hiermit lege ich förmlich Beschwerde gegen die Berichterstattung in der Nachrichtensendung „ZDF heute“ ein (17 Uhr Ausgabe, 12.06.2026).
Zu Beginn der Sendung wurde behauptet, Elon Musk und Tommy Robinson hätten zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Desweiteren werden sie implizit als Akteure genannt, die ein Interesse daran haben, ein Gewaltverbrechen zu nutzen, um zum „Bürgerkrieg“ aufzurufen. Diese Behauptungen ist faktisch falsch und stellen eine grobe Verdrehung der tatsächlichen Aussagen dar.
Tatsächliche Aussagen (Originalquellen):
Elon Musk (X-Post vom 2. Juni 2026): https://x.com/elonmusk/status/2061809366546997488
Tommy Robinson: https://x.com/TRobinsonNewEra/status/20 ... 9337702425„Send the video to everyone you know showing how heinously Nowak was treated by the police in his dying moments and how the police cravenly kowtowed to his murderer. Legacy mainstream media, same ones who wrote about George Floyd millions of times, are dead silent about Nowak.“
Die ZDF-Behauptung ist daher eine Verdrehung der tatsächlichen Kritik an Polizeiverhalten und Medienberichterstattung im Fall Henry Nowak, vor allem in der Gegenüberstellung zu George Floyd.„George Floyd said “I can’t breathe.” The world erupted. Politicians took the knee. Police took the knee. Corporations changed their logos. The media demanded national soul-searching.
Henry Nowak said “I’ve been stabbed… I can’t breathe.” Where were the protests? Where were the headlines? Where were the politicians? Where were the police chiefs taking the knee? The establishment told us that race should never determine how much a life matters. So why does it feel like some victims receive national outrage while others are quietly forgotten? Watch the video and decide for yourself."
Diese Darstellung verstößt gegen die Grundsätze der Wahrheitstreue, Objektivität und Ausgewogenheit, die für einen öffentlich-rechtlichen Sender wie das ZDF verbindlich sind, namentlich §26 Medienstaatsvertrag sowie die Qualitäts- und Programmrichtlinien des ZDF, die ausdrücklich fordern, dass die Angebote die eigene Urteilsbildung erleichtern und eine freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung fördern sollen.
Eine solche Verdrehung schadet dem Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erheblich.
Meine Bitte:
1. Prüfung der betreffenden Sendung und der verwendeten Quellen.
2. Korrektur der falschen Behauptung in einer der nächsten Ausgaben von „ZDF heute“ bzw. auf zdfheute.de.
3. Schriftliche Stellungnahme zu dieser Beschwerde innerhalb der üblichen Frist.
4. Interne Maßnahmen, damit derartige gravierende Verdrehungen künftig unterbleiben.
Mit freundlichen Grüßen,
XXXXXXX*
* Der Name des Einsenders ist uns und dem ZDF bekannt.