde ich den Fehler nicht noch mal begehen, einen Kommentar nicht zu kopieren. Was die nachträgliche Veröffentlichung meines zweiten Kommentars angeht, leuchtet Ihnen vielleicht ein, daß das für eine Diskussion unter Usern zu spät ist. Nachdem mich Ihre Zensur an einem Abend zweimal getroffen hat, kann ich Ihre Bemerkung von wegen durchrutschen nicht gelten lassen.

Wenn mir der Kragen platzt, werde ich juristisch prüfen lassen, ob Ihre Vorgehensweise mit dem Grundgesetz vereinbar ist („Eine Zensur findet nicht statt“).
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Maren

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Re: Zensur im Presseclub

Beitrag20. Oktober 2019, 20:26

Sarkasmus versteht nicht jede/r. So musste sich Peter Stribl mal wieder über die Zensur eines recht harmlosen Kommentars im Gästebuch des Presseclubs ärgern.

Kommentar 167: H. LENSSER schreibt am heute, 09:43 Uhr:

"Bitte kein moralisierendes Gerede. Krieg ist eine praktische, handwerkliche Sache. Kriegshandwerk ! Der Gegner soll solange hart geschädigt werden, bis er zugunsten guter Zugeständnisse einknickt. Wer länger durchhält, erreicht das Ziel. So wird seit Ewigkeiten Geschichte gemacht. Die Feigen, Ängstlichen werden immer nur draufzahlen, wie im normalen Leben auch. Wie gesagt, wer immer nur Loser sein will, jammere weiter! Den Mutigen gehört die Welt; sie haben die Zukunft. Wenn ein dünner Kleiner durch die Tür tritt, füllt er den Rahmen nie aus. Schon deswegen ist ein Herr M. als MdA d. BRD fehl am Platz."


Die Antwort von Herrn Stribl auf diesen Kommentar:

"Jaja, da war Ribbentrop schon ein anderes Kaliber, gell?“


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