Kein Friedens-Nobel, dafür 1000 Oscars

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Maren
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Kein Friedens-Nobel, dafür 1000 Oscars

Beitrag von Maren »

Für seinen Auftritt vor der Presse am Ostermontag Abend, zur Wiederauferstehung eines einzigen US-Colonels aus dem tödlichen Inferno im Reich des Bösen Iran, hat US-Präsident Trump zwar nicht den Friedens-Nobelpreis, aber definitiv einen ganzen Korb voll Oscars verdient: für die lachhafteste Story, das unglaubwürdigste Drehbuch, die verlogenste Regie, die lächerlichste Selbstbeweihräucherung, die dümmste Dramaturgie, die übelste, gefährlichste Verkennung der Realität, die schauerlichste Feindseligkeit etc. etc. und, last but not least, für sein Lebenswerk, das eine einzige grosskotzige Übertrumpfung der blödsinnigsten Allmachts-Fantasien darstellt, mit denen Hollywood wieder und wieder das Weltkino geflutet hat. Auch seine Entourage bei diesem dämlichen Affentheater: der CIA-Chef, der Kriegsminister, ein hochdekorierter Militär, ja: die ganze Journaillen-Meute im Saal – sie alle gehören gebührend mit Academy Awards for Bullshit-Merit überhäuft für die schleimscheisserischsten Arschkriechereien aller Zeiten. Wer's noch nicht begriffen hat und auch jetzt ums Töten nicht begreifen will, wird's nie begreifen: In Wahrheit meinte Trump mit „Make America Great Again“ von Anfang an nichts anderes als „Make US-Junk as Great as I Am, Always Was and Will Be Forever“.
Dieser Devise wird er treu bleiben bis in den Untergang. Und auch der, verlasst euch drauf, wird einfach nur Absolutely Great! Amazing! Incredible! Unbelievable! Phenomenal! Breathtaking! etc. etc. sein.
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